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Kommentar 5 Min Lesezeit 187 Kommentare

Es ist an der Zeit, sich von Facebook zu verabschieden

Facebook ist offenbar am Ende. Fake-News, Echokammern, ungebremste Hetze und nachweisliche Angriffe auf die Demokratie haben das einst als sozial bezeichnete Netzwerk und viele seiner rund zwei Milliarden Nutzer vergiftet. Der Umgang mit unseren Nutzerdaten war schon von Anfang an fragwürdig. Doch die jüngsten Skandale um politische Manipulation mit Cambridge Analytica sowie das Aufzeichnen unserer Anruf- und SMS-Protokolle haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Erstmals ziehen die Leute ernsthaft aus dem Netzwerk aus. Und wir erklären Euch, warum sie damit recht haben, und was dies nach sich ziehen könnte.

Es ist schon traurig, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Völlig unreguliert konnten sich Daten-Giganten wie Amazon, Google und Facebook vergrößern und immer intimere Details über Menschen in aller Welt sammeln. Diese Details wurden analysiert und in unterschiedlichen Weisen ausgenutzt. Wäre es bei personalisierter Werbung geblieben, hätte sich vermutlich niemand großartig aufgeregt.

Doch Echokammern, in denen Menschen mit einseitiger Berichterstattung konfrontiert werden und Datenanalysen, die diese Kammern gezielt mit Fake-News beliefern und damit Massen von Menschen manipulieren, haben eine neue Qualität von Big-Data-Verschwörung offenbart. Es war schon lange klar, dass wir jene Web-Dienste irgendwie bezahlen müssen, wenn sie schon nicht unser Geld verlangen. Doch dass sie unsere Freiheit kostet, ahnten nur wenige.

Schon im Jahr 2011 hatte Avaaz- und Upworthy-Gründer Eli Pariser vor den Filter-Bubbles im TED-Talk gewarnt, und vorhergesagt, dass sie unseren Blick auf die Welt verzerren werden. Dass er Recht behalten sollte, wurde spätestens in diesem Jahr mit dem Cambridge-Analytica-Skandal bewiesen.

Was ist dieser Cambridge-Analytica-Skandal?

Die extreme Kurzfassung des Skandals lautet, dass ein britischer Professor namens Aleksandr Kogan über eine unscheinbare Umfrage die Daten von 57 Millionen Facebook-Nutzern gesammelt hatte. Diese gab er an das Untrenehmen Cambridge Analytica weiter, die diese Daten nutzte, um jene Nutzer bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 zu beeinflussen – zugunsten von Donald Trump. Diesbezügliche Ermittlungen laufen noch, doch jede weitere Erkenntnis daraus klingt wie aus einem Albtraum.

Ebenso ein Albtraum ist Facebooks Umgang mit der Krise. Die bitterste Aufarbeitung wagt der Unternehmer und ehemalige Apple-Mitarbeiter Jean-Louis Gassée, der überzeugt ist, dass Zuckerberg uns "für Idioten" hält. Nach Steve Jobs' "Ihr haltet das iPhone falsch" und Scott McNealys (Sun-CEO) "Kommt drüber hinweg, Ihr habt keine Privatsphäre." ist Zuckerbergs doppeldeutiges "Eure Privatsphäre ist uns wichtig" das frechste Statement, das er seit langem gehört hat. Gassée sagt:

"Natürlich ist Euch unsere Privatsphäre wichtig; Ihr verdient Milliarden mit der Überwachung und Analyse unserer Privatleben. Man wundert sich, wie sehr sich Zuckerberg über die Doppeldeutigkeit seiner Worte bewusst war."

Weiter kritisiert er Zuckerbergs Behauptung, schnell gegen den Missbrauch im Zusammenhang mit Cambridge Analytica vorzugehen. Denn...

  • Facebook teilte schon immer zu viele Nutzerdaten mit Dritten.
  • Facebook wurde schon 2011 vor dem Missbrauch von App-Berechtigungen gewarnt.
  • Die Einverständniserklärungen zum Nutzen von Facebook-Apps sind ausnahmslos zu kompliziert für den Durchschnittsnutzer.
  • Facebook war sich offensichtlich schon lange über den Missbrauch bewusst und hatte nichts unternommen.

Natürlich hat Facebook nichts unternommen. Schließlich werden politische Kampagnen fleißig finanziert und große Teile des großzügigen Wahlkampfbudgets konnte Facebook in Form gesponserter Posts für sich sichern. Die Frage ist also: Wie viele Skandale in der Qualität von Cambridge Analytica haben wir noch nicht entdeckt?

