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6 Min Lesezeit 34 Kommentare

Der schwere Weg, ein Facebook-Konto dauerhaft zu löschen

Wie löscht man ein Facebook-Konto? Und wann ist der richtige Zeitpunkt? Und wie komme ich an meine Daten? Und wie halte ich Kontakt mit meinen Freunden? All das klären wir in diesem Artikel und helfen Euch beim schmerzlosen Ausstieg aus dem sozialen Netzwerk.

Jetzt, da nicht nur ein Daten-Skandal den nächsten jagt, sondern Facebook auch öffentliches Vertrauen verliert, denken viele übers Deaktivieren oder gar endgültige Löschen des Facebook-Kontos nach. Falls auch Ihr Euch für den Schritt entscheiden solltet, werdet Ihr Euch einige Fragen zu dem Thema stellen. Genau diese wollen wir hier beantworten:

1. Vorbereitung

Informiert Eure Freunde frühzeitig und richtig, dass Ihr Facebook verlasst

Offensichtlich ist Facebooks größte Macht, dass sie die meisten Eurer Freunde mit Euch vernetzen. Etliche Geburtstagsgrüße würde man ohne das soziale Netzwerk gar nicht erhalten; manche Hochzeiten und Geburten komplett verpassen. Es ist komplizierter, ohne Facebook mit Menschen in Kontakt zu bleiben.

Beim Speichern Eurer Facebook-Daten (unten) werdet Ihr E-Mail-Adressen und Telefonnummern Eurer Facebook-Freunde erhalten. Jedoch fehlen Angaben zu ihren Geburtstagen. Macht Euch also manuell eine Notiz im Kalender, um Eure wichtigsten Freunde an ihrem Ehrentag zu beglückwünschen.

Wenn Ihr dann die Botschaft in Eurer Chronik postet, in der Ihr Euren Ausstieg aus Facebook verkündet, müsst Ihr Euch im Klaren sein, dass...

  • ...der Post nicht für all Eure Freunde sichtbar sein wird.
  • ... die Botschaft schnell verschwindet.
  • ...sich nicht oben in Eurer Chronik anheften lässt.
  • ...wahrscheinlich von den meisten Eurer Freunde übersehen oder vergessen wird.

Eine einfache Chronik-Botschaft reicht nicht aus. Ändert also Euer Banner oder sogar das Profilbild mit einer entsprechenden Botschaft. Derlei Updates tauchen mit größerer Häufigkeit in den Streams Eurer Freunde auf.

Und nehmt Euch die Zeit, die wichtigsten Eurer Kontakte einzeln im Messenger anzuschreiben. Informiert sie darüber...

  • ...ab wann Ihr nicht mehr per Facebook erreichbar seid.
  • ...wie Ihr ab dann erreichbar sein werdet.
  • Und fragt, wie Ihr sie ab dann erreichen könnt (ob E-Mail und Telefonnummer noch stimmen).

Wartet natürlich die Antworten ab. Ihr müsst nicht unaufgefordert begründen, warum Ihr Facebook verlasst. Viele Menschen fühlen sich erstaunlich bevormundet oder ungewollt belehrt, wenn man ihnen seine Beweggründe zum Löschen eines Facebook-Kontos darlegt.

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Informiert all Eure wichtigen Freunde einzeln, bevor Ihr Facebook dichtmacht. / © AndroidPIT

Trennt Websites vom Facebook-Log-in

Eine weitere praktische Funktion war der Log-in per Facebook-Konto. Dieser wird ohne letzteres entsprechend komplizierter werden. Also müsst Ihr zunächst die Liste der Websites öffnen, bei denen Ihr den Facebook-Log-in verwendet habt.

Wägt ab: Entweder Ihr löscht den Log-in einfach, oder Ihr geht auf die Website des Dienstes und hinterlegt zusätzlich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, um Euch Facebook-unabhängig dort anzumelden. Jetzt wird es eventuell Zeit für einen Passwort-Manager.

