Apps - Bezahlung mit Kreditkarte

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  • Forum-Beiträge: 8

23.02.2011, 14:56:13 via Website

Hallo Android-App-Experten!

Es wäre nett, wenn mich mal jemand aufklären könnte, wie das bei der Bezahlung von kostenpflichtigen Apps im Android-Store mit Kreditkarte läuft. Muss für jedes kostenpflichtige App immer erneut die Kreditkarteninfo eingegeben werden um Käufe zu legitimieren? Oder wird die Kreditkarteninfo nur einmal angegeben und dann kann fröhlich und jederzeit kostenpflichtige Apps mit einem click gekauft werden und es wird genau so fröhlich immer die einmal angegebene Kreditkarte belastet?

Hintergrund ist folgender: Mein Sohn möchte sich ein paar kostenpflichtige Apps auf sein Smartphone laden. Die sind nicht all zu teuer und ich würde sie ihm auch gern schenken, bloß habe ich ein Problem damit dort meine Kreditkartennummer anzugeben, wenn ich nicht weiß, ob weitere App-Käufe ohne mein Wissen ausgeschlossen sind.

LG

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  • Forum-Beiträge: 7.355

23.02.2011, 14:59:27 via Website

Oder wird die Kreditkarteninfo nur einmal angegeben und dann kann fröhlich und jederzeit kostenpflichtige Apps mit einem click gekauft werden und es wird genau so fröhlich immer die einmal angegebene Kreditkarte belastet?

genau das ist der Fall. Die Daten werden gespeichert und müssen nur einmal eingegeben werden.

We choose our destiny in the way we treat others Apps nach EinsatzzweckKleine, tolle Helferlein (Apps)

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  • Forum-Beiträge: 2.574

23.02.2011, 15:03:22 via Website

Drei Möglichkeiten:
1. Ändere danach die Kreditkarteninfo in eine ungültige
2. Erkläre Deinem Sohn die Situation und sag ihm, er darf nicht weitere Apps kaufen. Wenn er es doch macht siehste das ja auf der KK Rechnung
3. Nutze eine Prepaid Kreditkarte

:)

— geändert am 23.02.2011, 15:06:29

Bye, Oliver

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  • Forum-Beiträge: 430

23.02.2011, 15:04:11 via Website

Ich gehe mal davon aus, dass du/dein Sohn im Android Market einkaufen möchtest.

Der Market ist mit deinem Google-Konto verbunden. Diesem Google-Konto fügst du deine Kreditkarte über Google-Checkout zu.

D.h. wenn du dich bei Google-checkout angemeldet hast und dort deine Kreditkarteninfoemationen hinterlegt hast, wird solange diese Kreditkarte belastet, bis du diese löschst bzw. eine andere eingibst.

Also: einfach bei Google mal "google checkout" suchen. Dort kannst du deine Google-Accountdaten eingeben.

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  • Forum-Beiträge: 8

23.02.2011, 15:16:02 via Website

Bastian S.
Du kannst die Daten nach dem Kauf aber natürlich aus dem Google Checkout Konto löschen, damit nicht einfach weiter eingekauft werden kann.

Wow, ihr seid ja schnell :) Vielen Dank!

.. nur noch mal zur Sicherheit: Wenn man das Checkout-Konto löscht, sind die Daten dann auch wirklich gelöscht? Oder lassen sie sich ohne erneute Eingabe wieder aktivieren? Das löschen des Checkout-Kontos hat aber keine Auswirkungen auf weitere downloads von kostenfreien Apps im Android Market, oder etwa doch?

LG

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  • Forum-Beiträge: 430

23.02.2011, 15:20:00 via App

ich weiß nicht, ob man das checkout Konto selbst löschen kann, da dieses mit deinem normalen Google Account verbunden ist. Du kannst aber die hinterlegten
Kreditkartendaten löschen.

und wenn keine Kreditkarte hinterlegt ist, kann auch nichts belastet werden.

— geändert am 23.02.2011, 15:21:34

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  • Forum-Beiträge: 8

23.02.2011, 16:01:05 via Website

Oliver V.
Drei Möglichkeiten:
1. Ändere danach die Kreditkarteninfo in eine ungültige
2. Erkläre Deinem Sohn die Situation und sag ihm, er darf nicht weitere Apps kaufen. Wenn er es doch macht siehste das ja auf der KK Rechnung
3. Nutze eine Prepaid Kreditkarte

:)

Nee, es geht weiß Gott nicht darum, dass ich meinem Sohn nicht trauen würde:D Der ist wirklich ganz in Ordnung, nur kann halt viel passieren, dass gar nicht in seiner eigentlichen Verantwortung liegt bzw was ich ihm auch gar nicht auflasten möchte. Er ist nun mal erst elf Jahre alt. Ich will ihm einfach ein paar kostenpflichtige Apps schenken, ohne dass dadurch ein Risiko entstehen könnte, dessen Tragweite er und ich gar nicht abschätzen kann.

Ich hab mir google Checkout nun mal etwas angesehen und festgestellt, dass das ein Zahlungssystem ist, das in Konkurrenz zu z.B. Paypal steht. Damit kann man dann also überall da einkaufen, wo es als Zahlungsart akzeptiert wird. Das will ich natürlich überhaupt nicht.

