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Facebook Reactions: Mehr als nur ein Like-Button

Wir haben mit Euch schon im Vorfeld unsere Meinung zum Dislike-Button für Facebook geteilt und Euch auch offenbart, wieso ein "Gefällt mir"-Knopf einfach nicht ausreicht. Klar, ein "Das gefällt mir nicht"-Button würde wohl mehr Schaden anrichten als Gutes tun, doch Zuckerberg & Co. scheinen mit "Facebook Reactions" die ideale Lösung parat zu haben und testen sie nun in einigen Ländern. Aber hilft uns der neue Like-Button, unsere Gefühle besser zu vermitteln?

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Facebook Reactions: Lieben, Lachen, Grummeln, statt nur ein "Daumen hoch"

Wer nicht viel schreiben möchte, aber seine Zustimmung signalisieren will, der nutzt den Like-Button: Ein Klick und schon weiß der Ersteller des Status-Updates Bescheid, dass dir das Status-Update gefallen hat. Nicht zu selten posten Facebook-Nutzer aber traurige Botschaften. Soll man hier den Like-Button drücken, wenn man sich doch gar nicht über das Ereignis freut, sondern Mitgefühl vermitteln will? Facebook hat "reagiert":

"Leute kommen zu Facebook, um alle möglichen Dinge zu teilen- ob es sich dabei nun um Updates handelt, die glücklich, traurig, lustig sind oder zum Nachdenken anregen sollen. Und wir haben mitbekommen, dass Ihr Euch mehr Wege wünscht, um zu feiern, mitzufühlen oder zusammen zu lachen. Das ist der Grund, warum wir Reactions testen, eine Erweiterung des Like-Buttons, um Euch mehrere Möglichkeiten zu bieten, schnell und einfach Eure Reaktion zu einem Facebook-Post zu teilen", heißt es in einem offiziellen Statement, das uns Facebook auf Nachfrage zuschickte. 

facebook like emojis
Der neue Like-Button soll Gefühle besser vermitteln. / © ANDROIDPIT

Facebook Reactions: Testphase in Europa

Der neue "Like"-Button steht derzeit einigen Facebook-Nutzern in Irland und Spanien zur Verfügung. Sie können nicht mehr nur auf den Daumen hoch für "Gefällt mir" klicken, sondern der Community unterschiedliche Emotionen wie "Love", "Haha", "Yay", "Wow", "Sad" und "Angry" offenbaren. Auf unsere Frage hin, wann die Funktion für deutsche Nutzer freigeschaltet wird, erklärte eine Facebook-Sprecherin, dass es derzeit keine konkreten Informationen dazu gebe. Man werde beim Test aber das Ergebnis evaluieren und entsprechend weitere Schritte einleiten.

Ist die Funktion in der Smartphone-App verfügbar, muss man den Finger lediglich auf den Like-Button gedrückt halten, um weitere Reaktionen auswählen zu können. Am PC reicht es, wenn man den Mauszeiger über das Symbol zieht.

Facebook Reactions: Überflüssig oder nützliches Tool?

Oben auf dem Bild seht Ihr alle Emotionen, die der neue Like-Button nun darstellen kann. Es handelt sich größtenteils um animierte Emojis, aber auch ein Herz-Symbol und der Like-Button mit neuem Design sind dabei. Nun habe ich mir die Frage gestellt, was mir diese neue Funktion nützt. Für mich persönlich wäre der neue Like-Button eine willkommene Abwechslung, denn oftmals teilt mein Freundeskreis Dinge, die man einfach nicht mit "Gefällt mir" markieren kann (oder will).

Kranke Haustiere, Beerdigungen, eine Trennung, Unfälle, Operationen, etc.: Schon so ziemlich jedes schlimme Ereignis und heftige Diskussionen zu alle möglichen Themen sind in meinem Facebook-Feed durchgetickert. In den meisten Fällen kommt mir eine passende Emotion gerade recht, denn ein einfaches "Daumen hoch" sagt da nicht viel aus, außer vielleicht dass man die Nachricht gelesen hat. Manchmal reicht ein "Like" einfach nicht aus, weil dadurch nicht klar wird, ob man dem Beitrag zustimmt oder widerspricht.

Digitale Welt, digitale Gefühle

Der Standpunkt von Facebook, Twitter & Co. ist ein sehr zentraler in der heutzutage digitalisierten Welt. Der nächste Schritt, "Reaktionen" bzw. Gefühle detaillierter im Internet darzustellen, ist also der richtige. Die Übermittlung von Gefühlen klappt zwar via Text, aber Emojis und Emoticons nehmen uns einfach viel Schreibarbeit ab. Und wie Kollege Stephan Serowy meinte, dass Mitgefühl zum Grund-Repertoire eines jeden Nicht-Soziopathen gehört, sollte jeder Facebook-Nutzer auch zeigen können, dass einem nicht alles gefällt, ohne dabei respektlos zu werden. Wer aber wirklich seine Meinung via Facebook konkretisieren möchte, schreibt am besten ein paar Worte. Ist ja nicht so schwer.

Top-Kommentare der Community

  • DiDaDo 09.10.2015

    Und gleich werden wir wieder unnötiger Weise erfahren wer alles Facebook nicht nutzt und es trotzdem für so relevant hält, dass er in einen klar gekennzeichneten Artikel darüber klickt.

  • Flo 09.10.2015

    Hier, ich *Schnips Schnips*
    Facebook ist total doof, weil es alle meine Daten sammelt, obwohl nur meine 392 Freunde wissen sollen wie es auf dem Klo war. Und außerdem ist es sehr blöd, dass ich die Fotos der letzten Partys nicht löschen kann, jetzt denken ja alle ich würde mich so volllaufen lassen, dass es mir egal ist, wenn mich jemand so fotografiert. Und letztens wurde ich gefeuert, nur weil ich meinen Chef mit einem kleinen braunen Haufen verglichen hab, und er in meiner Kontaktliste war total ungerecht sowas!
    Also merkt euch unbedingt, dass Facebook ganz böse ist und ihr es auf keinen Fall nutzen solltet.

  • Flo 09.10.2015

    Ich will kein Däumchen in mein Hausaufgabenheft, ich will eins für meinen Kommentar. Der Zuspruch von mir völlig unbekannten Leuten ist nämlich sehr ausschlaggebend für mein Selbstwertgefühl. Facebook lebe hoch!

    Und sorry für die wenig konstruktiven Kommentare, ich bitte darum meine ironische Ader zu entschuldigen :)

  • Christian S. 09.10.2015

    Facebook bleibt trotzdem Mist (zumindest zu oft)

  • Tim 09.10.2015

    dann, wenn die App Material Design unterstützt. Also in etwa ... nie

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