Drosselung und das Ende der Netzneutralität? Wird höchste Zeit!

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07.05.2013 01:09:09 via App

Über DHCP kann eben auch der DNS konfiguriert werden, eine komfortable Sache.
Gebrandeter Router machen für mich aus Support-Gründen Sinn. Da kann man dann nicht viel falsch einstellen.
Ich musste mich kurz schlau machen, was übersprechen bedeutet. Nun frage ich mich, wie sowas innerhalb eines Routers verhindert werden kann.
Mir ist es ja am liebsten, wenn ich vom Provider einfach eine Simple Bridge kriege, an der ich meinen Router anschliessen kann. Da kann dann auch gerne was gegen Übersprechen drin sein ;)
  • Forum-Beiträge: 3.112

07.05.2013 07:47:00 via Website

@Joe:
Entschuldigung, aber langsam wirds albern. Du müsstest nur 1min Google-Recherche aufwenden und würdest merken, dass Du Dich irrst. Nebenbei, IPv6 und DHCP ist noch ein spannendes Thema, da das sich noch nicht entschieden hat, aber bis sich IPv6 durchsetzt ist noch lange hin, da kommt bestimmt noch eine Router-Generation.

Aber ich mach es Dir mal einfach und zitiere aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamic_Host_Configuration_Protocol#DHCPv6
IPv6 benötigt für die eigentliche Adressvergabe keinen DHCP-Dienst (siehe IPv6 Autokonfiguration). Allerdings benötigt ein Client neben einem Gateway üblicherweise noch die Zuweisung eines DNS-Servers. Bislang gibt es kein verbreitetes Verfahren, diese zusätzlichen Informationen durch die Autokonfiguration dem Client zu übermitteln. Ein standardisiertes Verfahren für die Mitteilung der DNS-Server wird allerdings in RFC 6106 (RDNSS, DNSSL) beschrieben, so dass in einfachen Szenarien auf DHCPv6 verzichtet werden könnte.

Na, hast Du was gemerkt? Ich hab Dir extra einen Satz fett gedruckt.
Du könntest Dir auch mal überlegen, wie IP funktioniert, dann würde Dir auch auffallen, dass der Client den Namen auflösen muss.

@Simon:
Der Link könnte Dich interessieren:
http://de.wikipedia.org/wiki/VDSL2-Vectoring
  • Forum-Beiträge: 10

07.05.2013 09:26:13 via Website

Ralph
Zur Netzneutralität: Entertain erhält volle Bandbreite, Maxdome ist gedrosselt. Und zwar auf 384 kbit/s. Also quasi unbrauchbar.

Ergo: Die Telekom nutzt ihre Marktposition zu Ungunsten von Mitbewerbern aus.

Damit dürfte das ganze auch nicht mehr ganz legal sein, wenn ich das richtig verstanden habe.

Werden da schon Klagen zum Wettbewerbsrecht vorbereitet?
Gelöschter Account
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08.05.2013 09:17:49 via Website

Bastian S.
Entertain hier mit Lovefilm, Maxdome und Co. zu vergleichen, macht allerdings nicht zu 100% Sinn, da Entertain auch das ganz "normale" TV beinhaltet, nicht nur VoDs. Somit sollte man hier, wenn man ganz genau sein möchte (und das sollte man), muss man hier zwischen dem TV Angebot und eben den VoDs unterscheiden. Nur leider wird das die Telekom ganz bestimmt nicht tun. Daher nach wie vor die Kritik an dem geplanten Vorgehen in dieser Hinsicht und der Unterschied zu Kabel Deutschland (wobei die mittlerweile ja auch VoDs im Angebot haben).

Der Vergleich macht sogar viel Sinn! Mich kostet Entertain dauernd Geld, da mein Kabelanschluss im Mietvertrag hängt. Also möchte ich ab und zu einen Film leihen und schon muss ich zu maxdome etc. Wechseln.

Onlinegames kann ich dann auch vergessen.

Viele Grüße!

  • Forum-Beiträge: 18.575

08.05.2013 13:30:18 via Website

Telekom bietet weiter Flatrates an, aber teurer:
Der Chef der Deutschen Telekom René Obermann hat bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf die massive Kritik an der Einführung der DSL-Drosselung reagiert. Er sagte am 8. Mai 2013: "Wir wollen auch in Zukunft Flatrates anbieten." Diese Flatrates für Intensivnutzer, die ein unbegrenztes Datenvolumen beinhalten, würden "dann aber auch ein paar Euro teurer sein - aus heutiger Sicht zwischen 10 und 20 Euro im Monat."
Quelle: http://www.golem.de/news/dsl-drosselung-telekom-bietet-weiter-flatrates-an-aber-teurer-1305-99155.html

** Android in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf **

Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 189

09.05.2013 13:26:58 via Website

Oldviking
Telekom bietet weiter Flatrates an, aber teurer:
Der Chef der Deutschen Telekom René Obermann hat bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf die massive Kritik an der Einführung der DSL-Drosselung reagiert. Er sagte am 8. Mai 2013: "Wir wollen auch in Zukunft Flatrates anbieten." Diese Flatrates für Intensivnutzer, die ein unbegrenztes Datenvolumen beinhalten, würden "dann aber auch ein paar Euro teurer sein - aus heutiger Sicht zwischen 10 und 20 Euro im Monat."
Quelle: http://www.golem.de/news/dsl-drosselung-telekom-bietet-weiter-flatrates-an-aber-teurer-1305-99155.html

...Ist ja so günstig! Nur 10-20€ teurer für eine Flat... Das ist doch anschiss... Ö_Ö