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E-Mini kommt 2020: Interessenten rennen BMW die Bude ein

Update: Interessenten, nicht Vorbesteller
E-Mini kommt 2020: Interessenten rennen BMW die Bude ein

Der E-Mini von BMW hat schon vor dem Start das Zeug zum Kultauto. Kein Wunder, dass es zigtausende Interessenten gibt - trotz knackigem Preis.

Satte 45.000 Interessenten für den neuen E-Mini soll BMW nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bereits eingesammelt haben. Die Zahl stammt von Elena Eder, Projektleiterin für den E-Mini bei BMW. Bis zur Vorstellung des neuen Elektroautos von BMW wird es allerdings noch etwas dauern. Anfang 2020 wird der erste Mini mit E-Antrieb enthüllt. Der bayerische Autobauer hat die Hoffnung, möglichst viele dieser Interessenten in Vorbesteller umzuwandeln.

Das Verkaufsprinzip, mit Hilfe von verbindlichen Vorbestellungen den Bedarf für die erste Charge der Fertigung möglichst gut einschätzen zu können, hat sich BMW von Tesla abgeschaut - und das aus gutem Grund. "Es funktioniert", so Eder gegenüber der Zeitung. Der E-Mini soll sich laut der Managerin "in erheblichen Stückzahlen" verkaufen.

bmw e mini 2
Der E-Mini hat das Potenzial zum echten Verkaufsschlager. / © BMW

Die Produktion des Elektroautos findet zunächst im BMW-Werk im englischen Oxford statt - und startet am 1. November, dem derzeit als wahrscheinlich geltenden ersten Tag des EU-Ausstiegs von Großbritannien. "Der Brexit ist ein Störfaktor", so Eder weiter. "Wie es auch ausgeht, wir sind für alle Fälle vorbereitet. Das haut uns nicht um, inzwischen wird so lange darüber geredet, dass wir für alle Eventualitäten gerüstet sind."

Der E-Mini ist nicht gerade günstig

Der E-Mini hat, das zeigen nicht nur die Zahlen der Vorbestellungen, das Zeug zum echten Kultauto für die Generation E-Mobilität. Die schreckt offenbar auch der Preis nicht ab, der es mit 32.500 Euro ohne weitere Sonderausstattung durchaus in sich hat. Als Cabrio verlangt BMW sogar ab 37.500 Euro für den neuen E-Mini. Zum Vergleich: Der Mini mit Verbrennungsmotor startet bereits bei 17.400 Euro für einen Neuwagen. Allerdings werden Elektroautos bekanntlich staatlich gefördert, die Kaufpreise lassen sich also nicht 1:1 vergleichen. Trotzdem: Für einen so kompakten Wagen wie den Mini sind die Kosten schon recht hoch, zumal der E-Mini so als Familienauto nur bedingt tauglich ist. Dafür bräuchte er unter anderem einen deutlich größeren Kofferraum - und das ist eigentlich eine Stärke von Elektroautos.

Update: Wie BMW klarstellte, handelt es sich um Interessensbekundungen und noch keine fixen Vorbestellungen. Wir bitten das Missverständnis zu entschuldigen.

Quelle: FASZ

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Top-Kommentare der Community

  • Benjamin S. vor 6 Tagen

    Die Bevölkerung ist so dumm und lässt sich nicht von dem Glauben abbringen, dass E-Autos besser für die Umwelt wären! Überall wird die Bevölkerung belogen und betrogen und merkt es nicht mal! 😂
    Kauft mal alle schön eure E-Autos, aber wundert euch nicht wenn die CO2 Bilanz trotzdem nicht besser wird! 😂
    Lieber mal über Alternativ Verpackungen gegen die Kunststoff Flut nachdenken, das hilft der Umwelt wesentlich mehr als irgendein überteuertes Auto mit nem "Mogel-Gut für die Umwelt-E-Antrieb"!

28 Kommentare

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  • Das E-Autos dem Umweltschutz gut tut bezweifle ich noch sehr. Theoretisch müssten, neben rein elektrisch fahren, wir uns alle auch vegan ernähren um gutes zu tun. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Umwelt hat eine derartige Ernährung große Vorteile, da die natürlichen Ressourcen optimaler genutzt werden könnten. Kühe stoßen Methan aus. Dieses Gas ist 25 Mal so stark wie Kohlenstoffdioxid. Dazu werden die Tiere oft mit Soja oder Ähnlichem gefüttert, welches großflächig im Regenwaldgebiet angebaut wird. Die Produktion von Fleisch verursacht also einen nicht allzu kleinen Teil der Treibhausgas-Emissionen.


  • Johanna S.
    • Staff
    vor 6 Tagen Link zum Kommentar

    Ich als MINI Fan bin jetzt schon in ❤️


  • Im Artikel wird behauptet, dass sich die Preise von Verbrenner und Elektroauto nicht vergleichen ließen. Doch, das tun sie. Ergo ergeben 2 herkömmliche Minis etwa den Preis eines Elektro-Minis. Es kann mir niemand vorrechnen, dass der Einbau eines Akkus und eines Elektromotors in Verbindung mit dem Ausbau von Verbrennungsmotor, Getriebe, Abgasstrang, Tank, Steuergerät usw. knappe 16.000 EUR kostet! Die zuletzt genannten Komponenten kosten ja alleine schon zwischen 8.000-10.000 EUR und da wäre ja der Preis für Akku und E-Motor bei ca. 24.000 bis 26.000 EUR. Glaubhaft? Nein! Denn dann wären Elektro-Hybrid-Fahrzeuge gegenüber ihren Verbrennern auch zehntausende Euro teurer.
    Wenn BMW die staatliche Förderung mit Selbstverständlichkeit in den Verkaufspreis einrechnet, ist das Betrug am Steuerzahler. Damit sollen ja nicht Firmen subventioniert werden, sondern der Einstieg in die Elektromobilität vereinfacht werden.


