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3 Min Lesezeit 64 Kommentare

Digitalkasten macht jeden Brief zur E-Mail

Es gibt einige Unternehmen, die den Briefkasten in Rente schicken wollen. Schon jetzt könnt Ihr Euch bei Dienstleistern anmelden, die Euch eine Adresse und einen Online-Log-in geben. Danach kommt Post an die neue Adresse, wird dort eingescannt und dann per App an Euch geschickt. Wir haben uns mit Digitalkasten-CEO Leo Laun unterhalten. Was kann das Berliner Start-up liefern? Das zeigt der anschließende Test.

Im Sommer werde ich meine Elternzeit in Italien verbringen. Wohin also mit meiner Post, wenn ich in Berlin für vier Monate den Briefkasten nicht erreiche? Das schönste wäre, könnte ich sie mir direkt auf's Handy schicken lassen. Dass jedoch genügend Menschen mein Problem teilen, um ein Geschäftsmodell zu rechtfertigen, hätte ich kaum vermutet. "Digitalnomaden sind auf jeden Fall unser größter Kundenkreis", erklärt mir Leo Laun. Er hat in Berlin "Digitalkasten" gegründet.

Sein Start-up verbindet alte Dienstleistungen mit moderner Software. "Das automatisierte Einscannen und Archivieren von Briefen ist eine alte Dienstleistung", erklärt mir Laun. Tatsächlich finden sich solche Dienstleistungen vermehrt im geschäftlichen Bereich. Immerhin sparen Unternehmen so gegenüber physischer Speicherung von Dokumenten Platz und Kosten. Neu am Digitalkasten ist also nur, wo das ganze zu archivierende Papier herkommt und wo die Kopie hingeht.

Ähnlich wie die E-Post werden Briefe an Eure Digitalkasten-Adresse und nicht mehr nach Hause geschickt. Dort werden sie automatisch gescannt und für den Rest des Monats auch in Papierform vorgehalten. Ihr müsst auswählen, ob die Briefe, Einschreiben, Werbebotschaften oder Postkarten vernichtet werden sollen oder kostenpflichtig gelagert werden. Ihr könnt auch mehrere Briefe im Monat sammeln und bis zu 15 kostenpflichtig als Päckchen an eine Wunschadresse schicken lassen. Beim Konkurrenten E-Post dürft Ihr digitalisierte Briefe nur nach Hause schicken lassen.

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Wer ständig unterwegs sein muss, kommt manchmal erst zu spät an seinen eigenen Briefkasten. / © ANDROIDPIT

Wieviel kostet Digitalkasten?

Es entstehen also laufende Kosten durch die Digitalisierung. Zur Grundgebühr von 20 Euro kommen 50 Cent pro Monat und Brief im Archiv hinzu, wenn Ihr sie im selben Monat weder vernichtet noch versendet. Das Päckchen zur Wunschadresse kostet weitere 2,50. Wenn ich meine Zieladresse in Italien angebe, wird das sicherlich teurer. Da stellt sich die Frage...

Für wen lohnt sich ein digitaler Briefkasten?

Es gibt Post, die man unter Einhaltung einer Frist beantworten muss. Verstreicht die Frist, drohen Mahnungen und ähnlich teure Konsequenzen. Da diese Fristen in der Regel bei zwei Wochen liegen, lohnen sich derlei Dienste also nur für Leute, die wie ich länger als zwei Wochen nicht an ihren Briefkasten kommen. Aber eben diese Zielgruppe wird anscheinend immer größer.

Die Digitalisierung der Gesellschaft erlaubt vielen Menschen eine neue Form der Mobilität. Eine wachsende Zahl der Dienstleistungsberufe erlaubt oder erfordert, dass wir viel und lange reisen. Eine feste Wohnadresse mit einem Briefkasten passt nicht mehr in einen entsprechenden Lebensentwurf, und dann werden derlei Dienstleistungen interessant.

Ist Digitalkasten der einzige Dienst dieser Art?

