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#CES2018 2 Min Lesezeit 27 Kommentare

Erstes Smartphone mit Ultraschall-Fingerabdrucksensor wird auf der CES präsentiert

Die Technologie für einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor von Synaptics ist bekanntermaßen seit Mitte Dezember 2017 serienreif. Als erster Hersteller wurde damals schon vermutet, dass der hierzulande unbekannte Smartphone-Hersteller Vivo die Technologie als erstes in ein Serien-Smartphone verbauen wird. Am 10. Januar wird nun endlich das Smartphone in China vorgestellt und könnte künftig auch von OnePlus genutzt werden.

Warum ist ein Feature bei einem Smartphone von Vivo ein Indiz auf ein mögliches Feature für ein künftiges Produkt von OnePlus? Hinter beiden Herstellern steht der chinesische Konzern BBK Electronics, der in den Neunziger Jahre in China gegründet wurde und mit CD-, DVD-, MP3- und später Blu-ray Playern erfolgreich wurde. Mittlerweile gehören zu BBK Electronics die Smartphone Hersteller Vivo und Oppo. Da OnePlus immer noch zum Großteil Oppo zugerechnet wird, gilt in China BBK als der Mutterkonzern von OnePlus. Bis das OnePlus 6 erscheint wird aber noch etwas Zeit vergehen. Zeit also erst einmal die Technologie aus dem Hause Synaptics in einem Serien-Smartphone von Vivo zu testen.

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Synaptics: Fingerabdrucksensor in Aktion / © Digital Trends

Vivo Indien weist über Twitter zu mindestens auf ein neues Smartphone hin und tituliert den Tweet mit dem #UnlockTheFuture. Da wie auf dem nachfolgenden Bild ein Smartphone Silhouette zu sehen ist, bei dem der Fingerabdrucksensor ungewöhnlich hoch platziert ist, kann es sich nur um den Ultraschall-Fingerabdrucksensor, den der Forbes Analyst Patrick Moorhead schon in seinem Tweet gezeigt hatte, handeln.

Würdet Ihr den Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display einer Gesichtserkennung a la FaceID, oder einem Iris-Scanner vorziehen? schreibt uns Eure Meinung hier in die Kommentare. 

Quelle: Twitter

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27 Kommentare

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  • Also ehrlich gesagt bin ich ein absoluter Fan vom Fingerabdruck-Sensor ! Bei meinem letzten Samsung galaxy S7 funktionierte dieser schon sehr gut, dachte nicht das es noch besser ginge, mit dem Huawei mate 10 pro war ich sehr erstaunt, dieser Sensor für den Finger ist so was von der Hammer ! Also wenn dieser jetzt noch vorne im Display wäre, wäre dies perfekt. 😎


  • Ich bevorzuge auf jeden Fall den Fingerabdruck als Entsperrmethode und möchte den Sensor auf der Vorderseite. Im Display wäre daher für mich auch ok.


  • Also das sieht mal richtig scheiße aus wenn ich das mal so sagen darf -_- xD


  • "Würdet Ihr den Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display einer Gesichtserkennung a la FaceID, oder einem Iris-Scanner vorziehen?"

    Ich lege auf beides keinen gesteigerten Wert. Kann mich mit der Idee biometrische Daten zur Entsperrung zu verwenden nicht so recht anfreunden.

    Andererseits gehöre ich aber zugegebenermaßen zu den Leuten die selbst die Eingabe einer nur 4-stelligen PIN als lästig empfinden, wenn sie bei jeder Bildschirmentsperrung - also gefühlt 100.000-mal am Tag - nötig ist.
    Eigentlich wäre es mir am liebsten das Fon grundsätzlich offen zu lassen und nur einzelne Apps/Daten (sicher!) zu sperren.


  • Langsam reicht es aber auch. Bin schließlich kein Geheimagent, der Top Secret Pläne dort abspeichert.

