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DJI Spark Test: Drohnen-Fliegen leicht gemacht

DJI Spark ist die kleinste Drohne des Herstellers aus Shenzhen. Mit etwas mehr als zehn Jahren Erfahrung ist es ihnen gelungen, eine Drohne für alle Zielgruppen auf den Markt zu bringen. Die Spark ist die am einfachsten zu bedienende und vielseitigste Drohne auf dem Markt. Der Preis scheint etwas hoch für die Größe, aber die Spark ist nicht nur ein Spielzeug, sondern kann auch semi-professionelle Ergebnisse liefern.

Die top Farbe unter Autos ist schwarz. Das muss bei Top-Smartphones nicht auch noch sein:

Wähle Midnight Blue oder Titanium Grey.

VS
  • 30
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Midnight Blue
  • 47
    Stimmen
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    Titanium Grey

Bewertung

Pro

  • Leichtgewicht
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Sehr stabiler Flug
  • Kontrolle durch Gesten
  • Tracking-Modus
  • Selfies ohne Smartphone
  • Vermeidet Hindernisse
  • Robuste Bauweise

Contra

  • Einschränkungen für die Smartphone-Kontrolle
  • Die Fernbedienung ist teuer
  • Die Drohne ist auch teuer
  • Video nur bis zu 1080p und 30fps
  • Akkulaufzeit recht kurz
  • Recht laut

Preis und Verfügbarkeit

Die DJI Spark ist in fünf Farben (weiß, blau, grün, rot und gelb) ab 499 $ direkt aus Ihrem US-Store erhältlich. In Europa gibt es das Basispaket mit Batterie,Ersatz-Propeller und Ladegerät für etwas weniger als 600 Euro. Aber wenn Ihr wirklich zuschlagen wollt: Es gibt ein Bundle mit einer Fernbedienung, einer Ersatzbatterie, einem Ladegerät für drei Batterien und Propellerschutz für 799€, damit kann man insgesamt ein wenig sparen.

DJI Spark

DJI Spark Fly More Combo

 

Design und Verarbeitung

Die DJI Spark hat ein robustes und kompaktes Gehäuse: 14,3 Zentimeter von jeder Seite, 5,5 Zentimeter hoch und 300 Gramm Gewicht. Die Drohne ist leicht, so dass sie bei leichtem Wind (ca. 20 km/h oder mehr) Schwierigkeiten hat, sich zu stabilisieren. Sie hat vier Arme mit vier Motoren - ein Quadrocopter eben. Die Propeller sind ziemlich scharf, deshalb ist es am besten, sie von anderen Menschen und Haustieren fernzuhalten. Seid vorsichtig mit Euren Fingern, wenn Ihr aus der Handfläche starten und landen wollt.

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Die DJI Spark ist kaum größer als zwei Hände. / © AndroidPIT

Auf dem unteren Bild sehen wir eine quadratische Fläche über der Kamera. In diesem Bereich sind die Näherungssensoren versteckt, mit denen das Gerät Hindernissen ausweichen und die Drohne mit der Handfläche steuern kann. Auf der Rückseite haben wir eine Taste und vier LEDs (die Teil der Batterie sind) sowie eine Abdeckung, die den microSD-Kartensteckplatz und einen Micro-USB-Port verbirgt. Über diesen Anschluss kann man den Akku aufladen und Bilder oder Videos auf Ihren Computer laden.

Von unten sieht man die Hauptkamera, die auf einem optischen Stabilisator vorne montiert ist. In diesem Bereich finden wir auch vier kleine Gummistützen, zwei im Gehäuse der Drohnen selbst und zwei in der Batterie. Neben den vorderen Stützen haben wir auch eine zweite Kamera, die immer auf den Boden zeigt, und Näherungssensoren. Diese Sensoren werden uns helfen, in der Hand zu landen, wie wir später sehen werden. 

