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Warum Dinge wie ein faltbares Display für Android zum Problem werden könnten

Warum Dinge wie ein faltbares Display für Android zum Problem werden könnten

Wenn in dieser Woche am Mittwoch die SDC beziehungsweise Samsung Developer Conference in San Francisco beginnt, dürfte der Präsident von Samsung Electronics, DJ Koh, wohl auch Samsungs erstes faltbares Smartphone im Gepäck haben. Auch wenn das Samsung Infinity V (ehemals Galaxy X) wohl erstmal nur ein Experiment sein dürfte, wie der Markt auf ein solches Produkt reagiert, könnten gerade solche Innovationen für Samsung Wege aus einem Betriebssystem-Zwangskorsett bedeuten – und Android damit auf eine ernste Belastungsprobe stellen.

Achtung: Dieser Artikel ist lang geworden. Dies ist dem sehr komplexen Thema und meinem Anspruch geschuldet, meine Gedanken nachvollziehbar zusammenzuschreiben. Am Ende des Artikels habe ich aber ein tl;dr (too long; didn't read) angefügt. Wem also der Text zu lange sein sollte und auf die Herleitung verzichten kann, dem sei das Fazit ans Herz gelegt.

Android – der Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben

Zehn Jahre ist es nun her, als das erste Android-Smartphone auf den Markt kam. Es war nicht Samsung, sondern damals HTC, die das G1 herstellten und zusammen mit T-Mobile vermarkteten. Auch wenn die verkauften Stückzahlen des Gerätes damals noch recht übersichtlich waren und das erste Android als alles, aber nicht als Augenschmeichler bezeichnet werden konnte, so war der Start des neuen Betriebssystems für Hersteller der heilige Gral. Es war für sie kostenlos, bot den Käufern eine Fülle an Funktionen und es war vor allem etwas, was iOS etwas entgegenzustellen hatte.

Vielleicht war es ein Denkfehler oder man hatte es nicht kommen sehen – der wahre Wert bei Smartphones waren plötzlich nicht mehr die technische Ausstattung der Telefone, sondern die Software. Und diese hatten die Hersteller blöderweise nicht mehr unter ihrer Kontrolle. Gut – mit Windows Mobile gehörte den Herstellern das Betriebssystem ebensowenig. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Apps, keinen App Store, kein Google Maps. Nichts war personalisiert, sondern vielmehr konnten Hersteller und Provider die Software nach ihrem Belieben mit Bloatware vollstopfen und es irgendwie ihnen selbst zu eigen machen.

Mit jedem Cent, den Kunden in Android Apps investierten, wurden Telefonhersteller ein bisschen obsoleter. Denn jedes Mal, wenn man Geld für Software ausgibt, sinkt auch die Bereitschaft in ein anderes System zu wechseln. Und nachdem im Android-Universum die Software bei allen Herstellern mehr oder weniger die Selbe ist, sind Kunden deutlich wechselbereiter und probieren einfach mal andere Marken aus. Ein Problem, das Apple nie hatte und wohl auch nicht haben wird.

Die Freude über Android dürfte bei vielen Smartphone-Herstellern verflogen sein

Was im Jahre 2008 noch als heilbringende Rettung erschien, hat vielleicht heute schon einen recht faden Beigeschmack – nicht nur für Firmen, wie ZTE, denen es schier den Boden unter den Füßen weggezogen haben muss, als Ihnen plötzlich der weitere Zugang zum Betriebssystem verwehrt wurde. Nein, auch Firmen wie Samsung oder Huawei dürften schon lange ein gesteigertes Interesse haben, Kontrolle über ein eigenes mobiles Betriebssystem zu bekommen. Denn haben die Kunden einmal ein Gerät samt Betriebssystem gekauft und in eben dieses investiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mir die Kunden erhalten bleiben. Und nicht nur das, sondern vielleicht viel wichtiger noch: Als Unternehmen kann ich dann, wie Apple, beginnen mehrere Produktlinien sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

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Samsungs Bada-Experiment floppte, aber mit Tizen könnte etwas großes am Horizont stehen. / © Gizmodo Brasil

Es gab auch schon frühe Anzeichen dafür. Beispielsweise als Samsung bereits im Jahre 2010 eine eigene Smartphone-Linie mit dem Betriebssystem Bada auf den Markt brachte. Das allerdings floppte. Nur drei Jahre später kam mit Tizen der nächste Anlauf – und hier machte man einiges besser. Es war Open Source und es standen bereits viele Entwickler (Tizen ist ein Zusammenschluss aus Meego, ehemals Linux Foundation, und Samsung, die Bada einbrachten) Gewehr bei Fuß. Optimale Voraussetzungen also, die durchaus an die Anfänge von Android erinnerten.

Ein neues Betriebssystem erfolgreich in den Markt zu bringen: Alles, aber kein Kinderspiel. Aber möglich. 

Wie sehr wir Kunden unsere Betriebssysteme lieben, sieht man alleine an den (sinnlosen) Debatten hier auf AndroidPIT, wenn Android- und Apple-Liebhaber direkt aufeinander treffen und beide Seiten jeweils die andere davon überzeugen möchte, auf’s richtige Pferd gesetzt zu haben. Alle Versuche, Tizen-Smartphones erfolgreich im Markt zu platzieren, scheiterten. Mit dem Start der Galaxy Watch änderte sich das Spiel aber. Die Android-Version für Wearables war nicht ausgereift und Samsung erkannte wohl seine Chance, Tizen mit Android sinnvoll zu verknüpfen.

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Die Galaxy Watch ist Samsung Vorzeige-Tizen-Produkt. / © AndroidPIT

Es wundert Menschen nicht, wenn sie ein Produkt in ihren Händen haben, es funktioniert wie es soll und sonst nichts fehlt, was man sonst so gewöhnt ist. Die Kunden sind ganz offensichtlich dazu bereit Neues auszuprobieren, sofern es gänzlich neu ist. 

Diesen Schachzug könnte Samsung nun bald erneut schlagen, wenn das erste Smartphone mit faltbarem Display herauskommt. Es erfüllt alle Kriterien: Die Menschen haben keine Erwartungen an alte Funktionen, sondern sie wollen vor allem ganz früh bei der neuen Technologie dabei sein. Es könnte also bereits ein Experiment für Samsung sein, wie wechselwillig ihre Kunden sind, wenn sie eine neue Technologie in den Händen halten. Eine andere Variante wäre noch bis zum Galaxy S10 zu warten und dann das Flaggschiff in zwei Versionen anzubieten – eine Android-Version ohne faltbares Display und eine mit Tizen.

Für Google und Android könnte es spannend werden

Sollte Samsung erfolgreich sein und größere Käuferschichten zu Tizen bewegen können, würden auch App-Entwickler für die neue Plattform Content zur Verfügung stellen. Man arbeitet sowieso an Möglichkeiten, dass Android-Apps ohne Probleme auf der Tizen-Plattform laufen sollen. 