    Peter


  •   20
    Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Nette Spielerei


  • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Grundsätzlich bin ich definitiv dafür. Der Scanner gehört vorn hin, ganz klar und die meisten Apps unterstützen nur den Fingerabdruck und keine Iris etc.
    Allerdings muss sich das Teil erst mal in der Praxis behaupten. Es bringt nichts, wenn die Erkennung so schlecht ist, dass das Entsperren jedes mal 10min braucht ^^


  • It all comes down to the 💶


  • J. G. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Eine sehr bedenkliche Entwicklung: einerseits empfinde ich die zunehmende Hirnuntätigkeit von Smartphone-Usern als sehr penetrant. Der Unwille, z.B. eine vierstellige PIN einzugeben und sich diese gar zuvor merken zu müssen, ist das Maximum an Faulheit zu Gunsten der Geräteunsicherheit und Hirneuthanasie. Andererseits ist es juristisch sehr problematisch: die amerikanische Rechtsprechung soll und wird insoweit mindestens mittelfristig zum Maßstab europäischen Rechts. Danach ist die Einpflege einer PIN bzw. eines Passwort (zum Absichern von Datenträgern, etc.) eine eigenständige, GEISTIGE Leistung, die im Rahmen der Privatssphäre und Persönlichkeitsrechte besonders geschützt ist und deren Herausgabe durch staatliche Organe auch unter strafrechtlichen Aspekten nicht erzwungen werden kann/darf. Biometrische Daten (z.B. Iris, Gesicht, Fingerabdruck) sind juristisch ÖFFENTLICHE Eigenschaften und stellen keine schützenswerte Geistesleistung dar. Die Herausgabe bzw. die ggf. polizeilich erzwungene Verwertung (Fingerabdruck, etc.) stellt KEINEN Eingriff in die Persönlichkeitsrechte dar.
    Die Sperrung (z.B. eines Smartphones) durch geistige Eigenleistung stellt Strafverfolgungsbehörden vor hohe juristische Hürden, die Absicherung durch "öffentliche" Merkmale stellt nach amerikanischer (und bald europäischer) Vorstellung lediglich einen bedingten Schutz dar, der die stillschweigende Zustimmung zum Zugriff durch Strafverfolgungsbehörden beinhaltet! Ich konnte den Hype um diese Sensoren daher nie verstehen und ahne, warum die Industrie sehr daran interessiert ist, diese Form der Technik "gesellschaftsfähig" zu machen.


    • Du hast das ganze Problem in Deinen ersten beiden Sätzen auf den Punkt beschrieben.

      Letztlich aber ist das ja keine neue Erkenntnis; spätestens seitdem die Alexas, Cortanas und Siris dieser geilen Technikwelt für jede Bequemlichkeit dauerhaft scharf geschaltet sind und damit Tür und Tor zur Erkundung des letzten Fitzelchens Privatsphäre geöffnet ist, ist bei dem Ein oder Anderen eh das letzte Überbleibsel geistiger Frische gefallen...


      • Benny vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Siri auf dem Smartphone finde ich nicht bedenklich, zumal die Sprachbefehle soweit ich weiß auf dem Gerät verbleiben. Also mit den richtigen Einstellungen, einem vertrauenswürdigen Browser sowie Suchdienst. Oder?


    • Peter vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Das ist mal wieder ein gefundenes Fressen für die Paranoiageplagten Smartphone User. Die hinter jeder App einen persönlichen Angriff halluzinieren und das Internet als Kriegsschauplatz sehen. Wenn ich solche (wahn) Vorstellungen hätte, dann würde ich das Smartphone 20 Meter tief im Erdreich vergraben und das am besten noch auf einem anderen Kontinent. Leute die was so fanatisch auf Sicherheit aus sind (beim Smartphone) haben bestimmt auch Angst das das abendliche Wurstbrot gegen einen verwendet werden kann und deren Lieblingsspruch ist :wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann.


      • Nee, sehe ich nicht so, Peter.

        Ich nutze Smartphones seit den ersten Communicator-Modellen (als es die Bezeichnung noch gar nicht gab...) und versuche seit jeher, so wenig gläsern wie möglich zu sein.