Fordert von Facebook Eure Daten an und ladet sie herunter

Euer Profil, Kontaktinfos, die komplette Chronik, alle Fotos, Videos, die Freundesliste mit Kontakt-Informationen, Nachrichten und eine Liste der verbundenen Apps könnt Ihr als Bündel herunterladen. Meine acht Jahre alte Chronik war knapp über 220 MByte groß; entpackt sind es rund 330 MByte. Je nach Aktivität werden es bei Euch entsprechend mehr oder weniger Daten sein.

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Fordert Eure Daten über den kleinen blauen Text unter der horizontalen Linie an. / © AndroidPIT

Facebook fordert Euch vor der Vorbereitung des Downloads zur Eingabe Eures Passwortes auf. Anschließend werden einige Minuten vergehen, bis Ihr die E-Mail-Benachrichtigung bekommt. Dann könnt Ihr an derselben Stelle Eure Daten herunterladen. Entpackt Ihr die Zip-Datei, könnt Ihr die enthaltene index.htm öffnen und die Daten bequem offline im Browser durchforsten.

Soll ich mein Facebook-Konto löschen oder deaktivieren?

Es obliegt Euch, zu bestimmen, wie final diese Entscheidung sein soll, Facebook zu verlassen. Ein Facebook-Fastenmonat kann Euch dabei helfen, Eure Abhängigkeiten zu dem Netzwerk offenzulegen. Beide Vorgänge lassen sich abbrechen, indem Ihr Euch einfach wieder bei Facebook anmeldet. Der Facebook-Support unterscheidet wie folgt:

"Facebook-Konto deaktivieren" bedeutet...

  • Ihr könnt das Konto immer reaktivieren.
  • Andere können Eure Chronik nicht sehen.
  • Ihr könnt nicht in der Suche gefunden werden.
  • Eure Chat-Nachrichten bleiben sichtbar.

"Löschung des Facebook-Kontos beantragen" bedeutet...

  • Nach maximal 90 Tagen werden Eure Daten angeblich vom Server gelöscht.
  • Euer Konto lässt sich danach endgültig nicht mehr reaktivieren.
  • Vor der echten Löschung lässt sich der Löschvorgang per Log-in abbrechen.
  • Ab dem Moment des Antrags ist Euer Konto deaktiviert (siehe oben).
  • Freunde behalten mit Euch geteilte Nachrichten im Chat.
  • Einige "Protokolle" werden anonymisiert, aber nicht gelöscht.

3. Abschließendes

Unterbindet das Schnüffeln per Facebook-Graph

In einem separaten Artikel werden wir genauer darauf eingehen, dass Euch Facebook und andere Web-Dienste Euch nicht nur auf der eigenen Website oder mit der App beobachten. Um jene teils umfangreichen Partner-Netzwerke nicht länger unter anderem per Facebook Graph mit Daten zu füttern, müsst Ihr Eure Internetverbindung modifizieren. Fügt im Falle von Facebook die Adresse graph.facebook.com in der Blacklist Eures Routers oder in einem Browser-Plug-in wie uBlock Origin hinzu.

Ihr könnt auf den 25. Mai warten

Das neue Datenschutzgesetzt für Europa wird am 25. Mai auch in Deutschland in Form der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft treten. Diese stärkt die Rechte der Nutzer an ihren Daten, die in Unternehmen mit Sitz in der EU verarbeitet werden. Die Annahme ist, dass Facebook eurem Wunsch nach Löschung eurer Daten dann umgehend und nachweisbar nachkommen muss. Vorher ist diese Verpflichtung nicht gegeben. Theoretisch bezieht sich dies dann auch auf die oben genannten "Protokolle", die bislang nur anonymisiert statt gelöscht werden.

Wie Ihr auch ohne Löschen Facebook sicher nutzt

Viele von Euch werden gute Gründe haben, warum das Löschen des Facebook-Profils jetzt nicht für sie infrage kommt. Dennoch nagt die aktuelle Debatte am Gewissen und man denkt: "Eigentlich sollte ich..." Mozilla schlägt aus dieser Nische jetzt Kapital und veröffentlicht die neue Browser-Erweiterung "Facebook Container".

