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2 Min Lesezeit 12 Kommentare

Elon Musk gibt zu: Tesla war wegen Model 3 fast pleite

Das Leben der Automobilhersteller ist nicht immer leicht, erst recht nicht für einen Newcomer wie Tesla. Falls es dafür noch einen Beweis gebraucht hatte, gibt es den nun mit Elon Musk's letztem Geständnis. In einem Interview räumte der berühmte Unternehmer die Schwierigkeiten von Tesla ein, die sich aus der Einführung seines neuesten Fahrzeugs, des Model 3, ergeben.

Es ist ein öffentliches Geheimnis. Tesla hatte viele Bedenken bezüglich der Vermarktung seines neuen Model 3. Während auf der Vororderebene tatsächlich Erfolge zu verzeichnen waren, hatte der amerikanische Elektrofahrzeughersteller auf der Produktionsebene Schwierigkeiten, insbesondere eine ausreichende Produktionsrate zur Deckung der Nachfrage zu erreichen.

In einem Interview mit der amerikanischen Fernsehsendung Axios auf HBO sagte Elon Musk: "Tesla war aufgrund der Schwierigkeiten bei der Produktion des Model 3 wirklich in ernsthafter Gefahr. Das Unternehmen verlor eine Menge Geld. Wenn wir diese Probleme nicht in sehr kurzer Zeit gelöst hätten, wären wir gestorben. Und es war extrem schwierig, sie zu lösen."

Teslas dunkelste Phase - wahrscheinlich zwischen März und April 2018 - endete offiziell, als die Marke schließlich ihr Produktionsziel von 5.000 Fahrzeugen pro Woche erreichen konnte. Dies geschah im Juli 2018 unter großen Opfern der Mitarbeiter (mit extrem langen Arbeitszeiten und vielen Überstunden) sowie der Präsenz von Elon Musk auf dem Produktionsgelände bei Tages und Nacht.

Sobald das Ziel erreicht war, schickte Elon Musk dann eine E-Mail an seine Mitarbeiter und bat sie, die Marke von 6.000 Autos pro Woche zu erreichen. Diese Strategie zahlte sich aus, denn Tesla gelang es im dritten Quartal 2018 erstmals seit zwei Jahren wieder, Geld zu verdienen.

Wäre so ein Tesla Model 3 etwas für Euch? Glaubt Ihr an die Zukunft von Elektroautos?

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12 Kommentare

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  • Verbrenner haben keine Zukunft und das ist auch besser so für Menschen und Umwelt 🙂


    • Das sagt wer? Den verbrenner wird es noch ne ganze Weile geben. Allein der Reichweite wegen. Der Bilanz der Elektros sind nicht die besten. Zum Teil unterliegen Sie dem Diesel. Hierzu gab es bereits ne Statistik. Im Winter singt die Reichweite extrem ( Grip am Sonntag).

      Gerate in unseren Bergisch Bereich, mit zum Teil viel Schnee ist akzeptabel.


      Das Elektro Thema ist lang nicht durchdacht. Besonders, in D gefeiert Außerhalb fährt der alte Deutsche Diesel weiter 😂


      Langfristig werden die Strompreise explorieren. Die bereits heute nicht sonderlich günstig noch Öko in der Produktion sind.


      • Mein Verbrenner schafft mit einem Tank 600 km. Und ich bin nicht der sparsamste :-).


    • ....besser so für den Menschen XD

      Zum Glück sterben ja so wenige beim Kobalt abbau, der "Ökostrom" reicht sicher bis in die Ewigkeit und das Recyceln eines Auto-Akkus erfolgt nur biologisch ;)


  • Eine Frechheit, dass die Arbeiter Überstunden machen müssen und wahrscheinlich bekommen sie nicht mal die Überstunden bezahlt oder als Urlaub gut geschrieben!


  • Uwe vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Ich empfehle jeden mal die Biografie von Elon Musk. Super als Hörbuch! Krasser Typ!


  • C B vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Tolles Auto. Aber Technik von gestern. Hoffentlich bekommt es die deutsche Autoindustrie hin, wenigstens bei der Brennstoffzellentechnik vorne mitzuspielen.
    Ach ja, ich mag den Angeber Musk nicht - aber bewundere seine Ideen und seine Kraft, diese nach vorne zu bringen.


    • Da die Brennstoffzelle im PKW zu teuer und ineffizient ist, haben sich Mercedes, Toyota & Co. davon verabschiedet. Die Produktion des ersten Serienwasserstoffautos (Toyota Mirai) wurde ja nicht grundlos eingestellt.


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Naja ein "Geständnis" war das nicht unbedingt. Wenn man Tesla in den letzten Monaten etwas verfolgt hat, hat man das auch so mitbekommen ^^ "Bestätigung" passt glaube ich besser :D


  • Die haben es aber geschafft 👍

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