[Review] E-Book Reader

  • Antworten:147
  • OffenNicht stickyBentwortet
  • Forum-Beiträge: 6.910

07.11.2010 20:22:06 via Website


Und los soll es gehen - ein vernünftiger E-Book Reader muss her! Was hat der Markt da so zu bieten? Die schlechten ins ... und die zumindest anscheinend halbwegs brauchbaren wären dann:

Da die meisten Lese-Apps auch auf Online-Bibliotheken zugreifen wollen, habe ich die "Internet" Berechtigung nicht gesondert hervorgehoben.

Offen mit Anbindung an Online-Bibliotheken
2014-02-07
Shopgebunden
2014-02-07
Leih-Bibliotheken
2014-02-07
Sonstige
2014-02-07

Wie gehabt, vorab eine grobe Übersicht, was diese Reader so drauf haben (könnten), zumindest nach ihrer Beschreibung - während der Review wird das dann fortlaufend präzisiert. Hinweis: Features wie Annotate, Highlight und Bookmarks gelten nur jeweils für den Reader selbst. Da diese nicht im Dokument selbst gespeichert werden (eine Ausnahme mögen da PDF-Dokumente darstellen), werden sie auch nicht automatisch zu anderen Lese-Apps/Geräten mit übertragen. Allerdings bieten manche Apps dafür Export/Import-Funktionen an (z.B. Moon+).



Über 6.000 deutschsprachige Bücher für lau findet Ihr übrigens in Izzys Bibliothek (im Moon+ Reader unter "Online Bibliothek -> Moon+ Catalogs -> German -> Izzys" zu finden).

Fazit: Nachdem ich mir nun etliche der genannten Reader angeschaut habe, ist der Moon+ Reader nach wie vor mein Favorit. Zugegeben, auch andere Reader haben so ihre Pluspunkte. Ein wenig lustig finde ich: Der einzige Reader, der eine Anbindung an Calibre auf seiner Feature-Liste anpreist – ist offensichtlich auch der einzige, der genau dies nicht kann! Bei allen anderen könnt Ihr dies (wahrscheinlich – denn ich bin zu spät auf diesen Gedanken gekommen, und habe es daher nicht überall geprüft) über den Umweg einer eigenen Katalogquelle erreichen, wie ich es in der Review zu Aldiko beschrieben habe.

Weiterführendes

Wer lieber mit den Ohren liest: Dafür soll es so etwas wie Hörbücher geben. Ich habe an meinen Büchern mal gehorcht, aber da kam nix. Einen besseren Ansatz verfolgt ein Blog-Eintrag hier bei AndroidPIT, der Euch LibriVOX näher bringt (natürlich anhand einer passenden App, Hörbücher LibriVox).

— geändert am 03.03.2014 17:51:20

  • Forum-Beiträge: 6.910

07.11.2010 21:14:23 via Website

FBReader ist sicher eines der bekanntesten Programme in diesem Sektor - besonders, wenn wir unsere russischen Freunde fragen. Das Kürzel "FB" steht hier für "FictionBook", ein besonders in Russland beliebtes eBook-Format (*.fb2) - welches dieser Reader natürlich unterstützt. Außerdem kennt er noch das epub Format.



Schön übersichtlich werden die ihm bereits bekannten Bücher präsentiert: Nach Autor (siehe erstes Bild), Tag (welches man z.B. mit Calibre vergeben kann - hier eignen sich z.B. Kategorien wie SciFi, Technik, Romane...) - oder auch nach zuletzt gelesenem. Eine kurze Einführung wird gleich mitgeliefert (mittleres Bild). Etwas seltsam ist, dass man das ebenfalls im mittleren Bild sichtbare Menü erst aufrufen kann, wenn man bereits ein Buch geöffnet hat; wer also gleich nach der Installation das Handbuch gelöscht hat, und im konfigurierten Verzeichnis kein weiteres Buch liegt - der schaut ab sofort in die Röhre: Nicht einmal mehr die Konfiguration ist erreichbar - die kommt, wie im rechten Bild zu sehen, nämlich erst nach einem Tapps auf "...mehr" zum Vorschein.



Konfigurieren lässt sich so einiges, ohne dass man sich dabei verloren vorkommt (linkes Bild). Hier nicht zu sehen: FBReader kann auch dafür sorgen, dass der Bildschirm anbleibt - solange ein konfigurierbarer Batteriestand nicht unterschritten wird. Die Helligkeit lässt sich dabei per Wischen justieren: Einfach mal am linken Rand von unten nach oben (heller) oder von oben nach unten (dunkler) wischen - feine Sache das. Wer zum Blättern gern die Lautstärketasten hernimmt, kann auch dies aktivieren - sonst wischt man einfach so, wie man intuitiv umblättern würde.

Also rein ins Buch. Achja: Inhaltsverzeichnis, sofern im Buch vorhanden, wird auch unterstützt (mittleres Bild) - so findet sich das gesuchte Kapitel recht schnell. Weiterhin bringt ein "Long Tapp" (also tippen und halten) einen Regler wie im rechten Bild zu sehen zum Vorschein, mit dem man sich schnell an eine andere Stelle des Buches begeben kann.

Soweit die positiven Dinge - jetzt kommen die Haken: CSS wird nicht unterstützt - viele meiner Bücher sahen dadurch stellenweise ein wenig daneben aus. Kritischer ist hingegen, dass auch keine Links unterstützt werden: Fußnoten ade! Von Highlighting oder gar Annotations wollen wir erst gar nicht reden. Schade eigentlich.

Nachtrag: FBReader bietet auch Anbindung an einige Online-Shops (u. a. Feedbooks), auch eigene Kataloge (OPDS) lassen sich hinzufügen (einige sind bereits vorkonfiguriert). Für das NAchschlagen von Wörtern werden ColorDict, Fora Dictionary, und FreeDictionary.org unterstützt.