Es handelt sich damit um einen isolierten Facebook-Tab, der nicht mit den anderen offenen Websites via Cookies kommunizieren kann. Auch die oben erwähnten Graph-Anfragen können dann nicht mehr direkt Eurem Facebook-Profil zugeordnet werden. Natürlich wird Facebook auf Dauer anhand Eurer Online-Zeiten und der IP-Adresse begreifen, dass es sich innerhalb und außerhalb des Containers um dieselbe Person handelt.

Fazit

Aufgrund der tiefen, umfangreichen Abhängigkeiten ist ein Facebook-Ausstieg nichts, das man beiläufig macht - vor allem, wenn man Facebook bis dahin häufig verwendet hat. Viele Aspekte unseres sozialen Lebens spielen sich zuerst auf Facebook ab; einige ausschließlich. Es ist kaum überschaubar, was man alles in einem Jahr ohne Facebook verpassen wird: Geburtstage, Geburten, Tode.

Bei vielen dieser Ereignisse haben wir aber bloß verlernt, wie wir vor Facebook von ihnen erfuhren. Denn da war Informationsbeschaffung zwar weniger bequem. Dafür war sie auch ungefiltert: Die Todesanzeige des Freundes befand sich zwischen denen vieler anderer.

Und es war auch mühsamer, die Information zu bekommen. Wir mussten uns selbst an den Geburtstag erinnern. Selbst den Hörer in die Hand nehmen, den Menschen anrufen, ihm gratulieren und schlimmstenfalls fragen, ob es ihm wirklich gut geht.

Natürlich waren das dann nicht 500 "Freunde", sondern vielleicht noch außerhalb der Verwandtschaft fünf. Doch bei diesen wollten wir dann auch wirklich wissen, ob es ihnen gut geht, und warum. Vielleicht ist dieser Ansatz unterm Strich eine größere Bereicherung als eine große Zahl an Kontakten.

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Top-Kommentare der Community

  • Th K vor 5 Monaten

    "Etliche Geburtstagsgrüße würde man ohne das soziale Netzwerk gar nicht erhalten; manche Hochzeiten und Geburten komplett verpassen."

    Auf solche "Freunde", die sich nur über Facebook mitteilen, kann man dann aber auch gut verzichten. Die kann man getrost als asozial bezeichnen.

  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 5 Monaten

    Die Halbwertszeit von Uran ist schlimmer, also alles halb so wild mit Facebook.

  • JG_ vor 5 Monaten

    Schön, dass ein Artikel das Thema mal mit Vorbereitung und Auswirkungen betrachtet statt nur zu beantworten, wo man klicken muss um das Konto zu löschen. Daumen hoch für den Autor!

34 Kommentare

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  • Soziale Netzwerke wie Goolive, ICQ, MySpace, meinVZ, studiVZ oder schülerVZ kamen, sahen und siegten. Dann kam Facebook und o.g. Dienste verschwanden in die Bedeutungslosigkeit. Jeder Mensch hat es überlebt. Auch FB wird eines Tages dieses Schicksal ereilen. Und die Welt wird sich danach noch immer drehen. Ich bin bei FB weg und nutze nur noch Instagram und WhatsApp.


  • Der richtige Zeit zum löschen?... dann wenn man keine Lust mehr hat.die Dinos hatten auch kein richtigen Zeitpunkt bestimmt der Auslöschung😁


  • 1, Menschen die mir wichtig sind denen Gratuliere ich persönlich

    2, Wenn ich, mir wichtige, Personen bei einer Feier dabei haben will lade ich sie persönlich ein und nicht über FB

    3, Bei wichtigen ereignissen informiere ich die Personen die mir wichtig sind persönlich.

    Ich pfeif auf diese DJ Ötzi Menthalität (ich bin so schön, ich bin so toll, usw usw). Leute die meinen sie liken irgendwas von jemanden oder setzen mal schnell nen gruß ab und sind deswegen "freunde" sind in wiklichkeit keine freunde. Freundschaft zeigt sich an der Qualität der treffen und nicht an der häuigkeit.


