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Digital-Analog-Wandler: Die Rettung für audiophile Android-Nutzer naht

Wer seine Musik auf einem iPod, iPad oder iPhone hat und sie in besonders hoher Qualität genießen will, greift zu einem Digital-Analog-Wandler, kein Problem. Android-Fans haben diese Möglichkeit leider nicht. Doch mit dem KUNLUN E18 ändert sich das schon bald.

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FiiO E18 Kunlun 1
Der erste Digital-Analog-Wandler für Android-Systeme / © Fiio

Die digitale Musik der MP3-Generation hört sich bei weitem nicht so hochklassig an wie eine gute alte Vinylscheibe. So sehen das zumindest Musikliebhaber. Ihre Begründung: Der in den kleinen Smartphones oder MP3-Playern verbaute Soundchip wandelt die digitalen Signale nur in unzureichender Qualität analog um. Aber was tun, wenn man audiophil ist und die Musik ausschließlich auf dem Android-Smartphone lagert? Jetzt gibt es einen Hoffnungsschimmer, den KUNLUN E18 von Fiio.

Analoger Musikgenuss für Android-Fans

Dabei handelt es sich um einen portablen Digital-Analog-Wandler (DAC) beziehungsweise Kopfhörerverstärker, der via USB mit dem mobilen Abspielgerät verbunden wird. Geschäftsführer Nils Makossa vom Händler NT Global Distribution, der das Gerät nächsten Monat auf der “High End”-Messe in München vorstellen wird, sagte uns, dass er keinen anderen portablen oder stationären DAC für Android kennt. Die Wandler, die wir im Anschluss recherchiert haben, funktionieren tatsächlich nur in Kombination mit Apple- und Windows-Geräten.

Natürlich bestünde die theoretische Möglichkeit, das Problem mit dem Betriebssystem per App zu lösen. Denn grundsätzlich lassen sich alle DACs ja an jedes USB-fähige Abspielgerät anschließen. Da sie aber auf dem Plug-and-Play-Prinzip basieren, erkennt das Zielsystem sie nicht, auch wenn sie korrekt angeschlossen sind. Solche Apps sind uns aber bisher nicht bekannt, weshalb bisher alles von der Wahl der richtigen Hardware abhängt

FiiO E18 Kunlun klein
Das Smartphone als HiFi-Anlage? Das verspricht der Hersteller / © Fiio

Preis: Kampfansage an die Konkurrenz

Der KUNLUN R18 wandelt Audiosignale, zum Beispiel eine MP3, um und erreicht dabei eine Auflösung von bis zu 96K/24Bit. Das ist natürlich abhängig von der Qualität der Quelldatei. Zum Vergleich: Die Audioauflösung der handelsüblichen CD liegt bei 44K/16Bit, also deutlich darunter.

Ein wichtiger Punkt: Viele DACs haben ordentlich gepfefferte Preise. Wer beispielsweise den portablen Fostex HP-P1 haben will, kommt unter 600 Euro nicht davon. Der stationäre Nuforce UDH 100 ist ähnlich teuer. Und nochmals: Beide Geräte spielen keine Audiodateien von Android-Geräten ab! Für den KUNLUN E18 hingegen wurde uns vom Händler ein Preis von etwa 170 Euro versprochen. Im Juni diesesn Jahres soll das Teil in Deutschland erscheinen.

KUNLUN
Die Maße des KUNLUN E18 sind noch nicht bekannt / © Fiio

Ballast oder Mehrwert?

Leider sind bisher keine Maße oder Gewichtsangaben zu bekommen. Das ist schade, denn zumindest für den Einsatz unterwegs spielen diese Faktoren schon eine Rolle. Schließlich müsst Ihr dann ein Extra-Gerät in der Tasche tragen und das möglichst nahe am Smartphone/Tablet, da beide mit einem Kabel verbunden werden müssen. Wer also Abspielgerät und DAC mit sich trägt, muss das beispielsweise in einer Hosentasche tun. Das heißt, er trägt in Punkto Maße und Gewicht in der Regel mindestens “ein zweites Smartphone” mit sich rum, davon ist erfahrungsgemäß auszugehen. Für den Einsatz zu Hause ist das natürlich nicht relevant. Und wer im Zug sitzt und beide Geräte während der Nutzung ablegen kann, wird auch kein Problem haben.

