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Elektrisch, pur oder gar nicht: Was haltet Ihr von E-Bikes?
Mobilität 1 Min Lesezeit 109 Kommentare

Elektrisch, pur oder gar nicht: Was haltet Ihr von E-Bikes?

Im Frühling steigen viele Gelegenheitsradler wieder aufs Fahrrad, und das ist immer öfter ein elektrisches. Die Pedelecs oder E-Bikes haben durchaus Vorteile, vor allem beim Komfort und der Schnelligkeit. Wir wollen Eure Meinung zu diesem Trend hören.

Das Fahrrad ist eines der ältesten Verkehrsmittel der Welt, doch in den letzten Jahren verändert es sich ziemlich radikal. E-Bikes oder Pedelecs gibt es an jeder Ecke, egal ob zum Kaufen oder Mieten. Doch auch das klassische Fahrrad ohne Motor ist wieder hip, alle möglichen tollen Räder sind in den Straßen unterwegs. Es gibt aber auch Gründe, Radfahren komplett abzulehnen.

Jetzt wollen wir Eure Meinung wissen: Wie steht Ihr zum Radfahren generell und zu der Frage, ob man sich lieber rein mit Muskelkraft oder doch lieber mit Hilfe eines Motors fortbewegen sollte - oder auch gar nicht erst auf ein Fahrrad steigt.

Wie steht Ihr zu Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs?
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Top-Kommentare der Community

  • Rudolf M. vor 2 Monaten

    Gefühlt fahren schon 70-80% mit E-Antrieb. Da sind Menschen dabei, die mich als E-Bike Benutzer total überraschen.

    Neben all den Vernunftargumenten ( nicht verschwitzt im Büro ankommen/ Steilpassagen auf dem Weg nach Hause ) führen die E-Biker ins Treffen, dass sie gewohnte Strecken/Höhemprofile ohne Strom-Unterstützung in der gewohnten Zeit nicht mehr schaffen (wollen).

    Als Senior ( 67 ) reduziere ich Umfänge und Schwierigkeit mit dem RR/Bike entsprechend meiner natürlichen Leistungsfähigkeit. Welche ich auch durch ganzjähriges Training im Fitnessstudio unterstütze. So empfinde ich meine Fahrten mit dem normalen Rad erfüllender, weil ausschließlich die Herzkreislauf-/Muskelleistung mich die gefahrene Strecke und Höhenmeter erleben haben lassen. Ich spüre meinen Körper direkt und ungeschönt mit allen altesbedingten Anpassungen. Dafür kann ich auf das jetzt noch Erreichbare stolz sein.

    Dass besonders ältere Menschen teils mit den nun leichter erreichbaren höheren Geschwindigkeiten faahrtechnisch überfordert sind, sehe ich bei meinen Fahrten öfters.

    Wirtschaftlich gesehen, waren die E-Bikes für viele Radshops eine willkommene Rettung ihres Geschäfts. Heute legen Kunden ohne mit der Wimper zu zucken eine Summe auf den Ladentisch, die ich früher bei einem sehr guten RR/Bike als grenzwertig empfunden habe. Erst kürzlich hat mir ein Kollege gesagt, dass sein neues E-Bike knapp 10 Tsd. € gekostet hat.

    Fazit: ich gönne jedem Menschen eine erfüllende Radtour. Ob mit unterstützender E-Kraft oder das nur natürliche Potenzial dahintersteckt, soll jeder für sich entscheiden. Hauptsache, er/sie kommt wieder gesund und zufrieden nach Hause.

  • Karl E vor 2 Monaten

    Ich bin ein Wechsler, nutze gerne beides. Aber grundsätzlich finde ich es besser, wenn man nur mit Muskelkraft unterwegs ist, andererseits, wer zu wenig Kraft hat oder sonstige Gründe sieht, der kann doch immerhin mit einem E-Bike in Bewegung sein. Beides hat seine Vorteile und beides kann aus meiner Sicht wunderbar gemeinsam existieren. Die Probleme entstehen ja nicht weil es diese Fahrräder gibt, sondern hängen am Nutzer, der die Fahrzeuge benutzt. Ist der Unvernünftig, dann nützt das beste Rad nichts. Leider gibts in Berlin jede Menge unvernünftige, dreiste und sich und andere gefährdende Radfahrer. Verkehrsregeln sind was nützliches um sich gemeinsam im öffentlichen Straßenraum bewegen zu können und wenn die vom Fahrzeughalter missachtet werden, wird´s gefährlich, das gilt für Autofahrer, aber auch Fußgänger und natürlich am meisten für Fahrradfahrer, weil die im Verhältnis von Geschwindigkeit und Schutz das schwächste Glied im Verkehr darstellen, für sich aber auch für Fußgänger.

109 Kommentare

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  • Naja, bin geteilter Meinung. So an sich keine schlechte Idee, gerade für ältere, oder Leute mit leichten Handicap eine klasse Sache, wenn diese Fahrrad fahren wollen, aber da liegt der Hund begraben. Ich betone, "nicht alle", aber viele unterschätzen die Geschwindigkeit so eines ebikes, da ich im uniklinikum arbeite sehe ich sehr oft Leute die ihr ebike unterschätzt oder sich überschätzt haben...
    Ich selber wollte mir auch eins kaufen, aber habe mich dann doch für ein normales fully entschieden, Preis-Leistung liegt noch nicht in meinem Rahmen. Aber vielleicht in 20 Jahren, wenn dann das Rentenalter näher kommt, denk ich nochmal drüber nach...


