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Fitness 2.0: Gesund abnehmen mit Fitness-Trackern und Apps

Fitness 2.0: Gesund abnehmen mit Fitness-Trackern und Apps

Jaaa, dieses Jahr schaffe ich es wirklich. 2020 werde ich wirklich fit. Genau das habe ich mir auch oft bierselig an Silvester vorgenommen, habe mir Hanteln gekauft, Apps für schnelles Abnehmen installiert, Trainingspläne ausgedruckt oder mich in Fitness-Studios angemeldet. Während das alles gute Bautsteine für ein gesunderes Leben sind, bleiben sie ohne einen holistischen Blick auf das Thema leider oft wertlos. 

Ich war bis etwa 2012 immer etwas übergewichtig. Mein Maximum waren rund 95 Kilogramm auf 184 cm Körpergröße – und nein, Grund für den Ausschlag auf der Waage waren keine Kugelstoßer-Muskelberge, sondern Schwabbel an allen Ecken und Enden. Von morbider Fettsucht mag das ein Stück entfernt sein, aber wohl habe ich mich nicht gefühlt. Nicht im Schwimmbad und auch nicht, wenn ein paar Stockwerke zu Fuß meine Lunge mit gefühlt zwei Pfund Reißnägeln gefüllt haben. 

Inzwischen ist es 2020 und ich bin mit rund 80 Kilogramm ein ganzes Stück leichter, und vor allem: Ich fühle mich fit. Ich bin vergangenes Jahr ohne nennenswertes Extra-Training den Berliner Halbmarathon mitgelaufen, schaffe je nach Trainingsstand ein Dutzend Klimmzüge und – viel wichtiger – fühle mich einfach richtig wohl in meinem Körper.

halbmarathon
Nicht im Bild: Das Blumenbeet, in dem Fabi und ich im Anschluss an den Lauf lagen und nicht mehr aufstehen konnten. / © AndroidPIT

Aber ganz ehrlich: Es war eine lange Reise voller Trial & Error und mit drei heftigen Verletzungen inklusive zwei Operationen. Vielleicht kann Euch dieser Artikel ein paar Irrungen und Wirrungen abkürzen und dabei helfen, gesund und gleichzeitig schnell abzunehmen – ohne Hunger leider zu müssen.

Ich hatte das große Glück, beruflich jahrelang extrem viele Fitness-Gadgets testen zu können. Ich wurde belächelt für mehrere Fitness-Tracker pro Handgelenk, habe unterschiedlichste Sport-Programme von Yoga über Plyo bis Pumpen ausprobiert, mir Herzfrequenzgurte umgeschnallt, Ohrkanalhörer mit Pulsmessung in den Gehörgang gefriemelt und mich morgens nacheinander auf vier verschiedene Körperfettwaagen gestellt. Ich hatte sogar die Gelegenheit, eine Fitness-Trainer B-Lizenz zu machen, auch wenn mir ehrlicherweise noch die Abschlussprüfung fehlt.

Ich möchte Euch hier einfach mal grob anhand meiner Erfahrungen mitgeben, wie Ihr Eure Fitness-Ziele definieren und erreichen könnt – und wie Euch der ganze Technik-Krempel dabei hilft. Über jeden Teilbereich gibt es meterweise Bücher, und hier bleibt nur der Platz, alle Aspekte anzureißen. Ich möchte Euch daher möglichst holistisch meine Learnings aufzeigen, betrachtet natürlich durch die Tech-Brille.

Schnell abnehmen? Die Evolution ist ein Arschloch

Richtig gelesen: Die Evolution ist Schuld daran, dass wir nicht einfach den ganzen Tag auf dem Sofa herumliegen und Chips in uns hineinschaufeln können. Denn der Körper ist eine im Laufe der Evolution perfektionierte Maschine. Nur übertroffen von erfolgreicher Fortpflanzung ist Überleben unser Sekundärziel, und neben Säbelzahntigern & Co. war Nahrungsmangel tausende Jahre lang die größte Gefahr.

