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2 Min Lesezeit 30 Kommentare

Elektromobilität: Mehr als 100.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen

Elektroautos sind die Zukunft der Automobilindustrie, da sind sich mittlerweile auch die großen Autohersteller einig. Doch der Umstieg könnte über 100.000 Menschen ihren Arbeitsplatz kosten, wie eine neue Studie zeigt.

Dieser Studie zufolge könnten durch den Umstieg auf Elektromobilität in Deutschland langfristig viele Jobs wegfallen. Genauer gesagt sollen bis zum Jahr 2035 knapp 114.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seiner Untersuchung voraussagt.

Der Grund dafür liegt in der weniger komplexen Produktion, die somit auch weniger Arbeitskraft erfordern. Entsprechend sollen rund 83.000 Jobs im Fahrzeugbau wegfallen, während in damit verbundenen Branchen rund 30.000 Stellen verschwinden könnten. Vor allem Fachkräfte seien dadurch betroffen, aber auch niedriger oder höher qualifizierte Arbeitnehmer werden nicht verschont, so die Studie.

androidpit audi etron
Der SUV e-tron ist eines der neuen Elektroautos von Audi. / © AndroidPIT

Erst einmal soll er Bergauf gehen

Gleichzeitig sollen aber nur 16.000 neue Stellen im Bauwesen, der Stromversorgung oder den für Elektroautos notwendigen Dienstleistungen geschaffen werden. Zunächst werde man aber angeblich die positiven Folgen bemerken. Zusätzliche Investitionen in der Automobilbranche, Ausgaben für die Infrastruktur und Aufrüstung des Stromnetzes, werden zunächst Plätze schaffen, bevor dann zukünftige Plätze wegfallen.

Die Studie basiert auf aktuellen Prognosen, dass der Marktanteil von Elektroautos bis zum Jahr 2035 bei 23 Prozent liegt. Sollte sich die Industrie schneller Entwickeln, währen natürlich auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt entsprechend höher. 

Erst vor Kurzem kündigte Audi an, 14 Milliarden Euro in zukünftige Verkehrstechnologien wie vollelektrische Autos und autonomes Fahren zu investieren. Die Gesamtausgaben des Unternehmens für die nächsten fünf Jahre sollen sich auf 40 Milliarden Euro belaufen. 

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Top-Kommentare der Community

  • Sprint X vor 1 Woche

    Fürchterlich die modernen Arbeitsplatzvernichter. Seit es dieses Automobil gibt sieht man auch immer weniger Sattler und Hufschmiede.

  • Olaf Gutrun vor 1 Woche

    Nach meinem Stand, stehen insgesamt 8 Millionen Jobs in der Auto zulieferer Branche in deutschland auf dem Spiel.

    Keine Motorblöcke, kupplungen, getriebe, injektoren, Turbos, kompressoren, u.s.w

    Das Zeug wird alles bei uns hergestellt.


    Als Kfz Mechaniker, bin ich dennoch anderer Meinung!
    Elektroautos wie sie jetzt vorgestellt werden sind ganz sicher nicht die Lösung.

    Erstens ist es nicht möglich so viel Akkus zu produzieren geschweige denn zu laden.

    Zweitens: Viel zu schwer, zu kurzlebig, zu viel Müll.


    Soweit ich weiß sind die deutschen viel mehr mit Wasserstoff beschäftigt und ich bin mir ziemlich sicher das dies die wahre Zukunfr ist und sicherlich keine Akku Fahrzeuge.

    Vorteile vom Wasserstoff: Kann behandelt werden woe öl. Transportwege bleiben gleich, tankstellen bleiben erhalten, werkstätten können weiter arbeiten,

    Akku Autos wären unser untergang und ich kenne ganz amdere Studien die besagen das mehr jobs auf der Kippe stehen. Alleine schon die Tankstellen sind mehr Jobs. Dazu kämen werkstätten, und produktion.

    Aber hört auf meine Worte. Akku Autos sind nicht die Zukunft und auch umwelttechnisch eher noch schlechter.

30 Kommentare

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  • "Sollte sich die Industrie schneller Entwickeln, wäHren natürlich auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt entsprechend höher."

    Das sieht schmerzhaft aus 😅


  • 100.000 Arbeitsplätze gehen verloren. Das heißt 100.000 mehr Hartz 4 Bezieher die betreut werden müssen was wiederum mehr Personal beim Jobcenter braucht.Also schaffen 100.000 Arbeitslose wieder woanders mehr Arbeitsplätze. Gibt doch nix zu meckern. Das gleicht sich wieder aus. So muss man das sehen.