  • Ich trete selbst, jährliche Fahrleistung ca 12000-13000km, davon sind ca. 9000km nur Arbeitsweg. Besitze 2 Mountainbikes und 3 Rennräder, Mountainbike Nr.3 ist im Enstehen, Carbonrahmen aus China ist noch nicht da, Nabensatz kam gestern, Felgen + Speichen kommen nächste Woche, dann kann ich zu Ostern einspeichen, aber nicht eirig 😃 Federgabel ist auch bestellt. Vorbau aus China ist schon da, der Lenker aus China noch nicht. Rahmen 200€, Naben 60€, Felgen 150€, Speichen + Nippel 170€, Vorbau + Lenker 30€, Federgabel 350€, Schaltgruppe + Innenlager ca 350€ wird noch gekauft. Bremsen und Reifen habe ich noch auf Lager, Gewicht wird ca 10kg, Einsatzzweck: leichtes Trailhardtail.


  • Ein Bekannter (52) ,mit Arthrose linkes Knie und rechts künstliches Kniegelenk von 2006 und geht trotzdem noch als Bäcker arbeiten und der Weg dorthin ist mit Rad nur 5 km zu erreichen, aus meiner Verwandtschaft hat sich ende Februar ein E-Bike bei Real, - gekauft für ca 800 Euro und da treten nach gut 6 Wochen und nicht mal 50 km die ersten Probleme auf, beim Akku und Elektromotor. Leider ist der zuständige Service des Herstellers bzw Werkstatt nur über Telefon erreichbar und dieses hat der Bekannte auch angerufen und nachgefragt was nun passiert mit der Reparatur da Garantie drauf ist. Das Fahrrad wurde letzten Montag von zu Hause bei ihm abgeholt. Das alles ging sehr schnell und gut. Wo die Werkstatt sitzt weiß ich nicht aber nur soviel das am Freitag ein Anruf kam, das der Schaden lokalisiert wurde und man kann es reparieren aber.... und jetzt kommt es.... Der Bekannte trägt angeblich eine Mitschuld da er angeblich den Akku nicht richtig ge- und entladen haben soll wie vom Hersteller angegeben und er habe auch den Antriebsmotor zu stark beansprucht , so daß diese Reparatur nicht von der Garantie gedeckt wird und er alles alleine bezahlen soll. Ca. 600 Euro per Vorkasse oder er bekommt sein Rad so kaputt zurück wie abgeholt.... Natürlich kämpft er jetzt drum, das es auf Garantie behoben wird und nicht auf eigene Kosten.... Er habe auch nach gefragt per Fax, wie er den Antrieb denn überlastet haben soll, mit Arthrose und künstlichen Kniegelenk da er schon froh ist überhaupt Fahrrad fahren zu können die 5 km bis zur Arbeit, aber auf das Fax rechnet er mit keiner Antwort.
    Nur soviel vorweg.... Wie es weiter geht, kann dauern und ich selbst kenn dieses Problem noch von Praktiker Baumärkten 2009 als ich mir da einen No Name Chinamotorroller für 900 Euro gekauft habe und nach 1 Jahr und 800 km ging der Motor hoch. Die Werkstatt war in Bayern. Das abholen ging sehr schnell, wieder gesehen hab ich den Roller nie wieder weil die Werkstatt mir die Schuld gab und die Reparatur sollte ich bezahlen. Praktiker hat mich nach mehreren Beschwerden und mit meinem Rechtsanwalt unterstützt aber die Werkstatt blieb stur und selbst eine Klage hätte nichts gebracht und sich lang hingezogen so das ich im Jahr 2011 den Fall aufgegeben habe und mein Geld sah ich auch nie wieder. Ausser Praktiker, die gaben mir von sich aus einen 100 Euro Gutschein, auch nur aus Mitleid. Angeblich sei das ein seltener Einzelfall. Seit dem Kauf ich mir ein Roller oder Rad lieber in einem richtigen Fachgeschäft wo die Werkstatt gleich neben an ist.
    Ein einfaches Rad vom Discounter, was man selbst reparieren kann, lohnt sich wenn günstig, aber Motorroller und E-Bike dann lieber in einem Fachgeschäft die auch Ahnung von der Technik haben, sonst gilt das Sprichwort :" Wer billig kauft, zahlt 5 mal."


    • Karsten, das kommt mir irgenwie bekannt vor.


    • Weshalb Garantie? Real hat die gesetzliche Mängelhaftung zu erfüllen. Die freiwillige Herstellergarantie ist vollkommen egal. Bei der Mängelhaftung hätte der Händler beweisen müssen, da die 6 Monate noch nicht um waren. Aber sobald der Hersteller im Auftrag des Kunden repariert ist der Händler/Verkäufer aus der Mängelhaftung raus. Weshalb kennen soviele Bürger ihre Rechte nicht? Da die Herstellergarantie eine freiwillige Leistung ist kann man auch nicht erfolgreich klagen. Eine Klage wäre nur bei der gesetzlichen Mängelhaftung (die man beim Verkäufer einfordern muss, nicht beim Hersteller) erfolgversprechend, der Hersteller hat damit aber nichts zu tun.


    • Naja, sowas kann passieren und ist übel... Aber, wer sagt denn, dass genau Sowas mit einem eRadl vom "Fachmann" (das dann übrigens schon mal locker mindestens das Dreifache kostet!) nicht passieren kann?
      Da gibt´s leider auch so einige schwarze Schafe!

      Als Gegenbeispiel: ich hab vor 7 Jahren ein 700€-Pedelec beim Metro gekauft und das Radl fährt immer noch bestens!
      Ok, den Akku musste ich tauschen nach einem Jahr, aber damals gab´s auch bei "Markenrädern" nicht mehr als ein halbes Jahr Garantie auf den Akku.
      Da mir der OriginalAkku mit ca. 400€ zu teuer war, hab ich im Internet einen anderen für 230€ gekauft und angepasst und der ist nach 5 Jahren immer noch fit wie am ersten Tag.

