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Eltern stellen Kinder mit Smartphones und Tablets ruhig

Verfasst von: Klaus Wedekind — 24.09.2012

Einer Studie zufolge nutzen in den USA 53 Prozent der Eltern von Kindern bis zu einem Alter von 13 Jahren Smartphones und Tablets, um ihren Nachwuchs ruhig zu stellen. Ich bin sicher, in Deutschland sieht's nicht anders aus. Aber ist dies ein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben?

 

Habt Ihr Kinder? Wenn ja, könnt Ihr das nachvollziehen: Wie gerne hat man am Feierabend oder am Wochenende auch mal eine Stunde ganz für sich alleine. Faul auf dem Sofa liegen, dösen oder in Ruhe den aufgestauten Papierkram abarbeiten. Wie die Umfrage des Chipherstellers Qualcomm ergeben hat, installieren 74 Prozent der befragten Eltern dafür extra Apps für Kinder auf ihren Geräten.

Die Kids sind zufrieden und haben einen Mordsspaß. Trotzdem hat man irgendwie ein schlechtes Gewissen. Ist das gut für die Kinder? Vernachlässige ich sie? Verlernen sie, "richtig" zu spielen oder verdummen sie durch den mobilen Spielspaß vielleicht sogar? Solche Fragen haben sich sicher schon viele Eltern gestellt, und schließlich gibt es auch alle möglichen seriösen und unseriösen Studien, die vor dem zu frühen Gebrauch von Computern, Smartphones und Tablets warnen.

Andere Experten sehen weniger in der Technik ein Problem, als in Eltern, die selbst zu wenig Ahnung davon haben. Problematisch ist, dass die Eltern den Kindern die nötige Medienkompetenz oft nicht beibringen. "Auf Basis von Studien und Workshops mit Eltern, Lehrern und Jugendlichen kann ich sagen, dass die Eltern die Kulturtechnik Internetnutzung selbst zu wenig beherrschen. Mütter und Väter sollten die Spielregeln schnell lernen, um sie den Kindern vermitteln zu können. Das wünschen sich auch die Kinder selber. Nachdem die Eltern ihre Spielzimmer mit moderner Technik angefüllt haben, sollen sie in den Augen der Kinder jetzt auch Verantwortung übernehmen und Regeln aufstellen", sagt Digikids-Sprecherin Carina Felzmann gegenüber pressetext.

Facebook-Eltern können schnell peinlich werden

Für die Heranwachsenden sind Computer, Smartphones und soziale Medien ein selbstverständlicher Teil ihrer Realität, das können Eltern nutzen, um die Beziehung zu verbessern. "Eltern können die Facebook-Freunde ihrer Kinder sein, das kann lustig sein, obwohl es für Väter und Mütter anstrengend ist, nicht peinlich zu wirken. Für die Kinder ist das längst Teil des Alltags", sagt die Expertin.

"Eltern realisieren langsam, dass Smartphones Werkzeuge sind, um Kinder zu erziehen oder zu unterrichten. So können Eltern und Kinder in Verbindung bleiben", sagt der Manager, der Interesse daran hat, möglichst viele mobile Geräte mit Qualcomm-Chips zu verkaufen. Viele Eltern unterstützen die Digitalisierung der Realität, indem sie die Technologie-Nutzung fördern. "Ohne moderne Kommunikationstechnologie können sich Kinder ihr Leben gar nicht mehr vorstellen", so Felzmann. Laut Umfrage laden beinahe drei Viertel der Eltern Apps für ihre Kinder aus dem Netz. Kinder dürfen meist auch die Geräte der Eltern verwenden.

"Eltern müssen ihren Kindern die nötige Sozialkompetenz erst analog beibringen, dann sind die Heranwachsenden vor den Gefahren der neuen Technologien besser gefeit. Probleme mit Cyber-Mobbing oder Veröffentlichungen von Nacktfotos treten meist bei Kindern auf, die nie richtig gelernt haben, sich im sozialen Raum zu bewegen. Die Technikkompetenz samt Sicherheit ist erst der zweite Schritt", erklärt Felzmann.

