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Einen Tesla in 30 Sekunden stehlen? Nichts leichter als das!

Einen Tesla in 30 Sekunden stehlen? Nichts leichter als das!

Autodiebstahl ist kein neuer Trend, und die Einführung von Elektronik in Fahrzeugen hat diese Plage nicht reduziert, im Gegenteil. Beweis dafür ist einmal mehr der Diebstahl eines Tesla Model S in etwa dreißig Sekunden. Tesla, obwohl bekannt für seine Sicherheit in diesem Bereich, war das Opfer von zwei Hackern, die es geschafft haben, das Fahrzeug zu öffnen und zu stehlen, ohne es in irgendeiner Weise zu berühren.

Die Szene spielt am 22. August im Vereinigten Königreich auf einem privaten Parkplatz eines Besitzers vor seinem Haus. Mitten in der Nacht betreten zwei Personen das Grundstück und schalten einen Tesla Model S in weniger als einer Minute frei. Dazu benutzte einer der Räuber die "Relais"-Methode, d.h. das Signal des Schlüssels im Haus zum Öffnen und Starten des Fahrzeugs zu verstärken und weiterzugeben.

Auf dem Video, das von einer intelligenten Türklingel mit Kamera aufgenommen wurde, ist deutlich zu sehen, wie einer der Männer ein langes Netzkabel herauszieht. Der Mann verstärkt tatsächlich das Signal vom Schlüssel in der Nähe der Tür, um das Fahrzeug zu täuschen und den Tesla glauben zu lassen, dass sich der Besitzer neben dem Auto befindet. So konnten die beiden Männer in 30 Sekunden einen Tesla Model S im Wert von 100.000 Euro stehlen.

Damit der Diebstahl perfekt ist, müssen die beiden Diebe jedoch noch das Ortungssystem von Tesla deaktivieren und vermeiden, entdeckt zu werden. Die beiden Männer mussten schnell handeln, bevor der Diebstahl gemeldet wurde.

Um diese Art von Unannehmlichkeiten zu vermeiden, können Tesla-Besitzer einen PIN-Code aktivieren, um das Fahrzeug zu starten. Erscheint dies für einige Anwender auf den ersten Blick eher nervig, hat die Methode den Vorteil, dass Diebe den Tesla nicht starten und damit stehlen können.

Ein Problem, das alle modernen Autos haben

Leider ist Tesla nicht die einzige Marke, die für diese Art von Diebstahl verwundbar ist. Sie gilt für alle Fahrzeuge mit dem gleichen Schlüsselsystem. Es gibt eine sehr große Anzahl von High-End-Fahrzeugen in der Liste. Im Moment bietet nur Ford eine Technologie namens "Keyless" an, die es ermöglicht, das Auto nach 40 Sekunden Unbeweglichkeit des Schlüssels in den Standby-Modus zu versetzen. Mit anderen Worten, wenn Ihr den Schlüssel nicht mehr habt, könnt Ihr nicht mehr fahren.

Während sie auf andere Lösungen von Herstellern warten, sollten Besitzer dieses Fahrzeugtyps vermeiden, ihre Schlüssel am Hauseingang (oder in einem Bereich, der zu nahe an ihrem geparkten Auto liegt) zu lassen, ihren Schlüssel in einem funksicheren Gehäuse aufbewahren oder in ein Lenkradschloss investieren.

Quelle: Newsflare

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22 Kommentare

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  • Und was ist jetzt daran neu ? Keyless GO war noch nie sonderlich sicher. Dies haben auch seit Jahren die Langfinger mitbekommen. Die Hardware gibts zum Teil frei zu Kaufen. Wurde x mal darüber berichtet!

    Bei BMW kann man es zumindest abschalten. VAG arbeitet an Ultra-Wideband-Funk, was zusammen mit Chipkonzern NXP entwickelt wird.


    Die Ultra-Wideband-Technologie soll mit der Zeit auch zusätzliche Funktionen rund ums Auto ermöglichen, die auf präziser Positionserkennung basieren: Der Kofferraum könnte sich automatisch öffnen, wenn man davor steht - oder das Auto könnte eine Babyschale auf dem Beifahrersitz erkennen und dort den Airbag abschalten.

    Bei der Technik wird die Entfernung zwischen dem Sender in einem Schlüssel oder Smartphone und einer Antenne über die Zeit errechnet, in der das Signal die Entfernung zwischen ihnen zurücklegt. Mit Hilfe mehrerer Antennen könne man bis auf wenige Zentimeter genau die Position des Senders bestimmen, sagte NXP-Technikchef Lars Reger. Auch Manipulationen von außen sollen damit unmöglich gemacht werden.


