Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 5 mal geteilt 6 Kommentare

Echo: Lockscreen-App mit intelligenter Sortierung von Benachrichtigungen

Wer sich nach einer längeren Zeit abseits des Bildschirms durch zu viele Benachrichtigungen kämpfen muss, für den könnte Echo eine große Hilfe sein. Dort werden die verpassten Ereignisse schon im Lockscreen gruppiert und verlinkt.

Ist Dir ein Fingerprintsensor wichtig oder egal?

Wähle Fingerprintsensor oder egal.

VS
  • 35832
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Fingerprintsensor
  • 30337
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    egal
shutterstock 152771228
© shutterstock / rvlsoft

Lockscreen-Alternativen gibt es zuhauf für Android (hier eine Übersicht). Daher muss ein Neuling in diesem Marktsegment schon mit einem starken Feature aufwarten, um herauszuragen. Echo gelingt dies, indem es ein Problem vieler Android-Nutzer beim Schopf ergreift: Es sortiert die Benachrichtigungen in Gruppen bereits auf dem Lockscreen, die ansonsten lediglich chronologisch untereinander angeordnet werden. So verspricht Echo mehr Übersicht und damit Produktivität.

echo
Echo sortiert die Benachrichtigungen in dynamische Gruppen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind eher spartanisch. / © AndroidPIT

Zunächst sortiert Echo eure Benachrichtigungen nach “Priority”, “Work” oder “Other” (Play-Store-Screenshots zeigten zusätzlich “Social” und “Media”, die nützlich aussehen, in unserem Kurztest aber nicht reproduzierbar waren). Wirklich spannend ist allerdings die dynamische “Priority”-Gruppe. Hier landen Benachrichtigungen, die anhand von Echos Analyse Eures Verhaltens für besonders wichtig befunden werden. Außerdem unterschiedet die App anhand des aktuellen WLAN-Netzes zwischen Zuhause, Arbeit und allen anderen Orten. 

Potenziell eine gute App

Echo befindet sich derzeit noch in der Alpha-Phase und hat aktuell viel Potenzial, aber auch noch einige Schwächen. Dem Nutzer wird sehr wenig Kontrolle darüber gegeben, welche Benachrichtigungen in welche Kategorien geschoben werden. Derzeit gibt sich Echo recht anmaßend und sortiert zum Beispiel Wetter-Infos in die Arbeit ein (sicherlich wichtig für manche Berufsgruppen, aber im Büro eher irrelevant). Auf Lockscreen-Widgets und Gesten- oder Passwort-Aktivierung hat man noch vollen Zugriff, sie sind Echo direkt vorgelagert - besser wären hier direkt integrierte Sicherheitsfeatures, um zu verhindern, dass man den Bildschirm immer zweifach entsperren muss. (Im Test war es gelegentlich so, dass die Standard-Sperre erst nach Echo erschien, sodass die Benachrichtigungen von jedem gelesen werden konnten. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Mangel bald behoben wird.)

Positiv ist der schnelle Zugriff auf wichtige Benachrichtigungen direkt vom Lockscreen aus. Die Sortierungsmethode wird sich in den kommenden Wochen der Entwicklung hoffentlich noch verbessern, hoffentlich kommen auch bessere Einstellungsmöglichkeiten hinzu. Wer sich an der Entwicklung beteiligen möchte, der kann auf Google+ oder via E-Mail Feedback einreichen.

Echo gibt es (derzeit) kostenlos im Play Store.

5 mal geteilt

6 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!