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Elektrisches Skateboard: Bin ich bald legal unterwegs?

Elektrisches Skateboard: Bin ich bald legal unterwegs?

Während in einigen Ländern immer mehr Menschen mit elektrischen Skateboards, Rollern und ähnlichem unterwegs sind, hinkt Deutschland dem Trend der elektrischen Kleinstfahrzeugen wieder einmal hinterher. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand. 

Ich gebe es zu: Ich war zwischenzeitlich ein richtiger Casey-Neistat-Fanboy. Am meisten faszinierte mich dabei, wie Casey mit seinem Boosted Board, einem elektrischen Skateboard, durch die Straßen von New York brettert. "Das will ich auch", war mein erster Gedanke. Doch dann fiel mir schmerzlich wieder ein, dass das in Deutschland nicht erlaubt ist, weil wir mal wieder aktuellen Trends um Jahre hinterherhinken.

Dabei wurde die Bundesanstalt für Straßenwesen schon 2014 damit beauftragt, sich einen Überblick über diese Fahrzeuge zu verschaffen, um eine Regelung dafür zu finden. Wichtig ist dabei auch, wie zukünftige Entwicklungen sinnvoll integriert werden können, ohne dann gleich die nächste Reform anstoßen zu müssen. Die Studie wird aktuell noch ausgewertet, ist aber nicht öffentlich einsehbar. Doch schon dieses Jahr könnte es soweit sein.

Auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen heißt es in einer Antwort der Bundesregierung: "Die Verordnung zur Genehmigung von Elektrokleinstfahrzeugen ist derzeit in der Ressortabstimmung. Das Inkrafttreten der Verordnung ist für das Jahr 2018 geplant.

Wer mit dem E-Board erwischt wird, bekommt Probleme

Zu Kleinstfahrzeugen zählten Elektro-Skateboard, -Roller und andere E-Wheels. Es handelt sich hierbei um motorbetriebene Fahrzeuge, die schneller als 6 km/h fahren und die Geschwindigkeit ohne Unterstützung (Muskelkraft) durch den Fahrer erreichen und aufrechterhalten können. Für eine Nutzung solcher Fahrzeuge im öffentlichen Raum benötigt man dann eine Zulassung, einen Führerschein und eine passende Versicherung. Zudem ist das Fahren auf Bürgersteigen nicht erlaubt. 

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Wer mit dem E-Mobil auf öffentlicher Straße erwischt wird, muss sich gleich mehreren Strafen stellen. / © Archos

Wer trotzdem mit einem solchen E-Mobil auf öffentlicher Straße erwischt wird, muss laut dem ADAC mit einer Geldbuße, einem Punkt in Flensburg und einem Strafverfahren rechnen. Kommt es darüber hinaus auch noch zu einem Unfall, haftet ausschließlich der Fahrer für Sach- und Personenschäden. Und das kann verdammt teuer werden.

Ich will endlich E-Board fahren!

Dabei liegen die Vorteile von E-Boards und Ähnlichem auf der Hand: Zum Einen tragen sie zur Vernetzung der verschiedenen bestehenden Verkehrsträger bei. Das bedeutet, dass Menschen sich damit vielleicht eher entscheiden, zur ansonsten zu weit entfernten Bahnstation zu fahren, statt sich aus Scheu vor dem weiten Weg für das Auto zu entscheiden. Außerdem sind sie durch ihren elektrischen Antrieb emissionsfrei und geräuscharm.

Auch ich würde lieber, statt in der stickigen U-Bahn zu stehen, mit dem elektrischen Skateboard zur Arbeit cruisen. Zwar könnte ich den Weg auch mit dem Fahrrad bestreiten, das schränkt mich aber mit seiner Größe zu sehr ein. Besonders, wenn ich dann noch in den Supermarkt gehe, mich irgendwo mit Freunden treffe oder abends weggehen möchte. Die auch in kleinen Größen erhältlichen Boards lassen sich hingegen leicht an den Rucksack klemmen.

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Das Archos SK8 ist leicht und handlich und lässt sich so leicht überall mit hinnehmen. / © AndroidPIT

Ob die Änderung wie angekündigt wirklich schon dieses Jahr kommt, halte ich für fraglich. Immerhin werden die verschiedenen Ressorts, Bundesländer und Verbände auch noch ein Wörtchen mitreden wollen. Aktuell ist geplant, dass für E-Boards und Co die neue Fahrzeugklasse "Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge" eingerichtet wird. Außerdem ist eine Tempobegrenzung von 20 km/h angedacht, wie es im Verordnungsentwurf der Bundesregierung heißt.

Seid Ihr bereits illegalerweise elektrisch unterwegs oder wärt es genauso gerne wie ich? Oder seid Ihr ohnehin auf andere Verkehrsmittel angewiesen? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Top-Kommentare der Community

  •   45
    Gelöschter Account 11.08.2018

    Jeder Hype findet seine infantilen Anhänger! Und die damit verbundenen Verdrängungsmechanismen und Selbstsuggestionen nehmen schon den Charakter einer pathologischen Störung an!
    -Die Begeisterung für Bewegungsvermeidung und die Auswüchse dekadender Technikgeilheit ("ich würde ja gerne ein Fahrrad nehmen, aber es ist mir zu groß und ich kann es nicht einfach in den Rucksack klemmen werden und es mieft nicht so wie in der U-Bahn und ich kann meine Freunde sonst nicht treffen und MiMiMi....") sind das weinerliche Gejammer einer Hipster-Generation.
    -Emissionsfrei? Klar, der Strom für die Akkus kommt nicht aus dem Kohlekraftwerk in deinem Wohnzimmer, sondern von woanders, irgendwie....
    -Geräuscharm sind sie sicher. Aber das ist zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren auch!
    -Die Begeisterung für derlei Spielzeug lässt übrigens schlagartig nach, wenn deine kleine Enkelin von drei Jahren geräuschlos von einem ignoranten Idioten mit anschließender Unfallflucht auf dem Bürgersteig angefahren wird oder deine Omi nach einem Oberschenkelhalsbruch und anschließender Lungenentzündung im Krankenhaus verendet, weil so ein Lithium-Ionen-Akku-Junkie seinen (regelmäßig) jungen Arsch nicht bewegen mag...
    -Schon jetzt ist die Verkehrsdichte dergestalt, dass Personen mit dem Smartphone vor Augen andere umrennen oder angefahren werden. Anzunehmen, dass sich mit den fahrbahren eKleinmüll plötzlich eine Selbstdisziplin und Rücksichtnahme bei dem entsprechenden Klientel und im Straßenverkehr einstellt, könnte die Folge eines übermäßgen Cannabiskonsums sein...
    -Schon jetzt fahren Menschen mit dem SUV 300 Meter zum Zigarettenautomaten. Derlei e-Scooter werden dann ggf. den Weg von der Küche zur Garage des SUV überbrücken.
    -Wie "entlastend" neue Verkehrskonzepte sind, zeigt ja Uber in den USA in den Großstädten, wo es zum Kollaps der Straßenverkehrs und leeren Nahverkehrsmitteln führt. Ökologisch superdämlich! Jeder Honk wird sich dann so einen chinesischen Elektro-Untersatz besorgen, und die Verunfallungen werden zunehmen...
    -Natürlich mahlen in Deutschland die bürokratischen Mühlen etwas langsamer als anderswo. Aber auch deswegen haben wir hier nicht die Straßenverkehrsverhältnisse wie in Russland, der Türkei oder Mexico oder Nigeria und eben auch ein Pflichtversicherungsgesetz, welches auch so manchen Schreiberling davor schützt, nach einem Bagatellunfall unversorgt und ggf. unverrentet zu sein und auf dem Bahnhof im Müll nach Leergut suchen zu müssen (was allerdings -zugegebenermaßen- mit einem e-Board leichter ist).

  •   19
    Gelöschter Account 11.08.2018

    Die Anzahl der Radfahrer, die in Deutschland täglich im Straßenverkehr schwer verletzt und getötet werden, nimmt immer mehr zu. Nein, Schuld haben dabei nicht immer die Anderen! Einen Großteil dieser Verkehrsunfälle verursachen die Radfahrer auch selber - sei es durch rücksichtsloses Fahren, weil sie Vorfahrtsregeln vorsätzlich missachten usw..
    Außerdem gibt es jetzt schon viel zu viele Leute, die sich ein E-Bike oder Pedelec kaufen, damit dann aber überhaupt nicht klar kommen und ebenfalls in zahlreiche Verkehrsunfälle verwickelt werden.

    Lieber Herr Christopher Gabbert - reicht das nicht? Ist das alles nicht schon schlimm genug? Du möchtest wirklich gerne, dass jetzt noch ein zig-tausend Irre mit E-Skateboards, E-Rollern etc. am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, die dann noch mehr Menschen (schwer) verletzen und sich selber zu Brei fahren?
    Wo sollen sie denn mit diesen Dingern fahren? Auf den Gehwegen, wo sie reihenweise Fußgänger belästigen und über den Haufen fahren? Oder lieber auf der Fahrbahn, wo sie unter Autos, Lkws, Bussen, Straßenbahnen usw. enden?

    Nein! Mit solchen Spielzeugen dürfen sie gerne in Skate-Parks oder anderen abgesperrten Bereichen fahren und ihren Spaß haben. Im Straßenverkehr haben diese Kamikaze-Boards aber definitiv nichts zu suchen!!!