Ob Digitalkasten der beste oder günstigste Dienstleister in dem Sektor ist, kann ich noch nicht beurteilen. Das wird sich erst im September zeigen, wenn ich den Test angeschlossen habe. Das Kundenfeedback sei bislang durchweg positiv, versichert mit Laun.

Konkurrenten wären E-Post, Dropscan, Caya, und vielleicht schon weitere. Sebastian Kühn hatte seine Übersicht im Wireless-Life-Blog zuletzt im Oktober 2017 aktualisiert und gibt einen ersten Überblick über deren Funktionalität. Einen Test bekommt Ihr aber nur bei uns.

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 3 Monaten

    Was mache ich wenn ich in den Urlaub fahre? Ich lasse die Post lagern und bekomme sie dann zu einem Stichtag als Sammelzustellung. Probleme gab es noch nie damit. Wenn niemand zuhause ist, kann auch kein Einschreiben entgegen genommen werden, aber eines das per Vollmacht entgegen genommen wird und dann per Email weitergeleitet wird dürfte für den Versender so wenig gerichtssicher sein, wie die Email selber.

    Bestimmte Berufsgruppen wie Piloten und Flugbegleiter, Handelsreisende und Industriemonteure waren schon immer für Wochen und Monate nicht erreichbar, auch lange bevor es solche Dienste überhaupt gab. Die Welt hat sich auch für diese Leute weitergedreht.
    Heute glauben viele, sie müssten immer und überall erreichbar sein, und überschätzen ihre Bedeutung damit maßlos.

  • C. F.
    • Blogger
    vor 3 Monaten

    "Ähnlich wie die E-Post werden Briefe an Eure Digitalkasten-Adresse und nicht mehr nach Hause geschickt. Dort werden sie automatisch gescannt und für den Rest des Monats auch in Papierform vorgehalten."

    Hmmm.....also ein "man-in-the-middle" bekommt meine Post, öffnet diese, scannt sie ein und schickt mir den Scan per Mail weiter? Die Briefe liegen dort also geöffnet und quasi für jeden, der dort Zugang hat oder sich beschaffen kann, frei zugänglich und lesbar? Wo bleibt da das Briefgeheimnis, der Schutz meiner Daten?

64 Kommentare

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  • In dieser Welt kann ich mich dem nur verweigern. Ich stell mir gerade vor, wie mir jemand etwas wichtiges oder vertrauliches schreibt und Dritte das dann mitlesen können. Ein Brief öffnet sich nicht von selbst und auch nicht maschinell. Dafür gibt es zu viele verschiedene Möglichkeiten, einen handgeschriebenen Brief zu falten etc. Mich k*tzt schon diese um sich greifende Zensur via NetzDG an, die sich über dem Gesetz stehend zu glaubende wenige einfach so herausnehmen. Ich möchte nicht hoffen und erleben, dass sich das ausbreitet.


  • Ich wohne in Dänemark, wo es für jeden registrierten Einwohner eine sogenannte "e-boks" gibt. Die ist kostenlos. Alle kommunalen und behördlichen Schreiben gibt es nur noch hierüber und man kann wählen, welche anderen Unternehmen diese anstelle von Papier nutzen sollen. Rechtssicherheit ist gegeben: Man ist nämlich verpflichtet diese regelmäßig zu checken. Vorteil ist: Man kann seine Post viel einfacher sortieren und wiederfinden und auch von überall in der Welt darauf zugreifen. Es gibt null Spam. Das wichtigste daran: Papier wird gar nicht erst gebraucht.
    Man kann allerdings als Privatperson niemandem schreiben.