Daher wird jegliche überschüssige Energie penibel für Krisenzeiten als Fett gespeichert. Jeder Mensch hat aufgrund seines genetischen Erbes verschiedene Anlagen, wie viel und wo am Körper das Fett gespeichert wird. Deine Urahnen mussten hart um das Überleben kämpfen? Schlecht für Dich, denn dann ist Dein Körper vermutlich effektiver im Horten von Schwabbel. 

Aerial view of Nauru
Klingt komisch, ist aber so: Jahrhundertelange Nahrungsknappheit und plötzlicher Reichtum durch Vogelscheiße bescherten Nauru die weltweit höchste Diabetes-Rate. / © Atmospheric Radiation Measurement Program

Die Bewohner des Inselstaates Nauru etwa mussten jahrhundertelang bittere Hungersnöte überstehen – überlebt haben da jene Menschen respektive Gene, die besonders effektiv mit Energie haushalten. Die Verwestlichung der Ernährung und der vorübergehende, auf Vogelkot basierte gigantische Reichtum hat Nauru inzwischen die mit 33 Prozent weltweit höchste Diabetes-Rate beschert.

Euer Körpergewicht: Zufuhr und Verbrauch

Unabhängig von Euren genetischen Anlagen ist die Grundidee für Gewichtsverlust und -zunahme ganz einfach: Esst Ihr mehr, als Ihr verbrennt, dann nehmt Ihr zu – und andersherum logischerweise ab. Ja, es gibt unzählige Trends wie: "Nach 18 Uhr keine Kohlenhydrate mehr", Intervallfasten, Low-Carb-High-Fat-Diäten oder irgendwelchen irrsinnigen Kram von Gwyneth Paltrow. Manches davon ist bestenfalls nur nutzlos, andere Maßnahmen drücken Euern Stoffwechsel tatsächlich langfristig in eine andere Richtung oder helfen dabei, generell gesündere Essgewohnheiten zu entwickeln und dann auch abzunehmen. 

Viel größer ist aber meiner Erfahrung nach der Hebel, wenn Ihr Euern Körper als ein abgeschlossenes physikalisches System betrachtet, und da gilt das Input-Output-Prinzip. Der allererste Schritt besteht darin, Eure Kalorienzufuhr (Input) und Euern Verbrauch (Output) kennenzulernen.

Input: Kalorien zählen nervt mal richtig hart

Ja, alle Mahlzeiten und Getränke aufzuschreiben konkurriert in Sachen Beliebtheit mit dem Sortieren von Schrauben. Aber es ist dafür ungemein hilfreich. Zudem gibt es zahlreiche Apps, die das Unterfangen enorm vereinfachen. Statt Kaloriengehalt, Fett & Co. von Euerm Sandwich abzutippen, könnt Ihr beispielsweise mit Fatsecret einfach den Barcode auf der Verpackung einscannen und habt das Mittagessen notiert. Und: Hält man das Ernährungstracking ein paar Wochen lang durch, entwickelt man schnell ein sehr gutes Gefühl für die eigene Ernährung – und lernt gleichzeitig, auf seinen Körper zu hören. 

apple scan fatsecret
Mit Fatsecret kann man Nahrungsmittel auch fotografieren, um den Kaloriengehalt zu erfassen. / © AndroidPIT

Neben der reinen Energiezufuhr in Kilokalorien erfassen die meisten Apps auch die Makronährstoffe, aus denen sich die zugeführte Energie zusammensetzt. Die Makronährstoffe sind Fett, Protein und die gerne auch mal „Carbs“ genannten Kohlenhydrate. Schlechte Nachricht für die Schnapsdrosseln da draußen: Alkohol gehört übrigens auch zu den Makronährstoffen und hat kräftig Kalorien. Zwei Schnapsgläser Absinth entsprechen ungefähr einem Schnapsglas Olivenöl. Lecker.

Makronährstoffe im Vergleich

Kohlenhydrate
Protein Fett Alkohol
4 kcal/g 4 kcal/g 9 kcal/g 7 kcal/g

Ob Low-Carb oder High-Carb: Es gibt unzählige Philosophien, wie die zugeführte Energie idealerweise aus den Makronährstoffen aufgebaut sein sollte. Zwar hat die Zusammensetzung je nach Informationsquelle keinen oder nur einen zweitrangigen Einfluss auf Gewichtszu- oder -abnahme, sie spielt aber dennoch eine Rolle für den Körper. Ich beispielsweise fühle mich mit Low-Carb-Diäten ständig müde, weil meinem Körper mit den Kohlenhydraten der einfach verfügbare Energielieferant fehlt. Und bei den falschen Mahlzeiten zur falschen Zeit tendiert man einfach eher dazu, zu viel zu essen.

