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E-Scooter: Für alles zu haben, zu nichts zu gebrauchen
Hardware Kommentar Mobilität 3 Min Lesezeit 147 Kommentare

E-Scooter: Für alles zu haben, zu nichts zu gebrauchen

Bevor Ihr fragt: Ja, ich bin schon einmal mit einem E-Scooter gefahren, wenn auch nur ein paar Minuten. Und ja, es macht auch Spaß irgendwie, zumindest am Anfang. Aber viele Menschen, die sich so einen Roller kaufen, dürften irgendwann zu dem Schluss kommen, dass sie damit eigentlich nichts anfangen können.

Vergleichen wir so einen E-Roller mal mit einem Fahrrad, egal ob motorisiert oder nicht. Der Scooter ist kompakter, richtig, auch wenn es Modelle wie den BMW X2City gibt, die man auch nicht mal eben so mir nichts, dir nichts faltet und unter dem Arm in die Bahn trägt. Er ist aber auch unsicherer, schon wegen der Mini-Reifen, die vor jedem Bürgersteig kapitulieren. E-Scooter sind für zigfache Knochenbrüche verantwortlich, für unfreiwillige Tauchgänge und sogar für Unfälle mit Todesfolge, vor allem dann, wenn sie auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone fahren. Kein Wunder, dass die meisten Bundesländer in Deutschland das ablehnen.

Besonders gut ab- und anschließen lassen sich die allermeisten Modelle nicht, auch die Software ist alles andere als sicher. Beleuchtet sind die meisten E-Scooter höchstens rudimentär. Der Nutzwert? Im Grunde lächerlich. Kindersitz oder Anhänger passen nicht dran, auch keine Tasche, nicht mal einen winzigen Gepäckträger haben die Dinger. Und die Reichweite? Mit einem E-Bike nicht vergleichbar.

Natürlich ist so ein E-Scooter umweltfreundlicher und günstiger als ein Auto, kostet aber trotzdem ein paar Hundert Euro und verbraucht sowohl Strom bei der Nutzung als auch wertvolle Rohstoffe in der Herstellung. Mehr als ein, zwei Kilometer am Stück fährt kaum jemand mit so einem E-Scooter, und es macht mit den meisten Modellen auch einfach keinen Spaß. Das sind jedoch Distanzen, die man leicht und locker zu Fuß zurücklegen kann. Das ist noch gesünder, noch günstiger und noch viel, viel umweltfreundlicher als mit seinem Scooter.

Leih-Scooter sind noch schlimmer

Aber Moment, höre ich die Gegenstimmen schon rufen, Du musst so einen E-Scooter ja nicht kaufen! Leih Dir doch einfach einen für ein paar Euro aus, die stehen bald überall! Während allein letzteres schon wie eine Drohung klingt, sollte man sich das folgende Video der Kollegen von The Verge einmal genauer ansehen. Die haben herausgefunden, dass die Sharing-Scooter im Schnitt noch nicht mal einen Monat halten, bevor sie entweder von selbst kaputt gegangen sind oder von Rabauken zerstört wurden.

Lasst Euch das bitte einmal auf der Zunge zergehen: So ein Leih-Scooter hält nicht einmal einen Monat. Angesichts der Tatsache, dass damit offenbar auch niemand Geld verdienen kann, der nicht nebenbei die Daten seiner Kunden vertickt, muss ich mir über die Sharing-Anbieter und deren Scooter aber wahrscheinlich ohnehin nicht mehr lange Gedanken machen.

Wenn ich mir die Bilder der Fahrrad-Friedhöfe mit Bergen von nutzlos gewordenen Leihrädern anschaue, kommen mir heute schon die Tränen. Stelle ich mir dann vor, dass die Sache bei E-Scootern ebenso ausgeht, wird das Gefühl nicht besser. Im Gegenteil, denn in denen steckt viel mehr Elektronik sowie ein Motor und ein Akku. Ich möchte ja wirklich glauben, dass die Dinger von den Sharing-Anbietern nach ihrer mickrigen Halbwertszeit korrekt entsorgt und noch funktionierende Teile wiederverwertet werden. Wenn ich mir aber ansehe, wie eben diese Anbieter bei den Leih-Rädern agieren, fehlt mir hier komplett die Zuversicht.