Viele gute Kopfhörer haben bereits Digital-Analog-Wandler eingebaut. Sie brauchen aber bereits ein entsprechend starkes Ausgangssignal, um Musik in einer ordentlichen Lautstärke wiedergeben zu können. Gleiches gilt für verschiedene Abspielgeräte wie Computer. An die Leistung eines externen DACs kommen diese aber in der Regel nicht ran.

Wir sind schon mächtig gespannt hier! Ihr auch?

(Fotos: Fiio)

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36 Kommentare

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  • Wer einen Custom In-Ear Hörer (CIEM) besitzt, trägt seine Musik regelmäßig losless auf dem Handy mit sich rum. Verbreitete CIEMs sind beispielsweise von Vision Ears, JH Audio oder immer noch von Logitech ähh meine natürlich Ultimate Ears. Preislich liegen die Top Modelle mittlerweile bei deutlich über 1.000 Euro, nur zur Einordnung.

    Das Problem ist, dass diese Hörer mit 4 bis 16 Treibern pro Seite sehr niederohmig sind. Zumindest ein Galaxy S3 klingt an den Hörern schlichtweg schlapp und schafft auch keine hohen Lautstärken.

    Ein externer DAC mit logischerweise hochwertigem Verstärker klingt um Welten besser und reizt dann eben nicht nur 20% des Hörers aus, sondern bis zu 100%.

    Warum das sonst noch kein Hersteller softwareseitig gelöst hat (oder doch?) ist mir allerdings ein Rätsel. Einen externen DAC analog über ein Chinch Kabel vom analogen Kopfhörerausgang zu speisen ist nur eine Notlösung, die allerdings schon deutlich besser funktioniert, als ohne den externen Verstärker.

  • Mit was für einem Mist man doch Geld verdienen kann heutzutage...
    Holt man sich das Teil, hat man ein riesen Klotz und unötige Kabel in der Tasche xD
    Da hör ich doch lieber Zuhause Musik auf ner gescheiten Anlage :)

  • Möchte nur mal anmerken, dass nicht alle DAC in Smartphones schlecht sind.
    Das S1 und S3 haben hardware-seitig eine sehr gute Soundkarte verbaut, jedoch ist die Software von Samsung totale Grütze.

    Deswegen gibt es Voodoo Sound für das S1. Unbedingt ausprobieren, wer es noch nicht getan hat. Siehe Play Store.

    Leider gibt es Voodoo Sound derzeit aber noch nicht für das S3 und wahrscheinlich auch nie (Siehe Exynos Geschichte).

  • Nur zur Info:
    Ich hab das Ding schon für 139,- gelistet gesehen.

  • Hallo Jupp..

    kurz zum Begriff DAC:

    DAC = digital analog converter
    D/A Wandler = digital analog wandler

    Bei dem Begriff DAC handelt es sich also um die englische Abkürzung für das deutsche Wort D/A Wandler. Mit Marketing hat das leider nichts zu tun.

    Das ein D/A Wandler aus einer schlechten MP3 nicht mehr rausholen kann ist sicherlich auch jedem klar. Jetzt haben jedoch auch Menschen mit höheren Ansprüchen als MP3 die Möglichkeit Ihre Musik unterwegs vernünftig zu hören. Die in Smartphones verbauten Soundchips leisten einfach nicht viel. Das ist Tatsache. Hochohmige Kopfhörer kann auch kein Smartphone vernünftig antreiben. Mit einem solchen Gerät wird das jedeoch ebenfalls möglich. Ich verstehe eure Abneigung nicht. Ihr müsst es ja nicht kaufen.

    Wer jedoch unterwegs gerne FLAC hört und einen guten Kopfhörer antreiben möchte, kommt an so einem Gerät nicht vorbei.

    Viele Grüße
    Rudi

  • @Jupp S.
    Dazu: +++

    Aber das Thema "Audiophil" ist eh eines für sich. Mir stellen sich da immer die Nackenhaare auf. Wenn man immer so mitbekommt, was Leute so alles meinen zu hören, obwohl halb taub. Autsch.