Am besten bin ich immer mit einem Makronährstoffe-Verhältnis zwischen 60:20:20 und 80:10:10 gefahren, jeweils bezogen auf Kohlenhydrate zu Proteine zu Fette als anteilige Energieträger. Wenn Ihr Eure Ernährung eine Weile lang trackt, seht Ihr in den Apps die Verteilung der Makronährstoffe und lernt selbst, was für Euch am besten funktioniert. 

Apps zum Kalorienzählen: zwei Beispiele

App Kurzbeschreibung Link
Fatsecret Übersichtliche App mit großer Datenbank. Scannt nicht nur Barcodes, sondern sucht auch auf Fotos nach Essbarem und fügt es Euerm Tagesplan hinzu. Ohne Anmeldung geht leider nichts. Wer eine Premium-Mitgliedschaft abschließt (ab 3,48 Euro pro Monat) findet in der App auch detaillierte Ernährungspläne und kann langfristige Ziele setzen.  Google Play
FDDB Extender Die Food Database ist eine der umfassendsten Datenbanken für Lebensmittel, Nährstoffe & Co. – und mit dem FDDB Extender kommt sie als App auf Euer Smartphone. Der Funktionsumfang ist sehr ähnlich wie bei Fatsecret – und auch hier braucht Ihr einen Account. Ein paar Zusatzfunktionen wie Ziele für Makronährstoffe kosten 1,67 Euro monatlich. Optional lässt sich die App auch mit Google Fit, Samsung Health, Fitbit oder Garmin Connect verbinden. Google Play

Mangels Platz in diesem digitalen Magazin nur als Randnotiz: Abseits der Makronährstoffe gibt es ernährungstechnisch noch enorm viel zu beachten. „Schnelle Kohlenhydrate“ sind (meist) schlechter als „Slow Carbs“ (Stichwort: Glykämischer Index), es gibt gute und böse Fette (Stichwort: gesättigt/ungesättigt), und auch beim Protein finden sich enorme Unterschiede (Stichwort: Wertigkeit). Haferflocken (Slow Carbs) machen beispielsweise viel länger satt als weißer Toast (Fast Carbs), und dadurch fällt es etwa einfach leichter, weniger zu essen. Hierzu gibt es extrem viel Literatur, und ich bin mir sicher, Ihr werdet schnell beim Buchhandel Eures Vertrauens oder in einschlägigen Foren fündig. 

Verbrauch: Wie viel Energie verbrennt Ihr?

Nachdem Ihr den Input ermittelt habt, geht's an den Output: Um jetzt Euern Energieverbrauch zu berechnen, gibt es einfache Faustformeln und Rechner. Dieser sogenannte Grundumsatz beziffert, wie viel Energie Ihr beim Herumoxidieren im Alltag so verbraucht – ohne Langstreckenläufe oder ohne MWC mit täglich gerne mal 20.000 Schritten. Bei etwas komplexeren Rechnern, beispielsweise hier bei der Techniker Krankenkasse, könnt Ihr auch Euer wöchentliches Herumgestrampel berücksichtigen.

Um jetzt möglichst präzise jegliche Aktivitäten auf den Grundumsatz aufzurechnen, helfen die diversen Fitness-Wearables. Eine Smartwatch mit Pulssensor beispielsweise kann anhand Eurer Herzfrequenz recht präzise abschätzen, wie viel Energie das unmotivierte Herumstehen an der Theke im Fitness-Studio tatsächlich verbrannt hat. Alle Tagesaktivitäten plus der Grundumsatz ergeben schließlich den Kalorienbedarf Eures Körpers. 