      Ach ja: und den Sattel, bei dem nach ca. einem Jahr die Naht aufgegangen war, durfte ich direkt im Metro gegen einen neuen tauschen...

      Also, man kann sehr wohl mit Baumarkträdern auch Glück haben.
      3-mal teurer heisst mit Sicherheit nicht 3x besser.
      Und wer selbst nichts reparieren kann, für den wird´s beim Fachmann bestimmt auch nicht billiger...


  • Solange e-Bikes Akku beim Berg abfahrt sich nicht selber aufladen. Und unter 1.000 € kommen. Kann ich mir keinst leisten. Natürlich ist es eine gute Sache.


  • Ich finde Fahrräder mit elektrischer Unterstützung eine super Sache - auch wenn ich selbst noch keines besitze, habe jedoch eines bestellt.
    Immer wieder höre ich das Argument: "Ich bin doch noch keine xx Jahre, ...". Dies kann ich nur wenig nachvollziehen und wenn es von Autobesitzern kommt gar nicht. Ich würde mich zumindest über elektrische Unterstützung freuen, wenn ich nachts bei Regen 35 km Fahren muss. Dabei muss ich jedoch nicht so weit gehen, dass ich gleich komplette Motorunterstützung (Auto) nutze.
    Ich kann auch absolut nachvollziehen, dass es Radfahrer gibt, die zum Sport Unterstützung haben möchten, auch wenn ich selber in dem Fall nicht darauf zurück greifen würde. Fast jeder Abfahrt-Ski Fahrer fährt auch mit Motorunterstützung, aber vielleicht mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass es ihnen nicht mehr bewusst ist.
    Wie viel man ein eBike nutzt hat erstmal nichts mit körperlicher Fitness zu tun, sonder eher, wie wenig man seine Muskelkraft nutzt. In den meisten Fällen nutzt man glaube ich sogar häufiger seine Muskeln, wenn man eBike fährt, weil es die Hemmschwelle zum Fahren senkt (weitere Strecken bzw. mehr Bedingungen unter denen man fährt).
    Wenn man ein eBike (oder Auto) jedoch nur nutzt, um 500m zum Zigaretten holen zu fahren, ist es bestimmt kein sinnvoller Einsatz. Meistens wird es aber wohl sinnvoll genutzt.


    • Jan, Du hast m.E. genau den Punkt getroffen.
      Es mag in der Tat Argumente gegen Pedelecs geben, Deine Argumentation dürfte diese aber fast alle überzeugend schlagen. Meine Freunde und Verwandten, mit denen ich ziemlich viel radele, sind zum Teil noch deutlich älter als ich (ein Schwager ist 84, einer wird im August 85). Alle, die Pedelecs fahren, tun genau das, was Du beschreibst- sie fordern sich ganz bewusst und fahren, wie ich auch, sehr viel ohne E-Unterstützung. Aber mit dem Boschmotor am Tretlager haben wir eben keine Scheu mehr, uns überhaupt auf's Rad zu setzen und uns auch an längere Strecken ranzutrauen. Auch suchen wir uns keine Strecken mehr aus, die besonders flach sind...

      Das in der Diskussion oft vorgebrachte Argument, Pedelecs seien gefährlich, ist in meinen Augen einfach nur, sorry, lächerlich, um nicht zu sagen dumm. Wollte man dieser pauschalen Aussage folgen, müssten SOFORT alle Motorroller, Motorräder und Autos verboten werden. Ja, sogar schon E-Bikes, die per definitionem mit Motorunterstützung bis 45 km/h fahren.
      Idioten gibt es auch unter den Muskelradlern. Oder gar gerade unter denen? Wie oft rast ein Rennrad an mir vorbei, Abstand 30 cm, weil's wegen Gegenverkehrs eng auf dem Radweg wird. Klingeln kennen die meisten!, gar nicht...
      Dass hier jemand im Zusammenhang mit der Nutzung von Pedelecs KOTZT, wie gestern gelesen, ist echt zum KOTZEN.


  • Meine Akkus sind meine Beine :-)

    Was mich jedoch nicht wirklich wundert ist die Statistik- Tatsache, dass es durch E-Bike Nutzung mehr Unfälle gibt.

    Generell soll jeder das machen, was er im Stande ist zu leisten oder leisten möchte. Wer nach 20 km Eigenleistung wieder nach Hause fahren muss, der hat mit dem E-Bike einen Komfortvorteil und kann halt "mehr" sehen/erleben auf einer Radtour. Hauptsache man treibt Sport, ist draußen an der frischen Luft und hält sich fit und gesund. Dieses Ziel haben wir letztlich alle gemeinsam


  • Ein Fahrrad ist es ja genau genommen nicht mehr. Es wird durch ein Elektromotor angetrieben und da muss man überlegen ob man da nicht schon einen Schein für braucht.
    Mit so einem E-Bike, Maximal unterstützte Geschwindigkeit: 45 km/h, so der Gesetzgeber.

    Aber in der Praxis sieht das bissel anders aus. Da gibt es viele die dafür sorgen das so ein Teil schneller fährt. Die Folgen die sich daraus ergeben muss ich hier ja wohl nicht erklären. Das dürfte jedem Klar sein.

    Aber eigentlich ist es doch viel Schöner wenn man seinen Körper spürrt und die Muskeln richtig gefordert werden. Für Personen die nicht mehr so richtig selber fahren können, warum auch immer, für die ist es eine gute Alternative.

