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Höhere Display-Auflösungen: Der Wahnsinn erreicht eine neue Stufe

Was ist die Steigerung von “unsichtbar”? An der Frage arbeiten offenbar die Hersteller von mobilen Bildschirmen. Das Jahr 2014 soll das fragwürdige Pixel-Wettrüsten noch weiter jenseits dessen treiben, was das menschliche Augen sehen kann. Dabei haben wir schon jetzt die Grenze zur Sinnlosigkeit überschritten. Wann hört das endlich auf?

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pixel vergleich
Die Nahaufnahme (<5 Zentimeter) zeigt sichtbare Unterschiede zwischen dem Full-HD-Display des Xperia Z links (1.920 x 1.080 Pixel) und dem HD-Display des Galaxy S3 (1.280 x 720 Pixel) rechts. So nahe hält das Smartphone aber niemand. / © AndroidPIT

Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) ist der aktuelle Standard bei Smartphones und Tablets der Oberklasse. Ausschlaggebend bei der Frage, ob die Auflösung überhaupt Sinn ergibt, ist natürlich der ppi-Wert (pixels per inch), und für den muss man zusätzlich die Fläche kennen, auf die sich die Bildpunkte verteilen. Die meisten wissenschaftlichen Angaben darüber, was das menschliche Auge erfassen kann, bewegen sich um etwa 300 ppi bei einem Abstand von 30 Zentimetern. Alles darüber hinaus ist schlicht und ergreifend sinnlos, es sei denn, der Betrachter hat sich die Augen durch kybernetische Superimplantate ersetzen lassen (was im Jahr 2013 wohl eher selten der Fall ist).

Schon heute haben wir die Grenze zum sinnlosen Wahnsinn überschritten. Denn während Full HD bei Geräten mit einer Bildschirmdiagonale von etwa 7 Zoll eine Pixeldichte von um die 300 ppi ergibt, liegen die Displays von aktuellen Referenz-Smartphones wie dem Xperia Z oder dem Galaxy S4 schon jetzt jenseits der 400 ppi, im Falle des amtierenden Weltmeisters HTC One, gar bei 468. Für den Datenblattvergleich mag das toll sein, das Auge hat aber nichts davon. 
 

Pixels 3 klein
Unter realistischen Betrachtungsszenarien (Abstand circa 30 Zentimeter) nimmt das Auge (sowie unsere Kamera) Pixelunterschiede zwischen Full HD links und HD rechts nicht mehr wahr. Wozu also noch deutlich höhere Auflösungen?/ © AndroidPIT

Der Irrsinn von gestern - der Standard von morgen

Wie ich vor einer Weile berichtete, arbeiten Display-Hersteller in Japan bereits an Pixeldichten, die an den 500 ppi kratzen. Nun erreichen uns Meldungen, man arbeite an Displays jenseits dieser Marke, oder anders ausgedrückt, einer Auflösung von 2.500 x 1.600 Pixeln auf 6 Zoll und weniger. Diese Auflösung hat heute schon das Nexus 10 - allerdings bei einer Größe von 10 Zoll, was auf “lediglich” 301 ppi hinausläuft. Menschlich sichtbar und somit sinnvoll also. Der Trend ist klar: 2015 wird das dann vermutlich Standard bei 5-Zollern, also sind wir dann jenseits der 600 ppi. Nur was bringen mir Pixelwerte, die doppelt so hoch sind, wie meine wahrnehmbare Obergrenze? Definitiv wahrnehmbar ist nämlich die zusätzliche Last für den Prozessor und den Akku. Jene Technologien müssen entsprechend mithalten, sonst ergibt das alles noch weniger Sinn, als sowieso schon. LG und Samsung denken bereits darüber nach, für Smartphones des nächsten Jahres Displays aus Japan zu verbauen, die 500 ppi und mehr darstellen. Ein Ende ist also nicht in Sicht. 

