Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 13 mal geteilt 21 Kommentare

Fairshare: Die absolute Pflicht-App für jede WG

Lebt Ihr in einer WG und reibt Euch teils an den täglichen kleinen Problemchen des Zusammenlebens wie Geld- oder Haushaltsfragen? Dann empfehle ich Euch dringends Fairshare. Diese App kann Euch viel Ärger ersparen und das Leben deutlich entspannter machen.

Entertainment am Smartphone auf dem Klo ist für mich...?

Wähle unverzichtbar oder egal.

VS
  • 1390
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    unverzichtbar
  • 1794
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    egal
fairshare teaser
© Fairshare, AndroidPIT

Das Problem

Die letzten zwei Jahre habe ich in einer WG mit zwei Mitbewohnern gelebt. Eigentlich eine nette Sache, wären da nicht teils sehr unterschiedliche Charaktere und Vorstellungen darüber, wie ein Haushalt auszusehen hat. Für mich kommt diese App leider zu spät, Euch könnte sie sehr helfen.

Die Lösung

Fairshare ist der Name einer cleveren und schicken App, die bereits erfolgreich im englischsprachigen Raum genutzt wird und nun auf Deutsch verfügbar ist. Mit ihr sind alle Mitbewohner ständig verbunden und auf dem aktuellen Stand, wenn es um das koordinierte und stressfreie Bewältigen von Aufgaben und Pflichten geht. Aber auch gemeinsame Aktivitäten lassen sich so ganz einfach planen.

fairshare screens1
Aufgaben sind in Kategorien gegliedert (links) und können bis ins Detail verwaltet werden (rechts). / © Fairshare

Die App bietet verschiedene Kategorien, in die sich Erledigungen einordnen lassen. Diese werden dann Mitbewohnern zugeteilt. Je nachdem, wie schwer die Aufgabe ist, können ihr Punkte zugeteilt werden, über die ein jeder Mitbewohner sein eigenes Punktekonto füllen kann. So wird sichergestellt, dass das Engagement im Haushalt fair und am Ende ausgeglichen bleibt.

Auch die WG-Finanzen lassen sich managen. Jeder Teilnehmer trägt ein, was er ausgegeben hat, sei es die Miete oder eine Besorgung für die Allgemeinheit (neues Toilettenpapier oder ähnliches), und so ist zu jedem Zeitpunkt auf einen Blick erkenntlich, ob es eine finanzielle Schieflage gibt oder irgendwer Geld schuldet.

fairshare screens2
© Fairshare

Zum unkomplizierten Kommunizieren miteinander gibt es einen Stream beziehungsweise eine WG-Pinnwand, über die sich schnell Nachrichten miteinander teilen lassen. Angenommen, jemand ist gerade im Supermarkt und möchte schnell fragen, ob jemand anderes etwas braucht oder man macht Pläne und möchte anfragen, ob die anderen an dem und dem Tag Zeit haben oder bereits Besuch haben oder ähnliches - für all solche Dinge ist die Pinnwand da. So muss nicht jeder Mitbewohner einzeln kontaktiert werden.

fairshare screens3
 © Fairshare

Das Fazit

Fairshare ist eine sehr hübsch umgesetzte, potente App, die einen enormen Funktionsumfang hat. So ziemlich jeder Aspekt des erfolgreichen Zusammenlebens ist abgedeckt, und durch das Punkteprinzip wird transparente Fairness möglich, wie man sie sich vorher kaum vorgestellt hätte. Ich wünschte, ich hätte diese App in den letzten zwei Jahren gehabt und kann sie Euch nur wärmstens empfehlen. Tut Euch einen Gefallen und probiert sie aus. Fairshare gibt es kostenlos im Play Store.


Link zum Video

21 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Klar geht es ohne, aber mit viel einfacher. Hab Volkan's Anmerkung auch ironisch genommen.
    Eine WG (bzw. deren Mitglieder) muss selbst entscheiden, ob sie die App braucht oder nicht.

  • warum 88 Prozent akku?

  • Vorstellungsrunde in der neuen WG: "Hi, du kannst das Zimmer haben! Hast du ein Smartphone?" - "Nee, nur ein normales Handy. Wieso?" - "Sorry, du bist raus..."

