Endlich auf vielen Geräten verschlüsselt chatten

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  • Forum-Beiträge: 264

23.10.2016 20:45:20 via Website

[[cite MajorTom]]
...
Rebellion ist die Stimme der nicht gehörten. Werden wir rebellieren irgendwann ? ...

mal ´ne frage zum grundsätzlichen von mir als newbie hier ;) - rebellieren gegen was?:
whatsapp hat eine meiner mobilnummern als schlüssel. dazu ist mir eine whatsappnummer zugeteilt worden. wohl primärschlüssel. wie stellt whatsapp denn nun meine identität fest? oder die meiner ehemaligen kollegin anne aus meinen kontakten? ich gehe mal davon aus, dass weder mobil- noch internetprovider unsere identitäten an whatsapp übermitteln.

— geändert am 23.10.2016 20:49:17

Ich bin nicht "unhöflich". Ich tippe liegend einhändig.

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 05:38:56 via Website

[[Jens K.]]

rebellieren gegen was?

Hier gegen:

WhatsApp Datenschutzrichtlinie

Informationen, die du zur Verfügung stellst

  • Deine Account-Informationen. Um einen WhatsApp-Account zu erstellen, gibst du deine Mobiltelefonnummer an. Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung, darunter sowohl die Nummern von Nutzern unserer Dienste als auch die von deinen sonstigen Kontakten. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Nummern zur Verfügung zu stellen. Du kannst auch andere Informationen zu deinem Account hinzufügen, wie beispielsweise einen Profilnamen, ein Profilbild und eine Statusmeldung.

WhatsApp verpflichtet seine Nutzer also, jeden Kontakt um Erlaubnis zu fragen. Das dürfte in den vier Wochen, die als Vorlauf für die neuen AGB zur Verfügung standen, oft gar nicht möglich sein. Seit Inkrafttreten der AGB am 25.09.2016 müsste man mit der Installation warten, bis Du das OK von allen eingeholt hast.

Alternativ löscht Du dein Telefonbuch vor der Installation von WhatsApp und trägst nur die ein, die das OK erteilt haben.

Am besten holst Du das Einverständnis schriftlich und umfassend für alle Informationen in Deinem Telefonbuch einschließlich Metadaten. Nicht nur für die Telefonnummer.

Metadaten sind Daten, wann du mit wen Gesprochen oder geschrieben hast. WhatsApp unterscheidet hier nicht, ob nur Metadaten für den eigenen Dienst oder ob auch die Anrufliste verwendet wird.

Alles in allem, verlangt WhatsApp etwas, was unpraktikabel ist. Sie wollen sich aus der Verantwortung ziehen, indem Sie von den Nutzern Unmögliches verlangen.

Zusätzlich rebelliere ich für den Erhalt der Informationellen Selbstbestimmung.

Denn ich gebe Dir vielleicht meine Telefonnummer, um mich erreichen zu können, aber nicht, um sie weiterzugeben! Schon gar nicht zur elektronischen Weiterverarbeitung!

Laut Bundesverfassungsgericht gibt es keine Unterscheidung der Sensibilität von Daten. Du kannst gerne selbst überprüfen, ob ich Unsinn schreibe. Steht alles im Internet.

Zum Beispiel weiß WhatsApp, welche Nummer privat und welche beruflich ist, wenn Du sie entsprechend in Deinen Kontakten gekennzeichnet hast. Über die Festnetznummer ist es einfach, den Arbeitgeber festzustellen. Schon gibt es ein kleines Profil.

wie stellt whatsapp denn nun meine identität fest?

So!
Und nicht nur Deine, sondern auch die Deiner Kontakte, die nicht bei WhatsApp oder Facebook sind.

WhatsApp Datenschutzrichtlinie

Du teilst deine Informationen, wenn du unsere Dienste nutzt und über sie kommunizierst, und wir teilen deine Informationen damit wir unsere Dienste betreiben, anbieten, verbessern, verstehen, individualisieren, unterstützen und vermarkten können.

  • Account-Informationen. Deine Telefonnummer, dein Profilname und -bild, dein Online-Status und deine Statusmeldung, dein „zuletzt online“-Status sowie Empfangsbestätigungen sind möglicherweise für jeden verfügbar, der unsere Dienste nutzt, obwohl du deine Einstellungen für Dienste konfigurieren kannst, um bestimmte Informationen zu verwalten, die für andere Nutzer verfügbar sind.