Facebook, Gesprächsprotokolle und Berechtigungen

Ein Kleiner Teil an Nutzern wird beim Extrahieren seiner Facebook-Daten erstaunt feststellen, dass auch Gesprächsprotokolle aufgezeichnet wurden; also die Meta-Information darüber, mit wem Ihr wie lange gesprochen habt. Während dies nur auf Android-Geräten mit Android 4.1 Jelly Bean geschah und durch die Umstrukturierung des Berechtigungsmanagements mit API-Level 16 behoben wurde, zeigt diese Besonderheit doch klar auf, wie Facebook tickt.

Auch den laxen Umgang mit unseren Bewegungs- und Standortdaten musste der Verbraucherzentrale Bundesverband erst (zusammen mit dem Klarnamenzwang) wegklagen, damit Facebook nicht mehr ab Werk Euren Chatpartnern verrät, wo Ihr gerade seid. Künftig müsst Ihr dieses Feature zuerst einschalten.

Die Stimmung ist schon längst gekippt

Nicht nur Nutzer, Politik und Regulierungsbehörden verlieren den Glauben an Facebook. Während die US-Regulierungsbehörde FTC eine nicht-öffentliche Untersuchung von Facebooks Privatsphäre-Praktiken startet, verlieren Investoren allmählich den Glauben an das Unternehmen. Die Aktie fiel zwischenzeitlich auf ein Ein-Jahres-Tief, nachdem sie in den vergangenen fünf Jahren fast kontinuierlich gestiegen war.

In anderen Social-Media-Kanälen, aber auch in den Überschriften etlicher Medien taucht immer wieder der Hashtag #DeleteFacebook auf, der auf Twitter buchstäblich zum geflügelten Wort wird. Elon Musk löschte kurzerhand die Facebook-Seiten zu Tesla und SpaceX. Edward Snowden meldete sich kurzerhand zu Wort und erklärte es zu unserer moralischen Pflicht, sich gegen Daten-Monopolisten wie Facebook zu stellen, wollen wir unsere Freiheit behalten.

Die nächsten Schritte

Weil wir nicht davon ausgehen, dass Facebook unter Mark Zuckerberg einen moralischen Wandel durchleben und plötzlich gut wird, sind wir als Nutzer zum Handeln gezwungen. Der Klarnamenzwang wird verschwinden, das ist gerichtlich beschlossen. Anonymes Nutzen wird einfacher. Auch können wir aufhören, Facebook so viel von uns zu geben; die Gesichtserkennung durch getaggte Fotos zu optimieren, Facebook jeden unserer Schritte mitzuteilen, jede Veranstaltung zu bewerten.

Es muss nicht alles auf Facebook geschehen. Das war vor Facebook auch nicht so. Das Netz war dezentral, ein Ort für viele von vielen. Sein Erfinder Tim Bernes-Lee wählt dramatischere Worte und sagt, dass Facebook und Google das Netz zur Waffe machen.

Facebook bot uns Bequemlichkeit an, da alles an einem Ort oder in einer App ist. Doch nun wird endgültig offenbar, dass wir dies mit einem vollständigen digitalen Abbild unserer Persönlichkeit im Netz bezahlt haben. Auch bezahlen wir es damit, immer einseitiger informiert und potenziell benutzt zu werden. Die einzig passende Antwort darauf ist ein klares Nein.

Ein Ausstieg aus Facebook oder gar Google ist kompliziert. Unsere Abhängigkeit von ihren Diensten ist gewaltig geworden. Für einzelne Nutzer ist es nur unbequem. Für Unternehmen, ja selbst für AndroidPIT wäre es mit einem direkten finanziellen Schaden verbunden, schließlich akquirieren wir einen beachtlichen Teil unserer Leserschaft über die Online-Dienste.

Ein Rückzug muss also klug geplant und geduldig umgesetzt werden. Wie das geht, behandeln wir im separaten Artikel. Wenn Ihr schon den Finger auf dem "Facebook-Konto löschen"-Button habt oder das Konto aus gutem Grund beibehaltet, macht gerne bei unserer Umfrage mit. Für alles andere hinterlasst gerne einen Kommentar!

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Top-Kommentare der Community

  •   40
    Gelöschter Account vor 6 Monaten

    @Sophia Neun & Co.