Technisches: 850kB Download entfalten sich in 1.6M auf dem Gerät. Permissions: Wozu benötigt FBReader Konten-Informationen?

Fazit: FBReader bringt einige interessante Features mit. Ob er für Dich deswegen interessant ist, lässt sich schwer sagen... Mir fehlen zu viele wichtige Dinge.

— geändert am 03.10.2011 00:41:19

  • Forum-Beiträge: 6.910

07.11.2010 22:40:59 via Website

Irgendwie scheint die Tendenz bei den eBook-Readern dahin zu gehen, dass sie alle bei Ikea klauen - es gibt wohl kaum noch einen Reader, der uns nicht mit dem tollen Billy-Regal begrüßt:



Auch iReader macht da, wie wir sehen können, keine Ausnahme. Ist aber ganz schnuckelig gemacht, und wartet auch mit einigen hübschen Schmankerln auf - aber der Reihe nach. Die Zentrale ist auch hier der "Bookshelf". Muss ja heute alles hübsch grafisch sein (an diesem Punkt fand ich, zugegeben, FBReader praktischer (vor allem, wenn man viele Bücher im "Shelf" hat) - aber sieht schon nett aus). Ein Tapps auf die Menütaste - oh, mal was anderes: Einen Task-Switcher nachempfunden (mittleres Bild). Gut gelungen!

Die Einstellungen gestalten sich recht übersichtlich (alles passt auf eine Seite). Ein wenig stilistisches, Backup und Restore (nein, nicht die Bücher - aber die History und Einstellungen), und schließlich (in der Vollversion) auch die MobiPocket- und eReader IDs für DRM Zeuchs.

Schauen wir mal, wie das mit den Büchern aussieht:



Zunächst einmal (im Hintergrund des rechten Bildes zu sehen) lassen sich diese von beliebiger Stelle im Dateisystem öffnen - und zwar ohne dass man den ganzen Pfad im Kopf hat: Ein Dateibrowser ist nämlich integriert! Das ist ein großes Plus. Wirklich viele Dateiformate werden unterstützt (siehe Übersicht im ersten Post). Zoom, Fullscreen-Modus - alles mit dabei. Sogar mit den Lautstärketasten blättern kann man, oder gleich mal eben zum nächsten Kapitel springen (siehe mittleres Bild). Seine eigene Library möchte iReader aber an einer ganz bestimmten Stelle im Dateisystem haben...

Soweit alles prima - ein paar kleine Haken gab es aber doch: Kleine Darstellungsprobleme bei Sonderzeichen, und: Wieder einmal keine Links (außer in HTML Dateien - aber dort kam man dann nicht wieder zurück). Kein Highlighting, keine Annotations. Daher nur "fast perfekt"...

Technisches: Aus 2 ( MB ) mach 3 auf dem Phone, Permissions OK. Vollversion braucht nur, wer DRM benötigt - kostet dann knapp zwei Dollar.

Fazit: Gut gemacht. Wer auf "Gimmicks" wie Hyperlinks in Büchern, Highlighting und Annotations verzichten, und mit dem einen oder anderen geschroteten Sonderzeichen leben kann, ist hier sicher gut aufgehoben.
  • Forum-Beiträge: 6.910

08.11.2010 00:11:39 via Website

Eine richtige kleine Perle ist der Moon+ Reader, der mit seinem tollen Design komplett aus der Reihe fällt:



Auch diese App schließt - wie im linken Bild zu sehen - einen Dateibrowser ein - eigene Bücher auf der SD-Karte lassen sich so wirklich bequem öffnen. Aber nicht nur das: Wie im zweiten Bild ersichtlich, hat Moony auch gleich eine ganze Reihe von Online-Katalogen vorkonfiguriert. Und wem da etwas fehlt, der drückt im dritten Bild auf das tolle "+" in der letzten Zeile - und fürgt seine eigene(n) Quelle(n) hinzu. Sofern die URL bekannt ist.

Ich habe gleich mal einen Blick auf Project Gutenberg geworfen. Die Suche nach einem Titel sollte bei den vielen Möglichkeiten kein Problem sein - aber um das noch einfacher zu machen...



...schränken wir es doch gleich einmal auf die deutsche Sprache ein. Gleich bei der Sprache sehen wir: Ganze 731 Bücher können wir erwarten. Die auch sogleich zur Anzeige kommen (zweites Bild). Da ich nicht lange weiter suchen möchte, entschied ich mich für einen Klassiker - wie im dritten Bild zu sehen. Und zwar für die Ausgabe mit Bildern. Ein Tapps auf Download, und wenig später ist das Buch auf meinem Wildfire angekommen.

Geöffnet wird es gleich beim Inhaltsverzeichnis (rechtes Bild) - es könnte ja sein, dass man nicht mit dem Vorwort beginnen möchte.



Anfangs können diese vielen Hinweise etwas nerven - bis man denn alles so eingestellt hat, wie man möchte (und die Hinweise ab). Ich wollte einfach, wie gewohnt, umblättern - per Default hat Moony da aber was anderes eingestellt (linkes Bild). Vorsicht auch beim Schütteln (zweites Bild). Wo ich dies jetzt schreibe: Wahrscheinlich poppt da auch was hoch, wenn man das Gerät kippt oder umdreht (im letzten Falle sieht man das Popup dann allerdings nicht)...

