Android Update Prozess revolutionieren

  • Antworten:38
  • OffenNicht stickyNicht beantwortet
  • Forum-Beiträge: 115

23.02.2017, 12:26:49 via Website

Das Dilemma rund um Androidupdates nimmt jede Version aufs neue größere Ausmaße. Die aktuellste Version Android N hat derzeit eine Verbreitung von nur 1,2% (!) (https://developer.android.com/about/dashboards/index.html)
Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Hersteller die Updates freigeben müssen.
Meiner Meinung nach müsse man den Updateprozess von Android revolutionieren und dem von Linux oder Windows anpassen, dass jeder für sich entscheiden kann, ob er das Update installieren möchte, oder eben nicht.

Was meint Ihr dazu?

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1.364

24.02.2017, 01:45:21 via App

Das Problem ist das von Anfang an Android-Updates den Herstellern und nicht Google unterliegen.
Das wird sich auch nicht so schnell ändern.
Denn die big player im AOSP, allen voran Samsung möchten garnicht das Google die Oberhoheit über Updates hat.
Otto Normal User versteht auch nicht das ihm die "optimierten" Herstelleroberflächen keinen Gewinn bringen.
Du hast also weiter nur die Möglichkeit auf Grund Geräte zu setzen oder auf Geräte die schnelle Updates liefern.

Sony Xperia XZ - Android 8.0.0 (Sony)
Sony Xperia Z3 Tablet Compact - Android 6.0.1 (Sony von Google gekillt😑)

Antworten
  • Forum-Beiträge: 594

24.02.2017, 08:02:10 via App

Updateprozess revolutionieren ....
klingt gut , obliegt aber , wie Nox schon schrieb , den Hersteller . Und der hat vorrangig Interesse daran jedes Jahr seine neuen Geräte unter die Leute zu bringen . Ist doch merkwürdig , das alle neuen Geräte auf der anstehende Messe mit Android 7.x.x ausgeliefert werden
aber "Altgeräte" , sprich 1 Jahr ! , sehr schleppend versorgt werden .
Samsung geht da mit schlechten Beispiel voran , als 2ter in der Branche nach dem Apfel echt beschämend , doch solange die Sicherheitspatches regelmässig kommen, was bei anderen Hersteller nicht der Fall ist, kann man damit leben .

solong Klaus

Antworten
  • Forum-Beiträge: 24.215

24.02.2017, 08:15:31 via App

Was heisst “revolutionieren“?
Revolutionen sind nicht immer gut.
Wenn ich auf dem Rechner eine neue Windows Version installiere und diese gefällt mir nicht, kann ich mühelos zu der alten zurückkehren.
Bei Android gilt die Devise “ auf Gedeih und Verderb“ ausgeliefert.
Es wird oft mehr verschlimmbessert als revolutioniert.
Deshalb ist man manchmal doch froh nicht ein Teil der Revolution zu sein.
Dazu kommt noch der Interessenkonflikt zwischen Google und den Usern.
Google möchte alles über uns wissen, wir (oder zumindest viele von uns) möchten unsere Privatsphäre nach unserem Verständnis schützen.
Das gefällt wiederum Google und den Herstellern überhaupt nicht.
Solange ich als Nutzer nur durch Widerstand und Verweigerung reagieren kann, verzichte ich auf Revolutionen.

💞🐾„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“ (Arthur Schoppenhauer) 🐾💞

Frk

Antworten
  • Forum-Beiträge: 594

24.02.2017, 08:56:59 via App

nun "auf Gedeih und Verderb" würde ich so nicht sagen , ist ja kein Zwangsupdate , und die Möglichkeit des Downgrade ist ja auch noch da

Ciao

Antworten
  • Forum-Beiträge: 15.611

24.02.2017, 09:06:23 via Website

Es gibt ganz selten eine Möglichkeit zum Downgrade. Ich zähle nur die offiziellen Möglichkeiten durch den Hersteller. Die Lösungen der Community stehen nicht jedermann zur Verfügung.

— geändert am 24.02.2017, 09:06:34

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

Antworten
  • Forum-Beiträge: 594

24.02.2017, 10:32:11 via App

Aries

Es gibt ganz selten eine Möglichkeit zum Downgrade.

also wer hier nichts findet

stockroms.net
easy-firmware.com

muss schon ein älteres Modell haben (3 Jahre +) oder einen Exoten .
Problem ist , dass sich nicht jeder daran wagt , zu Recht ! , ein Fehler und ein Staubfänger mehr im Regal

Ciao

Antworten
  • Forum-Beiträge: 15.611

24.02.2017, 10:39:27 via Website

Das ist aber auch eine Community-Lösung und damit nicht für jedermann machbar. Aus unterschiedlichsten Gründen.

Google bietet offiziell alte Images zum Download an und hat eine Doku zur Installation veröffentlicht. Das ist ein offizielles Downgrade. Die meisten Hersteller nerven aber mit dem Update-Hinweis und wenn man es ausgeführt hat, aber zurück möchte, gibt es keinen offiziellen Weg.

Grüße
Aries


Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht!