Wäre es nicht sinnvoller, Displayauflösungen dort zu lassen, wo wir sie mit bloßem Auge schätzen können und uns stattdessen bessere Farbdarstellung, Kontrastwerte und längere Akkulaufzeiten zu bieten beziehungsweise sich auf visionäre Ansätze wie biegsame und faltbare Bildschirme zu konzentrieren? Wie seht Ihr das?

Immer höhere Display-Auflösungen?
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Via: Android Authority Quelle: ET News

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58 Kommentare

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  • Hmm, das erinnert mich an die ersten Laserdrucker mit 300 dpi. Mehr brauchte angeblich niemand. Bei Arial mag das ja noch angehen, ist aber bei lesbarer Times Roman definitiv zu wenig. Ich finde FullHD auf meinem HTC One jedenfalls genial. Gruß Michael

  • War skeptisch, aber nun bin ich mir sicher: Full-HD war ein wichtiger Schritt.
    Aber mehr? Nein danke, zu mindest nicht auf einem <6 Zoll Bildschirm.

    #HTCOne

  • man darf, und da hat Dino mit seinem VR Produkt ein wenig Recht, nicht vergessen, dass Smartphones gerade Testfeld für Hardware darstellen. Klar brauchen wir kein Full HD auf 5" Geräten, wer Unterschiede feststellen kann hat extrem gute Augen oder macht sich was vor (die Sehleistung unterscheidet sich von Individuum zu Individuum daher kann es natürlich schon sein, dass jemand Unterschiede erkennt).
    Dennoch macht Forschung Sinn. So werden meiner Meinung nach, dringend benötigte Akkumulatoren für die PKW Industrie nicht unabhängig vom Smartphonemarkt entwickelt werden, sondern sich auf die Erfahrung gerade in diesem Bereich beziehen! Gleiches gilt für Displays für andere Bereiche. Auch wenn wahrlich nicht jeder VR-Produkte wie das Oculus kennt (ich selbst hab erst vor ner Woche auch aus irgendeinem aggressiven Kommentar davon erfahren), so wird es bestimmt Einsatzfähigkeiten für enorm hohe Pixeldichten geben, die wir noch gar nicht kennen. Hier bietet die Erfahrung aus Smartphone- und Tabletproduktion eine gute Grundlage.

    Aber sicher ist, dass die meisten hier bei einem Test ohne Kenntnis der Pixeldichte eines Gerätes den Unterschied bei ~30cm nicht erkennen würden. Wenn also keine Neuerungen wie zB aufhellende Subpixel o.ä. kommen, sollte dieser kalte Hardwarekrieg ("WIIIR haben noch nen Octacore am Start" - "aber WIIIR verbauen 500ppi Displays") bald mal aufhören

  • Natürlich ist es sinnvoll immer höhere Auflösungen zu entwickeln. Was wäre, wenn wir bei der Buschtrommel geblieben wären - "geht doch alles".

    Dieses Blockadedenken hilft nicht weiter. Wir sollten gegenüber Verbesserungen offen sein - auch wenn wir noch nicht wissen, wohin es uns führt.

    Vor ein paar Jahren hätte wohl kaum jemand ein Retina-Display sinnvoll gefunden ("geht doch alles"). Heute hat auch der Letzte verstanden, dass es ein riesiger Komfortgewinn ist.

  • Erst bei 4 K auf 5 - 7 Zoll ... du wolltest doch sicherlich 400 ppi zum Ausdruck bringen oder (4 K = 4000)?

    Zum Wettrüsten will ich gar nix mehr schreiben; taten schon einige vor mir (besser).
    Finde die fundierten Erkenntnisse mancher sehr lehrreich und interessant, welche meine Sicht in Sachen "Wahn" in eine etwas andere Richtung gelenkt haben.

  • @Reginald: Wg. dem Display, das hier zb. http://www.netzwelt.de/news/95727-pocketbook-color-lux-neuer-ereader-farbigem-e-ink-display.html . Vor ca. einem Jahr hab ich aber schon was aus/für Japan gesehen, waren zwei verschiedene Hersteller (evtl. das gleiche Display?), Namen weiß ich leider nicht mehr, jedenfalls war die Refreshrate sogar schnell genug für Videos.