Doppelt im Text (oder einfach auf die Menütaste) getippt, gelangt man zu einem Screen wie im dritten Bild zu sehen. Die erste Zeit überlegt man noch, was die einzelnen Symbole in der Fußzeile wohl bedeuten mögen (wer's noch nicht erraten hat: Bildschirm drehen, zwischen Tag- und Nachtmodus umschalten (Bildschirm invertieren), automatisches Scrollen, Buch-Info, Inhaltsverzeichnis, Einstellungen). Und da gibt es Einstellungen, und mehr Einstellungen - bei dem Design macht das aber einfach Spaß :grin:



Wie Ihr seht, kann man sich hier wirklich richtig austoben - ohne dass dabei die Übersicht vor die Hunde geht. Nett sind auch die Erinnerungen: Mach mal 'ne Pause, oder Geh endlich schlafen :-) Und wie im letzten Bild zu sehen, ist unser herunter geladenes Buch auch wirklich lokal angekommen.

Wie geschrieben: Eine echte Perle. Und ich könnte mich auch wirklich richtig dafür begeistern - würden nicht wieder ein paar (für mich) wesentliche Dinge fehlen: Links werden zwar als solche kenntlich angezeigt, funktionieren aber nicht. Highlighting und Annotation? Keine Spur - nicht einmal Lesezeichen (Bookmarks) konnte ich finden und die Lesezeichen-Funktion ist gut versteckt (taucht auf, wenn man im Menü auf das Buch-Symbol klickt). Wirklich sehr schade, dass der Gesamteindruck dadurch so getrübt wird. Da an der App aber scheinbar aktiv gearbeitet wird, bleibt zu hoffen, dass auch das noch nachgereicht wird.

Technisches: Aus 980kB Download werden auf dem Gerät ca. 1.3MB, Permissions sind OK.

Fazit: Eigentlich bislang der beste Reader, so man auf MobiPocket Formate und DRM verzichten kann, und auch keine Lesezeichen benötigt.

UPDATE: Hier geht's weiter!

— geändert am 13.04.2011 15:24:35

  • Forum-Beiträge: 6.910

08.11.2010 22:36:06 via Website

Books WordPlayer verheißt neben einem riesigen Bündel an Formaten auch Highlighting und direkten Zugriff auf meine Calibre-Bibliothek - da ist Spannung angesagt! Schmeißen wir das Teil also mal an:



Schon der erste Eindruck ist ernüchternd: Insbesondere nach dem erfrischenden Design des Moon+ Readers, wirkt hier doch alles recht spartanisch. Nicht einmal die Buchcover kann WordPlayer anzeigen. Die Ladezeiten sind - verglichen mit unseren bisher angesehen Readern - auch eher nichts für die Nachtlektüre: Vom Gefühl her bin ich da schon eingeschlafen, bevor das Buch da ist. Und das übrigens nicht nur beim ersten Laden - auch beim Inhaltsverzeichnis und dem Springen zu Kapiteln.

Also gut, kann dieser Reader vielleicht mit etwas anderem Punkten? Zumindest bringt auch WordPlayer einen integrierten Dateibrowser mit (drittes Bild). Schonmal was. Der funktioniert sogar - zeigte mir aber nur ein einzelnes Buch im gewählten Verzeichnis an - obwohl sich dort drei befinden (je ein HTML, EPUB und MOBI, zum Testen halt). Angeblich soll die App alle drei Formate verstehen?

Dann eben zum nächsten Punkt: Calibre Server gestartet, und mal einen Blick auf die dortige Bibliothek werfen. Wieder Fehlanzeige (viertes Bild). Grrrr.



Okay - hat er denn wenigstens in Bezug auf die Online-Bibliotheken was drauf? Alles nur Englisch (linkes Bild)? Die Listen auch nicht konfigurierbar? <Entsetzte Ahnung:> Kann das Ding denn wenigstens Bücher anzeigen, sodass ich sie lesen kann? :blink: Oh, ja, Tatsache: Das geht scheinbar. Jetzt kommt man auch an das Konfigurations-Menü (und anderes) heran, wenn man auf die Menü-Taste drückt.

Angeblich kann er auch Bücher vorlesen (der Versuch bat mich, doch die entsprechende Software zu installieren - und bot mir das auch an. Besser nicht, ich bin schon enttäuscht genug). Links werden zwar als solche angezeigt - sind aber ohne Funktion. Highlighting sollte da noch sein... Muss ich dazu was sagen - oder könnt Ihr es Euch bereits denken?

Technisches: 480kB Download belegen unnützerweise 1.1M im Phone. Permissions sind OK. Support ist "eingefroren" ("currently suspended").

Fazit: Der Entwickler muss Politiker sein: Die App verspricht viel - hält aber nix. Spart Euch die Mühe, und greift lieber zu Moony...
  • Forum-Beiträge: 6.910

08.11.2010 23:11:36 via Website

Kindle habe ich mir jetzt nicht nochmal installiert, nur damit ich Screenshots machen kann. Ich hatte die App bereits vor ein paar Wochen mal angeschaut - und seitdem gab es noch keine neue Version. Hier also zunächst die obligatorischen Screenshots:



Okay, das sind nicht meine. Und ich habe den Verdacht, mit dem Code für Kindle ist das ähnlich: Amazon hat ja vor ein paar Jahren MobiPocket übernommen. Seitdem ist von dem Projekt nichts neues mehr erschienen (hätten die nicht noch warten können, bis es MobiPocket für Android gibt? Selbst die Version von vor zwei Jahren kann mehr als (fast) alle heute erhältlichen Reader-Apps!). Ergo steht zu vermuten, dass der Code hier eingeflossen ist.

Der wohl (bislang) einzige Reader, der auch Markieren (Highlight) und Notizen (Annotate) unterstützt, Aber leider ein sehr geschlossener Markt: Ich habe keine Möglichkeit gefunden, auch meine eigenen Bücher damit zu lesen. Auch ist nicht erkennbar, welche Formate unterstützt werden (ist ja auch egal - funktioniert eh nur mit dem Amazon Store). Schade.

