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Einfacher und schöner: So gut wird das neue Material Design

Matias Duarte, Androids Design-Chef und Experte für ausgefallene T-Shirts, hatte natürlich auch einen Auftritt im Rahmen der Goole I/O 2015. Dort ließ er das letzte Jahr im Hinblick auf Material Design Revue passieren und sprach über Googles neue Design-Richtlinien. Die klare Botschaft: "Ihr stellt die Fragen und wir antworten!"

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Zu Beginn seiner Präsentation widmete sich Matias Duarte der Kritik an Material Design, er wies aber auch darauf hin, dass bislang 200.000 Apps im Google Play Store Material Design verwenden. Diese Zahl hört sich vielleicht nicht besonders beeindruckend an, man sollte jedoch bedenken, dass alle Spiele im Google Play Store nicht mit einbezogen wurden, die Material Design bereits verwenden. Fest steht: Eine von drei Apps im Google Play Store verwenden Material Design. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg.

AndroidPIT Google I O 2015 Material Design card view
Innerhalb von nur einem Jahr verwendet eine von drei Apps im Google Play Store Material Design. / © ANDROIDPIT

Danach widmete er sich den Zukunftsplänen und stellte einige Features vor, die es Entwicklern erleichtern sollen, Material Design in Ihre Apps zu integrieren, um so Google Design-Standards zu entsprechen. So wird es unter anderem einen "Floating Action Button "(FAB) geben. Auch eine Auswahl an Material-Design-Bildern, die sich die Entwickler einfach herunterladen können, gab es zu bestaunen. Mit dabei sind beispielsweise Bilder für Smartphones, Tablets und sogar Laptops. Hierbei handelt es sich laut Matias Duarte um das größte Update, seit Material Design erstmals vorgestellt wurde. 

AndroidPIT Google I O 2015 Material Design icon examples
Auswählen und anpassen: Bereits fertige Bilder und Funktionen stehen bald bei Material Design zur Verfügung. / © ANDROIDPIT

Die wohl spannendste Ankündigung war jedoch die "Android Support Library". Diese Bibliothek macht Apps einfacher und übersichtlicher durch Features wie den bereits erwähnten FAB, Google Tool Bar und spezielle Farb-Variationen. Im Grunde handelt es sich hierbei um ein "Plug & Play"-System für Apps. Dadurch werden viele Entwickler wohl einiges an Zeit sparen, wenn es darum geht, Ihre Apps zu designen und anzupassen. 

AndroidPIT Google I O 2015 Material Design layouts Floating action button
Das neue Material Design soll übersichtlicher werden und einfacher zu bedienen sein. / © ANDROIDPIT

Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Diese frischen Features für Material Design stehen laut Matias Duarte nicht nur aktuellen Android-Geräten zur Verfügung. In den Genuss der Neuerungen sollen auch Geräte ab Android 2.1 kommen. 

Was haltet Ihr von den neuen Features? Gibt es etwas, auf das Ihr Euch besonders freut oder das Ihr vermisst?

Übersetzt von Stefan Grund

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Top-Kommentare der Community

  • Frank K. 29.05.2015

    Material Design 2.0 ist Quatsch. Der Artikel von AndroidPIT vermittelt leider wieder falsche Tatsachen. Den "neuen FAB-Button" gibt es schon seit Beginn und jeder hat mindestens schon eine App damit. Da ist überhaupt nichts neu. Auch das gesamte Design und seine Richtlinien sind nach wie vor exakt so, wie es auch vor einem Jahr schon war. Es wurden den Entwicklern einfach neue, einfachere Werkzeuge vorgestellt mit denen sich Apps spezifisch im Material Design besser entwickeln lassen. Mehr nicht. Ich weiß echt nicht, wie man eine Präsentation so falsch wiedergeben kann. Wie man eine Inhaltsangabe schreibt, lernt man in der vierten Klasse.

  • Nico Dietz 29.05.2015

    Sehr Schön! Material Design ist echt ein Augenschmauß und gefällt mir total :)

  • Tenten 29.05.2015

    "Suche Dir am besten professionelle Hilfe! "

    Na, wenn das mal nicht Pöbeln der reinsten Sorte ist, dann weiß ich auch nicht.