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Landekamera, Hauptkamera und Sensoren an der Unterseite der Drohne. / © AndroidPIT

Jeder Propeller besteht aus zwei Blättern, die wir zusammenfalten können, um den Transport zu erleichtern, und wir müssen sie nach den Pfeilen ausrichten, um zu fliegen. Unter jedem Motor sitzen Lichter, die die Farbe je nach der Art und Weise ändern, wie die Drohne verwendet wird. Sie geben auch Informationen über den Zustand der Drohne. Der Nachteil ist, dass man sich merken muss, was jede Farbe mit ihrem Blinken bedeutet. Nach ein wenig Erfahrung und Lesen der Anleitung klappt das aber gut. Ein sehr interessantes Zubehör sind die Helix-Protektoren, die einen Unfall ebenso verhindern können wie einen Propellerbruch oder Schnitte.

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Die Propeller lassen sich einklappen. / © AndroidPIT

Besonderheiten

Spark Remote Controller

Mit der Steuereinheit erweitern wir die Reichweite des Spark. Die Video- und Drohnensteuerung klappt damit bis zu zwei Kilometer gegenüber der Reichweite von 100 Metern, die wir nur mit einem Smartphone haben.

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Das Smartphone ist auf der Fernbedienung platziert, um das Streaming-Video anzusehen. / © AndroidPIT

Smartphone, Fernbedienung und Drohne müssen verbunden werden. Der Prozess ist ein bisschen fummelig. Zuerst verbinden wir das Telefon mit dem WLAN der Fernbedienung, dann die Fernbedienung mit der Drohne. Die Kopplung zwischen Fernbedienung und Drohne erfolgt automatisch, wir müssen kein Passwort eingeben.

Um die Verbindung zwischen Fernbedienung und Smartphone zu verbessern, könnt Ihr ein OTG-Kabel verwenden. Zuerst müsst Ihr das Smartphone und die Steuerung über WLAN miteinander verbinden. Die Steuerung kostet alleine bereits 160 Euro, daher ist es empfehlenswert, das Paket mit einer weiteren Batterie und dem Propellerschutz zu kaufen.

DJI Spark Controller

Geststeuerung

Die größte Innovation, die die DJI Spark auf dem Drohnenmarkt eingeführt hat, ist die Gestensteuerung. Wir benötigen kein Smartphone oder die Fernbedienung, um die Drohne im Test über kurze Distanzen zu steuern. Es wird jedoch empfohlen, das Telefon zur Hand zu haben und zu verbinden, falls der Flug außer Kontrolle gerät.

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Mit dieser Geste macht man ein Selfie. / © AndroidPIT

Ihr könnt die Drohne aus der Handfläche starten, indem Ihr den Knopf zweimal auf der Batterie drückt und die Hand öffnet, sodass die Drohne anfängt zu fliegen. Einmal im Flug erkennt sie die Handfläche und die LEDs werden grün. Dann können wir nur durch Bewegen der Handfläche die Drohne steuern. Mit einem Winken bewegt sie sich weg (standardmäßig 20 Meter). Wenn du die Arme hebst, kommt sie näher. Um zu landen, müssen wir nur unsere Hand einen halben Meter darunter halten. Das fühlt sich fast an wie bei den Jedi, wenn die Macht nutzt, um Gegenstände zu bewegen. Am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Versuchen klappt das gut.

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Die DJI Spark landet auf der Hand. / © AndroidPIT

Objektverfolgung

Neben der Gestensteuerung haben wir auch einige andere Optionen, die bereits in anderen Modellen der Marke zum Einsatz gekommen sind, wie z. B. die Verfolgung bewegter Objekte. Im Tracking-Modus ist die DJI Spark in der Lage, jedes Objekt, das wir auf dem Smartphone-Bildschirm markieren, zu verfolgen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, Action-Sport zu betreiben, da es uns eine ganz andere Perspektive als herkömmliche GoPro-Kameras gibt. Seid aber vorsichtig, was Ihr markiert, denn die Drohne kann weit weg fliegen.

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Die verschiedenen Steuerungsoptionen machen die Spark sehr vielseitig. / © AndroidPIT

Flugerfahrungen

Das Fliegen mit DJI Spark ist sehr einfach, aber die Drohne bewegt sich sehr schnell. Sie verfügt über einen automatischen Start-Modus, der die Drohne auf 1,2 Meter Höhe bringt, was eine ideale Distanz ist, um sie von Hand zu steuern. Sie bleibt stabil, bis wir Ihr einen Befehl vom Telefon oder von der Fernbedienung geben. Manchmal werden wir gebeten, den Kompass vor dem Fliegen zu kalibrieren, was notwendig ist, um die Stabilität zu verbessern. Die Abstiegsgeschwindigkeit ist aus Sicherheitsgründen deutlich langsamer als die Aufstiegsgeschwindigkeit.