    Ansonsten muss man das (Fahr)-Rad nicht Neu erfinden.


  • Hätte ich mich als Radfahrer immer auf meine Vorfahrt verlassen, wäre ich sicher schon eine zweistellige Anzahl Tode gestorben.
    Kann mich erinnern, dass mir einer an einer unübersichtlichen Rechts vor Links Kreuzung mit locker 100km/h die Vorfahrt genommen hat oder einer der links neben mir gefahren ist, unvermittelt nach rechts auf mich zu abgebogen ist.

    An der dieser Stelle mit den 100km/h gab es vor paar Jahren den Vorfall, dass paar Rennradfahrer dort auf die Kreuzung gefahren sind und ein 21 jähriger Motorradfahrer mich daran gedacht hat, dass da welche rauskommen können. ( Gestern kam ja auch keiner da raus)
    Der Motorradfahrer ist nach links ausgewichen, gegen einen Baum gefahren und verstorben.
    Fehler passieren leider.

    Wenn ich von zu. Hause wegfahre, komme ich an eine Rechts vor Links Kreuzung, an der locker mehr als die Hälfte der Autofahrer einfach durchziehen obwohl sie mir Vorfahrt gewähren müsste.

    Hab trotzdem für Option 1 gestimmt


  • Ich fahre Rad als Workout, da wäre ein Motor kontraproduktiv. Wenn ich den Arbeitsweg zu fahren hätte, könnte das Sinn machen. Da kommt man wenigstens nicht so verschwitzt an.


  • Für mich ist Radfahren in erster Linie noch Sport und sorgt dafür daß ich entspannen und den Kopf frei kriegen kann. Wenn ich alt und gebrechlich bin, Wechsel ich vielleicht zu einem E-BIKE, vorher nicht.


  • Chris vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich fahre seid kurzem mit dem Pedelec und will es jetzt schon nicht mehr missen.


  • Ich fahre als junger Radsportler viel und vorallem besonders schnell auf der geraden, freien Strecke im Berliner Stadtverkehr. Ich fahre ohne Motor, jedoch würde es mich interessieren, ob ich durch den Hybridantrieb, mehr Leistung erhalte.


    • Nein, bekommst Du nicht. Ab 25kmh schaltet der Motor ab. Du schleppst dann unnötig Last mit Dir rum, musst also mehr Last bewegen was Dich vielleicht sogar langsamer macht.


      • Naja, muss ich ggf. mal ausprobieren. Ich merke jetzt nach 10kg Abnahme auch kein wirklich, merkbaren Unterschied.


      • Also, wenn Du selbst ein Pedelec fahren würdest, wüsstest Du, dass Du bei jedem Anfahren eine Menge Kraft sparst, das ist, gerade in der Stadt, eine ganze Menge! Dafür bleibt Dir dann viel mehr Kraft, die Du verwenden kannst, "auf der geraden, freien Strecke" schneller als 25 zu fahren... Das höhere Gewicht macht sich ausschliesslich beim Anfahren und auf Steigungen bemerkbar.

        Probier´s mal aus (bevor Du wieder irgendwelche Vermutungen als Tatsache postest), Du wirst Dich wundern!


    • Sarah vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Ich wohne auch in Berlin, daher habe ich "Radfahren, ich bin doch nicht lebensmüde." angeklickt. Hier kann man sich nur noch am Sonntag mit dem Fahrrad auf die Straße wagen. Seit die Autos immer größer werden und immer mehr Lieferverkehr die Straßen blockiert und Radwege chronisch zugeparkt sind, kann man sich mit dem Fahrrad nicht mehr auf die Straßen wagen, ohne das Gefühl zu haben gleich überrollt zu werden. Gegenseitige Vorsicht und Rücksichtnahme kann man bei allen Verkehrsteilnehmern vergessen.


      • Das ist nicht richtig! Das größte Problem seit Ihr! Wir Radfahrer. Ich wundere mich nicht warum es zu dramatischen Unfällen kommt, weil Ihr immer über rot fährt, nicht auf andere Verkehrsteilnehmer (Zum Beispiel bei toten Winkel) achtet, auf Gegenspruren fährt, nicht das "rechts vor links" beachtet. Ich als Radfahrer sehe solche Aktionen immer Tagtäglich. Ich halte mich als Radfahrer immer an die STVO und komuniziere ggf. auch mit den Verkehrsteilnehmern.


      • Mein Rat: verlasse Berlin solange du noch kannst.


      • Sarah vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Bitte keine Verallgemeinerungen. Ich bin ein sehr vorsichtiger Fahrer und verstoße nie absichtlich gegen die STVO. Da ich auch oft im PKW oder zu Fuß unterwegs bin, kenne ich auch andere Perspektiven. Daher kann ich auch sagen, dass das nichts mit dem Fahrzeug zu tun hat Rüpel und gehetze Leute die nicht rechts und links schauen findet man überall. Auch höflich und rücksichtsvolle, nur leider sehr viel weniger. Diese bemerkt man nur nicht, Höflichkeit wird als Selbstverständlichkeit hingenommen. Erinnern tut man sich nur an die sich nicht korrekt verhalten.


      • Hier in München geniesse ich es, mit dem eRadl hauptsächlich durch Parks und Grünanlagen zu fahren, fernab von den Autos... Wenn man seine Strecken richtig plant, muss man sich nur recht wenig im Strassenverkehr bewegen. Zumindest hier...