  • Robert H. 12.08.2018

    Also ich bin absolut gegen solche Gefährte. Bzw. wenn sie denn kommen sollen, dann nur mit identifizierbaren Nummernschildern, damit man die Fahrer dann auch belangen kann, wenn sie Mist gebaut haben.
    Das gilt auch für die überdimensionierten EBikes mit denen wildgewordene Pseudo-Sportler die Sau raus lassen.
    Gestern war ich mit meiner kleinen Tochter in der Fußgängerzone, als so ein EBike-Typ durch die Fußgängerzone geprescht kam, diverse Leute rammte und einfach ohne Rücksicht weiter geprescht ist. Auf's hinterher schreien hat er nur mit einem Fuckfinger reagiert. Extrem? Ja. Einzefall? Nein.
    Tut mir leid. ich kenne diese Dinger mit vier verschiedenen Modi (Ecu, Tour, Sport, Turbo). Wenn man mit so etwas in der Stadt rumfährt, muss man den Antriebsmodus auch entsprechend anpassen. Wer das nicht kann sollte Manns genug sein, aus eigener Muskelkraft zu fahren, weil dann passieren solche Sachen weit seltener.
    Also aus meiner Sicht nur mit Versicherungspflicht und am besten auch noch mit Führerscheinpflicht oder am besten Fahreignungstest, ob die geistige Reife für so ein Gerät überhaupt vorhanden ist.

  • Markus Licht 11.08.2018

    Es gibt keinen Grund neue Technik so runter zu machen, bloß weil du offeblnbar alles Neue ablehnst.

    Die Dinger können tagsüber problemlos auf Fahrradwegen oder auf der Straße fahren. Fahrzeuge bis 10 kmh vielleicht sogar auf dem Gehweg.

  • Dirk Zimmermann 12.08.2018

    Ich glaube meine negativ militanten Vorredner sind nur zu Hause unterwegs. Europaweit werden diese Elektro Hilfsmittel schon fleißig genutzt. Fahren sie mal durch Wien oder Budapest. Einfach toll die Teile. Rücksichtslos habe ich damit allerdings niemanden fahren gesehen. Es wirkt si als ib es der Neid der Armen ist. Nur weil man kein Geld für ein pedelec hat ist es Mist. So klingt es und so wird es auch sein. Und bevor sie schimpfen. Ich bin schwerbehindert. Könnte solche boards oder Roller niemals fahren. Aber warum diese in Deutschland nicht erlaubt sind erschließt sich mir nicht. Und bitte diese Argumente mit der Unfallgefahr einfach nur lächerlich. Die ist bei jedem Fahrrad genauso.

83 Kommentare

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  • Ich(M19) fahre momentan auch ein Elektroboard und muss jeden Tag zur Schule und mit dem Board kann ich um 7:20 zum Bahnhof fahren anstatt um ~6:30 da die Busverbindung im "Schulörtchen" bescheiden ist und ich sonst nicht rechtzeitig zur Schule kommen kann. Unfälle mit Mitmenschen hatte ich noch keine obwohl ich jeden Morgen an mehreren (Grund-) Schulen vorbeifahren muss, wobei Kinder mit dem Handy andauernd auf dem Fahrradweg stehen. Und diese Arrogante Fahrweise die bei Radfahrern genannt wurde kann ich an Autofahrer zurück geben die mit 40kmh in einer 30 Zone rechts vor links ignorieren und mich mit dem Fahrrad/Board fast anfahren:

    Des Weiteren benutze ich das Board, weil ich keine Lust habe mein Fahrrad in den überfüllten Zug zu nehmen um nachher verschwitzt im Unterricht anzutanzen.

    Und wie genannt halte ich es für Unfug extra mit dem Diesel-Auto kurze Distanzen für z. B Zigaretten zu nutzen.

    Die Problematik des Bremsens von einem normalen Board und dem Gleichgewichtsverlust beim Antreten fallen durch die Technik automatisch weg.

    Ich persönlich finde das so ein Board für den Anwender sicherer (beim Aufprall) ist als ein Fahrrad, da man noch die Chance hat abzuspringen. Die Unfallrate wird zwar bei der Legalisierung steigen (wegen der gehäuften Nutzung) aber die Todesrate wird niemals
    höher sein als die eines Radfahrers. <- Bei Gegenspruch bitte Radfahrer „illegalisieren“.

    Die Problematiken in meinen Augen ist die Wartung/Instandhaltung der Bremsen, die maximale Geschwindigkeit (extra mit Führerschein) und vielleicht das Kennzeichen.

    Naja...Lichter fürs Board brauch man nicht da man trotz gutem Licht Steine oder Löcher übersehen kann und sich langlegt. (Wozu ein Bremslicht wenn ein Fahrrad auch keins hat *Hust*)


  • Meine Güte wenn ich manche Kommentare hier lese da muss man sich nicht wundern, dass in Deutschland 15% die AFD wählen. Sarrazin hatte recht das erkennt man hier bei einigen deutlich. Wenn manche Menschen hier was zu melden hätten (so sind es nur Internet Rambos die im echten Leben wohl nix zu melden haben wie JG), wären wir noch in der Steinzeit. Zum Glück lässt sich die Entwicklung nicht aufhalten.


  • In Berlin garantiert der Spaß.
    Da hat man schon Fußgänger die mit Smartphone und Kopfhörer auf dem Radweg latschen, Radfahrer die keine Vorschriften kennen und Autofahrer die mit 70 Sachen hupend durch den Checkpoint Charlie Brezeln.
    Und nun möchte man noch solche Schrottteile auf den Wegen haben?
    Wie wäre es erstmal die vorhandene Infrastruktur so zu optimieren dass die vorhandenen Verkehrsteilnehmer sicherer durch die Stadt kommen anstatt noch mehr potentiell gefährliche Spielzeuge in das schon vorhandene Chaos zu lassen?


    • Stimmt genau, es ist aber nicht nur die Infrastruktur hier in Berlin, es ist vor allem die Ignoranz und Dummheit vieler.... dagegen habe ich aber leider kein Infrastrukturprogramm finden können ....


  • Ich finde es gut das neue Möglichkeiten der Fortbewegung kommen.
    Klar kann mal was passieren ,aber das kann es immer und überall. Entscheidend ist doch wie man damit umgeht.
    Und zum Glück können die ganzen Pessimisten hier nicht viel dagegen unternehmen.

    das Gesetz wird kommen dieses oder spätestens nächstes Jahr ;)


  • Hallo mal, also ich bin 53 Jahre alt und ich fahre seit den 80ern Skateboard und fahre auch aktuell ein Yuneec e go 2 mit über 20km/h und ich habe bis heute keinen einzigen Sturz gehabt noch habe ich irgend jemand mit meinem E Board belästigt. Wer nicht Skateboard fahren kann sollte hier keine Kommentare schreiben. Dieses übertriebene Gehabe ist wieder mal typisch deutsch. Wenn ich mit 53 noch locker Skaten kann dann sollte man aus einer Maus nicht einen Elefanten machen. Ausserdem gab es in dem 80ern Skateboards mit Verbrennungsmotor und die hatten eine Geschwindigkeit von 60km/h und mehr ohne Zulassung.


    • "Wer nicht Skateboard fahren kann sollte hier keine Kommentare schreiben."

      Selten so einen Unfug gelesen.


      • Wer nicht Skateboard fahren kann, sollte vor allem kein Skateboard fahren. Trotzdem machen das augenscheinlich genug, was auch Teil des Problems ist.


      • Wer nicht Skateboardfahren kann, sollte es lernen. Ist mit allem so. Auch Auto und Radfahren muss man erst lernen bevor man auf die Öffentlichkeit losgelassen wird.


    • Fahr auch eskateboard.. Es ist sogar sicherer als mit einem normalen longboard, da man mit einem eboard bremsen kann ;) es wird allerhöchste Zeit Elektrokleinstfahrzeuge zuzulassen!


    • Find ich super, wenn jemand wirklich Skateboard fahren kann. Und wenn jemand seit den 80ern (damals war ich damit auch noch unterwegs) bis heute mit über 50 Jahren damit unterwegs ist, kann ich nur sagen "Respekt". Da steckt definitiv Leidenschaft dahinter.
      Aber das zeugt auch davon, dass Sie Erfahrung mit dem Gerät haben und dadurch auch entsprechend sicher damit unterwegs sind. Wenn jetzt aber ein pubertierender 12 Jähriger mit über 20km/h damit unterwegs ist, kann er die Gefahren auf Grund der fehlenden Erfahrung sicherlich nicht so abschätzen wie Sie. Woher sollte er es denn auch wissen.
      Und wegen den lustigen Umbauten früher... Erstens waren die Straßen damals noch nicht so voll und zweitens kann ich mich noch gut daran erinnern, wie die Polizei das Teil eines Freundes von mir einkassiert hat. Er sah das Board nie wieder...


    • Hallo! Ich bin 33 und fahre seitdem ich 12 Jahre alt bin Skateboard. Ich habe mir Anfang des Jahres ein e-board zugelegt und habe bis zum heutigen Tag auch noch kein Sturz gehabt oder jemanden belästigt. Habe auch noch kein negatives Feedback in der Öffentlichkeit bekommen.
      Ich muss aber auch dazu sagen dass Ich sehr gut damit umgehen kann.
      Und finde auch das es für Anfänger sehr gefährlich enden kann... Unfälle auch mit anderen Verkehrsteilnehmern sind nicht ausgeschlossen. Aber das haben wir ja wohl bei allen Verkehrsmitteln.