Alles in allem überwiegen für mich die vielen Nachteile eines E-Scooters die wenigen Vorteile deutlich, egal ob Leih-Roller oder selbst gekauft. Dann doch lieber ein Roller ohne Motor oder ein vernünftiges Rad, egal ob E-Bike oder nicht. Ich brauche die Dinger nicht im Stadtbild.

Ok, jetzt seid Ihr dran: Findet Ihr meine Argumente schlüssig oder seht Ihr das völlig anders?

Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 1 Monat

    Vielen Dank für einen endlich mal kritischen Artikel diesem neuen Trend gegenüber, plötzlich an jeden Mist einen Elektromotor und ein Smartphone hängen zu müssen und sich dabei dann wahnsinnig hip und modern zu fühlen. Und natürlich ist heute ja jeder grundsätzlich pro Umwelt und man sollte ja unbedingt alles für die Umwelt tun, aber wenns um die eigene Bequemlichkeit geht, spielt das dann plötzlich alles keine Rolle mehr. Ich hab in München selbst erlebt, was für ein Schrott diese chinesischen Leihräder waren und wie dieser Schrott die Stadt vermüllt hat. Und ich erlebe jeden Tag selbst, was das jetzt schon für ein Krieg ist auf den schmalen Wegen, die sich die Nicht-Autofahrer heutzutage in den engen Stadträumen teilen müssen.
    Ich bin nicht grundsätzlich gegen E-Roller, allerdings geht mir der bedingungslose und vor allem unkritische Hype darum ziemlich auf die Nerven.

  • Tenten vor 1 Monat

    Sorry, aber mit deiner Wortwahl disqualifizierst du dich hier selbst.

  • Sandtiger vor 1 Monat

    E - Scooter,
    um ein bewegungsfaules Volk zu noch weniger Bewegung zu animieren .
    Ein Hoch auf noch mehr Konsumzeugs und Umweltverschmutzung.

    P.S. : Der Fußbus geht immer.

  • Achim Müller vor 1 Monat

    Dieser Artikel ist das Einzige, was hier nicht zu gebrauchen ist.
    Ich fahre begeistert mit meinem E-Scooter, vor allem zur Arbeit und zurück. Er ist mit allem ausgestattet, was zur Verkehrssicherheit nötig ist.
    Der verantwortungsvolle Umgang im Straßenverkehr ist wichtig. Hier in Österreich hat dass die Regierung erkannt und die StVO angepasst. Deutschland hängt mal wieder hinterher.
    Es gibt genug verantwortungslose Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer, die den Verkehr potenziell gefährden.
    Jetzt hat man bei den E-Scootern endlich die angeblichen Verkehrsgefährder gefunden.
    Der Autor dieses Artikels ist wahrscheinlich noch keine zehn Kilometer mit so einem Teil gefahren.

  • Racoura vor 1 Monat

    Kann ich nur hundertprozentig unterschreiben. Fahre mit einem E-Roller immer zum Sport und bin einfach nur begeistert. Vorsichtig müssen alle Verkehrsteilnehmer sein.. Und dass die Geräte verlehrssicher sein müssen, sollte auch kein Problem sein. Meiner Meinung ein sehr schwacher Artikel, der nur schwarz-weiß kennt.

147 Kommentare

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  • Nein, das Problem sind nicht die eScooter, sondern die Umsetzung!
    Wer mit 10cm-Rädern auf Kopfstein fährt, wird tatsächlich wenig bis gar keinen Spass dran haben.
    Da ist der BMW-Scooter mit seinen 16-Zöllern schon weit alltagstauglicher, aber nicht zu dem schon unverschämten Preis.
    Allerdings wird Sowas wohl bald auch wesentlich günstiger zu bekommen sein, jetzt, wo die Regelungen hier fix sind...

