Steht WhatsApp vor dem Aus?

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Gelöschter Account
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25.10.2016 19:38:14 via App

in Ungarn arbeiten bei Audi 11000 Menschen, und die stellen Autos her. Ebenso Mercedes, auch die bauen Autos in Ungarn. Kannst mir ruhig glauben. Ich lebe da.
Weiter: Du hast hier in diesem Thread geschrieben ich zitiere: Falsch! Die Demokrat lebt. Zitat Ende. Warum lässt man nicht jeden einzelnen entscheiden, was er gern möchte. Das ist Demokratie. Oder bist Du auch einer derjenigen, die ihre Umwelt nach ihren Vorstellungen formen möchten? ? Dein Nick lässt das fast vermuten.
Apropos, in dieses Dings Wiki, schaue ich äußerst selten. Habe viele gute Lexi im Schrank.

C. F.
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25.10.2016 19:48:42 via Website

Hier geht es um WhatsApp. Nicht um Audi oder andere Automobilhersteller.

  • Forum-Beiträge: 12.247

25.10.2016 20:13:00 via Website

guadis

in Ungarn arbeiten bei Audi 11000 Menschen, und die stellen Autos her. Ebenso Mercedes, auch die bauen Autos in Ungarn. Kannst mir ruhig glauben. Ich lebe da.

Richtig, die bauen unter anderem den Audi TT dort zusammen. Das ist also ein Montagewerk. Hersteller ist die Audi AG und die hat ihren Sitz in Ingolstadt. Ingolstadt liegt in Bayern. Auch wenn einige behaupten, das gehöre nicht zu Deutschland, zu Ungarn gehört es gewiß nicht!

In Ungarn werden auch Motoren entwickelt und gebaut. Aber nur weil Bosch Batterien (wobei das meines Wissen Johnson Controls sein dürfte) und Beleuchtung für Audi baut, sind sie noch lange kein KFZ-Hersteller. Und das gleiche gilt für Audi Hungaria Motor Kft.

Schau mal hier: http://www.audi.com/corporate/de/unternehmen/produktionsstandorte/audi-produktion-weltweit/gyor.html

Ich glaube, dieser Link ist legitim, da er von dem Unternehmen selbst stammt.

Weiter: Du hast hier in diesem Thread geschrieben ich zitiere: Falsch! Die Demokrat lebt. Zitat Ende. Warum lässt man nicht jeden einzelnen entscheiden, was er gern möchte. Das ist Demokratie.

Weil, wenn jeder beliebig entscheiden kann, was er tun möchte, das keine Demokratie sondern Anarchie ist. Demokratie ist, wenn sich die Gesellschaft unter anderem auf ein gemeinsames Rechtssystem geeinigt hat. Wenn dann Rechte von anderen gebrochen werden, müssen diese Rechtsbrecher mit den Konsequenzen leben. Und hier geht es nicht darum, wer Vorfahrt hat, sondern um ein Grundrecht!

Oder bist Du auch einer derjenigen, die ihre Umwelt nach ihren Vorstellungen formen möchten? ? Dein Nick lässt das fast vermuten.

Ihr WhatsApp-Verfechter formt doch gerade Eure Umwelt zu Lasten derer, die Datensparsamkeit üben möchten. Dein Vorwurf fällt also auf Dich selbst zurück.

Was meinen Nick betrifft, verweise ich Dich an die lateinische Sprache.

Apropos, in dieses Dings Wiki, schaue ich äußerst selten. Habe viele gute Lexi im Schrank.

Ich empfehle den Schönfelder als Basis.

— geändert am 25.10.2016 20:49:33

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

C. F.
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  • Forum-Beiträge: 403

25.10.2016 21:14:45 via Website

Auf den Punkt. Ohne weitere Worte...

Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 8

26.10.2016 09:15:08 via App

1.ich habe kein WhatsApp!
2.der Schönfelder war über 40 Jahre Jahre mein Handwerkszeug ,
3.ich mag keine Menschen, die anderen unbedingt ihren Lebensstil aufdrängen wollen.
4.keiner der WhatsApp - Verfechter hat hier seine Meinung so kund getan wie die Gegner.
Im übrigen werde ich meinen Account hier löschen. Obwohl erst ein paar Tage hier.
Zum Schluß : Hauptsache Unruhe stiften! Das ist das Credo in so vielen Foren.

— geändert am 26.10.2016 09:28:45

  • Forum-Beiträge: 264

29.10.2016 18:21:36 via Website

[[cite Diesel]]
...
Genau ! Facebook ist das übel weil die Leute alles und jedes Posten. Mit den Daten von WhatsApp alleine kann Facebook nicht viel anfangen. Die sind erst wertvoll in Zusammenhang mit Fb. ...

ich würds noch steigern in richtung wirklich gefährlich ;)
iwo ist das thema für mich erledigt. dass ich imho alles getan habe, bestimmte oder sogar bestimmbare personenbezogene daten natürlicher personen in meinen kontakten zu vermeiden (maximal steht ein vorname im adressbuch) habe ich bereits gesagt. darüber hinaus habe ich ende august 16 der datenübermittlung von whatsapp widersprochen und die entsprechende funktion in der einstellungen deaktiviert. die neue datenkrake dürfte (lt. eigenen datenschutzbestimmungen) imho etwaige (meta)daten nur für interne zwecke verwenden.
wenn die eine oder andere natürliche person bestimmbar wird, liegt es in ihrer eigenen verantwortung. ich "muss" als "öffentliche person - wenn auch nur eine recht unwichtige" zwar auf fb vertreten sein. fb gegenüber habe ich meine persönliche telefonnummer allerdings nicht angegeben.
darüber kläre ich menschen, die kontakt via messenger mit mir pflegen wollen auf. und biete als alternative aktuell threema an.