      Als ich im April dieses Jahres einmal kurz zum Supermarkt fahren wollte um etwas einzukaufen wurde ich von 3 Zivilbeamten angehalten.
      Das board wurde beschlagnahmt und ich musste mit zur Blutabnahme :)
      Vor ein paar Wochen erhielt Ich eine Anklageschrift.
      Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz und Versicherungsgesetz weil das board schneller als 6 kmh fährt und keine Versicherung besteht.
      Hätte ich keinen Führerschein Klasse B so wäre noch Fahren ohne Fahrerlaubnis dazu gekommen.
      Hätte ich Drogen oder Alkohol konsumiert so wäre noch Trunkenheit im Verkehr im Paket.
      Ich bin mal gespannt was die Verhandlung ergibt. Einen Termin habe ich noch nicht erhalten.
      Ich rate jedem der mit dem E-Board unterwegs ist... Wartet noch bis die Reglung dafür in Kraft tritt sonst habt Ihr so einen Spaß wie Ich.
      Ich habe gehört das die e-boards nur bis zu 20kmh in Zukunft fahren dürfen und gedrosselt werden müssen...
      Fakt ist die meisten fahren ja fast 50 kmh.
      Naja ich bin mal gespannt was dabei rum kommt.
      Was die Nummernschilder angeht.. da hatte ich eine Idee.
      Auf den boards ist es ja nun mal schlecht zu platzieren weil erstens kein Platz dafür da ist und auch die Höhe wäre nicht vorteilhaft.
      Wie wäre es mit einer Helmpflicht wo die Nummer drauf stünde oder so eine Art Weste die man überzieht.. Eine Art Leibchen wie beim Fußball in einer Reflektierenden Farbe.
      Fakt ist man muss bei dieser Sache mit dem Nummernschild etwas finden was auch gut zu erkennen ist sonst bringt es ja wohl nichts.
      Und was ist mit der Beleuchtung wenn es dunkel ist?
      Das werden wohl alles Probleme seien die noch dazu führen das es keine Reglung für die Geräte gibt.
      Bin mir aber Sicher das es bald klappen wird.. Ich hoffe!


  • KRRRIIIIIIIEEEEEEEGGGGG!!!!!!!
    No Prisoners!!!!!


  • An all die Nörgler, die aus welchen Gründen auch immer, versuchen wollen die E-Mobilität schlecht zu reden: Ihr wisst schon, dass E-Scooter durchaus bereits auf deutschen Straßen zugelassen sind? Das Problem ist lediglich, dass nicht alle diese Zulassung haben, weil Deutschland mal wieder extrem hinterherhinkt.
    Wer will, kann aber auch schon heute legal mit diversen E-Scootern unterwegs sein.


  • Hallo,
    verstehe auch die ganzen "Zukunftsverweigerer" nicht, fahre selber schon Jahre ein elektrisches Einrad (unfallfrei ;-)
    Aber Deutschland hinkt immer irgendwo hinterher!
    Hoffe das die lieben Politiker sich endlich mal beeilen, und die" elektro Kleinstfahrzeuge " ENDLICH ZULASSEN!!!!!!!

    Allen Verweigerern und Liebhabern solcher Fahrzeuge einen schönen Tag ;-))))))))))


    • Das hat mit Zukunftsverweigerung nicht das Geringste zu tun. Die Zukunft kann man gar nicht verweigern, sie findet in jedem Fall statt. Man kann sie aber gestalten. Wenn ich die Wahl habe zwischen einer Zukunft mit vielen zusätzlich verletzten, verstümmelten oder toten Fussgängern und Fahrern solcher Fahrzeuge und diesen Fahrzeugen, die vielleicht einen gewissen Spassfaktor haben, aber kaum wirtschaftliche Bedeutung, oder einer Zukunft ohne beides, würde ich mich für letzteres entscheiden, denn in mehr Verletzten und Toten sehe ich keinen Fortschritt sondern Rückschritt, selbst wenn es eine Option für die Zukunft ist.
      Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, solche Fahrzeuge, z.B. stark gedrosselt, zuzulassen, ohne dabei mehr Personenschäden in Kauf zu nehmen. Dass diese Fahrzeuge als Transportmittel dann noch eine grosse Rolle spielen werden, bezweifle ich allerdings.


      • Hat man ja an den Drohnen gesehen, wie schnell da das Interesse nachgelassen hat, als es dafür Reglementierungen gab. Erst hatte Hinz und Kunz kein anderes Thema mehr und jeder gleich mehrere in der Garage. Und heute? Seit man nicht mehr einfach alles, worauf man Lust hat, machen darf, ist das Thema nicht mehr so stark präsent. Zeigt mir aber auch nur wieder, dass, sobald man Verantwortung übernehmen muss, die meisten "Zukunftsjubler" gleich wieder in ihre Löcher verschwinden.


      •   45
        Gelöschter Account 12.08.2018 Link zum Kommentar

        @Tenten Ich LIEBE deinen letzten Satz!!!!


      • Na in Ballungsräumen werden Elektrokleinstfahrzeuge eine wichtige Rolle spielen. Gerade für "die letzte Meile", da nicht jeder eine ÖPNV-Haltestelle um die Ecke hat bzw. der nächste Bahnhof häufig wenige Km entfernt ist.


      • Drohnen kann man nicht vergleichen. Elektrokleinstfahrzeuge werden ihren Weg gehen. Es sind schon so viele unterwegs trotz Verbots. Wer aufm Dorf lebt kann das vielleicht nicht nachvollziehen aber ich bin die 9km zur Arbeit mit meinem Board schneller als mit dem Auto in der Rush Hour. Es wird sich einfach durchsetzen und ich bin froh darüber.

        Und @Michael K meine Güte selten so einen Unsinn gelesen. Tote??? vom Skateboard fahren? Ja genau die liegen dann überall rum. Anscheinend hast du zu viele Zombie Filme gesehen


  • Interessante Debatte. Ich denke, warum sollten Fahrradfahrer, auch ohne Elektro-Unterstützung mit Muskelkraft mit bis zu 25-40 km/h ohne Versicherung, ohne Führerschein, ohne Altersgrenzen und ohne Helmpflicht regulär von jedem gefahren werden und solche Elektro Teile nicht? Die Befürchtung, das auf einmal eine ganze Nation hier mit den Dingern rücksichtslos am Straßenverkehr teilnimmt ist für mich weit hergezogen. Sicher gibt es rücksichtslose Raudis, die gibt es bei jedem Verkehrsmittel. Die Raudis sind mit Sicherheit bisher auch nicht nur zu Fuß unterwegs. Die Mentalität erst mal alles zu verbieten und Regeln zu müssen ist typisch. Ob die Regulierung sinnvoll ist oder nicht, ist dabei erst mal egal, Hauptsache man hat was zum regulieren. Da könnte man genauso gut das Fahrrad verbieten. Ob ein rücksichtloser Bürger nun mit Fahrrad oder dem E-Scooter durch die Fußgängerzone brettert, wo ist der Unterschied? Oder wird angenommen das alle Raudis sich jetzt so ein Teil besorgen, damit Sie endlich mobil sind und nicht mehr zu Fuß unterwegs sein müssen. Wie wird diese Annahme dann belegt? Das ist genau der Punkt. Warum nicht erst mal erlauben, Zahlen Daten Fakten erheben und dann ggf. "sinnvoll" nachregeln?


    • Hauptsache erst mal ein paar verletzte Kinder und tote Ältere in Kauf nehmen, und hinterher sehen, wie man sie hätte verhindern können, ist das Deine Antiregulierungs-Logik?
      Elektroscooter, Hooverboards und elektrische Skateboards kann man ja schon fahren, aber eben nur auf privaten Grundstücken oder dafür vorgesehenen Einrichtungen wie Half-Pipes.
      Viele solcher Kleinfahrzeuge sind für den Straßenverkehr nicht zulassungsfähig, für Bürgersteige und Fußgängerzonen aber zu gefährlich. Wenn solche Fahrzeuge, teilweise 40 Stundenkilometer schnell, von Jugendlichen ohne große Fahrerfahrung und Versicherungsschutz gefahren, in Bereiche geraten, in denen Kleinkinder unvorhersehbare Bewegungen durchführen, oder Ältere mit Rollator kaum in der Lage sind solchen Fahrzeugen auszuweichen, dann werden sie für Fußgänger und Fahrer extrem gefährlich. Nicht nur Unbeteiligte, auch der Fahrer riskiert schwere Verletzungen und zudem lebenslange Schulden.
      Wenn der Gesetzgeber hier die Bürger durch gründliche Regulierung schützt, dann finde ich das positiv. Möglicherweise sind diese Teile einfach Sportgeräte und keine Verkehrsmittel, und dann kann man sie eben auch nicht zum Personentransport nehmen, wie das dem Autor vorschwebt. Im Straßenverkehr nicht zugelassen, auf Bürgersteigen auf 6 km/h gedrosselt, so dass man nebenher laufen kann, werden sie als Verkehrsmittel sinnlos und verschwinden so schnell wieder aus dem öffentlichen Bild, wie das mit den Minirollern vor einigen Jahren passiert ist.

      Wenn der Gesetzgeber hierzulande hinterherhinkt, dann hat das auch Vorteile. Man kann die Entwicklung in anderen Ländern beobachten und gleich bessere Regulierungen treffen.

      Dass sich Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls teilweise rücksichtslos verhalten, rechtfertigt eben gerade nicht, eine solche Entwicklung auch bei neuen Fahrzeugen zuzulassen. Vielmehr müsste man bei Radfahrern jetzt nachregulieren, und eine Nummernschildpflicht einführen. Warum sollte man bei den neuen Kleinfahrzeugen Rowdytum, Verletzte und Tote erst in Kauf nehmen, statt alles durch vorbeugende Regulierung möglichst zu vermeiden?


    •   45
      Gelöschter Account 12.08.2018 Link zum Kommentar

      Ich bin für die Helmpflicht, Kennzeichen- und Versicherungspflicht auch bei Fahrrädern. Altersgrenzen? In Deutschland verunfallen laut Statistiken der Versicherer ebenso viele Senioren wie Fahranfänger- für Kevin mit 19 gibt es unzählige Auflagen, Probezeit und 0,0 Promille Alkoholgrenze. Für die Merkelwählerschaft ab 65 Jahren gibt es nicht einmal politische Ansätze für eine regelmäßige Verkehrstauglichkeitsprüfung der Sehkraft und des Gehörs oder gar weitergehender Bedingungen. Raudis sind jetzt schon unterwegs- mit den eScootern rüsten sie nur weiter auf!