  • Also ich habe es als einen ironischen Einwand verstanden.Ich selbst habe einige Zeit in einer 8ter WG gelebt. Fast ein Jahr. Von daher weiss ich wie wichtig Kommunikation ist und das auf einer hohen verbindliche Ebene.Dazu gehört in bestem Fall auch noch Sympathie und Toleranz. Das größte Problem war letztendlich das Geld. Wenn es darum ging mal eben 1500 DM für Heizöl zusammen zu bekommen ,der einzige Posten der nicht monatlich abgegoltet wurde ,da zeigten sich dann die Individuelle Probleme der einzelnen Mitbewohner .Als dann noch eine nötige Reparatur sich an bahnte ,flog das ganze Unternehmen auseinander.Der eine zog zu seiner Freundin der andere ging zurück in seiner Heimatstadt usw.Das alltägliche war damals nicht das Problem.Dafür gab es listen und wöchentliche meetings bei denen das besprochen wurde.Unternehmungen natürlich auch.Also ,auch im nachhinein hätte diese APP nichts dran geändert.... da bin ich mir ziemlich sicher.Organisation setzt vor allem eine Bereitschaft dafür voraus. Ist die gegeben ,reicht auch ein Stück Papier vollkommen aus.

    XXL

  • Sieht sehr, sehr schick aus!

  • ich wohne zum glück in einer wg, die keine punkte benötigt um sich erledigte arbeiten gegenseitig vorzuhalten. Kann mir aber schon vorstellen, dass so ne app bei so manch berliner zweck wg helfen könnte ;)

  • Früher ging es zwar ohne, aber warum soll man Hilfsmittel nicht nutzen wenn es sie gibt?
    Deswegen benutzen Affen ja auch Werkzeuge um schneller an Ihr Futter zu kommen.

    • @Schwedenbomber: Das ist es: Es geht sehr wohl ohne, aber es geht eben auch mit, wenn man denn so will. Warum also nicht? Wieso überhaupt die Frage stellen, ob es nicht auch ohne gehen würde???

      • Vorallem schadet die App keinem und bringt auch keinem Nachteile.
        Es werden auch keine Ressourcen verschwendet und es gibt auch ein paar Menschen die die App gut finden.
        Und ja, schwedenbomber hat zu 100% recht. :)

  • Frage mich, wie man es wohl früher geschafft hat, wo es keine Smartphone gab

    XXL

    • Immer die gleichen unnötigen Kommentare.
      Bestimmt hast du auch keine Kleidung und keine Heizung, die Menschen in der Steinzeit haben sowas ja schließlich auch nicht gebraucht...

    • @Volkan: Michi hat Recht. Wenn du dir diese Frage schon bei etwas vergleichsweise Trivialem wie einer App stellst, was musst du dir dann erst bei Smartphones, Computern, Autos und anderen Technologien dieser Größenordnung denken??? Da muss man sich ja glatt fragen, warum du deinen Kommentar nicht per Rauchzeichen verfasst hast. Ach stimmt, es ging ja auch mal ohne Feuer :)

      •   51
        XXL 22.04.2014 Link zum Kommentar

        Die Frage von Volkan ist berechtigt. Zumindest ist sie nicht sooo dumm, dass sich ein Redakteur dazu hinreissen lassen müsste, diese auf die ganz billige Art ins Lächerliche zu ziehen und den User indirekt blöd hinzustellen. Ausser dir haben die meisten wohl verstanden, dass es im Kern der Aussage von Volkan um den "Mehrwert" ging. Ja, wir fahren nicht mehr mit Kutschen und machen auch kein Feuer vor der Haustüre. Das vorallem deshalb, weil es in diesem Bereich ECHTE Fortschritte gab und ein Auto gegenüber einer Kutsche einen messbaren Mehrwert hat! Ob es jedoch wirklich für jeden Lebensbereich nötig ist, eine App (auf Teufel komm' raus) zu erfinden, einfach damit man es über das Smartphone abwickeln kann, ist fraglich. Vor allem wenn der Mehrwert nicht vorhanden ist. Ob jetzt das bei dieser App der Fall ist, spielt nicht mal eine Rolle, das soll jeder für sich selbst entscheiden oder hinterfragen...;-)

      • Wir müssen uns nicht wundern, das immer mehr ihr Leben nicht mehr irgendwann in den Griff bekommen, weil ihnen die einfachsten Dinge wie z.B "lernen sich zu organisieren" mittels App abgenommen wird. Ich bin mir sicher, das so mancher der zurück gebliebenen altmodischen mehr drauf haben, wie die App Generation die noch eine App für den Toilettengang fehlt. Apps sind sicher in vielen Bereichen nützlich, aber scheinbar kann unsere Gesellschaft nur noch "app".

