HTC One — Weiße Pixel

  • Antworten:24
  • OffenNicht stickyNicht beantwortet
  • Forum-Beiträge: 420

09.09.2013 22:34:18 via App

Sooo...habe heute mein One abgegeben. In 3 Tagen hab ich es dann endlich wieder. Währendessen bekam ich als Ersatz nen Sony Xperia S. Kein Vergleich zum One :D
Doch noch eine letzte Frage:

Wie lade ich das One am besten, umso die beste Akkulaufzeit zu erzielen? Oder is das egal wie ich es lade?

''The only time you should ever look back is to see how far you've come.'' | Huawei Mate 9

  • Forum-Beiträge: 529

10.09.2013 10:55:35 via App

ist egal. nur nie ganz leer machen

— geändert am 10.09.2013 10:56:09

  • Forum-Beiträge: 420

10.09.2013 12:38:23 via App

Lama.jaju
ist egal. nur nie ganz leer machen

Nicht mal bei den ersten Ladezyklen?

MfG

''The only time you should ever look back is to see how far you've come.'' | Huawei Mate 9

Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 2.068

11.09.2013 11:46:29 via Website

Es gibt mittlerweile soviele Threads zum Ladeverhalten von Akkus und auch Google liefert zahllose Treffer.

NiMH-Akkus (Nickel- Metall-Hydrid) zeigten einen Memory-Effekt, wenn sie zu häufig nicht ganz leer geladen wurden. Um den zu "reparieren", sollte man das Gerät von selbst ausgehen lassen und dann am Stück voll laden.

Li-Pol (Lithium Polymer) Akkus (so einer ist im HTC One verbaut) haben keinen Memory-Effekt. Vielmehr ist es sogar positiv für die Lebensdauer, den Akku nicht von ganz leer auf ganz voll zu laden, weil zum einen der Akku beim Ladevorgang zu Beginn und am Ende seiner Kapazität sehr warm wird und zum anderen, weil die letzten Kapazitäts-Prozente unverhältnismäßig lange dauern, bis sie voll geladen. Und dann kommt eine intelligente Ladeelektronik in den Geräten hinzu.

Einige raten, den Akku gelegentlich leer werden zu lassen und einmal voll zu laden, damit die Anzeige kalibriert wird. Aber selbst diesen Fall hat man doch ab und zu im Alltag.

Achte beim Kauf von Akkus (und das gilt nicht nur für Smartphones) auf Li-Ion (Lithium-Ionen) oder Li-Pol (Lithium-Polymer) Akkus und darauf, dass Dien Ladegerät diese auch laden darf. Und schon kannst Du die Akkus vergessen.

Halt! Nicht ganz!
Sollte sich ein Akku ungewöhnlich wölben, auf keinen Fall mehr laden, sondern sofort entsorgen. Dann ist er kaputt und könnte aufplatzen, was Brand- und Verätzungsgefahr bedeuten kann.

Aus meiner Erfahrung kann ich voll bestätigen, dass die Lithium-Akkus ohne Spezialbehandlung super halten. Meine alten Smartphones (ein HTC Magic von 2009 und ein Nexus S von 2011) sind in der Verwandtschaft noch immer mit dem ersten Akku in Betrieb und zeigen keine Ermüdungserscheinungen. Selbst der erste Akkus meines Nokia 6600i von 2007 hält noch immer eine ganze Woche. Ein Creative ZEN (MP3-Player mit festverbautem Akku) von 2006 ist ebenfalls noch voll funktionstüchtig und hält wie eh und je durch.

Ich lade meine Smartphone immer über Nacht mit dem Original-Ladegrät. Aber nur, um am nächsten Tag keine negative Überraschung zu erleben, wenn ich wider Erwarten nicht zwischendurch laden kann. Tagsüber stecken sie gelegentlich - mal kürzer, mal länger, am USB-Port des PCs und im Auto stecken sie in der Ladeschale. Ganz egal, wie gerade der Ladezustand ist und wie lange die Fahrt.

Nachtrag: Mal mit Mythen aufräumen

— geändert am 11.09.2013 11:59:59

Die Tatsache, dass ich paranoid bin, heißt noch lange nicht, sie seien nicht hinter mir her!

  • Forum-Beiträge: 420

11.09.2013 18:57:07 via Website

Ralph
Es gibt mittlerweile soviele Threads zum Ladeverhalten von Akkus und auch Google liefert zahllose Treffer.

NiMH-Akkus (Nickel- Metall-Hydrid) zeigten einen Memory-Effekt, wenn sie zu häufig nicht ganz leer geladen wurden. Um den zu "reparieren", sollte man das Gerät von selbst ausgehen lassen und dann am Stück voll laden.

Li-Pol (Lithium Polymer) Akkus (so einer ist im HTC One verbaut) haben keinen Memory-Effekt. Vielmehr ist es sogar positiv für die Lebensdauer, den Akku nicht von ganz leer auf ganz voll zu laden, weil zum einen der Akku beim Ladevorgang zu Beginn und am Ende seiner Kapazität sehr warm wird und zum anderen, weil die letzten Kapazitäts-Prozente unverhältnismäßig lange dauern, bis sie voll geladen. Und dann kommt eine intelligente Ladeelektronik in den Geräten hinzu.

Einige raten, den Akku gelegentlich leer werden zu lassen und einmal voll zu laden, damit die Anzeige kalibriert wird. Aber selbst diesen Fall hat man doch ab und zu im Alltag.

Achte beim Kauf von Akkus (und das gilt nicht nur für Smartphones) auf Li-Ion (Lithium-Ionen) oder Li-Pol (Lithium-Polymer) Akkus und darauf, dass Dien Ladegerät diese auch laden darf. Und schon kannst Du die Akkus vergessen.

Halt! Nicht ganz!
Sollte sich ein Akku ungewöhnlich wölben, auf keinen Fall mehr laden, sondern sofort entsorgen. Dann ist er kaputt und könnte aufplatzen, was Brand- und Verätzungsgefahr bedeuten kann.

Aus meiner Erfahrung kann ich voll bestätigen, dass die Lithium-Akkus ohne Spezialbehandlung super halten. Meine alten Smartphones (ein HTC Magic von 2009 und ein Nexus S von 2011) sind in der Verwandtschaft noch immer mit dem ersten Akku in Betrieb und zeigen keine Ermüdungserscheinungen. Selbst der erste Akkus meines Nokia 6600i von 2007 hält noch immer eine ganze Woche. Ein Creative ZEN (MP3-Player mit festverbautem Akku) von 2006 ist ebenfalls noch voll funktionstüchtig und hält wie eh und je durch.

Ich lade meine Smartphone immer über Nacht mit dem Original-Ladegrät. Aber nur, um am nächsten Tag keine negative Überraschung zu erleben, wenn ich wider Erwarten nicht zwischendurch laden kann. Tagsüber stecken sie gelegentlich - mal kürzer, mal länger, am USB-Port des PCs und im Auto stecken sie in der Ladeschale. Ganz egal, wie gerade der Ladezustand ist und wie lange die Fahrt.

Nachtrag: Mal mit Mythen aufräumen

+1

Danke sehr für die sehr ausführliche Antwort :) Jetzt weiß ich Bescheid

MfG

''The only time you should ever look back is to see how far you've come.'' | Huawei Mate 9