Fitness-Tracker: zwei Beispiele

Gerät Kurzbeschreibung Preis/Link
Honor Band 5 Das Honor Band 5 ist unschlagbar günstig. Für gerade einmal 35 Euro erfasst es Werte Schlaf, Herzfrequenz oder sogar die Sauerstoffsättigung im Blut. Mit einer Woche ist die Akkulaufzeit hervorragend. Als Smartphone-App hält Huawei Health her – hier gibt es schön aufbereitete Daten und sogar ein paar gelungene Trainingspläne. ca. 35 Euro
Garmin Venu Ein großes Farbdisplay, integriertes GPS und die Möglichkeit, Kadenzsensoren fürs Fahrrad, Pulsgurte für die Brust und viele weitere Gadgets mit der Uhr zu verknüpfen: Die Garmin Venu (und im übrigen die meisten aktuellen Garmin-Uhren) sind für ambitionierte Sportler wirklich toll geeignet. Die App ist gut gemacht, und es gibt umfassende Trainingspläne. ca. 330 Euro

Wer keine Hardware kaufen möchte, kann seine tägliche Aktivität mit Apps abschätzen. Hier findet Ihr eine Übersicht über die besten Schrittzähler-Apps.

Sport versus Input und Verbrauch

Kennt Ihr nun den Input und den Verbrauch, solltet Ihr jede Gewichtszu- oder -abnahme präzise vorhersagen können. Protokolliert dazu ein paar Wochen lang Euer Gewicht – entweder mit Analogwaage und Stift, oder – bequemer natürlich – mit smarter Waage inklusive Smartphone-App. Wenn es Ungereimtheiten gibt, müsst Ihr Euren per Faustformel ermittelten Grundumsatz anpassen. Oder Ihr hört endlich auf, die ganzen Schokoriegel am Kalorienzähler vorbeizuschmuggeln. 

Wenn Ihr nun Gewicht auf- oder abbaut, gibt es ebenfalls eine weitere Variable: Wie viel Sport treibt Ihr – und wie wird Euer Körper belastet? Bewegt Ihr Euch beispielsweise in einem deutlichen Kaloriendefizit und treibt gar keinen Sport, gerät Euer Körper in Panik und bereitet sich auf eine Hungersnot vor. Im Zuge dessen wird alles Unnötige über Bord gekippt, was Energie kostet; sprich: auch ganz viele Muskeln. Ja, Muskeln brauchen viel Energie und sind, werden sie nicht genutzt, evolutionär betrachtet überflüssiger Luxus. Stattdessen erhält der Körper lieber viele Energiereserven in Form von Fett.

google fit
Google versucht mit der Fit-App, Daten aus verschiedenen Quellen zu vereinen. Mangels Unterstützung von allen Anbietern und Bugs klappt das leider nicht immer so gut. / © AndroidPIT

Esst Ihr dann nach einer sportlosen Crash-Diät wieder wie vorher, hat der um viele Muskeln erleichterte Körper einen geringeren Grundumsatz als zuvor. Mit der gewohnten Energiezufuhr und immer noch ohne Sport nehmt Ihr dann wieder sprunghaft zu – und in erster Linie Fett, schließlich könnte die nächste Hungersnot vor der Tür stehen. Dieses schädliche Herumgependel des Gewichts kennt man als Jojo-Effekt.

Treibt Ihr dagegen im Kaloriendefizit kräftig Sport, erachtet Euer Körper die Muskeln als wichtig fürs Überleben – und greift für die Energieversorgung tendenziell mehr auf Eure Fettreserven zu. Ebenso baut Ihr bei Kalorienüberschuss plus Sport mehr Muskeln als Fett auf. Im traditionellen Bodybuilding wechseln viele Athleten daher sogenannte „Bulk-“ und „Cut-Phasen“ ab, in denen im Überschuss erst Muskeln aufgebaut und anschließend das im Zuge dessen zugelegte Fett im Kaloriendefizit wieder abtrainiert werden. 