  • Aus facebook austreten? Ganz einfach: Man füllt das entsprechende Antragsformular aus und reicht es beim Bürgeramt zusammen mit Zeugniskopie, Pass oder Ausweis sowie mit beglaubigter Kopie des Mietvertrages ein. Einige Kommunen verlangen auch ein schriftliches Plädoyer entweder des Arbeitgebers oder des Kirchenvorstandes. 😐


  • Also wer den Artikel lesen muss um aus Facebook rauszukommen der bleibt besser gleich drin. Mir kann doch keiner erzählen das ein normal denkender Mensch, der beschlossen hat aus Facebook auszutreten, das allen Ernstes nich gebacken bekommt..
    Aber das mit den normal denkenden Menschen is ja sowieso eine Rarität geworden in diesem Land...
    Es ist bei Facebook nicht anders als mit jeder anderen Sucht, am Ende des Tages muss jeder selber wissen was er sich in die Birne schießt und wenn es nunmal Facebook sein muss, hilft auch ein Artikel auf dieser Internetpräsenz nicht weiter..


  • Aries vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    > Und wie halte ich Kontakt mit meinen Freunden?

    ROFL!!!

    Das ist ein Smartphone-Forum. Mit dem Ding kann man telefonieren. Man kann SMS lesen und schreiben. Man kann E-Mails lesen und schreiben. Es gibt soooo viele Instant Messenger, die man im Play Store findet. Außerdem gibt es nicht nur Facebook, sondern auch Google+ und die App ist in den allermeisten Fällen mitsamt dem nötigen Konto sowieso schon auf dem Android-Smartphone. Wenn der Akku leer ist, kann man unter Zuhilfenahme der gelben Kästen am Wegesrand auch Kontakt zu anderen Personen herstellen.

    Und Du stellst die Frage, wie man mit Freunden in Kontakt bleibt?
    Als wenn Facebook die einzige Kontaktmöglichkeit wäre. Sind wir wirklich schon so weit?


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      So sehr ich Google+ mag, aber welche Freunde willst du dort erreichen? :D Meine sind nach kurzer Zeit wieder abgesprungen. ^^
      Und der Artikel richtet sich eher an Menschen, die genau die oben genannten Sorgen haben. ;)


      • Aries vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        @Sophia: Ich habe nicht gesagt, dass Google+ die Lösung ist. Im Gegenteil, Du wirst meine Meinung zu Google kennen. Ich habe lediglich aufgeführt, Dass "der Artikel richtet sich eher an Menschen, die genau die oben genannten Sorgen haben." eigentlich keine Sorgen haben müssen.

        Wir leben im Kommunikationszeitalter, nicht im Facebookzeitalter. Vielleicht sollten wir uns davor hüten, uns ins Facebookzeitalter zu bewegen? Nicht erst wegen Cambridge Analytica, sondern weil so große Konzerne nie gut für die Gesellschaft waren.


    • Tim vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      Naja...
      1. Ich habe bspw. viele Freunde im Ausland, da ists mit Telefonieren und SMS eher schwierig :P
      2. Mails... niemand schriebt Mails um Kontakt zu halten ^^
      3. Finde mal einen guten Messenger, den mehr als 2 Leute weltweit nutzen.
      4. Google+ nutzt NIEMAND.
      5. Die "Gelben Kästen" findet man mittlerweile sogut wie nirgends mehr. Wir haben 2018, nicht 1998.

      Ich für meinen Teil "muss" den Kontakt via WhatsApp halten, einfach weil ich auch keine Lust habe für jeden einzelnen Kontakt einen eigenen Messenger zu nutzen... Und es nutzen eh alle WhatsApp.
      Von Facebook bin ich mittlerweile auch weg


      • "muss WhatsApp nutzen" ... "von Facebook weg" 🤔


      • C. F.
        • Blogger
        vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Widerspricht sich irgendwie...


      • Aries vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        > Ich habe bspw. viele Freunde im Ausland, da ists mit Telefonieren und SMS eher schwierig

        Stell Dir vor, ich telefoniere auch in andere Zeitzonen. Es ging früher und es geht auch heute. Die Instant Messenger und sozialen Netzwerke haben wir zusätzlich!

        > Mails... niemand schriebt Mails um Kontakt zu halten

        Es ist kaum 10 Jahre her, da wurde ich mit E-Mails bombadiert, wie heute mit Sofort-Nachrichten.