  • Wow binnen der Hälfte einer Dekade so eine Regelung zu finden, ist ja richtig fix.
    Bin ja schon leicht beeindruckt.


  • was ist nur aus dem guten alten Mofa und Moped geworden?
    Man braucht eine Fahrerlaubnis bzw Führerschein, eine Versicherung, Helm....
    mit dem Mofa darf man auf vielen Fahrradwegen legal fahren......


  • Also ich bin absolut gegen solche Gefährte. Bzw. wenn sie denn kommen sollen, dann nur mit identifizierbaren Nummernschildern, damit man die Fahrer dann auch belangen kann, wenn sie Mist gebaut haben.
    Das gilt auch für die überdimensionierten EBikes mit denen wildgewordene Pseudo-Sportler die Sau raus lassen.
    Gestern war ich mit meiner kleinen Tochter in der Fußgängerzone, als so ein EBike-Typ durch die Fußgängerzone geprescht kam, diverse Leute rammte und einfach ohne Rücksicht weiter geprescht ist. Auf's hinterher schreien hat er nur mit einem Fuckfinger reagiert. Extrem? Ja. Einzefall? Nein.
    Tut mir leid. ich kenne diese Dinger mit vier verschiedenen Modi (Ecu, Tour, Sport, Turbo). Wenn man mit so etwas in der Stadt rumfährt, muss man den Antriebsmodus auch entsprechend anpassen. Wer das nicht kann sollte Manns genug sein, aus eigener Muskelkraft zu fahren, weil dann passieren solche Sachen weit seltener.
    Also aus meiner Sicht nur mit Versicherungspflicht und am besten auch noch mit Führerscheinpflicht oder am besten Fahreignungstest, ob die geistige Reife für so ein Gerät überhaupt vorhanden ist.


    • Das gleiche Problem gibt es aber genauso mit Mountainbikern im Wald. Die fahren ohne Motor wie die bekloppten. Alles was nicht Platz macht hat Pech gehabt. Oder Fahrrad fahren im Straßen Verkehr, auch ohne Motor(Ja auch Autofahrer und bei weiten nicht alle mit dem Rad). Dann müssten die aber genauso mit Kennzeichen rumfahren wie einer mit Motor Unterstützung. Ohne Motor ist man übrigens auch noch, in der Regel, schneller unterwegs.


  • Bin mit einem Evolve Bamboo unterwegs und halte es so, dass wenn die Polizei auftaucht, ich einfach schiebe... Und ansonsten fahre ich halt auch nicht durch die Fußgängerzone mit 35kmh.. da ist es klar das es 1. Schnell zu einem Unfall kommt und 2. den Ärger der Passanten auf sich zieht... Leben und leben lassen (:
    Wer einmal mit so einem Board durchs Feld gefahren ist, wärend die Sonne am Horizont untergeht, will da gar nicht mehr runter, versprochen. Erst mal probieren und dann schimpfen (;


    • Mein EBoard war 7 Wochen bei der Polizei / Staatsanwaltschaft. Strafverfahren wurde eingestellt, ohne Kosten. Wenn ich mit dem Eboard in der City unterwegs bin, bekomme ich eigentlich ausschließlich positive Reaktionen von Personen, die mich dabei sehen. Es wird Zeit Elektrokleinstfahrzeuge zu "entkriminalisieren".. vor allem in Zeiten, wo versucht wird den Kfz-Verkehr in Ballungsgebieten zu reduzieren..


  • Ich glaube meine negativ militanten Vorredner sind nur zu Hause unterwegs. Europaweit werden diese Elektro Hilfsmittel schon fleißig genutzt. Fahren sie mal durch Wien oder Budapest. Einfach toll die Teile. Rücksichtslos habe ich damit allerdings niemanden fahren gesehen. Es wirkt si als ib es der Neid der Armen ist. Nur weil man kein Geld für ein pedelec hat ist es Mist. So klingt es und so wird es auch sein. Und bevor sie schimpfen. Ich bin schwerbehindert. Könnte solche boards oder Roller niemals fahren. Aber warum diese in Deutschland nicht erlaubt sind erschließt sich mir nicht. Und bitte diese Argumente mit der Unfallgefahr einfach nur lächerlich. Die ist bei jedem Fahrrad genauso.


    • Dirk, was haben die Argumente "Deiner militanten Vorredner" mit Neid und kein Geld für Pedelecs zu tun?

      Schon mal über Deinen eigenen sehr begrenzten Horizont hinweg geblickt?

      Auch wenn's in der Debatte eigentlich nicht interessiert... Mein Custom Mountainbike kostet deutlich mehr als so manches hochgezüchtete eBike und wird rein durch Muskelkraft betrieben...


    • @Dirk Zimmermann
      Wien hat aber auch Maßnahmen ergriffen und den Autoverkehr drastisch ausgesperrt. Du hast offenbar nicht verstanden, wogegen die "militanten Vorredner" hier eigentlich sind. Es geht nicht darum, ob ein Kind oder ein älterer Mensch nun von einem Fahrrad oder von einem eIrgendwas zu Tode gefahren wird, sondern darum, dass das gar nicht erst passiert. Ich persönlich bin überhaupt nicht gegen die neue Technik, im Gegenteil, ich denke sogar, dass das die Zukunft der Fortbewegung in den Städten sein muss, um einen Verkehrsinfarkt zu verhindern. Allerdings müssen davor noch einige Dinge passieren und es reicht nicht, einfach nur diese neuen Geräte zu erlauben. Es bedarf eines Umdenkens, was Rücksichtnahme und eigene Bequemlichkeit betrifft, denn sonst werden wir in den Städten einfach keinen Platz für all diese Fortbewegungsmöglichkeiten finden. Es darf nicht mehr sein, dass große SUV zwei Parkplätze gleichzeitig belegen, während ein Rollstuhlfahrer auf die Straße fahren muss, weil der Bürgersteig mit Rädern zugeparkt ist. Wir müssen den Autoverkehr in den Städten reduzieren lernen und den zur Verfügung stehenden Platz gemeinsam nutzen. Dazu ist Rücksichtnahme absolut notwendig und daran wird es zumindest in Deutschland scheitern, was ich ja auch bei dir aus deinem Kommentar rauslese.


    • Ja, der Dirk hat recht, es ist bei Fahrrädern ein rießen Probelm und das liegt nicht an den Fahrrädern, sondern an den egoistischen Ignoranten die sie fahren und es sind beileibe nicht viele, aber halt doch zu viele. Sie nutzen Gehwege, halten sich null an Verkehrsregeln und diese Dinge sehe ich leider auch in Berlin bei Skateboard-Fahrern und Rollerfahrer, egal mit welchem Antrieb, elektrisch oder per Fuß. In Berlin gibt es viel Kopfsteinpflaster und das faule Pack fährt dann lieber aufm Gehweg wo keines ist, weil es nicht so anstrengend ist und dann kommen dort alle anderen unter die Räder. By the Way, ich könnte mir diese Elektrozeugs leisten, habe ja sogar ein E-Bike (als Firmenfahrrad) in Nutzung, fahre aber so wie es sich gehört. Das Probelm ist also aus meiner Sicht der Nutzer des Gerätes nicht das Gerät selbst und die nicht passenden Verkehrskonzepte ....

      Die Idiotie der Deutschen, einerseits super korrekt zu sein, aber andererseits auch auf sein Recht zu bestehen, selbst wenn es nicht Rechtens oder Richtig ist, ist eine Ursache. Die meisten Bürger machen den Idioten auf dem Gesteigen einfach nur platz, anstatt sie aufzuhalten, das ist dann das nächste Thema, die Ignoranz. Man kann sie tatsächlich aufhalten, ich habe das schon getan, muss aber vorsichtig vorgehen, man will ja niemanden verletzen. Überkorrektheit sorgt bei uns für lange Wege bis etwas neues eingeführt wird oder ungesetzt wird (Hallo Flughaben BER), Rechthaberei und ICH ICH ICH für die Missachtung anderer Verkehrsteilnehmere (betrifft auch Autofahrer) und die Ignoranz der potentiellen Opfer tut ihr übriges. Willkommen in Deutschland, in diesem Fall Berlin. Hoffe es ist woanders besser.


      • "Die meisten Bürger machen den Idioten auf dem Gesteigen einfach nur platz, anstatt sie aufzuhalten"

        Puh, also das habe ich auch noch nie getan. Ist es denn Ignoranz, dass man nicht verletzt werden möchte? Wenn da jemand angerast kommt und bei rot über die Ampel fährt und ich bereits an der Ampel stehe könnte ich nur einen Stock in die Speichen werfen....damit wäre wohl niemandem geholfen.


  • Also, ich wohne ja in Berlin, fahre Fahrrad, auch Elktrorad und ich bin strikt gegen diese E-Scooter, außer jene die Stritttempo fahren, das ist okay. Wenn das jetzt erlaubt würde, dann passiert das, was auch durch manche Fahrradfahrer passiert. Wobei ich nicht generell gegen Fahrradfahrer argumentiere, doch viele von denen hier in Berlin fahren rücksichtslos im Straßenverkehr und sogar häufig auf dem Gehweg. Wenn zu diesem rücksichtslosen Pack an unverantwortungsvollen Honks von Fahrradraudis jetzt auch noch E-Scooter-Raudis kommen, deren Anteil an "Leck-mich"-Honks sicher ähnlich hoch sein dürfte wie bei den Fahrradfahren und das Gefährdungspotential vor allem auf den Gehwegen, auch wenn es verboten sein wird, erhöht, dann kann ich mir ja spekulieren ob es besser für mich ist von einem E-Ding oder einem Fahrrad umgefahren zu werden.