    Oder so Gags, das plötzlich 1m Kabel für 1000,- her müssen, weils das bringt. Natürlich mit Laufrichtung (Häää ??). Oder der letzte Schrei, das man Kabel "einbrennen" muss. Kein Scherz. Gibt Firmen die das anbieten, zig Stunden ein Kabel mit entsprechender Musik zu "bespielen", damit dann die Bandbreite optimal ist ... *hüst*

    Da mein Kopfhörer, ein Parrot Zik, über BlueTooth mit meinem Note 2 verbunden ist, dachte ich auch schon daran, das BlueTooth mal zum "Einbrennen" einzuschicken ;-))))))))))))))))))))))))))))))

  • Ich finde es echt lustig, wie hier der "DAC" als eigene Geräteklasse dargestellt wird. Jemand der nicht richtig versteht, was das Ding eigentlich macht (und nach den Kommentaren hier, gibt es da einige), könnte glatt meinen, dass so ein "DAC" etwas ist, was noch gar nicht in seinem Handy drin steckt, wodurch es natürlich eine unheilmiche Bereicherung darstellt.
    Aber so ein "DAC" steckt schon in jedem Handy drin. Ganz einfach da unser Gehör nicht in der Lage ist digitale Signale zu verarbeiten.
    Im Endeffekt ist es nur eine Soundkarte, aber "DAC" hört sich natürlich viel besser an. Hallo Marketing :D

    Die Auflösung von dem Gerät erinnert mich aber schon an verschiedene professionelle Soundkarten.
    Wenigstens wurde im Artikel nicht versäumt darauf hinzuweisen, dass selbst schon die Auflösung einer CD weit darunter liegt. Dass die Auflösung einer MP3 (oder andere Formate die man üblicherweise auf Smartphones nutzt) noch ein ganzes Stückchen tiefer liegt, wurde denke ich mal nicht mehr erwähnt, weil dies ja selbstverständlich ist.
    Wenn das bereits erkannt wurde, wundert es mich aber, dass das Fazit von diesem Artikel nicht war, dass das Ding einfach nur total überdimensioniert ist und dadurch auch rausgeworfenes Geld. Ganz egal ob es noch teurere Geräte gibt.
    Wenn ich auf eine Ente Breitreifen (DAC) aufspanne, den Motor (Dateiformat) aber nicht austausche, dann wird sie dadurch auch nicht schneller.
    Im Endeffekt ist das ganze Gerät, genau wie die Bezeichnung als "DAC" anstatt schlicht als "Soundkarte", nur ein großer Marketingtrick.

    Aber am Ende wird es wahrscheinlich niemand merken, da man die sicher erhöhnte Ausgangsleistung (im Sinne von Lautstärke, nicht Qualität) subjektiv erst mal als Klangverbesserung wahrnimmt.
    Das währe dann aber auch mit einem ganz normalen Kopfhörerverstärker mit analogem Eingang möglich gewesen. Also ohne zusätzlichem DA-Wandler der wieder unnötig Geld kostet.

    Da wo es im mobilen Bereich wirklich Sinn machen würde die Audio-Auflösung zu erhöhen, währe am Audio-EINgang und nicht am AUSgang. Also ein AD-Wandler und nicht ein DA-Wandler. Am besten auch noch mit XLR-Eingang mit Phantospeisung.
    Dann könnte man mit zusätzlichem Mikrofon das Smartphone nämlich als Handheldrecorder nutzen. Bei der Aufnahme wird die Auflüsung ja erst bestimmt und man hat nicht das Problem mit minderwertigen MP3s.
    Für IOS-Geräte gibt es auch schon von Firmen wie Tascam solche Geräte, für Android hab ich aber noch keins gesehen.

  • Danke für den Tipp!

    Leider hat im Bereich Soundchip Apple wirklich deutlich die Nase vorne (alleine schon eine fast 0 ohmigen Audioausgang). Hab schon mal einen Blindtest zwischen einem S3 und einem iPhone 4 durchgeführt, immer das gleiche Lied (Flac und Apple Lossless). 3x zwischen 90 und 100% richtig gelegen spricht eine deutliche Sprache in der Wiedererkennung, subjektiv würde ich behaupten kam das Galaxy sehr kraftlos rüber.

  • Ich merke einen Unterschied zwischen iPhone 4 und iPad (3). Das iPad hat einen viel kräftigeren Klang, meine ich. Icwürde mir gerne mal so einen Verstärker kaufen, aber 50€-100€ sind sehr viel und ob's einer für 20€ bringt weiß ich nicht

  • Seit meinem Abstecher zum iPhone4 bin ich fest davon überzeugt, dass Unterschiede zwischen den verschiedenen Smartphones auch bei den komprimierten MP3 Quellen teilweise deutlich hörbar sind. Ich hatte beim iPhone4 den Eindruck, dass der Klang über Bluetooth sogar besser war.
    Unterwegs gebe ich mich auch mit einem Paar In-Ears von Sennheiser zufrieden. An den meisten Smartphone klingen die ordentlich. Da spielt eben auch die Mobilität eine grosse Rolle.
    Vergleichbar mit guten Kopfhörern an einem hochwertigen Kopfhörer-Verstärker ist das ganze allerdings nicht.

