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EU vs Google: Schuss vor den Bug oder komplett am Ziel vorbei?

EU vs Google: Schuss vor den Bug oder komplett am Ziel vorbei?

Die Milliarden-Strafe gegen Google durch die EU-Kommission sorgt für heftige Diskussionen, und das auch in der AndroidPIT-Redaktion. Logisch, denn das Thema ist vielschichtig und lässt sich aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Wir haben die Meinungen der Redaktion für Euch zusammengetragen.

Luca Zaninello: "Niemand gibt Almosen"

Niemand zwingt die Hersteller zur Nutzung von Google Apps. Sie müssen die meisten dieser Apps nur vorinstallieren, wenn sie den Play Store nutzen wollen, das ist eine Voraussetzung für die Vereinbarung über die Google-Dienste. Es gibt viele Hersteller, die Android ohne Google Apps und ohne Probleme nutzen. OPPO, Vivo, Xiaomi, Amazon sind nur einige Namen.

Die Google Apps werden nur zur Bequemlichkeit der Benutzer und auch der Hersteller mitgeliefert, weil sie Vorteile in der Benutzerzufriedenheit bringen. Niemand will ein Android-Smartphone ohne Play Store in Europa, aber es ist eine aktive Wahl der Benutzer und Hersteller. Natürlich macht Google damit Geld und auch die Hersteller ziehen Vorteile daraus. Aber so funktioniert die Welt, niemand gibt Almosen. 

Hans-Georg Kluge: "Google will sich dem Wettbewerb nicht stellen"

Knapp fünf Milliarden Euro soll Google zahlen. Die EU-Kommissarin Margrethe Vestager liefert drei Argumente. In einem Blog-Post geht Google-Boss Sundar Pichai auf keinen dieser Punkte substanziell ein. Klar: Android ist eine offene Plattform. Schnell ist eine App installiert, sogar über Drittanbieter-Stores. Dass Google einige zentrale Schnittstellen für alle Android-Geräte verbindlich vorschreibt, ist technisch notwendig: Schnittstellen zu Benachrichtigungen etwa oder auch Lokalisierungsdienste. Da bin ich bei Google.

Nur: Warum muss ein Hersteller den Messenger Duo auf seinen Smartphones vorinstallieren? Oder Gmail? Oder Chrome? Oder Google Fotos? Google verlangt von den Herstellern, nicht unbedingt nötige Apps vorzuinstallieren. Würde das Googlesche Argument der schnellen Installation von anderen Apps zutreffen, könnte sich Google mit seinen Apps ja dem Wettbewerb stellen. Wollen sie aber nicht. Warum wohl? Oder auch das Verbot, einen Fork von Android zu vermarkten. Das hält beispielsweise Fire OS auf Smart-TVs aus dem Markt.

AndroidPIT google is evil 2
Wie böse ist Google wirklich? / © AndroidPIT

Nicholas Montegriffo: "Die Strafe ist eine sanfte Warnung an Google"

Bei allem Gerede über eine historisch hohe Geldstrafe, seien wir ehrlich, das ist nichts, was Google nicht verkraften kann. Kartellrechtliche Vorschriften sollen verhindern, dass einzelne Unternehmen eine kritische Marktbeherrschung erreichen, und ob man das für eine gute Idee hält oder nicht, hängt stark von der jeweiligen moralischen Sichtweise ab. Google Apps, Google-Dienste und Android werden nicht verschwinden und den Markt weiterhin dominieren. Die Strafe der EU ist einfach eine sanfte Warnung an Google, seine Position nicht zu missbrauchen und den Markt für kleinere Wettbewerber zu feindlich zu machen. Verstößt dies gegen den Zweck von Unternehmen, so viel Geld wie möglich zu verdienen? Sicher. Ist das eine schlechte Sache? Nein.

Bastian Siewers: "Android ohne den Play Store ist schwer zu verkaufen"

Ehrlich gesagt, schaut Euch zum Beispiel Deutschland an. Der hiesige Markt wäre eine großartige Chance für einen Hersteller, ein Android-Handy zu verkaufen, das sagt: "Jetzt ohne Google Apps!" Es macht aber niemand. Natürlich nutzt Google seine Position aus, aber am Ende fühlt es sich an, als würde jemand dafür bestraft, dass er zu erfolgreich war. Die Hersteller sind nicht gezwungen, Google-Apps zu verwenden, auch wenn die Alternative für viele nur eine theoretische darstellt. Android ohne den Play Store ist schwer zu verkaufen, es ist aber nicht unmöglich.

Steffen Herget: "Google oder nichts - das ist nicht gut"

Seien wir ehrlich: Die Geldbuße von 4,3 Milliarden Euro wird an der Gesamtsituation nicht viel ändern, obwohl es selbst für Google ordentliches Sümmchen ist. Dennoch ist es wichtig, dass staatliche Organisationen wie die EU-Kommission großen Unternehmen wie Google zeigen, dass sie nicht tun können, was sie wollen, und erwarten, dass jeder damit einverstanden ist. Die Entscheidung richtet sich nur bedingt gegen die Tatsache, dass Hersteller bestimmte Apps installieren müssen, um die von Google angebotenen Dienste nutzen zu können.