Körperfettwaagen: zwei Beispiele

Gerät Kurzbeschreibung Preis/Link
Withings Body+ Die Withings Body+ verbindet sich mit dem heimischen WLAN. Um Eure Werte für Körperfett, Muskelmasse, Knochenmaske, Wasseranteil & Co. zu erfassen, müsst Ihr Euch nur auf die Waage stellen – der Rest geschieht automatisch. Anschließend findet Ihr die Daten aufbereitet in der App wieder. Die meisten Körperfettwaagen bieten einen ähnlichen Funktionsumfang. ca. 100 Euro

Tanita BC-545N

Aufwändigere Körperfettwaagen wie die Tanita BC-545N bieten dank eines herausnehmbaren Handstücks auch die Möglichkeit, die Gewebe-Zusammensetzung des Oberkörpers zu messen – so sind genauere Aussagen über tatsächliche(n) Körperfettanteil, Muskelmasse, etc. möglich. ca. 200 Euro

Was wollt Ihr? Was macht Spaß?

Wichtig für Euch ist nun: Findet eine oder besser mehrere Sportarten, die Euern Körper gleichmäßig und möglichst vollständig beanspruchen. Für das Herz-Kreislauf-System ist alles toll, was Euern Puls langfristig oben hält, sprich: Schwimmen, Joggen, Radfahren beeinflussen Euren Blutdruck und den Ruhepuls positiv. Gleichzeitig verbrauchen diese Sportarten auch sehr viele Kalorien pro Zeit und schieben damit Eure Kalorienbilanz in die negative Richtung. Ist Euch „nur“ Laufen zu langweilig, spielt doch Fußball oder Basketball.

puma fitness app
Fitness-Apps wie diese hier von Puma zeigen die Übungen mit gut produzierten Videos. / © AndroidPIT

Für den Muskelaufbau dagegen könnt Ihr Euch entweder zu Hause oder im Fitness-Studio abstrampeln. Achtet darauf, Euern Körper ausgewogen zu belasten – vernachlässigt besonders Euren Rücken nicht. Und bitte tut mir den Gefallen: Wenn Ihr nach langer Abstinenz mit dem Sport anfangt, lasst Euch zumindest ein paar Mal beobachten, um eine korrekte Ausführung der Übungen zu gewährleisten. Das kann durch einen Trainer im Fitness-Studio geschehen oder durch sportbegeisterte Freunde. Denn mit der falschen Ausführung von Übungen kann man viel kaputtmachen.

Trainingsapps: zwei Beispiele

App Kurzbeschreibung Link
Freeletics Freeletics ist wohl DIE App, was eigenständiges Fitness-Training angeht. Hier bekommt Ihr unzählige Trainingspläne und Workouts, die mit gelungenen Videos jede Übung hervorragend erklären. Das beste an Freeletics ist aber die Community, die sich an vielen Orten rund um den Globus zum gemeinsamen Training trifft. Wer zahlt (ab ca. 12 Euro pro Monat), dem steht das vollständige Trainingsprogramm zur Verfügung – und ein Online-Coach zur Seite. Google Play
Adidas Training by Runtastic Früher als Runtastic Results bekannt, will Euch Adidas Training mit einem Zwölf-Wochen-Plan fit machen. Der klar strukturierte Kalender hilft dabei, in einen Trainingsrhytmus zu kommen und die guten Vorsätze hoffentlich nicht bereits nach einer Woche an den Nagel zu hängen. Wie bei Freeletics gibt es auch hier eine Bezahlversion für rund 10 Euro pro Monat, die zusätzliche Funktionen freischaltet. Google Play

Was Ihr auch tut, der wichtigste Aspekt am Sport bleibt: Sucht Euch etwas, das Euch auch Freude bereitet. Etwas, das Ihr regelmäßig machen möchtet. Üblicherweise dauert es ein bis zwei Monate, bis man eine neue Trainingsroutine verinnerlicht hat. So lange muss man durchhalten, und dann geht's von alleine.

Jetzt seid Ihr dran!

Wenn Ihr Euch nun bis zum Ende des Artikels durchgekämpft habt, dann sollte eines klar sein: Ihr braucht keine Apps oder Gadgets, um abzunehmen. Aber sie machen die einzelnen Aspekte eines gesünderen Lifestyles einfacher. Und so sehr man die ganze „Quantified Self“-Bewegung kritisch sehen mag: Ein Schlüssel für meinen gesünderen Lifestyle war es auch, meine persönliche Entwicklung über die Monate oder Jahre nachverfolgen zu können. Und auch wenn sich bei mir im Wohnzimmer analoge Trainingspläne mit jahrelangem Trainingsverlauf stapeln, einfacher und übersichtlicher geht's einfach per App.