  • Hm...
    Ich habe einen fiio e7 und kann nur sagen: Klasse! Diese Firma weiß, was sie tut, und ich gehe davon aus, dass das neue Gerät seine Versprechungen zumindest großteils erfüllen wird.

  • Richtig! Er soll ja nicht MP3's auffrischen sondern die flauen, verbauten Verstärkerchips im Smartphone ersetzen! Mit guten Kopfhörern hört man einfach den Unterschied zwischen Home-Receiver und Handy bei gleicher Musik. Coole Sache sowas, werds mir fürs Auto holen und mit dem DSP koppeln ;)

  • Ich glaube ihr versteht den Kern der Sache nicht.
    Das Gerät behauptet nicht, aus einer schlechten (da komprimierten) MP3 Dinge herauszuholen, die sie gar nicht bietet, also aus 100 % einfach 150 % zu machen, sondern bei der Ausgabe der Dateiqualität, die gegeben ist, am ehesten zu entsprechen.
    D.h. ein Smartphone schafft z.B. durch die Onboardmittel 60 % der Qualität herauszuholen und wieder zu geben und dieses Gerät eben 80 oder 85 %.
    Also nicht aus 100 % mach mehr, sondern diese 100 % überhaupt zu erreichen ist das Ziel, denn das tun Smartphones (angeblich) nicht.

  • Moderne Smartphones unterstützen heute doch eine Vielzahl von komprimierten und unkomprimierten Audioformaten und fast immer wird die digital vorliegende Musik dann über die analogen Kopfhörer-Ausgänge konsumiert. Komprimiert wird ja in der Regel um Platz zu sparen und heute gibt es zur MP3 reichlich leistungsfähigere verlustbehaftete Alternativen wie z.B. AAC usw. Möchte man also auch unterwegs eine größere Auswahl seiner Musik mitführen, dann geht an der Kompression nunmal kein Weg vorbei. Zudem benötigt man mobile Hardware aus dem oberen Preissegment, da nur diese genügend Platz für ausreichend unkomprimierte Musik bietet. Aktuell sind max. 64GB interner Speicher plus 64GB extern (z.B. mit MicroSDXC) möglich. 128GB reichen dann für knapp 190 Audio-CDs (2 bis 3000 Songs) oder 32768 komprimierte Audio-Dateien mit jeweils 4MB. Das Verhältnis zwischen Quantität und Qualität kann also jeder ganz individuell bestimmen, einzig der verfügbare Speicher ist hier doch das Limit. Audiophil oder eher Plätscher-Musik-Fanatiker, es ist für jeden Geschmack etwas dabei...

    Meine Meinung.:
    Besteht die Möglichkeit digital vorliegende Musik auch digital zu den jeweiligen Schallwandlern zu transportieren, dann gewinnt dadurch jedes Audio-Format, sogar die steinzeitliche MP3. Für musikalische Untersützung beim radeln zur Arbeit genügt mir jedenfalls die Qualität des Kopfhörer-Ausgang meines Mobil-Geräts im Zusammenspiel mit mittelmäßigen Sennheiser-InEars. Zuhause möchte ich gern etwas mehr akustische Qualität und bevorzuge digitale Verbindungen zu meiner Sourround-Anlage...

    Der KUNLUN E18 ist, so wie ich das nun erkennen kann, die Bilder hier sind leider mau, ein reiner Kopfhörer-Verstärker ohne zusätzliche digitale Ausgänge, daher kommt er für mich so nicht in die nähere Auswahl. Gut finde ich allerdings das man das Teil zusätzlich als externen Akku verwenden kann...

  • Hallo zusammen,

    da wird einem ja schwindelig wenn man hier so einige Kommentare von Leuten liest die ganz offensichtlich den Sinn und die Funktion eines Digital Analog Wandlers nicht kennen.

    Dann leiste ich an dieser Stelle einmal Entwicklungshilfe ;-)

    Musikdateien die von CD, PC oder eben auch von einem Android Gerät kommen sind digital gespeichert und müssen um sie hörbar zu machen von digital zu analog gewandelt werden.