  • Uwe vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    SKODA hat sein Zugangs- und Start-Stopp-System KESSY weiterentwickelt, das im SUPERB optional erhältlich ist - in den Versionen PREMIUM Edition, SPORTLINE, L&K sowie im SUPERB SCOUT ist dieses Merkmal bereits serienmäßig an Bord. Der Fahrzeugschlüssel verfügt nun über einen integrierten Bewegungsmelder. Wenn sich der Schlüssel nicht bewegt, sendet er auch keine Signale - Reichweitenverstärker haben somit keine Chance, Funksignale abzugreifen und so das Fahrzeug unbefugt zu öffnen.


    • "Reichweitenverstärker haben somit keine Chance, Funksignale abzugreifen und so das Fahrzeug unbefugt zu öffnen." - Doch, die Gefahr besteht in dem Moment, wenn der Schlüssel bewegt wird - bspw. wenn jemand gerade sein Auto verlässt und in ein Gebäude geht oder den Schlüssel am Schlüsselbund immer mit sich herumträgt usw. Der Schlüssel muss also unmittelbar nach Beendigung der Fahrt an einem Ort abgelegt werden, wo er bis zur nächsten Nutzung des Fahrzeugs unberührt liegen bleibt.
      Und dann ist die Frage, welche Art Sensor im Schlüssel verbaut ist und wie empfindlich er reagiert.


  • Das abgebildete Tesla Model 3 wird mit einer Keycard entsperrt und ist deshalb das falsche Bild für diese Story. Die Tesla Modelle S und X dagegen sind mit einem Funkschlüssel ausgerüstet.


  • Ein RAV4 Hybrid wurde bei uns über Nacht gestohlen. (Keyless) Als die Polizei eintraf wurde uns gesagt das die sich Nachts vor der Haustür stellen und das Signal zum Auto verlängern. Warum wir denn kein Extra-Schlüsselkästchen hätten die das Signal blockieren..... Das haben die Autohersteller ja wieder gut hinbekommen. :(


  • Was das betrifft ist mein Wagen fies, macht nach einer Minute einen zweiten Sicherheitsverschluss, die Schlösser werden noch mal zusätzlich blockiert.

    Das Zündschloss wird nur über einen Sensor Schlüssel frei gegeben der vertieft rein gezogen wird.

    Zum Schloss gibt es nur zwei schlüssel, Ersatz gibt es nur mit einem neuem Sensorschloss.

    Allgemein vieles gemacht was das ganze erschwert auch das viele Teile auf ein Auto fest gebrandet sind, also diebTeile nur einmal mit einem Auto funktionieren, das macht den Handel mit geklauten teilen unattaktiv.

    Sicher ist nichts, aber gibt schon Autos wo es schwerer und leichter geht.


  • Uwe vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich fahre den aktuellen Superb von Skoda, also das Facelift Modell 2020. Laut skoda sendet der Schlüssel kein Signal, sobald er nicht mehr bewegt wird. Was ja auch Sinn macht. Damit kann man kein Signal abfangen, oder verstärken.


    • Das ist wirklich so, SEAT bekommt das System auch bald. Dieser weg ist so einfach wie genial und man fragt ich warum die Hersteller nicht schon vorher drauf gekommen sind.


  • Beim Trabbi ging das nicht so einfach...


  • Gut zu wissen, leider habe ich derzeit keine Verwendung für so eine Kiste :-)


  • "Im Moment bietet nur Ford eine Technologie namens "Keyless" an, [...]" Stimmt so nicht ganz. Auch wenn Jaguar Land Rover ein anderes System nutzt (Laufzeit des Funksignals), ist der Effekt derselbe: mittels Reichweitenverlängerung kann man keine Besitzumstrukturierung des Autos vornehmen.


    • Dieses schlüssellose System gibt es bei fast allen Herstellern.
      Der Diebstahl funktioniert auch bei allen ganz ähnlich.
      Aber das lustigste ist, der Schlüssel funkt permanent. Und eines Tages kam ein Kollege zu mir mit der Aussage, er musste sich das Auto seines Vaters leihen. Die Batterie sei alle.
      Jetzt hat er immer eine Ersatzbatterie am Schlüsselbund.
      Was es alles gibt.


  • Sogar mit dem Diebstahl eines Teslas schafft es dieser Konzern, sich werbewirksam und prominent in den Medien zu platzieren. Dieser Musk ist ein PR-Genie.


  • Im Gegensatz zu den anderen Premiumherstellern gibts immerhin das Sicherheitsfeature mit dem Pincode.
    Die Diebe sind im übrigen nicht weit gekommen und haben das Autop demoliert zurückgelassen. Zudem gibt es bei Tesla noch die GPS Ortung die sich mittlerweile nur per Passwort ausschalten lässt. Bisher sind die meisten gestohlenen Teslas auch wieder aufgetaut.

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