Grund genug diesen Schritt zu wagen gäbe es sowohl für Samsung, als auch für Huawei. In Zeiten, in denen die Margen bei den Smartphones nicht mehr zum Himmel wachsen, kommt es bei Herstellern darauf an, das eigene Ecosystem zu stärken. Apps, VR, AR, Smart Home und Sprachassistenten – um all das sinnvoll verknüpfen zu können, brauchen die großen Hersteller die volle Kontrolle. Nachdem Google auch noch mit der eigenen Pixel-Serie den großen Marken Konkurrenz macht, ist der Wunsch nach Unabhängigkeit wohl noch mehr gewachsen.

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Googles Kamera App gibt es mittlerweile nur noch für Pixel Phones. Solche exklusiven Features könnte Samsung und Co dazu bewegen sich von Android zu verabschieden. / © AndroidPIT

Sollte Google Samsung und vielleicht auch Huawei – die Chinesen arbeiten ebenfalls an Tizen mit – verlieren, könnte es bald sehr ruhig um Android werden.

tl;dr

Samsung arbeitet nun seit vielen Jahren an Tizen und hat bereits einige Produkte, wie Fernseher und ihre Galaxy Watches, erfolgreich im Markt platziert. Offenbar sind Kunden dazu bereit auf Android zu verzichten, solange das Produkt innovativ ist und Kunden noch nicht durch App-Käufe in eine bestimmte Plattform „investiert“ haben. 

Ein faltbares Smartphone wäre für Samsung ein wunderbares Experiment den Schritt auch bei den Telefonen zu wagen. Wäre der Versuch irgendwann erfolgreich, dann könnte es für Android spürbare negative Auswirkungen haben.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 8 Monaten

    "Vielleicht war es ein Denkfehler oder man hatte es nicht kommen sehen – der wahre Wert bei Smartphones waren plötzlich nicht mehr die technische Ausstattung der Telefone, sondern die Software."
    Diesen "Denkfehler" gibt es heute aber immer noch zu genüge. Spätestens wenn der eingefleischte Android-Fanboy oder Apple-Hater sich wieder darüber lustig macht, dass das super teure neue iPhone ja immer noch nur 4GB RAM und nicht mal 8 Kerne hat, so wie sein 300€ China-Phone... Oder eben das Display keine 1080p hat.
    Und auch beim Preis eines Geräts wird immer nur die reine Hardware bewertet und bspw. nicht der 5 Jahre lange Support eines gewissen Herstellers oder der schlechte Support gewisser anderer Hersteller, die ebenfalls 900-1000€ für ihre Flaggschiffe haben wollen...
    Sogar ihr macht das eigentlich, nämlich in Form der regelmäßigen "Performance"-Tests, bei denen nur die Hardware getestet wird und nicht wirklich die Software.

    Aber auch wenn man mal Apple ganz außen vor lässt, denken viele nicht daran, wie wichtig bzw. aufwendig Software ist.
    Und das Resultat davon sind dann Lobeshymnen an bspw. Sony, die es in nur einem Monat geschafft haben, ein so gut wie nicht verändertes OS auf ihre Geräte zu bringen, während bspw. Samsung gerade zu verflucht wird, dass die für ihre UI, die fast jedes Jahr einen kompletten Facelift bekommt, so lange brauchen...

    zumal Tizen auch nirgends gescheitert ist... Samsung hat es bis Dato nie versucht, auf dem Massenmarkt zu etablieren.. das hat nichts mit scheitern zu tun.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es Tizen-Smartphones in Indien und Russland gibt, die sich dort besser verkaufen, als es sich Google bei den Pixels jemals ausmalen könnte.
    Und gerade bei den SmartWatches hat es Samsung sogar gut etabliert und kommt mit den paar Watches wahrscheinlich auf einen ähnlichen Marktanteil, wie alle WearOS-Uhren zusammen...

    Mit einem faltbaren Gerät auch versuchen Tizen zu pushen, ist aber an sich ein interessanter Gedanke. Auf der einen Seite wäre es vielleicht ein perfekter Augenblick für Samsung, auf der anderen Seite hingegen sind diese faltbaren Dinger keine neue Produktkategorie in dem Sinne, sondern es sind nach wie vor Smartphones, nur eben mit der neuen Funktion, sie zu einem Tablet umzuwandeln. Und wenn die Masse das genauso versteht, dann will diese auch weiterhin die bekannten Apps nutzen, die sie zuvor auf dem normalen Smartphone genutzt hat...
    Aber ein Galaxy S10 mit Tizen wird es nicht geben. Das ergibt wenig Sinn. Wieso erst beim S10? Samsung nutzt Tizen schon seit vielen Jahren und es gab trotzdem nie ein S6, S7, S8 oder S9 mit Tizen...

    Jedoch hinkt der Gedankengang "etwas", zu sagen, dass die Leute bereit sind, auf Android zu verzichten, nur weil Samsung überall Tizen einsetzt... Mindestens 9/10 Menschen wissen wahrscheinlich nicht Mal, dass auf ihrem Kühlschrank ein Betriebssystem läuft, geschweige denn, dass das Tizen ist... Das wissen viele nicht mal bei ihrem Smartphone. Die Leute wollen aber ihre Apps nutzen und DAS ist das Problem. Welches OS dahinter steht. ist weitestgehend egal. Solange die Masse weiterhin Facebook, Twitter, WhatsApp usw. haben, ist der Rest egal. Nur aus diesem einen Grund ist Windows Phone gescheitert. Und nur aus dem Grund stürmt Samsung nicht längst den Massenmarkt mit Tizen. Den Leuten wäre es egal, ob das S10 mit Tizen oder Android läuft. Die Apps sind wichtig, sonst gar nichts.

    Ich für meinen Teil denke Samsung wird einfach ganz normal auf Android setzen... ohne irgendwas besonderes.

    Und tut mir leid das sagen zu müssen, aber Google macht mit dem Pixel absolut niemandem Konkurrenz, erst Recht nicht den großen Marken... Zu teuer, bietet nichts außer einer einzigen etwas besseren Kamera für Bilder und für ein paar Fans noch Stock-Android. Das war's. Mehr bietet Google nicht. Und von den verkauften Stückzahlen kann auch nicht wirklich von einer Konkurrenz gesprochen werden, außer vielleicht für HTC, Sony etc...