Sie zielt vielmehr darauf ab, dass Google seine beherrschende Stellung ausnutzt, um das Geschäft mit der Online-Werbung zu dominieren und andere Spieler vom Markt fernzuhalten. Google betont gerne, dass Android so viel Auswahl auf den Markt gebracht hat - während das bei Hardware und Formfaktoren der Fall ist, ist das Gegenteil der Fall, wenn es um Software, Services und Werbung geht. Hier ist es Google oder nichts - und das ist nicht gut.

Jetzt seid Ihr dran: Was haltet Ihr von der neuen Rekordstrafe gegen Google? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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Top-Kommentare der Community

  • Heiko-K vor 11 Monaten

    Ich nutze gerne die Google Apps und den Play Store usw., wenn dies nicht so wäre würde ich wahrscheinlich ein iPhone nutzen. Dafür das die anderen Hersteller nichts selbst auf die Beine stellen konnten kann man Google doch nicht bestrafen. Sollen sie doch weiter versuchen eigene Betriebssysteme und Appstores zu verkaufen die keiner will. Schon schlimm genug das diese Hersteller Android verschlimmbessern müssen.

  • SmartphoneG vor 11 Monaten

    Ich bin da offen gestanden ganz bei Luca. Amazon, Xiaomi und Co. zeigen, dass man hier keineswegs von einem Zwang reden kann.

    Ich denke vielmehr Google war aktuell der perfekte Sündenbock, denn mit eben dieser Strafe kann Juncker nun in der kommenden Woche in die USA fliegen, und dort um die Strafzölle verhandeln. Zufall? Ich glaube nein. Das war schlicht zu perfekt getimed und die Höhe passt leider etwas zu gut.

  • Peter vor 11 Monaten

    Die EU Kommission straft etwas was eher das kleinste Problem ist, wenn überhaupt. Die sollen mal anfangen drastische Strafen zu verhängen für fest verbaute Akkus und zeitlich stark eingeschränkter Updates.
    Was die vorinstallierten Apps betrifft, so sollte man das zumindest so regeln das man es auch wirklich deinstallieren kann und nicht nur maximal deaktivieren.

  • H.E. vor 11 Monaten

    Bevor ich mir ein Gerät ohne Google Apps holen würde, wäre es dann ein Gerät direkt von Google. Ich mag keine halbgaren Apps von den anderen OEM die auch nichts besser machen als die Dienste von Google.

  • DiDaDo vor 11 Monaten

    Doch, die Alternative heißt "Apple". Und selbst da bist du auf Apples Ökosystem angewiesen. Hier wird mit zweilei Maß gemessen seitens der EU.

78 Kommentare

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  • Aries vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Google hat das offene System gekauft. Darauf haben sie ihre nicht offenen Dienste gesetzt. Diese Dienste können die Hersteller für ihre Geräte lizenzieren. Es geht aber zu weit, den Herstellern mit dieser Lizenz zu verbieten, die Geräte auch ohne Google-Dienste anzubieten.

    Android läuft ganz hervorragend völlig ohne Google-Dienste, nur muss man sich den Ersatz für die fehlenden Dienste zusammensuchen. Wer weiß, welche Vielfalt es geben würde, wenn die Hersteller eigene Lösungen unabhängig von Google hätten einbauen können? Wenn sie deshalb vielleicht sogar der Open Source-Community helfen könnten? So ist das Internet eigentlich groß geworden.

    Insofern halte ich die Strafe für gerechtfertigt.


    • Ich halte die Strafe für zu gering, denn die immensen Gewinne konnte nur fliesen aufgrund des Wettbewerbs-widrigen verhalten ! Es waren am Markt befindliche Firmen die sich bei der EU-Kommision über Google beschwert haben


  •   45
    Gelöschter Account vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    "Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen....!"
    Diese Zitat mit bösem Hintergrund trifft den Aktionismus der EU.... Mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) hat gerade eben die EU die Privilegierung der großen Datensammler in Zement gegossen und deren Dominanz manifestiert. Und die Datensammler bedanken sich mit einem verlockenden Angebot (Pilotprojekt Niederlande/Canada für eine weltweite Datenverknüpfung zur Reiseüberwachung: https://www.weforum.org/press/2018/01/canada-to-test-advancements-in-biometrics-and-blockchain-to-welcome-international-travellers/ )
    Es ist eher ein Scharmützel für das staunende Bildzeitungspublikum... Zudem sind revanchistische Tendenzen zu erkennen: hier bleibt z.B. die europäische (insbesondere DEUTSCHE) Automobilindustrie trotz Dieselskandals dank tiefstem Lobbyismus ungestraft und die USA spielt sich (trotz Umweltverhaltens wie die letzten trumpschen Neanderthaler) als Umweltretter auf und straft dort VW und Konsorten mit Milliardenstrafen ab. Im Gegenzug spielt sich Europa als Datenschützer auf und straft amerikanische Konzerne ab, die dort politische Rückendeckung erhalten! Es ist Bestandteil des Wirtschaftskrieges und dient primär weder dem Daten- noch dem Umweltschutz!
    Und worüber beklagen wir uns? WIR SIND DIE IDIOTEN!!!!
    WIR verschenken unsere Identität und Mündigkeit für Glasperlen (BlingBling) und Feuerwasser (Apps, Apps und nochmal Apps).
    WIR haben mit unseren Konsumverhalten dafür gesorgt, dass z.B. ein nahezu fehlerfreies und absolut laufstabiles Monolith-Kernel System mit hervorragender Sicherheit vor Schadsoftware, mit ressourcensparsamen Echtzeitsystem, mit eigenem Appstore UND der Möglichkeit OHNE den GooglePlayStore 90% aller Android-apk´s in einer Runtime zu installieren, sterben lassen-ich rede vom Blackberry OS10.3...
    WIR beklagen uns über den Klimawandel, müssen aber die Gören mit dem 350PS SUV zum Kindergarten fahren...

