Hybridautos und andere Ummweltsünden

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01.05.2013 10:48:24 via Website

Naja... "mischen" alleine reicht da nicht. Bei diesem Prozess geht wieder die Hälfte der Energie verloren. Auch bei der Herstellung von H2 geht schon die Hälfte verloren. Bis letztendlich dann mal das Auto fährt bleibt von der ursprünglichen Energie nicht mehr viel übrig. Sollte man mal irgendwann Strom in riesigen Mengen herstellen können spielt das kaum noch eine Rolle, im Moment sehe ich es aber nicht als Lösung die Landschaft unnötig mit Windkrafträder vollzupflastern.

Eine andere Möglichkeit könnte Gentechnik sein. Hier gäbe es viele Ansätze. Entweder Pflanzen züchten, die riesige Mengen an Biomasse produzieren (Rohzucker hat jetzt schon eine große Energiedichte), um die benötigten Flächen möglichst gering zu halten. Des weiteren könnte man Bakterien züchten, die diese Biomasse effizient in riesigen Biokraftwerken in Gas umsetzen.
Oder man schafft es Algen zu züchten, die in Biokraftwerken eine nennenswerte Menge an Gas produzieren.
Solange es keine Möglichkeit gibt Unmenegen an Strom zu produzieren halte ich die Gentechnik für am vielversprechendsten.

Und das mit dem Tesla Car hab ich jetzt auch gelesen. Am Anfang dachte ich, es wäre das Auto von Tesla Motors. Aber schon erstaunlich. Da verwendet der Mensch über 100 Jahre die Funktechnik und ihm ist nicht mal das gewaltige Rauschen aufgefallen. Oder ob man das in der Intensität noch Rauschen nennen kann? :bashful: Die eigentlichen Signale würde gar nicht mehr durch kommen.
Wobei, ein Rauschen hat man ja feststellen können. Das ist aber so gering, dass es nur bei sehr empfindlichen Empfänger auffällt, die die Größe eines Autos um ein vielfaches übersteigen. Mal ganz davon abgesehen, dass man daraus nennenswerte Energie gewinnen könnte.
Der Verfasser erklärt das ganze auch an einer E-Gitarre, und hatte offensichtlich noch nie eine E-Gitarre in der Hand, noch ist ihm das Prinzip eines Verstärkers bekannt. Das ist typisch Esoterik. Hat auch nichts mehr mit der Idee von Tesla zu tun.
  • Forum-Beiträge: 979

01.05.2013 12:54:53 via Website

Andy N.
Naja... "mischen" alleine reicht da nicht. Bei diesem Prozess geht wieder die Hälfte der Energie verloren. Auch bei der Herstellung von H2 geht schon die Hälfte verloren. Bis letztendlich dann mal das Auto fährt bleibt von der ursprünglichen Energie nicht mehr viel übrig. Sollte man mal irgendwann Strom in riesigen Mengen herstellen können spielt das kaum noch eine Rolle, im Moment sehe ich es aber nicht als Lösung die Landschaft unnötig mit Windkrafträder vollzupflastern.
Mischen von CO2 und H geht recht einfach - da H stark reaktiv. Siehe auch vorher von mir verlinkten Artikel (den Ausführlichen den ich in einem Technologiereport gelesen habe, konnte ich leider nicht finden). Aber in der Summe scheint es nach der Aussage der Wissenschaftler besser auf zu gehen als den Strom direkt zu verwenden! Man darf eben nicht vergessen, dass ein sehr großer teil der Energie beim Transport verloren geht. So geht ein großer teil in den Überlandleitungen und den dazu gehörenden Transformatoren verloren. Ein weiterer beim umwandeln der Spannung für das Laden und das Laden erzeugt ja auch Abwärme die ja auch einige Verluste beschert. Der Transport der großen Akkus die schwerer sind als Gastanks während der Fahrt im Hybrid oder eAuto gehen dort auch in die Verluste mit ein.
  • Forum-Beiträge: 3.112

01.05.2013 14:24:42 via Website

H2 ist beispielsweise mit O2 sehr reaktiv, mit CO2 allerdings nicht. Für diese Umsetzung ist erst mal Energie notwendig. Such einfach nach Methanisierung, wenn Du mir nicht glaubst. Bei diesem Prozess verliert man gut die Hälfte der Energie.
Bei der Methanisierung geht es um die Speicherung von Energie, für die es bis heute keine Lösung gibt. Mit Windkrafträder bekommt man Strom, aber nicht nach Bedarf. Ansonsten ist es natürlich besser den Strom direkt zu verwenden.
  • Forum-Beiträge: 197

02.05.2013 11:36:28 via Website

Andy N.