  • Deine Kontakte und Sonstiges. Nutzer, mit denen du kommunizierst, können deine Informationen (einschließlich deiner Telefonnummer bzw. deiner Nachrichten) speichern oder mit anderen auf unseren Diensten sowie außerhalb dieser erneut teilen. Du kannst deine Einstellungen für Dienste sowie die „Blockieren“-Funktion in unseren Diensten verwenden, um die Nutzer unserer Dienste, mit denen du kommunizierst, und bestimmte von dir geteilte Informationen zu verwalten.

Immer acht geben! Einmal spricht WhatsApp von der "Telefonnummer", dann wieder von "Informationen". Letzteres sind alle Daten zu einem Kontakt und vielleicht auch die Anrufliste.

Das fiese ist, dass die Daten bei den heutigen Bandbreiten in nullkommanichts übermittelt sind. Du als Nutzer bekommst das gar nicht mit. Dir fehlt ja nicht mal etwas. Es reicht die Zeit, in der die Registrierungs-SMS gesendet wird.

Es geht also gar nicht um die Daten, die ein Nutzer von sich preisgibt. Dazu wäre eine Warnung ausreichend. Es geht um die Daten, die ein Nutzer von anderen preisgibt!

Jetzt kann man argumentieren, das sei schon immer so gewesen. Aber das Argument ist schwach und falsch. WhatsApp wurde schon immer dafür kritisiert, das gesamte Telefonbuch zu scannen. Angeblich ist das für den Betrieb des Dienstes nötig und wäre dann rechtlich abgedeckt. Jedoch ist es nicht für den Betrieb nötig. Es gibt andere Möglichkeiten. Siehe Threema!

Viel schwerer wiegt aber die Tatsache, dass sie die Daten jetzt nicht nur für den Betrieb verwenden, sondern auch an Facebook weitergeben, die es ihrerseits für Werbung einsetzen.

Und jetzt kommt der Hammer:
Du kannst der Werbung widersprechen. Deshalb werden die Daten dennoch übertragen und Du widersprichst, dass Du Werbung erhälst!

User uploaded photo

Du kannst aber nicht widersprechen, dass deine und die Daten deiner Kontakte dazu verwendet werden, damit andere keine Werbung (WhatsApp-Sprech "Erlebnisse" (silly)) bekommen.

Hinzu kommt, dass Du seit 25.09.2016 erst widersprechen kannst, nachdem WhatsApp komplett installiert ist. Das bedeutet, Du stimmst erst durch Installation zu, WhatsApp bekommt die Daten und anschließend widersprichst Du. Da du aber zunächst zugestimmt hast, sind höchst wahrscheinlich bereits Daten übermittelt.

Und jetzt streite dich mit denen, ob der Widerspruch rückwirkend gilt oder nur für Daten, die nach dem Widerspruch kamen.

— geändert am 24.10.2016 06:15:11

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 1.006

24.10.2016 07:59:03 via Website

Und wie soll ein 14-jähriges Kind damit umgehen, wenn ein Profi damit Probleme hat ?
Was soll der Normalverbraucher tun, der von den "rechtlichen Gestaltungen" keine Ahnung hat ? Leider ist FB und WA überall, diese Krake ist kaum weg zu denken. Hier ist der Gesetzgeber ( auf EU-Ebene ) gefragt, die enizelnen Aktionen bringen kaum Erfolg. Aber auch sie ( Brüsseler Flaschen ) sind so dumm und korrupt ( Bsp. CETA, das Abkommen werden sie durchboxen ). Das errinert micht an den "glorreichen" Kampf von Don Quijote mit den Windmühlen.
Die Mehrheit will WA nutzen ( auch wenn sie dadurch rechtliche Grauzone unterstützen ) , hier sollte man für diese Menschen mehr Verständnis aufbringen. Die "Nichtumsteiger" sind keine "Ja-Sager".

— geändert am 24.10.2016 07:59:35

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 08:08:22 via Website

Für 14-jährige Kinder sind deren Eltern/Erziehungsberechtigte in der Pflicht.

Warum ist WhatsApp und Facebook denn überall? Weil jeder glaubt, ohne sie zu vereinsamen.

Nochmal ganz deutlich: Wer Grundrechte (Informationelle Selbstbestimmung) mißachtet, braucht mir nicht mit TTIP und CETA kommen. Nichts "rechtliche Grauzone"! Alle Nutzer von WhatsApp mißachten Grundrechte ihrer Kontakte.

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 1.786

24.10.2016 08:20:49 via Website

Die informationelle Selbstbestimmung gehört nicht zu den Grundrechten unseres GG. Es leitet sich im Prinzip aus Art. 2 ab (allgemeines Persönlichkeitsrecht) und ein Grundrecht bezgl. Datenschutz wurde bisher immer vom Gesetzgeber abgelehnt.