    Wer also glaubt, dass die EU mit einer Geldbuße in Höhe von etwa 4,4% des Google-Jahresumsatzes (2017 über 110 Milliarden) etwas anderes will als zu posen, irrt vermutlich...


    • Also wusste 2015 die EU schon das Trump kommt und mächtig am Rad drehen wird , ... solange läuft das Verfahren schon .


      • Das sicher nicht. Aber die Entscheidung für die Strafhöhe ist sicher erst kürzlich gefallen, und für den Zeitpunkt der Bekanntgabe hat es auch wie die Faust aufs Auge gepasst, dass Junker demnächst zu Trump fährt.


  • Ich denke bei Google lässt sich gut Geld holen und da man eh noch Rechnungen offen hat wegen Geld parking in Steueroasen, fordert man eben nun so Geld ein auch wenn die Argumente eher fadenscheinig sind. Google wird den Richterspruch auch weiterziehen. Am Ende bezahlt man vielleicht noch die Hälfte des geforderten Betrags und die Diskussion versandet wieder.


  •   17
    Gelöschter Account vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Naja die EU will ohne Google Apps ein Android System mit Google Play Store und wer der Meinung das die EU recht hat der soll künftig auch für das Betriebssystem sowie bei Windows auch dafür bezahlen da google das Betriebssystem auch nur wegen dem bünddle gratis anbieten kann da es durch werbe einnahmen davon lebt.


  • Hatte Androidpit nicht auch mal. apk-Dateien zum Download angeboten?
    Das wurde doch auch aus rechtlichen Gründen eingestellt.


    • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Androidpit hatte einen eigenen Appstore. Meines Wissens nach wurde der aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.


  • Eine EU App Store von Regierung kontrolliert wäre die Lösung


  • Thomas vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe sowieso das gefühl, dass die EU nur klagt aus Rache wegen der Klagen die Amerika gegen europäsche Unternehmen gemacht hat.
    Die ganze Sache ist genauso dumm, wenn nicht dümmer, wie damals mit Microsoft und dem Internet explorer. Da erlaubt sich doch tatsächlich ein Unternehmen , das sein Betriebsystem zur verfügung stellt, seine eigenen Dienste vor zu installieren. Welch ein Skandal.
    Gnauso könnte ich man sich aufregen, dass in VW Autos kein Blinker von BMW zum einsatz kommt


  • Sinine vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    @ Bastian Siewers
    <<Der hiesige Markt wäre eine großartige Chance für einen Hersteller, ein Android-Handy zu verkaufen, das sagt: "Jetzt ohne Google Apps!" Es macht aber niemand.>>

    Eine großartige Chance? mMn eher eine extrem hochriskante "Chance" mit nur geringer Aussicht auf Erfolg.
    Denn solch ein Gerät mit Android-ohne-Google wäre doch ein Fork und würde somit unter das (im Text leider nur kurz erwähnte) Fork-Verbot fallen. Mit der Folge (mWn) dass der Hersteller dann ALLE seine Geräte nur noch ohne Google ausliefern darf. Dass sich das kaum ein Hersteller traut, sollte niemanden überraschen.

    Dieser Bann alternativer Androidversionen ist mMn sowieso das größere Übel.

    Die Vorinstallierung haufenweiser Google-Apps dagegen finde ich nicht ganz so tragisch (obwohl ich auf einen Großteil davon auch verzichten könnte).


    • Das Fork-Verbot versteh Ich nicht. Android baut doch auf Linux auf und unterliegt somit der GPL.


      • Sinine vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        @ Manfred W.

        Naja, das Forken von Android an sich ist wohl nicht verbietbar.
        Aber Google verbietet für Forks eben die nicht-freien Bestandteile (= Playstore etc.). Und zwar eben nicht nur für ein Gerät/eine Firmware sondern dann komplett für alle Fons dieses Herstellers. mWn kann ein Hersteller also zB nicht 7 Smartphone-Modelle mit Google-Android und 2 Modelle mit geforktem google-freien Android anbieten, sondern muss entweder alle 9 Modelle mit Google oder alle 9 ohne Google machen. (Ebenso darf wohl vermutlich direkt vom Hersteller auch keine alternative google-freie (Android) FW angeboten werden - und das finde ich besonders schade, "Custom-Roms vom Hersteller" fände ich nämlich schon was Feines.)
        Und da (außer ein paar ganz winzigen) kein Hersteller total und für alle Geräte auf Google verzichten möchte, kommt das effektiv einem Fork-Verbot gleich.