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Top-Kommentare der Community

  • Thorsten Duit vor 5 Monaten

    Wow- vielen Dank für diesen persönlichen und umfangreichen Artikel! Endlich mal eine Verbindung von Gadgets / Software und deren komplexe Nutzungserfahrung im Alltag! Sehr gern mehr davon in diese Richtung!

  • Daniel vor 5 Monaten

    Richtig guter Artikel mit vielen nützlichen Hinweisen

  • Tobias G. vor 5 Monaten

    Sehr schöner Artikel mit vielen Infos breit gefächert. Gibt gute Tipps, auf was man achten kann / sollte / muss. Interessiert mich aktuell auch etwas, zwecks "Sport treiben".

    Einzig schmunzeln musste ich bei einem Artikel eines "Sportlers" bei dem Satz "...einfach den Barcode auf der Verpackung einscannen und habt das Mittagessen notiert.". Das erinnerte mich eher an eine Fertigpizza, als an gesunde Ernährung ;)

41 Kommentare

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  • "Wenn Ihr Euch nun bis zum Ende des Artikels durchgekämpft habt, dann sollte eines klar sein: Ihr braucht keine Apps oder Gadgets, um abzunehmen."

    Aber der Artikel darüber ist geschrieben. Und gelesen. Gut, daß ihr das nicht in der Überschrift habt.😜


  • Delia vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Super Artikel... vielen Dank dafür 👍
    Fatsecret ist eine sehr gute App, weil hier das einscannen der Nahrungsmittel ohne Probleme klappt... das ist leider nicht bei vielen anderen Apps so problemlos.


  • Eine Körperfettzange misst zuverlässiger als jede Waage und kostet keine 5€ ;)


  • Sarah vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Großers Lob für diese tolle Zusammenfassung dieses doch sehr komplexen Themas.
    Ich bin beruflich im Ernähungsbereich ausgebildet und empfinde diesen Artikel als wohltuende Abwechslung, zu den immer neuen und wiederaufgewärmten Ernährungs- und Sportmythen.
    Es gibt keine Wunderkuren sondern nur konsequente/mühselige Selbstkontrolle des Essens, das Erlernen des notwendigen Ernährungswissens und Bewegung.
    Vielen Dank, dafür dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst.


  • Ich hab mich irgendwann für ketogene Ernährung entschieden. Sport dazu, läuft. Zwar habe ich mein Hauptgewicht (knapp 75kg) damals anders verloren (dukan), aber keto + Sport ist mega, um Gewicht dauerhaft zu halten und KH loszuwerden. Nach etwa einem Jahr habe ich nicht mal Lust auf Nudeln, Kartoffeln, Pommes, Reis und Co.


  • Schöne Verkaufsveranstaltung. Aber irgendwie muss man sich ja finanzieren.
    Ich habe selbst zwischen 2011 und 2012 75kg verloren und das ganz ohne Apps und Körperfettwaage und Tracker. Es ist zwar schön, dass es diese technische Unterstützung gibt, aber sie machen Abnehmen weder leichter noch wahrscheinlicher. Das ist und bleibt eine Kopfsache, die Technologie heißt "Hirn" und die App "Schweinehund besiegen".
    Wer das mal geschafft hat, wird auch weiterkommen. Man muss Sport machen, um Gefallen daran zu finden. Man muss eine Ernährung eine Weile erleben, um beurteilen zu können, ob sie dauerhaft funktioniert.

    Inzwischen gibt es übrigens auch ein Smartphone auf der MWC, das ein Nahrungsmittel nur fotografiert und dann den Nährwert zeigt - durch Molekularanalyse. Apps wie Im2Calories von Google oder Snics und Foodphone arbeiten dagegen nur über Fotos. Aber leider ist auch diese Technologie erstmal nur Niesche.

    Gelöschter Account


    • "Schöne Verkaufsveranstaltung. Aber irgendwie muss man sich ja finanzieren."