    Die Menschen, die das tun, und es sind nicht viele, aber zu viele, sind hirnlose Ignoranten, die sich selbst und andere gefährden... und jetzt habe ich noch nicht mal über die Situation mit den Autofahren geschrieben .... es gibt Autofahrer, die sind genauso dumm wie Fahrradfahrer und beide produzieren Gefahrensituaitonen, die vor allem für den Fahrradfahrer schlecht ausgehen können und genau so würde es auch mit den E-Scootern usw. sein.

    Aber welche mit Schrittgeschwindigkeit wären schon okay. Das Problem ist nämlich nicht die Technik, sondern der Nutzer der Technik.


    • Ich denke nicht, dass es mehr "Honks" werden würden. Von denen hat man immer eine gewisse Anzahl in der Bevölkerung. Natürlich kann es gut sein, dass einige dieser Rücksichtslosen auf die neuen Fortbewegungsmittel umsteigen.


      • Das Problem ist nur, wo soll man fahren? Auf der Straße? Ziemlich gefährlich. Auf dem Radweg? Den gibt's nur leider selten, gerade in Innenstädten. Auf dem Fußweg? Hier halten sich die schwächsten Verkehrsteilnehmer auf, Kinder, alte Menschen, Behinderte, Mütter mit Kinderwagen. Soll man die zusätzlichen Gefahren aussetzen, nur damit ein paar wenige ihren Spaß haben können? Es geht nicht darum, irgendwelche neuen Geräte endlich zuzulassen, es geht darum, dass die Städte längst einmal ihre Verkehrskonzepte überarbeiten müssten. Die sind nämlich oft weit über 60 Jahre alt.


  • WAnn kommt endlich das Hoverboard und die Nike Powerlaces aus Zurück in die Zukunft 2?


  • Ich war 1200-1300 km mit nen xiaomi m365 unterwegs und bin jetzt ca 1200 km mit dem ninebot es2 am fahren in einem Jahr... Einmal wurde ich angehalten und wurde nur gewarnt nicht mehr damit zu fahren sonst keine Probleme
    Ich liebe es wie transportabel die Teile sind und mich auch 10 km nach Hause tragen wenn zb ein Zug ausfällt


  •   19
    Gelöschter Account 11.08.2018 Link zum Kommentar

    Die Anzahl der Radfahrer, die in Deutschland täglich im Straßenverkehr schwer verletzt und getötet werden, nimmt immer mehr zu. Nein, Schuld haben dabei nicht immer die Anderen! Einen Großteil dieser Verkehrsunfälle verursachen die Radfahrer auch selber - sei es durch rücksichtsloses Fahren, weil sie Vorfahrtsregeln vorsätzlich missachten usw..
    Außerdem gibt es jetzt schon viel zu viele Leute, die sich ein E-Bike oder Pedelec kaufen, damit dann aber überhaupt nicht klar kommen und ebenfalls in zahlreiche Verkehrsunfälle verwickelt werden.

    Lieber Herr Christopher Gabbert - reicht das nicht? Ist das alles nicht schon schlimm genug? Du möchtest wirklich gerne, dass jetzt noch ein zig-tausend Irre mit E-Skateboards, E-Rollern etc. am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, die dann noch mehr Menschen (schwer) verletzen und sich selber zu Brei fahren?
    Wo sollen sie denn mit diesen Dingern fahren? Auf den Gehwegen, wo sie reihenweise Fußgänger belästigen und über den Haufen fahren? Oder lieber auf der Fahrbahn, wo sie unter Autos, Lkws, Bussen, Straßenbahnen usw. enden?

    Nein! Mit solchen Spielzeugen dürfen sie gerne in Skate-Parks oder anderen abgesperrten Bereichen fahren und ihren Spaß haben. Im Straßenverkehr haben diese Kamikaze-Boards aber definitiv nichts zu suchen!!!


  •   45
    Gelöschter Account 11.08.2018 Link zum Kommentar

    Jeder Hype findet seine infantilen Anhänger! Und die damit verbundenen Verdrängungsmechanismen und Selbstsuggestionen nehmen schon den Charakter einer pathologischen Störung an!
    -Die Begeisterung für Bewegungsvermeidung und die Auswüchse dekadender Technikgeilheit ("ich würde ja gerne ein Fahrrad nehmen, aber es ist mir zu groß und ich kann es nicht einfach in den Rucksack klemmen werden und es mieft nicht so wie in der U-Bahn und ich kann meine Freunde sonst nicht treffen und MiMiMi....") sind das weinerliche Gejammer einer Hipster-Generation.
    -Emissionsfrei? Klar, der Strom für die Akkus kommt nicht aus dem Kohlekraftwerk in deinem Wohnzimmer, sondern von woanders, irgendwie....
    -Geräuscharm sind sie sicher. Aber das ist zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren auch!
    -Die Begeisterung für derlei Spielzeug lässt übrigens schlagartig nach, wenn deine kleine Enkelin von drei Jahren geräuschlos von einem ignoranten Idioten mit anschließender Unfallflucht auf dem Bürgersteig angefahren wird oder deine Omi nach einem Oberschenkelhalsbruch und anschließender Lungenentzündung im Krankenhaus verendet, weil so ein Lithium-Ionen-Akku-Junkie seinen (regelmäßig) jungen Arsch nicht bewegen mag...
    -Schon jetzt ist die Verkehrsdichte dergestalt, dass Personen mit dem Smartphone vor Augen andere umrennen oder angefahren werden. Anzunehmen, dass sich mit den fahrbahren eKleinmüll plötzlich eine Selbstdisziplin und Rücksichtnahme bei dem entsprechenden Klientel und im Straßenverkehr einstellt, könnte die Folge eines übermäßgen Cannabiskonsums sein...
    -Schon jetzt fahren Menschen mit dem SUV 300 Meter zum Zigarettenautomaten. Derlei e-Scooter werden dann ggf. den Weg von der Küche zur Garage des SUV überbrücken.
    -Wie "entlastend" neue Verkehrskonzepte sind, zeigt ja Uber in den USA in den Großstädten, wo es zum Kollaps der Straßenverkehrs und leeren Nahverkehrsmitteln führt. Ökologisch superdämlich! Jeder Honk wird sich dann so einen chinesischen Elektro-Untersatz besorgen, und die Verunfallungen werden zunehmen...
    -Natürlich mahlen in Deutschland die bürokratischen Mühlen etwas langsamer als anderswo. Aber auch deswegen haben wir hier nicht die Straßenverkehrsverhältnisse wie in Russland, der Türkei oder Mexico oder Nigeria und eben auch ein Pflichtversicherungsgesetz, welches auch so manchen Schreiberling davor schützt, nach einem Bagatellunfall unversorgt und ggf. unverrentet zu sein und auf dem Bahnhof im Müll nach Leergut suchen zu müssen (was allerdings -zugegebenermaßen- mit einem e-Board leichter ist).


    • Es gibt keinen Grund neue Technik so runter zu machen, bloß weil du offeblnbar alles Neue ablehnst.

      Die Dinger können tagsüber problemlos auf Fahrradwegen oder auf der Straße fahren. Fahrzeuge bis 10 kmh vielleicht sogar auf dem Gehweg.


      •   45
        Gelöschter Account 11.08.2018 Link zum Kommentar

        Interessant, wie du meine Motivation sofort analysieren konntest ("alles Neue ablehnen")... Ich kann auf Anhieb analysieren, dass du "problemlos" Dinge behauptest, die du offenkundig nicht ansatzweise durchdacht haben kannst....


      • Na das kannst du ja auch. Nach dem Motto: Wer E-Scooter fährt ist zu faul zum Laufen. Und es gibt Unfälle.

        Diese Totschlag-Argumente machen keinen Sinn und sind deshalb - für jeden leicht erkennbar - nur vorgeschoben. Deshalb ist klar was dahinter steckt: Du lehnst ab, was neu ist und du selber sowieso nicht nutzen willst, weil du dich im Verkehr nicht ungewöhnen willst. ;)

        Andernfalls ließen sich ja sinnvolle Kompromisse und Regeln finden, die für alle tragbar sind.

        SarahGelöschter AccountGelöschter AccountLara


      • @Markus Licht
        Es geht glaub ich nicht um die Technik, die kannst du im nicht öffentlichen Raum benützen !
        Im öffenlichen Raum ist solch ein Vehikel schlicht für Fussgänger ein nicht kalkulierbares Risiko da die Scoter für Radwege zu langsam sind ...Ergo ,es ist schlicht kein Platz für das "Spielzeug"!


      • Die technische Entwicklung von kleinen Elektromotoren, moderner Akkutechnologie und Bewegungs-
        bzw. Gleichgewichts-Sensoren wirst du nicht zurückdrehen können.

        Deshalb wirst du dich nun mal damit abfinden müssen, dass dir sowas zukünftig häufiger begegnet.
        Da kannste dich auf den Kopf stellen. ;-)

        Da hilft dann auch kein: "Kein Platz!" XD

        SarahGelöschter AccountLara


      • Das hat mal gar nichts mit Entwicklung zu tun ! Es werden ausschließlich Teile verbaut die es genau in dieser Form seit 15 Jahre gibt (lies mal was @omi Uhr geschrieben hat) . Hier gehts um Werbung und Verkaufen ,einen Bedarf wecken für irgend etwas wo keiner ist ! Wie Heizungen in der Wüste Gobi verkaufen ...
        Jeden Tag stehen welche auf denen man alles "aufschwätzen" kann !


      • Für Radwege zu langsam? Im Ernst? Keine Ahnung von welchen Fahrzeugen du hier redest, aber jeder anständige E-Scooter und E-Board überholt Radfahrer.


      •   25
        Gelöschter Account 12.08.2018 Link zum Kommentar

        @vos Becker
        in den Städten ist auch kein Platz für Abertausende von Autos und trotzdem fahren sie dort jeden Tag.
        Kein Platz ist eines der unsinnigen Argument um Technik und Möglichkeiten abzulehnen.