  • Peter vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Die EU Kommission straft etwas was eher das kleinste Problem ist, wenn überhaupt. Die sollen mal anfangen drastische Strafen zu verhängen für fest verbaute Akkus und zeitlich stark eingeschränkter Updates.
    Was die vorinstallierten Apps betrifft, so sollte man das zumindest so regeln das man es auch wirklich deinstallieren kann und nicht nur maximal deaktivieren.


    • @Peter leider verdienen die ganzen EU-Staaten aber durch die Mehrwertsteuer darann dass die fest verbauten Akkus oder die zeitlich stark eingeschränkten Updates bei vielen Nutzern zur Anschaffung eines neuen Gerätes in Kurzer Zeit führen. Daher denke ich, dass hier eher nichts passiert.
      Dagegen die "böse, böse Datenkrake" aus fadenscheinigen Gründen zur Kasse zu bitten, ja das könnte evtl. beim Volk gut ankommen, zumindest denken die das.
      und dein Letzter Abschnitt: da gebe ich dir absolut recht.


  • Einen Zwang GApps zu nutzen gibt es nicht. Ich selbst habe Cyanogenmod auf einem LG 4 X HD genutzt. GApps habe ich auf das Nötigste beschränkt. Trotzdem habe ich den Store ect. nachinstalliert. Es war meine Wahl.

    In Asien z.B. gibt es keine vorinstallierten GApps, dies ist für den Verkauf in Europa von großem Nachteil. Damit Oppo, Xiaomi etc. in Europa Fuss fassen können, ist es zwingend notwendig GApps zu installieren. Der "Europäer" will es. Sei es aus Bequemlichkeit oder aus Unwissenheit. Die wenigsten User befassen sich wirklich mit Smartphones, die wenigsten hacken eines und installieren alternative Betriebssysteme wie z.B. Cyanogenmod.
    Google zu Verklagen ist denke ich der falsche Weg. Viele User schimpfen auf Google, dabei sind sie es selbst, welche Android-Smartphones mit GApps kaufen. Wieso Apple hier nicht verklagt wird, verstehe ich nicht. Denn diese machen nichts Anderes als Google.


    • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Vergleiche die Marktanteile von Google und Apple und du hast deine Antwort.
      Es gibt aber noch andere Gründe, warum man nicht auch gegen Apple oder Blackberry vorgegangen ist. Kein Hersteller kann deren OS unter Lizenz nutzen.


  • Smartphones einfach ohne Gapps ausliefern. Gapps von Google laden und fertig.
    Gibt ja genügend Auswahl, also ob man Gapps lite, Gapps Full usw. installieren möchte. Dann kann halt jeder entscheiden wieviel "Bloatware" er auf sein Smartphone schiebt.
    Microsoft hatte es versucht kam aber nicht an IOS oder Android ran. Tizen oder die anderen ROMs sind noch nicht richtig ausgereift und ich denke sogar bzw ich wage es jetzt zu behaupten, dass sie es niemals werden.
    Im schlimmsten Fall einfach eine Costum ROM installieren.


    • Ohne Gapps? Und bitte was hat das mit der "Dominanz in der mobilen Werbung" zu tun? Diese Dominanz bleibt doch erhalten. Sie verschwindet doch nicht nur weil keine Apps mehr vorinstalliert werden. Mal davon abgesehen wird Google wieder ein Schlumpfloch finden.


    • Sinine vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      <<Smartphones einfach ohne Gapps ausliefern. Gapps von Google laden und fertig.>>

      Das wird aber in Zukunft vielleicht nicht mehr (oder zumindest nicht mehr so leicht) möglich sein.
      Google hat doch schon Ansätze gezeigt, das zu unterbinden/zu erschweren; siehe die Meldungen von Anfang dieses Jahres, dass Playstore&Co nur noch mit Zertifizierung (bzw. Registrierung) laufen sollen.


  • Ich bin eigentlich ganz froh, daß es nicht 20 verschiedene Betriebssysteme für Handys gibt. 2 reichen völlig. Windows hat es ja auch letztendlich nicht geschafft.


    • Mir sind die zwei zu wenig. Windows hat eine Menge Potential.


      • Vollkommen richtig, Rene. Aber wenn der Konsument es nicht kauft, war es das. Windows hatte eigentlich alle Möglichkeiten. Da taten sich ein riesiges Softwareunternehmen mit einem führenden Endgerätehersteller zusammen, eigentlich geballte Macht. Aber der User wollte es nicht. Ich selber hatte ein Lumia 920 und fand die Kacheln grottig. Aber das ist natürlich meine persönliche Meinung. Aber Google wegen seinem Erfolg zu verurteilen, finde ich irgendwo grenzwertig.
        Argumentativ bin ich bei Luca Zaninello


      • Sahen wohl nicht genug Leute so


      • Th K vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Windows Phone hatte in Europa zeitweise einen MA von 10 %, andernorts sogar noch höher. Also haben die Kunden es angenommen. Microsoft hat es aber verbockt, weil sie nicht nachgeliefert haben, öffentlich über das System spekuliert haben (vor allem nach dem Chefwechsel) und die App-Entwickler allein gelassen haben.