Nachtrag: Der Import eigener Bücher ist möglich: Sie müssen im MobiPocket-Format vorliegen, und sind von Hand in das entsprechende Verzeichnis auf der SD-Karte (/sdcard/kindle) zu kopieren. Anders als beim "hauseigenen Format" ist damit allerdings keine Synchronisation zwischen mehreren Readern möglich; wer das möchte, muss das Buch zunächst in das Kindle-Format konvertieren. Die passenden Tools dazu gibt es bei Amazon zum Download. Alternativ bietet auch das freie Calibre die Möglichkeit, alles mögliche ins Kindle-Format zu überführen.

Nachtrag 2: Ohne Amazon-Account läuft mittlerweile nichts mehr. Die App präsentiert lediglich den Startbildschirm mit der Aufforderung, die Amazon Accountdaten einzugeben. Zeigleich fängt sie im Hintergrund auch bereits fleißig an, den Nutzer zu identifizieren: LBE schlug mehrere Versuche nieder, auf Dinge wie IMSI und IMEI zuzugreifen.

Technisches: 1.9MB Download werden auf dem Phone - äh, mehr. Weiß nicht mehr wie viel mehr. Permissions sind OK (IMEI/IMSI werden vermutlich für DRM benötigt -- allerdings nicht, wenn man kein DRM-Buch hat, wie vor der Anmeldung?!?).

Fazit: Wer sich auf Amazon-Books beschränken möchte, kann ja mal einen Blick drauf werfen...

— geändert am 23.10.2011 15:48:49

  • Forum-Beiträge: 6.910

08.11.2010 23:22:18 via Website

Ja seids ihr denn Waaaahnsinnig, ihr da bei B&N? 24MB auf dem Phone belegen? Ohne Apps2SD dann sicher auch noch, als würde mich das auf meinem Android 2.1 Wildfire tangieren? Ich brauch auch noch ein paar Bytes für meine CallLogs und SMSen!

Sorry für das Geschrei - aber bei so einem Monster bleibt mir die Spucke weg. Erübrigt sich anzumerken, dass ich NOOK for Android by B&N nicht installiert habe. Ist außerdem wieder einmal das gleiche, wie bei der gerade zuvor vorgestellten: Funktioniert (nach allem, was ich gelesen habe) eh nur mit dem B&N Store.

Trotzdem die obligatorischen Screenshots:



Technisches: 5.5M breiten sich zu sagenhaften 24MB auf dem Phone aus, die dann auch noch nach jedem Boot starten wollen.

Fazit: Wer sich sein Phone zuknallen möchte - immer ran! </Sarkasm>
  • Forum-Beiträge: 6.910

09.11.2010 14:06:29 via Website

Mit txtr eBook Reader & Store kommt ein weiteres Monster daher. Ich habe auf meinem kleinen Wildfire ein wenig Platz geschaffen, um für Euch dennoch einen Blick auf diesen Reader werfen zu können:



Begrüßt wird man bei txtr mit dem "Tipp des Tages" - was sich aber auch abschalten lässt (linkes Bild). Hast Du diesen verabschiedet, landest Du im zweiten Bild: Aha, und zwei Bücher sind auch schon da (wohl einer der Gründe, warum die App soviel Platz benötigt). Wie zu erwarten, sind diese natürlich auf Englisch (drittes Bild). Die Darstellung der Links im dritten Bild täuscht übrigens: Tippt man diese an, passiert - nix.

Unten im dritten Bild seht Ihr das über die Menü-Taste geöffnete Menü, zu dem ich hier ein paar Worte verlieren möchte: Hinter "Ansicht" verbergen sich nur zwei Unterpunkte, nämlich "Schriftgröße" und "Farbmodus" (letzterer: Normal, Monochrom, Nachtmodus). Bei "Navigation" ebenfalls wieder zwei Punkte: Inhaltsverzeichnis (siehe rechtes Bild) und "Gehe zu" (nur wieder ein prozentualer Scrollbalken).

Blättern tut man auch hier durch Wischen - aber Vorsicht: Nur einmal wischen, und dann warten - die App braucht eine Weile zum Umblättern! Und wer jetzt meint, mit "Tippen", "Tippen & Halten", oder sonstwie etwas zu bewirken - nope: keine Markierungen (Highlight) oder Notizen (Annotations). Für letztere lassen sich u.U. die Lesezeichen missbrauchen, die Du frei benennen kannst.



Schon im zweiten Tab (linkes Bild) beginnen wir es zu ahnen: Da will wieder mal jemand nur unser Bestes (Geld und Daten). Jaja, der Account ist "kostenlos", schon klar. Aber ohne ihm? Ich fand keine Möglichkeit, meine auf der SD-Karte befindlichen Bücher zu laden (die muss man nämlich, auch wenn sie schon auf dem Phone sind, erstmal auf seinen txtr Account hochladen - um sie dann wieder in die App herunter zu laden!). Laut einem Kommentar im Market soll das zwar gehen - aber wie, das konnte ich nicht herausfinden.

Positiv wäre noch anzumerken, dass txtr offensichtlich festgestellt hat, dass ein deutscher Anwender auch gern was deutsches sieht: So sind sowohl die Empfehlungen (zweites) als auch der Shop (drittes Bild) weitgehend in Deutsch gehalten, und zeigen auch deutsche Bücher an.

In den Einstellungen (letztes Bild) sehen wir es aber wieder: Alles dreht sich nur um den Account. Zwar ist weiter unten (nicht mehr im Bild) auch ein Häkchen für "SD-Karte nutzen" per Default gesetzt - aber wofür sie dann genutzt wird...???