  • Bernhard Feder vor 8 Monaten

    Ich mag Andoid. Und zwar aus dem Grund, dass ich unter vielen Geräten aussuchen kann. Ich bin nicht doof genug, um von einem börsennotierten, internationalen Technikkonzern ein Fan zu sein. Sei er amerikanisch oder asiatisch. Ich hatte bisher meine Telefon nach meinen Bedürfnissen ausgesucht, bzw. danach welchen sie am ehesten erfüllten. Ich hatte Samsung, Nokia, ZTE, Sony, Huawei und LG (nicht in dieser Reihenfolge). Apple meide ich. Aus zwei Gründen. Der wichtigste: Ich möchte mich nicht in ein geschlossenen Firmenunsiversum begeben. Wenn man sich da erst mal eingerichtet hat, ist es nicht einfach da wieder auszusteigen. Alles in Apple eingerichtet und dann kommt ein hoch interessantes Android-Phone auf den Markt. Watt nu? Zweitens möchte ich nicht mit bedauernswerten Typen, die vor dem Applestore übernachten und sich dann für den Kauf eines Telefons feiern lassen in einem Topf geschmissen werden. Ich lasse mich lieber für sportliche oder berufliche Erfolge feiern. Glücklicherweise muss ich mich nicht über mein Telefon definieren. Kurzum, Andoid ist flexibler in der angebotenen Hardware.
    Das zählt für mich. Daher wird auch Tizen keine Alternative sein.

  • bpo vor 8 Monaten

    Das sind alles Glaskugelvorhersagen. Am Ende kommt es auf die Versorgung mit Apps und genügend Hardware an. Siehe Windows Mobile, Die hatten ein interessantes Konzept, Zugang zu eigener Hardware, sogar teilweise Unterstützung anderer Herstellerund trotzdem wurde es nichts.
    Wenn nicht die Apps laufen die man kennt und für die man bezahlt hat, Dann wechselt keiner.
    Daher bleibt jemand der Apple hat auch bei Apple. Und jemand bei Android auch eher bei Android.
    Das wird immer gerne vergessen. Bei watches ist es was anderes, man braucht eh neue angepasste Apps.
    Bei faltbaren Displays nicht.
    Ach und bei faltbaren Displays sind 4 Jahre Unterstützung für Software auch eher Quatsch, die Hardware hält niemals so lange. Zu viele bewegliche Teile, zu oft genutzt.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    vor 8 Monaten

    Selbstverständlich sind es Glaskugelvorhersagen. Glaskugellesen ist manchmal auch Teil meines Jobs und ich habe es schon immer so gehalten. Zum Beispiel hier: https://www.androidpit.de/Android-2009-wird-Dein-Jahr

    Die Prognosen mögen aus heutiger Sicht vielleicht lustig klingen. Aber damals war es ganz und gar nicht selbstverständlich, dass Android einen solchen Schub hingelegt hat.

    Hersteller haben heutzutage mit einigen Problemen zu kämpfen. Beispielsweise damit, dass die Margen der Geräte bedenklich zusammenschrumpfen und man versuchen muss, das ganze Thema deutlich holistischer (also ganzheitlicher) zu sehen. Alleine deshalb dürfte man als Samsung auch solche Entwicklerkonferenzen abhalten: Man braucht den Content, damit man mehr Einzigartigkeit entwickelt. Und man muss versuchen die einzelnen Produktgruppen sinnvoll miteinander zu vereinen.

55 Kommentare

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  • Ni Bo vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Wir werden nie wieder Smartphones von Samsung kaufen! Ständig hat man mit diesen Teilen Netzausfälle und eine Grotte schlechte Sprachqualität!!! Gleiche Karte in anderen Smartphones (LG) und keinerlei Netzausfälle und sehr gute Sprachqualität!


  •   45
    Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Danke für den tollen Kommentar und die (meiner Meinung nach) weitgehend korrekte Bewertung. Wie "oberflächlich" und desinteressiert der Konsument ist und somit letztlich den eigenen Interessen zuwider handelt, zeigt der Mißerfolg von BlackBerry OS10: das Echtzeitbetriebssystem enthielt nahezu alles, was das (kritische) Herz begehrte. Es war laufstabil (kein Freeze), sehr ressourcenschonend, Mikrokernel, hohe Benchmarks bei mittlerer Hardware, gut personalisierbar, extrem schadsoftwareresistent, hohes Maß an Steuerungsmöglichkeiten hinsichtlich Berechtigungen/App-Zugriffe, hoch innovativ, sehr guter Software-Support (4 Major Updates in 1 1/2 Jahren!), gute Reparierbarkeit (das Z10 bekam dafür einen Preis/Auszeichnung), Klinke, wechselbarer Akku....
    Es scheiterte dann jedoch (wenn man von der absoluten Marketing-Legastenie des Konzerns absieht) an der fehlenden Bereitschaft des Konsumenten über den Tellerrand schauen zu wollen. BlackBerry Verträge galten als sehr kompliziert (stimmte auch bis OS7.1), wo man zwei Datenvolumenpakete buchen musste- Provider und BlackBerry APN) und Blackberry bot im eigenen Store nur wenige Apps für die App-Messies.
    Niemand interessierte sich für die Tatsache, dass ab BBOS10 jedes BlackBerry in identischen Verträgen mit gleicher Datenvolumenvernichtung wie Apple und Android zu kaufen war. Niemand interessierte damalig Internetsicherheit (ist ja heute noch so!), niemand beachtete, dass man auf einem BlackBerry alle Blackberry-Apps und über 90% aller Android-Apps installieren und laufen lassen konnte und niemand interessierte sich für Softwarepflege. Niemand interessierte sich für die nahezu ausnahmslos beste Empfangs- und Sprachqualität (ist ja auch nur ein Telefon) und niemand begriff, dass man fehlende Apps oftmals auch nur über den Internetbrowser abrufen konnte...

    Der Konsument will Facebook, Instagram, Google und WhatsApp und will auf keinen Fall seine Gewohnheiten umstellen oder gar darüber nachdenken, ob nicht etwas anderes besser sein könnte... Und nun sind wir bei einem Oligopol von Apple und Google und Android ist an den Grenzen der Leistungsfähigkeit.
    Ob Tizen oder Fuchsia- die Tage des klassischen Android sind gezählt und der Konsument wird alles schlucken, wenn es nur seine Gewohnheiten bedient- oder seine Eitelkeit!


    • Ich hab noch ein Blackberry Z10 Zuhause und ich weine jeden Tag das es nicht mehr unterstützt wird
      Hatte Apple und bin jetzt bei Android und bin mit Android bei meinem Huawei auch echt zufrieden
      Aber das Blackberry Z10 war was Betriebssystem angeht einfach so viel angenehmer zu bedienen

      Gelöschter Account


      •   45
        Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Da bin ich absolut bei dir! Wenn ich jetzt das rumgeeier um das neue Samsung-UI höre (irgendwas mit "...One"), wo sinnigerweise die Buttons/Menü in Daumenreichweite nach unten gelegt werden, kann ich als Blackberryianer nur weinen- das hatten "wir" schon 2013! Und wer die total sinnigen Wischgesten von BlackBerry kennt (ich liebe den Hub!) und weiß, dass man komplett ohne Buttons auskommen kann, kann über Android Pipi nur den Kopf schütteln! Ich trauere der OS10 und meinem Z30 und Passport sehr nach....