        An den Kunden lag es nicht, im Gegenteil.


      • Das liegt m.E. überwiegend an den Preisen und an der großen Negativpresse.


      •   25
        Gelöschter Account vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        @Berhard Feder
        Das der User es nicht wollte ist immer der gleiche Quatsch der verbreitet wird.
        Fakt ist das Microsoft schlicht und einfach kein konkurrenzfähiges Produkt am Markt platzieren konnte und mit W10M einfach jeden Fehler gemacht hat den man machen könnte um das eigene mobile OS zu sabotieren.
        Aber wen wundert das wirklich?
        Zu dem Zeitpunkt hatte Mr Cloud himself alias Nadella bereits das Ruder in der Hand und der hat keinen Zweifel aufkommen lassen das er Null Interesse an einem Dritten Smartphone OS hat.


      • Peter vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Windows hatte...


      • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        @Berhard Feder
        Zu einem guten System, das am Markt angenommen wird, gehört nicht nur gute Hardware und ein gutes OS. Wenn der Store wenig Angebote hat, dann ist das auf Dauer für den Käufer nicht attraktiv. Dass das aber nicht geklappt hat, kann man weder dem Käufer noch den Entwicklern von Apps anlasten.


  • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Na, ich bin gespannt, wie Google letztlich reagieren wird. Sundar Pichai hat ja bereits angedeutet, dass Android bislang ja kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Vielleicht wird man angesichts der einschränkenden Vorgaben der EU künftig daran etwas ändern? Am Ende wird das alles nicht zum Vorteil der Kunden sein. Aber der Verbraucher steht bei den Entscheidungen der EU sowieso nie im Mittelpunkt.


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Genau darauf bin ich auch äußerst gespannt. Die Strafe an sich ist ja nicht das Problem, sondern dass Google nicht so weiter machen dürfte wie bisher. Leider wird sich das natürlich ewig lange hinziehen, wie immer in solchen Fällen.


    • H.E. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Das ist ja bei allen Entscheidungen der EU leider so, das am Ende gegen den Verbraucher geht, die Firmen finden immer einen Weg sich das Geld beim Kunden zu holen.


  • Spannendes Thema...

    Die EU hat ja nicht unrecht mit Ihrer Darstellung.

    Nur wie das Thema JETZT angegangen wird, erinnert es an den guten alten Schwanzvergleich.

    Trumpel mag uns nicht? Okay, machen wir Freihandel par excellence mit Japan (positiv) und schießen zwei Tage später Google einen aber mal so richtig rein (könnte sich im Nachgang für den Nutzer als eher negativ auswirken).

    Brüssel schlittert momentan von einer Verlegenheit in die nächste.


  • Das Ganze ist doch eher lächerlich und schadet Europa! Soll doch jeder ein Handy OHNE ALLES kaufen dürfen("spannend") - oder zu Apple greifen was erheblich "schlimmer" vorgeht!! Übrigens MUSS jede Firma irgendwo Geld VERDIENEN "DÜRFEN"! Europa gegen Google ist noch dämlicher als das Gespräch Trump(el) /Putin...


    • Natürlich muss eine Firma Geld verdienen. Aber nicht mit unlauteren Mitteln.


      • was für unlautere Mittel? Android kann auch ohne google-Apps betrieben werden. Und das Google seine eigenen Dienste puschen willen ist nur legitim, täten sie es nicht würde ich mir um den Verstand der Google-Führung sorgen machen und dann auch um Android.


  • Uwe vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Bei 90 Milliarden Barreserven, sollte das ein Klacks sein.
    Mal sehen, wieviel bei rum kommt, wenn sie es anfechten.
    Teuer könnte es aber weiterhin bleiben und werden. Es bleibt interessant.


  • H.E. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Bevor ich mir ein Gerät ohne Google Apps holen würde, wäre es dann ein Gerät direkt von Google. Ich mag keine halbgaren Apps von den anderen OEM die auch nichts besser machen als die Dienste von Google.


    • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Die Apps von Google sind oft genug auch nur "halbgar"


      • H.E. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Schon bei Samsung habe ich lieber die von Google genutzt als den Müll von Samsung, die waren nicht so der Hit, sorry.


      • Ich gehe sogar so weit zu sagen dass bis zu 99 Prozent von Android und den Apps überflüssig ist. Der Standardanwender benötigt m.E. nur eine Handvoll Apps. Der fortgeschrittene Anwender benötigt schon etwas mehr. Und der professionelle Anwender (zu denen gehöre ich) findet nur einen Bruchteil an für ihn brauchbaren Apps, vieles was er bräuchte gibt es für Android nicht oder lässt sich auf einem Smartphone nicht sinnvoll nutzen (Tabellenkalkulation z.B. ist auf dem Smartphone grauenhaft).


      • Tim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Allein der Samsung Browser ist Welten besser, als dieser Chrome-Müll.
        Das gleiche gilt für Samsung Musik und S Health ist ebenfalls deutlich besser, als Googles Fit-App

        die einzigen "guten" Apps von Google sind der Play Store und YouTube. Wobei YouTube eigentlich auch eine schreckliche App ist, aber gibt da quasi keine Alternative.