Foto: kwe/AndroidPIT

Quelle: Pressetext

Before becoming editor-in-chief of AndroidPIT together with Andreas in August 2012, Klaus worked as a tech editor for the news portal n-tv.de. His first smartphone was an HTC Legend, and he has been a huge Android fan ever since. Klaus has been living in Berlin for the past 20 years, though he still loves southern German cuisine and remains a faithful supporter of FC Bayern Munich.

42 Kommentare

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  • Petra kleingreber 24.06.2013 Link zum Kommentar

    ... habe noch den Link gefunden von kinderphone:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.kinderphone.kinder&hl=de

  • Petra kleingreber 24.06.2013 Link zum Kommentar

    "Eltern stellen Kinder mit Smartphones und Tablets ruhig." Na super. Ich sehe nur noch Menschen mit Smartphones und Tablets in der Hand. Gibt es denn noch etwas anderes als digitale Inhalte?

    Ich meine, wir sollten unsere Kinder nicht vor modernen Kommunikationsmitteln und medien versperren. Wichtig finde ich, dass Kinder begreifen, was sie mit Smartphones und Tablets anstellen. Stichwort Medienzugang, persönliche Daten, bezahlte Inhalte etc. Alle Kinder wollen ein Smartphone, klar. Die Verantwortung aber liegt bei uns Eltern. Wir hatten in der Anfangszeit die App KINDERPHONE im Einsatz. So konnten wir bestimmen, welche Apps und welche Funktionen unser Kind wann und wie lange nutzt. Solche Schutzsysteme müsste es eigentlich auch für ältere Kids / Teens geben, aber okay... Eltern sollten Kinder mit Smartphones nicht ruhig stellen, sondern bewusst zur selbstkontrolle mit Verstand erziehen.

  • Michael 15.04.2013 Link zum Kommentar

    Hey Leute,
    Ich will mich nun auch mal kurz zu Wort melden.
    Mal schauen ob ich meine Meinung kurz halten kann. :D

    Also ich hab damals ca 1999 meinen ersten PC (P3 500Mhz) mit 11 bekommen mit der Meldung von meinem Vater "wenn du dich auskennst bekommst internet"... (mit 13 hab ich dann endlich Internet bekommen)

    Fazit: Es war gut so!!
    Ich hab gelernt wie man mit dem PC richtig umgeht, auf was man achten muss usw.
    ABER ich bin meinem Vater so endlos dankbar das er mich immer wieder genervt hat MEHR mit dem ding zu machen als nur zu spielen, und so wurde der PC für mich zum Spielzeug... der P3 läuft übrigens immer noch im Keller meine Mutter als Homeserver, nur mittlerweile mit einer Linux Distri. :)

    Deswegen bin ich der Meinung das frühe Technologie defintiv nicht verdummt... (okay, damals gab es auch kein FB oder so, aber Seiten wie 4Chan usw..)

    Im nachhinein betrachtet würd ichs genauso machen.
    Ich war damals in der Schule jedem (auch den Lehrern <- was damals nicht schwer war :P) vorraus, Arbeite mittlweile bei dem führenden Telekommunikationsanbieter in Österreich und hab noch lange nicht genug...

    Ich persönlich bin jetzt 25 und kann keine Dauerschäden vom PC feststellen.
    Nja Single vielleicht, aber das is doch was positives oder? ;-)



    PS: Was viele hier erwähnt haben, ich aber vergessen hab, is das man sich auf jeden Fall viel Zeit nehmen muss als Elternteil!!
    Aus mir wär nix geworden wenn mein Vater damals sich nicht so viel Zeit genommen hätte (ja auch zum PS1 zocken haben wir uns damals vor dem Fernseher gesetzt und haben bei Tomb Raider Rästel gelöst... :P)

  • Dave Matthew 25.09.2012 Link zum Kommentar

    und wer als junge kein lego als kind hatte oder ähnliches, sorry, aber dann stimmt irgendwas nicht.
    Ich würde lego als kleiner junge der technik definitiv vorziehen