Mit der Fernbedienung haben wir eine präzisere Bewegungskontrolle und können die DJI Spark mit höherer Geschwindigkeit antreiben. Ist das Wetter windig, wirkt die Drohne den Böen entgegen, um die Position so gut wie möglich zu halten. Wenn das GPS-Signal gut ist, können wir auch automatisch landen, indem wir einen Knopf drücken, um die Spark dorthin zurückzubringen, wo sie gestartet ist.

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Der automatische Start-Modus. / © AndroidPIT

Software

Wie alle anderen Modelle der Marke wird auch die DJI Spark über eine Smartphone-App gesteuert, die für Android und iOS zur Verfügung steht.

Um die Drohne zu koppeln, generiert sie ein eigenes Wi-Fi-Netzwerk mit einem Passwort in der Batterie der Drohne selbst. Wir müssen eine Verbindung zu dem Wi-Fi herstellen und die Anwendung öffnen, um sie zu verwalten. Wenn ein Update verfügbar ist, werden wir benachrichtigt. Wenn wir das Update herunterladen möchten, müssen wir uns erneut mit Ihrem Wi-Fi-Netzwerk zu Hause verbinden, das Update herunterladen und erneut mit der Spark verbinden.

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Unter der Batterie haben wir den QR-Code, um das Koppeln schneller zu machen. / © AndroidPIT

Im September 2017 wurden von DJI Sicherheitsverbesserungen eingeführt und es ist notwendig, das System zu aktualisieren, sonst wird die Spark nicht fliegen. Wir empfehlen, vor dem Fliegen nach Updates zu suchen und die Software jeder Batterie zu aktualisieren.

Sobald wir mit der Drohne verbunden sind, müssen wir nur noch auf 'Go to Fly' klicken und wir sehen den Flugbildschirm mit dem Videostream der Kamera, Flugkontrollen, Kameraoptionen, etc.

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Der Videostream wird immer gezeigt. / © AndroidPIT

Oben haben wir Informationen über das GPS-Signal, WLAN und den Ladezustand des Akkus. Wie Ihr auf dem Foto sehen könnt, ist nur noch 6 Prozent Akku übrig und das System erlaubt uns nicht zu starten. Man kann die Batteriewarnung auf den Prozentsatz einstellen, den man für geeignet hält. Rechts haben wir die Kameraeinstellungen und Bedienelemente. Links haben wir die automatische Steuerung für Start und Landung sowie den Zugang zu den verschiedenen Modi und Gestensteuerung.

Auf dem Bildschirm gibt es zwei Kreise, mit denen wir die Drohne steuern können. Navigationsmodi können eingestellt werden, aber prinzipiell bewegen wir uns mit der rechten Steuerung seitwärts oder vorwärts/rückwärts und mit der linken Steuerung nach oben, unten und drehen uns.

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Ihr könnt das Verhalten der Kontrollelemente nach Euren Wünschen ändern. / © AndroidPIT

Neben der Steuerung der Drohne gibt es in der DJI-App eine Galerie mit Videos und Fotos der Spark, einen Editor, der unsere Videos schnell erstellt und ein soziales Netzwerk, um unser Material mit dem Rest der DJI-Nutzer zu teilen.

Im Anwendungsmenü findet Ihr unter 'Flugaufzeichnung' auch die gesamte Flughistorie mit vielen Informationen. DJI erfasst eine komplette Zusammenfassung mit Zeit und Entfernung des Fluges.

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Die komplette Flug-Historie. / © AndroidPIT

Kamera

Die Kamera der DJI Spark hat einen 12-Megapixel-Sensor und ist auf einem zweiachsigen Gimbal (oder einer Kardanwelle) montiert. Um die dritte Achse zu stabilisieren, verkleinert die Software durch Zuschneiden die zu erfassende Fläche, um einen Spielraum für die Stabilisierung zu lassen. Die Ergebnisse sehen für die Hybrid- und Zweiachsstabilisierung sehr gut aus - vor allem, wenn man die Größe des Stabilisators und den Preis der Drohne berücksichtigt.