      • H.E. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Wow und da war wieder unser Tim der Samsung in jeder Lebenslage verteidigt. Darauf habe ich nur gewartet.


      • Mal ne frage an dich als v30 Nutzer, welche displayfolie kannst du mir empfehlen?


  • Daniel vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Google nutzt seine Stellung aus und deshalb ist eine Strafe gerechtfertigt. Klar wird kein Hersteller offiziell gezwungen den Play Store und damit verbunden weitere Google Apps zu installieren.

    Aber die Hersteller und Google wissen ganz genau: In Europa wird sich ein Gerät ohne Play Store nur schlecht verkaufen also sagt Hersteller OK. Google freut sich und kann durch die eigenen vorinstallierten Apps noch mehr Daten sammeln und schränkt damit den Wettbewerb ein, da die meisten User vorhandene Apps wie GMaps, GFoto oder Chrome verwenden als andere Apps zu installieren

    Gelöschter Account


    • @ Daniel, Zitat: “ Google freut sich und kann durch die eigenen vorinstallierten Apps noch mehr Daten sammeln und schränkt damit den Wettbewerb ein, da die meisten User vorhandene Apps wie GMaps, GFoto oder Chrome verwenden als andere Apps zu installieren“
      Das liegt nur an den Usern, die zu bequem sind sich ein paar Gedanken über ihre Privatsphäre zu machen. Dafür kann Google nichts!
      Das ist ein Unternehmen, das Geld verdienen MUSS. Abgesehen von den Hauptaktionären, haben sie auch Tausende von Mitarbeitern mit den Familien, die auf der Gehaltsliste stehen.
      Wird denen die EU die Gehälter zahlen?
      Über jeden Pups wird das Internet befragt, aber zu dem Thema Privatsphäre, Daten sammeln, gibt fast jeder Handyuser die Verantwortung aus der Hand?
      Man kann die meisten Google Apps deaktivieren und denen die Berechtigungen (ganz oder teilweise) entziehen.
      Einfach!


      • @Ingalena
        So einfach kann man den Apps die Berechtigungen nicht entziehen. Und man kann auch nicht alle Berechtigungen entziehen (was es alles an Berechtigungen und Subberechtigungen gibt sieht man in xPrivacy). In älteren Androidversionen kann man ohne Zusatztools keine Berechtigung entziehen. Zudem wissen die meisten Anwender nicht welche Berechtigung und Anwendung überflüssig ist. Und viele Apps greifen Daten bereits während der Installation ab, also noch bevor der Anwender den Zugriff verbieten kann.


    • @Daniel dann ist aber nicht Google das Problem sondern wir User, dann ermöglichen wir dieses verhalten von Google nämlich nur, da sollte eher eine Aufklärung stattfinden, was mit Android ohne Google möglich ist und nicht Google für unsere Vorlieben bestraft werden.


  • Egal, welcher Konzern welche Strafen bezahlen muss, das Geld zucken aus der Tasche letzendlich...wir.


  • Dänu vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich glaube man muss sich jetzt etwas ganz anderes fragen:
    Wenn man Google versucht soviel Strafe aufzubrummen, wie verrückt und hoch muss dann erst die Strafe gegen Apple sein, wo man noch viel geschlossener ist .....


    • H.E. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Tja aber wagt sich dort die EU heran? Wahrscheinlich nicht.


      • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Warum sollte sie auch. Es geht bei der Strafe auch darum, dass Google eine marktbeherrschende Stellung hat. Und jetzt denk mal nach und schau dir den Marktanteil Apples an.


    •   25
      Gelöschter Account vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      @Dänu
      Irgendwie hast du die Thematik noch nicht ganz verstanden.
      Apple zwingt ja keine Hersteller dazu Apple Apps zu installieren damit sie ihre Hardware mit iOS nutzen zu dürfen. iOS gibt es ja nur auf Apple Geräten, das ist also eine vollkommen andere Thematik als die bei Google.
      Hat also gar nichts mit dem geschlossenen System von Apple zu tun und dort gibt es auch keine vergleichbare Grundlage für eine Strafe.


      • @Nordlicht2112
        aber es wird auch kein Hersteller gezwungen seine Android-Handys mit Google-Apps auszustatten. Das OS Selbst ist Kostenlos. Google Zwingt also niemanden Google-Apps zu installieren um Hardware und OS zusammen zu nutzen.