    Zu eurem sog. "Statement":
    AndroidPIT stellt seine finanziellen Interessen also weit über das Wohl und den (Daten-)Schutz der eigenen Leser?! Das darf man wohl ruhigen Gewissens als ziemlich unsozial bezeichnen. Bei eurem sog. Statement handelt es sich vielmehr um eine sehr faule Ausrede - vielleicht kann man es sogar Heuchelei nennen.
    Entweder, AndroidPIT macht Nägel mit Köpfen und löscht auch seine FB-Seite, oder ihr schwimmt schön weiter auf der momentanen Anti-FB-Welle mit, nur um damit zusätzliches Geld zu verdienen. Entscheidet euch!
    Aber einerseits fürchterlich gegen FB zu hetzen, andererseits trotzdem selber dort zu bleiben - das geht ja mal gar nicht, ist extrem unglaubwürdig und unseriös.

    Die Wogen werden sich sowieso demnächst glätten. Dann denkt niemand mehr daran und alle legen weiterhin ihr ganzes Leben in Facebooks Hände. Und Unternehmen wie eures werden weiter mit FB Geld scheffeln.

    Wenn ihr ehrlich seid, dann seht ihr ein, dass ihr überhaupt nicht auf eure FB-Seite angewiesen seid. Der finanzielle Gewinn, der euch FB einbringt, dürfte eher marginal sein.
    Schließlich dürfte es wohl eher so aussehen, dass Leute, die sowieso bei APit lesen, euch irgendwann auch bei FB "folgen". Andersrum dürfte es selten der Fall sein - also dass die Leute euch zuerst bei FB entdecken und erst dann regelmäßig eure (werbeverseuchten) Internetseiten besuchen.

    Oder wollt ihr wirklich behaupten, dass ihr auf eure FB-Seite angewiesen seid und dass APit ohne sie untergehen würde? Das wäre ein Armutszeugnis.

    Wie gesagt, entweder, ihr löscht eure FB-Seite auch umgehend, oder ihr schwimmt schön weiter auf den ganzen FB-Skandalen mit und nutzt sie zu eurem eigenen Vorteil aus.
    Aber dann tut nicht so, als wenn euch der (Daten-)Schutz der Leser irgendwie am Herzen liegen würde. Das wäre nämlich eine ganz große Lüge.

  • Eric Ferrari-Herrmann
    • Staff
    vor 6 Monaten

    Und die Kommentare werden immer mehr wie YouTube. Hast du irgendwelche Vorschläge zu Verbesserung, oder nur Bock auf billiges Motzen?

  • Mario W. vor 6 Monaten

    Ich lebe schon ca 6 Jahre ohne Facebook ;-) Und das gut. FB war/ist nur der Nachfolger von wer-kennt-wen für mich gewesen. Da hat sich am Ende auch nur jeder wichtig gemacht und gepostet er sitzt gerade aufm Topf nur damit er Aufmerksamkeit von "Freunden" bekommt :-P Das wahre Leben findet draußen statt und nicht im Netz bei "Freunden"... manche haben da ja zwischen 500 und 1000 Freunden *lach* Und wer von FB weg will und WhatsApp auch satt hat kann zu genügend anderen Messengern wechseln. Threema, Telegram, ... Sogar der WhatsApp Gründer hat einen neuen Messenger am Start "Signal" und der ist auch aufm #DeleteFacebook Trip wie einige große Firmen auch. Gerade gelesen das das Playboy Unternehmen auch raus ist.

  •   40
    Gelöschter Account vor 6 Monaten

    Tja, dass du meine Aussage etwas seltsam findest, finde ich wiederum äußerst seltsam. Somit haben wir beide wohl etwas Seltsames gemeinsam. Seltsam!

    Wie ihr in der Überschrift selber sagt: "Es ist an der Zeit, sich von Facebook zu verabschieden". Das gilt nicht nur für die APit-Leser und alle anderen Nutzer, sondern auch für AndroidPit.

    Aber wenn sich AndroidPIT weiterhin zu einer Art Handlanger von Facebook machen möchte und den eigenen Gewinn auf so einem fragwürdigen Weg optimieren will - bitte. Macht das. Das ist eure Entscheidung! Aber wer sowas macht, geht vielleicht auch über Leichen.

    Wie ich bereits geschrieben habe - was ihr hier vorbringt, sind nichts als oberfaule Ausreden, auch das mit der Markenbekanntheit und euren Kooperationen mit anderen Firmen über Facebook. Denn wenn man wirklich etwas ändern und verbessern will, dann findet man immer einen anderen Weg. Immer!