Das mit der prepaid Kreditkarte werde ich mir mal anschauen. Danke für den Hinweis! Wenn die Kosten dafür nicht zu hoch sind um ab und an mal ein paar Apps zu kaufen, ist das sicherlich eine Möglichkeit. Wird denn beim App-Kauf bzw bei online-Käufen überhaupt überprüft, ob eine solche prepaid Kreditkarte noch über genügend Guthaben verfügt? Oder kann es passieren, dass erst später festgestellt wird, dass nicht genügend Guthaben vorhanden war und dann Konsequenzen entstehen, die ich natürlich auch nicht möchte. Mahngebühren etc halt.

Schade eigentlich, dass man nicht direkt im Android Store Guthaben auf diversem Weg einkaufen kann. Mal nen 10er dort für seine Kinder zu hinterlegen würden sicher viele Eltern machen, aber dafür ein google Checkout-Konto einzurichten, mit dem man diverse online-Käufe tätigen kann, finde ich etwas heikel und andere Eltern sicher auch. Nun ja, kann man nichts machen, google muss selbst wissen was sie da tun...

Vielen Dank noch mal an alle, für die schnelle und kompetente Hilfe!
LG

— geändert am 23.02.2011, 16:03:43

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  • Forum-Beiträge: 2.574

23.02.2011, 16:05:35 via Website

Normalerweise wird beim Kauf via KK vom Geschäft angefragt, ob die Karte Deckung hat oder gesperrt ist oder so...
Sollte also nix passieren können.
Leider sind die Prepaid-Karten nicht soooo günstig :(
Und Google sieht es ja auch nicht ein alternative Zahlungsmethoden anzubieten...

Bye, Oliver

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  • Forum-Beiträge: 8

23.02.2011, 16:33:50 via Website

Oliver V.
Normalerweise wird beim Kauf via KK vom Geschäft angefragt, ob die Karte Deckung hat oder gesperrt ist oder so...

Normalerweise sind Kreditkarten eben Kreditkarten. Wenn die nicht als gesperrt gekennzeichnet sind, kann man damit erst mal fröhlich überall einkaufen. Man ist ja durch den Besitz dieser Karte im durch den Kartentyp erkenntlichen Rahmen als kreditwürdig anerkannt. Derjenige, der eine Kreditkarte akzeptiert, die nicht als gesperrt vom System gemeldet wurde, ist erst mal fein raus und er kriegt auch sein Geld. Die Konsequenzen hat immer der Benutzer zu tragen.

Von daher scheinen mir prepaid-Kreditkarten zumindest vom System her sehr zweifelhaft zu sein. Da muss ich mich wohl oder übel mal mit den AGB eines prepaid-Kreditkartenanbieters auseinandersetzen. Wenn sie allerdings, so wie du schreibst, eh ziemlich teuer sind, sind sie für den Kauf von ein paar Apps für wenige Euro eh nicht geeignet.

Bleibt im Grunde also nur, ein google Checkout-Konto mit dem google-Konto meines Sohnes einzurichten und nach dem Kauf die Kreditkarteninfos im Checkout-Konto wieder zu löschen. Da werd ich mich wohl ebenfalls erst mal durch die AGB von google Checkout wühlen müssen, ob sich durch die Löschung der Kreditkarteninfo aus einem bestehenden Checkout-Konto irgendwelche unangehnehmen Konsequenzen ergeben können.

Ganz schön viel Theater wegen ein paar Apps die ich ihm relativ gedankenlos versprochen habe :angry:

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  • Forum-Beiträge: 8

23.02.2011, 16:43:09 via Website

Oliver V.

3. Nutze eine Prepaid Kreditkarte

Nur mal kurz aus den AGB des Anbieters eine - wie ich finde - nicht hinnehmbare Bedingung für eine sogenannte prepaid-Kreditkarte:

"Der Nutzer ist stets verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass er mit dem Wallet keine Zahlungstransaktionen eingeht, die höhere Beträge als das auf dem Wallet geladene Guthaben zur Zahlung auslösen sollen."

Tolle Wurst :blink: Also nix prepaid....

— geändert am 23.02.2011, 16:44:00

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  • Forum-Beiträge: 430

23.02.2011, 16:57:42 via Website

Zu Wirecard kann ich auch eine Story erzählen - ich würde mich dort definitv nicht mehr anmelden. Habe jetzt noch ca. 2 EUR drauf. Die werde ich auch aufbrauchen.

Werde die Tage mal einen extra Therad aufmachen zu dem Vorfall - kurz: Reservieren Geld, obwohl ich seit Monaten keinerlei Käufe getätigt habe. Alles ist ausgeglichen und trotzdem wird das Geld nicht freigegeben. Auf Nachfrage lapidare Antwort: Können wir nicht nachvollziehen warum das Geld reserviert ist!:angry:
Obwohl laut Checkout alles in Ordnung ist und ich nie woanders mit dieser Karte als im Market eingekauft habe.