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Der Gimbal und der Bereich mit Näherungs- und Erkennungssensoren. / © AndroidPIT

Videos werden in Full-HD mit 30 fps aufgezeichnet. Das ist in Zeiten von 4K und 60 fps nicht allzu viel, aber genug für Fans und schnelles Filmmaterial für soziale Netzwerke. Alles, was die Drohne aufzeichnet, ist auf dem Smartphone verfügbar, so dass man die Inhalte ganz einfach bearbeiten und weitergeben kann.

Zum Glück besitzt die Spark keine Mikrofone, nimmt also keinen Ton auf. Das klingt vielleicht albern, aber der Tone wäre ohnehin nutzlos, weil die Drohne selbst so viel Lärm verursacht.

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Die Einstellungen der Kamera lassen sich manuell anpassen. / © AndroidPIT

Aus der App heraus lassen sich eine große Anzahl von Kamera-, Video- und Foto-Optionen und sogar die Gyro-Einstellungen anpassen.

Die Qualität des Materials ist insgesamt recht gut. In Videos ist die Bildstabilisierung ordentlich und bietet einen sehr spektakulären Aussichtspunkt für Videos auf YouTube. Die Videoauflösung für professionelle Zwecke mag zwar etwas klein sein, aber für die Erstellung von eigenem Amateurmaterial oder für soziale Netzwerke ist es mehr als genug. Bei Fotos lässt der Dynamikumfang etwas zu wünschen übrig, aber im Allgemeinen ist es akzeptabel, zumal diese Art von Geräten eher für Video verwendet wird.

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Der Stream läuft immer mit. / © AndroidPIT
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Die Fotos der DJI Spark sind nicht schlecht. / © AndroidPIT

Akku

Jede Spark-Batterie hat eine Kapazität von 1.480 mAh, die es erlaubt, etwa 15 Minuten zu fliegen - das ist fast die Hälfte der Zeit, die das Mavic-Modell schafft. Diese Reichweite kann variieren - wenn wir schnell fliegen, viele Funktionen nutzen oder wenn es windig ist, verkürzt das die Zeit, die wir in der Luft verbringen können. Es wird daher dringend empfohlen, mehr als eine Batterie im Gepäck zu haben.

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Der Akku hat einen Knopf und vier LED, die den Ladestand anzeigen. / © AndroidPIT

Vorläufiges Urteil

Die DJI Spark ist sehr praktisch, leicht zu tragen und hat eine sehr vielseitige Steuerung. Es ist eine großartige Drohne, um auf diesem Gebiet erste Erfahrungen zu sammeln oder Amateurvideos zu drehen. Die wichtigsten Kritikpunkte dagegen sind der Preis und die kurze Akkulaufzeit, aber ich denke, dass die Vorteile der Spark deutlich überwiegen.

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17 Kommentare

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  • Der Führerschein ist nur für Drohnen Pflicht, die mehr als 2 kg wiegen. Die meisten Drohnen, ich habe eine Mavic Pro, wiegen deutlich unter 2 kg. Es gibt immer noch ausreichend viele Gebiete wo man legal fliegen kann und sehr schöne Naturaufnahmen machen kann. Ich für meinen Teil fühle mich kaum eingeschränkt und habe den Kauf bisher nicht im Ansatz bereut.


  • Mia vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich denke wenn man sein Hirn einmal einschaltet und mit sachverstand an das Fliegen ran geht, hätte die Regierung nie das Gesetzt so geändert.

    Aber es gibt so Trollos, die versuchen eine Boeing 747 zu rammen, die machen über den FKK Strand Bilder, fliegen über die Gärten, fliegen über die Autobahn, stürzen irgendwo ab....


  • Karsten vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Nimm ein Flugdrachen an einer leine mach eine Cam dran und los geht's.... Braucht man kein Führerschein für

    Mia


  • Mia vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Übrigens ich finde es richtig, dass man
    1. Einen Schein machen muss.
    2. Seinen Namen drauf schreiben muss
    3. Härtere Strafen zahlen muß.

    Wir hatten auf Arbeit schon einige Unfälle mit Drohnen


  • Mia vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde Drohnen eigentlich nervig!!