Der Verfasser erklärt das ganze auch an einer E-Gitarre, und hatte offensichtlich noch nie eine E-Gitarre in der Hand, noch ist ihm das Prinzip eines Verstärkers bekannt. Das ist typisch Esoterik. Hat auch nichts mehr mit der Idee von Tesla zu tun.

Das fand ich auch extrem genial! Anscheinend braucht man ja für einen Gitarrenverstärker keine zusätzliche Energiequelle... Das möchte ich mal sehen!
Solche Seiten muss man sehr differenziert betrachten, ich hab mich noch durch ein paar andere geklickt, die eigentlich nur ziemlich viel schwachsinn schreiben und wenn man sich die weiter anguckt, erkennt man erst worum es dort geht, nämlich sehr teure Energiespaarlösungen zu verkaufen, alles ziemlich undurchsichtig... Auf einer hätte ich mit irgendwelchen benzinzusätzen und anderem tollen zubehör fürs auto bestimmt 50% sprit spaaren können... ja sicher! Vor allem wie "Wissenschaftlich" alles aufgebaut ist und immer betont wird, dass alles von der industrie zurück gehalten wird und deshalb die kosten so hoch sind, weil ja alles in irgendwelchen garagen heimlich gebaut werden muss :P wenn man dann aber ein bisschen weiter sucht, findet man absolut nichts zu den beschriebenen möglichkeiten.
das beste was ich dort gefunden habe, war die möglichkeit mit einem motor eine generator zu betreiben, der dann wiederum den motor betreibt und sogar noch energie übrig bleibt! hey alle energieprobleme sind gelöst, währen da nur nicht die großkonzerne die solche revolutionären entdeckungen vertuschen wollen... und die blöde physik natürlich!

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  • Forum-Beiträge: 1.527

02.05.2013 12:25:35 via App

Ich halte auch nicht viel von solchen Stromsparautomaten. Die können höchstens auf Blindleistung basieren, welche von herkömmlichen Zählern nicht gemessen werden kann.
Seit CERN und dem Hiks-Teilchen kann ich mir gut vorstellen, dass es noch Energien gibt, welche bis heute unentdeckt sind. Mir gefällt auf jeden Fall die Vorstellung.
Wie bereits erwähnt wurde, wird mit solchen "Wissenschaften" viel Unfug betrieben. Viel Geld ausgeben würde ich darum nicht für solche Dinge.
Im Wissen um die Geschichte der Glühbirne, Elektrizität und der Eisenbahn möchte heute niemand sein, der unbekannte Technologien voreilig verteufelt.
  • Forum-Beiträge: 65

02.05.2013 13:11:49 via Website

@Walle G - ich bin kein Elektriker - komme aus dem Maschinenbau - aber ich kann es nicht glauben das es "Gratis Strom" nicht gibt auf : videobash.com gibt es unter electricity fight ( suchen ) 1 paar Videos zu sehen, wo mit Tesla Coils "gespielt" wird und da kommt sehr viel Energie zum Einsatz, glaube nicht das das aus dem öffentlichen Stromnetz gespeist wird ! Es ist nur Schade das sich die heutigen Schulen & Ingenieure nicht mit Nikola Tesla`s Erfindungen beschäftigen !
  • Forum-Beiträge: 197

02.05.2013 15:08:55 via App

Nicht Spannung und Energie gleich setzten! Spannung * Stromstärke = Energie (P=U*I)
bei hoher Spannung kann man zwar schön die Überschläge sehen, es steckt aber keine Stärke dahinter. Der Zündfunke bei einem Feuerzeug kann bis zu 5.000 Volt erreichen, trotzdem zwickts nur kurz und betreiben könnte man auch nichts damit, auch wenn er so eine hohe Spannung hat, es fehlt einfach die Kraft dahinter.

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