        Und wenn ich mich persönlich (im Gegensatz zu Einigen, die ich kenne) gegen 'ne Inhouse-Überwachung von irgendwelchem Alexa-Kram oder gegen meine Weitergabe von biometrischen Daten stelle hat das wohl kaum was mit Paranoia zu tun.

        Oder Du hast ne neue Definition dafür gefunden, die ich bisher nicht kannte...


      • J. G. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Als linientreuer Vasalle des System hat man natürlich nichts zu befürchten. Und Phantasiemangel lässt einen sicher auch ruhig schlafen.... Ich beneide dich insoweit... Derzeit leben wir noch in einem halbwegs rechtstaatlichen Gefüge. Aber wer garantiert dir, dass es in 10 Jahren noch so ist und deine liebgewonnenen Individualrechte einem Algorithmus-profiling zum Opfer fallen- deine Rasse, deine Relgion, deine sexuelle Orientierung könnten Thema sein. Putin z.B. ist ein extremer Homophobiker, der derzeit Homosexuellen mit nachrichtendienstlichen Mitteln nachsteigt. Aber du hast als Wurstbrotesser sicher keine Probleme mit einer zukünftigen Gesinnungs- und Gewohnheits-Schufa! Gönne deiner Phantasie mal das: www.taz.de/!5431172
        www.fr.de/wirtschaft/ueberwachung-in-china-eine-horrorvision-wird-realitaet-a-308909


      • Alles gut und schön, aber Paranoia ist wohl nicht angebracht. Du malst dir wohl gerne die Wurst Käs Szenarien aus hm?


      • Peter vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Alles wäre wenn... Szenarien.. Wenn ich mich nach den Sitten anderer Länder orientieren würde, dann hätte ich keinen ruhigen Schlaf mehr. Das fängt schon bei der Lebensmittelqualität an. Es gibt Länder auf der Welt die haben einen ganz anderen Hygienestandart. Wir hier würden vermutlich innerhalb von 2 Tagen krank werden. Ebenso gibt es noch die Todesstrafe für Drogenhandel, wohl gemerkt beim ersten Delikt. Hier in Österreich/Deutschland kommt man mit ziemlicher Sicherheit noch mit Bewährung davon als Ersttäter. Ein Krankenkassensytem gibt es zb. In den USA gar nicht. Wer nichts hat, und der ins Krankenhaus muss muss draußen bleiben. Usw... Nur wir leben hier immer noch in einem sehr geregelten Land wo es bestimmte Richtlinien gibt. Da mach ich mir bestimmt keine Gedanken was gerade 10000km woanders läuft. Natürlich kann es immer auch hier irgendwann soweit kommen wie in anderen Ländern. Aber es besteht auch die Wahrscheinlichkeit das man einen Gegenstand auf den Kopf bekommt wenn man sich draußen im Freien aufhält. Rennen deshalb die Menschen alle mit Vollvisierhelme herum? Oder diskutieren Zuhause und überlall wie gefährlich es ist draußen? Ich mache mir schon meine Gedanken.. Aber auch erst wenn es soweit ist. Ist wie beim Sport. Jetzt kann ich noch eine starke Leistung bringen.. Aber in 30 Jahren bestimmt nicht mehr so. Trotzdem arbeite ich jetzt auf dem Level was jetzt möglich ist und fange nicht an zu jammern und nachzudenken wie schlecht meine Leistungen in 30 Jahren sein werden.


    • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Also ich ziehe den Fingerabdruck gegenüber der Pin-Eingabe vor, weio es schneller geht und man keine Bedenken haben muss, dass derjenige neben einem den Pin sieht und nicht, weil ich zu Faul bin, (in meinem Fall) 8 Ziffern einzugeben...


    • Benny vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Nutze Zuhause und in anderer sicheren Umgebung gerne den Finger Sensor, auf Reisen z.B dann den (sechsstelligen) Pincode schon lieber.
      Und in der Stadt reicht mir ein einfaches Handy mit den wichtigsten Telefonnummern, besonders Taxizentralen.


  • Uwe vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Im Vergleich zu aktuellen Fingerabdruckscannern sieht der Entsperrprozess langsam aus. Muss der Bildschirm zum Entsperren an sein?

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