Mangel: es werden einfach Wörter (meistens ganze Sätze) am Seitenende gar nicht angezeigt. Man wechselt die Seite und kennt sich nicht mehr aus da hier einfach etwas gehengelassen wird. E-Book wird aber am PC korrekt dargestellt. (siehe Post von Robert)

Technisches: Dieses kleine Monster erfordert einen Download von gut 5MB, der auf dem Phone zu ca. 13MB anwächst. Die Permissions sind soweit OK.

Fazit: Was soll ich sagen? Was geht es andere an, was ich lokal lese? Wer damit keine Probleme hat, für den scheint es relativ brauchbar zu sein. Ein wenig träge zwar, aber optisch ganz OK.

— geändert am 13.04.2011 15:23:26

  • Forum-Beiträge: 6.910

09.11.2010 22:30:33 via Website

Libris-Lite konnte mein Wildfire im Market leider nicht finden. Un ich konnte es weder auf AppBrain (oops) noch auf der Entwicklerseite zum Download finden - daher kann ich Euch hier also nur die Daten wiedergeben, die ich von App-Seite und Entwicklerseite zusammentragen konnte:



Die Darstellung des Apps könnt Ihr den Screenshots entnehmen. An Dateiformaten werden Text, PalmDoc, non-secure eReader, non-secure Mobipocket und Libris Formate unterstützt (also kein DRM), "Multi-Format Bücher von FictionWise" eingeschlossen. Ob Ihr eigene Bücher von der SD-Karte benutzen könnt, ließ sich nicht ermitteln.

Ein interessantes Feature dürfte die Wörterbuch-Funktion sein (je nachdem, wie diese implementiert ist) - scheinbar werden lokale Wörterbücher ebenso unterstützt wie das Nachschlagen bei Wikipedia und Google.



Das eigentlich selbstverständliche Inhaltsverzeichnis eines Buches wird auch hier unterstützt, sowie auch Online-Bibliotheken (u.a. FeedBooks wird hier explizit benannt) mit "freien Büchern". Geblättert wird durch "Tappen" oder "Wischen".

Mehr Details findet Ihr auf der Libris-Site. Wer die App finden und installieren konnte, kann ja gern noch fehlende Informationen beisteuern!

Technisches: 3.4MB Download, Permissions OK. Freie Version verfügbar; Vollversion für US$2.99 auf der Herstellerseite zu erwerben.

Fazit: Kann ich hier keines geben - da ich die App nicht installieren (und somit selbst in Augenschein nehmen) konnte.
  • Forum-Beiträge: 6.910

10.11.2010 00:16:06 via Website

Eine richtige nette Überraschung war der Laputa Reader - der mich beim ersten Aufruf mit einem netten Intro begrüßte:



Klickt bitte einfach mal auf das erste Bild - es ist ein animiertes GIF, in dem ich das Intro zusammengefasst habe :lol:

Dann wurde mir noch nahegelegt, doch meine EMail-Adresse anzugeben, um immer die neuesten Neuigkeiten zu erfahren - natürlich vertraulich. Naja, ich habe vorerst verzichtet - was mit die App offensichtlich nicht übelnahm: Sie bot mir als nächstes an, die Ad-freie Version mit "noch mehr Features" herunterzuladen. Leider führte das nur zu unserer beliebtesten Market-Seite: "Es wurden keine Treffer...". Tja, ich hab halt ein Wildfire - schenkt mir was größeres, und sowas passiert in meinen Tests seltener :grin:

Der "Zurück"-Knopf brachte mich sodann zum zweiten Bild: Jo, der absolute Welt-Bestseller ist schonmal dabei! So scheint es. Wenn ich drauftippe, darf ich ihn herunterladen - naja, immerhin. Also erstmal einen Wisch nach links - ich will meine Bücher. Oha, ja: Ich kann mehrere Collections haben (drittes Bild - und Ihr merkt schon: "Laputa nicht sprechen Deutsh..."). Schnell noch auf Menü getippst: Ahja, importieren muss ich also (hoffentlich nicht das ganze Buch - sondern nur die Information, wo es liegt, damit Laputa es dem "Shelf" hinzufügen kann; so schnell wie das ging, scheint dem so). Auch hier wieder ein integrierter Dateibrowser (rechtes Bild) - prima! Hm, nur ein Buch? Ahja, die anderen Formate kann Laputa offensichtlich nicht. Aber zumindest das wichtigste: epub.



Nach vollbrachtem Import erscheint auch dieses Buch im "Shelf". Und unser Billy-Regal verträgt hier auch mehr als ein Buch pro Fach. Das führt zwar meist dazu, dass der Titel etwas gekürzt wird - aber man kann ja nicht alles haben. Machen wir das Buch also mal auf. Hoppla - achso, ist unser erstes Buch: Laputa möchte nun zunächst wissen, wie wir die App bedienen wollen (linkes Bild). Also automatisch einmal durch die Konfiguration. Passt eigentlich alles soweit - also nicke ich es erst einmal ab. Ich will in mein Buch!

So, geschafft - und ein wenig geblättert. Wirklich toll animiert: Blättern wie in einem richtigen Buch! Leider habe ich davon keinen Screenshot hinbekommen - aber es ist wirklich so: Am Rand getappt und gezogen - und die Seite fängt an, sich zu blättern. Bleibt auch in der Stellung: Der Seitenrand ist da, wo mein Finger ist. Erst wenn ich loslasse, blättert Laputa vollständig um. Nett!

Schauen wir uns mal um, was hier im Menü verfügbar ist (drittes Bild): Erklärt sich eigentlich selbst. Auch ein Inhaltsverzeichnis gibt es (rechtes Bild).