    Das absolute Hauptproblem hier in D sind aber wieder ´mal die gesetzlichen Regelungen:
    nur 20 km/h anstatt 25, Versicherungspflicht und dann noch der Hammer: die Einstufung als Kfz!
    Das heisst:
    0,5 Promille-Grenze, nicht 1,6, wie beim Pedelec!
    Also, nix mit "mal eben zum Biergarten rollern"...


  • Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
    Kaum erscheint was neues zum fahren, gehen Radfahrer, Fussgänger und Autofahrer auf die Barrikaden. Ich gehöre selber zu allen drei Kategorien, aber was ich von den meisten dieser Verkehrsteilnehmer mitbekomme, verschlägt einem echt manchmal die Sprache. Aggressiv, rücksichtslos und lebensmüde. Ich will nicht behaupten, ich sei ein Engel. Aber plötzlich sind die e-scooter die Sündenböcke.
    Mit dem Auto zum P+R, danach Scooter aufklappen und die restlichen 600m in die Stadt zur Arbeit. Finde ich klasse und macht Spaß.
    Natürlich auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten und sich an die Strassenverkehrsordnung halten ist Voraussetzung. Ich wünsche euch allen gutes gelingen.


  • Also meine Erfahrungen mit dem Scooter sind andere: ich fahre, wenn das Wetter passt, seit 9 Monaten mit so einem Scooter eine Strecke von 12 km zur Arbeit. Der Scooter hat mittlerweile über 1100km auf der Uhr und funktioniert tadellos. Ich habe das Gerät von Xiaomi damals für 330€ gekauft. An der Qualität ist wirklich nichts auszusetzen. Für diesen Preis findet man meiner Meinung nach keine Alternative. Vernünftige Ebikes liegen in einer komplett anderen Preisliga. Durch den Berufsverkehr bin ich mit dem Scooter oft genauso schnell wie mit dem Auto. Fazit, es gibt auf jeden Fall einen Usecase für den täglichen Gebrauch von diesen Geräten. Den Hype und das Sharingkonzept halte ich jedoch auch für Schwachsinn. Auch das Thema Sicherheit ist schwierig. Man muss als Scooter Fahrer rücksichtsvoll fahren und auf Fußgänger achten. Egal ob 12,20 oder 25kmh. Das lässt sich leider nicht in Verordnungen verankern. Deswegen befürchte ich viele Komplikationen sobald die Geräte offiziell zugelassen werden.


  • Man darf sich sicher sein, für diesen Mumpitz werden genug Käufer gefunden. Genauso wie man genug Leute dazu gebracht hat neue Hosen mit Löchern zu kaufen.


  • Sehe ich genauso wie der Autor.

    pepe


  • ich habe ja überhaupt kein Problem damit, wenn man sich mit Dingen kritisch auseinandersetzt; im Gegenteil, ich finde das grundsätzlich sogar gut!

    Aber wenn es dann bei solchen Thesen bleibt, wie "Mehr als ein, zwei Kilometer am Stück fährt kaum jemand mit so einem E-Scooter, und es macht mit den meisten Modellen auch einfach keinen Spaß." frage ich mich doch, wie ernsthaft sich der Schreiber hiermit befasst hat.

    Zugegeben, weder habe ich bereits viele Scooter getestet, noch kenne ich eine Großzahl von Leuten, die mit solchen Teilen unterwegs sind.
    Aber 1. die vier Scooter, die ich getestet habe, könnte ich auch gut und gerne so lange fahren, bis der Akku streikt. Da war nichts unbequemes dran und das Handling weder schwierig noch ermüdend.
    Und 2. ich habe mal aus Neugier zwei Kollegen gefragt, die ich damit schon auf dem Weg zur Arbeit erwischt habe. Die reißen damit täglich einige Kilometer mehr als die besagten zwei. Vermutlich gibt es hier auch einfach mehr als eine Käuferschicht, die "Early Birds", bei denen die Teile mit Sicherheit sehr schnell in irgendeiner Ecke stehen, anstatt benutzt zu werden, aber eben auch die Leute, die darin eine echte Alternative zum Fahrrad, Fußgang oder Ähnlichem sehen.