    Natürlich hast Du, bei den heutigen Bauteilen, im Großen u. Ganzen recht mit der zu starken Sonne. Aber es gäbe schon gute Techniken dagegen (wie kurz erwähnt). Die Folien sind fast alle verschlimmbesserer ;) Im c't war mal ein Test mit einem Produkt das ich evtl. ausprobieren würde bei bedarf: http://m.heise.de/ct/inhalt/2012/03/94/

    Mit der Zeitlichen Auflösung hast Du follkommen recht! Darum fallen im Kino endlich, nach rund 100 Jahren, die verdammten 24Hz :) Seit dem ich einen gescheiten LCD daheim hab interessieren mich 2K@24Hz Filme im Kino kaum noch. Dahingehend war "Der Hobbit" echt eine Offenbarung! Und von Avatar 2 in 72Hz erwarte ich noch eine Steigerung, dafür nehme ich dann sogar die miese Handlung in kauf :D Und 8K@72Hz kann gar nicht schnell genug kommen!

  • Hallo nochmal , hallo Pietro, ich habe letztes Mal bei Saturn nach einem farbigen e-book reader gefragt: "So was kenne ich nicht..." war die Antwort. Ausser den S/W Readern habe ich noch nie ein E-Ink Display gesehen. Aber wenn's die gibt, besteht ja Hoffnung.
    Auf meinem Samsung GS3 habe ich eine Matt-Folie. Das Spiegeln ist draussen weniger als die absolute Leuchtkraft das Problem. Ich musste gerade vorgestern in einen Hauseingang gehen, um überhaupt die Helligkeit einstellen zu können. Die dann auf max gestellt auch nicht weiterhalf - ohne Halbschatten keine Chance. Zumindest bei direkter Mittagssonne. Das mit dem Spiegeln des Fensters nervt in Innenräumen. Als ich auf der Pirsch nach meinem aktuellen Laptop war, kam auch ein Sony in die letzte Auswahlrunde: Superbild nicht spiegelnd konnte ich im direkten Vergleich sehen. Das Asus-Teil mit mehr Leistung und USB 3.0 fiel aber plötzlich im Preis derartig, dass ich mich dann dafür entschieden habe. (ca 1100 € Unterschied).Tja!!

    Man sollte auch nicht vergessen, dass das Auge nicht getaktet ist, die einzelnen Nerven feuern sobald sie sich "frisch fühlen" ;-) und das Gehirn verarbeitet ungeniert zeitlich versetzte Informationen als kämen sie gleichzeitig. Der Zeitfaktor erhöht die "gefühlte" Auflösung. Wobei die Kaskadierung der Zellen mit Ganglionen (Rauschunterdrückung) die nutzbare Auflösung verringert. Also wer da mit einem Normwert kommt kann nur prinzipell schon unrecht haben.

  • Hallo miteinander!

    Zuerst möchte ich erwähnen das ich Elektrotechnik studiert habe u. mir bewusst ist das ich sicher kein Durchschnittsuser bezüglich der technischen Kritik bin aber nichtsdestotrotz bin ich immer auf's neue überrascht wie blind viele sind, auch fast alle "Tester", u. wie viele Un- bzw. Halbwahrheiten aus Faulheit o. Unwissenheit in die Welt gesetzt werden!?