Den Rest fasse ich mal kurz ohne Bilder zusammen: Laputa ist als (bisher) einziger Reader in der Lage, Links zu folgen - aber leider ist das eine Einbahnstraße. Wer meint, mit der "Zurück"-Taste zurück zu kommen - Sender Erewan lässt grüßen: Im Prinzip ja - aaaber... Zurück schon, aber im Bookshelf. Buch zu. Schade. Da hilft nur ein umständlicher Umweg, wenn man eben mal zur Fußnote möchte: Vorher ein Lesezeichen anlegen, und dann anschließend selbiges aufrufen. Übrigens lassen sich auch bei Laputa Lesezeichen frei benennen - was sich ggf. als Ersatz für die auch hier nicht vorhandene Notizfunktion missbrauchen lässt. Auch markieren geht hier nicht.

Mist: Jetzt habe ich doch die Online-Kataloge vergessen. Auch da kann Laputa einiges. Eine Reihe Englischer Kataloge sind bereits vorkonfiguriert (Feedbooks, Blazer, Manybooks, Gutenberg, und Avayewn). Über die Menü-Taste bringt man aber noch einen einzigen Punkt hervor: "+ Custom Catalog". Funktioniert eigentlich wie beim Moon+ Reader.

Technisches: 2.5 MB Download, macht dann 3.7MB installiert. "Lite" Version gratis im Market - "Pro" kostet 2.99 US-Dollar.

Fazit: Sehr nett gemacht, und definitiv einen Blick wert. Werbung habe ich keine gesehen - und welche Zusatz-Features die Pro Version bringt, weiß ich nicht. Moony kann das aber für lau, ohne Werbung, und auf Deutsch...
  • Forum-Beiträge: 6.910

10.11.2010 12:38:57 via Website

Aldiko Book Reader ist in diesem Umfeld wohl die bekannteste App - kommt sie doch bereits vorinstalliert auf vielen Geräten daher. So darf Aldiko natürlich auch in dieser Übersicht nicht fehlen.



Die GUI ist optisch sehr gelungen, und lässt sich auch intuitiv bedienen. Beim ersten Start wird man mit dem "Tipp des Tags" begrüßt: Hier kann man sich auch durch die weiteren Tipps durchhangeln, um sich einen Überblick über Funktionalität und Bedienung zu verschaffen (linkes Bild). Wer die Tipps dann nicht jedes Mal beim Start sehen möchte, entfernt hier einfach das Häkchen.

Im Weiteren ist eine gewisse Ähnlichkeit mit Laputa nicht zu leugnen - hier jedoch in deutscher Sprache, von wenigen Begriffen abgesehen. Schließen wir die Tipps, so finden wir uns im "Bookshelf" wieder (zweites Bild) - und sehen, dass auch bereits zwei (natürlich englische) Bücher bereits mit installiert wurden. Im Menü (drittes Bild) vermisse ich auch hier wieder die Möglichkeit, direkt in die Konfiguration zu gelangen - das geht erst, wenn man ein Buch geöffnet hat. Für mich ein großes Minus (was, wenn ich alle Bücher gerade gelöscht habe?). Im eigenen "Bücherregal" sieht das Menü dann nochmals anders aus (rechtes Bild): Nur ein Buch pro Regalfach - dafür aber mehr Details.



Sehr schön ist die Möglichkeit, sich eigene Sammlungen anlegen zu können (der Punkt war im letzten Bild der vorigen Reihe im Menü zu sehen - wie's aussieht, hier im linken Bild). Eigene Sammlungen kann man frei benennen - so sind z.B. "Nachschlagewerke" für die Arbeit oder das Hobby neben der täglichen (nächstlichen?) Bettlektüre schneller auffindbar.

Schauen wir nun einmal in ein Buch hinein. Fooo! Warum dreht Aldiko die Helligkeit hier einfach auf 100% - darum habe ich doch gar nicht gebeten? Ein Wisch von oben nach unten am linken Rand regelt das zwar zurück - aber solche "Selbständigkeiten" liebe ich gar nicht. Überhaupt scheint Aldiko - im Vergleich mit den anderen, bislang vorgestellten Readern - ziemlich an der Batterie zu nuckeln, geschätzt etwa doppelt so hoher Verbrauch (@John: Deinen Verdacht kann ich also bestätigen). Blättern geht so (bei Kapitelwechsel gelegentlich etwas träge), auch frei benennbare Lesezeichen kann man setzen (drittes Bild) - wobei hier nervt, dass Aldiko jedes Wort mit einem Großbuchstaben beginnen will.

Die Konfiguration ist recht übersichtlich (rechtes Bild) - bietet allerdings keine Möglichkeit, z.B. die Verwendung des Vollbildmodus zu regeln. Das dauernde Wechseln zwischen Vollbild und Fenster (je nachdem, wo man sich gerade befindet) empfinde ich als etwas nervig - ich hätte das z.B. gern ständig mit der Menü-Taste verfügbar (zur Not auch unter "...mehr"). Lese ich gerade was, und *pling* eine Benachrichtigung (z.B. Maileingang) kommt rein - komme ich nur umständlich dazu zu schauen, was da gerade war...



Das "Keep Display Awake" (komisches Deutsch) ist eine nette Idee. Zum einen funktioniert es jedoch nicht immer - zum anderen haben wir das auch schon besser gesehen (FBReader: Nur wenn Akku-Ladung größer als x - das würde gerade Aldiko bei seinem Akku-Nuckeln gut anstehen).

Aber werfen wir doch mal einen Blick in das "...mehr" Menü (zweites Bild): Wörterbuch? Erhofft Euch nicht zuviel: Das entsprechende Wort muss selbst eingetippst werden (kann ziemlich aufregend sein, wenn man in einem englischen Buch auf ein kompliziertes, unbekanntes Wort stößt - ach, was vermisse ich den MobiPocket Reader!). Hat man das jedoch gemeistert, kann man es "im Wörterbuch nachschlagen" (in welchem? Ich hab's nicht probiert), bei Google/in der Wikipedia aufsuchen, oder im aktuell geöffneten Buch finden lassen. Tja, schön wäre an dieser Stelle, das fragliche Wort im Text dafür markieren zu können - und die Eingabe hier nur als Korrekturfunktion (wenn man doch mal was anderes sucht) zu belassen.