  • Das ist die EU-Kommission aber früh drauf gekommen....
    Nur deswegen hat Google Android auf den Markt gebracht. Der Umsatz wurde dadurch extrem, von ca. 15 Milliarden 2008 auf ca. 90 Milliarden 2017, Tendenz nach wie vor steigend, erhöht. Der Gewinn ist mittlerweile auf knapp 20 Milliarden pro Jahr angestiegen und man hat Barmittel in der Höhe von ca. 100 Milliarden. Alle Google-Dienste und vor allem die Suchmaschine sind auch nicht mehr weg zu denken, der Algorithmus ist allem anderen total überlegen und das schon lange Zeit. Da holt sich Google nur was man sich damit erarbeitet hat und die Idee mit der Mobilität und somit Android quasi alle Menschen zu erreichen war einfach genial.
    Das einzige was ich daran verwerflich find ist und da gibt es auch einige andere Konzerne welche man damit ansprechen muss, die zahlen fast keine Steuern. Da werden die Milliarden angehäuft und man zahlt weniger Steuern wie der Metzger an der Ecke. Da sollte die EU einhaken und die legitimen Steuern eintreiben. Es gibt auch genug arme Menschen in Europa und damit könnte man viel Gutes tun. Google, Apple und all die anderen BigPlayer sollen etwas vom Kuchen abgeben und gut ist, die Ideen und Innovationen zu bestrafen ist kleingeistig und mMn nicht der richtige weg.


  • Ich nutze gerne die Google Apps und den Play Store usw., wenn dies nicht so wäre würde ich wahrscheinlich ein iPhone nutzen. Dafür das die anderen Hersteller nichts selbst auf die Beine stellen konnten kann man Google doch nicht bestrafen. Sollen sie doch weiter versuchen eigene Betriebssysteme und Appstores zu verkaufen die keiner will. Schon schlimm genug das diese Hersteller Android verschlimmbessern müssen.


  •   17
    Gelöschter Account vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Es würde meiner meinung nach nur die Standart inhalte von den herstellern (Kontakte,SMS, Einstellungen usw...) und der google play store reichen den rest einfach selber installieren wenn man es braucht.


  • Alex vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Schwachsinnige alles Schwachsinnige. Schaut euch mal die Vita von Juncker an, gerade im Bezug auf Amazon.

    Scheinheilig Schwachsinnige nicht mehr und nicht weniger. Das bei solch abstrusen Aussagen die hier von der EU in den Raum geworfen werden, die keiner mehr für voll nimmt ist doch klar. Das Prinzip Europa ist ein wunderbares Prinzip, doch ist es vor Jahren schon an den Bürokraten kaputt gegangen.


  • Th K vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Das Bußgeld wird nicht das schmerzhafte sein. Sondern, dass Google eben diese Herstellervorgaben künftig nicht mehr machen darf. Das ist die eigentliche Strafe.

    NilsD


  • Ich unterstütze EU-Kommission. Google ist überall und die Firma zwingt zu seinen Services. Will man Google oder nicht, muss man trotzdem Google dabei haben. Es gibt keine Alternative und es kling wie ein Monopol. Man soll es verhindern.


    • Android ist eine Plattform,die allen offensteht (im Gegensatz zu der Marke mit dem Apfel). Dass das wahllose Auseinanderreissen der dazugehörigen Komponenten das Zusammenspiel und damit die User Experience ruinieren würde müsste eigentlich jedem klar sein. Dies auch noch der Willkür der OEMs zu überlassen, die allesamt viel Ambitionen aber null Kontinuität bezüglich Apps und Softwareplattformen haben, würde den Tod von Android bedeuten. Dass kann und darf sich Google auf keinen Fall gefallen lassen.

      Die OEMs sollten froh sein, dass sie mit Android quasi umsonst ein für jegliche Hardware geeignetes System haben, mit den sie Apple locker entgegen treten können.
      Leider haben die letzten +10 Jahre gezeigt, das die Hardwarehersteller nicht damit umgehen können und in erster Linie viel Energie darauf verwenden, Android durch eigene Softwareaufsätze zu verunstalten.
      Was wirklich wichtig wäre, ist Hardwarehersteller zu befähigen, mehr Innovationen zu Android beizuitragen. Aber die EU ist halt EU und kein Technologieförderverein.


      • Th K vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Apps wie Duo, Kiosk, Video, Hangout, YouTube, Maps, Kalender, Gmail, Google+, Fotos ... haben nichts mit "User Experience" zu tun und sind für die volle Funktion von Android bei Drittherstellern völlig unnötig. Nur darum geht es.

        Im übrigen verkaufen die deiner Meinung nach "unfähigen Hersteller" im Gegensatz zu Google selber massenhaft Geräte. Trotz (oder wegen?) ihrer eigenen Android-Versionen.


      • "...sind für die volle Funktion von Android bei Drittherstellern völlig unnötig. "

        Sehe ich genau so. Ich habe schon immer so viele Apparten (z.B. Galerie, Email, Kalender etc.) doppelt auf dem Smartphone, weil ich andere Apps besser finde als die von Google. Da würde auch wieder einiges an Speicher frei werden. Warum im Einrichtungsprozess nicht so was in der Art wie den Aroma Installer einbauen? Da könnte man sich die Google Apps raussuchen, die man möchte und den Rest wie gehabt später installieren.


      • "Leider haben die letzten +10 Jahre gezeigt, das die Hardwarehersteller nicht damit umgehen können und in erster Linie viel Energie darauf verwenden, Android durch eigene Softwareaufsätze zu verunstalten."