  • Bis zum Jahr 2055 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen, wir werden uns also sowieso damit arrangieren müssen, dass nicht jeder Arbeit hat oder vollzeitbeschäftigt ist. Da stehen uns weitaus größere Probleme ins Haus, die es zu lösen gilt, als hunderttausend oder eine Million Arbeitslose zusätzlich. Arbeitslosigkeit ist das Schreckgespenst der Siebzigerjahre und wird von der Industrie immer wieder gerne bemüht, wenn man die Politik unter Druck setzen will. Wir müssen ohnehin völlig neue Konzepte für Beschäftigung, Mobilität, Ernährung und auch Altersversorgung in den nächsten Jahren erarbeiten, da werden wir wohl auch diese hunderttausend Stellen neu schaffen können.


    • Zumal es oft nur aus einer Richtung beleuchtet wird. Es wird dieses und jenes Bauteil nicht mehr benötigt, also fallen so und so viele Stellen weg.
      Dass auf der anderen Seite aber wahrscheinlich genauso viele neue Bauteile und demenstprechende Arbeitsplätze geschaffen werden, wird da oftmals ignoriert oder klein gehalten, damit die Zahl der wegfallenden Plätze schön groß aussieht.


      • Eben. Zuletzt ja bei der Automobilindustrie wieder schön zu sehen. Kaum fordert die Politik etwas von ihr, droht man gleich mit dem Abbau von tausenden von Arbeitsplätzen.


      • eMotoren bestehen nun mal aus weitaus weniger Teile - noch dazu kommt vieles als fix und fertig lieferbares Modul zum Hersteller....


      • Das ist nun mal so. Die Damen aus der Telefonvermittlung mussten sich eines Tages auch neue Jobs suchen.


  • Wenn man überlegt das ein Tesla Modell 3 59000 Euro kosten soll, da fliegt einem ja die Feder aus der Matte. Die sollen die Verbrennungsmotoren einfach noch ein bißchen effizienter machen und gut ist es . Maximalen Hubraum auf 2 Liter und alles wäre gut . Aber die Auto Industrie will natürlich ihre 500 PS Boliden weiter produzieren und verkaufen .Die Dinger hauen raus was das Zeug hält. Ferner Tempolimits einführen und das Thema Umweltverschmutzung wäre erledigt.


    • "und gut ist"
      Nein, ist es nicht. Damit wir unsere tolle Umwelt (die auch du zum leben brauchst) noch retten können, müssten wir SOFORT jeden CO2-Ausstoß STOPPEN. Mit "ein bisschen effizienter" ist da absolut gar nichts getan. Du kippst einfach nur ein bisschen weniger Öl ins Feuer. Gelöscht wird es davon noch lange nicht.

      Und auch mit ein paar Tempolimits rettest du die Umwelt noch lange nicht. Das ist eine ziemlich stümperhafte Herangehensweise...


      • Jo, jo, mir egal. Ich gönne mir nächstes Jahr einen 5l/V8 als Cabriotet. Warum? Weil ich Spaß daran habe. Die Umwelt ist in Zukunft euer Problem, nicht mein. Habe darüber mal anders gedacht. Aber seitdem sich dieses Land mit Freude und Vehemenz abschafft, ist es nicht mehr mein Land und egal. Jetzt gönne ich mir was.


    • A. K.
      • Mod
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      @Jörg Es ist außerdem immer vom sog. "CO2 Rucksack" die Rede. In etwa 150000km hat ein Elektroauto seinen "CO2 Rucksack" abgebaut. D. H. Den höheren Initialaufwand an Ressourcen gegenüber einem Verbrenner durch Effizienz im Betrieb aufgeholt.

      150000km entsprechen bei einer durchschnittlichen Fahrleistung eines Deutschen (14200km pro Jahr) etwa 10 Jahren und Paar Zerquetschten.

      Wenn wir also alle Fahrzeuge durch E Fahrzeuge ersetzen, dann pumpen wir hundert-Millionen von Tonnen CO2 in die Umwelt, um sie in ca. 10 Jahren wieder auszugleichen.

      Wenn aber jetzt auf der Stelle das Fahrrad Fahren, Carsharing oder Öffis gefördert werden, dann haben wir sofort Ergebnisse.