  • iRollo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    DAS IST GEIL!!! :D
    Zu der Frage, was mit PIN oder TAN-Listen, Geld oder Bank/Kreditkarten passiert, die bei diesem Digitalkastendingsbums ankommen, schreibt man dort:

    >>> "Flache Gegenstände oder wertvolle Briefe mit Geldscheinen, Bankkarten oder TAN und PIN Listen werden ebenfalls gescannt und Ihnen als Vorschau/PDF zur Verfügung gestellt.
    Wenn Sie sich das Original zuschicken lassen möchten, ist das kein Problem. Sie beauftragen das bequem über Ihre App und das Scancenter schickt Ihnen bis zu 15 Originale per Paket mit Sendungsnummer (DHL) an eine gewünschte Adresse." <<<

    Falls man die Originale von Geldscheinen, Bankkarten oder TAN und PIN Listen bekommen möchte, dann muss man Digitalkastendingsbums also GESONDERT darum bitten, sie per DHL zu übersenden?! Ja nee, is klar!!! :D

    Vor allem "WENN Sie sich das Original zuschicken lassen möchten...".
    Als wenn es jemanden geben würde, der die Bankkarten und Geldscheine nicht haben möchte... :D

    Und was passiert, wenn man es -vielleicht unverschuldet- verpasst, so einen Zustellauftrag zu erteilen? Werden Geldscheine, Bankkarten usw. dann von Digitalkastendingsbums einfach vernichtet?
    Nee sorry, es müsste VORHER geregelt sein, wohin solche Sachen automatisch(!!!) gesendet werden. Dass es aber offensichtlich einer Extraaufforderung bedarf, ist der Oberknaller!

    Quelle: digitalkasten.zendesk.com/hc/de/articles/115004671429-Was-passiert-mit-PIN-oder-TAN-Listen-Geld-oder-Bank-Kreditkarten-


  • War die Post nicht schon viel früher damit auf dem Markt?


  • Karl E vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Digitale Nomaden, egal aus welchen Gründen brauchen jemanden, der sich um die heimische Post kümmert. Private Freunde und Digitalkastendingsbumsservices können Fehler machen, die absolute Sicherheit gibt es wohl nicht. Und wahrscheinlich braucht man auch beides, denn die Post, die nicht "nachgesendet" wird muss ja auch ans Ziel kommen.

    Das Datenschutzproblem ist natürich auch da, das ist aber für viele nicht sooo relevant. Was viel relevanter und richtig schlimm ist, ist das Post stark verzögert ankommen kann oder gar nicht. Was nützt mir so ein Service, wenn ich mich nicht drauf verlassen kann, egal welche Firma da jetzt versagt ..... Das alles ist Neuland und müsste gesetzlich geregelt werden, damit die Reisenden Rechtssicherheit haben..... schwieriges Thema, denn ich habe jetzt wenig Vertrauen, das da gesetzliche Regelungen kommen, die vernünftig sind.


  • Was mache ich wenn ich in den Urlaub fahre? Ich lasse die Post lagern und bekomme sie dann zu einem Stichtag als Sammelzustellung. Probleme gab es noch nie damit. Wenn niemand zuhause ist, kann auch kein Einschreiben entgegen genommen werden, aber eines das per Vollmacht entgegen genommen wird und dann per Email weitergeleitet wird dürfte für den Versender so wenig gerichtssicher sein, wie die Email selber.

    Bestimmte Berufsgruppen wie Piloten und Flugbegleiter, Handelsreisende und Industriemonteure waren schon immer für Wochen und Monate nicht erreichbar, auch lange bevor es solche Dienste überhaupt gab. Die Welt hat sich auch für diese Leute weitergedreht.
    Heute glauben viele, sie müssten immer und überall erreichbar sein, und überschätzen ihre Bedeutung damit maßlos.


  • Gerade für Firmen finde ich das sehr schwierig.
    Für Geschäftspost gibt es Aufbewahrungspflichten. Manches kann als dig. Kopie anderes muss im Original aufbewahrt werden. Was passiert im Falle einer Insolvenz des Datensammlers vor Ablauf der Aufbewahrungsfrist?
    Was ist mit all den personenbezogenen Daten, die in Firmen anfallen und auch von gesetzlicher Seite besonders zu schützen sind?
    Weiß ich als Korrespondent, dass meine Post nicht an die Firma geht, sondern von dritten geöffnet wird?