  • Als ich noch Berufstätig war, bin ich fast täglich (außer starker Regen, Eis, Schnee) mit dem normalen Rad zur Arbeit gefahren ca. 4,5km eine Strecke. Jetzt fahre ich nur noch gelegentlich, das ist ein fehler, die Fitness sinkt. Das verhindert mal eben auch längere Strecken zu fahren, dafür wäre ein Pedelec ganz nett. Aber wo stell ich das hin, in den Keller schleppen ist nicht, Treppe zu steil und ich zu schlapp, selbst mein normales steht draußen im Hof. Ob das gut für ein Pedelec wäre bezweifele ich. Und wenn man mit so einem Teil unglücklich stürzt, in meinem Alter irgendwo in der Walachei, im alleingang, was macht Frau dann. Hab da echt bedenken, es gibt tolle Pedelecs von Coboc? die Kosten mal eben 4000+ € leider zu teuer, und die Ramen gibts nicht mit tieferem Einstieg. 😞


    • 4,5 km wäre mir zu wenig um das Rad aus dem Keller zu holen.


      • Ich fahre weniger als 3 Kilometer zur Arbeit. Und trotzdem steht mein Radl im Keller. Ich lasse doch mein Radl nicht bei Wind und Wetter draußen stehen.


  • Ich hasse Radfahren!
    Aber mit dem e-bike kann ich mir das schon vorstellen.
    Wenn ich auf Wanderschaft gehe, dann gehe ich lieber zu Fuß.
    Es kann auch gerne länger gehen. Vor 2 Jahren bin ich knappe 400 km gelaufen von Milngavie bis nach Buckie hoch. (west highland way - east highland way und speyside way)


  • Ich fahre hauptsächlich Downhill.
    Klar, gibt es auch mit Motor. Aber da es ja in fast allen Bikepark einen Lift oder ein Shuttle gibt ist das ja nicht unbedingt wichtig. Wenn einen körperliche Einschränkungen zu schaffen machen ist das E Bike natürlich eine super Sache. Aber ich sehe bei uns auch sehr viele Jugendliche die mit einem E Bike fahren. Das weiß ich nun manchmal nicht ob ich lachen oder weinen soll 😜😂😂


  • Fahre leidenschaftlich Fahrrad, aber E Bike nein danke! Ich fahr zwischen 4000 bis 6000 km im Jahr. Ich halte es für alte Menschen und Menschen mit Behinderung für eine gute Idee da hab ich nix dagegen aber wenn ich junge Leute damit sehe wird mir schlecht. Dann fahren die in Radsport Klamotten durch die Gegend und rühmen sich das sie am Wochenende satte 20 km gefahren sind. Da könnt ich Kotzen 🤢


  • Wo sind denn die Umweltfanatiker ? Herstellung E Bike gleich Umweltschädlich
    CO2.


    • Wie kommst Du darauf? Ist auch nicht umweltschädlicher als Smartphones und 5G. Die Akkus für Pedelecs halten länger und sind somit umwelfreundlicher. Und gibt es mal keine Ersatzteile mehr kann man das Radl immernoch zu einem normalen Radl umbauen.


      • aber nen akku für ein pedelec kann locker so viel kosten, wie ein normales Fahrrad.


      • Du meinst wie ein Billigrad. Unter 1.000,- Euro bekommt man kaum richtig gute Fahrräder.


      • Billigrad, ist meiner Ansicht nach eines vom Discounter. Die Rennmaschienen, sind was anderes. Und gute Räder für Sportlich sind ne ganz andere Kategorie. Meins ist ne Mischung aus Trecking und Stadtrad, mit Nabenschaltung.


      • Schmarrn: ich hab mir vor 5 Jahren einen Akku mit Ladegerät gekauft als Ersatz für den originalen (der hätte 400€ gekostet) für 230€ und der ist immer noch TipiTopi.


  • Ich fahre Motorroller, weil ich mich sicherer fühle (Helmpflicht und keine miserablen Radwege)


    • Du kannst auch auf dem Fahrrad einen Helm tragen, was auch deiner Gesundheit zu Gute kommt. Wer das kritisiert, ist noch nicht richtig auf die Gusche gestürzt. Als Motorrollerfan meide ich aber diese Helme mit Klapp Visier.


      • Ich mag Fahrradhelme nicht. Davon bekomme ich Kopfschmerzen. Und ein Motorradhelm auf dem Radl sieht dämlich aus.


      • Es gibt auch Fahrradhelme die passen, und wenn du nach einem Unfall/Sturz ohne Helm nur Kopfschmerzen hast kannst du dich glücklich schätzen.


      • Auch Helme die passen verursachen bei mir Schmerzen. Mal davon abgesehen bräuchte ich zwei Helme. Einen für den Sommer ohne Mütze, und einen für den Winter der über Mützen passt (die Ohren wollen auch geschützt werden).


      • Seltsam, ich habe nur einen Helm der passt.
        Mit und ohne Mütze denn ich fahre auch im Winter.

        Ausreden gibt es immer, was man auch immer wieder hört: Mit Helm sieht so blöd aus.
        Mit Hirnschaden nach einem Unfall sieht man aber auch nicht besser aus.


      • Ich hatte eine Kollegin, die ist vorne übern Lenker, Kiefer gebrochen. Arzt hat gesagt sie kann froh sein keinen Helm getragen zu haben, sonst hätte sie sich bei ihrer Art Sturz strangulieren können. Sowas gibts auch.


      • Sarah vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Manchmal sieht man auch Ski-Helme als Fahrradhelme, find ich eigentlich ganz nett. Ist nur vielleicht etwas warm im Sommer.


      • @ René, ich bin leider schon mit dem Rad mal schwer gestürzt als 12 jähriger Knirps, als ein anderer Radfahrer mich ohne Rücksicht überholt hat und ja.... Ich bin mit dem Kopf und Nacken gegen einen Strassenpoller geknallt. Zum Glück hat mir da der Helm für Fahrrad eine Menge geholfen.