      Abgesehen davon macht der Straßenverkehr gerade mal 15% des CO2 Ausstoßes aus. D. H. Ein riesen Aufwand, wobei doch der Output höchst fraglich ist.

      Dass Massentierhaltung, Industrie und Energiesektor einen größeren Einfluss auf den Treibhauseffekt haben und an der Stelle viel schneller und effizienter eingegriffen werden kann, dass wird aus irgendeinem Grund verschwiegen.

      Wenn ich jetzt mit Korrelation anfange, dann halten mich alle für einen Verschwörungstheoretiker, daher lasse ich das mal :) (was passiert auf der Welt und wer profitiert davon? Klassische Korrelationsbeziehungen)


    • das ein Benziner oder Diesel eine fahrende Landschaftsheizung ist hat noch keiner erzählt?


  • Völliger Unsinn! Jede Innovation hat immer auch neue Arbeitsplätze geschaffen, ansonsten wären wir ja alle arbeitslos, denn was allein in den letzten 150 Jahren an technischen Fortschritt entstanden ist, hätte nach solchen Studien schon heute alle Arbeitsplätze der Welt vernichtet. Prognosen waren schon immer schwierig, besonders wenn sie Zukunft betrafen...
    Wie Sprint X schon sagt, die Sattler werden weniger, schlimm schlimm, aber dafür wird sich erstens das Berufsbild des Ffz-Mechatronikers (war das nicht schon einst der Kfz-Mechaniker?) ändern (vielleicht Kfz-Mechanoelektriker?) und zweitens entstehen ganz neue Berufe, die wir noch gar nicht kennen. (Oder war der Influencer vor 10 Jahren schon da?)

    Tim


    • Richtig, die Aufgabe des Staates ist es den Übergang zu Managen so das kein soziales Ungleichgewicht entseht. Das heißt aber auch so etwas konstruktiv zu begleiten und nicht permanent auf der Bremse zu stehen, das es einen sonst überollt. z.B. weil der Größte Absatzmarkt, China, verbindliche E-auto quoten einführt....


  • Nach meinem Stand, stehen insgesamt 8 Millionen Jobs in der Auto zulieferer Branche in deutschland auf dem Spiel.

    Keine Motorblöcke, kupplungen, getriebe, injektoren, Turbos, kompressoren, u.s.w

    Das Zeug wird alles bei uns hergestellt.


    Als Kfz Mechaniker, bin ich dennoch anderer Meinung!
    Elektroautos wie sie jetzt vorgestellt werden sind ganz sicher nicht die Lösung.

    Erstens ist es nicht möglich so viel Akkus zu produzieren geschweige denn zu laden.

    Zweitens: Viel zu schwer, zu kurzlebig, zu viel Müll.


    Soweit ich weiß sind die deutschen viel mehr mit Wasserstoff beschäftigt und ich bin mir ziemlich sicher das dies die wahre Zukunfr ist und sicherlich keine Akku Fahrzeuge.

    Vorteile vom Wasserstoff: Kann behandelt werden woe öl. Transportwege bleiben gleich, tankstellen bleiben erhalten, werkstätten können weiter arbeiten,

    Akku Autos wären unser untergang und ich kenne ganz amdere Studien die besagen das mehr jobs auf der Kippe stehen. Alleine schon die Tankstellen sind mehr Jobs. Dazu kämen werkstätten, und produktion.

    Aber hört auf meine Worte. Akku Autos sind nicht die Zukunft und auch umwelttechnisch eher noch schlechter.


    • Absolut richtig Batterien sind nicht die Zukunft bin ganz deiner Meinung


    • Hm Brennstoffzellen Autos haben auch keine Motorblöcke, Kupplungen und Getriebe....zudem ne Batterie als Zwischenspeicher. Unsere Gewohnheiten müssen sich weniger stark anpassen, zumindest was das Tanken angeht. Aber zur Erzeugung von H2 brauchts du keine Raffinerien, Erdölpiplines etc. Du musst auch kein Öl aus Russland oder von den Saudis hier her shippern. Eher mit dem Erdgasnetz.

      E-Autos mit Akku sind bei einem Einsatz in Urbaner Umgebung zum Pendeln definitiv Effizienter. Auf Langstrecken sind Brennstoffzellen praktischer, aber auch Kostspielig durch den Einsatz von Platin. Ich würde wetten, dass sich durchaus auch mehr als ein Antriebsystem durchsetzen kann.

      Tim

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