Ich bin nicht "unhöflich". Ich tippe liegend einhändig.

  • Forum-Beiträge: 12.247

29.10.2016 19:40:08 via Website

Jens K.

iwo ist das thema für mich erledigt. dass ich imho alles getan habe, bestimmte oder sogar bestimmbare personenbezogene daten natürlicher personen in meinen kontakten zu vermeiden (maximal steht ein vorname im adressbuch) habe ich bereits gesagt.

Dir ist scheinbar nicht klar, dass Daten Deiner Kontakte auch von anderen WhatsApp-User kommen und mit Deinen verbunden werden. Es geht auch nicht nur um die Kontaktdaten, sondern auch um die Metadaten (Wer hat wann mit wem, wie lange kommuniziert).

Hättest Du "alles getan", wäre WhatsApp von Deinem Telefon geflogen.

darüber hinaus habe ich ende august 16 der datenübermittlung von whatsapp widersprochen und die entsprechende funktion in der einstellungen deaktiviert.

Hast Du nicht! Du hast nicht richtig gelesen! Die Daten gehen trotzdem an Facebook. Du hast widersprochen, dass Du aufgrund Deiner Daten Werbung bekommst.

wenn die eine oder andere natürliche person bestimmbar wird, liegt es in ihrer eigenen verantwortung. ich "muss" als "öffentliche person - wenn auch nur eine recht unwichtige" zwar auf fb vertreten sein.

Nein, die eigene Verantwortung ist einem genommen. Ich will nicht, dass Facebook meine Existenz kennt. Sie kennen sie aber dank WhatsApp, das auf unzähligen, für mich unkontrollierbaren Telefonen installiert ist, in denen die Nutzer Daten eingetragen haben die ich ihnen zwar freiwillig gegeben habe, aber niemals einer Weitergabe an wen auch immer zugestimmt habe.

fb gegenüber habe ich meine persönliche telefonnummer allerdings nicht angegeben.

Sie habe sie mittlerweile! Wenn nicht von dir, dann von denen in deren Telefonbuch du stehst.

darüber kläre ich menschen, die kontakt via messenger mit mir pflegen wollen auf. und biete als alternative aktuell threema an.

Es geht doch eigentlich viel weiter. Welche Diskussionen wird um die Vorratsdatenspeicherung getrieben? Da werden alle möglichen Szenarien des Mißbrauchs aufgelistet. Dabei ist dort ein Richtervorbehalt wieder vorgesehen. Es darf nur für schwere Straftaten und nicht für jede Ordnungswidrigkeit verwendet werden.

Warum erlauben wir US-Konzernen die Vorratsdatenspeicherung?
Um 89 Cent im Jahr zu sparen? (den Preis, den WhatsApp einst gekostet hat)
Oder um 2,99 einmalig zu sparen? (den Preis, den Threema kostet)

Wer raucht? Was kostet eine Schachtel Zigaretten pro Tag? In welchem Verhältnis stehen die Kosten, im Vergleich für ein System, das verantwortungsbewußt mit unseren Daten umgeht?

Wer ärgert sich über die NSA?
Warum geben wir dann US-Unternehmen unsere - und vor allem fremde Daten - wenn das Handeln der NSA einfach per Gesetz morgen legal werden kann?

Es glaubt doch niemand, dass ein Staat, wenn er nicht durch die Vordertür eine Vorratsdatenspeicherung durchsetzen kann, diese nicht durch die Hintertür einführt. Selbst wenn wir unserem Staat heute vertrauen, wer versichert uns, dass wir auf ewig einen vertrauensvollen Staat haben? Daten, die nicht vorhanden sind (egal wo) können auch nicht verwendet werden (von niemandem).

— geändert am 29.10.2016 20:30:17

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 12.247

29.10.2016 20:29:01 via Website

Daten, die nicht vorhanden sind, können auch nicht geklaut werden. Das ist der Hintergrund der "Datensparsamkeit".

In das Thema fallen auch Siri, Cortana und Google Now sowie Google Home und Amazon Echo. Selbst Payback ist eine Datenkrake. Aber bei Payback entscheiden nur die Besitzer über ihre Einkäufe. Bei Siri, Cortana, Google Now, WhatsApp, Google Home und Amazon Echo sind auch unbeteiligte betroffen. Bei letzterem dann, wenn sie zu Besuch bei jemandem sind, der das hat.