    Wenn man solche Thesen also heraus haut, sollte man sie doch in irgendeiner Form belegen können. Ich konnte auch nirgends halbwegs repräsentative Umfragen finden, aus denen ein solches "Nutzungsverhalten" von gekauften E-Scootern hervor ging.

    Natürlich soll das sicher nur die persönliche Meinung des Autoren wiedergeben, aber für eine Plattform wie AP finde ich sie eben sehr einseitig/schwach und hätte mir doch mehr Recherche als "ein paar Minuten gefahren" erhofft.


  • Also, ich fahre in Madrid meinen Xiaomi Mi Scooter, er hat 370 € gekostet und tut was er soll. Dennoch will ich Steffen dem Grunde nach zustimmen. Da ich eine leichte Gehbehinderung habe, die viel und lange Laufen verhindert, ist dieser Roller für mich eine tolle Sache, mit Rucksack auf dem Rücken und vorsichtigem Navigieren komme ich so gut durch die (teilweise hügelige) Innenstadt von Madrid. Es macht sogar ein wenig Spass. Mit einem Fahrrad vergleichen sollte man den Scooter nicht bzw. dabei verliert er deutlich, egal ob das Fahrrad jetzt mit Strom läuft oder nicht. Für mich ist wichtig, er schont meinen Fuß und spart für mich persönlich auch Zeit, da ich selbst bei gemächlichem Tempo (meist nur so 10 - 15 km/h) schneller vorankommen als zu Fuß. Abstellen und abschließen ist problematisch, dafür kann man ihn aber auch leicht mal in ein Geschäft schiebend mitnehmen. Für mich ist der Roller also eine tolle Anschaffung, aber d.h. nicht dass es für jeden Sinn macht. In Berlin fahre ich Fahrrad um meinen Fuß zu schonen, wobei das nicht so schonend ist, außer wennich das Firmen-E-Bike nehmen kann.


  • Dieser Artikel ist das Einzige, was hier nicht zu gebrauchen ist.
    Ich fahre begeistert mit meinem E-Scooter, vor allem zur Arbeit und zurück. Er ist mit allem ausgestattet, was zur Verkehrssicherheit nötig ist.
    Der verantwortungsvolle Umgang im Straßenverkehr ist wichtig. Hier in Österreich hat dass die Regierung erkannt und die StVO angepasst. Deutschland hängt mal wieder hinterher.
    Es gibt genug verantwortungslose Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer, die den Verkehr potenziell gefährden.
    Jetzt hat man bei den E-Scootern endlich die angeblichen Verkehrsgefährder gefunden.
    Der Autor dieses Artikels ist wahrscheinlich noch keine zehn Kilometer mit so einem Teil gefahren.


    • Kann ich nur hundertprozentig unterschreiben. Fahre mit einem E-Roller immer zum Sport und bin einfach nur begeistert. Vorsichtig müssen alle Verkehrsteilnehmer sein.. Und dass die Geräte verlehrssicher sein müssen, sollte auch kein Problem sein. Meiner Meinung ein sehr schwacher Artikel, der nur schwarz-weiß kennt.


  • Danke!!!ich finde es sieht auch einfach lächerlich aus als Erwachsener mit einem Roller zu fahren...


  • Ich sehe die E-Scooter ebenfalls als Gefahr... Allerdings nur wegen dem Faktor Mensch. Vorallem in Großstädten.

    Auf Berliner Straßen herrscht Krieg! Alle Verkehrsteilnehmer geben einen scheiß auf die StVO. Fußgänger die auf einmal zwischen Autos auftauchen, obwohl ein paar Meter weiter eine Ampel steht... Radfahrer die eine Identitätskrise haben und sich Mal wie Fußgänger und Mal wie Autos fühlen. Unberechenbar und mit einer Selbstverliebtheit im Recht zu sein kommen diese Kampfradler an, meist jedoch auf dem Fußgängerweg und das auf der falschen Straßenseite... Tja und dann haben wir noch Autos, Busse und Taxen zu denen nichts mehr gesagt werden muss.

    Wenn jetzt noch der E-Scooter in dieses ohnehin schon Hart umkämpfte Kriegsgebiet ankommt, als neuer Kontrahent um die Vorherschafft auf Berlins Straßen, ist das Chaos vorprogrammiert.