Antworten
  • Forum-Beiträge: 24.215

24.02.2017, 11:15:16 via App

So ist es.
Ich würde nur einen offiziellen Weg wählen.
Aver das werden die Hersteller leider nicht erlauben (genauso wenig wie die Administratoren Rechte)

💞🐾„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“ (Arthur Schoppenhauer) 🐾💞

Antworten
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 418

24.02.2017, 14:40:14 via App

es ist alles nicht ganz so einfach , auch updates müssen von den nationalen zulassungsbehörden frei gegeben werden, die SP (branding) müssen ebenfalls das ok den herstellern geben , das alles kostet geld und zeit . Google wäre heute schon in der lage wie Apple updates auszurollen . das würde sich aber zum grossen teil mit den lizenzen ( open source , florian müller weist da ausführlicher darauf hin wenns interessiert ) "beißt" . das das wirklich funktionier sieht man an einigen customroms , die müssen niemand im grossen ganzen fragen oder an den googleapps .

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1.953

24.02.2017, 15:23:45 via Website

Ich fasse mich mal kurz, ich habe schon in anderen Threads und Kommentaren dazu etwas geschrieben:
Google macht den Herstellern ja jetzt schon Auflagen, was z. B. vorinstalliert sein muss. Eine weitere Restriktion könnte bspw. sein, den Herstellern zu verbieten, Kernfunktionen ihren eigenen Vorstellungen anzupassen, so dass mindestens Sicherheitsupdates geräteunabhängig verteilt werden könnten. Das reine Aussehen der GUI könnte man über Themes (mit entsprechende Engine) realisieren, wie es z. B. bei CM oder dergleichen möglich ist/war. So könnte jeder Hersteller seine persönliche Note an das Endgerät weitergeben. Ebenso könnte der Hersteller seinen Launcher optional anbieten, ebenso wie z. B. eine Kamera-App.

Antworten
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 418

24.02.2017, 15:41:11 via App

das stimmt so nicht ganz, Google schreib vor was alles installiert werden muss wer sein experience Programm nutzt ( playstore u.s.w ) . Google kann den hersteller nichts zu android selber vorschreiben, Google ist hauptentwickler , organisiert ist android über die AOSA /OHA

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1.953

24.02.2017, 15:53:45 via App

Dein Monitum ist unberechtigt. Google könnte den Herstellern nicht vorschreiben, dass sie Android nutzen sollen, sondern zur Auflage machen, dass wenn sie Android nutzen möchten, u.a. tiefgreifende Änderungen am System zu verbieten. Dies kann dafür sorgen, dass vor allem Sicherheitsupdates sofort verteilt werden können, an alle Android-Smartphones mit entsprechender Betriebssystem-Version.

— geändert am 24.02.2017, 15:54:20

Antworten
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 418

24.02.2017, 16:42:35 via App

google hat alle rechte an android an die android open source alliance übertragen, entwickler ist die open handset alliance , deren mitglied (ist auch gründer)google ist wie z b. Sony,Samsung,HTC u.s.w
von daher ist mein monita berechtigt da deine annahme "falsch" ist das google den hersteller gegenüber vorschriften machen kann !

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1.953

24.02.2017, 16:47:35 via App

Ich bin da anderer Meinung. Google gibt die Nutzungsbedingungen für Android vor und da hinein könnte man o. g. Bedingung unterbringen.

Antworten
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 418

24.02.2017, 17:05:03 via App

wie will google was vorgeben , das ihm gar nicht gehört ? die gapps gehören google deshalb können sie da vorgaben und bedienungen daran knüpfen

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1.953

24.02.2017, 17:50:42 via App

OHA wurde von Google gegründet und hat nicht die Zielsetzung, selbst Nutzungsbedingungen aufzustellen.
OHA ist ein Konsortium unter der Leitung von Google. Jetzt rate Mal, wer Stakeholder von OHA ist und die Nutzungsbedingungen (mit)bestimmen kann.
Es wäre geradezu fahrlässig, wenn Google überhaupt keinen Einfluss auf die Weiterentwicklung (nicht nur im programmiertechnischen Sinne) von Android hätte.

— geändert am 24.02.2017, 17:56:16

Antworten
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 418

24.02.2017, 17:56:22 via App

ich empfehle dir einfach mal bischen in wiki zu "blättern" ! unheimlich interessant ist der teil mit dem kernel und was android open source alliance ausmacht !
auch von patenblogger Florian Müller sind die ausführungen und schlussfolgetungen zu open source sehr interessant !
auch der "streit" torlvalds zum sub-system im linuxkernel lässt tief blicken , wohin der weg nicht gehen sollte

— geändert am 24.02.2017, 18:05:49

Antworten
  • Forum-Beiträge: 1.953

24.02.2017, 18:07:55 via App

Du brauchst nicht so viele Ausrufungszeichen zu nutzen, ich bin weder taub noch dumm.
Wenn man allein von der Entwicklung von Android ausgeht, mögen deine Interpretationen zutreffen. Stakeholder am Gesamtprojekt ist und bleibt aber Google.

Antworten
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 418

24.02.2017, 18:23:33 via App

hauptentwickler, mehr nicht !
google wird einen teufel tun und sich gegen die anderen mitglieder in der OHA stellen weil sie genauso auf die angewiesen sind wie andersherum , zumal die OHA für die entwicklung am aosp zuständig ist, was andere damit machen , .... da hat die OHA keinen einfluss darauf

ich halte dich nicht für dumm , wäre das so , hätte ich dir das geschrieben !

Antworten

Empfohlene Artikel