      • Ja die Hub war einfach legendär
        Ein Ort wo sämtliche Nachrichten und mit nur einem Wisch hattest du alle Nachrichten usw. An einem Ort
        Ich hab mein Blackberry letzte Woche Mal wieder geladen und als ich die Hub wieder gesehen hab dachte ich mir warum hat das Google nicht schon längst reingebaut in Android
        Das war Z10 war mit Abstand mein Lieblingshandy gewesen Und Updates gab es auch lange


  • Ich bin sehr gespannt. Endlich mal etwas Neues in der Androidwelt. Ich freue mich sehr, weil ich bereits hinsichtlich der Möglichkeiten konkrete Vorstellungen habe und mir deswegen solch ein Gerät zulegen würde, wenn es eine hohe Qualität mitbringt.


  • Herr Roehlinger, danke für den ausführlichen Artikel, der mit einiges Neue vermittelt hat.

    Stimmt, man benutzt das Ding und macht sich meistens keine Gedanken um diese komplexem Systeme und Strukturen, die sich hinter Android verbergen.


  • Tolle Idee, aber irgendwie für mich nicht Alltagstauglich. Wie auch die Geschichte mit VR. Vieleicht ist das was für den Netbook- Bereich


  • Herrlich der Artikel, vorallem der Hinweis mit TL:DR 🤣


  • Faltbares Display. Wenn man daraus auch ein Boot Falten kann oder Filtertüte für die Kaffeemaschine hol ich mir das sofort.


  • Böse Zungen behaupten ja sogar, dass die Pixel Geräte genau deshalb relativ lausig sind, um keine ernsthafte Gefahr für die Wettbewerber darzustellen. Mit 5 Jahren Garantie für Updates, zeitgemäßem RAM und modernem Design, würde man durchaus einige in Bedrägnis bringen. Google könnte das ganz sicher, wenn sie nur wollten.

    Microsoft hat es jedenfalls nicht geschafft, obwohl einige esentielle Apps durchaus vorhanden waren. Es ist meiner Meinung nach falsch zu glauben, dass es reicht Whatsapp und Facebook an Board zu haben und schon läuft der Laden. Es gibt immer mal wiede neuere Trends, wie Instagram damals, die einfach nicht die Ressourcen haben für ein Nischensystem zu entwickeln, das aber trotzdem viele haben wollen. Das nächste Snapchat wird erst mal lange nicht für Tizen kommen. Dazu kommen zahlreiche Mobilegames, die inzwischen jede Hausfrau zockt. Es ist unwahrscheinlich schwer in den vorhandnen Markt hineinzugrätschen und sich dort zu etablieren. Windows Mobile hatte immerhin einige Hardcorefans, weil es zumindest einige Dinge grundlegend anders gemacht hat. Tizen sieht aus wie eine kommunistische Version von Android und macht exakt nichts anders und schon gar nicht besser. Wenn man mit einem neuen System Erfolg haben will, ist für mich ein gewisses Maß an Innovation unabdingbar. Den App Programmieren wird man bestenfalls finanzielle Anreize bieten müssen, damit sie die Plattform auch bedienen. Das ist alles sehr teuer mit völlig ungewissem Ausgang und ich denke nicht, dass Samsung bereit ist dort so viel zu investieren.


  • Als vor Jahren Android entwickelt wurde kam bei mir Freude auf, endlich ein Linux-basiertes OS. Als Linux Anhänger seit nunmehr 19 Jahren war die Ernüchterung schnell da. Google hat dieses OS derart versaut, keine root-Rechte, vorgegebene Apps der Hersteller usw. . Benutze es als günstigste Alternative zu anderen Betriebssystemen aber immer mit Vorsicht, denn meistens trügt der Schein. Für mich wäre die eigene Kontrolle über das OS die größte Priorität. Ein Beispiel: Avira ist mit Sicherheit ein guter Virenscanner, klinkt sich aber als root ein und du wirst die App nur noch los wenn du die Kiste rootest was aber, wenn der boot-Sektor nicht mehr beschreibbar ist, unmöglich geworden ist. Ein absolutes NO-GO. Für mich soll ein Smartphone grundsätzliche Dinge erledigen können und das nach meinen individuellen Vorstellungen, ein faltbares Display (für was auch immer) gehört definitiv nicht dazu. Auch würde ich so einem System keine banktechnischen Daten oder ähnliches anvertrauen. Schliesslich haben hier nur Google und die Hersteller Kontrolle, nur ich als Benutzer nicht.


  • Kompatibilität unter den Betriebssystemen sollte wichtig sein, so kann jeder zwischen iOS, Android und Tizen wechseln wie es gerade beliebt. Teilweise ist man ja durch den Arbeitgeber auch auf ein OS festgenagelt.


  • Ein interessantes und schwieriges Thema, bei dem ich nur für mich selbst sprechen kann.
    Was ich an Android so toll finde ist eben, dass man sich nicht auf einen Hersteller festlegen muss. Ganz persönliches Beispiel: ich hatte früher ein Galaxy S3. Tolles Handy, aber irgendwann ging es dann über den IT-Jordan. Das damals aktuelle S6 brachte keinen Wechselakku mehr mit, der mir damals noch sehr wichtig war, das LG G4 aber schon. Also hab ich zu LG gewechselt. Als auch das dieses Jahr die Grätsche machte, hab ich mich für das Nokia 7 plus entschieden.
    Alles Androiden und ich konnte meine gekauften Apps immer mitnehmen, ohne doppelt zahlen zu mussen. Dank eines alternativen Launchers (bei mir Nova) war auch die Optik und Bedienung des Homescreens und Appdrawers immer die gleiche.

    Würde ich ein alternatives System wie Tizen ausprobieren? Ja aber nur unter drei Bedingungen:
    1. Alle meine Android-Apps müssen auch da lauffähig sein. Nativ und perfomant, nicht über irgend einen lahmen Emulator.
    2. Ich muss von den Vorteilen des neuen Systems gegenüber Android überzeugt sein, schließlich gebe ich meine Daten dann einer weiteren Krake. Das läuft für mich in den Kosten- Nutzen-Faktor mit ein.
    3. Ich möchte weiterhin unabhängig von Herstellern sein, wie ich es mit Android bin. Nur so kann ich mich persönlich gegen Trends wie die Notch oder den Wegfall der Klinke stellen und bin nicht gezwungen jeden hardwarebullshit mitzumachen.


  • Ich mag Andoid. Und zwar aus dem Grund, dass ich unter vielen Geräten aussuchen kann. Ich bin nicht doof genug, um von einem börsennotierten, internationalen Technikkonzern ein Fan zu sein. Sei er amerikanisch oder asiatisch. Ich hatte bisher meine Telefon nach meinen Bedürfnissen ausgesucht, bzw. danach welchen sie am ehesten erfüllten. Ich hatte Samsung, Nokia, ZTE, Sony, Huawei und LG (nicht in dieser Reihenfolge). Apple meide ich. Aus zwei Gründen. Der wichtigste: Ich möchte mich nicht in ein geschlossenen Firmenunsiversum begeben. Wenn man sich da erst mal eingerichtet hat, ist es nicht einfach da wieder auszusteigen. Alles in Apple eingerichtet und dann kommt ein hoch interessantes Android-Phone auf den Markt. Watt nu? Zweitens möchte ich nicht mit bedauernswerten Typen, die vor dem Applestore übernachten und sich dann für den Kauf eines Telefons feiern lassen in einem Topf geschmissen werden. Ich lasse mich lieber für sportliche oder berufliche Erfolge feiern. Glücklicherweise muss ich mich nicht über mein Telefon definieren. Kurzum, Andoid ist flexibler in der angebotenen Hardware.
    Das zählt für mich. Daher wird auch Tizen keine Alternative sein.