    Zuerst zur Normalsichtigkeit. Schön das Du, Stephan, dein Smartphone 30cm weit weg hältst, ich zB. meist so 15-20cm, Werner sogar bis zu 12cm. Des weiteren sind deine 300ppi auf 30cm nur ein Norm-wert (=Durchschnittswert), wie ja schon wer aufgeklärt hat. Dh. das es sicher viele Leute gibt die noch um einiges schlechter sehen aber eben genau so viele die sogar noch viel besser sehen. Wie Andreas auch schon erwähnt hat, habe auch ich noch nie von einer definitiven Obergrenze gelesen (auch wenn es diese natürlich gibt u. mit relativer Sicherheit nicht extrem weit weg ist). Werner hat dazu auch schon was von einer x*y Auflösung vom Auge gesprochen, was in so einer Form eindeutig nichts mit der Realität zu tun hat. Erstens ist die Netzhaut nicht Quadratisch sondern radial aufgebaut. Zweitens verändern sich die Sehnerven zum Rand hin. Im Zentrum sind die feiner damit man das direkt an Fokussierte am Schärfsten sieht u. zum Rand werden sie größer um Lichtempfindlicher zu sein damit man heran nahende Objekte rechtzeitig erkennen kann, u. selbst wenn es eine eindeutige Auflösung hätte kann man das dargestellte Bild damit nicht in korelation bringen da das ja nur gelten würde wenn es genau das gesamte Blickfeld einnehmen würde. U. dein "kybernetisches Auge" ist, wie Tobias auch schon richtiger weiße erwähnt hat, gar nicht so unreal. Viele haben nach einer Augen-OP eine bessere Sehschärfe als der Norm-wert wäre, meine beste Freundin zB. ist so jemand. Wobei 10x schärfer ist ein Unsinn, die Quellenangabe hätte ich gerne, u. als gute OP wird so etwas auch nicht geführt sondern eher als Missgeschick das vorkommen kann da die Toleranzwerte beim Verheilen nicht so exakt vorher zu sehen sind. U. wenn ein befreundeter Chirurg recht hat ist die Hornhaut das am meisten transplantierte Organ, also rennen gar nicht so wenige "Übermenschen" herum ;)

    Wie auch immer, wenn Du, Stephan, das alles zusammen nimmst kommst Du ganz schnell auf sehr hohe PPI Werte die noch Sinnvoll sind: zB. 15cm, Person die "nur" 1.5* besser als der Durchschnitt sieht, ist schon 900ppi. U. dabei reden wir die ganze Zeit nur von der Grenze bei der einzelne Pixel noch eindeutig sichtbar sind! Die subtile Wahrnemungsgrenze einer "100%igen" schärfe, sprich "wie in echt", liegt noch deutlich darüber. Ein paar Praxisbeispiele: Warum, meinst Du, werden selbst bessere Poster bei denen Du deutlich weiter weg stehst mit 300dpi gedruckt? Warum Fine-Art mit min. 600dpi? Warum Druckmagazine, wie zB. das c't, mit 1000-2000dip (ja ich weiß das man Drucksetzung nicht direkt so angeben kann aber der Wert als Vergleich stammt direkt aus einem c't Artikel)? U. warum Hochglanz Photobücher o. ähnliches mit über 3000dpi? Nur der Werbung halber extra teurer herstellen um es dann nicht anzupreisen (o. hast Du auf einem Poster schon mal die Druckqualität gesehen)?

    Gerade Du als technischer Blogger solltest etwas erst dann als Sinnlos hinstellen wenn Du weißt wovon Du redest, was Du ganz offensichtlich nicht tust! U. die ganzen Fakten die ich gebracht habe sind nicht gerade Verschlusssache!

    Das war alles Theoretisch aber auch meine eigene Erfahrung spiegelt das wieder (vorweg, ich habe kurzsichtige 2 Dioptrien u. meine Brille gerade nicht auf). Ich habe ein Note (285dpi Pan-Tile) vor mir liegen, aus 55-60cm Entfernung kann ich noch eindeutig die zerfransten Kanten sehen/wahrnehmen, sprich die Subpixel!! Da die Subpixel hier nicht 1/3 sondern 4/2 sind heißt das in etwa 550ppi@60cm. Also ich "brauche" eindeutig ein Display, für meine 15cm Nutzung, von ~2000ppi (evtl. nur 1500 bei RGB) um keine Pixel mehr zählen zu können. Um jetzt Schriftzeichen, speziell Asiatische, in anstrengungsfreier perfekter Qualität genießen zu können "brauche" ich also ein Display, in angenehmer Note Größe, von min. 5000-8000 Pixel (besser 12000*8000). Erst wenn es so weit ist schließe ich mich deiner Sinnlos-Kampanie an ;)