A propos markieren: Nein, geht nicht. Von Annotations ganz zu schweigen. Links kann man folgen, indem man lange darauf tippt (Tapp-and-Hold). Klappt sogar manchmal - hat sich aber in meinem Fall als Oster-Funktion herausgestellt: Immer wieder eine Überraschung, wo man wirklich landet... Laut Beschreibung werden Web-Links auf diese Weise auch im Browser geöffnet, und Links auf andere Bücher führen zu deren Download.

Womit wir zum Import eigener Bücher kommen. So was von umständlich! Naja, vielleicht noch immer besser, als deren Pfad von Hand eintippen zu müssen (wie bei den zu Anfang vorgestellten Readern). Dennoch: Kein Dateibrowser, und wo die Bücher liegen bestimmt die App. Mag ich nicht so. Funktioniert aber: Von allen im Ordner /sdcard/eBooks/import abgelegten Büchern pickte sich Aldiko nur das epub heraus, legte im Ordner /sdcard/eBooks einen Unterordner für den Autoren an, und packte das Buch dort (wiederum in einem eigenen Ordner mit dem Buchnamen) aus. Somit zeigte Aldiko auch das Cover-Bild korrekt an, was bei vielen anderen Readern nicht klappte - und war sogar schlau genug, gleich eine .nomedia Datei mit ins Verzeichnis zu legen (wer's nicht weiß: Damit wird verhindert, dass der Media-Scanner hier nach Bildern, Musik und Videos schaut).

Als letztes noch ein Blick auf die Online-Anbindung (rechtes Bild). Auch hier sind wieder einige Bibliotheken für den englischen Markt vorkonfiguriert - eigene kann man jedoch hinzufügen (das Menü überdeckt im Screenshot übrigens den Werbe-Teaser). Da kommt mir gerade eine saugeile Idee... Und tatsächlich, es funktioniert: Als URL http://<meineKiste>:8081/ eingetragen - und ich kann auf meinen Calibre-Server zugreifen! Das muss ich doch glatt auch bei Moony probieren. Wenn Aldiko das kann, kann Moon+ Reader das bestimmt auch!

Habe ich noch etwas vergessen? Vielleicht, dass Aldiko beim Herunterladen eines Buches dieses auch sogleich mit Schlagworten versieht ("Novelle", "Science Fiction", etc.). Dass es sich die letzte Leseposition merkt, sollte man bei einem Reader erwarten dürfen. Wie auch das Inhaltsverzeichnis eines Buches als Funktion.

Technisches: Gut 1.3MB Download werden auf dem Phone zu knapp 1.9MB - geht also so. Die Vollversion ist ein 2.7MB Download (also doppelt so groß), soll aber angeblich keine Unterschiede im Funktionsumfang aufweisen (vielleicht mehr Bücher drin?). Erstere möchte gern wissen, wo wir sind (Permission für Location), um uns die passende Werbung zu präsentieren. Wozu das die Vollversion wissen möchte? Gute Frage...

Fazit: Jo, auch ganz nett - gut mit Laputa vergleichbar, allerdings mit dem Vorteil der deutschen Lokalisierung.

Nachtrag: Aldiko unterstützt auch Adobe DRM (habe ich als DRM-Verweigerer allerdings nicht geprüft), und bietet auch eine Anbindung an verschiedene Shops (z. B. Feedbook, Beam eBooks). Wer seinen Androiden gerootet hat, kann darüber hinaus mittels Aldiko Sync ** Root ** auch Bücher und Lesezeichen mit seinem Dropbox-Account synchronisieren.

— geändert am 03.10.2011 00:22:06

  • Forum-Beiträge: 23

12.11.2010 18:49:40 via Website

Phantastische Arbeit Izzy! :D

Dickes Dankeschön dafür!

Eine Frage: was hat es mit dem "EBook-Katalog" auf sich? Kann ich dort, wie bei Neckermann, EBooks kaufen bzw. downloaden?

Was müßte ich eingeben, wenn ich z. B. bei Thalia kaufen möchte?

Sorry für diese Anfängerfragen *schäm*

PetersPerle
  • Forum-Beiträge: 6.910

12.11.2010 19:12:34 via Website

Heidrun P.
Phantastische Arbeit Izzy! :D

Dickes Dankeschön dafür!

*blush* Danke - freut mich, dass es gefällt, und Du (Ihr alle) mich (immer wieder) so toll motivier(s)t!

Heidrun P.
Eine Frage: was hat es mit dem "EBook-Katalog" auf sich? Kann ich dort, wie bei Neckermann, EBooks kaufen bzw. downloaden?

Exactamente. Oftmals gibt es dort Gratis-Downloads (z.B. ausnahmslos bei "Project Gutenberg"). Bei manchen Readern geht es aber auch nur in die "Kauf"-Shops (das sind i.d.R. dann die shop-gebundenen Reader wie o.g. Nook und Kindle).

Heidrun P.
Was müßte ich eingeben, wenn ich z. B. bei Thalia kaufen möchte?

Da bin ich leider überfragt, hab ich mich noch nicht drum gekümmert. Wenn das jemand weiß - bitte um Antwort! Die Info fehlt hier wirklich :*)

Heidrun P.
Sorry für diese Anfängerfragen *schäm*

Iwo - wie Du siehst, weiß ich es ja selbst nicht :grin:
  • Forum-Beiträge: 23

12.11.2010 19:25:50 via Website

:D@Izzy

Hab mir auch Moony runtergeladen!

