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Smartphone-Prototyp ReFlex: So könnten faltbare Smartphones aussehen

Das biegsame Smartphone wurde schon oft angekündigt, die Serienreife hat es bislang aber noch nicht erreicht. Allzu lange scheint es aber nicht mehr zu dauern, denn vor wenigen Tagen wurde ein sehr vielversprechender Prototyp auf einem Kongress in den Niederlanden vorgestellt.

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Im Rahmen des MWC 2016 wird es mit Sicherheit einige Überraschungen geben, die große Revolution in Hinblick auf das Design von Smartphones bleibt aber wohl aus. Ein faltbares Gerät oder ein Smartphone, bei dem der Nutzer das Display wie eine kleine Decke auslegen kann, bekommen wir wohl nicht zu Gesicht. Immerhin wird an neuen Designs, die dann auch neue Funktionen bieten, schon gearbeitet. So hat sich Samsung Ende 2015 ein Patent gesichert, wonach sich ein Smartphone zu einem Tablet ausklappen lässt.

Aber auch an Universitäten beschäftigen sich Forscher mit faltbaren und biegsamen Smartphone-Displays. Ein sehr interessanter Prototyp wurde vor wenigen Tagen auf einem Kongress in den Niederlanden vorgestellt. Das auf den Namen ReFlex getaufte Smartphone besteht aus einem 6 Zoll großen flexiblen OLED von LG, das mit 720 x1280 Pixeln auflöst.

Faltbares Smartphone und Tablet
Auch Samsung arbeitet an einem faltbaren Smartphone. / © USPTO

Das Besondere am Prototyp ist seine erstaunliche Biegsamkeit. So lässt sich das Smartphone sowohl nach hinten als auch nach vorne biegen, ohne dass der Bildschirm Schaden nimmt. Diese Funktion, die sich fünf Forscher aus Kanada und Dänemark ausgedacht haben, ist aber mehr als nur ein netter Show-Effekt, denn dank des Displays lassen sich zum Beispiel die Seiten eines Comics umblättern. Dazu muss das Smartphone nur leicht gebogen werden. Aber auch Spiele wie Angry Birds sind für das ReFlex kein Problem. Um einen wütenden Vogel abzufeuern, gilt es ebenfalls das Smartphone bis zu einem bestimmten Punkt zu biegen. Wie das alles genau aussieht, zeigt ein erstes Video.

Da es sich beim ReFlex um den Prototyp eines Forschungsprojekt handelt, ist nicht damit zu rechnen, dass schon in diesem Jahr so ein Smartphone in den Handel kommt. Aber vielleicht nehmen sich bald mehr Smartphone-Firmen dieser Technik an und womöglich ist es bereits in drei oder vier Jahren völlig normal, sein Smartphone zu biegen oder auszuklappen.

Was meint Ihr: Habt ihr Lust auf ein biegsames Smartphone oder haltet Ihr von so einer Technik nichts?

Quelle: phys.org

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33 Kommentare

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  • In Bezug auf die technischen Möglichkeiten, welche sich daraus ergäben oder ergeben werden, bin ich Deiner Menung. Bin auch für diese Art von Fortschritt. Allerdings sehe ich da im Vorfeld noch jede Menge anderer Probleme, welche es zu bewältigen gilt. Wenn die Herren der Welt nicht langsam anfangen, sich andere Schlachtfelder, als die bisherigen zu suchen, gibt es immer weniger Länder, die noch irgendwelche Ressourcen freiwillig an die Börsen-Blutsauger abtreten werden. Im Gegenteil. So werden die Schlachtfelder immer größer und wer weiß, vielleicht gibt es dann kenen mehr, der noch diese neue, tolle Technik konsumieren kann. Da nützt einem auch ein toll gedrehtes Video von einer doch so intakten Unterwasserwelt nichts, in welcher man einzelne Fische zählt oder die Flora erkundet.
    Wenn dieses Spiel so weitergeht, dann heißen die Firmen nicht Microsft oder Siemens oder wie auch immer, denn diese gäbe es dann nicht mehr, und schon gar nicht in Russland oder China. Die haben eigene und andere Namen.
    So, das musste jetzt Mal raus obwohl es am eigentlichen Thema vorbei geht. Doch wie heißt es so schön: ohne den Menschen gibt es ausser der natürlichen Evolution keinen Fortschitt.

  • Solche Dinge werden, wenn überhaupt für sinnvoll erachtet, nur gebaut, um viel davon auf den Markt zu werfen und jede Menge Gewinn damit zu machen. Denn, machen wir uns nichts vor, jeder weiß, wie lange zum Beispiel mechanische HDDs (Festplatten) halten, und die bewegen sich vorgeschriebenerweise mit mehr oder weniger immer der gleichen Geschwindigkeit. Mal von der Abnutzung der Lese- und Schreibköpfe abgesehen, werden sie zudem einer großen Temperatur ausgesetzt, eben wegen jener Bewegung, welche zusätzliche Energie in Form von Wärme erzeugt. Bewege ich mehrmals schnell hintereinander einen alten Alu-Löffel, ist der Griff recht flott ab. Sollbruchstellen sind also bereits vordefiniert und - wer weiß - vielleicht auch so gewollt. Kennt man auch von den guten alten Klapp-Handys. Irgendwann klappen die immer öfters auf - von allein.