  • Als immer klarer wurde dass Samsung das Gerät auf den Markt bringt, habe ich ähnlich gedacht.
    Ich hoffte und hoffe dass Samsung vielleicht doch noch versucht Tizen abgesehen von Smartwatches auf den Markt zu bringen.
    Nicht weil ich Samsung sonderlich mag oder iOS und Android hasse, sondern weil ein weiterer großer Player mit eigenem BS den Konkurrenzdruck stärkt.
    Ich empfinde den Markt momentan als unfassbar langweilig, jeder präsentiert in etwa das Selbe, keiner wagt irgendetwas.
    Das G1 von HTC war genau das. Ein Wagnis, weil es sein musste. Unfertig, keine on screen Tastatur und und und.
    Aber Apple war es, der die Hersteller zwang umzudenken.
    Einige sehr erfolgreich wie Samsung, andere weniger so wie Nokia (die sich ja jetzt so langsam zu fangen scheinen unter TCL).

    Ich bin gespannt was uns erwartet.
    Das doppelte Display finde ich jetzt nicht sooooo spannend. Schauen wir mal was Samsung sich da so gedacht hat.


  •   24
    Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Faltbare Smartphones sind im Moment nur ein Experiment. Diese Technik besitzt aber Potential. Bis sie aber sinnvoll und langfristig eingesetzt werden kann, vergeht aber noch mindst. ein Jahrzehnt.
    Nicht alles was einen Wow-Effekt hat und technisch machbar ist, muss auch von den Kunden angenommen werden. Der praktische Nutzen muss auf breiter Ebene da sein und es darf nicht nur eine Spielerei für Nerds sein.
    Smartphones haben sich etabliert, weil man plötzlich eine Menge Funktionen in einem Gerät hat.
    Gut die meisten benutzen es für FB und Whatsapp, aber auch einige als sinnvoller Helfer im Alltag.
    Was uns mit Sicherheit erwachtet, ist eine Kombination aus VR und AR und ich glaube, dass dort flexible Displays mit Sicherheit eine Rolle spielen werden.
    AR-Brillen werden imho im nächsten Jahrzehnt das grosse Ding. HUD fürs Auto, Medienkonsum, etc...


    • Vielleicht gibt es ja als nächstes einen "Display-Doppler" anstatt eines faltbaren Displays. Dann stöpselt man einfach ein zweites Display an. Auf die Optik sollte man dann aber keinen Wert legen, sondern den praktischen Nutzen sehen.

      Ni Bo


    • Und warum, trotz hundert oder tausenfacher Hinweise , Forumsbeiträge etc produzieren Hersteller nicht exakt DAS was gewünscht wird ? Ein Flexibles Display nutz mir draussen auf der Arbeit gar nix. Aber ein Handy das ich dank starkem Innenleben gut als DesktopErsatz oder wenigstens als schnelle und einfache Hilfe mit Screen und Maus etc nutzen könnte.
      Die Hersteller müssten es schaffen, das zwischen den Systemen ein einfacher Austausch v Daten möglich sei, egal welches System man nutzt, weil es den persönlichen Wünschen des Users entspricht.
      Nein, man verschleudert lieber Ressourcen und fertigt Produkte an, die noch weit entfernt sind vom Nutzen wofür sie erdacht sind.


      Flexibles Display wäre spannend, würde es ein Armreif geben, der ein Rundum-Display besitzt, welches je nach Drehung des Handgelenks den entsprechend sichtbaren Teil mit den vorgewählten Apps aktiviert.

      Denn noch ist der Stift mit ausrollbarem Displayfolien-standart in weiter Designsphäre ;) daran ändert auch Samsungs Hässliches FaltTab derzeit nix

      Ni Bo


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Den von dir gewünschten Support der Systeme untereinander kannst du leider vergessen, so schön ich das auch fände. ^^ Allein schon wegen Apple wird das niemals was... Als ob die ihr lange aufgebautes Ökosystem selbst zerlegen, "nur" damit man iPhones zukünftig auch mit Windows super nutzen kann..
        Apple weiß genau, dass bei weitem nicht jeder iPhone-Nutzer auch einen Mac nutzt (eher nutzt wahrscheinlich sogar die Mehrheit der iPhone-Nutzer Windows). Trotzdem ändert Apple nichts an der Geschlossenheit.

        Und zudem MÜSSEN Hersteller "Ressourcen verschwenden und Geräte fertigen, die noch nicht fertig sind". WIE soll bspw. Samsung bitte ausschließlich mit Labortests feststellen können, ob ein Produkt alltagstauglich ist oder überhaupt beim Kunden ankommt? Das ist faktisch unmöglich. Hersteller MÜSSEN irgendwann einen gewissen Schritt wagen und ein Produkt veröffentlichen, um Feedback zu bekommen, ob das Produkt überhaupt gefragt ist, wo es Probleme gibt usw.
        Ich glaube du hast dahingehend überhaupt keine Ahnung wie sowas funktioniert... Natürlich wird es irgendwann die von dir erhofften Armreife mit Display geben, nur bis man soweit ist müssen Hersteller wie Samsung erst einmal Prototypen wie eben das heute vorgestellte Gerät präsentieren und entwickeln. Wenn du in deinem Garten eine Eiche von Grund auf anpflanzt, erwartest du mit Sicherheit auch nicht, dass schon am nächsten Tag ein absolut perfekt gewachsener, tadelloser Baum in deinem Garten steht. Nein, stattdessen wächst und entwickelt er sich langsam, du pflegst und schützt ihn unter Umständen usw. Das ist bei der Entwicklung von Technik nicht viel anders... Smartphones mussten sich auch zu den heutigen Geräten entwickeln. Auch Apple konnte sich 2007 100% noch nicht vorstellen, wie 2018 die iPhones aussehen, weil man gar nicht wusste, wie weit der Fortschritt bis dahin ist.
        Dieser Prototyp von Samsung ist in gewisser weise wie das erste iPhone 2007. Ein "solider" Start, aber mit der Entwicklung nach 10 Jahren quasi nicht mehr vergleichbar.