    • 8.000-10.000€ kostet es für dich! Sind aber nicht Produktionskosten! Innovation und Marke möchten bezahlt werden.


      • Kannst du bitte erklären, was mit 8.000-10.000 EUR "für mich kostet"?
        .
        Innovativ ist was anderes. Hybrid-Antriebe sind weitaus komplizierter als ein reiner Elektroantrieb, den jeder Elektroingenieur oder Maschinenbauer auf die Reihe bekommt. Und beim Mini wechselt man ja bekanntlich vom Hinterrad-Antrieb auf Vorderrad-Antrieb, so dass sowieso weniger Mechanik am Werk ist.


      • Welcher BMW-Mini hatte denn Hinterradantrieb?


      • Huch, da der Mini ja vom 1er BMW abstammt, ginge ich davon aus, dass er auch Heckantrieb hat. Ist aber scheinbar nicht so.


  • E Autos sind erheblich zu teuer!!... Und nicht weil die Herstellung mehr kostet.... Aber der Verbraucher lässt sich ja leider gern was vormachen....


  • Ich könnte mich durchaus für ein so schickes Elektrofahrzeug begeistern – und zwar ohne dabei einen einzigen Gedanken über den ökologischen Sinn zu verlieren.

    Es muss nur Spass machen; und das gilt erst recht für einen Mini. :-)


  • Frag mich immer wer diese überteuerten Dinger überhaupt kaufen will. 🤔
    Weiterhin steht hier nur der üppige Gewinn ganz oben, von wegen alles für die Umwelt, eher für deren Taschen...
    Solange ich noch Benziner fahren kann wird die Karre solange gefahren bis ich mir ein neues leisten kann.
    Solange kann mir der Ökomist gestohlen bleiben.


  • Die Bevölkerung ist so dumm und lässt sich nicht von dem Glauben abbringen, dass E-Autos besser für die Umwelt wären! Überall wird die Bevölkerung belogen und betrogen und merkt es nicht mal! 😂
    Kauft mal alle schön eure E-Autos, aber wundert euch nicht wenn die CO2 Bilanz trotzdem nicht besser wird! 😂
    Lieber mal über Alternativ Verpackungen gegen die Kunststoff Flut nachdenken, das hilft der Umwelt wesentlich mehr als irgendein überteuertes Auto mit nem "Mogel-Gut für die Umwelt-E-Antrieb"!


    • Tja und weil du es "verstanden" hast, bist du schlauer als der ganze dumme Rest? ^^
      So einfach schwarz und weiß funktioniert das ganze nur nicht. Bis zu einer Akkugröße von etwa 50kWh sind Elektroautos sehr wohl um einiges umweltfreundlicher, als Verbrenner und auch als Autos mit Brennstoffzelle. Und da strotz unseres derzeitigen Strimmixes in Deutschland. Wenn sich dieser mehr Richtung Erneuerbarer Energien verschiebt, werden E-Autos automatisch auch umweltfreundlicher.
      Ab ungefähr 50kWh ist Wasserstoff besser. Der Verbrenner hingegen verliert alle Vergleiche.
      Ganz davon abgesehen, dass es auch davon abhängt, wie lang man das Auto nutzt. E-Autos sind vor allem längerfristig umweltschonender, als Verbrenner.

      Gegen unnötige Verpackungen usw. muss des Weiteren auch mehr getan werden. Nicht entweder oder.


      • Würde gern mal wissen, wo du das her hast.


      • Hallo Tim,

        magst du mir bitte ein paar weiterführende/erläuternde Quellen verlinken. Ich habe auf die Schnelle nichts ergooglen können, was deine Angaben zur Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit betrifft. Danke im Voraus.


      • Aber auch Akkus müssen produziert werden. Dazu braucht es wertvolle Rohstoffe und darum können /werden jetzt auch nach und nach die Ozeane angegriffen.


      • Man muß es sich halt nur leisten können. Dann gehen halt alle, die nicht 50000+ im Jahr verdienen zu Fuß.


      • @Tim

        Keine Quellen? Doch nur heiße Luft? Ich hatte hinter deinen Behauptungen etwas mehr Substanz erwartet.


      • Hast du denn Quellen, die seinen Kommentar widerlegen? Du zweifelst doch ihn an, also ist es an dir, dafür Belege zu liefern und nicht an ihm.


      • War es nicht so, dass erst ab ca. 8 Jahren das E-Auto umweltfreundlicher als ein Verbrenner wird?
        Siehe Link:
        htt ps://ww w.focus.de/auto/elektr oauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

        Kannst ja mal selber in deinem Bekanntenkreis rumfragen wer tatsächlich 8 Jahre lang das gleiche Auto fährt.


      • @Tenten

        Nö, ich fands spannend und für mich neu, was er erzählt hat. Wollte mehr wissen, weils mich interessiert. Habe gesucht, aber nicht gefunden und deshalb um weiterführende Infos gebeten. Die kamen nicht, obwohl Tim sich hier den ganzen Abend unterhalten hat. Jetzt glaube ich nicht mehr, was ich da lese.

        Hier ist Stammtisch und kein wissenschaftliches Forum. Widerlegen muss ich nix, aber ich kann sagen: "Das ist doch Quatsch, Tim, was du geschrieben hast". Du könntest jetzt dagegen halten, es stehe Aussage gegen Aussage.

        Ich nehm noch ein Pils, prost.

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