    Die im Großteil aller Smartphones verbauten Soundchips sind von schlechter Qualität und unterstützen nur eine sehr geringe Auflösung. Natürlich gibt es auch Smartphones die das besser können. Was aber kein Smartphone gut kann, ist dass antreiben von Kopfhörern mit einer hohen Impedanz. Schließe ich zum Beispiel einen hochohmigen Beyerdynamic Kopfhörer an ein Smartphone an, kommt es zu einem absolut unbefriedigendes Hörerlebnis. Der beste Kopfhörer bringt überhaupt nichts, wenn er nicht mit genügend Leistung angetrieben wird. Die richtig guten Kopfhörer haben alle eine Impedanz von über 32 Ohm und können somit von keinem Smartphone artgerecht angetrieben werden.

    Dieses Gerät ersetzt nicht nur die internen schlechten Soundchips der Smartphones und Tablets, es fungiert auch als Kopfhörerverstärker.

    Ich für meinen Teil bin sehr gespannt auf das Gerät und finde es gut das auch die Android Community nun mal was auf die Ohren bekommt ;-)

    Viele Grüße,
    Rudi

    • Hallo Rudi,
      endlich mal eine vernünftige Antwort. Ich bin durch die Suche nach meiner Problemlösung, nämlich guter Kopfhörer, aber kein Klang mehr und viel zu leise, eben auf diese Seite gestoßen. Ich habe meine In-Ear von Bose, da diese jetzt kaptt gegangen sind, gewechselt (jetzt Dr. Dree - auch wenn das kein High-End ist, aber für ´unterwegs´ ausreicht) und kriege aus meinen Tablett Sony Z2 (3 Monate alt) und Sony Handy Z1 (1 Monat alt) nicht das gewünschte Ergebnis. Das Ziel des Kulun soll doch nur sein, die interne schwache Leistung der Androidgeräte zu verbessern. Und die Idee ist doch gut. Klar braucht man sich keine Gedanken machen bei einer schlecht aufgenommenen mp3, da sind irgendwo Grenzen. Aber wer mit dem zufrieden ist, der interessiert sich auch nicht für eine Verbesserung, der hört schlecht aufgenommene mp3s, am besten noch mit den dazugelieferten In-Ears. Aber es geht eben auch anders. Und die Leute, die da sensibler sind, die werden angesprochen. Auch das man keinen Unterschied zwischen 128 und 320KB hört, wie in anderen Kommentaren beschrieben, stimmt nicht, oder ich habe besondere Ohren. Ich höre das sehr gut sogar. Gut, jede mp3 wird vor der Speicherung von mir ´behandelt um ein Optimum dieser zu erreichen. Des Weiteren ist bei mir auch angedacht meine Geräte mit meiner ´mobilen´ Teufelanlage (für Feten und Reisen) zu verbinden, und da ist der ´normale´ Kopfhörerausgang an den Geräten ein bisschen wenig. Leider gibt es von Teufel nur die Docking-Station für mein Ipod. Also bin ich froh, dass jemand ein Teil entwickelt hat, was ich sowohl in die Tasche stecken kann (was dann wohl der häuftigste Fall sein wird), wie aber auch die Möglichkeit diese mit anderen Systemen kombinieren zu können. EIne externe Soundkarte für die beiden Sonys habe ich noch nicht gefunden.
      Viele Grüße
      Frank

  • Zitat: "Viele gute Kopfhörer haben bereits Digital-Analog-Wandler eingebaut. Sie brauchen aber bereits ein entsprechend starkes Ausgangssignal, um Musik in einer ordentlichen Lautstärke wiedergeben zu können."

    Wieso braucht ein Digitaleingang ein entsprechend starkes Audiosignal? Die Power für die Lautsprecher müssen Geräte mit Digitaleingang wohl selbst aufbringen.

  • ... das finde ich klasse und bin sehr gespannt wie sich dieser gegen meinen noozy-player schlägt... sollte ja schon etwas besser klingen... kommt mir dann aber nur ins Haus, wenn das Preisleistungsverhältnis stimmt... danke für diesen Beitrag...

  • Was ist der Unterschied zu den seit längerem erhältlichen, mit Android kompatiblen USB Soundkarten (Inkl. DAC)? Diese gibt es sogar ins Kopfhörerkabel integriert.

    Lange Liste z.B. hier: http://www.droidforums.net/forum/android-forum/197454-enable-usb-audio-any-android-4-0-device-2.html#post2206801

    Werden mehr/alle Android Geräte unterstützt? (Die genannten Soundkarten benötigen soweit ich weiß Unterstützung durch den Soundchip des Smartphones)

  • Übrigens, der Artikel ist gut recherchiert und geschrieben. Meine Kritik gilt ausschließlich der Sinnhaftigkeit des Produktes.

    Nicht, dass das falsch verstanden wird.

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