Drosselung und das Ende der Netzneutralität? Wird höchste Zeit!

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  • Forum-Beiträge: 3.112

30.04.2013 12:38:20 via App

Und wer bezahlt die Knoten zwischen Youtube und Telekom?
  • Forum-Beiträge: 840

30.04.2013 19:30:25 via App

ah danke, dann hat also lefloid garnicht so unrecht

— geändert am 30.04.2013 19:30:52

only android

  • Forum-Beiträge: 3.112

30.04.2013 20:26:11 via Website

Karius Baktus
von wegen der staat köönte ein gesetz zum abschalten des internets nutzen oder zumnidest ähnlich wie in china, teile einzelnermseiten sperrenn lassen, ohne das man sich rechtlich wehren kann.

Warum sollte man dazu Modems brauchen? Der Netzbetreiber kappt die Leitung, dann ist das Internet weg. Schon irgendwie sehr albern, wie sich manche herbeigezogene Szenarien aus den Findern ziehen.
Und was soll ein Modem mit rechtlichen Grenzen u tun haben?

Mal davon abgesehen frag ich mich, warum manche immer mit einem Unrechtsstaat argumentieren. Anscheinend fällt denen auch nichts besseres ein.
  • Forum-Beiträge: 24

05.05.2013 12:35:22 via Website

Ein Hoch auf immer schnellere VDSL 50 Leitungen oder LTE und immer schenllere Hardware, wenn sie alle auch nur virtuell zu geben scheinen, blanker Schein trügt eben doch als teurer Schein :grin:

Tag, ich bezahle für einen Telekom VDSL 50 Schnellanschluss für 39,95 Euro und meinen mobilen Telekom web,n walk Internet, mit einem Handyvertrag nochmal 29 Euro im Monat, das ist doch wohl genug für so wenig Leistung!!!!

Auch bin ich absolut kein super Datenjuser, also dauertelefoniere und surfer ich nicht, kein Internetfernseh, benutze sowie mässig und surfe nur moderat mit wenig Datenaufkommen
!
Was mich aber sehr verârgert, dass die Telekom ihrer Zusage nicht nachkommt und die Leitungen auch bei geriner Leistungsabfrage ohne Ende sehr stark drosselt, sodass das surfen mit dem fest und mobilen Anschluss ÜBEHAUPT keinem Spass und Freude mehr macht, wie es vor ca 4 Monaten noch so sehr schnell ohne Umzug oder sonst eine Veränderung mit der Technik mal war.

Wenn ich meine Vertrâge als langjähriger Kunde nun auch noch kündige, wie viele meiner genervten Freunde auch, dann wird es auch wieder alle Treffen. So werde ich bald auch nach Jahren eines Vollvertragskunden wieder ein preiswerter prepaid Juser werden und alles wird wieder gut werden, bestimmt!
Wie man es wendet und dreht, das Internet wird durch die Leistungsbremse immer weniger oder gar uninteressant für immer mehr Juser, ob es Einfachjuser (Prepaid) Oder Superjuser ist.

— geändert am 05.05.2013 20:24:34

  • Forum-Beiträge: 36

05.05.2013 21:22:31 via App

sorry, Björn und Andy, aber Eure Posts zeugen meiner Meinung nach von einem grundlegenden Unverständnis der Materie (oder von einem unschönen Bias?)
Die Telekom ist ein Infrastrukturprovider - sie soll dafür sorgen, dass Telefon und Internet bei uns zu Hause ankommt. mehr nicht. dafür bezahle ich... und zwar seit vielen Jahren die gleiche Gebühr (also, nix billiger)

Ja, der Neubau von Leitungen und Schaltkästen kostet Geld, der Unterhalt der Anlagen ebenfalls ein bisschen.. aber es ist weitgehend egal, ob der angeschlossene Benutzer unter Vollast surft oder offline ist... Das Argument, die "Normalos" müssten die Vielsurfer mitfinanzieren ist also blanke Augenwischerei.
Es gibt keine technische Notwendigkeit zu einer Drosselung ab XYZ Gigabyte... Die Grenze ist willkürlich festgelegt und erscheint nur auf den ersten Blick hoch... In Zukunft werden die übertragenen Datenmengen eher steigen, dann sind plötzlich viele User betroffen.