    Stellt euch einfach vor, dass es Facebook morgen nicht mehr geben würde. Weil Herr Zuckerhaufen den Dienst einstellt, oder weil es verboten wird oder oder oder. Würden eure Kooperationen/Kontakte dann abbrechen, eure Markenbekanntheit darunter leiden, eure Gewinne schmerzhaft einbrechen etc. pp.? Nein, definitiv nicht. Ihr würdet andere und vor allem bessere Wege finden. Vorausgesetzt, dass der Wille und die Bereitschaft dazu vorhanden sind. Leider scheint es aber bei AndroidPIT an beidem zu mangeln. Dabei wäre das mal eine tolle Möglichkeit für euch, als Vorbild vorwegzugehen und Pluspunkte zu sammeln. Aber das war wohl nichts. Pustekuchen! Also doch wieder nur auf der Welle der Entrüstung mitschwimmen und das Ganze schön vermarkten.

    Alles oder nichts, Sekt oder Selters, Barfuß oder Lackschuh! Das wäre mal eine gute Sache. Statt immer nur so einer halbseidenen, lauwarmen Brühe.

    "Facebook ist schlecht, böse und kriminell, aber wir bleiben trotzdem dort - weil es nicht anders geht" - Das ist Blödsinn hoch Zehn!

    P.S.: Ich hoffe, dass meine deutlichen (und bewusst etwas provokanten) Worte eure sanften Gemüter nicht zu sehr verletzen. Falls doch, dann ist es nicht mein Verschulden, sondern liegt allein an euch und euren Persönlichkeiten ;-)

  • Tim vor 6 Monaten

    und trotzdem soll man APit immer noch auf Facebook folgen... ^^

187 Kommentare

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  • @ André Passut

    Deine Äußerungenen sind kaum zu ertragen


  • Netzwerke wie MySpace und studiVZ kamen, sahen und siegten. Dann kam Facebook und o.g. Dienste verschwanden in die Bedeutungslosigkeit. Ein jeder hat es überlebt. Auch FB wird eines Tages dieses Schicksal ereilen. Und die Welt wird sich danach noch immer drehen.

    Ich bin bei FB weg und nutze nur noch Instagram und WhatsApp.

    Für Geburtstage und Events brauchen ich kein Facebook. Und wahre Freunde haben viele Möglichkeiten um verbunden zu bleiben.


  • #Interessiertmichnicht
    #tretedochselberaus
    Das ist alles was ich dazu zu sagen habe, ich hasse sachen die künstlich hochgepeitscht werden. Zumal ich auf Facebook mit einer Menge Leute chatte die nichts anderes als Facebook haben.

    Peter


  • Sich von Facebook zu verabschieden hat auch was gutes 🙂🖖... so nimmt die Zahl der handysüchtigen smombies endlich mal etwas ab und die Menschheit sieht auch mal wieder wo man hinläuft und lampenmasten werden geschont und es gibt weniger blaue Flecken sowie Stürze. wenn das nicht hilft dann empfehle eine handyprothese... schon schlimm das so was erst erfunden werden musste.


  • Hallo , ich hab alles gelesen dankeschön für die infos , ich benutzen googlemail wurde nie gesperrt bei facebook kommt immer warnung
    Gott sei dank habe ich bei ein problem melden gesendet eine amtliche ausweiss würde freigeschaltet steht in einstellung
    Support-konsolen ;)
    Es läuft weiter
    Android 7.1. ( updates )
    Mit freundlichen Grüßen
    Berkan Gümüsdere


  • Aries vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Dieser Artikel ist den Webspace nicht wert, da zeitgleich ein Gewinnspiel für eine andere Plattform des Facebook-Konzerns läuft, das Instagram neue Nutzer zu bringen.

    Mir stellt sich die Frage, ob Facebook nicht versucht, den Nutzerschwund auf Facebook durch Nutzeranwerbung auf den anderen Konzern-Plattformen auszugleichen.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Facebook hat uns kein Geld für das Gewinnspiel auf Instagram gezahlt. Es war unsere Entscheidung für dieses Gewinnspiel mal einen von uns recht neuen Kanal zu nutzen.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ob Nutzer oder nicht: Facebook legt Schattenprofile über alle an:
    https://netzpolitik.org/2018/ob-nutzer-oder-nicht-facebook-legt-schattenprofile-ueber-alle-an/

    Bin gespannt, was noch alles aus dem Sumpf ans Tageslicht kommt...


  • Izzy
    • Blogger
    vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Besonders konsequent finde ich, dass sich bei diesem Artikel auch Facebook "Like" bzw. "Share" Buttons befinden:

    "sharingFacebookRequest":["https://tracking-opi.fonpit.de/tracking/MjAxOC0wMy0zMFdYemQ1RGxpV3JvZGc3anBOUU1UOFE/share/fb/click?vote={vote}"]

    Da muss man sich fragen, wie ernst man die Überschrift da nehmen kann. Geht also bitte mit gutem Beispiel voran!

