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iOS first? Diese Top-Apps gibt es nur für Android

Android dominiert mit weitem Abstand den Markt und hüllt iOS in seinen großen Schatten. Das ändert nichts daran, dass Apples Betriebssystem den App-Markt im Prinzip noch immer beherrscht. Neue Apps erscheinen oft zuerst und teils gar exklusiv für iOS. Doch es gibt wichtige Ausnahmen, die so manchen iPhone-Nutzer ein wenig neidisch machen dürften. 

Ich suche gerade nach einer neuen beruflichen Herausforderung.
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Apple und Google: die Giganten auf dem App-Markt. / © ANDROIDPIT

Link Bubble

Apps sind das Web 3.0, wenn man so will. Die meiste mobile Internetaktivität findet in Apps statt, nicht im mobilen Browser. Dabei springen wir von einer Link-Insel zur nächsten, schleppen aber jedes Mal die letzte in Form eines neuen Tabs oder ähnlichen Ballastes mit uns mit. Und vor allem müssen wir bei jedem geklickten Link kurz warten. bis sich dieser öffnet, sei es in Form einer neuen App oder des Browsers. Link Bubble ändert das und lädt Links im Hintergrund, während es praktisch einen Chathead öffnet, in dem Ihr die geöffneten Seiten verwalten und am Bildschirmrand “parken” könnt. Das erleichtert das Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Inhalten auf dem kleinen Bildschirm. So erleichtert Link Bubble Viel-Surfern das Leben. Allerdings nur auf dem Android-Smartphone. Mehr Infos findet Ihr hier.

link bubble 2
So lassen sich die Bubbles verwalten (links), und so viel Wartezeit konnte ich während meines Tests sparen (rechts). / © Link Bubble, ANDROIDPIT
Link Bubble Install on Google Play

Firefox

Nicht jeder surft gerne in Googles Chrome-Browser, aber vermutlich ist auch nicht jeder iOS-Nutzer ein Fan von Safari. Firefox bietet sich seit jeher als gute Alternative an, hat allerdings bisher keine iOS-App im Angebot. Das liegt nicht daran, dass Firefox Apple nicht mag, sondern in den eigenen Worten an den “Einschränkungen von Apple”, die es den Entwicklern bisher unmöglich machen, den Browser für iPhones und iPads anzubieten. Firefox zeichnet sich durch seine Flexibilität aus, selbst die bevorzugte Suchmaschine lässt sich problemlos auswählen und  je nach Belieben wechseln. Auf dem Android-Smartphone.

firefox screens
Firefox auf dem Android-Smartphone./ © Firefox
Firefox: privat+sicher surfen Install on Google Play

FoxFi

Diese App macht das Android-Smartphone - und nur das Android-Smartphone - zum mobilen Router. Das Einrichten eines WLAN-Hotspots ist damit kinderleicht und erfordert weder Root-Rechte, noch einen speziellen Mobilfunkvertrag, der Tethering abdeckt. Auch der WPA2-Schutz des mobilen Hotspots ist gegeben. Verbindungen mit anderen Geräten sind über WLAN, Bluetooth und USB möglich. Es gibt eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version von FoxFi, letztere lohnt sich durchaus - für Android-Nutzer.

FoxFi (WiFi Tether w/o Root) Install on Google Play

Muzei

Kunstliebhaber und Freunde abwechslungsreicher Hintergrundbilder kennen Muzei sicher schon. Die App wirft jeden Tag ein neues Kunstwerk auf Euren Homescreen und macht dieses automatisch unscharf, damit das Bild auch tatsächlich als Wallpaper funktioniert und Eure Apps in den Vordergrund rückt. Die App ist kostenlos und sorgt für Klasse und Masse auf Eurem Smartphone. iPhone-Nutzer müssen auf diesen Schatz leider verzichten.

muzei wallpaper homescreen infos
Der mit Muzei verschönerte Homescreen (links) und Details zum Bild. / © AndroidPIT
Muzei Live Wallpaper Install on Google Play