      • Ich bin auch schon dreimal im Winter mit dem Radl gestürzt. Allerdings konnte ich mich immer abfangen. Allerdings war ich da relativ langsam unterwegs. Ein Pedelec hätte es da sicher zerlegt, zumindest den Motor.


      • Sarah vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Omi Uhr. Natürlich gibt es auch das. Ist wie beim Autofahren, manchmal war es gut, dass der Fahrer nicht angeschnallt war, weil es ihn so aus dem brennenden Auto geschleudert hat.
        Aber das sind seltene Ausnahmen, in den allermeisten Fällen sind Helm und Gurt hilfreich oder schaden zumindest nicht. Während die selben Unfälle ohne Schutz, oft schlimme Verletzungen verursachen.

        Also wie immer die Ausnahme bestätigt die Regel. 😉


    • Dieser Beitrag sollte eigentlich 'eingerückt' als Antwort auf Savero Fa stehen.
      Au weia. Das ist aber eine originelle Auffassung. Ich habe auch einen Roller vor der Haustür. Wenn ich mit dem Ding mit den kleinen Rädern bei über 100 auf die Nase falle, nützt mir auch kein Helm etwas.
      Ich kann die erlaubte Geschwindigkeit noch so weit überschreiten- jedes noch so kleine Auto meint dennoch, mich überholen zu müssen.
      Auf der Straße muss ich mich also in jedem Fall auf die Autofahrer verlassen, wenn ich überleben will.


    • Ich fahre auf dem Rad immer mit Helm.Ich fahre doch nicht zur Show, außerdem sehen die gar nicht notwendigerweise schlecht aus.


      • Gibt echt schicke Modelle 👍. Leider bin ich ab und zu angewiesen, als Epileptiker so eine Mütze zu tragen. Viele gucken komisch und grinsen, vermehrt im Sommer. Mir egal in dem Fall.


  • Tino vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich nutze mein E-Bike Täglich würde es nie mehr hergeben.


  • Gefühlt fahren schon 70-80% mit E-Antrieb. Da sind Menschen dabei, die mich als E-Bike Benutzer total überraschen.

    Neben all den Vernunftargumenten ( nicht verschwitzt im Büro ankommen/ Steilpassagen auf dem Weg nach Hause ) führen die E-Biker ins Treffen, dass sie gewohnte Strecken/Höhemprofile ohne Strom-Unterstützung in der gewohnten Zeit nicht mehr schaffen (wollen).

    Als Senior ( 67 ) reduziere ich Umfänge und Schwierigkeit mit dem RR/Bike entsprechend meiner natürlichen Leistungsfähigkeit. Welche ich auch durch ganzjähriges Training im Fitnessstudio unterstütze. So empfinde ich meine Fahrten mit dem normalen Rad erfüllender, weil ausschließlich die Herzkreislauf-/Muskelleistung mich die gefahrene Strecke und Höhenmeter erleben haben lassen. Ich spüre meinen Körper direkt und ungeschönt mit allen altesbedingten Anpassungen. Dafür kann ich auf das jetzt noch Erreichbare stolz sein.

    Dass besonders ältere Menschen teils mit den nun leichter erreichbaren höheren Geschwindigkeiten faahrtechnisch überfordert sind, sehe ich bei meinen Fahrten öfters.

    Wirtschaftlich gesehen, waren die E-Bikes für viele Radshops eine willkommene Rettung ihres Geschäfts. Heute legen Kunden ohne mit der Wimper zu zucken eine Summe auf den Ladentisch, die ich früher bei einem sehr guten RR/Bike als grenzwertig empfunden habe. Erst kürzlich hat mir ein Kollege gesagt, dass sein neues E-Bike knapp 10 Tsd. € gekostet hat.

    Fazit: ich gönne jedem Menschen eine erfüllende Radtour. Ob mit unterstützender E-Kraft oder das nur natürliche Potenzial dahintersteckt, soll jeder für sich entscheiden. Hauptsache, er/sie kommt wieder gesund und zufrieden nach Hause.


    • Rudolf, ich benutze mein Pedelec auf ebener Strecke fast immer ohne E-Unterstürzung. Und dann schleppe ich nicht etwa 10 oder 14 kg zusätzlich zu meinem eh zu hohen Körpergewicht mit mir rum, sondern 23 kg. Ich kann mich also auch mit einem Pedelec ordentlich austoben.


      • @ Bodo P. > OK, ist auch eine Möglichkeit sich ein Handicap von +10 kg unter den Allerwertesten zu klemmen, um auf eine höhere Fettverbrennung zu kommen. Wie ich in deinem Profilbild sehe, bist du auch noch um 10 Jahre Lebenserfahrung reicher als ich. Wer weiß, vielleicht kaufe ich in ein paar Jahren auch so ein schickes Teil. Alles ist möglich, nix is fix ggg


      • Rudolf, nicht warten. Du verpasst was!!


      • Verpassen ist so eine Sache. Kaufe ich jetzt so ein Ding zum Preis eines Motorrads und stelle in einem Jahr fest, dass es hoffnungslos veraltet ist... Beispiel aktuell ABS.


      • Also, wer von einem "fehlenden ABS" auf "hoffnungslos veraltet" schliesst, der sollte definitiv doch lieber mit Bus und Taxi fahren und besser nicht andere gefährden.
        ABS ist was für Leute, die zu doof sind, richtig zu bremsen. Das ist schon beim Auto so und erst recht beim Radl, bei dem man das ABS eh erst brauchen würde bei Rollsplit oder Glatteis, wo es ja sowieso gar nix mehr hilft.
        Das ist dann so ähnlich, wie beim Helm, mit dem die Leute glauben, sie wäre unverwundbar und deswegen viel riskanter fahren: In den Ländern, in denen es Helmpflicht gibt, ist die Anzahl der Toten nicht zurück gegangen!