    @Reginald: Ja dein Pigement-Display gibt es, zB. E-Ink, so etwas ist in jedem E-Book-Reader verbaut. u. nein die Displayhelligkeit muss keine 200W haben um gegen die Sonne an zu kommen. Wenn die Leute endlich auf die Idee kommen würden gegen verspiegelte Displays Sturm zu laufen dann müsste man das Gerät einfach nur etwas drehen (Vorrausgesetzt die Entspiegelungstechnik ist Hightech, wie zB. die "Mottenaugen"technik von Philips (u. ja ich weiß das sie die jetzt nicht für Handys eignet da man die nicht anfassen sollte), aber "denen" fällt sicher auch was anderes gutes ein, wie zB. ein Bragg-Spiegel mit Interferenz-Auslöschung).

    @ëRiC: Wie schon geschrieben, die technische Auflösung hat, bis zu einem gewissen (sehr hohen) Wert, sehr wohl etwas mit der anstrengungsfreihen Lesequalität zu tun. U. bei einem LCD/OLED hat die Bildwiederholrate dafür überhaupt nichts damit zu tun da es sich hierbei um Hold-Type Displays handelt, dein Argument trifft nur auf CRTs zu u. so etwas habe ich noch in keinem Handy gesehen ;) Die Helligkeit ist in der tat wichtig, sie darf nicht zu hoch sein. Im Innenraum sind ca. 100cd/m² ideal, draußen ist ein gescheites Arbeiten ob mit o. ohne Handy so o. so nicht möglich. U. der Kontrast ist dank OLED eh schon bei unendlich angekommen, besser kann man es wohl nicht verlangen :D

    Ich hoffe wirklich das ich etwas Faktisches-Wissen zu dem uninformierten Artikel beisteuern konnte!

    Schönen Tag noch,
    Pietro

  • Den MDA Pro habe ich auch noch in der Schublade. Der Nachteil ist der grottenschlechte Kontrast und die Reaktionszeit. Diese neuen farbigen Kindles habe ich noch nicht im Laden gesehen. Vielleicht sind die ja der bessere Weg.(zumindest in Punkto Lesbarkeit bei Sonne).
    Organische LEDs gibt's ja schon wer weiß, demnächst vielleicht auch Chamäleon-Displays.

  • Es gibt schon lange die "Transflektive" Technologie.
    Hier liegt noch so ein Fujitsu-Siemens ST4120 herum (Interesse?).
    Wenn man damit in die Sonne geht, wird es noch besser. Auch die Farben sind dann kräftiger als mit der internen Beleuchtung.
    Könnte man ja wieder produzieren...
    Ich glaube mein ASUS PDA damals hatte das auch.
    Evtl. auch der MDA Pro.
    Damals ware das noch verbreitet(er).

    Man könnte die Hingergrunbdbeleuchtung sogar abschalten (Das Gerät bzw. XP konnte das nicht), und lesen, Videos schauen usw..

  • Apropos Helligkeit. Tja Pech wenn die pralle Sonne auf's Display ballert. Die Lichtmenge ist um etliches größer als man meint. Ein Display das gegen die Sonne ankäme würde bei Nacht die 200W Straßenbeleuchtung in den Schatten stellen  können. Da wäre der Akku wohl ratz batz alle.
    Einzige Abhilfe :Nicht selbstleuchtentende sondern nur polarisierende Displays wie LCD-uhren oder -wecker.Oder man erfindet Pigmentdisplays wenn nicht schon irgendwo in Laboratorien daran herumgebastelt wird.

