Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
3 Min Lesezeit 13 mal geteilt 8 Kommentare

Evernote Update bringt neues Design und neue Kamera-Features

Der amerikanische Notizendienst Evernote hat seine Android-App 5.0 vorgestellt und einige Neuerungen mitgebracht. Auch eine “strategische Partnerschaft” mit der Telekom wird es nun geben. Doch nicht jedes neue Features leuchtet sofort ein.

Musst Du ständig Datenvolumen sparen oder kannst Du vollgas streamen?

Wähle sparen oder streamen.

VS
  • 2094
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    sparen
  • 1846
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    streamen
Evernotes Teaser
Der Homescreen wirkt übersichtlich und aufgeräumt. Nach unten geht die Liste an Kategorien noch weiter. / © Evernote

Derzeit hat das Evernote Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 50 Millionen Nutzer. Hierzulange haben demnach 1,33 Millionen Menschen den Notizendienst aus Kalifornien auf ihren Smartphones und Tablets. 

Bei 5.0 handelt es sich um ein großes Update, das neben einem völlig neuen Design insbesondere neue Kamera-Features mit sich bringt. DIe wichtigsten Neuerungen habe ich mir mal angesehen. Zum Design kann man die Amerikaner nur beglückwünschen. Es ist sehr übersichtlich, erinnert dabei aber auch ein Bisschen an Notizen-Apps wie beispielsweise Catch.

Mit dem neuen “Multi-Shot Modus” lässt sich eine ganze Reihe an Bildern machen, die dann in einer Notiz zusammengefasst werden und, falls nötig, nachträglich sortiert oder gelöscht werden können. Dieses Feature verkleinert den Aufwand, der entstünde, wenn man jedes Bild einzeln machen und jeweils in die Notiz importieren oder gar in einzelnen Notizen speichern müsste.

Der “Page Camera Modus” soll das Fotografieren von Dokumenten und ähnlichem vereinfachen. So erkennt die App die Ränder der Seite, entfernt Schatten und verbessert den Kontrast. Das zumindest verspricht der Hersteller. Ob das wirklich ein notwendiges oder auch nur hilfreiches Feature ist - ich habe meine Zweifel. Es stimmt, das Bild wird durch das Fehlen von Schatten ungewöhnlich “perfekt”. Böse Zungen könnten es aber auch einfach nur als “künstlich” beschreiben. Für schnelle Notizen scheint mir das nicht allzu hilfreich, zumal die Schrift zumindest in meinen Versuchen letztendlich eher schlechter zu erkennen war, als ohne den “Page Camera Modus”. Und wo die App nun den Kontrast verbessert, geschweige denn die Seiten des Blattes erkannt hat, ist mir nicht ganz klar.

Bilder2
Das obere Bild wurde ohne "Page Camera Modus" aufgenommen, das untere mit  / © AndroidPIT

Mit “Shortcuts” lassen sich häufig genutzte Notizen jetzt schneller öffnen. Nutzer der Premium-Version, die im Jahresabo etwa 40 Euro kostet, erhalten auch eine verbesserte Suche, die Dokumente, Präsentationen und Tabellen in den verschiedensten Formaten durchsucht, so z.B. Microsoft Office, iWork und Open Office.

Strategische Partnerschaften und harte Konkurrenz

Und hier kommt die Deutsche Telekom ins Spiel: Mit der hat Evernote nun eine “strategische Partnerschaft” angekündigt, um seine Reichweitenwirkung in Deutschland zu erhöhen. Sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkkunden der Telekom können Evernote Premium ein Jahr lang kostenlos nutzen. Die Aktion ist bis zum 25. September befristet. Neben der umfassenderen Suche, erlaubt die Premium-Version auch höhere Upload-Kapazitäten und die Möglichkeit, seine Inhalte offline einzusehen und auch mit Anderen zu teilen.

Das neue Evernote-Update folgt nur wenige Tage auf die Veröffentlichung von Google Keep, einem konkurrierenden Merk-Dienst, der in vielerlei Hinsicht stark an Evernote erinnerte, wie wir vor wenigen Tagen berichteten. Es sieht fast so aus, als sei dies der Anfang eines Wettrüstens beider Unternehmen.

Welche Notizen-Apps verwendet Ihr? Falls Evernote, wie gefällt Euch die neue Version? Meint Ihr, Google Keep wird Evernote den Rang ablaufen?

(Fotos: Evernote/AndroidPIT)

Quelle: CNET

8 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • @Wurstsalat
    Es ist doch einfach so. Google bietet seine Dienste alle "kostenlos" an. Nur für GoogleDrive kann man echtes Geld ausgeben. Den Rest bezahlt man mit persönlichen Daten und Werbung. Google hat in der Regel deshalb auch keine Businesskunden. Wenn denen Keep nichts einbringt ist es schnell wieder weg. Keiner hat was bezahlt, keiner kann sich beschweren. Man sieht das doch beim Google Reader, relativ viele User aber es bringt nicht viel ein.

    Anders sieht es meiner Ansicht bei Evernote aus. Notizen sind deren Geschäft. Da müssten die schon pleite machen, bevor die Evernote zu machen. Zudem haben die Businesskunden Universitäten, Unternehmen etc. Und dardurch und durch die Premium-Kunden (40 Euro im Jahr) verdienen die ihr Geld und nicht (nur) durch persönliche Daten und Werbung. Daher sehe ich die Wahrscheinlichkeit dass Google Keep wieder zu macht als wesentlich höher an, als das Evernote zu macht.

  • Stimmt, bei den Diensten anderer Anbieter ist natürlich gewährleistet, dass sie ewig laufen. :-P
    Wenn ihr eure Daten sicher und langfristig vorhalten wollt, dann müsst ihr euch die Dienste schon selbst aufsetzen.

  • Ich würde Google Apps auch nicht mehr verwenden, wenn nicht unbedingt nötig siehe Google Play Store App.
    Hat man sich daran gewöhnt, wird die app eingestampft, nicht weil zuwenig User die app verwenden, nein weil google nicht genug geld daran verdient hat.
    Aus diesem grund werde ich zu einem google verweigerer, wo es nur geht.

  • Für Notizen nehme ich Evernote, Für Aufgaben Toodledo und für Termine Google-Calendar....

  • Dag 25.03.2013 Link zum Kommentar

    Google, alles aus einer Hand... perfekt!

  • ,,Tasks'' ist für Mich Absolut ausreichend... Das Man dir Notizen mit seinem Google Konto Verknüpfen Kann Erleichtert auch den Transfer Nach dem Flashen ;)

  • Color Note, für meinen Einkauf ausreichend. Für den Rest nehme ich dann den Kalender.

  • Ich würde da bei google vorsichtig sein, da die in regelmäßigen Abständen Programme die nicht viele User nutzen immer einstampfen. Ich bleib bei Evernote.

13 mal geteilt

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!