  • Ich halte die Dinger in der Stadt für absolut Lebens gefährlich, die sind zu schnell und werden leicht über sehen, außerdem ist Köln nicht, umsonst die Fahrrad unfreundlichste Stadt in Deutschland. Ich glaube es waren aleinen schon dieses Jahr 3tote e beiker. Kann aber sein das ich ein paar übersehen habe. Und leider immer die selbe Konstellation farad wird übersehen weil es viel schneller ist als ein Standard Rad fahrer.


    • Komm mal nach Halle, da ist es besser kein Rad großartig zu fahren. Dein Fahrrad findet dort auch schnell den ein oder anderen neuen Besitzer wenn man nicht richtig sichert.


    • Voodoo, nicht überzeugend. Fahrräder werden immer gern übersehen. Wer also meint, beim Fahrradfahren sein Gehirn ausschalten zu können, kann sehr schnell den Löffel abgeben. Daher gilt auch das Argument nicht, Pedelecs sind gefährlich, weil zu schnell. Was ich mit dem Ding anstelle, bestimme ganz alleine ich als Fahrer.


    • Auf ebener Strecke sind 25 kmh auch so gut erreichbar, mit Rennrädern weit darüber. Wer ohne Hirn fährt muss mit einem Schaden am selbigen rechnen.


  • Ich finde E-Bikes sehr gut und praktisch für Orte/Städte mit genügen Radwegen!

    Das coolste E-Bike, dass ich gefaren habe war ein E-Mountainbike geweseb!

    Welche Freude über Stock und Stein zu düsen und ohne großer Anstrengungen jeden Berg bezwingen.

    Für Fahrräder finde ich die E-Mobilität sehr umweltschonend und bestens geeignet 🌐🌱😊


  • Ich bin ein Wechsler, nutze gerne beides. Aber grundsätzlich finde ich es besser, wenn man nur mit Muskelkraft unterwegs ist, andererseits, wer zu wenig Kraft hat oder sonstige Gründe sieht, der kann doch immerhin mit einem E-Bike in Bewegung sein. Beides hat seine Vorteile und beides kann aus meiner Sicht wunderbar gemeinsam existieren. Die Probleme entstehen ja nicht weil es diese Fahrräder gibt, sondern hängen am Nutzer, der die Fahrzeuge benutzt. Ist der Unvernünftig, dann nützt das beste Rad nichts. Leider gibts in Berlin jede Menge unvernünftige, dreiste und sich und andere gefährdende Radfahrer. Verkehrsregeln sind was nützliches um sich gemeinsam im öffentlichen Straßenraum bewegen zu können und wenn die vom Fahrzeughalter missachtet werden, wird´s gefährlich, das gilt für Autofahrer, aber auch Fußgänger und natürlich am meisten für Fahrradfahrer, weil die im Verhältnis von Geschwindigkeit und Schutz das schwächste Glied im Verkehr darstellen, für sich aber auch für Fußgänger.


    • Und da spielt es keine Rolle, ob ein E-Bike oder ein normales Fahrrad verwendet wird. Meine Erfahrungen zeigen mir, dass die "normalen" Radfahrer,vor allem die Rennrad- und Mountainbike-Radler sich am wenigsten um Regeln und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer kümmern. Für mich ist das E-Bike auf jeden Fall eine Möglichkeit ohne schmerzhafte Folgen für meine Gelenke (Arthrose) wieder Rad zu fahren. Und wirklich viel schneller (Geschwindigkeit) ist man damit auch nicht, da die Unterstützung des Motors bei 25 km/h aufhört.Man kommt nur beim Anfahren besser/schneller vorwärts und die Steigungen sind leichter zu absolvieren.


    • da hast Du voll recht.


  • Ich denke, dass die Zahl der verkauften E-Bikes weiterhin rapide zunehmen wird.
    Die viel vertretene Meinung, ein Pedelec sei nur etwas für alte Leute, ist lange widerlegt. Diese Fahrräder wiegen meist deutlich über 20 kg und die E-Unterstützung endet bei 25 km/h. Man kann sich also ganz schön austoben mit den Dingern.
    Der normal-faule Mensch wird sein Fahrrad häufig stehen lassen und sich ins Auto setzen. Hat er aber ein Pedelec, wird er das öfter einsetzen. Und wenn doch mal ein Hügel kommt oder, noch schlimmer, Gegenwind, trällert man sein Liedchen fröhlich weiter vor sich hin, weil man neben der Gangschaltung halt noch etliche elektrische Unterstützungsstufen zuschalten kann.
    Ich bin vor Jahren mal mit dem Rad eines Schwagers einen Berg hoch gefahren- zwei Tage später hatte ich auch eins...
    Pedelecs sind einfach traumhaft und können ein Radlerleben mal locker um 10 Jahre verlängern.

    Wer sich ein Pedelec kaufen will, sollte sich im Internet vorher richtig schlau machen. Glaubt dem Fahrradhändler nicht alles, was er euch erzählt. Und kommt vor allem nicht auf die Idee, euch ein Rad unter 2.500.- € aufschwatzen zu lassen. Bei diesem Preis fangen gute Pedelecs erst an.


    • So ein Blödsinn. Gute Pedelecs bekommt man auch weit unter 2500€. Es sei denn du redest hier von 45er-Bikes. Aber ein 25er über 1500€ ist einfach nur überteuert.


      • Das kann man auch anders sehen.