        Und ob für diese Geräte ein Bedarf bestehst kannst du doch gar nicht beurteilen.
        Für mich würde ein E-Scooter den Arbeitsweg deutlich erleichtern weil es in der Bahn heutzutage eine Qual ist in völlig überfüllten Zügen das Fahrrad zu transportieren.


      •   45
        Gelöschter Account 12.08.2018 Link zum Kommentar

        @Markus Licht: Hört dir dein Hirn eigentlich zu wenn du sprichst? Ich weiß natürlich, dass jede Argumentation bei Dir fruchtlos bleiben wird, weil du gerne in deiner reduzierten Vorstellungswelt bleiben möchtest. Es ist auch nichts krankhaftes, aber in der Psychologie auch ein bekanntes Phänomen. Auch will ich dir deine Unbildung nicht zum Vorwurf machen- es kann nicht jeder das Interesse an tiefergehenden Recherchen aufbringen und den Ehrgeiz entwickeln eine eigene "Meinung" zu hinterfragen, sie auf Fakten zu stellen oder ggf. zu revidieren. Du bist also insoweit normal... wie ganz viele andere Menschen, die glauben eine Meinung haben zu müssen und zu dürfen...
        Bewegungsvermeidung (Faulheit) ist eine evolutionsbiologische Programmierung und an sich wertfrei (Reduzierung des Energieverbrauchs der Muskulatur, um dem Hirn -als Energiemanager und Hauptkonsument- die notwendigen Reserven bereithalten zu können -> Neurobiologie)
        Allerdings haben einige auch Verstand und können diese Programmierung durchbrechen: man frisst eben nicht den ganzen Tag Zucker (Kohlehydrate) und treibt Sport. Anderen ist die Bewegungsvermeidung (Faulheit) näher und sie würden sich gerne zum Zigarettenautoamten beamen lassen. Ein solcher eScooter bedient also die "Faulheit"! Punkt!
        Wir haben in Deutschland ca. 4000 Verkehrstote jährlich. Und das, obwohl wir "sinnvolle Kompromisse und Regeln haben"! Es sind immer die Regelbrecher, die andere zu Schaden kommen lassen. Und in einen Land, wo eine Lobby dafür sorgt, dass man zwar für zigtausend Euro Fahrassistenten ins Auto implementiert bekommen kann, aber dem Fetisch "Geschwindigkeit" politisch und gesellschaftlich nicht entgegentreten wird und keine generelle Geschwindigkeitsbeschränkungen (wie z.B. in der Schweiz) einführt, weil die Deutschen es nunmal als Grundrecht betrachten mit über 250 km/h durch die Gegend rasen zu dürfen, kann man keine Disziplin erwarten!
        Die Bußgeldstellen explodieren in den Fallzahlen (Ordnungswidrigkeiten) und die Staatsanwaltschaften stellen Verfahren (Strafverfahren im Straßenverkehr) in Massen ein, weil die Justiz mit den vielen Nötigern und Rasern personell völlig überfordert ist. Viele Städte etablieren inzwischen Sondereinheiten der Polizei (gegen sog. "Poser"), um den Idioten (nachweislich zu über 90% männliche Heranwachsende mit Migrationshintergrund) mit ihren AMG-Mercedes das überlaute Rasen in den Städten zu vergraulen, weil Regeln (außerhalb ihrer Testosteronwelt) für diese Menschen nicht gelten. Beschäftige dich mit den Fakten und mit der Natur der Menschen, bevor du so Plattitüden von "sinnvollen Kompromissen und Regeln" ablässt. Und wie sehr "Regeln" beachtet werden, zeigt z.B. die unzulässige Nutzung von Elektrogeräten "Handy" (Kommunikation, Organisation,....) in Kfz. Obwohl mit derzeit 100,- Euro Bußgeld plus einem Punkt in Flensburg bedroht, interessiert es kaum jemanden. Soviel zur Rechtsethik im Alltag, Herr Licht!
        -Neid? Ich fahre u.a. ein 8000,- Euro Carbonboliden (Rennrad, Look, ohne eMotor) und halte in der Stadt einen Schnitt von 40 km/h ohne Probleme. Ich überhole Kfz auch schon mal mit 60 km/h. Da es in Deutschland keine allgemeine Radbenutzungspflicht mehr gibt (Ja wirklich, Herr Licht- googlen!) soweit es nicht durch z.B. VZ 237 angeordnet ist, nutze ich natürlich die Straße. Das ist vielen Autofahrern ein Dorn im Auge und durch abdrängen, auffahren, ausbremsen versucht man mich zu "erziehen". Derlei Erziehungsmaßnahmen sind übrigens teilweise strafbewehrt (nochmals zum Thema "Regeln" beachten), aber das hält viele Autofahrer nicht ab... Auf Radwegen möchte ich nicht fahren, da deren Zustand oftmals ein vollgefedertes Mountainbike erforderlich macht und mir nur zu gern Hausfrauen und Studenten mit Smartphone vor dem Gesicht oder Tüten am Lenker auf der falschen Seite entgegenkommen oder eh zugeparkt sind (eine Ordnungswidrigkeit -> Regelbeachtung?!).

        Es geht hier um eine fürsorgerische Betrachtung für ALLE Verkehrsteilnehmer! Und in einem verantwortungsvollen Staat kann man nicht von den Schwächsten (Kinder, Senioren, Behinderte, Fußgänger) erwarten, dass sie den technischen Fortschritt und das Recht des Stärkeren klaglos auf ohnehin beengtem Raum hinzunehmen haben. Das Regeln nicht beachtet werden, zeigt bereits die Ignoranz beim Parken. Die Parkplatznot in den (Groß)städten zwingt den notleidenden Q7-Fahrer natürlich bis in den Gehweg hinein, quer zum Radweg parken zu müsssen. Die Mutter mit dem Kinderwagen muss die physikalische Überlegenheit des 2,5 t-Gefährts hinnehmen. Wer also die Natur des Menschen ignoriert und auf Selbstdisziplin ALLER hofft und das Recht des "mechanisch" Stärksten als Vorrecht und Ausdruck von Fortschritt propagiert, hat den Begriff Zivilisation nicht verstanden!

        Wir lästern über den Waffenfetisch in den USA und halten die Amis für dämlich, weil es jährlich unzählige Schusswaffenopfer gibt und dennoch keine entscheidende Reglementierung. Wir Deutschen lieben "Freie Fahrt für freie Bürger" und benehmen uns im öffentlichen Straßenverkehr wie autistische Egozentriker... Das wird sich mit den eMobilen konsequent fortsetzen und die Scharmützel in die Gehwege tragen, wo eben die Schwächsten ungeschützt sind... Man könnte natürlich für Kinder eine Protektoren- und Helmpflicht einführen bevor sie kindlich unaufmerksam den Gehweg benutzen dürfen....

        Jedes weitere Wort ist mir hier zuviel- die Einen begreifen die kommenden Alltagsprobleme und die (versicherungs)rechtlichen Abgründe, und die anderen haben mehr Licht am Fahrrad als im Oberstübchen und möchten nur ihre Begeisterung für alles Neue unreflektiert kundtun.

        Ganz nebenbei- über die kulturellen und ökologischen Konsquenzen bei der Beschaffung der Ressourcen für die eMobile (Akku, Seltene Erden, Elektronik) in den Herkunftsländern macht sich wohl kaum jemand Gedanken! Aber wie immer- das ist ja das Schicksal der anderen, der Schwächeren!


      • Kommt aber auch drauf an wie schnell die Radfahrer sind. Manche fahren wirklich gerade so schnell das die Geschwindigkeit noch ausreicht das sie nicht umkippen.


      • Im Grunde ist die Lösung ganz einfach:

        Städte werden für auswärtige Autos komplett gesperrt.

        Wer in die Stadt will, der parkt sein Auto auf P+R Parkplätzen am Stadtrand und fährt von dort aus mit den E-Scootern oder Monoweels etc. aus dem Kofferraum oder dem ÖPNV weiter.
        Dann ist auch genug Platz auf der Straße. :-P


      • Wenn du schon so viel schreibst, dann mach wenigstens ein paar mehr Absätze.

        Du beziehst dich teils auf Kinder.
        Genau wegen der Kinder müssen die giftigen Verbrennungsmotoren aus der Stadt verschwinden. Dann gibt es auch genug Platz. ;)

        In Deutschland sterben mittlerweile mehr Menschen an giftigen Autoabgasen, als im Straßenverkehr.

        Und es sterben mehr Kinder durch Unfälle mit Autos, als durch E-Scooter, Monoweels oder Hoverboards. Das wird auch so sein, wenn man das Mengenverhältnis umkehrt.

        Gib es auf. Deine Argumente sind leicht zu wiederlegen, weil du im Unrecht bist.

        Die Erde ist keine Scheibe, sondern eine Kugel und E-Scooter sind besser für den Verkehr, die Menschen und die Umwelt, als Autos, die am meisten Platz fressen und in Kopfhöhe von Kindern pures Gift in die Luft blasen.

        Folglich ist klar, was man fördern und was man einschränken muss. ;)


      • Weil die Scooter im Winter und bei Regen auch so eine tolle Alternative zu Autos sind. Und erst Recht auf Fernstrecken.
        Bei der Abgasproblematik liegst Du zwar richtig, aber hier sind E-Autos und öffentliche Verkehrsmittel eher eine praxistaugliche Alternative.


      • "Städte werden für auswärtige Autos komplett gesperrt."