  • Es ist richtig, daß Akkukaufzeit wichtiger ist als übermäßige Displayauflösungen. Jedoch ärgert mich an Eurem Artikel, daß Ihr das Wort "Sinnlos" zu oft gebraucht. Es ist reine Schimpferei und wirkt etwas unsachlich. Ich habe gelesen, daß die organischen LEDs billig gedruckt werden können. Warum also nicht die Industrie mit dieser Technologie spielen lassen ? Auf diese Weise funktioniert nun mal die Weiterentwicklung und effektivere Prozessoren und intelligentere Verarbeitungs- und Ansteuerungsmethoden um mit weniger Energie mehr Leistung zu bringen werden zwangsläufig folgen.
    Ein paar Doofe werden immer erst viel Kohle für die neuesten Sachen ausgeben - wir sollten uns zurücklehnen und abwarten bis alles ausgereift ist und dann absahnen anstatt nur zu meckern.
    Das Einzige was mich ärgert, ist, daß es derzeit keine ordenlichen Laptops\PCs gibt, mit Displayport und Möglichkeit einen über-Full-HD Monitor anzuschließen. Beim Arbeiten am PC mit Bildverarbeitung oder auch vielen Tabellen wäre eine extreme Auflösung am ehesten nützlich.

  • Ich möchte auch nochmal nachlegen das ich die Argumentation des Verfassers des Artikels nicht wirklich nachvollziehen kann. Zu was zieht er parallelen? Zum Fernsehen? - wohl nicht! Zu Fakten des Auges? Wohl ja, aber die Fakten sind folgende, nämlich das die Darstellung vor dem Auge von Winkel, Sehvermögen und Abstand zum Objekt bestimmt werden. Man könnte auch sagen das jeder Mensch einen Filter nutzt. Selbst eine Unbekannte beeinträchtigt das Ergebnis und bei Sehvermögen gibt es etliche: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Farbenschwäche, Dioptrienzahl... . Früher ist man davon ausgegangen das es bei schwer Sehenden langt die Objekte unverhältnismäßig zu vergrößern. Heute weiß man das dies nur zur Orientierung hilft, aber nicht zur Erkennung, weil ein schlechtes Auge ein verpixeltes Bild nicht erkennen kann, nur erahnen, jedoch das Gehirn die Informationslücken füllt. Dies ist allerdings anstrengend. D.h. alleine deswegen lohnt sich mehr Auflösung. Ich habe von berufswegen bisschen damit zu tun, aber ich habe mir extra nochmal die Mühe gemacht und gesucht. Keine Internetquelle sagt explizit, alle sagen etwa. Und jedesmal mit einem * und dem Vermerk: "Was am Auge ankommt", was ja auch verständlich ist, sonst könnte auch das Handy eine Brille tragen, nicht die Augen. :-D

    Zudem ist eine hohe Auflösung auch für flexible Displays in der Zukunft von Bedeutung, da eine Displayhälfte dann teils weiter weg ist als die andere und da sich flexible Displays sehr gut steuern lassen, wird man dann Displays brauchen, welche durch Festellung wo und wie das Display gebogen ist und wo und wie weit die Augen stehen, einen Bereich nachschärfen wird um ein gleiches Bild zu haben.

  • Ich sehe das total anders. Abgesehen davon, das Lautsprecher gebaut werden, die Frequenzbereiche bis über 25.000Hz verarbeiten was die Fähigkeiten des menschlichen Gehörs weit übersteigt, beträgt die Auflösung des Auges etwa 3000x2000 Punkte, sodass eine etwa 3200x2400 Punkte die Grenze des sinnvollen dastellt. Weiter sei daran erinnert, dass die angegebene Sichtentfernung von 30cm extem groß ist. Mein typischer Leseabstand zum Handybildschirm beträgt zwischen 12 bis 20 cm und da stören mich die Pixel erheblich. Eine Pixelgröße von 1/20mm, entsprechend gut 500dpi wäre also sinnvoll, damit wäre Full HD auf einem 4,5"-Display möglich, etwas mehr wäre gut.. Mir ist es weit angenehmer, ein leichtes 6"-Gerät und Lesebrille statt eines 10- oder gar 12"-Gerätes mit mir herumzutragen. Anmerken darf ich, dass ich das seniorenverdächtige Alter von 63 Jahren erreicht habe, welches allgemein eher mit Großtasten und Großbuchstaben verbindet. Aber ich muss auch beruflich Beschriftungen auf 1mm kleinen Elektronikbauteilen lesen (können). Um, analog zu Lautsprechern die Fähigkeit des menschlichen Auges voll zu nutzen, wird man in nicht all zu ferner Zeit eine Pixelzahl von etwa 4500x3500 als angemessen ansehen, ein 7"-Gerät sollte diese Auflösung dann ermöglichen, was rund 800dpi entspricht.