  • Dave Matthew 25.09.2012 Link zum Kommentar

    ich habe mein erstes handy mit 13 jahren bekommen. das war ein samwung aufschiebe handy mit 1,3mp kamera. kein klinkenstecker.
    Nach langen diskussionen und nachdem das uralte samsung kaputt war durfte ich mir,sofern ich das geld haben sollte ein Galaxy S Plus kaufen. ich habe eisern gespart und dann hab ichs mir im mai 2012 gekauft. mittlerweile bin ich 15. habe keinen PC,keine ps3 und keine xbox oder einen fernseher (was in meinem alter selten ist) ich bin (trotz meines relativ jungen alters) der meinung man sollte kinder nicht allzu früh mit medien konfrontieren. ich für mein teil habe mit 7 jahren das erste mal einen kirzfilm gesehen. es war ein tierfilm. tierfilme waren danach auch hauptsächlich das was i h geschaut habe. dann kamen eisenbahn und flugzeug filme/dokus (a380, eisenbahnromantik) jetzt kann ich eig relativ alles schauen sofern es nicht mein alter überschreitet (okay man schaut sich halt mal mit dem vater nen geilen actionfilm ab 16/18 an wenn die mutter nicht da ist, aber das gehört zur jugend dazu...

  • Alexander Fromm 25.09.2012 Link zum Kommentar

    @Michael

    Angst vor der Technik? Ich glaube eher das die heutigen Kinder keine Berührungsängste mit der Technik haben. Die nehmen etwas in die Hand und spielen drauf los. Egal ob das Ding kaputt geht oder das Spielzeug nicht funktioniert. Ich habe bis zu meinem 17 Lebensjahr keinen Computer in Form eines damals modernen C64 (alte Brotdose) gehabt. Dann gab es einen von meinem Ersten selbst verdientem Geld.
    Meine Tochter wird ein Mobiltelefon bekommen wenn Sie in die fünfte Klasse kommt. Dann aber ein Smartphone und ehrlich gesagt weiß nicht was dagegen sprechen sollte. Klar wenn man dem Kind natürlich einen Tarif verpasst wie wir Ihn Heutzutage haben. Flat ohne Ende, dann kann ich mir vorstellen, das Kids nur noch ihr Telefon zücken da Hans und Franz ihnen SMS schreiben bis der Arzt kommt. Oder Sie im Netz auf Facebook mit den Freunden chatten statt die Pause zu geniessen oder mit Freunden zu sprechen(!). Einen Computer hat meine Tochter bereits, da sie dort den Zugang nach Antolin hat und auch fleißig am Fragen zu Büchern beantwortet die sie ließt. Und mal ehrlich in einigen Jahren, wird es vielleicht nur noch Bücher in elektronischer Form geben. Ist es da nicht Ratsam dem Kind schonmal den Umgang mit der Elektronik beizubringen? Gerade die Smartphones und Tabs sind dazu prädestiniert.

  • Klaus Wedekind 25.09.2012 Link zum Kommentar

    Sehe das ebenfalls so wie Michael Schulz. Meine Tochter ist jetzt elf Jahre alt. Da sie nach der Schule alleine ist, hat sie von mir ein robustes Galaxy Xcover (ohne mobilen Datentarif) bekommen. Sie liest jede Woche ein Buch, hasst McDonald's, ist in der Schule top - auch in Sport - und ist fröhlich und ausgeglichen.

    Was Spielekonsolen betrifft: Am besten zusammen mit dem Kind spielen. Little Big Planet für die PS3, Rayman Origins für die Xbox, Kirby's Adventures für die Wii machen auch den Eltern Spaß - garantiert!

  • Susie 25.09.2012 Link zum Kommentar

    @ Michael Schulz : genau das meine ich, Du hast es besser beschrieben! :)