        Wenn die Konzepte so kindlich einfach wären, dann hätte man sie längst umgesetzt. Es gibt viele Städte, in denen die Geschäfte und die Gastronomie auf den auswärtigen Besucher angewiesen sind. Bleiben die aus, sterben diese Städte aus. Das kann man in ganz Deutschland überall beobachten, es gibt genug Beispiele dafür. Den Besuchern dann P+R aufzuzwingen funktioniert nicht, denn dann fahren diese notwendigen Gäste nämlich woanders hin. Einkaufszentren auf der grünen Wiese erfreuen sich großer Beliebtheit. Und wenn dann die Städte verödet sind und es nur noch weit außerhalb Einkaufsmöglichkeiten gibt, dann möchte ich mal sehen, wer dort mit einen Elektro-Skateboard hinfahren möchte.


      • Aaaaalder JG du laberst einen Scheiß meine Fresse. Da kannst du noch so hochtrabend schreiben und Fachbegriffe nutzen. Es täuscht nicht über deine Kleingeistigkeit hinweg.

        Zum Glück gibt es genug Menschen, die nicht so kleingeistig sind wie du und die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten.

        Und nur mal so ein Beispiel für dich aus meiner Welt:

        Ich habe eine Stunde Mittagspause. Wenn ich Geld benötige fürs Mittagessen, dann liegt der nächste Spasskassenautomat 3km entfernt (Großstadt Hamburg). Dort hinlaufen wäre für mich körperlich kein Problem. Zeitlich schaffe ich keine 6km (Hin- und Rückweg) plus Mittagessen in einer Stunde (da müsste ich Joggen was mangels Dusche in der Firma keine Option ist).

        Wie war das früher: Ich setzte mich ins Auto, verpestete die Luft, überfüllte die städtischen Straßen, suchte ewig nach Parkplätzen die ich dann für andere blockierte wenn ich einen gefunden habe und fuhr dann zurück in die Firma und hoffte da wieder einen Parkplatz zu finden.

        Heute: Ich mache den Kofferraum auf, nehme mein Board, fahre los und schaffe alles an der frischen Luft ohne dass ich das Auto benutzen muss und spare dabei auch noch Geld und Abnutzung / Kilometer beim Auto. Und benutze / blockiere seltener Parkplätze die andere dann nutzen können die nicht auf sowas ausweichen können.

        Und ja die Elektrizität ist nicht emissionsfrei aber die Emissionen die ich für Strom für 100km ausgebe (ca. 50cent Kosten !!!) sind deutlich unter denen eines Dieselfahrzeuges.

        Und ob ich nun ein legales Fahrrad mit 20-25 kmh oder das Board mit gleicher Geschwindigkeit auf dem Fahrradweg benutze - die Gefahr jemanden umzufahren habe ich bei beiden.

        Insofern sage ich dir eins - du laberst Bullshit aber mächtig gewaltig Egon.
        Ich bewege mich nicht weniger deswegen da ich nur Strecken damit zurücklege, die ich eh nie zu Fuss gegangen bin.


      •   25
        Gelöschter Account 14.08.2018 Link zum Kommentar

        @J.G.
        Also ehrlich gesagt solltest du dir nach dieser Aussage:
        "Ein solcher eScooter bedient also die "Faulheit"! Punkt!"
        diese Frage besser selber stellen:
        "Hört dir dein Hirn eigentlich zu wenn du sprichst?"
        Erst beleidigen, ganz großspurig Sprüche klopfen um dann zu zeigen das man das gesamte Thema auf "Faulheit" reduziert zeugt nicht von Weitblick.

        Alles weitere was du in deinem ellenlangen Kommentar schreibst ist ja an sich nicht falsch, hat aber mit der Problematik rund um die E-Roller eher wenig zu tun. Die rasen weder mit 250km/h durch die Welt, noch parken die auf den Gehwegen usw., usw.


    •   19
      Gelöschter Account 11.08.2018 Link zum Kommentar

      Danke! Genau meine Gedanken, die mir beim Lesen des Artikels auch durch den Kopf gegangen sind.


    • @J.G
      Zum Thema Energie, ich kann das Argument "Der Strom kommt ja auch aus dem Kohlekraftwerk" echt nicht mehr hören. Man sollte sich Gedanken über die Effizienz der verschiedenen Fortbewegungsmittel machen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, etwas nachzurechnen:

      - Mein Ninebot One E+ hat einen 320Wh Akku und man kommt mit einer Ladung locker 25km weit. Das macht einen Energieverbauch von ca. 12.8Wh/km.
      - Die zweite Generation der Boosted Boards (extended range) ist sogar noch effizienter mit einem 199Wh Akku und einer Reichweite von ca. 20km, macht ca. 10Wh/km. Bei anderen Elektrokleinstfahrzeugen sieht es ähnlich aus.
      - Im Jahr 2016 betrug der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von neu zugelassenen Benzinern 5.6 Liter pro 100km. Ein Liter Benzin entspricht ca. 12kWh Energie, macht ca. 672Wh/km.
      - Der Renault Zoe verbraucht laut NEFZ ca. 14.7 kWh pro 100 km, macht 147Wh/km.
      - Beim Fahrradfahren verbraucht man bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20km/h ca. 450kcal pro Stunde (zugegeben, das hängt von sehr vielen Faktoren ab und ist schwieriger abzuschätzen. Das ist ein Erfahrungswert aus unterschiedlichsten Quellen). 1kcal = 1.16Wh, macht ungefähr 30Wh/km.

      Elektrokleinstfahrzeuge sind effizient, da sie kaum Eigengewicht haben und Elektromotoren haben einen sehr hohen Wirkungsgrad. PkWs sind tonnenschwer und Verbrennunsmotoren sehr ineffizient. Natürlich muss auch bei elektrischer Fortbewegung der Strom irgendwo herkommen. Im Gegensatz zum Benziner, der nur Benzin verarbeiten kann, ist dem Akku aber egal, wo der Strom herkommt und es ist davon auszugehen, dass in Zukunft ein immer größerer Anteil unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird.

      Ach übrigens: Wie ich sehe hast du eine blühende Fantasie, was mögliche Horrorszenarien mit Elektrokleinstfahrzeugen angeht (Enkelin umgefahren, Omi mit Oberschenkelhalsbruch und anschnließender Lungenentzündung). Diese Anekdoten sind unsachlich und schwarzmalerisch. Zu Elektrokleinstfahrzeugen liegen bisher keine Unfallstatistiken vor, aber da sich deren Verbreitung bisher noch in Grenzen hält, kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der durch Elektrokleinstfahrzeuge verursachten Unfälle im verschwindenen Bereich befindet. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit diesen Geräten sowieso nicht auf Gehwegen fährt, sondern meistens auf Feld- und Radwegen, fernab vom Autoverkehr. Wenn ich dort sonntags mit meinen 20km/h die Abendsonne genieße, alleine oder mit Freunden, dann lasse ich mir von niemandem erzählen, dass ich eine Gefahr für andere darstelle.

      Helmut HGelöschter Account


      • Wenn der Strom in Kohlekraftwerken *außerhalb* der Stadt erzeugt wird und nicht innerhalb der Stadt Gift in die Luft geblasen wird, dann ist das schon alleine für sich genommen ein großer Fortschritt.

        Und nach diesem Zwischenschritt kann man sich dazu aufmachen, den Strom umweltfreundlich und Klimaneutral herzustellen.


      • Bei Regen, Minusgraden oder größeren Distanzen sind die Kleinfahrzeuge aber gar keine Alternative zum Auto. Zu Fuss gehen, oder mit dem Fahrradfahren ist noch effektiver, jedenfalls auf den Fremdenergieeinsatz bezogen, aber häufig halt auch keine Alternative.
        Eine steinzeitliche Lebensweise wäre ebenfalls sehr energieeffektiv, aber eben auch keine wirkliche Alternative.
        Das Problem mit den Kleinfahrzeugen ist, dass sie um zum Transportmittel zu taugen, einigermaßen schnell sein müssen. Da sie bauartbedingt oft gar nicht strassenzulassungsfähig sind, müssten sie diese Geschwindigkeit zwangsläufig auf Gehwegen und in Fussgängerzonen ausfahren, da das Radwegenetz keineswegs durchgängig ist.
        Dass sie dort zur Gefahr werden, braucht man nicht abzuwarten, das lässt sich vorher sehen.
        Ein Kleinkind in der Fussgängerzone kann lange an der Hand seiner Mutter laufen. Dann sieht es eine Taube, reißt sich los, und rennt ihr nach. Wenn in dem Moment ein Scooter in das Kind mit Tempo 30 rauscht, der das so wenig wie die Mutter vorher sehen konnte, will ich mir gar nicht vorstellen was passiert. Dass so etwas passieren wird, ist gar keine Frage, nur wann und wie oft. Und wenn es viele Scooter sind, wird es früher und öfter passieren, dazu braucht man kein Hellseher zu sein.
        Wo ich selber schon mal Augenzeuge werden musste:
        Ein Radfahrer, es hätte auch ein Scooter sein können, will an Fussgängern von hinten vorbei, klingelt aber nicht rechtzeitig.
        Durch das nahe Rad erschrocken, springt der Fussgänger zur Seite, leider in die falsche Richtung und damit und in das Rad. Fahrer und Fussgänger mussten im Krankenhaus behandelt werden.


      •   25
        Gelöschter Account 14.08.2018 Link zum Kommentar

        @Michael K.
        "Wenn in dem Moment ein Scooter in das Kind mit Tempo 30 rauscht,......."
        In welcher dir bekannten Fußgängerzone oder auf welchem dir bekannten Gehweg ist denn Tempo 30 erlaubt?
        Gleiches kann auch passieren wenn dort ein Radfahrer fährt. Solche Unfallszenarien nur auf E-Scooter zu reduzieren ist wenig zielführend.