      Warum Verkaufsveranstaltung? Hier berichtet jemand über seine Erfahrungen und das ist doch für alle anderen mehr als hilfreich. Du sagst, es sei "Kopfsache" und man müsse den inneren Schweinehund besiegen. Das mag alles stimmen, aber es hängt auch von der Motivation ab und die ist vermutlich wesentlich höher, wenn man 75 kg Übergewicht hat als vielleicht nur 5 oder 10. Hat man einen Herzinfarkt überlebt, ist zum Beispiel auch die Motivation wesentlich höher, mit dem Rauchen aufzuhören als einfach nur so. Deswegen sollte jeder seinen eigenen Weg finden, um etwas zu erreichen. Der eine schafft es so, der andere hat mehr Freude daran mit Apps.

      Sarah


      • Naja im Wesentlichen, weil Produkte im Artikel beworben werden :)

        Du hast ja recht, mir sind persönliche Berichte auch lieber als die Anpreisungen von Herstellern, aber letztlich ist Abnehmen individuell und Du findest recht selten zwei Menschen, die auf Basis der gleichen Grundlage den gleichen Erfolg mit den gleichen... nennen wir sie mal Tools... haben.

        Der innere Schweinehund ist, nachdem er besiegt wurde, die Motivation :)

        Gelöschter Account


      • Sarah vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Da es immer verschiedene Anbieter sind und keiner als das Mega-geile-Ding angepriesen wird, emfinde ich es nicht als Werbung. Sondern so wie es sicher auch gedacht ist, nämlich als Orientierungshilfe für Interessierte.


      • :) dann ist jede Werbung eine Orientierungshilfe. Aber gut, manche stört es, manche nicht. Sind Referral-IDs hinter, also verdient man mit beim Verkauf :)


  • Der Artikel hat mir sehr gut gefallen. Interessant geschrieben, meine Aufmerksamkeit war bis zum letzten Buchstaben hellwach. Gruss Connie


  • @ Stefan sehr gut geschrieben (ich stelle eben fest, die Artikel aus der Redaktion werden immer besser 👍🏻. Es macht Spaß sie zu lesen!).


  • Mit Community und Plänen kann ich leider nichts anfangen, ich trainiere immer allein weil ich zu unregelmäßige Zeiten habe und Verabredungen unzuverlässig wären. Außerdem mache ich mein Tempo lieber selbst und richte mich nach keinem anderen, Wettbewerbe interessieren mich auch nicht. Ich komme meist dreimal in der Woche zum Trainieren, was wie ich denke gar nicht so übel ist. Aber ich benutze z.B. Adidas Running (früher Runtastic) und kann das zur Unterstützung nur empfehlen. Es umfasst sehr viele Sportarten und bietet gute Möglichkeiten, das später auszuwerten. Schade, dass es das Web Portal aus Runtastic Zeiten nicht mehr gibt. Zum Abnehmen hat sich bei mir Lifesum sehr nützlich gemacht, das Perfide ist nur, dass jedes Lockerlassen unmittelbar wieder zur Gewichtszunahme führt. Da könnte die Evolution mal ruhig wieder tätig werden.


  • Sehr schöner Artikel mit vielen Infos breit gefächert. Gibt gute Tipps, auf was man achten kann / sollte / muss. Interessiert mich aktuell auch etwas, zwecks "Sport treiben".

    Einzig schmunzeln musste ich bei einem Artikel eines "Sportlers" bei dem Satz "...einfach den Barcode auf der Verpackung einscannen und habt das Mittagessen notiert.". Das erinnerte mich eher an eine Fertigpizza, als an gesunde Ernährung ;)


    • Auch Obst und Salate haben oft Barcodes :)


    • Sarah vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      Stimmt aber so kann man anfangen ohne, dass die Aufgabe unschaffbar scheint. Hält man es durch, ergibt sich daraus dann aber meist die Erkenntnis, was für Müll man da eigentlich isst. Und wenn man sowas selbst entdeckt, ist das 100x sinn- und wirkungsvoller, als wenn man es gesagt bekommt.


      • Ja, da entdeckt man erstmal, wieviele Kalorien so eine Pizza eigentlich hat. Oder ein Burger. Und wenn man dann feststellt, dass eigentlich zwei dieser Burger für den ganzen Tag reichen müßten, dann ist jedem schnell klar, dass diese Ernährung nicht funktionieren kann.

        Sarah

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