Avast! Mobile Security

Ob sich ein Virenschutz fürs Android-Smartphone lohnt oder nicht, ist eine Frage, die die Lager spaltet. Wer sich dennoch sicherer fühlt, wenn er weiß, dass eine entsprechende Software über ihn wacht, ist mit Avast! ganz gut bedient. Unseren ausführlichen Test der App findet Ihr hier. Doch auch dieser Schutz gegen Viren und andere Malware ist - Ihr habt’s geahnt - für iOS nicht zu haben.

avast android nexus 4 teaser
Avast! Mobile Security schaut nach Malware und spendiert Euch eine Firewall. / © ANDROIDPIT
Avast Security & Booster Install on Google Play

Tasker

Auch Tasker gibt es vor allem deshalb, weil Android so offen ist, andere Betriebssysteme wie iOS oder Windows Phone erlauben keine so tiefen Eingriffe in die Grundfunktionen. Die App ist im Prinzip nichts anderes als ein Kommandogeber, der eine Aktion ausführt, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Das kann ganz simpel sein wie: Wenn der Kopfhörer angeschlossen wird, dann starte den Musikplayer; es geht aber auch komplexer, man kann zum Beispiel das Telefonprofil auf lautlos schalten, wenn man einen bestimmten Ort erreicht oder eine bestimmte Uhrzeit. Mit einem normalen Android-Telefon lässt sich Tasker gut nutzen, wer den vollen Funktionsumfang haben will, benötigt aber Root-Zugriff.

TAsker1
© AndroidPIT
Tasker Install on Google Play

ES File Explorer

Und hier sind wir beim nächsten Alleinstellungsmerkmal des Google-Systems: Der Android-Nutzer hat vollständigen Zugriff auf das Dateisystem, so wie man das von einem Desktop-Computer kennt. Allerdings braucht man eine Extra-App und eine der besten für diesen Zweck ist der ES Datei Explorer. Nahezu alle bekannten Dateibefehle werden in einem übersichtlichen Interface aufbereitet: Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, etc. Extras wie eine Anbindung an Cloud-Speicherdienste oder ein spezieller Root-Modus sind ebenfalls an Bord.

es file explorer
© AndroidPIT
ES Datei Explorer Install on Google Play

Friday: Automated Journal

Für manche Mensche dürfte diese App ein Alptraum sein, andere finden sie bestimmt ganz praktisch - dass sie Google gefällt, steht außer Frage. Es handelt sich hier bei Friday: Automated Journal um einen persönlichen Assistenten, der im Hintergrund alles aufzeichnet, was man in seinem Leben (und mit seinem Smartphone/Tablet) tut: Die Orte, wo man sich aufhält, die Musik die man hört, die Beiträge, die man in sozielen Netzwerken teilt. Später kann man an einen beliebigen Punkt auf dem Zeitstrahl zurückkehren und sich genau anschauen, was man damals gemacht hat.  

Friday Install on Google Play

AirDroid

Der Remote-Desktop für das Android-Smartphone. AirDroid erlaubt den Zugriff auf das Gerät von jedem Computer aus über den Internet-Browser. Man kann Dateien austauschen und sogar Nachrichten vom Computer aus via Smartphone verschicken. Apps können außerdem installiert und deinstalliert werden, und es ist möglich, die Daten auf dem Telefon zu löschen, wenn es verloren gegangen ist oder gestohlen wurde. 

airdroid sms
© AirDroid
AirDroid: Fernzugriff & Daten Install on Google Play
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Top-Kommentare der Community

  • troopers 05.11.2014

    Unter Top Apps verstehe ich aber was anderes....

  • Stefan R. 05.11.2014

    eine Hotspot Funktion hat doch mittlerweile jedes Android Smartphone standard mit an board oder?

  • Frank K. 05.11.2014

    Wie wäre es mal mit einer Liste, die wirklich Android-first Apps auflistet? Denn diese Liste müsste heißen "Apps, die aufgrund der Systemeinschränkungen unter iOS nicht möglich sind". Demnach gibt es bei diesen Apps gar nicht die Möglichkeit, für iOS first zu entwickeln. Mich würde mal interessieren, welche Apps wirklich für Android zuerst erscheinen.