    Es kann ja schön und gut sein das es Gemeinden gibt in denen diese Roller eine Bereicherung sind. Das würde mich sogar sehr freuen, da ich E-Scooter als echte Chance und Vorteil sehe.

    Allerdings gibt es einfach auch Orte in denen die Menschen schon mit sich überfordert sind. Dort werden die E-Scooter das schwächste Glied in Nahrungskette des Straßenjungels sein.


    • Nicht nur in Berlin, das ist hier bei uns genauso. Hier wird sogar mit Wissen gegen die Einbahnstrassen gefahren. 99% der Jugendlichen haben eine Hand am Lenker, falls vorhanden, und in der anderen das Handy und tippen in WA oder FB rum. In den Fußgängerzonen hat unsere Stadt vor einigen Jahren so darauf reagiert, das sie den bisherigen Belag gegen Kopfsteinpflaster ausgetauscht haben da die Unfälle überhand nahmen.....


      •   5
        Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Warum gehst Du nicht von Dir aus?. Erwähnst Personengruppen denen Du wohl nicht angehörst. Was für einen Sinn macht dies von Dir aus??? Man kann auch im Schlaf sterben oder auf dem Klo!!!


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Claudio, lange bist du ja noch nicht hier dabei ... bitte nimm die Aggressivität aus deinen Kommentaren, so wollen wir hier wahrlich nicht diskutieren.


      • @Werner
        Einfacher wäre es wenn Polizei und Ordnungsamt mit ordentlichen Strafen durchgreifen würden statt den Straßenbelag zu ändern.


      • Die Höhe der Strafe hängt vom Gesetzgeber, nicht von den Ordnungskräften ab und ist somit vorgegeben. Fährt ein 13 jähriger in eine Gruppe Menschen passiert ihm garnichts da er nicht strafmündig ist. Und ob sowas dann unter Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern fällt müsste rechtlich geklärt werden.


      • @ Claudio: Der Sinn liegt darin, das betreffende Jugendliche lieber auf die Realität achten sollten in der sie sich Bewegen, statt die Virtualität zu bevorzugen und damit andere Personen und sich selbst fahrlässig gefährden. Ich selbst fahre auch Rad und besitze ein Smartphone, habe das Ding aber nicht ständig vor der Nase da mir die Realität und die sich dort befindlichen Personen wichtiger sind. Ach ja, ich nutze Threema :)


      • Doppelpost: Da ich selbst nicht löschen kann, möge sich bitte ein Mod drum kümmern. Danke :)


    • Berlin ist übel, das stimmt, das Übel wir durch die Scooter einfach nur ein wenig übler. Die Diskussion um die die Frage, ob ein E-Scooter auf dem Bürgersteig mit 10 km/h fahren darf, ist aus meiner Sicht für Großstädte ein Witz, das interessiert letztenlidch dann keinen, der es tut, viele Fahrradfahrer ja schon jetzt nicht. Ich meine, wenn der Bürgersteig leer ist und breit, und man vorsichtige (also langsam) drauf fahren würde .... ha, aber die, die so fahren würden, fahren ja da wo sie hingehören ... ich bin sicher hier lesen auch einige mit, die sich mit ihrem Rad im Straßenverkehr genau so verhalten und vielleicht sogar noch denken, sie dürften das, nur weil sie noch nie gestoppt wurden.

      In Berlin, in der Schönhauser Allee z. B. (wo ich früher oft war) auf Höhe des S-U-Bahnhofes Schönhauser Allee, da geht es im Sommer zu wie im Kriegsgebiet, eine exzellente Mischung aus selbstsüchtigen, dummen, irgnoranten "Verkehrsteilenehmern" aller Kategorien. vom halbblinden Smartphone-Tipp-Fußgängern bis hin zum "verlängerter-Schw...-Autofahrer" ist da alles vertreten, am meisten aber leider die Fahrradraudis. Klingt jetzt als würde ich mich drüber aufregen, tue ich aber nicht mehr, schade mir nur damit :)

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