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2 Min Lesezeit 9 Kommentare

Digital Key 1.0: Das Smartphone wird zum Autoschlüssel und Google ist nicht dabei

Für den guten alten Autoschlüssel sind die Tage gezählt und er soll durch das Smartphone ersetzt werden. Dazu hat das „Car Connectivity Consortium“, zu dem führende Autohersteller wie Audi, BMW, GM und Hyundai, aber auch Smartphone-Hersteller wie Apple, Samsung und LG gehören, nun einen einheitlichen Standard verabschiedet.

Den Haustür-Schlüssel ersetzen ist kein Problem, denn Lösungen wie solche von Nuki lassen sich ganz einfach auf ein vorhandenes Zylinderschloss anbringen und schon hat man diese „digitalisiert“. Bei einem Auto sieht es schon ganz anders aus, denn der Autoschlüssel sperrt nicht mehr nur mechanisch die Tür auf, sondern beinhaltet bei modernen Fahrzeugen einen RFID-Chip, mit dem die Wegfahrsperre freigeschaltet wird.

Da das Smartphone mittlerweile zu einem Alltagsgegenstand geworden ist und wie ein Schlüsselbund immer mitgeführt wird, liegt es nahe die Funktionen eines Autoschlüssels auf das Smartphone zu bringen. Aber damit nicht jeder Hersteller seine eigene Suppe samt Spezifikationen kocht, haben sich Autohersteller wie BMW, die Volkswagen Gruppe, Mercedes Benz und General Motors mit Smartphone- und Technologie-Konzernen wie Samsung, Apple und Huawei im Car Connectivity Consortium zum Projekt Digital Key zusammengeschlossen. Mit der Version 1.0 der Spezifikationen für den digitalen Autoschlüssel steht nun ein erster einheitlicher Standard fest. In diesem ist verankert, dass das Smartphone via NFC als digitaler Autoschlüssel genutzt werden kann. Da die Kommunikation über diese Technologie nur über eine relativ kurze Distanz möglich ist, gilt das als Sicherheitsfeature.

Ein digitaler Autoschlüssel hat aber noch einen weiteren Vorteil, denn es lässt sich komfortabel auf mehreren Smartphones, z.B. für weitere Familienmitglieder freischalten. Nie wieder muss man in der Familie fragen, wo der Autoschlüssel ist. Neben Familien würden Car Sharing und Autovermieter von einem digitalem Autoschlüssel profitieren, selbst ohne Online Verbindung zur Zentrale würde der authentifizierte digitale Schlüssel noch funktionieren. Die verabschiedete Version 1.0 ist nur der Anfang und die Grundlage. Schon im 1. Quartal 2019 soll die Version 2.0 verabschiedet werden. Vielleicht entscheidet sich Google bis dahin doch noch mit in das Consortium mit einzusteigen, denn bisher zählt das Unternehmen von Alphabet Inc. noch nicht zu den Mitgliedern.

Wenn Ihr nicht solange warten wollt bis die ersten Autos mit dem Smartphone entsperrt und gestartet werden können, dann schaut Euch doch einmal die fünf App-Empfehlungen für Autofahrer von unserem Partner 1&1 an. Bestimmt ist eine App für Euch dabei.

Quelle: CCC

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9 Kommentare

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  • Steckt mir persönlich alles noch zu sehr in "digitalen Kinderfüßen"...die Hersteller schaffen es ja nicht mal, einen sicheren keyless Entry Funk zu generieren...*kopfschüttel


  • Max vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kann heute schon meine Mercedes mit dem Smartphone auf und zuschließen, allerdings habe ich das ganz bewusst abgeschaltet, das es meines Wissens über die Remote online Verbindung läuft und so,it mir persönlich zu unsicher ist.

    Generell würde ich wenn es über NFC geht und vernünftig abgesichert ist positiv gegenüber stehen.


  • Noch mehr Sicherheitslücken.
    Datenschutz?
    Diese Person fährt mit folgendem Auto, zugelassen auf jene Person, um soundso viel Uhr, im Zeitraum xy hier und dort hin.
    Ne ne, das lassen wir mal lieber.


  • Als Alternative zum Autschlüssel ohne diesen abzuschaffen, finde ich es okay, als kompletten Ersatz aber ungeeignet.


  • Maik vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Hervorragend, verstehe nicht warum es das nicht schon längst gibt.


  • Lefty vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Und wenn ich es mal nicht schaffe meinen "Autoschlüssel" täglich aufzuladen, mach ich n langes Gesicht, wenn ich irgendwo mit dem Auto stehe und das Smartphone sagt bye bye, oder was?


    • Maik vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Naja, ich denke da wird es immer noch einen "Notschlüssel" geben. An sich ist die Idee sehr zu begrüßen.


  • Man kann ja jetzt schon einiges über Smartphone steuern kenne ich von Opel und finde Mehrwert eher gering.


  • Und dann gibt's Ärger mit den Versicherungen wenn die teure Karosse gestohlen oder geknackt wird. Wenn die Hersteller es noch nicht mal hinbekommen nach zig Jahren, daß man den Funkschlüssel nicht auslesen kann dann ist Ärger vorprogrammiert.

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