@all: bitte Links zu EBook-Onlineshops posten!!!!
  • Forum-Beiträge: 18

15.11.2010 16:35:18 via Website

Hallo zusammen,

kleine Anmerkung zum Kindle für Android: ich kann problemlos meine eigenen Bücher damit lesen... mit Calibre ins Mobiformat konvertieren und dann ins Kindle-Verzeichnis auf der SD-Karte schieben. Dann taucht das Buch auf...
  • Forum-Beiträge: 6.910

15.11.2010 17:38:35 via Website

*grummel* Und ich such wie blöde nach einem passenden Menüpunkt! Sagst Du auch noch, welches Verzeichnis das auf der SD-Karte ist - dann ergänze ich das oben gleich noch!

Hm - und dann gäbe es wohl für Android doch schon einen eBook-Reader, mit dem ich in meinen eigenen Büchern Markierungen und Annotationen anlegen kann? Oder kann der nur die vom Hardware-Kindle in Amazon-Büchern gemachten Highlights/Annotations anzeigen/bearbeiten?
  • Forum-Beiträge: 6.910

17.12.2010 11:08:28 via Website

In einem Blog-Eintrag habe ich es ja bereits verkündet. Da das aber sicher nicht jedem bewusst sein wird, der diesen Thread hier liest, aktualisiere ich natürlich gern auch hier die Infos: Moon+ Reader hat anständig zugelegt! Und damit meine ich jetzt nicht in erster Linie den Dateiumfang - sondern die Features! Aber schaut selbst:



Gleich im ersten Bild seht Ihr eine Palette neuer Funktionen: Lange auf den Text tippen, und ein solches Popup öffnet sich. Über die beiden angezeigten Regler könnt Ihr die Markierung anpassen: Mehr/weniger vorn und hinten in die Markierung einbeziehen. Sodann gibt es genannte Palette neuer Funktionalitäten, die Ihr im dargestellten Balken sehen könnt: Der markierte Text kann kopiert, farblich markiert (Highlight), mit einer Notiz versehen (Annotate - hier: Note), in einem Online-Dictionary nachgeschlagen (Dict), oder auch anderen mitgeteilt (Share) werden. Habt Ihr ihn markiert oder mit einer Notiz versehen, so taucht er in der Liste der Lesezeichen mit einer entsprechenden Markierung auf (zweites Bild). Habt Ihr die Wörterbuch-Funktion (Dict) gewählt, so werdet Ihr zunächst nach der Sprache gefragt (rechtes Bild) - und zwar sowohl der Sprache des markierten Textes, als auch der, in der Ihr die Antwort sehen möchtet. Die getroffene Einstellung merkt sich Moony übrigens für den nächsten Aufruf auch.



So wie im linken Bild dargestellt sieht die Auswahl der jeweiligen Sprache dann in etwa aus - je nach Größe und Auflösung Eures Displays passt ggf. mehr (wohl kaum weniger) drauf. Sprachen ausgewählt und bestätigt? Dann kommt Ihr zu einem Screen wie im mittleren Bild zu sehen, und könnt das Nachschlagewerk auswählen. Dictionary, Translation, und auch Google greifen auf die entsprechenden Google-Funktionen zurück. Wikipedia dürfte klar sein. Unter "History..." findet Ihr eine Liste der zuletzt nachgeschlagenen Begriffe - und unter "Customize" könnt Ihr wiederum Eure Sprachauswahl bearbeiten.

Fazit: Damit ist Moon+ Reader für mich jetzt definitiv DER eBook-Reader für Android schlechthin - wie Ihr unschwer an der Matrix im ersten Post erkennen könnt, hat er den größten Funktionsumfang, und ist der einzige Reader, der Markierungen, Notizen, und auch eine Share-Funktion bietet, dabei gleichzeitig gratis, unabhängig von einem Anbieter, frei verfügbar, und dennoch mit Bibliotheks-Anbindung daher kommt. Der einzige aus meiner Sicht jetzt noch bestehende Wermuts-Tropfen ist eventuell die fehlende DRM-Funktionalität sowie MobiPocket Unterstützung (insbesondere für Offline-Dictionaries). Und vielleicht wird der eine oder andere noch PDF vermissen - aber wozu gibt es Calibre? Und Moony greift auf Euren lokalen Calibre-Server genau so gut drahtlos zu, wie auch auf andere Online-Kataloge...

Also: Wär's ne Aktie, würd ich jetzt schreiben: KAUFEN, KAUFEN! Aber das Teil ist ja nicht mit Geld zu bezahlen - sondern frei im Market verfügbar. Also: DOWNLOADEN, INSTALLIEREN! :grin:

Nächste Fortsetzung

— geändert am 02.10.2011 23:31:03

  • Forum-Beiträge: 2

11.01.2011 21:42:00 via Website

Achtung für alle Archos-Benutzer: DRM funktioniert nur, wenn das Gerät eine IMEI-Nummer besitzt (also alles was auch telefonieren kann).
Bin leider zu spät draufgekommen, und jetzt warten meine gekauften EPUB mit DRM darauf, auf meinem A70 gelesen werden zu können. Eine Lösung soll in Arbeit sein...
Falls jemand eine funktionierende Alternative hat, wäre ich sehr dankbar!
27
Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 2.006

18.01.2011 12:15:28 via Website

Aldiko (2.0) hat mächtig aufgerüstet!
Belegt "nach Installation" allerdings jetzt auch sage und schreibe 14 MB!!!

Neuer Style
PDF
Support for Adobe DRM, password based DRM
Copy/paste

...und vieles andere mehr. :wink:

Youtube: Aldiko 2.0 Demo

Gruß Johann

— geändert am 18.01.2011 13:14:48

Bitte beachten! > AndroidPIT-Regeln