Der eigentliche Grund für die Drosselung ist, dass die Telekom endlich auch ein Stück von der Torte der Inhaltsprovider haben will... Die Telekom will nicht länger "nur" Infrastruktur bereitstellen und zusehen, wie andere damit Geld verdienen... Also bietet sie z.B. mit Entertainer selbst Inhalte an und schließt Verträge für "Managed Services", die dann bevorzugt transportiert werden... und spätestens hier beginnt für mich der Anfang von Ende des Internets. Zumindest ist es eine krasse Verzerrung des Wettbewerbs und nicht mit dem Gedanken der Netzneutralität vereinbar ... und Netzneutralität wollt auch Ihr, glaubt mir! Letztendlich geht es darum, dass _ich_ festlegen will, was ich im Internet sehe; mein Provider soll sich da heraus halten!

Herrjeh, ich könnte noch ewig mit meinem Rant weiter machen... aber ich lass es mal hiermit bewenden ;)
Gruss, M.

— geändert am 05.05.2013 23:48:23

  • Forum-Beiträge: 29

06.05.2013 00:06:24 via Website

mal meine Meinung <--- betont

freie Wahl z.B. der Router betrifft auch freie wahl z.B. der IP Knoten, welche die Adressen umsetzen.
wer´s nicht versteht bitte Nachschlagen.

zum Thema T......
wenn ein Anbieter eigene Angebote bei der Berechnung des Volumen bevorzugt,
ist dies meiner Meinung nach nicht in Ordnung;
in Bezug auf freier Wahl der Art von Information, die ich bekommen möchte / brauche.

Und bei der Berechnung des sogenannten Verbrauch des "Durchsnittsnutzers"
sollte man etwa auch beachten woher die "Studie" stammt.
  • Forum-Beiträge: 1.527

06.05.2013 00:52:11 via App

Du willst also als Wenignutzer nicht für Vielnutzer bezahlen. Das kann ich nachvollziehen habe sogar eine ähnliche Einstellung zu dem Thema.
Jahrelang haben die Provider mit "unbegrenzt" "unlimitiert" und "Flatrate" geworben. Da kann man es doch kaum einem Nutzer übel nehmen, der das Abo auch so ausschöpft.
Eine andere Ansicht habe ich zur Netzneutralität. Das IPTV der Provider erzeugt einen hohen Datendurchsatz und bremst unter Umständen das Netz spürbar aus. Dass hier eine Ausnahme gemacht werden muss ist verständlich, weil sonst die geplante Datenlimite sofort aufgebraucht wäre. Ich bin allerdings nicht bereit mit meinem Internetabo auch für TV mit zu bezahlen.
Am meisten stört mich an der geplanten Limitierung der Telekom, dass bisher kein zusätzliches Volumenpaket vorgesehen ist. Die Möglichkeit, die Datenmenge an den eigenen Bedarf anzupassen muss schon noch kommen.
  • Forum-Beiträge: 140

06.05.2013 02:39:23 via App

der Telekom wurde das Netz damals geschenkt unter der Voraussetzung das sie sich darum kümmern außer dem kriegen die auch Geld dafür
  • Forum-Beiträge: 3.112

06.05.2013 07:04:49 via Website

joe
freie Wahl z.B. der Router betrifft auch freie wahl z.B. der IP Knoten, welche die Adressen umsetzen.
wer´s nicht versteht bitte Nachschlagen.

Unsinn, vielleicht solltest Du lieber selbst mal nachschlagen. Ein DNS Server hat nichts mit dem Einwahlknoten zu tun, noch ist der DNS Server selbst ein Knoten. Der Einwahlknoten ist mit jedem Modem gleich (würde müssen hier eigentlich von einem Modem reden), welcher IP Knoten verwendet wird kann die Telekom dagegen mit keinem Modem beeinflussen. Dafür müssten sie schon bestimmte IPs nicht weiterleiten.

Und zum Thema Netzneutralität:
Kann mir jemand den Unterschied erklären, wenn Telekom Internet Und Fernsehsender über Telefonleitung schickt, dabei den Datenverkehr der Sender nicht mitrechnet und wenn es Kabeldeutschland ebenfalls so macht (die Technik dahinter nicht betrachtet), allerdings über das Fernseh-/Radiokabel
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 1.150

06.05.2013 08:14:22 via Website

Ganz einfach ich bin gezwungen den jeweiligen Dienst zu nutzen. Bin ich lovefilm Kunde schaue ich bei beiden in die Röhre.