  • Andreas S. 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Schwierig sind vor allem Propaganda-Begriffe wie "Digital Natives" und "Digital Immigrants", die suggerieren, dass Kinder heute mit Technik spielen MÜSSEN, weil sie sonst ihren Altersgenossen hinterherhinken.
    Ebenso der Lern-Aspekt, Kinder lernen vor allem "wie bediene ich diese App" und können das gelernte kaum transferieren. Meine Kleine (gerade 3) hat einen Winne-Puuh-Laptop und dort kann sie Fragen beantworten wie "mit welchem Buchstaben fängt das Wort 'Buch' an?", findet dann das Wort im Bild und das "B" auf der Tastatur. Kann sie deshalb lesen oder dieses Wissen weiterverwerten? Nein, sie ist eben erst 3!
    Ich bin inzwischen sehr skeptisch gegenüber YouTube-Filmchen oder regelmäßig Sandmann zum Bettgehen, die Medien beeinflussen die Menschen und die Kleinsten erst recht. Hypnotisiertes Bildschirmstarren ist kein Zeichen von Konzentrationsfähigkeit, aber es ist halt so viel einfacher, als sich mit dem Kind zu beschäftigen nach einem anstrengenden Arbeitstag, man (=ich) muss schon sehr aufpassen, dass man sich nicht einredet, man tut dem Kind noch etwas gutes dadurch, dass es vorgefertigte Elemente "benutzen" darf statt mit Steinen und Stöcken und viel Fantasie zu spielen.

  • Michael Schulz 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Meine Erfahrungen im täglichen Leben zeigen, dass Menschen häufig Angst vor der Technik haben und sie deshalb nicht bedienen können.

    Ich lasse meine beiden Jungs (6 und 8) nicht allein mit der Technik. Sie dürfen mir über die Schulter schauen, wenn ich am PC arbeite. Sie dürfen kindgerechte Spiele spielen. Auch am SmartPhone und Tablet. Ich erkläre ihnen dabei die Dinge, die vor sich gehen. Auch, wenn sie es noch nicht verstehen.

    Wir nutzen aber auch die Zeit, wenn sie ein Spiel spielen, um Dinge im Haushalt zu erledigen. Wir schauen immer wieder, ob alles in Ordnung ist. Schließlich ist es unklug, sie damit allein zu lassen. Aber sie sollen nicht denken, dass es gefährlich ist, Technik zu benutzen. Also müssen wir sie auch mal kurz allein lassen.

    Wichtig ist die Balance: ab und zu mit der Technik zu spielen, nimmt die Angst davor. Zu viel dagegen sorgt für Abhängigkeit. Technik umgibt uns schon so genug: Küchengeräte, Radio, Auto usw. ist ebenso Technik, die viele gar nicht mehr als solche wahrnehmen. Weil sie selbstverständlich geworden sind. Und eines Tages ist es mit unseren geliebten Spielzeugen auch so.

  • mapatace 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Technik gehört doch zum Lebensaltag mittlerweile dazu. Meine Tochter.... und ich hätte es gern mal erlebt, hat nie mit einer Puppe gespielt, mit keinem Bär. Es waren Dinosaurier und vor allem Telefone. Mit 6 hatte sie das erste. Ihren Spieltrieb hat es jedenfalls nicht geschadet.

  • Susie 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Boah, da klappen sich mir die Fussnägel hoch.
    Die Kinder ab und zu teilhaben zu lassen an der Bedienung - ok. Meine dürfen (selten!) mal ein Autorennen spielen (mein Sohn, 11) oder Tetris & Co (meine Tochter, 14), aber beide besitzen kein Smartphone, nur olle Schulhandies für den Notfall a'la 'es fährt keine Bahn mehr...'

    Ich sehe es oft unterwegs, wieviele Kids hochwertige Smartphones zücken. Einige Jungs beim Sport vom Sohnemann zücken sogar alle paar Sekunden das IPhone. Einer ist ganz extrem, der daddelt NUR mit rum.

    Erschreckend hoch ist der Suchtfaktor dabei. Die Kinder sollten erstmal wissen, dass es ein Leben OHNE die Spielereien wie SMS, email, Apps, Fratzenbuch, Knister und Konsorten gibt.

    Wenn sie in einem gewissen Alter sind, je nach Einschätzung der Eltern, dann wird so ein Gerät vielleicht in Reichweite gelangen.

    Auch wenn ich spiessig wirke, aber ich halte es für eine wichtige Grundlage, dass Kinder lernen, ihren Kopf zu BENUTZEN und vielleicht auch lernen, mit Langeweile leben zu können.

    Und die Eltern sollten sich fragen, ob es nicht Zuwendung sein sollte, anstatt der Smartphonenanny.