    Und ich bin froh, dass wenigstens einer hier den Sachverstand hat, Fehler überhaupt aufdecken zu können. Ich will mich hier informieren, und der Informationsgehalt in Frank K.s Kommentaren ist um ein Vielfaches höher als der der von ihm kommentierten Artikel.

  • Werner Sirtl 29.05.2015

    Was hat das denn mit pöbeln zu tun?
    Ich zumindest lese in Android Blogs um mich über das System zu informieren und zu lernen.
    Wenn dann in diesem Blog Leser dabei sind, die falsche Informationen richtig stellen, so bin ich dankbar dafür.

  • btx 29.05.2015

    AP ist noch immer nicht dabei 😂

33 Kommentare

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  • Wer sich über zu wenig Konsistenz bei Google beschwert, der sollte mal übelegen warum man ein Fremd-UI Phone kauft.
    Kauft ein Apple oder nexus. Android = Google und nicht Sony Samsung oder LG.

    Zitat aus Kommentar: Google geht es nicht um Design sondern nur um Daten (so ungefähr).
    Naja... mit dem best möglichen Konzept an konstanten Design und Funktion was wirklich angestrebt wird von den Besten die der Markt bietet, will man den Kunden binden um an Daten zu kommen.
    Google ist physisch kostenlos. Mit Daten zahlst du. So läuft der deal.
    Wer hier auch meckert ... was glaubt ihr was eure hunderte Apps am Phone so treiben ? f WA usw

    Ob einem Material optisch gefällt ist Geschmackssache. Aber durchdachter und konstanter bringt es keiner.
    Ich erinnere mich noch an mein TouchWiz. Wilder vom Sammelsurium ginge kaum. Aber hier scheint die Welt noch OK.
    Natürlich darf man sagen was Google besser machen könnte. Hauptproblem ist weiterhin die enorme Fragmentierung. Deshalb sollte aber Google nicht warten auf die Hersteller. Das ist deren Problem die das OS praktisch kostenlos bekommen und Geld verdienen über ihre Produkte ! Bei Apple zahle ich etwas mehr, aber bekomme auch Qualität. Bei Android nicht immer.

  • Und die Androidpit App hat es immer noch nicht.

  • Die Support Library ist aber nicht neu, auch nicht im Bezug auf Material Design.

  • btx 29.05.2015 Link zum Kommentar

    AP ist noch immer nicht dabei 😂

  • super das auf der google konvi auch nen mac zum einsatz kommt ;D welch ironie :D

    XXL

  • wie immer sau schlechtes design war bestimmt ein prjoket einer projektwoche im kindergarten

    • Mensch, da hat aber jemand Ahnung vom Fach. Nicht.

      • "Projektwoche im Kindergarten" trifft's eigentlich recht gut.

        Auch ich finde Material ziemlich lächerlich, gelinde gesagt(Funktionen mal außen vor gelassen).

        Aber schon klar..
        Man sollte natürlich vom "Fach" sein, um ineffizient großflächige Bereiche in infantilen Pastellfarben und den fehlenden Wiedererkennungswert der flachen Öd-Items als das zu erkennen, was sie sind:

        Googles innovative Ehrerbietung an die "Kunst des Designs". In Babyblau.

      • Natürlich sollte man sich schon ein wenig mit (aktuellen) Gestaltungsrichtlinien auskennen, bevor man hier was von Kindergarten erzählt. Geschmack ist die eine Sache, es einem gesamtem Konzept abzuschreiben durchdacht und unpassend zu sein, die andere. Und zweiteres ist MD nicht. Die (Farb)kontraste haben durchaus ihren Sinn. Und Pastell ist im Moment angesagt - muss nicht jedem gefallen, erlaubt aber eine große Vielfalt im Zusammenspiel ohne dass es eben wahllos zusammengewürfelt und nach Kindergarten aussieht.