Wollen wir künftig von allen unseren Besuchern eine Einverständniserklärung an der Haus- oder Wohnungstüreinholen? Eigentlich müssten wir es. Eigentlich müssten wir ein Warnschild tragen, weil wir unsere Smartphones ja immer dabei haben und sie ständig lauschen.

— geändert am 29.10.2016 20:54:17

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer

  • Forum-Beiträge: 233

05.12.2016 10:12:01 via Website

Krasser Artikel! Danke für den Link!

Edit:
Gibt es überhaupt einen wirksamen Datenschutz?
Ich mein, Facebook, Twitter, Whatsapp, usw. löschen und nicht nutzen ist ein Anfang. Aber auch nur wenn es alle machen.
Aber birgt das nicht die Gefahr, dass die Leute die dann doch diese Dienste nutzen noch leichter zu beeinflussen sind?
Wenn ich mir anschaue welchen Zuspruch AfD und Pegida auf Facebook finden. Diese Leute nutzen die sozialen Plattformen, da sie denken, ihre Stimme hat da mehr Gewicht.
Löschen jetzt immer mehr Leute aus Datenschutz-Gründen ihren Account, wird mit ziemlicher Sicherheit auch die Zahl der "Gegner" kleiner.
Ich persönlich versuche auch, auf Posts von Personen aus meinem Umfeld zu reagieren. Z.B wurde letztes Jahr mal gegen die AWO gehetzt, da sie Aktivitäten für Flüchtlingskinder angeboten hat. Da viele nicht wissen wie z.B die AWO arbeitet,
konnte ich das zumindest den "Bekannten" erklären und zum löschen des geteilten "Hetz-Artikels" bringen.
Hier muss man sich entscheiden: Datenschutz oder selber analysiert werden und versuchen, über die sozialen Netzwerke "Aufklärarbeit" zu leisten.

Auch wenn wir uns selber um den Schutz unserer Daten bemühen, haben wir leider wenig Einfluss darauf was andere damit machen.
Da hilft ein Datenschutzgesetz nicht, wenn diese von irgend welchen Quellen abgekauft werden können.
Der Kauf der Steuer-CD ist da ein schönes Beispiel.

Das ist wirklich ein schwieriges Thema.

— geändert am 05.12.2016 11:03:39

  • Forum-Beiträge: 1.362

07.12.2016 09:17:03 via Website

Selbst im Spiegel wird nicht bestritten, dass diese Dinge gemacht werden. Es wird lediglich in Frage gestellt, wie einflussreich die Big-Data- Instrumente tatsächlich sind. Es ist schon richtig, dass die Datenhändler ein Interesse daran haben, diesen Einfluss möglichst stark darzustellen.

Ich
denke auch, es ist überzogen in dieser gezielten Manipulation nun die einzige Ursache für den Wahlausgang zu sehen. Aber es reicht ja schon, wenn man nur einen gewissen Prozentsatz an Erfolgsquote ansetzt.

Selbst diese Idee finde ich schon gruselig genug. Ich finde es gruselig, zu sehen, dass die Kundschaft sich eben tatsächlich nicht auf den Handel beschränkt, der uns ein paar Produkte unterjubeln will.

Dazu kommt, dass die Entwicklung
an den Instrumenten ja weiter vorangetrieben wird.

Viele Grüße, Ina

  • Forum-Beiträge: 81

07.12.2016 11:30:49 via App

Ina......
Daumen hoch für Deinen Beitrag. Hast den Artikel vom Spiegel verstanden.

  • Forum-Beiträge: 12.247

07.12.2016 12:59:14 via Website

Ich finde den Artikel äußerst interessant und wir sollten uns hüten, ihm in den Bereich der Mythen zu verbannen. Der Artikel beschreibt vielmehr, dass es nicht nur um personalisierte Newsletter geht, sondern um gezielte Beeinflussung.

Der Ruf nach Datenschutzgesetzen bringt auch nichts, wenn uns bestehende Gesetze nicht beachtet werden und wir nicht praktikable AGB akzeptieren. Nur aus der Sorge, aus einer Gruppe ausgeschlossen zu sein.

Datenschutz fängt bei jedem einzelnen an. Datensparsamkeit, also bewusster Umgang, wo ich welche Daten hinterlasse, sollte ganz oben stehen. Dazu muss uns aber klar werden, wo wir überall Daten hinterlassen und dass Assistenten, besonders sprachgesteuerte, laufend arbeiten und analysieren. Sie brauchen dazu Rechenleistung, die ein Smartphone nicht liefern kann. Also übertragen wir weit mehr, als wir uns bewußt machen. Dazu gehören auch Daten anderer.

Es geht nicht darum, moderne Technik zu verteufeln, sondern um einen gesellschaftspolitischen Prozeß, der bereits in voller Fahrt ist und wirtschaftlich genutzt wird. Uns Verbrauchern wird natürlich nur die "rosarote VR Brille" aufgesetzt.

— geändert am 07.12.2016 13:02:58

Grüße
Aries

Tausche Arbeitsplatz gegen Eigenheim am Meer