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Ericsson hat eine Lösung gegen Smartphone-Diebstahl

Ericsson hat eine Lösung gegen Smartphone-Diebstahl

In den letzten Jahren haben die Hersteller große Fortschritte gemacht, um den Diebstahl von Smartphones zu verhindern. Ericsson scheint nun aber die ultimative Lösung gefunden zu haben und patentiert sein "Adaptive Friction"-System.

Wenn wir von Sicherheit bei Smartphones sprechen, sind heutzutage vor allem Zugangssysteme gemeint, etwa auf Basis biometrischer Merkmale. Kommt jemand in den Besitz Eures Smartphones, muss er sich so erst anmelden, um das Gerät verwenden zu können.

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Der Face Unlock auf den meisten Smartphones ist nicht sicher. / © AndroidPIT von Irina Efremova

Allerdings scheinen diese Sicherheitssysteme viele Diebe nicht abzuschrecken. Vielleicht auch einfach, weil genügend Nutzer ihre Smartphones noch immer nicht sperren. Außerdem lassen sich einige der Systeme auch überwinden. Hier kommt Ericsson ins Spiel.

Das schwedische Unternehmen hat ein neues Hightech-Diebstahlschutzsystem namens "Adaptive Friction" patentiert, das bis heute nur auf dem Papier existiert.

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Ultraschallfrequenzen machen Euer Smartphone "rutschig". / © AndroidPIT

Im Grunde nutzt das Patent die Sensoren des Smartphones, einschließlich Mikrofone, Kameras, Lichtsensor und Gyroskop, um schnell festzustellen, ob es von seinem Besitzer aufgenommen wird. Stellt es fest, dass es von einer unbekannten Person bewegt wird, beginnt es mit Ultraschallfrequenzen zu vibrieren. Das macht es theoretisch rutschig, daher der Name "Adaptive Friction".

So interessant die Idee auch ist, bisher ist es nur ein Patent und es ist nicht klar, wie es in der Realität funktionieren würde. Zudem münden Patente nicht immer in tatsächlichen Entwicklungen.

Was haltet Ihr von dieser Idee?

Quelle: Phone Arena

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15 Kommentare

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  • Ich hätte auch eine nicht umsetzbare Idee: Stromschläge wenn der Fingerabdruck nicht passt!


  • So etwas ähnliches gibt es schon lange von AVAST, nennt sich Avast Anti Theft. Dort gibt es, neben vielem anderen,die Möglichkeit >Geofencing< Da kann man einen Diebstahl Radius einstellen. Wird das Gerät aus dem eingestellten Radius entfernt sperrt es automatisch alle vorher eingestellten Möglichkeiten und macht mit einer lauten Sirene auf sich aufmerksam.

    Nur ist diese App nichts für faule Personen denen es schon zuviel Mühe bereitet und ganze 3 Sek. ihrer Zeit kostet WLAN manuell zu deaktivieren. Die Geofencing Funktion muß immer manuell aktiviert werden wenn man es braucht/möchte.

    Auch ist die App nicht mehr im PlayStore erhältlich. Aber hier: https://avast-anti-theft.de.uptodown.com/android/download/560765 und darauf achten das man die Version 3.1.7863 verwendet.

    Ebenso sollte sie vom automatischen Update ausgeschlossen werden. Ansonsten installiert Google die neueste Avast Version und Anti Theft ist weg. Also auch nicht manuell aktualisieren.


  • Ich denke da an den Akku, der durchgängig beansprucht wird.


  • Laute Sirene funktioniert auch.


  • Und was habe ich davon wenn mein Handy dann mit Ultraschallfrequenz vibriert?


  • Die Hersteller haben wenig Interesse an weniger Diebstahl, da ein gestohlenes Handy beim Bestohlenen schnell einen (teuren) Neukauf auslöst.

    Der Wert des gebrauchten Handys ist relativ gering und verursacht damit wenig Schaden auf dem Schwarzmarkt.


  • Man muss also ständig sein Mikrofon aktiv haben? Damit öffnet man Datendiebstahl Tür und Tor.

    Ein guter Dieb lässt sich von sowas nicht abschrecken, die werden lernen damit umzugehen. M.E ist das der selbe Unsinn wie das was die Regierung will (Zugriff auf Alexa & Co.), unter dem Deckmantel "Sicherheit".

    H G


    • Also ich habe das Smartphone immer gesperrt. Es gibt nur zwei Ausnahmen, wo es sich nicht sperrt. Wenn es zuhause ist oder wenn es mit dem Fahrzeug verbunden ist. Sollte es gestohlen werden, so ist der erste Schritt, es aus der Ferne zurückzusetzen. Ist ja heute alles schon möglich.


      • Dann musst Du aber schneller sein als der Dieb. Denn der entfernt einfach ganz schnell die SIM-Karte, damit ist keine Internetverbindung mehr möglich.


      • Ich habe eSIM. :-)


      • Dann schaltet er das Smartphone aus, und spielt dann ein Custom-ROM auf. Aus der Ferne zurücksetzen schützt nur die persönlichen Daten. Ärgern könnte man den Dieb indem man das Gerät bzw. die IMEI vom Provider sperren lässt. Dann müsste der Dieb schon die IMEI manipulieren um das Gerät wieder gangbar zu machen, oder sich im Ausland aufhalten wo die deutschen Provider die IMEI nicht sperren können.


      • Sind eSIM und IMEI nicht untrennbar miteinander verbunden? Aber ich muss gestehen, davon habe ich keine Ahnung.
        Na, jedenfalls und wie auch immer, denke ich dennoch dass ich unter den 10% bin, welche mit erhöhter Aufmerksamkeit ihre Daten schützen. Und mal ehrlich... ich habe 1 GB Katzenfotos (bin ein Katzen-Papa und -Narr) am Server, die kann er durchsehen, wenn er will. :-D


    • Psst.. aber nicht weitersagen: die meisten Sensoren und auch das Mikrofon sind permanent aktiv. Keine Ahnung woher der altertümliche Gedanke her kommt, solch ein Bauteil könnte man mit einem Schalter abstellen.

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