      • Interessant , dass du mir beinahe den halben Beitrag damit füllst, etwas über deutsche Eichen und deren Wachstumsprozess zu erläutern.
        Gewiss mag es sein, dass meiner einer nicht derart tief in der Technik drin ist und sämtliche Insidernews abgreifen kann, auch ist mir bewusst, dass ein Feedback derer die das künftige , zu entwickelnde Gerät , testen und Feedback geben müssen.
        Das ist jedoch nicht mein hinter dem Post hinterlassenes Anliegen.
        Die grossen Hersteller fertigen zig Geräte um damit die Forschungskosten, deren Bewerbung in den Medien etc. bezahlen zu können. Aber sie hören. Nicht wirklich zu, was sich User wirklich wünschen, denn täten sie dies, würden wohl weniger Geräte entwickelt Pardon gekauft werden, weil ja der neue Chip und Prozessor, das UHQxyz Display der letzte Schrei sei..

        N bisschen näher an dem was der User sich wirklich wünscht, weniger Hippes und Sinnfreies

        Aber Kommerz und Kapitalismus regieren eben über alles.
        Und das es durchaus anders geht, wenn man nur will.. wissen wir auch ;)


  • Weshalb sollte ein faltbares Display nicht mit Android laufen?

    Das Betriebssystem alleine ist unerheblich, denn es sagt nichts über die Qualität eines Produktes. Tizen nützt nichts wenn die Apps aus dem Google-Playstore nicht laufen. Kaum ein App-Hersteller wird seine Apps für alle Betriebssysteme programmieren. Die meisten beschränken sich auf ein Betriebssystem.

    Und was "1080p" betrifft. Wer braucht schon zwingend HDTV oder gar 4k/8k auf einem Smartphone? Ich jedenfalls nicht, für mich ist das Smartphone noch immer ein Arbeitsgerät und kein TV-Gerät.


  • Auch Tablets sind für Android ein Problem.Trauer um Windows 10 mobile.


  • Das Betriebssystem ist imo überbewertet. Die wenigsten kaufen ein iPhone wegen iOS, die wenigsten ein Samsung, Sony, Huawei oder was auch immer wegen Android. Wenn es z. B. ein S10 mit Tizen gäbe und die Leute dort ihre gewohnten Apps finden würden, dann sähe ich da kein wirkliches Hindernis.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Du sagst es: "Wenn es ein S10 mit den Apps geben würde..." – Content ist King. Und ich denke, dass wir auf der SDC sehr viel über Content hören werden.


    • Peter vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Es geht ja nicht nur um Apps. Ein Smartphone muss für mich auch grundlegende Funktionen haben, und genau aus dem Grund bleibe ich bei Android. IOS bietet mir das nicht.


      • Lefty vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Was aber nicht bedeutet, dass ein neues OS dies in Zukunft nicht bieten könnte. (Stichwort: Netzwerkoffenheit, Opensourcecharakter, etc.)
        Es wird am Ende eine Frage des Contents, und der Bereitschaft der Leute sich auf etwas Neues einzulassen, sein. Hat ja irgendwann mit Android auch funktioniert, trotz, am Anfang, echt lausiger Appumsetzungen.
        Ich mag das iOS-Korsett übrigens auch überhaupt nicht.


      • Natürlich geht es nicht nur um Apps. Aber ich bin davon überzeugt, dass der Durchschnittskäufer in den Elekronikmarkt geht und sich ein hübsches Smartphone aussucht bzw. vom Berater empfohlen bekommt und damit wieder nach Hause geht. Dem ist ein offenes System egal, dem ist das UI egal. Aber es laufen WhatsApp & Co. darauf und das reicht.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Das denke ich auch. Aber man darf auch nicht vergessen, dass die neuen Formfaktoren, die mit dem faltbaren Display und mit 5G kommen, eine neue Form des Contents (u.a. Apps) erfordern. Es ist die große Chance für die Hersteller das Feld neu zu besetzen und gleichzeitig die Gefahr hier nicht gut aufgestellt zu sein.


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Peter
        Du und dein Hass gegen iOS... Auch iOS bietet grundlegende Funktionen. Vielleicht nicht die, die du willst oder brauchst. Dafür bietet auch iOS "grundlegende Funktionen" für jemanden, die es bei Android schlicht nicht gibt.
        Nur weil es ein paar Funktionen gibt, die du gern nutzt, sind da keine grundlegenden oder essentiellen Funktionen im Allgemeinen, sondern nur für dich ;)

        C. F.


      • Na ja, ich bin mir nicht so sicher ob, so eine große Wechselbereitschaft zu einem neuen mobilen OS besteht. Bestes Beispiel : Windows Phone.
        Ich persönlich habe es geliebt und fand es sehr gut. Leider waren die meisten Menschen nicht bereit zu wechseln, weil es fehlten einige Apps (wie z. B. (das dumme) Snapchat. Keine Apps - keine Nutzer. Weil keine Nutzer - keine Apps.
        Könnte mit Tizen genauso passieren. Ausser Samsung und Andere kriegen die Android Apps unter den OS nativ lauffähig.

        Ni Bo


      • Peter hat auch nur von sich gesprochen, dann ist's doch legitim ;)

        H G


  • bpo vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Das sind alles Glaskugelvorhersagen. Am Ende kommt es auf die Versorgung mit Apps und genügend Hardware an. Siehe Windows Mobile, Die hatten ein interessantes Konzept, Zugang zu eigener Hardware, sogar teilweise Unterstützung anderer Herstellerund trotzdem wurde es nichts.
    Wenn nicht die Apps laufen die man kennt und für die man bezahlt hat, Dann wechselt keiner.
    Daher bleibt jemand der Apple hat auch bei Apple. Und jemand bei Android auch eher bei Android.
    Das wird immer gerne vergessen. Bei watches ist es was anderes, man braucht eh neue angepasste Apps.
    Bei faltbaren Displays nicht.
    Ach und bei faltbaren Displays sind 4 Jahre Unterstützung für Software auch eher Quatsch, die Hardware hält niemals so lange. Zu viele bewegliche Teile, zu oft genutzt.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Selbstverständlich sind es Glaskugelvorhersagen. Glaskugellesen ist manchmal auch Teil meines Jobs und ich habe es schon immer so gehalten. Zum Beispiel hier: https://www.androidpit.de/Android-2009-wird-Dein-Jahr

      Die Prognosen mögen aus heutiger Sicht vielleicht lustig klingen. Aber damals war es ganz und gar nicht selbstverständlich, dass Android einen solchen Schub hingelegt hat.

      Hersteller haben heutzutage mit einigen Problemen zu kämpfen. Beispielsweise damit, dass die Margen der Geräte bedenklich zusammenschrumpfen und man versuchen muss, das ganze Thema deutlich holistischer (also ganzheitlicher) zu sehen. Alleine deshalb dürfte man als Samsung auch solche Entwicklerkonferenzen abhalten: Man braucht den Content, damit man mehr Einzigartigkeit entwickelt. Und man muss versuchen die einzelnen Produktgruppen sinnvoll miteinander zu vereinen.


  • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    "Vielleicht war es ein Denkfehler oder man hatte es nicht kommen sehen – der wahre Wert bei Smartphones waren plötzlich nicht mehr die technische Ausstattung der Telefone, sondern die Software."
    Diesen "Denkfehler" gibt es heute aber immer noch zu genüge. Spätestens wenn der eingefleischte Android-Fanboy oder Apple-Hater sich wieder darüber lustig macht, dass das super teure neue iPhone ja immer noch nur 4GB RAM und nicht mal 8 Kerne hat, so wie sein 300€ China-Phone... Oder eben das Display keine 1080p hat.
    Und auch beim Preis eines Geräts wird immer nur die reine Hardware bewertet und bspw. nicht der 5 Jahre lange Support eines gewissen Herstellers oder der schlechte Support gewisser anderer Hersteller, die ebenfalls 900-1000€ für ihre Flaggschiffe haben wollen...
    Sogar ihr macht das eigentlich, nämlich in Form der regelmäßigen "Performance"-Tests, bei denen nur die Hardware getestet wird und nicht wirklich die Software.

    Aber auch wenn man mal Apple ganz außen vor lässt, denken viele nicht daran, wie wichtig bzw. aufwendig Software ist.
    Und das Resultat davon sind dann Lobeshymnen an bspw. Sony, die es in nur einem Monat geschafft haben, ein so gut wie nicht verändertes OS auf ihre Geräte zu bringen, während bspw. Samsung gerade zu verflucht wird, dass die für ihre UI, die fast jedes Jahr einen kompletten Facelift bekommt, so lange brauchen...

    zumal Tizen auch nirgends gescheitert ist... Samsung hat es bis Dato nie versucht, auf dem Massenmarkt zu etablieren.. das hat nichts mit scheitern zu tun.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es Tizen-Smartphones in Indien und Russland gibt, die sich dort besser verkaufen, als es sich Google bei den Pixels jemals ausmalen könnte.
    Und gerade bei den SmartWatches hat es Samsung sogar gut etabliert und kommt mit den paar Watches wahrscheinlich auf einen ähnlichen Marktanteil, wie alle WearOS-Uhren zusammen...

    Mit einem faltbaren Gerät auch versuchen Tizen zu pushen, ist aber an sich ein interessanter Gedanke. Auf der einen Seite wäre es vielleicht ein perfekter Augenblick für Samsung, auf der anderen Seite hingegen sind diese faltbaren Dinger keine neue Produktkategorie in dem Sinne, sondern es sind nach wie vor Smartphones, nur eben mit der neuen Funktion, sie zu einem Tablet umzuwandeln. Und wenn die Masse das genauso versteht, dann will diese auch weiterhin die bekannten Apps nutzen, die sie zuvor auf dem normalen Smartphone genutzt hat...
    Aber ein Galaxy S10 mit Tizen wird es nicht geben. Das ergibt wenig Sinn. Wieso erst beim S10? Samsung nutzt Tizen schon seit vielen Jahren und es gab trotzdem nie ein S6, S7, S8 oder S9 mit Tizen...

    Jedoch hinkt der Gedankengang "etwas", zu sagen, dass die Leute bereit sind, auf Android zu verzichten, nur weil Samsung überall Tizen einsetzt... Mindestens 9/10 Menschen wissen wahrscheinlich nicht Mal, dass auf ihrem Kühlschrank ein Betriebssystem läuft, geschweige denn, dass das Tizen ist... Das wissen viele nicht mal bei ihrem Smartphone. Die Leute wollen aber ihre Apps nutzen und DAS ist das Problem. Welches OS dahinter steht. ist weitestgehend egal. Solange die Masse weiterhin Facebook, Twitter, WhatsApp usw. haben, ist der Rest egal. Nur aus diesem einen Grund ist Windows Phone gescheitert. Und nur aus dem Grund stürmt Samsung nicht längst den Massenmarkt mit Tizen. Den Leuten wäre es egal, ob das S10 mit Tizen oder Android läuft. Die Apps sind wichtig, sonst gar nichts.

    Ich für meinen Teil denke Samsung wird einfach ganz normal auf Android setzen... ohne irgendwas besonderes.

    Und tut mir leid das sagen zu müssen, aber Google macht mit dem Pixel absolut niemandem Konkurrenz, erst Recht nicht den großen Marken... Zu teuer, bietet nichts außer einer einzigen etwas besseren Kamera für Bilder und für ein paar Fans noch Stock-Android. Das war's. Mehr bietet Google nicht. Und von den verkauften Stückzahlen kann auch nicht wirklich von einer Konkurrenz gesprochen werden, außer vielleicht für HTC, Sony etc...


    • Nick vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      "Spätestens wenn der eingefleischte Android-Fanboy oder Apple-Hater"
      Da ist ja wieder jemand reißerisch 😒

      "Oder eben das Display keine 1080p"
      Das kann durchaus ein valider Kritikpunkt sein, wenn die PPI auf ein zu geringes Maß fällt.

      "Und auch beim Preis eines Geräts wird immer nur die reine Hardware bewertet und bspw. nicht der 5 Jahre lange Support eines gewissen Herstellers oder der schlechte Support gewisser anderer Hersteller"
      Diesen Fehler hast du doch bei dem Artikel zum Release des 6T selber gemacht? Dort hast du nur die reine Hardware kritisiert, die Software aber völlig außer Acht gelassen.

      "Samsung gerade zu verflucht wird"
      Das liegt nicht nur an den langen Updateverzögerungen. Auch die nach wie vor vorhandenen Performance-Probleme/Bugs kommen eben bei vielen Usern nicht gut an. Zudem ist nicht jeder Fan von deren Optik. Diese Punkte zusammen dürften für das von dir wahrgenommene Meinungsbild verantwortlich sein.

      "Mal ganz davon abgesehen, dass es Tizen-Smartphones in Indien und Russland gibt, die sich dort besser verkaufen, als es sich Google bei den Pixels jemals ausmalen könnte."
      Hier muss aber auch die finanzielle Kaufkraft der Länder berücksichtigt werden. Tizen-Geräte gehören bei Samsung in die Einsteiger-Klasse, die Pixel hingegen in sind High-End. In den genannten Ländern, vor allem Indien finden günstige Geräte (sehr wahrscheinlich auch generell) mehr Anklang.
      Dass sich die Tizen-Geräte deswegen besser verkaufen (kannst du mir dazu bitte die Quelle nennen, interessiert mich persönlich) klingt plausibel.

