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Mobilität 2 Min Lesezeit 44 Kommentare

Elektro-Autos? Hyundai gibt mit Wasser Stoff!

Aktuell hat der südkoreanische Autohersteller Hyundai nur wenige Wasserstoffautos im Aufgebot. Doch das soll sich in den kommenden Jahren ändern, denn das Unternehmen gibt beim Wasser Stoff!

Unter dem Namen "FCEV Vision 2030" hat der südkoreanische Fahrzeughersteller Hyundai seine Pläne für die mobile Zukunft bekanntgegeben. Statt wie viele andere Hersteller Kurs auf Elektromobilität zu setzten, verstärkt man das Engagement für Wasserstoffautos und will in dem Bereich Weltmarktführer werden.

In der Ankündigung heißt es, dass man bis 2030 jährlich 500.000 Brennstoffzellen für den Fahrzeug-Einsatz bauen möchte. Rund 200.000 weitere Wasserstoff-Kraftwerke sollen jährlich für Nutzfahrzeuge wie Gabelstapler und Bagger sowie Schiffe produziert werden. Insgesamt möchte Hyundai damit einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen.

"Die Hyundai Motor Group, der weltweite Pionier der kommerziellen Produktion von FCEV, macht einen mutigen Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung einer Wasserstoffgesellschaft. Wir werden unsere Rolle über den Autotransportsektor hinaus ausbauen und eine Schlüsselrolle beim Übergang der globalen Gesellschaft zu sauberer Energie spielen, indem sie dazu beitragen, Wasserstoff zu einer wirtschaftlich rentablen Energiequelle zu machen. Wir sind zuversichtlich, dass die Wasserstoffstromversorgung über den Verkehrssektor hinauswachsen und zu einem weltweit führenden wirtschaftlichen Erfolg werden wird."

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Euisun Chung, Executive Vice Chairman der Hyundai Motor Group / © Hyundai

Zu dem Zweck werde man in den kommenden Jahren umgerechnet rund 6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung sowie den Bau neuer Fabriken investieren. Voraussichtlich 51.000 neu Jobs sollen dadurch bis zum Jahr 2030 entstehen. Die Brennstoffzellen sollen größtenteils in Fahrzeugen der Marken Hyundai, Kia und Genesis zum Einsatz kommen, aber auch an Wettbewerber verkauft werden, wozu Toyota, Honda und Daimler zählen.

Alltagstaugliche und frei verkäufliche Modelle sind schon auf den Straßen

Zu Beginn des Jahres stellte Hyundai mit NEXO die zweite Generation seiner FCEVs (Fuel Cell Vehicles - Brennstoffzellenfahrzeuge) vor. Gegenüber Fahrzeugen der ersten Generation aus 2013, wie dem Hyundai Tucson FCEV, sind die neuen Modelle leichter, bieten mehr Platz im Fahrerraum und eine bessere Energieumsetzung.

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Der Wasserstoffantrieb des Hyundai Nexo. / © Hyundai

Im Vergleich zu Elektroautos mit Batterie lassen sich die Wasserstoffautos deutlich schneller auftanken. Mit großem Tank lässt sich zudem einfacher und kostengünstiger eine große Reichweite erzielen als mit einer vergleichbar großen Batterie.

Allerdings gibt es noch weniger dieser Tankstellen als es Docking-Stationen für Elektrofahrzeuge gibt. Daher sehen Experten den Einsatz der Wasserstoff-Technik eher im ortsgebundene Stadtverkehr und damit in Bussen, Taxis und Kleinlieferfahrzeugen.

Wasserstoff, Elektro oder der klassische Verbrenner? Was ist Euer Favorit und welches System wird die Zukunft bestimmen?

Quelle: Hyundai

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44 Kommentare

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  • die klassischen Verbrenner werden noch viele Jahre mit der E-Mobilität koexistieren.


  • Wasserstoff lässt sich regenerativ, z. B. durch Windkraft, und somit sauber erzeugen. Man kann es in Wasserstoff-Autos (Brennstoffzellen) verwenden. Man kann aber auch CO2 aus der Luft abscheiden, es mit dem erzeugten Wasserstoff verbinden und hat ein künstliches Erdgas. Damit könnte man, CO2 neutral, die Verbrennermortoren weiter betreiben. Warum kein Industriebetrieb auf diese Idee kommt, erschließt sich mir nicht wirklich!


