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Eric Schmidt: Google ist nun endlich abhörsicher

Google wird vor allem hierzuladen gerne als die große Datenkrake und der Abhörer Nummer Eins wahrgenommen. Dabei wird schnell vergessen, dass auch Google selbst Opfer der NSA wurde und sich sehr darüber geärgert hat. Nach erheblichem Sanierungsaufwand seien die Server nun aber sicher - sagt der Vorstandsvorsitzende Eric Schmidt.

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© NSA, Google, AndroidPIT

Zyniker fühlen sich vielleicht an die DDR mit ihren Stasi-Gefängnissen erinnert, in denen auch die Wärter und Überwacher ohne es zu wissen von weiter oben überwacht wurden. Wer aber Google und die NSA leichtfertig in einen Topf wirft, sollte sich Eric Schmidts wenig diplomatische Worte auf der SXSW-Konferenz in Austin, Texas zu Gemüte führen: "2010 wurden wir von den Chinesen angegriffen, 2013 von der NSA". Und mit "wir" meint er seinen Konzern.

Denn wie der Rest der Welt, so wurde auch Google durch die Enthüllungen Edward Snowdens auf dem falschen Fuß erwischt und war nicht sonderlich erfreut darüber. Zwar habe es schon zuvor Arbeiten an der internen Sicherheit gegeben, doch durch die NSA-Affäre erhielten diese eine ganz neue Brisanz. Jetzt sind sie abgeschlossen.

Absolute Sicherheit gibt es zwar nicht, und gegen Gerichtsbeschlüsse kann auch Google nichts tun, wenn es um das Freigeben von Daten geht. Aber zumindest der unbefugte Zugriff von außen sei nun unmöglich, dessen ist sich zumindest Eric Schmidt “ziemlich sicher”. Aber: Wie wenig Begriffe wie “sicher” dieser Tage wert sind, wissen wir ja nun alle.

Via: heise

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  • @winnipu: des keine bereit ist für Apps zu bezahlen, alle aber welche benutzen wollen hat und diese Situation ja erst eingebrockt. Software Entwicklung kostet nun mal Geld und wer das nicht bezahlen will, bezahlt indem die Daten ausgewertet werden. Wenn etwas gratis ist und dann auch noch gut funktioniert UND evtl. noch nicht mal Werbung schaltet, dann ist es imho zu gut um wahr zu sein.


  • Was ist mit surespot oder Kontalk? Warum fahren alle auf Threema ab? Kaum einer (zumindest die Kiddys) zahlt freiwillig für eine App. Aber für Threema werden sogar 1,60 € bezahlt.


  • wer das glaubt ....glaubt auch an den weihnachtsmann das ist schon mal Sicher :)


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  •   11

    Chuck Norris kann alles knacken scheiß auf NSA.


  • Für diese Aussage bekommt Eric Schmidt ein "LOL"


  • An alle die sagen das seie nichts als ein Witz von Google...ich sage jein Weil: glaubt ihr alle eure suchanfragen gehen direkt in die USA? nein Google hat diverse Rechenzentren z.B auch in Belgien oder England. So können wenigstens die Engländer/Belgier etc nicht den Traffic so einfach abfangen^^


    • Genau das ist der Grund warum ich mich z.b über Tizen sehr freuhen würde. Jolla ist da auch noch eine Alternative. Auf kurz oder lange werde ich mich von Android und sämtlichen Gründen los sagen. Facebook, Google Suche usw nutze ich schon nicht mehr. Mein vertrauhen ist weg und auch nicht wiederherstellbar. Ich möchte kein Amerikanisches Os mehr haben und auch keine Back Ups.

      Sondern ein vertrauhenwürdiges gutes Smartphone womit man auch offline etwas machen kann. Denn ich finde auffällig viele Futires sind Online bezogen obwohl dies auch on board geht.

      Ios, Win Phone und Android fallen für mich flach.

      Von daher würde Samsung mit einem eigenen Os sehr bei mir Punkten!
      Wenn Jolla Salifisch endlich mal auf meine Android Hardware portierbar wäre, fände ich dies auch Spitze.

      Mir ist ein solch unsicheres Phone mitlerweile echt suspeckt. Man kann sich nicht mehr sicher sein ob Cams und Micros aktiv werden und was alles von uns erfasst und verarbeitet wird.

      Solche Gefühle hatte ich damals auf meinem Windows rechner nicht.

      Google Microsoft und Apple werden den unmut wie ich hoffe noch stärker zu spühren bekommen.


      Ändern werden sie sich nicht, hoffentlich kommen neue Systeme die beliebt sind und eben nicht von Amerika kommen.


  •   25

    Ach nee. Google hat wohl ne Spezialinternet-Leitung von User zu Google die die NSA nicht abfangen kann? Den restlichen Internetverkehr kann die NSA nämlich direkt an den Knotenpunkten bzw. am Unterseekabel anzapfen.


  • Dieser Vertrauenszug ist bereits abgefahren.
    Benutze Dienste, die ihren Hauptsitz in den Staaten, Großbritannien und/oder in deren Hoheitsgebieten haben, ausschließlich privat.

    Von der Firma gibt es mittlerweile Abmahnungen, nutzt jemand Clouddienste oder ähnliches auf Firmennotebooks.