  • Komplize 05.11.2014

    Das sollen Apps sein, die iOS-User neidisch machen? Klingt eher nach Bewältigung von Minderwertigkeitskomplexen.

    Bei Herstellern hätte ich dafür ja noch Verständnis, da Apple von den Gewinnen in der gesamten Mobiltelefonbranche unglaubliche 86 Prozent allein für sich verbucht - trotz geringeren Marktanteils bei den Stückzahlen.

    Aber warum diese Komplexe auch bei den Usern? Ja, ich weiß, würde man auflisten, was es alles bei iOS und nicht bei Android gibt (insbesondere für Tablets), flössen Tränen. Trotzdem: Bitte etwas mehr Stolz!

  • Zeronix 05.11.2014

    Warum soll denn Avast eine Top App sein?

    Ich warte schon auf die ersten Ios'ler, die sich über solche News und Apps kaputt lachen.
    Und das mit recht.

54 Kommentare

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  • Für mich fehlt hier noch der Moon+ Reader und für Linux mit KDE Desktop noch KDE connect.


  • Bei Top-Apps sollte auf jeden Fall noch LectureNotes erwähnt werden.
    Diese App ist ein wahres Wunderwerk für die Uni.
    Zum mitschreiben, Notizen in Folien machen, zeichnen, skizzieren etc gibt es keine besser App! Vor allem mit aktivem stylus (z.B. Note 10.1) lässt es sich perfekt nutzen. Man kann einstellen, dass nur der Stift erkannt wird und somit die komplette Hand auf dem Tablet ablegen. Außerdem kann man mit dem Button schnell zwischen Radiergummi, Folien bewegen und Stift wechseln.
    Alle PDFs lassen sich importieren und die bearbeiteten Dateien auch wieder als PDF exportieren.
    Sehr sehr gute App!

    (und gibt es nicht für iOS)


    • Notability, GoodNotes, PaperDesk etc. sind Apps fürs iPad, die einen ähnlichen Funktionsumfang haben. Viele Apps auf dem iPad arbeiten hier mit einem Zoomfeld, sodass man seine Hand auf dem Tisch liegen hat nur nur die unteren 25% zum Schreiben verwendet. Es gibt ja durchaus inzwischen feine Stifte für alle Tablets (mit ausreichend fein aufgelösten Touchscreen) z.B. den JotPro (Vorwarnung: den JotPro nur mit Displayschutzfolie verwenden... man ließt, dass er Kratzer machen soll), den iInk von Cregle oder den FinePointStylus von Lynktec.
      Notability hat gegenüber LecturesNotes auch mehrere Vorteile: Die pdf-Datei bleibt als Text/Bild erhalten (dort kann man die ursprüngliche pdf nach Stichworten durchsuchen, LectureNotes generiert nur eine Bild-Datei). Die Notizen sind als feste Linien eingebunden, sodass man genau diese Linien einzeln löschen kann - ebenso lassen sich die Notability-pdfs unverpixel bei einem Zoom von 6400% unverpixelt lesen. Notability besitzt auch eine Mac-App, sodass man die Notizen über die iCloud synchronisieren kann und auf beiden System bearbeiten kann.
      LectureNotes hat dafür zusätzliche Elemente, z.B. Pfeile und andere Geometrieobjekte - allerdings ist die Bedienung zu Beginn auch eine Wissenschaft für sich, da man sehr, sehr viel einstellen kann.
      Die Dateiverwaltung ist bei beiden unterschiedlich: LectureNotes nutzt ja Ordner und Überordner, Notability nutzt eine Seitenleiste mit Themen und Kategorien. Je nach Nutzerverhalten ist das wohl Geschmackssache.
      Ich hatte ja leider sehr großes Pech mit meinem Note 10.1 2014e und bin nun auf das iPad Air 2 umgestiegen: Die Vorteile überwiegen eindeutig, da man viel mehr Apps hat, die Notizen mit Notability durch das Zoomfeld viel ordentlicher aussehen und man sehr viel internen Speicher hat.
      LectureNotes ist eine sehr gute und praktische Notizapp, die aktuell jede andere auf Android in den Schatten stellt. Allerdings gibt es eben sehr viele, ebenfalls sehr gute Alternativen für das iPad, sodass kein iPad-Nutzer LectureNotes vermissen wird.