      • Sehe ich genauso. Ich komme aus dem Grafik-Design und kann nur sagen, dass Material Design den aktuellsten Design-Zeitgeist entspricht und meiner Meinung nach gut aussieht.
        Ich sehe oft, dass viele Power-User irgendwie in dem "Techno-Nerd"-Design der früher 2000er hängen geblieben sind. Damals verwendete man 3d-Icons, schicke Glanz-Effekte, schreckliche Farbverläufe usw. weil man es auf einmal KONNTE. Es war sozusagen eine Demonstration wie toll und weit entwickelt die Technik schon ist. Dabei blieb die intuitive Benutzer-Führung allerdings auf der Strecke. Deswegen ist heute auch alles so reduziert, man weiß einfach, dass gutes Design den Nutzer schnell ans Ziel bringen soll - ohne große Bling-Bling-Effekte.

      • Zumal die Reduktion auf klare Flächen und Unverspieltheit nicht mal was neues ist. Man beschäftige sich nur mal mit Bauhaus! Design follows function!

      • Ich mags auch lieber in 3D und farbiger. Nur weil flach und farblos in ist, muss man es ja nicht überall anwenden. Menschen erkennen 3D-Darstellungen leichter als flache Bildchen, und gezielt eingesetzte Farben erleichtern das Zurechtfinden ebenfalls. Weniger ist nicht immer mehr.

      • Nein, Thomas, wenn alles in kitsch und Bunt ist und darin völlig verloren geht, erkennt Mensch es eben nicht leichter als mit einer klaren, einfach, flach gehaltenen Darstellung. Es geht nicht darum überall mit Bildern zu arbeiten.
        Klare flache Icons und große Flächen sind einfach zu handeln und zu sehen.

  • Material Design gefällt mir an sich sehr gut. Da ich viel mit IOS und Android arbeite, fällt mir aber einfach auf, dass bei Apple alles mehr aus einem Guss ist. Einfach wesentlich einheitlicher, auch und gerade in den Apps. Bei Android haben erst ein paar Apps die ich nutze MD und selbst das sieht nicht wirklich immer einheitlich aus. Dann gehe ich in eine andere App und erschrecke fast, weil diese einfach völlig altbacken aussieht. Im Launcher das gleiche: Völlig unterschiedliche Icons. Klar, es gibt Iconpacks, aber nicht jeder hat Lust, damit rumzufummeln. Und dann die Widgets! Einfache 1 x 1 Widgets sind praktisch, aber jedes sieht anders aus oder sitzt an anderer Stelle. Und das lässt sich nicht ändern und oft auch nicht einfach nachbauen mit Zooper und Co. Das ganze sieht einfach furchtbar unaufgeräumt und chaotisch aus.

  •   51
    XXL 29.05.2015 Link zum Kommentar

    Material Design hat Vor- und Nachteile... Bei den Bedienelementen (Menü, etc.) bin ich klar der Meinung, dass eine gewisse Einheitlichkeit sein muss. Bei den optischen Designvorgaben geht mir das Material Design zum Teil zu weit und bringt für mich persönlich auch Nachteile. Man kann nicht einfach eine Designrichtlinie über hunderttausende Apps drüber stülpen. Zuviele Vorgaben und Auflagen können auch einschränken und hinderlich sein. In vielen Apps die auf MD umgestellt haben, musste ich feststellen, dass die Bedienung und insbesondere die Übersicht umständlicher ist als vorher. Aber Hauptsache man hat auf Teufel komm' raus die Designvorgaben von Google übernommen. Viele Elemente nehmen auch viel zu viel Platz ein und überall haben überdimensionierte Bilder die Informationen ersetzt. Das hat zur Folge, dass ich mehr am scrollen und suchen bin als vorher. Leider steht Optik bei Google vor Effizienz und Bedienkomfort.

    • Ich glaube das bei Google lediglich die Daten der Nutzer im Vordergrund stehen. Alles andere ist denen völlig egal.
      Was Design anbelangt, finde ich persönlich sogar dass viele Google Apps unter IOS schöner und übersichtlicher gestaltet sind als unter Android.
      Aber klar, wer Android nutzt um den muß sich Google weniger bemühen als um die Nutzer alternativer Systeme.

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