  • Wenn ich vom benzin umsteigen muss auf was neueres dann nur Wasserstoffauto. Das ist wirklich Strom und Umweltschutz


  • Auf jeden Fall Wasserstoff, deutlich kostengünstiger und umweltfreundlicher als e-Mobilität. Der Aufbau eines Wasserstoff-Tanknetzes ist wesentlich einfacher und somit auch kostengünstiger als der Bau von E-Tankstellen.
    Abgesehen davon ist ein e-Auto beim permanent steigenden Strompreis absolut nicht rentabel, wenn man davon ausgeht, dass die e-Zapfsäulen nicht auf Dauer kostenfrei bleiben werden (wie dies noch vielerorts der Fall ist). Ausserdem ist beim e-Auto zusätzlich zum teuren Anschaffungs-Preis noch die dauerhafte "Batteriemiete" zu entrichten.
    Nicht ohne Grund hat sich Tesla inzwischen von der e-Mobilität abgewendet.

    Behny


    • Zur Hertstellung von Wassertstoff aus Eletrolyse und anschließender Rückverstromung durch eine Brennstoffzelle brauchst du ingesammt viel mehr Strom als bei einem E-Auto mit Batterie. Bei steigendem Strompreis wird Wasserstof teurer und da weniger Eiifizient immer Teurer als der Strom selbst.

      E-Zapfsäulen sind in der Regel nicht kostenlos.

      Steile These zu Tesla mit Momentan 1000 Batterie Autos pro Tag.

      Brennstoffzellen kosten ähnlich viel wie die Batterien.

      www.sueddeutsche.de/auto/alternative-antriebe-die-brennstoffzelle-ist-ein-milliardengrab-fuer-autohersteller-1.3922234


      • Auch auf die üblichen Meldungen reingefallen. Es gibt gar nicht genug Rohstoffe auf der Erde um alle Autos dieser Welt mit Batterien zu versorgen. Entweder Wasserstoff oder demnächst wieder Pferdekutsche! ;-)


      • Welchen Rohstoff ? Lithium ? Nur zu Info, ÖL ist auch endlich und lässt sich nach dem verbrennen so schlecht wiederverwenden. Und das Platin der Brennstofzellen ist nun auch nicht gerade Häufig...

        Lustig was uns alles ausgeht. Übrigens auch Sand:

        www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/raubbau-an-einem-wichtigen-rohstoff-er-kann-arabern-sand-verkaufen/8301722-4.html?ticket=ST-21497-fF6BxdimyQ0EYSirpAEM-ap2

        Jens


      • Joh aber Wasser und Wind und somit Wasserstoff, haben wir genug! Ob es diversen Leuten nun passt oder nicht! ;-)


      • Das mit dem Sand ist doch schon ziemlich lange bekannt und betrifft auch nicht jede Region auf der Welt.


      • Der Sand wird ausgehen wenn in der Wüste der Sozialismus ausgerufen wird.


    • Oh je, wenn man manche Kommentare so liest...
      Tesla hat sich von der e-Mobilität abgewendet? xD xD

      Danke Thundercrow für die Richtigstellungen.


    • Wasserstoff ist auch E-Mobilität


  • Hauptsache vier Räder unterm Hintern ;)


  • Lieber Christopher G.,
    Wasserstoff ≠ Wasser ℹ️🤦🏻‍♂️


  • Wasserstoff, sag ich aber schon seit Jahren, in Schleswig-Holstein wird so viel "überschüssiger" Strom weggeschmissen, dieses könnte man zum kostengünstigen Herstellen von Wasserstoff verwenden


  • Warum nun Wasserstoff? Es gibt nachweislich deutliche Nachteile gegenüber Elektro KFZ. 1. Infrastruktur, Tankstellen. 2. Lagerung/Transport von Wasserstoff ist sehr aufwendig (200 Bar Druck muss ein Tank aufweisen, damit Wasserstoff flüssig bleibt). 3. Effizienz


    • Wasserstoffantrieb ist eine alte Idee, älter als 10 Jahre und wenn unsere Deutschen Autobauer nicht so wehement am Verbrennungsmotor festhalten würden, dann hätten wir schon längst tausende Autos mit Brennstoffzellen auf den Straßen und deine ersten Beiden Punkte wären wahrscheinlich erledigt.
      Aber derzeit gebe ich dir bei diesen Recht. was meinst du aber mit Effizienz?

      Behny

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