WhatsApp-Nutzende missachten dieses Recht nur dann, wenn sie vorher ihre Kontakte nicht um Erlaubnis gefragt haben. Jedem WhatsApp-Nutzenden dies zu unterstellen ist doch fast schon unverschämt.

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 08:21:50 via Website

Aber selbstverständlich gehört sie dazu! Dazu hat sich das Bundesverfassungsgericht eindeutig geäußert.

Ich unterstelle es jedem WhatsApp-Nutzer, weil ich selbst von niemandem gefragt wurde und weil das ohnehin nicht praktikabel ist.

— geändert am 24.10.2016 08:27:55

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 1.786

24.10.2016 08:29:48 via Website

Dann nenne mal bitte den Artikel des GG, der explizit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aufgreift. Danke.

PS: Wenn du das allgemeinen Persönlichkeitsrecht meinst, dann nenne Sie auch bitte so und unterstelle nicht, dass es einen gesonderten Artikel dazu gibt.

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 08:40:09 via Website

Frank K.

Dann nenne mal bitte den Artikel des GG, der explizit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aufgreift. Danke.

Den Artikel gibt es nicht und es muss ihn auch nicht geben. Lies du die Entscheidung des BVerfG

— geändert am 24.10.2016 08:41:15

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 1.786

24.10.2016 08:56:34 via Website

Die Entscheidung? Welche? Etwa die: 1.BVerfG, Urteil vom 15.1.1983 – 1 BvR 209/83, 269/83, 362/83, 420/83, 440/83, 484/83, BVerfGE 65, 1 ? Dabei ging es um die Volkszählung...
Noch einmal: wenn du das sog. allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG (freie Entfaltung der Persönlichkeit)) meinst, dann nenne es auch bitte so.

— geändert am 24.10.2016 09:00:01

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 09:02:00 via Website

Frank K.

Dabei ging es um die Volkszählung...

Ja und?
Dabei wurde es als Grundrecht festgestellt. Die Feststellung gilt dann nicht nur für die Volkszählung. Sonst wäre es kein Grundrecht.

Ist dir überhaupt klar, dass in Gesetzen nicht immer alle Dinge im Detail erklärt sind?
Nicht umsonst gibt es dazu auch umfangreiche Kommentare im Fachbuchhadel zu kaufen.

wenn du das sog. allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG (freie Entfaltung der Persönlichkeit)) meinst, dann nenne es auch bitte so.

Warum? Wenn es doch das BVerfG auch "Grundrecht" nennt?

BVerfG

  1. Unter den Bedingungen der modernen Datenverarbeitung wird der Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten von dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG umfaßt. Das Grundrecht gewährleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen.

Auch das Bundesinnenministerium nennt es so:
http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Gesellschaft-Verfassung/Datenschutz/Informationelle-Selbstbestimmung/informationelle-selbstbestimmung_node.html

— geändert am 24.10.2016 09:07:13

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 1.786

24.10.2016 09:25:15 via Website

Du selbst hast das "Recht auf informationelle Selbstbestimmung" als Grundrecht (Art. 1 bis Art. 19) aufgeführt, obwohl es das de jure nicht gibt. De facto wird dies vom Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 abgedeckt, wie das BVerfG entschieden hat. Aus dem Urteil ergibt sich ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung, kein Grundrecht!

In deinem Addendum von 09:07:13 steht es doch auch!

Um den Schutz der Privatsphäre - gerade vor dem Hintergrund moderner Datenverarbeitung - zu stärken, hat das Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung aus dem Jahr 1983 das "Recht auf informationelle Selbstbestimmung" entwickelt

— geändert am 24.10.2016 09:26:46

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 09:29:48 via Website

Du willst Recht haben, hast es aber nicht.
Einheitliche Rechtsauffassung ist, dass die Informationelle Selbstbestimmung zu den Grundrechten gehört.

Wobei, es ist nicht nur allgemeine Rechtsauffassung, sondern als solches von BVerfG dazu erklärt und damit verbindlich.

Ich zitiere Dir gerne nochmal den entscheidenen Satz von Bundesinnenministerium aus dem oben verlinkten Artikel.

BMI

Es genießt daher Verfassungsrang und ist wesentliche Ausprägung der Menschenwürde und der allgemeinen Handlungsfreiheit.