        Nicht jeder ist perfekt, aber das, was Google gemacht, ist einfach Scheiße. Pixel 2 und 2 XL haben viele Probleme und Energieeffizienz sind sie auch nicht. Z. B., OnePlus zeigt besser Performance und brauch dafür weniger Energie. Schnellladung kann man überhaupt nicht "schnell" bezeichnen. Der Akku ist einfach durchschnittlich (Hallo von P20 Pro). Das Display ist einfach schlecht, für diesen Preis ist es einfach Scheiße. Aber das ist Google, deswegen finden viele Menschen viele Ausrede, wenn man das nicht mit dem anderen Handy vergleich ist es gar nicht so schlimm usw. ...


      • @Chrisoph B.
        dein Vorschlag für den Einrichtungsprozess wäre ein möglicher Kompromiss, ich weis aber nicht ob die Bürokraten der EU damit zufrieden wären. Ich fände sowas aber gut.


    • DiDaDo vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Doch, die Alternative heißt "Apple". Und selbst da bist du auf Apples Ökosystem angewiesen. Hier wird mit zweilei Maß gemessen seitens der EU.


      • Stimmt, auf der anderen Seite hat iOS auch "nur" einen Marktanteil von 14% (Tagesschau Video). Vielleicht ist das für die EU noch nicht genug. ;-)


      • Th K vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Es geht doch überhaupt nicht um das Ökosystem oder überhaupt um irgendeine Art von System.

        Es geht darum, dass

        1.) Google im Gegensatz zu Apple eine marktbeherrschende Stellung hat.

        2.) In dieser Stellung seine Position ausnutzt, und Dritthersteller dazu zwingt, Google-Apps vorzuinstallieren, was Google in seiner Stellung noch stärkt, da es andere App-Anbieter benachteiligt, die so eine Macht nicht ausüben können.


      • Android kontrolliert fast den ganzen Markt, deswegen.


      • DiDaDo vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        Es ist ja auch Googles Betriebssystem. Und wer sich an Googles Apps auf Googles (kostenlosem!) Betriebssystem stört, der hat Alternativen. Ist jetzt nicht so, dass Google ein Monopol hat.


  • Ich bin da offen gestanden ganz bei Luca. Amazon, Xiaomi und Co. zeigen, dass man hier keineswegs von einem Zwang reden kann.

    Ich denke vielmehr Google war aktuell der perfekte Sündenbock, denn mit eben dieser Strafe kann Juncker nun in der kommenden Woche in die USA fliegen, und dort um die Strafzölle verhandeln. Zufall? Ich glaube nein. Das war schlicht zu perfekt getimed und die Höhe passt leider etwas zu gut.


    • Das stellst du aber sehr gewagte Thesen auf, die man aber schon widerlegen kann. Die Strafe war das Ergebnis einer 3 Jahre langen Ermittlung und vor 3 Jahren war von Strafzöllen überhaupt noch keine Rede. Es wurde vor einem Jahr auch schon eine Strafe gegen Google wegen der Praktik bei der Produktsuche verhängt, welche im Gegensatz zu der jetzigen sogar noch eine Berechtigung hatte. Auch Microsoft musste schon mal über eine Milliarde zahlen, weil man im IE einen Zwang bei Windows erkannt haben will. Ich finde die Android-Strafe nicht in Ordnung aber das hat mit den Ermittlungen als solche und schon gar nichts mit den Strafzöllen jetzt zu tun. Man könnte ja auch gegen Google und die anderen digitalen Anbieter Strafzölle verhängen aber da müsste man Irland in die Knie zwingen, was anscheinend nicht so leicht sein dürfte. Die 13 Milliarden Steuernachzahlung hat Apple auch noch nicht gezahlt....


      • Das ist keine gewagte These, das pfeifen die Spatzen von den Dächern. Selbst in der Tagesschau wird die Vermutung ausgesprochen, dass zumindest der Zeitpunkt der Strafe kein Zufall ist. Junkers kann jetzt gegenüber Trump mit den Muskeln spielen, im Sinn von "Wie Du mir, so ich Dir".


        http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-427383.htmli

        Ab 1:48 Min.

        Quelle Tagesschau


      • Kaum wird gegen einen US-Konzern eine Strafe verhängt kommen die Verschwörungstheoretiker aus ihren Löchern gekrochen. ;)


      • Die "Tagesschau" hat einen hervorragenden Ruf und gilt als seriös. Wenn dort ein solcher Zusammenhang geäußert wird, das Video ist ja noch online, kann man davon ausgehen, dass belastbare Indizien vorliegen, oder sogar Aussagen von Informanten.
        Natürlich kann man auch Äußerungen aus solchen Quellen kritisch hinterfragen, aber alles in Frage zu stellen, und als "Verschwörungstheorie" abzutun, was nicht zur eigenen Meinung passt, macht einen selber zum Verschwörungstheoretiker.


      • @Michael S.
        Du hast recht, die Ermittlungen gab es schon vorher, aber die Höhe der Strafe? Und die 90 Tage Frist? Komm schon, diese Entscheidung viel erst jetzt. Ich denke man hat hier einfach die Gunst der Stunde genutzt ein bereits länger laufendes Verfahren jetzt dazu genutzt etwas zum Verhandeln zu haben. Ansonsten erschließt sich mir diese unnütz harte Haltung gegenüber Google nicht, die am Ende nur den Verbrauchern und damit der EU schaden würde.


    • so betrachtet kann man eine Strategie vermuten.

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