      • Du magst das als Blödsinn ansehen. Aber Deine Meinung ist ganz sicher nicht richtig, auch wenn man mit billigen Pedelecs mal eine Weile Glück haben kann.
        Wie kommst Du eigentlich auf die Idee, hier '45er' ins Spiel zu bringen? Ich habe in meinem Kommentar von Pedelecs gesprochen.
        Dacia baut Autos für unter 10.000.- €, in der Pannenstatistik ernten diese Autos aber jedes Jahr den Lorbeerkranz der anfälligsten Autos.
        Also, ich bleibe dabei: Nur wer zu viel Geld hat, sollte Deiner klugen Idee folgen.


      • @ Bodo da gebe ich dir recht. Die elektronischen Fahrräder in Discountern oder Baumärkten unter 2000 Euro kann man vergessen, genau wie die Motorroller oder E-Roller die da rumstehen. Lieber in einen richtigen Shop gehen, weil die da auch meist ihre Werkstatt haben.


      • Mein Fahrradhändler weigert sich sogar die Räder von Discountern zu reparieren.


      • google mal nach Zedler, die sind Fahrrad experten. die erzählen Dir aber was anderes.


    • Ich nutze seit Jahren ein E-Bike für 800 €, funktioniert tadellos.


      • Da kostet ein neuer Akku fast soviel wie ein neues Rad. Nicht gerade umweltfreundlich wenn sich viele dann lieber ein neues Fahrrad kaufen.


    • Ich kann Bodo nur recht geben, wer ein vernünftiges Pedelec haben will sollte bereit sein etwas mehr Geld auszugeben. Ich hatte auch die Vorstellung 3000€ muss man wohl hinlegen für ein Pedelec.
      Nach vielen ausgiebigen Probefahrten wurden es dann Räder für 4500€ Listenpreis die wir beim Kauf von 2 Rädern allerdings günstiger bekamen.
      Uns war es wichtig stabile sichere Räder zu fahren und die gibt es einfach nicht für billig.

      Für 1500€ bekommt man ja nicht mal einen guten Antrieb mit leistungsfähigem Akku. Wenn man denn mal Leute mit solch günstigen Rädern fragt was sie so im Jahr fahren dann werden Zahlen genannt die wir mit dem Radl an einem WE fahren.
      Bei den meisten steht also nur Elektroschrott in den Garagen rum und dafür sind sogar 1000€ noch Zuviel.

      Wir sind begeistert von unseren Rädern und fahren wann immer es geht.


      • Für 2.500,- bis 3.000,- bekommt man schon was gutes.


      • Bestimmt, wir wollten robuste Tourenräder die auch bei Talfahrten mit 60 km/h stabil laufen. Ausserdem eine spezielle Schaltung und Riemen da kann es noch teurer werden.


      • A Pu vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das stimmt nicht.
        Ich habe für mein Hard Tail 29Zoll Rad 1700 gezahlt.
        Rahmen von den Derby Cycle Werken , 500WH Akku Bosch, Performance CX Motor Bosch und der kleine Computer Purion von Bosch.
        Ist halt ein Versandhändler und man sollte vielleicht in der Lage sein, die ein oder andere Reparatur selbst zu machen, aber unmöglich ist es nicht.


  • Mein Arbeitsweg ist hin und zurück 34km lang und wird jeden Tag mit einem ICE Sprint X Pedelec zurückgelegt. Eine Strecke ist innerhalb von ca. 50 Minuten erledigt, mit dem Bus und Bahn in 1 Stunde und 10 Minuten und somit Zeitverschwendung und zu teuer für das gebotene. Das Auto ist zu stressig, teuer und unpraktisch in Berlin.
    Auch im Urlaub wird das Rad sehr viel genutzt sodass ich seit 2011 ca. 60000km gefahren bin (davon ca. 18000 mit Pedelec).
    Ich will nicht mehr was anderes fahren.
    Mit knapp 50 Jahren darf man auch mal faul radeln.


  • Ich fahr immer noch normal Fahrrad, da die elektronischen Fahrräder zu teuer sind.


  • Ich habe mit im August ein Kalkhoff geholt, ziemlich teuer und im Grunde auch echt nett zu fahren. nächsten Monat kommt allerdings wieder ein normales Rad. schon bestellt. ich bin noch zu jung dafür und mir fehlt die Bewegung.


  • Dirk vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Natürlich pur 💪


  • In der Umfrage fehlt mir, "Ich würde gern (aufgrund der Herzschwäche) E Bike fahren, es ist mir aber zu teuer." Normales Rad könnte ich gar nicht mehr, und als Frührentner ist mir ein E Bike schlicht zu teuer :(


  • 2-rädrig fahre ich nur mit 2-Zylindern.


    • So einen 2-Zylinder Verbrenner habe ich auch noch, aber der steht seit wir Pedelecs haben meist nur noch dekorativ rum. ;-)


  • Ich fahre nur elektrisch, aktuell einen Elektro-Scooter mit 40kmh.
    Normales Radfahren ist mir zu anstrengend, da ich bereits physisch sehr hart arbeiten muss.


  • Pedelecs können eine Hilfe sein. Z.B. Wenn man nicht mehr so gut Radl fahren kann. Besser als dann ganz aufzuhören.


    • Ein Pedelec kann man auch fahren wenn man etwas fitter ist.
      Ich fahre meist so 70-80 % der Touren ohne Unterstützung aber das schöne ist doch dass man losfahren kann und auch mal Strecken raussucht bei denen man früher knallhart kalkulieren musste um noch nach Hause zu kommen.
      Jetzt kann ich wenn es mal auf der Heimfahrt etwas mühselig wird den elektrischen Rückenwind einschalten und alles ist gut.