Viele Grüße!

  • Forum-Beiträge: 29

06.05.2013 12:54:22 via Website

von Andi N.
" Der Einwahlknoten ist mit jedem Modem gleich (würde müssen hier eigentlich von einem Modem reden), welcher IP Knoten verwendet wird kann die Telekom dagegen mit keinem Modem beeinflussen. Dafür müssten sie schon bestimmte IPs nicht weiterleiten."



Warum ist es dann so:
falsche Adr. am T-kom Anschluß eingegeben, und eine Seite der T-Kom erscheint mit Vorschlägen.
falsche adr. an einem anderen Anschluß, "seite kann nicht angezeigt werden, oder je nach Einstellung google suche.

? nur Unsinn ?

und JA, Sie leiten bestimmte IPs um.

PS: warum sollten Sie für ihre Anschlüße ( ausser Wartungsaufwand ) sonst eigene Modem´s vorschreiben wollen.
dort läßt sich dann ohne User Zugriff alles möglich voreinstellen.

PPS: Genau darum geht es doch, T-Kom will die Daten (eigenes TV-Angebot usw.) die viel Datenverkehr verursachen aus der Drosselung nehmen;
aber alles andere Drosseln, damit die Last nicht zu hoch wird, widerspricht sich doch irgendwo..

— geändert am 06.05.2013 12:58:53

Bastian Siewers
  • Admin
  • Staff
  • Forum-Beiträge: 8.507

06.05.2013 15:49:19 via Website

Entertain hier mit Lovefilm, Maxdome und Co. zu vergleichen, macht allerdings nicht zu 100% Sinn, da Entertain auch das ganz "normale" TV beinhaltet, nicht nur VoDs. Somit sollte man hier, wenn man ganz genau sein möchte (und das sollte man), muss man hier zwischen dem TV Angebot und eben den VoDs unterscheiden. Nur leider wird das die Telekom ganz bestimmt nicht tun. Daher nach wie vor die Kritik an dem geplanten Vorgehen in dieser Hinsicht und der Unterschied zu Kabel Deutschland (wobei die mittlerweile ja auch VoDs im Angebot haben).
  • Forum-Beiträge: 3.112

06.05.2013 17:57:17 via Website

joe

" Der Einwahlknoten ist mit jedem Modem gleich (würde müssen hier eigentlich von einem Modem reden), welcher IP Knoten verwendet wird kann die Telekom dagegen mit keinem Modem beeinflussen. Dafür müssten sie schon bestimmte IPs nicht weiterleiten."

Verwende einen alternativen DNS Server und *trommelwirbel* die Meldung kommt nicht mehr.

joe
und JA, Sie leiten bestimmte IPs um.

Nein tuns sie nicht, sie lösen nur Adressen auf und geben eine alternative IP raus, wenn keine IP gefunden wird.

joe
warum sollten Sie für ihre Anschlüße ( ausser Wartungsaufwand ) sonst eigene Modem´s vorschreiben wollen.
dort läßt sich dann ohne User Zugriff alles möglich voreinstellen.

Die Begründung ist ganz einfach, dafür braucht man keine Verschwörungstheorien.
Die Telekom will eine neue Technik einführen, mit der sie das Übersprechen raus rechnen können. Damit wird die nutzbare Bandbreite größer und die Datenrate deutlich höher, bis zu 100MB/s.
  • Forum-Beiträge: 1.527

06.05.2013 21:13:55 via App

Beim TV-Kabel wird die Internet Verbindung nicht vom TV beeinflusst. Die Technologie dahinter ist darum nicht ganz irrelevant. Die Kabelnetzbetreiber müssen dafür ihr Telefon mit VoIP realisieren, falls sie dies anbieten möchten. VoIP lässt sich heute problemlos über einen Breitbandanschluss betreiben. Entsprechend gross ist das Angebot. Ich kann zum Beispiel einen PrePaid Tarif nutzen, welcher so vom Kabelnetzbetreiber nicht angeboten wird. Hier scheint der Markt zu funktionieren. Auch Musik kann man heute bereits komfortabel streamen.
Als Konsument wünsche ich mir in Zukunft auch für andere Inhalte wie IPTV ein entsprechend grosses Angebot.
Wenn nun die Telekom und später andere Provider diesen Diensten den Riegel in Form einer Limite vorschieben, wird dies nicht funktionieren.
  • Forum-Beiträge: 29

06.05.2013 23:17:31 via Website

"Verwende einen alternativen DNS Server und *trommelwirbel* die Meldung kommt nicht mehr.'"

schon klar, aber wer von den 08/15 Usern kann /weiß dieses ?