  • Natürlich sind Auflösungen jenseits nicht erkennbar, allerdings soll ja auch nicht 2D-Inhalte immer mehr produziert werden, sondern auch vermehrt 3D und somit in heutiger Zeit 4K zwingend erforderlich, da 3D leider noch zuviel an Bildinformation benötigt. Ja - 3D auf einen 6 oder 7 Zoll Handy/Tablet, aus heutiger Sicht für einige noch Schwachsinn, aber die Technik steigt so rasant das einige sich einen Nutzen noch nicht vorstellen können. Zudem verschiebt sich der Spielemarkt immer mehr.

  • Welchen Abstand (durch die zusätzliche Optik nicht so einfach zu sagen, die Optik setzt den Bildschirm ja "weiter weg" [aber ohne es wie bei den Videobrillen zu einem "Display" in der Luft vrkommen zu lassen]) hat denn das 7"-Display der Occulus Rift (@3po3: Nur Entwickler nutzen aktuell eine Occculus Rift <= Bildunglücke, wird so "einschlagen" wie das iPhone ;-] / wird aber irgendwann sicher auch am Smartphone laufen)?
    Da sind 1920x1080 viel zu wenig.
    Geteilt bleiben davon "960x1080". In Anführungszeichen, weil ja noch etwas am Rand verloren geht, weil man keinen Rand sehen können soll.

    Und dann hätte ich schon seit über 5 Jahren gerne ein 3-5"-Display mit mindestens 1920x1080 oder mehr.
    Zum Bau eines Videoprojektors.
    Damals war 1920x1080 bei 15" das kleinste.

    Jetzt fehlt bei 3-5" bei der Auflösung von mindestens 1920x1080 nur noch 3D-Fähigkeit.
    Damit ist aber nur die Bildwiederholrate von mindstens 100Hz, besser 120Hz gemeint.
    Also 3D mit Shutter-Brille. Auch wenn das Telefon selbst kein Shutter-3D unterstützt, 100Hz+ reichen.




    @ Stephan Serowy

    Das gesunde normal sehende menschliche Auge kann nach einer richtig guten OP bis zu 10x schärfer sehen.
    "Fix" ist da sehr ungenau. Es gibt auch bei Nichtoperierten Menschen Unterschiede in der Sehschärfe.

  • Das ist dasselbe Thema wie bei den Kompaktkameras, wo mehr als 4 oder 5 Megapixel sinnfrei sind. Wir wissen es, aber die Mischung aus technikverliebten Ingenieuren und Marketingabteilungen, die nur sehen, das eine größere Zahl auch besser ist, wird dieses Problem nicht lösen.

  • Eine denkbare Anwendung wären 3D Filme mit geteiltem Bildschirm und einer Lupenbrille, wobei jeweils ein Auge nur eine Hälfte des Bildschirms sieht, oder entsprechend 3D-Fotos.

  • Viel sinnvoller wäre es Displays zu bauen, die sich auch bei Tageslicht oder Sonnenschein gut ablesen lassen. Alle Hersteller gehen wohl davon aus, dass man ihre Geräte nur in Zimmern oder abgedunkelten Gebäudeteilen benutzt. Die vielen Nutzer, die auch im Freien telefonieren oder ins Internet gehen wollen oder müssen, lässt man völlig außer acht. Deswegen habe ich mir auch das S4 von Samsung nicht mehr gekauft. Es gibt schon solche Displays zum Beispiel bei den Navigationsgeräten für die Schifffahrt bzw. auch in manchen Navis bei Autos.

  • Eine gute Les- und Erkennbarheit im hellem Licht ( Sonnenschein) wäre angebracht.

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