      "Und nur aus dem Grund stürmt Samsung nicht längst den Massenmarkt mit Tizen"
      Das klingt etwas stark übertrieben und vereinfacht. Es mag zwar nicht jeder Otto-Normal-Verbraucher wissen, welches OS er besitzt, d.h. aber nicht, dass er keine Ansprüche daran stellt und ein Gerät daran misst. Zudem musst du auch den Techies etwas bieten, da diese idR zu den Early-Adoptern gehören. Wenn du also ein neues OS auf den Smartphone-Markt (erfolgreich!) werfen willst, musst du weitaus mehr richtig machen, als nur die App-Kompatibilität sicherzustellen.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Wenn Samsung einen neuen Formfaktor bei den Displays entwickelt, dann impliziert das aber natürlich auch, dass eine neue Ära von Apps benötigt wird. Samsung hat genügend Geld Entwicklern finanziell unter die Arme zu greifen und exklusive Apps entwickeln zu lassen. Wenn Samsung damit erfolgreich ist, dann fehlt Anderen der Content ganz massiv.


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Nick
        1. Nö, reißerisch ist an dieser Aussage nichts. Vielmehr ist es leider eine Tatsache.
        2. Ich habe mich mit dem Satz auf das XR bezogen und wie lächerlich das Gehate von Android-Fanboys in diesem Punkt war, zeigen mehr als genug Videos, Tests und Co.
        3. Die Software bei OnePlus gefällt mir nicht, da sie nahe an Stock ist. Würde es dich mehr freuen, wenn ich das auch noch kritisiere?
        4. Diese ach so schlimmen Bugs und Fehler bei Samsung findest du bei ausnahmsloe JEDEM Hersteller. Samsung ist nur einfach der Größte von allen, also muss er als Sündenbock herhalten. Und das ist auch kein von mir wahrgenommenes Meinungsbild. Allein hier ist mehr als deutlich zu erkennen, wie verhasst Samsung in Hinblick auf Software von den ganzen Android-Fans ist. "Samsung würde es viel besser gehen, wenn die endlich Stock verwenden würden" ist doch einer der beliebtesten - und dümmsten - Sprüche, die man immer wieder zu lesen und hören bekommt.
        5. Ich habe nirgends gesagt, dass ich nur die Verkaufszahlen der Pixel-Geräte in Indien und Russland meine. Aber in diesen beiden Ländern verkauft Samsung mehr Tizen-Geräte, als Google Pixels WELTWEIT.
        6. Das App-Angebot ist aber das Wichtigste. Tizen ist von Samsung, also sind die ganzen Systemfunktionen auch kein Problem und großteils wahrscheinlich eh vorhanden. Oder was schweben dir sonst so für Ansprüche vor?
        Und viel mehr richtig machen muss man jetzt auch nicht. Samsung verkauft ja auch blenden Geräte, obwohl sie dank Samsungs UI nach Theorie von Stock-Fans eigentlich wie Blei in den Regalen liegen müssten ;)
        ebenso das ach so schlechte und kaum nutzbare iOS.


      • da hat jemand wenig ahnung. google ist schon dabei mit samsung an der faltgeschichte zu arbeiten. nebenbei läuft aktuell die android summit. da wurde schon viel gesagt. gut das man die news verfolgt.

        Ni Bo


      • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        @Hans Baum
        Soll ich mich jetzt gefüllt mit purem Neid vor dir verbeugen, gefolgt von anschließendem Applaus, weil du eine nur wenige Minuten vor deinem (und damit einen halben Tag nach meinem) Kommentar veröffentlichte Information nennst und mit "Android Summit" um dich wirfst?

        Zugegeben, von Android Summit habe ich im Leben noch nichts gehört. Auch wenn ich mir sehr viel merken kann und ich mich viel belese, so bin ich doch leider (oder evtl. zum Glück) nicht in der Lage, mir ALLES merken zu können.

        Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ich auch sehr viele Tatsachen und Wissen im Kopf gespeichert habe, von dem du noch nie etwas gehört oder gelesen hast. ^^
        Würde mich an deiner Stelle also den Kopf nicht zu weit in den Himmel strecken, nur weil du auch ein paar News verfolgst, dabei etwas gelernt hast und anderen dann fehlendes Wissen unterstellst.


  • Wenn man mal ehrlich ist, dann gibt's im Store zwar Millionen von Apps, wirklich brauchen wird man aber höchstens ein paar hundert. Ich denke, mit rund 1000 Apps kann man den Bedarf zu 95 Prozent decken. Das ist eine überschaubare Zahl, die man mit dem nötigen Kapital aber durchaus erreichen kann. Klar ist es aufwändig, ein eigenes OS und einen eigenen Store zu etablieren, allerdings ist es machbar und schaffbar und das in einem absehbaren Zeitraum. Ich würde mir durchaus wünschen, dass Samsung und Huawei diesen Schritt wagen, denn ich sehe Android auch bereits an seinen Grenzen.


    • Warum hat dann Windows 10 mobile den Durchbruch nicht geschafft? Lag es an der Angst der Nutzer und Hersteller ihr gewohntes Androidbett zu verlassen um was Neues auszuprobieren?


      • Gute Frage. Das Gesamtkonzept muss stimmen, niemand verlässt einen Hersteller, mit dem er zufrieden ist, nur wegen eines OS. Die Geräte müssen passen, die Apps und letztlich auch das Image, das die Werbung präsentiert. Microsofts Image ist nicht gerade das beste, was absolut coole, neue Must Have Geräte betrifft. Und wie sah es mit Apps aus?


      • Hast du nicht das hier geschrieben :
        "Ich denke, mit rund 1000 Apps kann man den Bedarf zu 95 Prozent decken. Das ist eine überschaubare Zahl, die man mit dem nötigen Kapital aber durchaus erreichen kann."
        Die hatten mehr als die 1000 Apps und auch das nötige Kapital. Hat trotzdem nicht geklappt.
        Schlechtes Image? Ja, hat aber Googele auch. Sogar noch schlimmer. Datenkrake, Android die Virenschleuder.
        Die Menschen sind nicht so wechselbereit wie hier dargestellt und vielen werden ausgerechnet die 5% der Apps fehlen. Selbst wenn jeden nur eine andere App fehlt, die aber das andere OS bietet, ist es für viele ein K. O. Kriterium.


  • Selbst wenn ab sofort alle Samsung Smartphones nur noch auf Tizen laufen würden, käme Android immer noch auf einen Marktanteil von 60-70%.
    Klar ... Google würden dadurch Einnahmen wegbrechen, aber die Einführung eines eigenen Betriebssystems dürfte Samsung stärkere Kopfschmerzen bereiten als Google.

    Oder anders gesagt: Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau dran reibt?

    Ni Bo


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Das würde ich nicht sagen.
      Wenn Samsung es schaffen würde, den Marktanteil von Android von ~80% auf 60-70% zu senken, wäre das für Google zwar nicht unbedingt ein Problem, aber wahrscheinlich SEHR teuer.
      Keine Ahnung, ob du das Mal mitbekommen hast, aber Google zahlt Apple jedes Jahr MILLIARDEN nur dafür, dass die Standardsuche Google ist. Und das bei auch nur 20% Marktanteil.

      Aber ja, Google würden dadurch Einnahmen wegbrechen und zwar für uns Normalsterbliche in unvorstellbarem Ausmaß...


  • Für Android vielleicht negativ, für den Käufer vielleicht positiv

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