  • @Schwedenbomber
    Der Massenspeichermodus ist bei aktuellen Androidversionen auch nicht mehr vorhanden lediglich MTP geht.


  • Und die wichtigen Apps kommen noch immer auf IPAD und dann vielleicht auf Android ( habe Android Tablet und Note 4) Office und die neuen Adobe Apps. Leider dachte schon deshalb ab und zu auf Apple auf demTablet Sektor umzusteigen die Produktiven Apps kommen auf IOS


    • Ohne jetzt eine heiße Diskussion anzufachen, aber das iPad Air ist für 370€ das mit Abstand beste Tablet. Bis heute kommt da kein anderes Tablet dran, erst recht nicht bei diesem Preis. Design, Verarbeitungsqualität und App-Exklusivität sind unerreicht.


      •   44

        Das ist richtig. Und im Vergleich zum iPhone ist das iPad auch nicht wirklich teurer als die Konkurrenz. Und was das Angebot an Apps angeht ohnehin ohne Konkurrenz - hochskalierte Android-Apps waren vielleicht 2010 noch hinnehmbar, aber mittlerweile einfach völlig inakzeptabel.


  • Öffi fehlt mir da noch in der Liste.


  •   23

    Tasker ist das einzige! Programm wo man neidisch werden könnte, die anderen sind teilweise schlechte Scherze... Hotspot Funktion ist in iOS inbegriffen, natürlich gibt es dafür keine Apps... AntiVir Software, ich bin froh das ich sowas nicht benötige. Und die anderen Apps lassen sich leicht ersetzen oder man kann gerne auf sie verzichten.

    Über einen FileManager lässt sich streiten. Es gibt Apps am PC womit man in den Ordnern rumpfuschen kann, jedoch sehe ich keinen Mehrwert. Und als USB Stick kann man das iPhone immer noch nutzen.


  • Seriesguide gibt es nicht für iOS?

    Versuche dein iOS Gerät als Massenspeicher zu verbinden...


  •   32
    Apo 06.11.2014 Link zum Kommentar

    Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber hat nicht mittlerweile jedes Android Handy eine Hotspot-Funktion?


    • Dachte ich eigentlich auch. Aber wenn nicht. Dann ist es echt traurig.


    •   19

      Glaube ich schon, denn ich glaube Hotspot funktioniert auch mit den Wlan-Modul, oder? Und da fehlt dann nur die App, die bestimmt auch in Play Store gibt:)


  • Das friday klingt gut


  • Tiny Troopers Alliance ist ganz nett wird aber erst nächstes Jahr für Android kommen.


  • das soll es sein? ein Antivirus Programm? ja braucht man wohl bei Android...
    Firefox? ne danke braucht doch kein Mensch aufm Smartphone.
    etc....
    Naja und viele andere Apps die Android nicht bietet...
    Grün werden IOS Benutzer hierbei nicht vor Neid wohl eher im Gegenteil ;-) zumindest kann ich das von mir behaupten.

    So long


    •   32
      Apo 06.11.2014 Link zum Kommentar

      Sprich für dich, Junge. Ich nutze Furefox seit Stunde Null und zur Sicherheit auch Avast. Das fehlen von Apps in der Qualität von Apple juckt mich nicht. Android gleicht das mit seiner mächtigen Personalisierungs Möglichkeit aus. Nie im Leben kaufe ich ein Handy vom Fallobst. Wenn, dann nur Tablets. Für 700€ kann ich mich auch selber verarschen

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Alles klar!