— geändert am 24.10.2016 09:32:19

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 1.786

24.10.2016 09:41:59 via Website

Recht haben ist gut, Recht bekommen ist besser (2€ fürs Phrasenschwein) ;)

Rechte, die sich aus dem Grundgesetz (bzw. hier aus den Grundrechten) ableiten, werden dadurch nicht zu Grundrechten. Und auch wenn etwas Verfassungsrang hat (wie du oben zitierst), hat es eben den entsprechenden Rang und nicht mehr - aber auch nicht weniger.

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 09:42:49 via Website

Frank K.

Rechte, die sich aus dem Grundgesetz (bzw. hier aus den Grundrechten) ableiten, werden dadurch nicht zu Grundrechten.

ROFL
Das nehme ich zurück!

Das kannst Du nicht ernst meinen!
Zumal es allgemein, nach besagter BVerf_entscheidung, als Grundrecht anerkannt ist.

Oder ist ein Smartphone kein Telefon, obwohl ich aus einem Smartphone aufgrund der Telefoniefunktion ableiten kann, dass es ein Telefon ist?

— geändert am 24.10.2016 10:39:38

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 09:52:44 via Website

Lies Deinen Satz nochmal langsam. Dann verstehst Du meine Reaktion.

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 1.786

24.10.2016 10:20:20 via Website

Wenn ich dich für deine Bemerkung "Alle Nutzer von WhatsApp mißachten Grundrechte ihrer Kontakte." ausgelacht hätte, wäre ich mal auf deine Reaktion gespannt (obendrein schreibt man "mißachten" nicht mit "ß"). Wie ich schon sagte, du unterstellst jedem Nutzenden von WA ein rechtswidriges Verhalten, ohne dies beweisen zu können.

  • Forum-Beiträge: 28.470

24.10.2016 10:22:00 via Website

Ich kann das bei jedem Nutzer von WA der mich im Telefonbuch hat beweisen!

Liebe Grüße, Frauke
- - - - - - - - - - - - - - - - --

Wenn man rechts dreht wird die Landschaft schneller. ;-)

  • Forum-Beiträge: 12.242

24.10.2016 10:32:37 via Website

Frank K.

obendrein schreibt man "mißachten" nicht mit "ß"

Nach alter Rechtschreibung schon: http://deutsche-rechtschreibung.org/flexion/mi%C3%9Fachten

Da ich zu Zeiten der alten Rechtschreibung zur Schule gegangen bin, kommt soetwas öfter vor. Trotzdem: Danke!

Wie ich schon sagte, du unterstellst jedem Nutzenden von WA ein rechtswidriges Verhalten, ohne dies beweisen zu können.

Richtig! Beweisen kann ich es nur von einzelnen. Sonst wäre es keine Unterstellung, sondern ein Beweis. Aber Du hast Recht, es mag einzelne WhatsApp-User geben, die Kontakte aus ihrem Smartphone gelöscht haben, von denen keine Zustimmung vorliegt.

Realistisch sehe ich das allerdings nicht.

Für das Auslachen entschuldige ich mich, aber ein schmunzeln muss ich doch über Deine obige Aussage. Besagten Beitrag habe ich geändert.

— geändert am 24.10.2016 10:46:08

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 264

24.10.2016 14:04:04 via Website

Aries

[[Jens K.]]
...
- Account-Informationen. Deine Telefonnummer, dein Profilname und -bild, dein Online-Status und deine Statusmeldung, dein „zuletzt online“-Status sowie Empfangsbestätigungen sind möglicherweise für jeden verfügbar, der unsere Dienste nutzt, obwohl du deine Einstellungen für Dienste konfigurieren kannst, um bestimmte Informationen zu verwalten, die für andere Nutzer verfügbar sind. ....

das mag ja alles anprangerungswürdig sein. allerdings verletze ich imho annes (mein beispiel s.o.) recht auf informationelle selbstbestimmung nicht. aus annes verbindung z.b. zu ihrer mobilnummer resultiert keine pflicht zur einholung ihres einverständnisses betreffend datenübermittlung für nichtöffentliche zwecke (§16 BDSG). allein der vorname fällt nicht unter §1 BDSG schutz bestimmter natürlicher personen. stünde ihr (fiktiver) name anne pumpernickel-schnepfending (namensdoppel wohl ausgeschlossen) da, wärs anders.

bestimmbare natürliche person ... tja. das ist anne von meiner datenweitergabe her nicht. wenn sie im fratzenbuch allerdings offiziell als anne pumpernickel-schnepfending agiert ... :(

Ich bin nicht "unhöflich". Ich tippe liegend einhändig.