        > Finde mal einen guten Messenger, den mehr als 2 Leute weltweit nutzen.

        Daran wird doch das Grundproblem deutlich. BEim Telefon ist es vollkommen egal, bei welchem Provider du bist, bei Instant Messaging musst Du WhatsApp haben. Dabei gibt es XMPP. Damit wäre es wieder egal, wer bei welchem Provider ist. WhatsApp hat damit sogar angefangen, aber anstatt dieses System weiterzuentwickeln, haben sie einen sogenannten Walled Garden gebaut und der wird mit Facebook noch weiter abgeschottet. Warum lassen wir uns einsperren?

        > Google+ nutzt NIEMAND.

        Also ich kenne welche.

        > Die "Gelben Kästen" findet man mittlerweile sogut wie nirgends mehr.

        Nimm den Blick vom Smartphone und schau Dich um. Es gibt nicht mehr so viel wie 1998, aber sie fallen auf, wenn man sich umschaut und finden sich in jeder Ortschaft.


    • Gelbe Kisten am Wegesrand? Wann warst Du denn das letzte mal draußen? Die Dinger sind seit rund 20 Jahren grau mit 'ner Ecke in pink. Und die allermeisten sind eh ganz verschwunden.


  • *gelöscht, da falsch platziert*


  • Wie bei so vielem ist es halt eine Frage des Komforts.

    Beispiel: auch der Ausstieg vom Autofahren ist für den Einzelnen möglich, bedeutet dann aber eben auch stattdessen die Nutzung des öffentlichen Verkehrs (Abhängigkeit von Haltestellen, Routen, Fahrzeiten etc - oftmals dauert's länger als mit dem Auto), von Taxen, dem Fahrrad (es schüttet, ich muss/will aber da und dort hin...), Mitfahrgelegenheiten (rechtzeitig kümmern, Abhängigkeit vom Fahrer, ...), Mietwägen (rechtzeitig kümmern bzw. hinbringen und abholen), etc.

    Um das mal auf manche der Kommentare hier abzubilden: "Es ist Quatsch, dass man dann nicht mehr überall hin kommt. Es gibt noch so viele Wege von A nach B zu kommen, und wenn doch... dann sollte es so sein." oder "wer nur mit dem Auto nach X fährt sollte sich fragen, ob X überhaupt ein sinnvolles (Fahrt-)Ziel ist. Orte, zu denen man bisher nur mit dem Auto fuhr und noch nie anders, sind doch gar keine echten (Fahrt-)Ziele. Da frage ich mich, wie die Leute vor dem Auto irgendwo hin gekommen sind".

    Von den Autoren so mancher Kommentare wird scheinbar oft irgendwie unterschwellig unterstellt, dass es sich bei Facebook um die einzige Kontaktmöglichkeit für viele Leute handele und die Nutzer ohne aufgeschmissen wären (woraufhin die Benutzer dann gern noch mal mit einem Gefühl der eigenen Überlegenheit mitleidig belächelt werden). Dabei verwenden die meisten wohl nicht deshalb Facebook, weil sie sich anderweitig nicht zu helfen wissen, sondern weil sie es schlichtweg praktischer finden als die Alternativen.


    • Ich habe kein Auto und bin bislang noch überall hingekommen. Ist alles nur eine Frage des Wollens. Wenn man natürlich für alles eine Ausrede hat, wird sich nichts ändern.


      • Ich darf aufgrund Epilepsie erstmal für nächste unbestimmte Zeit auch kein Auto mehr fahren aber mittlerweile muss ich sagen fährt man mit Bus und Bahn sehr entspannt. Vielleicht nicht so unabhängig wie mit eigenen Auto und etwas mehr Zeit Aufwand aber man hat im Zug Zeit für eigene Sachen


  • Es ist Quatsch das man was verpaßt. Es gibt noch so viele Wege zu kommunizieren und wenn doch. ..... dann sollte es so sein.
    Wenn ich manchmal die Begründungen für diese Mitgliedschaft gehört habe, dann hat mich das irgendwie an die Stasi erinnert.

    H G

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