  • my2cent 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Smog? Elektrosmog? Du meinst Strahlung? Also das was eh in der Luft liegt durch dein Handy, die Handy-Masten, die Stromleitungen, Funktelefone etc.? Und das willst du verhindern in dem du denen keine Elektronik in die Hand gibst.... vielleicht wäre eine Bleiweste angebrachter :-D

  • 26
    Marc 24.09.2012 Link zum Kommentar

    moin
    ja super, Kind hier hast du mein s3 ab in die Ecke und sei ruhig! der gleiche mist als wenn Mama und Papa dem keinen ne Playstation kaufen um Ruhe zu haben. Hauptsache man wird beim poppen nicht gestört! total bescheuert!!!

  • LollipopXD 24.09.2012 Link zum Kommentar

    da denk ich anders drüber: es geht ja auch nicht um das, dass sie etwas "verlernen" könnten, sondern darum, dass man ein kleines kind nicht schon so früh Smog aussetzen soll!!

  • Hans Dampf 24.09.2012 Link zum Kommentar

    "Denk an das Internet..." dieser Satz wirkt bei Bekannten Wunder, wenn die Kinder mal wieder "schwieriger" sind. Fernsehverbot oder so interessiert die heute nicht mehr. Aber "Internetverbot" androhen wirkt bei denen irgendwie immer :)

  • Markus K. 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Ich denke auch es kommt auf die Ausgewogenheit an. Meine beiden Jungs (4 und 8 Jahre) dürfen auch mal ans touchpad (natürlich mit Android). Eine Wii steht auch zu Hause. Wenn sie spielen ist aber immer meine Frau oder ich dabei und schauen das sie es nicht über treiben. Kinder sollen draussen spielen sich einsauen und richtig Spaß haben.
    Aber man sollte sie mit Verantwortung an die Unterhaltungselektronik heran führen. Sich da komplett zu verweigern halte ich für falsch.

  • Martin Kraus 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Ich bin selber "erst" 19 und habe mein erstes Handy nur bekommen wenn ich unterwegs war um erreichbar zu sein. Da war ich 6. Zuhause wurde es dann wieder abgegeben. Mein erstes eigenes Handy hatte ich mit 12 oder so. Der erste eigene Fernseher kam mit 15/16...ne spiele Konsole gab es nie. Nur mal zu Weihnachten n Gameboy color. Mir hat es nicht geschadet. Dadurch das ich das nicht hatte wuchs mein Interesse so glaube ich stetig. Wie ich meine Kinder Dr erziehen würde kann ich nicht sagen. Die Zeit hat sich zu sehr verändert. Vllt muss man einfach offen für Neues sein. Und ich glaube junge Kinder suchen selbst den persönlichen Kontakt zu anderen. So ein Tablet oder Smartphone wirkt da, so denke ich, als Kontaktplatform für die zeit in denen sie nicht zusammen sein können.
    Apropos :da steig ich gerade in den Zug ein, da kommen mir schon die 4. Oder 5 kläsler mit iPhones entgegen.... Das find ich dann schon heftig...

  • Marcel L. 24.09.2012 Link zum Kommentar

    Ich bin wahrscheinlich ein wenig jünger, als die Kommentierenden hier und habe seitdem ich in's Reich der Menschen geworfen wurde Kontakt zu Technik. Am TV hing Pong, im Arbeitszimmer stand der C64. Ich durfte bis ich ca. 12 war NICHTS davon alleine bedienen und maximal 1Stunde daran verbringen. Mein ersten PC bekam ich mit 14 (eigenes Geld), wie auch das erste Handy.
    Dann aber durfte ich alles und verkam zu dem Technikfreak, der ich heute bin. Leider verbringe ich (auch durch die Arbeit bedingt) viel Zeit vorm Rechner/Smartphone/Tablet. Ich denke daher, dass für Kids geregelte Zeiten für die Nutzung speziell von Spielen und Medien gesetzt werden sollten. Im Nachhinein wäre ich doch gerne rausgegangen zum Spielen...

  • my2cent 24.09.2012 Link zum Kommentar

    natürlich darf man auch physikalisches Spielzeug nicht vergessen, aber wer hat kein Lego im Spielzimmer.... und als Papa freut man sich auf den Tag an dem man begründen kann, dass der Kleine endlich alt genug für das NXT-Set von Lego ist ;-)

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