  • Ein großen Vorteil sehe ich. Es gäbe kein Bandgate mehr

  • Jaaaaass

  • Ich wäre ja lieber für Digitale Kontaktlinsen und Gestensteuerung, wobei, sieht sicher sehr dämlich aus, wenn jeder herum gestikuliert :)

  • M.H 19.02.2016 Link zum Kommentar

    Wow eine Diskussion ohne Nerds, die ständig irgendeinen Schwachsinn von sich geben. Mit richtigen guten Diskussionsbeiträgen ! Daumen hoch Jungs ihr rockt!

  • Mal ganz provokativ gedacht - vielleicht ist das ja ausgerechnet e i n e Überlegung der/des Herstellers. Das kurbelt den Absatz an. Was hält denn heute noch so lange wie die Handys von Nokia oder Siemens? Wie gesagt, provokativ gedacht... :-))

    pit

  • Ist eine lustige Demonstration, einzig die Haltbarkeit würde mir Sorgen bereiten. Wenn ich mir vorstelle es kommen erste actionbasierte Titel für diese Technik raus, sehe ich die RMA Abteilungen der Firmen schon im Chaos versinken.

    Ich kann mir nicht vorstellen, das man an diesen Displays beliebig lange herumbiegen kann ohne das sich dabei ein Verschleiss einstellt. Vieleicht nicht innerhalb von 2 Wochen, aber das so ein Gerät 3 Jahre alt wird , da hätte ich große Zweifel und sollte das gelingen, dann sicher nicht mit der ersten oder zweiten Generation.

  • Ich wiederhole es gerne immer wieder, aber wir werden uns zukünftig nicht mehr mit einem Smartphone in der Tasche beschäftigen.
    Wer will denn ernsthaft ein faltbares Smartphone? Ich will endlich weg von dem Klotz und hin zum stylischen und produktiven wearable. LG soll seine Displays und flexiblen Akkus, Samsung sein Tizen und Snapdragon seine Prozis in den Ring werfen und dann gehts los. Es wäre doch längst was besseres möglich.

    Einfach mal das Video zur Future Productivity ansehen. Ist spannend und vieles davon bereits möglich.

    https://www.youtube.com/watch?v=w-tFdreZB94

    • Wenn du dein Smartphone dann, statt in die Tasche zu stecken, wie ein Armband um den Arm wickeln kannst, ist das ja die richtige Richtung.

      Aber was man mit Tizen soll .... ;)

      • Mir geht es darum, mit dem derzeit Besten das Beste zu machen. Tizen ist leider das ausgereifteste Wearable-OS. Ich bin auch kein Fan davon und denke, man sollte wearables nicht so entwickeln wir es derzeit der Fall ist.

      • Achso, als Wearable-OS. Ja, vielleicht, habs noch nicht ausprobiert.

      • Keine Lösung denke ich. Web-Surfing, Videos schauen, News lesen, Facebook, Instagram usw. sind auf einem runden 1.5 Zoll Display nicht möglich. Das Smartphone bleibt fürs erste unser Hauptcomputer, bis Wearables holografische Funktionen bekommen oder Sachen wie die Microsoft Hololens oder Google Glass serienreif und einfacher zu bedienen als Smartphones sind

      • Hast du meinen Beitrag wirklich gelesen und das Video angeschaut? Dann siehst du, dass es mir dabei nicht um eine 1,5" Smartwatch geht.
        Schau dir das Video an, und du wirst sehen was ich meine.

        Für Medien werden Tablets zukünftig einfach mehr in den Fokus rücken als jetzt schon. Das Smartphone taugt ja selbst mit 5,5-6 Zoll nur bedingt für wirklichen Medienkonsum abseits von Texten. Wer sagt, er schaue gerne Filme auf einem Smartphone, der ist ja entweder eher Masochist oder aber in sein Smartphone verliebt. Wobei, bei Cortana könnte ich schwach werden :D da wäre man gerne der MasterChief.

    • hab vor etlichen Monaten mal was gesehen im Netz. So ein wearable Gadget. Ein Armband welches ums Handgelenk getragen wird und das Handy-Display auf das Handgelenk oder auf eine beliebige Fläche projiziert. Erkannte dann - wie bei einem normalen Touchscreen - die Eingaben egal ob auf dem Arm oder Tisch etc. Cool!

      •   44

        wäre wirklich cool. ein smartphone mit einem beamer statt display! da könnte man so schön wärend man auf den zug wartet das bild auf eine plakatwand strahlen und e-banking machen und sich nachher wundern weil plötzlich jeder meine passwörter kennt.

    • Also ich will das Format so weiter beibehalten. Armband Uhren sind nicht so mein Ding ;)

    •   11

      da bist du aber einer der wenigen die so denken. Von Klötzen kann man heute nicht mehr reden. Wer sich so eine Faltbare scheiße kaufen möchte (du zB.) der soll es machen können. Aber es wird noch lange das Traditionelle Smartphone wie wir es heute kennen geben.

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