--> wo stellt der der es weis, dies am schnellsten um ?
in den Kurzeinstellungen seiner z.B. Fritz-Box
die ja ups " verschwörungstheorie"
nicht vorhanden ist, sondern eine Box des Anbieters.
Auf welcher man im schlimmsten Fall,
keinen Zugriff auf diese Einstellungen hat.

wieder ein Punkt für T-Kom :-)

— geändert am 06.05.2013 23:17:49

  • Forum-Beiträge: 3.112

06.05.2013 23:32:28 via App

Wenn ein Anwender nicht weiß wie man einen anderen dns Server einstellt ist es doch völlig egal, vom wem der Router ist. Entweder weiß er es ist eben nicht. Im Normalfall wird aber immer erst mal der DNS vom Provider genommen.
Die Einstellung wird man auch mit den neuen Boxen der Telekom einstellen können, und wenn nicht (was mehr als unwahrscheinlich ist) auch egal, die Einstellung nimmt man am OS des PC vor, nicht am Router. Was Du meins, ist nur der DHCP Server.

— geändert am 06.05.2013 23:35:39

  • Forum-Beiträge: 29

06.05.2013 23:51:33 via Website

@ Andy N

Sorry aber da du technisch so versiert bist,
wieso steht dann in z. B den Einstellungen der Fritz Box :
unter Internet / Zugangsdaten / DNS-Server :
"Geben Sie an, ob für die Namenauflösung die vom Internetanbieter zugewiesenen oder andere DNS-Server genutzt werden sollen."

?????

-----> nix mit DHCP was etwas völlig anderes ist

Mit den Boxen, die vorgegeben waren, und nicht in allen Bereichen vom User
einzustellen waren, hat schon mal ein Anbieter gemacht.
Sind aber davon abgegangen nach Protesten.

Bin kein Verschwörungstheoretiker, wie du evtl. meinst.
Bin im Service (nein nicht Verkauf oder Software) als Elektromeister;
Hauptsparte Netzwerktechnik usw.

Einfache Frage ?
Warum eine Sache die läuft und in Ordnung ist,
mit biegen und brechen ändern wollen ?

Das Argument mit " rausrechnen des Übersprechens" usw. ist mir technisch gesehen nicht ausreichend.
Das geht (siehe mein Betätigungsfeld) auch mit teilweise vorhandener Hardware.

schönen Gruß

PS: deine "Einstellung " im Betriebssystem würde mich brennend Interr. ( Android/ Iphone/ Windows / Linux/ andere OS )

— geändert am 06.05.2013 23:54:34

  • Forum-Beiträge: 3.112

07.05.2013 00:11:39 via Website

Es macht kaum Sinn weiter zu diskutieren. Du stellst Behauptungen auf, hast aber selbst von der Materie keine Ahnung. Erstaunlich wie Du Deinen Beruf ausüben kannst.
Schmeiß einfach mal einen Sniffer an, und Du wirst sehen, dass ein DHCP Server nicht nur IP an Clients verteilt.
Die Einstellungen für den DNS stellt man natürlich dort ein, wo man auch alle anderen Einstellungen für die Netzwerkverbindung einstellt. Ignorierst Du hier den DHCP wird Deine Einstellung übernommen, ungeachtet was an der Box eingestellt ist.

— geändert am 07.05.2013 00:11:58

  • Forum-Beiträge: 29

07.05.2013 00:19:00 via Website

Evtl. zum Durchlesen :

wewewepunkt elektronik-kompendium.de/sites/net/0812221.htm

soviel zum Thema "von der Materie keine Ahnung"

Du scheinst DHCP mit DNS zu vermischen.
DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol
DNS = Domane Name Server

Wie ist es dann bei IPv6 ? in Bezug auf DHCP ?

Ok, eine Antwort lese ich noch, nur so aus Spaß

PS: Du scheinst manche Sachen nicht zu lesen oder nicht zu beachten,
auf die du keine Antwort hast....
z.B deine Einstellung im W-Lan Betrieb eines Iphone / Androidphone am Heim-Router

— geändert am 07.05.2013 00:28:10