    Aber so ein Ding zu fliegen und Fotos zu machen, macht mir auch Späße 😁😁


  • Drohnen sind schon ein schickes Spielzeug. Mittlerweile braucht man dafür einen "Führerschein". Mein Nachbar hat eine richtig große Profi Drohne, die steigt auf mehr als 700 Meter und liefert tolle Bilder.

    Mia


  • An gewissen Regeln ist nichts falsch. Weil ich mal in der Luftfahrt gearbeitet hatte u. mir irgendwie langweilig war, dachte ich gestern (zufällig) ich mache mal den Kenntnistest für knapp 27.-€, obwohl ich bisher keine Drohne habe.
    Der Test (so etwas geht heute ja Online) war kein großer Deal u. bis auf die neuen Daten zum Thema kamen bekannte Dinge aus der Luftfahrt dazu. Das ganze waren mehr oder weniger 27 Fragen mit jeweils 3 möglichen Antworten. Wer nicht auf den Kopf gefallen ist, schafft das locker.
    Leider wurde mir erst beim Durchlesen bewusst das man auch noch eine Luftfahrthaftpflichtversicherung (normale HV reicht nicht). Dann habe ich gesehen was da so jährlich verlangt wird. Der Kenntnistest bzw. das Zertifikat gilt auch nur 5 Jahre.
    So, und wenn man dann schaut was diese 300g Drohne kostet u. evtl. eine 2kg+ Drohne u. dann die ganzen Verbote verinnerlicht, stellt sich bei mir im dicht besiedelten Deutschland die Frage: Wo kann ich so ein Ding außer im Wohnzimmer noch fliegen lassen? Fast nirgends.
    Würden wir dann so argumentieren wie @ TH K: bliebe eigentlich nur ein allgemeines Verbot.

    (Ups, Text in falsche Zeile gerutscht, sorry)


    • Ist nicht ganz richtig Du kann die Drohne noch immer auf dein eigenem Grund und Bodn Fliegen im Modellflugsport Verein oder in einer Turnhalle.Ja ich finde es schwachsin diesen Führerschein machen zu müssen in meiner sicht nur Abzocke.Alleine der Preis für die Drohne ist hamma für das Geld kann ich mir ne halben meter Drohne zusammen Bauen die nicht nur besser ist sondern mal ebend den Windstoß abpfangen kann.


    • Ahoi vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      @Holger

      Du irritierst mich. Soweit ich die Änderungen verstehe, bin ich jetzt mit meiner <2kg(>0,25kg)-Drohne verpflichtet, meinen Namen feuerfest draufzukleben und die Drohne zu versichern. Soweit nachvollziehbar. Wer sich die Versicherung nicht leisten kann, wird es sich erst recht nicht leisten können, für von ihm verursachte Schäden zu haften. Registrieren lassen muss ich die Drohne nicht und ich darf auch weiterhin bei mir im dicht besiedelten Deutschland über Feldern und Äckern (Naturschutzgebiete ausgenommen) unter 100m Höhe fliegen. Wie kommst du auf fast nur im Wohnzimmer?


    • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      @Holger S.: Warum ein allgemeines Verbot? Vielleicht sollte man sich einfach mal klar machen, dass eine Drohne immer noch ein professionelles Flugobjekt ist, bei dem man die Gefahren kennen und einschätzen muss. So ein Ding ist kein Lenkdrachen, den jeder Depp durch die Luft wedeln lassen kann.


      • Meine Absicht war nicht jedem den Spaß zu verderben. Habe die Gelegenheit des Artikels nur noch mal aus gegebenem Anlass in Erinnerung rufen wollen. Habe schon einige Berichte u. Tests zu neuen Drohnen gelesen. Was mich bisher vom Kauf einer solchen abgeschreckt hat war der Preis u. ab einer bestimmten Größe auch die aktuelle Gesetzeslage inkl. Nebenkosten. Und da ich ja weiß, das jeder der schlecht geschlafen hat sich an jedem kleinen Ding aufhängt, kann ich mir auch gut vorstellen, dass dann eben schnell Schluss mit lustig ist. Somit macht das Thema bei uns für mich keinen großen Spaß. Und wer fährt schon KM weit auf eine große Wiese. Da wo es interessant ist zu fliegen u. Filmen muss man erst mal studieren ob u. was man darf. Schade das es wieder so kommen musste.


