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Facebook plant Einführung einer eigenen Kryptowährung
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Facebook plant Einführung einer eigenen Kryptowährung

Im Dezember letzten Jahres kamen erstmals Gerüchte über das, was damals Project Libra hieß, auf. Jetzt wissen wir mehr - dank eines Berichts der BBC. Demnach ist Facebook bestrebt, bis zum ersten Quartal nächsten Jahres in etwa einem Dutzend Ländern eine eigene Kryptowährung, intern GlobalCoin genannt, einzuführen.

Facebook führt bereits Gespräche mit vielen Interessengruppen über seine Pläne für ein digitales Währungsnetzwerk. Mark Zuckerberg hat sich im vergangenen Monat mit dem Direktor der Bank of England, Mark Carney, getroffen, um die Risiken und Chancen persönlich zu besprechen. Facebook führt auch Gespräche mit Beamten des US-Finanzministeriums über operative und regulatorische Fragen.

Wenn Facebook mit Regierungsvertretern und Zentralbanken zusammenarbeiten könnte, um den Wert vom GlobalCoin stabil zu halten, vielleicht indem der an eine Währung wie den US-Dollar gekoppelt ist, könnte es in der Lage sein, eine der wichtigsten Barrieren für die Einführung von Kryptowährungen zu umgehen und das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen.

Die Blockchain-Technologie kann es den Menschen ermöglichen, Geld schneller und kostengünstiger zu senden, auch über Grenzen hinweg, indem sie das traditionelle Bankgeschäft umgeht. Als solches spricht Facebook mit Western Union, um "billigere und schnellere Wege für Menschen ohne Bankkonto zum Senden und Empfangen von Geld" zu finden, so der BBC-Bericht. Das könnte bedeuten, dass sich die Währung auf Entwicklungsländer wie Indien konzentriert, insbesondere für den ersten Rollout.

Darüber hinaus berichtet das Wall Street Journal, dass Facebook mit Händlern direkt darüber spricht, niedrigere Transaktionsgebühren im Austausch für die Annahme der Währung anzubieten. Die Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl von Geschäften, die GlobalCoin tatsächlich als Zahlungsmittel verwenden, kann Anreize für die Menschen schaffen, ihre Dollar gegen digitale Münzen einzutauschen. Es würde auch den Einfluss der großen Kreditkartenanbieter und der gefürchteten 2-3-prozentigen Transaktionsgebühren, die diese normalerweise erheben, lockern, was für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen von Vorteil wäre.

Was kommt als Nächstes? In den kommenden Wochen wird eine kleine Gruppe von Mitbegründern einen Verein mit Sitz in der Schweiz gründen, der im Sommer dieses Jahres mehr Details über seine Pläne verraten wird. Aber vorerst wissen wir, dass Facebook beabsichtigt, die Kryptowährung noch in diesem Jahr zu testen, und dass der Rollout für das erste Quartal 2020 in rund einem Dutzend Ländern geplant ist.

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten. Würdet Ihr in eine Kryptowährung von Facebook investieren? Lasst uns wissen, was Ihr denkt.

Quelle: BBC

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