    Ist das gesetzlich überhaupt zulässig? Angenommen ich fange in einer Firma neu an. Bekomme meinen Persobogen und Arbeitsvertrag nach hause gesendet und soll das ausgefüllt und unterschrieben mit allen für ein Arbeitsverhältnis notwendigen Informationen an die Firma zurücksenden.
    Und dann geht das ohne mein Wissen gar nicht an die Firma sondern an einen Dritten, wo all diese Informationen gelesen und gespeichert werden? Bedarf es da nicht vorher meiner Zustimmung?


    • Wenn Du mit solchen "Briefkastenfirmen" einen Vertrag eingehst gibst Du ihr automatisch die Genehmigung. Das ist vergleichbar mit Aktenvernichtungsfirmen. Denen musst Du auch vertrauen können. Da ich persönlich das nicht kann lasse ich die Finger von solchen Anbietern. Der Unterschied ist nur dass solche "Briefkastenfirmen" wohl keine Zertifikation benötigen, im Gegensatz zu den Aktenvernichtungsfirmen.


      • Den Vertrag geh doch aber nicht ich als Arbnehmer ein, sondern der Arbeitgeber. Wenn ich meinem Arbeitgeber diese Informationen zur Verfügung stelle, dann willige ich doch nicht automatisch in die Weitergabe der Daten an Dritte ein.


      • <<< Den Vertrag geh doch aber nicht ich als Arbnehmer ein >>>
        Der umgekehrte Weg ist natürlich schlecht.


    • iRollo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      @Klaus Trofob
      "Bedarf es da nicht vorher meiner Zustimmung?"
      Nein. Der Empfänger einer Postsendung kann Dritte mit der Bearbeitung seiner Post beauftragen.


      • Das mag vielleicht laut PostG so sein und für die normale Post gelten. Aber §41 des PostG untersagt: "[...]Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten, die sich auf den Inhalt von Postsendungen beziehen[...]"
        Und aus dem BDSG ergibt sich das mit Sicherheit auch nicht. Im Gegenteil - nach §13 ergibt sich zumindest eine Informationspflicht gegenüber der betroffenen Person bezüglich des Empfängers der Daten.


      • iRollo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        @Klaus Trofob
        Am besten liest du dir die entsprechenden Rechtsvorschriften mal in Ruhe und vor allem vollständig durch. Dann wirst du es vermutlich auch verstehen. Dass du schon beinahe auf dem richtigen Weg ist, zeigt dein Kommentar... ;-)


      • Dann erleuchte er mich doch bitte. Wenn du die Rechtsvorschriften so genau kennst, sollte es doch ein leichtes sein, hier die zutreffenden §§ benennen zu können.


    • Ich bin der Meinung, man verstößt automatisch gegen Verschwiegenheitsklauseln, die in vielen Arbeitsverträgen rumlauern.


  • iRollo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    > "Es gibt Post, die man unter Einhaltung einer Frist beantworten muss. Verstreicht die Frist, drohen Mahnungen und ähnlich teure Konsequenzen"
    Könntest du bitte konkretisieren, an welche Postsendungen du dabei denkst? Danke.

    > "Neu am Digitalkasten ist also nur ..."
    Neu ist da überhaupt nichts. Das gab es schon lange vor der Firmengründung dieses Digitalkastendingsbums. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich hierbei nicht mal ein richtiges Startup, sondern eher um eine stinknormale Firmengründung (Anfang 2017).

    > "Beim Konkurrenten E-Post dürft Ihr digitalisierte Briefe nur nach Hause schicken lassen"
    Das stimmt nicht. Bei E-Post kann man sie auch an eine alternative Adresse oder an eine Packstation versenden lassen.

    > "Wenn ich meine Zieladresse in Italien angebe, wird das sicherlich teurer"
    Ja. Dann musst du für jedes Päckchen das entsprechende DHL-Auslandsporto extra bezahlen (zzgl. zu den übrigen, hohen Digitalkasten-Gebühren).

    > "Leute [...] länger als zwei Wochen nicht an ihren Briefkasten kommen [...] diese Zielgruppe wird anscheinend immer größer"
    Oder auch nicht. Sowas kann man sich aber auch einreden, wenn man für ein Produkt bzw. eine Dienstleistung Werbung machen möchte.

