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Dockin D Solid im Test: Mehr als nur ein Bluetooth-Lautsprecher

Der Dockin D Solid ist mehr als ein einfacher Bluetooth-Lautsprecher. Dank der eingebauten FM-Antenne, des MicroSD-Slots und des Aux-In nimmt er seine Musik fast von überall her. PCs erkennen ihn als Sound-Adapter, wird er dort per USB angeschlossen. Wir haben ihn ausprobiert und sind begeistert.

Die top Farbe unter Autos ist schwarz. Das muss bei Top-Smartphones nicht auch noch sein:

Wähle Mocha Brown oder Titanium Grey.

VS
  • 22
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    Mocha Brown
  • 53
    Stimmen
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    Titanium Grey

Bewertung

Pro

  • Fairer Preis
  • UKW-Radio
  • MicroSD-Karte
  • Rutschfest
  • NFC-Pairing

Contra

  • Mono
  • Mittelmäßiger Sound
  • Niedrige Maximallautstärke

Preis und Verfügbarkeit

Für nur 49,95 € erhaltet Ihr ein richtiges Multitalent. Der D Solid vom Berliner Start-up Dockin sieht nicht nur hübsch aus, sondern kann vielseitig eingesetzt werden. Als Bluetooth-Lautsprecher, autonomer MP3-Player oder als FM-Radio bietet er für fast jeden Bedarf die richtige Input-Option. NFC-Pairing, ein Freisprech-Mikrofon und ein integrierter Sound-Adapter sind in dieser Preisklasse auch nicht selbstverständlich.

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"Bluetooth Speaker" ist ein Understatement für den D Solid. / © AndroidPIT

Design und Verarbeitung

Den Dockin D Solid gibts in mattschwarz oder, wie wir ihn hier haben, in silbrigem Glanz. Letzterem liegt ein Brillenputztuch und ein Säckchen bei; beides praktisch, um Fingerabdrücke zu beseitigen und Kratzer beim Transport zu vermeiden.

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Das kleine Säckchen schützt den D Solid vor Kratzern. / © AndroidPIT

Der Dockin D Solid wiegt solide 420 Gramm, was man bei seiner Größe von nur 77 x 62 Millimetern nicht erwartet. Der taillierte Zylinder steht auf einem klebrigen Nano-Pad und ist absolut rutschfest. Leider zieht der Fuß Staub an und muss regelmäßig nass gereinigt werden, damit er wieder klebt.

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Die Musik strahlt duch einen einzigen 52-mm-Treiber nach oben ab. / © AndroidPIT

Anschlüsse für MicroSD, USB oder Aux-In befinden sich gegenüber dem Mikrofon am unteren Rand. Falls Ihr die OK-Google-Erkennung entsprechend konfiguriert, könnt Ihr den D Solid wie eine Art Google Home verwenden und ihm Befehle zubrüllen. Ansonsten dient das Mikrofon als herkömmliche Freisprechanlage.

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Die Buttons sind unten am klebrigen Nanopad-Fuß. / © AndroidPIT

Besonderheiten

Der D Solid lässt sich auch ohne gekoppeltes Smartphone als MP3-Player verwenden. Füllt MicroSD-Karten mit Musikdateien in den Formaten MP3, WAV, WMA oder FLAC und spielt sie ordnerweise in alphabetischer Reihenfolge ab.

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MicroSD, Micro-USB und Mini-Klinke. / © AndroidPIT

Das FM-Radio ist die nächste Abspielmöglichkeit. Zwar müsst Ihr Euch mangels Display völlig blind auf Sendersuche begeben, doch der automatische Suchlauf ist treffsicher und hat eine gute Rauschunterdrückung.

Schließt Ihr den D Solid mit dem USB-Kabel am PC an, wird er als eigenständiger Sound-Adapter erkannt. Dann könnt Ihr ihn parallel zu Eurer schon vorhandenen Soundkarte als zweites, unabhängiges Ausgabegerät einsetzen.

Audio

Auch wenn der Dockin D Solid ein recht großes Frequenzsprektrum abdeckt, sind seine Bässe recht schwach. Zwar hört man Bassgitarren, jedoch werden diese durch unververhältnismäßig laute Mitten und Höhen übertönt. Damit eignet sich der Mono-Lautsprecher vielleicht fürs Frühstücksprogramm oder die Talk-Sendung am Abend, jedoch kaum für ernsthaften Musikgenuss.

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Als Freisprecher fungiert der D Solid auch. / © AndroidPIT

Solltet Ihr Euch in einer Gruppe von drei oder vier Personen befinden, wird der D Solid schnell zu schwach. Die fünf Watt Leistung reichen nur in kleinen Räumen oder bei wenig Umgebungslärm aus und sind ansonsten nicht ausreichend.

Akku

Der 800-mAh-Akku reicht für fünf Stunden Betrieb aus und ist binnen zwei Stunden voll aufgeladen. Damit ist die Akkulaufzeit mittelmäßig. Andere Bluetooth-Lautsprecher wie der Anker SoundCore oder der Bose Soundlink Mini II halten mit 24 beziehungsweise 12 Stunden deutlich länger durch, sind dafür aber größer.

Abschließendes Urteil

Vom Funktionsumfang her übertrifft der Dockin D die Erwartungen, die man an einen 50-Euro-Lautsprecher hat. Allerdings gibt es für den Preis besser klingende Bluetooth-Lautsprecher, wenn Ihr auf FM-Radio, MicroSD oder NFC verzichten könnt. Solltet Ihr jedoch auf die Anschlussvielfalt des kleinen Lautsprechers wertlegen oder Euch in sein Design verliebt haben, ist er für Euch die erste Wahl und sicherlich kein Fehlkauf.

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4 Kommentare

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  • Bobby Z. vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kann den Ronkono E25 empfehlen, dürfte sogar etwas günstiger sein und hat die gleichen Funktionen wie der oben beschriebene.


  • Danke für den Blick außerhalb des Bose, Logitech, JBL, Teufel Tellerrands 😊

    Für kleines Geld bekommt man Recht ordentliche Leistung!

    Ist euch bekannt wie es mit der Garantie bei solche günstigen Lautsprechern abläuft und ob nicht die Verkäufer dann die Gewährleistung abstreiten???

    Danke und Mfg


  • Babb vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Danke @ Eric für diesen Test. Interessant wären noch die/deine/eure Alternativen (besserer Klang im gleichen Preissegment) als Ergänzung im Artikel gewesen.
    MicroSD, NFC und UKW-Radio wären schon nette Goodies, welche nicht jeder Konkurrent als Komplettpaket bietet. 👍
    Bei Stereoklang wäre sogar ich schwach geworden (Logitech-UE-Boombox-User).
    Träumen darf man ja noch. 😉


  • Nightlife vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Diese Dinger gibt es ohne NFC und Radio für 15 EUR... hab mir letztens einen aus China mitgebracht, findet man aber auch bei Amazon.... super Klang....

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