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  • Forum-Beiträge: 39

23.02.2011, 17:12:18 via App

also ich hab mir ne prepaid kk bei der commerzbank geholt und die kann nur belastet werden wenn da auch geld drauf ist. alternativ gibts bei aral auch ne komplett kostenfreie prepidkk

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  • Forum-Beiträge: 430

23.02.2011, 17:41:43 via Website

Janine G.
alternativ gibts bei aral auch ne komplett kostenfreie prepidkk

Na ja komplett kostenlos ist die nicht. Es enstehen Aufladegbühren zwischen 1 % und 8 % (sowie Fremdwährungseinsatz 2,75%)

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  • Forum-Beiträge: 20

23.02.2011, 17:46:12 via Website

ich persönlich hab immer wirecard genutzt und keine probleme gehabt. konnte mein guthaben was eh nie mehr als 10 euro waren imemr gut aufbrauchen

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  • Forum-Beiträge: 430

23.02.2011, 18:13:55 via App

Maximilian K.
ich persönlich hab immer wirecard genutzt und keine probleme gehabt. konnte mein guthaben was eh nie mehr als 10 euro waren imemr gut aufbrauchen

Das freut mich für dich. Bis heute hatte ich auch keine Probleme!

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  • Forum-Beiträge: 8

23.02.2011, 20:14:08 via Website

Janine G.
also ich hab mir ne prepaid kk bei der commerzbank geholt und die kann nur belastet werden wenn da auch geld drauf ist. alternativ gibts bei aral auch ne komplett kostenfreie prepidkk

Hast du denn mal in die AGB von deiner Bank geschaut?

Mir scheint der prepaid-Aspekt bei Kreditkarten davon abhängig zu sein, ob das System des Händlers, bei dem man damit einkauft, diesen Sonderfall auch bedienen kann. Wenn das nicht der Fall ist, wird sie eben wie jede Kreditkarte behandelt. Ist sie als ungültig für das System zu erkennen, dann kann man damit nicht einkaufen. Ist sie allerdings grundsätzlich gültig, ist man halt auch in einem gewissen Rahmen kreditwürdig und kann damit ungehindert einkaufen. Prepaid ist im Fall, dass das Kreditkartenabrechnungssystem des Händlers nicht fähig ist Deckungsabfragen zu machen, ausgehebelt. Für diese Fälle befindet sich dann eine entsprechende Klausel in den AGB der p-KK-Anbieter. "Der Besitzer ist selbst dafür verantwortlich, darauf zu achten, dass nur Käufe getätigt werden, die den Deckungsbetrag nicht überschreiten, usw, usw..." Die fälligen Überziehungsgebühren im Falle der Missachtung, werden sich sicher auch in den AGB finden lassen.

Mag sein, dass das google Checkout-System dazu fähig ist, die Deckung auf einer prepaid-Kreditkarte auszulesen und dementsprechend zu reagieren. Aber eine KK ist nun mal ein Zahlungsmittel, dass von sehr vielen Händlern akzeptiert wird, die nicht unbedingt über ein derartiges System verfügen. Eine p-KK einem Kind zu überlassen ist deshalb - zumindest meiner Meinung nach - genauso wenig ratsam, wie ihm eine stinknormale KK zu überlassen.

In dem eigentlichen Zusammenhang scheint es mir zudem eh ziemlich unangebracht zu sein, mit einer zusätzlichen p-KK, welches schon ein zusätzliches Zahlungssystem für sich ist, ein weiters Zahlungssystem wie google Checkout zu füttern. Man hat ein Bankonto, von dem man Geld überweisen kann. Zu dem Konto hat man eine Kontokarte und meist auch noch eine Kreditkarte dazu, die über das eigentliche Bankkonto gedeckt wird. Nun muss man sich für die kostenpflichtigen Android-Apps noch ein weiteres Zahlungssystem via google Checkout-Konto, das mit einer Kreditkarte eingerichtet werden muss, zulegen. Jetzt auch noch eine zusätzliche p-KK dafür anzuschaffen, macht es in meinen Augen, trotz aller Bekundungen der p-KK-Anbieter, nicht wirklich sichererer.

Man verfügt dann letztendlich über zwar nur ein Bankkonto, aber über 5 unabhängige Zahlungssysteme, bei denen überall Daten hinterlegt werden müssen, die man selbst zu schützen hat. Ich weiß nicht, ob ich mir das unbedingt aufhalsen will, nur um ein paar Apps zu kaufen.

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  • Forum-Beiträge: 39

23.02.2011, 20:35:13 via App

Lisa F.
Janine G.
alternativ gibts bei aral auch ne komplett kostenfreie prepidkk

Na ja komplett kostenlos ist die nicht. Es enstehen Aufladegbühren zwischen 1 % und 8 % (sowie Fremdwährungseinsatz 2,75%)

ok aber das ist immer noch günstiger wie ne jahresgebühr, vor allem wenn die nur gelegentlich genutzt wird.

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  • Forum-Beiträge: 430

23.02.2011, 21:12:17 via Website

Ja, ich wäre aber für Bezahlung bei der ich nur den Preis des Artikels und nicht noch Extragebühren zahle. So was muss doch auch irgendwie gehen :)

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