    PS: Ich lag also mit meinem Begriff "asoziales Netzwerk" seinerzeit doch nicht so falsch? :D


    • C. F.
      • Blogger
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Die Antwort dazu hatte Sophia Neun schon gegeben. Tenten hatte schon darauf aufmerksam gemacht. Leider wird sich dahingehend hier nichts ändern. Dazu vermisse ich in Folge der facebook-Artikel welche, die wenn möglich ausführlich die Alternativen wie GNUsocial und/oder Diaspora behandeln. Denn wenn man schon contra facebook berichtet, dann sollte man den Interessenten, die wechseln wollen, diese Alternativen nicht vorenthalten. Aber vielleicht kommen die ja noch...


      • Izzy
        • Blogger
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Ich muss zugeben, nicht alle Kommentare gelesen zu haben (auch den Artikel habe ich mehr "geskimmt").

        Ich kann mir allerdings ein sarkastisches Grinsen nicht verkneifen wenn ich daran denke, wie man mir damals hier (!) für den Begriff "asoziale Netzwerke" die Hölle heiß gemacht hat. Ungefähr fünf Jahre hat es also gebraucht, bis man den Zusammenhang erkennt. Ob man sich auch traut, "das Kind beim Namen zu nennen"? Das Vorgehen von FB ist nämlich in der Tat "asozial". Leider hat Eric diesen Begriff im Artikel nicht verwendet …

        Und nein, ich brauch den Moderator-Status nicht zurück :D


  • Ihr macht den selben Fehler wie alle Mainstreammedien. Ihr erklärt den User für dumm, beeinflussbar und unselbstständig. Wie wäre es, mal den gesunden Menschenverstand entscheiden zu lassen, anstatt die Menschen in allen Belangen an die Hand nehmen zu wollen, um die "richtige Seite" zu finden? Absurd, was?


  • @siberian tiger
    Einfach den Dienst so nutzen als wärst du ein Politiker der gerade eine Rede hält kann doch nicht so schwer sein. Standort ausschalten, keine Google apps sowie es c.f. retwittert, also habe ich immer schon alles richtig gemacht und werde es immer tun. Lieber Bing über Ecosia meine Daten sammeln lassen als google.

    Für Leute mit ganz großem Verfolgungswahn noch die App connects drauf und mit net guard alles sperren worauf man keinen Bock hat.

    Solange man sich dazu auch noch problemlos als Peter Bauer anmelden kann, wünsch ich allen Datensammlern viel Befriedigung mit meinen Daten.

    Übrigens in Syrien ist noch immer Krieg, könnte ich mich stundenlang drüber unterhalten und aufregen, aber was hier abgeht ist einfach nur lächerlich!

    Oweia c.f. darf links posten, aber ich nicht,lol. Also bei Spiegel ist gerade ein interessanter Artikel in diesem "wir lieben facebook" Zusammenhang Namens: Facebook - Wenn schon Handelskrieg dann richtig.


  • @iRollo

    Kannst Du mich anschreiben? Habe zwei Fragen, Dich kann ich nicht anschreiben von User to User über Dein Profil.

    Danke ;) !


  • @androidpit

    Macht Ihr wirklich wirklich das Richtige? DAS weiter zu unterstützen?

    Ist es das wert? Bitte stellt Euch mal ernsthaft ernsthaft die Frage und nehmt Euch doch eventuell tatsächlich Zeit für Tiefgang diesbezüglich.

    Es ist extrem bedauerlich warum Ihr nicht die Beziehungen zu diesem sehr kriminellen Verein einstellt. Es bringt nicht Nichts, es bringt was

    Diese sehr traurigen Ausreden der 2 Kollegen da unten sind offensichtlich und furchtbar! Denkt Ihr wir sind verblödet?

    Es ist eine mehr als schwache und extrem traurige Leistung und zeigt so Einiges. Unerträglich dass das wahr ist.

    Eigentlich mag ich diese Seite, das hat massiv Glaubwürdigkeit und Ansehen gekostet ( und das bei nicht Wenigen ) da Ihr trotzdem weiter mit dem Facebook Konzern gemeinsame Sache macht . .

    Ich bleibe hier nur noch wegen den anderen Kämpfern für das Gute und dass wir die Sache langfristig geregelt bekommen.

    Die dunkle Seite kann sich frisch machen, das ist erst der Auftakt


  • @iRollo

    Respekt.

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