  • Diese ganzen infos dienen doch nur dazu das wir uns selbst wieder was vormachen können das wir wieder an den Weihnachtsmann glauben können und morgen,über morgen wieder beruhigt sind.Läuft doch immer so,seit eh und je.Bis die nächste illusion platzt und wir feststellen... es hat sich nichts geändert. Und die Mechanismen fangen von vorne an.Wahrheiten auszuhalten ist umso schwerer als das wir nicht zu gern darauf eingehen ,verdrängen und vergessen wollen.Wie anders sollte man sonst auch seinen schlaf finden.


  • Wenn Obamas persönlicher Technologie-Berater das sagt, muss es ja stimmen...


  • Lächerlich.

    Für wie blöd hält man die Nutzer?

    Wie schon richtig geschrieben, muss sich ein US Konzern an alle US Gesetze halten - ob Google will, oder nicht.
    In der Analogie der NSA Dokumente sind es neben Microsoft die anderen Internet Konzerne, die aktiv die US Behörden "unterstützen" und sich nicht, wie zB. Twitter, gegen die Geheimgerichtsbeschlüsse gewehrt haben.
    Eine Behörde, die mit jährlich 45 Mrd. Dollar (NSA nach der Budgetkürzung 2014) und der Macht der größten Wirtschaftsnation (USA), aggressiv Spionage für das US Militär mit klarer Ausrichtung zum Ausbau der US-Wirtschaftsinteressen betreibt, wird sich kaum auf der Nase rumtanzen lassen. Aggressive Wirtschaftsinteressen hat auch Google in der globalen Welt. Die sind ja keine AWO!
    ...und mit großer Sicherheit wird auch Google dicke Aufträge von US Behörden erhalten, siehe zB. die Zukäufe aus dem Rüstungssektor...


  • gibt doch immer so ein netten sprich den kann man bei Google auch ansetzen . Google und Sicherheit in einem Satz das ist ein Ding der Unmöglichkeit . Genauso wie Facebook und WhatsApp usw. usw. usw. Ich traue da keinen mehr . Ich bin zu Threema umgestiegen und bei der Suchmaschine zu www.ixquick.com . Ich hoffe das ich etwas sicherer bei diesen beiden bin . Wenigstens habe ich da ein besseres Gefühl .


  •   32

    Unabhängig vom Artikel hier - es wird Stück für Stück Verschlüsselung Einzug erhalten.
    Threema ist nur der Anfang.


    • @alex: Das Beispiel Threema ist, wie sich ja nun mehr und mehr zeigt, nicht wirklich gut, da Nutzer hier auch sehr viel Vertrauen aufbringen müssen und die Sicherheitsversprechen von Threema nachweislich fraglich sind. Auf Golem gab es gerade erst kürzlich einen interessanten Artikel dazu.


      •   50

        Golem kritisiert am Beispiel Threema, dass Neuentwicklungen fehleranfällig sind und untermauert das mit den Erfahrungen zu RSA und AES. Schade nur, dass Threema NaCl verwendet und das einen sehr guten Ruf hat. Eine vollkomenne Neuentwicklung nutzt Telegram. Ob sich Golem da vertan hat?

        Zudem ist Vertrauen beim Thema Sicherheit ein ganz zentraler Punkt. Immer! Ich habe nur den Eindruck, viele vertrauen blind!


      • @Aries Stenz: Es ist sogar mehr als das. Golem kritisiert zurecht, dass Threema 1. nicht transparent ist und seine Methoden nicht von außen überprüfen lässt (was skeptisch macht) und dann 2. auch nicht kooperativ ist, wenn man nachfragt (was noch skeptischer macht). Auch wenn Stiftung Warentest Threema gute Noten gegebene hat. Telegram wiederum hat SW, wenn ich mich recht entsinne, schlechte Noten in Puncto Datensicherheit gegeben. Ich hatte da einen Artikel zu veröffentlicht.

        Unterm Strich erfordert jede dieser Technologien Vertrauen vom Nutzer, vermutlich auch in mehr oder weniger gleichen Anteilen. Du hast Recht, blindes Vertrauen ist nie gut. Wie in jedem Fall, in dem man Vertrauen schenkt, muss man oft einfach abwiegen in welchem Verhältnis Kosten und Gewinne stehen. Sei es beim Einsteigen in ein Flugzeug oder beim Nutzen des Internets.


      •   50

        Die Kritik an Threema bezüglich Code-Review durch Experten ist vollkommen gerechtfertigt und Golem gibt nur das wieder, was im Netz schon lange diskutiert wird (schon vor der WhatsApp-Flucht). Deren Reaktion auf Presse-Nachfragen auch nicht schön. Aber heißt das, dass WhatsApp mit RC-4 besser ist? Oder Telegram mit SHA-1 und einem zweifelhaften Crypto-Contest . Oder Skype, die mittlerweile keine durchgängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben und ebenfalls geknackte Verfahren einsetzen?

        In sofern hat Stiftung Warentest Recht: Von den verbreiteten Messengern, arbeitet Threema am besten und vertrauenswürdigsten.


      • @Aries Stenz: Ich will damit nur sagen, in der Praxis bleibt einem in der Regel meist nur die Suche nach dem geringsten Übel, das muss dem Nutzer klar sein. Wer die Tech-Welt in Gut und Böse unterteilt, ist ziemlich naiv.

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