    • Hier werden ja Argumente aus der Mottenkiste gekramt und Vorurteile geschürt, dass man nur enttäuscht den Kopf schütteln kann. Nur weil man platt ein Argument einwirft hat stimmt dies nicht. Wir kann denn das Argument um die Verkehrsdichte sich hier tragen. Ein E-Board ist kein PKW. Daher nimmt es weit weniger Raum ein als ein PKW. Ich weiss nicht in welcher chaotischen asiatischen Metropole sie leben. Aber in Köln ist ein EBoard z.B. gut aufgehoben. Und das hat auch nichts mit bewegungsfaulheit zu tun. Das ist wieder der Versuch eines infantilen Geistes das abzulehnen was er nicht erfassen kann. E-Skateboard welches 6 legale Km/h fährt ist tatsächlich eher ein sinnloser Ersatz für die eigenen Beine. Wir reden hier aber von 20, 25 kmh. Ich weiss nicht wie schnell sie gehen können. Die einzige Alternative ist sicher der gute alte Drahtesel. Nur steht dieses nicht bei jedem vor der Türe. Sie müssen ihr sicherlich elegantes Sportgerät dann sicher nicht 4 Stockwerke runter tragen. Um es 20 Minuten später wieder rauf zu tragen samt der Einkäufe. Und dann werden hier auch noch aus dem rhetorischen Hinterzimmer die Schwächsten in der Gesellschaft als sichere Opfer der bösartigen E-Board-Fahrer hingestellt. Billig ist kein Ausdruck. Um Mal ein realistisches Bild zu liefern. Ich bin E-Boarder und weiss daher wovon ich rede. Wir fahren keine Menschen an und verstopfen auch nicht die Strassen. Im Gegenteil, ich erledige das Meiste mit dem Board, wenn das Wetter es zulässt. Nutze mein Auto viel seltener. Ich spare damit Zeit um Nerven. Die Polizei hatte bisher Verständnis. Mein Board lädt bei mir auf der Arbeit. Habe das in New York und San Francisco zuerst gesehen, als zu Mittag die Angestellten die Büros verließen, sich auf die Boards stellten und schnell zum Mittagessen führen. Ich sah nicht all die Toten und Verletzen die J.G. in seinem Pamphlet beschrieb. Kein Verkehrschaos. Also nehmt das Gekritzel als das was es ist. Der Erguss eines verbitterten Misanthropen der mit dem Wandel der Zeit nicht klar kommt. Solche Menschen haben jeden Fortschritt immer gestoppt. Kurzum, E-Boards oder OneWheels uns andere PEVs machen die Welt nicht zu einem besseren Ort. Jedoch auch zu keinem schlechteren.


    • J.G. , Ihr Beitrag ist einfach nur *****.
      Ich bin 76, habe bereits ein 'neues' Knie, das zweite ist auch schon ziemlich verschlissen. Wegen arthrotischer Hüftgelenke laufe ich mit den Ileosakralgelenken und da diese keine richtigen Gelenke sind, habe ich Schmerzen. Dazu kommen ein paar Bandscheibenvorfälle...
      Nach Ihrem Geschmiere müsste ich mich jetzt bald in meinem Haus verkriechen. Ich habe aber in der Tat die Hoffnung, dass ich irgendwann mit einem eRoller zur S-Bahn und/oder U-Bahn fahren und mir weiterhin diese Welt ansehen kann.
      Nach Ihrer sonderbaren Logik müsste übrigens sofort jedes Auto verboten werden- die Dinger fahren mehr als 20 km/h schnell.

      Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Altwerden.


  • Skateboardfahren war noch nie mein Ding. In Österreich /Salzburg sieht man in den letzten 1 bis 2 jahren immer häufiger E Skateboards, E Scooter und E Bikes sowieso. Ich persönlich bleibe beim Radfahren (ohne E Antrieb). So bin ich für mich am schnellsten und besten unterwegs in der Stadt.

    Axel L.Gelöschter Account


  • Ihr müsst einfach etwas mehr Verständnis haben.
    Der Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur hieß in den letzten vier Jahren Alexander Dobrint von der CSU.

    Und der hatte nun mal keine Zeit sich um digitale Infrastruktur, Verkehr und auch noch so nen Firlefanz zu kümmern.

    Schließlich hatte der alle Hände damit zu tun, die Ausländer-Maut gegen die eigene Regierung, gegen die EU und gegen jede Vernunft durchzusetzen ...
    Also eine Autobahnmaut, die auf dem Papier zwar alle zahlen, aber in der Praxis nur Ausländer.

    Das war nun wirklich wichtiger, als seinen Job zu machen und sich z. B. einen sinnvollen Kompromiss für die Zulassung solcher Fahrzeuge zu überlegen. ^^


  • haben wollen würde ich gerne einen e tretroller. wäre schon manchmal ganz praktisch, hab gerade heute einen versucht nur mal hoch zu heben, ups das war nen schweres Kaliber, hab ihn nicht hoch bekommen. so wird das nix.


  • Die fahren auch ohne E Antrieb schon teilweise wie die Henker .Sollen die Dinger bloß nicht zulassen


  • Ich bin mit dem Xiaomi E-Scooter unterwegs. Vor den Bullen kann man ja ohnehin leicht flüchten wenn nötig.


    • 🙄

      Gelöschter Account


    • So einer wie du ( Vor den "Bullen" abhauen und so ) ist mir ins "Moped" letztes Jahr gekracht . Ich hatte einen Schaden von knapp 3000€ , der "Kerl" hat versucht abzubauen , aber "meine Jungs waren schneller und hab den fixiert . Unterm Strich Habe ICH jetzt einen Titel ( der "Kerl" hat keine müde Mark ) zum eintreiben meines Schadens, meiner Anwaltskosten sowie meine Krankenversicherung zum begleichen der Arztkosten .
      Dafür hätte der "Kerl" Führerschein ,ein gutes Auto/"Moped" und die Versicherung für selbiges bezahlen können .


    • "Ich bin mit dem Xiaomi E-Scooter unterwegs. Vor den Bullen kann man ja ohnehin leicht flüchten wenn nötig."

      Stop oder ich schieße!
      Ratatatatatatatata! :D


    •   45
      Gelöschter Account 11.08.2018 Link zum Kommentar

      @Matthias Wolf Da die Nutzung derlei Scooter ggf. sogar ein Verstoß nach § 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) darstellt, darf deine "Flucht" ggf. auch mit etwas rüderen Mitteln nach dem SOG beendet werden. Ich verfolge derlei Fälle aus beruflichen Interesse mit großer Genugtuung- und das nicht unbedingt aus deiner Perspektive!


    •   19
      Gelöschter Account 11.08.2018 Link zum Kommentar

      Ja, Matthias Wolf, vor der Polizei kannst du flüchten ... aber nur so lange, bis du mit voller Wucht vor einen fahrenden LKW knallst, dem du die Vorfahrt genommen hast und du dann Matsch bist. Ups!!! So ein Pech aber auch :D
      Anschließend ist das Geschrei dann groß und alle werden der bösen, bösen Polizei die Schuld in die Schuhe schieben wollen - insbesondere deine Angehörigen gehen dann auf die Barrikaden. Ja nee, is' klar!
      Du darf jetzt gerne sauer sein, aber Leute, die so eine Einstellung haben wie du, braucht die Welt wirklich nicht!


      • Noch so ein unqualifizierter Beitrag.
        Wenn jemand einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt nimmt spielt es keine Rolle mit welchem Fahrzeug man unterwegs war. Ob E-Scooter, Fahrrad oder Mofa - kommt in der Situation aufs Selbe hinaus.

        Gelöschter Account


      •   19
        Gelöschter Account 12.08.2018 Link zum Kommentar

        Ausgerechnet du bezeichnest andere Kommentare als unqualifiziert? Haha! Du bist ja ein geiler Typ :D
        Leider hast du nicht begriffen, dass es sich nicht um das Fahrzeug dreht, mit dem man gerade unterwegs ist, sondern um die minderintelligente Äußerung "Vor den Bullen kann man ja ohnehin leicht flüchten"!!!
        Das hättest du normalerweise an der Einleitung "Ja, Matthias Wolf, vor der Polizei kannst du flüchten ..." erkennen können und müssen, aber scheinbar bist du nicht dazu in der Lage - aus welchen Gründen auch immer.


  • Ich finde das voellig ok, dass sowas nicht erlaubt ist und das kann auch gerne so bleiben. Es wird sicher keine merkliche Entlastung der Strassen dadurch geben, sondern nur noch mehr Irre, die meinen die Strasse gehoere ihnen.


    • Ich bin in den letzten drei Jahren bereits zweimal von Fahrradfahrern auf dem Bürgersteig angefahren worden, einmal sogar so heftig, dass ich ins Krankenhaus musste. Natürlich sind die Fahrer sofort weitergefahren und waren auch nicht zu ermitteln. Leider passiert sowas recht häufig und wäre ich jetzt ein paar Jahrzehnte älter, hätte ich das vielleicht sogar nicht mal überlebt. Ich bin grundsätzlich für alternative Fortbewegung, denn unsere Städte werden immer voller und der Verkehr immer dichter. Gleichzeitig nimmt Rücksichtnshme drastisch ab. Und es fehlt der Platz, jedem seine eigene Spur zu geben. Ich würde mir wünschen, Radfahrern endlich ein Kennzeichen zu geben und den Autoverkehr zumindest in den infarktgefährdeten Gegenden drastisch einzuschränken. Shared Space kann eine Lösung sein und ist es in andern Ländern ja bereits, aber nur wenn jeder lernt, wieder auf andere Rücksicht zu nehmen. Und da habe ich im Raser- und Ellbogenland Deutschland so meine Zweifel.

      Sprint XGelöschter AccountGelöschter Account


      • Ein andere Ansatz wäre den Straßenraum gerecht unter den Verkehrsteilnehmern aufzuteilen, wie es in anderen Metropolen schon geschieht. Dann braucht auch kein Radfahrer mehr auf dem Gehweg zu fahren..

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