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Facebooks Roboter geben nicht auf
AI 3 Min Lesezeit 2 Kommentare

Facebooks Roboter geben nicht auf

Es ist kein Geheimnis, dass Facebook stark von Künstlicher Intelligenz Gebrauch macht. Das Unternehmen ist für seine undurchsichtigen Algorithmen berüchtigt, die genutzt werden, um Anzeigen auszuwählen oder Inhalte zu moderieren. Facebook hat nun Details zu seinem Vorhaben bekannt gegeben, künstliche Gehirne für physische Maschinen herzustellen.

Laut einem aktuellen Blog-Post und Berichten arbeitet Facebook AI Research (FAIR) an Robotern, die mit KI in der realen Welt navigieren. Zu den wichtigsten Aspekten, die die Forscher entwickeln wollen, gehören Neugierde, Anpassungsfähigkeit und das selbstständige Lernen. Im FAIR-Blog heißt es dazu:

"Ein Großteil unserer Arbeit in der Robotik konzentriert sich auf das selbstüberwachte Lernen, bei dem Systeme direkt aus Rohdaten lernen, um sich an neue Aufgaben und Gegebenheiten anzupassen. In der Robotik entwickeln wir Techniken wie das modellbasierte Lernen weiter, damit Roboter selbst durch Trial und Error unter Verwendung direkter Eingaben von Sensoren unterrichten können."

Möglicherweise kennt Ihr dieses Prinzip aus Trainingsprogrammen, wo KIs lernen, durch Umgebungen mit Hindernissen zu navigieren. Ein besonders spannendes FAIR-Projekt ist ein Hexapod, ein sechsbeiniger Roboter, der sich selbst beibringt, in der realen Welt zu navigieren.

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Was für ein süßer Kerl! / © Facebook

Das oben genannte insektenartig wirkende Gerät ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, durch die es lernen muss, seine Umgebung zu verstehen und sich zu bewegen. Mit Hilfe eines Algorithmus soll dieses Computer-Tier durch Ausprobieren herausfinden, was seine eigenen Bewegungsmöglichkeiten sind, wie die Objekte um es herum stehen und dann den besten Weg finden, um sich selbst zu bewegen. Wie ein Neugeborenes lernen diese Roboter ein Gefühl für ihr eigenes Gewicht, ihr Gleichgewicht und ihre eigene Kraft lernen. Nur größer und stärker werden sie nicht.

Wenn sie es nicht schaffen, versuchen Sie es einfach erneut

An dieser Stelle kommt die Neugierde ins Spiel. Die KI muss dafür belohnt werden, neue Dinge über sich selbst herauszufinden. Auf diese Weise kommen wir der Entwicklung einer KI mit einer Art "allgemeiner Intelligenz" immer näher, auch wenn der Trial-und-Error-Prozess dazu führt, dass die Roboter unglücklich mit ihren Gliedmaßen um sich schlagen, bis sie etwas herausgefunden haben. Die FAIR-Forscherin Franziska Meier formulierte es so:

"Obwohl der Roboter die Aufgabe nicht erfüllt hat, gab er uns mehr Daten. Und die Daten, die wir durch die Erforschung dieser Art erhalten, sind vielfältiger, als wenn wir nicht ausprobieren würden. ”

Noch ist unklar, warum Facebook, das als Anbieter des sozialen Netzwerkes bekannt ist, diese selbstlernenden Laufroboter entwickelt. Im Moment sagt Facebook, dass diese Forschung nicht mit einem bestimmten Produkt für die Zukunft zusammenhängt. Die jüngsten Hardware-Bemühungen des Unternehmens könnten aber auch eine andere Sprache sprechen. Etwa ein Roboter, der sich über die Oculus VR fernbedienen lässt? Oder ein Saugroboter, als Erweiterung der Portal-Smart-Home-Produkte?

Facebook muss aber wohl noch viel Vertrauen zurückgewinnen, bevor es Maschinen mit vielen Beinen auf die Welt loslässt. Ein Kollege sagte sofort, als er von Facebooks Roboterexperimenten hörte: "Was kann da schon schief gehen?"

Via: Wired Quelle: Facebook AI blog

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