  • Ist eine kleine intelligente Drohne und wenn es mal 500€ als großes Set kostet, durchaus in Ordnung! 💶

    An Anfang gab es viele Probleme mit der Gesten-Steuerung aber so eine Drohne muss ja mit der Fernbedienung geflogen werden.

    @Apit
    Wie weit ist die Reichweite der Spark in Deutschland? Ist hier die Reichweite wegen den WiFi Bestimmungen in Deutschland unter 1km?

    Danke für die Info und guter Artikel 😁


  • Tja, alles ganz toll. Leider hat uns unsere "Super" Regierung zu dem Thema Drohnen und Co. seit 01.10.17 einige neue Spielregeln auferlegt.
    Für Flughöhen über 100m oder Gewicht über 2kg braucht es z.B. neuerdings einen Kenntnisnachweis. (kein großer Deal)
    Gut, bei dem Gerät sind es "nur" 300g was aber mehr als 250g ist was öfter als Grenze Erwähnung findet.

    Trotzdem mal zum nachdenken nur zwei Absätze als Beispiel aus dem Kenntnisnachweis:

    - Die Flugmodelle, unabhängig von ihrer Bauart und Gewicht, unterliegen der Versicherungspflicht. Jeder Halter eines Luftfahrzeugs und damit auch eines Flugmodells ist verpflichtet, eine besondere Luftfahrthaftpflichtversicherung für den Betrieb von Flugmodellen abzuschließen.

    - Eine offizielle Abgrenzung von als Luftfahrzeug einzustufenden Flugmodellen zu als lediglich Spielzeug einzustufenden Modellen existiert nicht.
    Zwar wird bzgl. der Pflichten und Beschränkungen von Flugmodellen in einigen Fällen eine Abgrenzung bei 250 g vorgenommen, doch bedeutet dies keine Unterscheidung zwischen Spielzeug und Luftfahrzeug.
    Im Zweifel ist ein Modell auch unter 250 g als Flugmodell und damit als Luftfahrzeug anzusehen.

    Apropos: Luftfahrthaftpflichtversicherung. Da sind schnell 100.-+ im Jahr nur für die Versicherung.

    Wenn man dann noch liest was wo bzw. wo nicht und in welchem Abstand u. wenn evtl. ja dann nur mit Sondergenehmigung, über Nachbargrundstücke fliegen nur mit Erlaubnis Eigentümer, Bilder-Video etc. auch usw.. wird einem echt übel. Da macht das Ganze irgendwie keinen Spaß mehr.

    Ohne Muh u. Mäh darf man eigentlich nur noch auf ausgewiesenen Modellflugplätzen/Vereinen fröhlich umher düsen.

    Wollte es nur mal am Rande erwähnt haben, weil bei uns ja alles immer über-reguliert werden muss.


    • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Und was ist an diesen Regeln falsch? Die Dinger sollen nicht nur dir Spaß machen, sondern sollen für andere eben auch möglichst ungefährlich sein und deren Rechte schützen. Das ist wichtiger als dein Spaß. Im Straßenverkehr kannst du auch nicht mit allem umherfahren, wie du willst.


    • Lefty vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Sehr gut recherchiert. Aber das alles kann man nicht nur unseren Behörden vorwerfen. Wir als Volk sind ja offensichtlich auch so gestrickt, daß wir diese Regulierungswut einfach in uns haben.
      Fühle mich da an den Wahnsinnsprotest erinnert, als hier Google mit ihrem Fotoauto Bilder für Streetview machen wollte.


    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      > weil bei uns ja alles immer über-reguliert werden muss

      @Holger S.:
      Schau Dir mal andere Länder an. Dort ist häufig viel mehr reguliert, als bei uns. Es gab schon immer Regeln, was Hobby-Flugobjekte betrifft. Aber bei Drohnen setzt leer allzu häufig der gesunde Menschenverstand aus. Dass die Folge weitere Regulierungen sind, ist nur logisch, denn befassen sich die Leute nicht von sich aus mit den Regeln, müssen sie dazu gezwungen werden.

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