    > "Eine feste Wohnadresse mit einem Briefkasten passt nicht mehr in einen entsprechenden Lebensentwurf"
    Das trifft auch wieviele Bundesbürger zu? Auf 10 oder auf 12?

    > "Das Kundenfeedback sei bislang durchweg positiv, versichert mit Laum"
    Ja nee, is klar! Was soll er denn auch sonst sagen? Soll er sagen, dass alle Kunden unzufrieden sind und dass er davon abrät, seine Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, oder was? Hallo?! Aufwachen!
    Eine kleine Recherche im Internet ergibt allerdings ein ganz anderes Bild über dieses Digitalkastendingsbums. Viele Bewertungen sehen jedenfalls überhaupt nicht rosig aus und einige "vernichtende" Rezensionen findet man auch. Von einem "durchweg positiven" Kundenfeedback kann also absolut nicht die Rede sein.

    Bei diesem Digitalkastendingsbums verspricht man übrigens, dass die Post "100 % anonym" digitalisiert wird.
    Auf den einzelnen Arbeitsschritt der Digitalisierung mag das vielleicht zutreffen. Allerdings sagt das nicht aus, dass die Post auch während der gesamten Bearbeitung zu 100 % anonym -also ungelesen- bleibt.
    Bei der Konkurrenz gibt man wenigstens öffentlich zu, dass eine Kenntnisnahme von Inhalten der Postsendungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Bei Digitalkastendingsbums findet man das aber komischerweise nicht. Warum nicht?

    Fazit: Mal wieder eine ziemlich schräge Werbeanzeige mit Fehlern und einigen völlig an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Leider auch nicht also Werbung markiert.


    • Tenten vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Naja, zum Beispiel Rechnungen haben ein Zahlungsziel. Vorladungen vor Gericht sollte man tunlichst auch nicht ignorieren.

      Zu den 10 bis 12 Personen kann ich nur sagen, dass ich da bereits mehr kenne, nämlich etwa 80 bis 90. Und das sind jetzt nur welche, die ich persönlich kenne und ich bin da wahrlich kein Maßstab. Das sind alles Fotografen, Kameraleute, Filmschaffende, Musiker, Schauspieler oder Models, die beruflich ständig unterwegs sind und auch mal mehrere Monate am Stück nicht zuhause sind. Und davon gibt es in Deutschland wirklich jede Menge.


      • Nützt Dir nur nichts wenn die Briefe verschwinden, oder erst 14 Tage später in der App zu lesen sind. Ein Menschlicher Helfer ist da besser. Also die Post zu einer vertrauenswürdigen Person schicken, der man auch Vollmachten erteilt.


      • iRollo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        @Tenten:
        Zitat: "... zum Beispiel Rechnungen haben ein Zahlungsziel. Vorladungen vor Gericht sollte man tunlichst auch nicht ignorieren".
        Das weiß ich doch, aber ich wollte wissen, woran der AUTOR beim Verfassen des Artikels konkret gedacht hat ;-)
        Gerichtsvorladungen werden z.B. nicht nachgesandt - genau da fängt das "Problem" nämlich an. Bei Digitalkastendingsbums und ähnlichen Anbietern würde Gerichtspost u.ä. gar nicht ankommen.
        Welche Rechnungen in den nächsten Monaten eintrudeln, sollte man eigentlich im Blick haben und bereits vor einer längeren Abwesenheit irgendwie regeln, damit man nicht in Verzug gerät.
        Mir fehlen einfach echte Argumente, die für die Nutzung eines solchen digitalen Briefkastens sprechen würden.

        "Zu den 10 bis 12 Personen"
        Ja okay, bei solchen Berufsgruppen kann ich das nachvollziehen, aber bei "Otto-Normal-Bundesbürgern" eher nicht.


      • <<< Mir fehlen einfach echte Argumente >>>
        Die fehlen mir bei vielen Dingen. Mir fehlen z.B. echte Argumente die für HD-TV, 3D-TV, 4k-TV, HD-Voice (bei Telefonie) etc. sprechen. ;-)

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