      • Ich denke noch nicht mal, dass die Apps das "Problem" sind. Wir hatten z.B. auch einen Taschenrechner in der Schule, aber lernten erst die Aufgaben im Kopf bzw. schriftlich zu lösen, bevor wir uns die Arbeit mit dem Taschenrechner erleichtern durften.

        Bei der heutigen Generation habe ich aber so das Gefühl, dass ihr einfach die Grundlagen fehlen, weil sie sich von Anfang an auf technische Hilfsmittel verlassen.

        Funktionieren diese technischen Hilfsmittel aus irgendwelchen Gründen mal nicht, dann sind sie völlig hilflos und bekommen nichts mehr auf die Reihe. Darin sehe ich dir Gefahr, jeden Teil des Lebens mit z.B. Apps zu bewältigen!

        Bei dieser App würde ich sagen, kann schon ein großer Mehrwert bestehen. Nicht unbedingt bei den täglichen Aufgaben, die in einer WG anfallen, aber in der Nachweisbarkeit. Hier kann sich keiner mehr rausreden und viele Streits innerhalb der WG können damit vermieden werden.

        Aber natürlich sollte man einen WG Plan auch von Hand erstellen können... das versteht sich von selbst! ;-)

    • Ich vermute eher, daß die Kritik in die Richtung geht ob es für Alles eine spezielle "App" braucht. Diese App macht wohl nichts, was eine Tabellenkalkulation nicht auch macht. Und ob die WG-Bewohner kooperative sind entscheidet wohl nicht die App sondern der Charakter.

      Das ist wohl wie mit Webseiten für mobile Endgeräte oder gar spezielle Apps für spezifische Webseiten. Und wenn das dann noch als Pop-Up kommt... Totschlagen würde ich schreiben wenn ich weniger ausgeglichen wäre...

      XXL

      • ja, braucht man. vielleicht nicht jeder aber scheinbar genug leute.

      • @forenuser: Der Punkt ist doch aber nicht, ob man diese App BRAUCHT. Das ist die völlig falsche Frage, das falsche Kriterium. BRAUCHEN tun wir fast nichts von dem, was wir heute haben, gewiss keine Smartphones und noch gewisser keine Apps. Aber man KANN sie nutzen und sie KÖNNEN Dinge vereinfachen. Das ist das Kriterium, das an 95% jeder modernen Technologie angelegt werden müsste.

      • Stimmt, "brauchen" tut's keiner.

        Aber die Frage lautet, ob man alles was man machen kann auch wirklich machen muss (sollte) oder ob es nicht besser ist, bereits vorhandene Werkzeuge (sinnvoll) zu nutzen.

        Eine App für die Stromkosten, eine für die Heizkosten, eine für die Fahrkosten, eine für die Wohnkosten, eine fur die xyz-Kosten... Eine App (Tabellenkalkulation) kann das auch.

        Und wenn wir uns auf das "Brauchen" reduzieren dann Stift und Papier. Aber dann fehlt doch etlicher Mehrwert, z.B. die Kalkulation...

        XXL

      • @forenuser: Zu deinem letzten Absatz: Eben deswegen meine ich ja, ob wir etwas Neues "brauchen", ist die falsche Frage und "braucht doch kein Mensch" das schlechteste Argument der Welt :)

        Ob es gut ist, für alles technische Hilfsmittel zu haben, ist eine gute und bedeutende Frage, auch wenn es da schon fast philosophisch wird. Aber dass diese Frage mit den Einwänden hier nicht gemeint war, unterstelle ich einfach mal und bin mir dabei zu 99% sicher :)

Zeige alle Kommentare
13 mal geteilt

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!