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Face ID für Android startet mit dem Snapdragon 845

Mit dem iPhone X geht Apple einen radikalen Weg und streicht den Fingerabdrucksensor zugunsten von Face ID, der Entsperrung mit dem Gesicht. Das gibt es auf Android schon, aber nicht mit der gleichen aufwendigen Sensorik. Die kommt nun von Qualcomm-Partner Jabil Optics aus Deutschland. Als Bonus obendrauf ist in den Dokumenten sogar bereits der nächste Snapdragon-Chip zu finden.

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Jabil Optics hat ein neues Modul für den Einsatz in mobilen Geräten entwickelt, das aus Laser-Projektion, Kamera und Sensoren besteht und 3D-Erkennung auf Entfernungen von 0,3 bis 5 Meter leisten soll. Zu den Einsatzgebieten zählen unter anderem der Bokeh-Effekt und die Gesichtserkennung oder "Face Unlock". Da Jabil Optics mit Qualcomm zusammen arbeitet und so vor allem im Android-Bereich Verwendung finden wird, scheint hier ein Pendant zu Apples Face ID bereit zu stehen.

In dem Dokument findet sich auch eine Sektion über die Qualcomm-Chips, die Jabil Optics zusammen mit seinen Sensoren nutzt. Ganz nonchalant findet sich dort der Eintrag "SDM 845", also Snapdragon 845. Qualcomm dürfte das nicht besonders gefallen, denn der Nachfolger des Snapdragon 835 ist noch überhaupt nicht vorgestellt. Vermutlich wird der Chip offiziell erst Anfang 2018 präsentiert. Entdeckt hat dies der gewöhnlich gut informierte deutsche Journalist Roland Quandt.

Mehrere Konfigurationen des Sensors möglich

Allerdings wird der Sensor von Jabil Optics nicht ausschließlich mit dem neuen Snapdragon 845 funktionieren. Auch der aktuelle Top-Chip Snapdragon 835 und der Snapdragon 660 arbeiten mit dem Modul zusammen, darüber hinaus werden spezielle VR-Chips von Qualcomm unterstützt.

Jabil Optics bietet seine Technologie in verschiedenen Konfigurationen an. Notwendig sind das Laser Projection Module (LPM) und die NIR-Kamera, die mit einem Fixfokus für kurze Distanzen und Filtern ausgestattet werden kann. Zusätzlich können die Hersteller einen RGB-Farbsensor, eine doppelte Fish-Eye-Kamera oder beides mit in ihr Smartphone integrieren.

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