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Die IFA ist jedes Jahr der perfekte Ort, um sich die neuesten Smartphones, Tablets und Smartwatches anzusehen. Neben den großen Herstellern gibt es aber auch viele kleine, die teils wirklich verrückte Gadgets präsentieren. Wir haben uns die interessantesten davon genauer angesehen.

Welt, der intelligente Gürtel

Welt ist der Name dieses witzigen Gadgets. Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein herkömmlicher, schöner Leder-Gürtel. Bei genauerem Hinsehen fällt aber auf, dass er einen kleinen Micro-USB Anschluss hat. Sagt Hallo zu einem neuem Wearable: Welt, der intelligente Gürtel.

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Welt: der intelligente Gürtel. / © Welt

Welt hat fünf Grundfunktionen:

  • Er kann den Hüftumfang messen
  • Er hat einen Schrittzähler
  • Er misst die Zeit, die man im Sitzen verbracht hat
  • Er berichtet, wenn wir etwas gegessen haben, damit Ihr den Gürtel entsprechend anpassen könnt
  • Er hält die Hose in Position

Welt sammelt diese Daten und stellt sie zur genaueren Analyse in der dazugehörigen App bereit. Desweiteren werden in der App verschiedene Tipps angezeigt um in Form zu bleiben und auch unterschiedliche Trainingsübungen werden vorgeschlagen.

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Die zugehörige App sammelt die Daten. / © Welt

Das Gadget kann leider noch nicht gekauft werden, da es sich hierbei um ein Kickstarter-Projekt handelt, dass sich noch in der Finanzierung befindet. Ab Januar 2017 sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden. Es ist ein interessantes Produkt, dass Mode und Gesundheit miteinander verbindet und es zeigt, dass Wearables immer alltäglicher werden.

Prinker, der temporäre Tätowierer

Prinker kann temporäre Tattoos erstellen, die Ihr von Eurem Smartphone auf Eure Haut übertragt. Als Fan von Tattoos habe ich mich direkt in das kleine Gadget verliebt. Der Prinker ist sehr einfach zu bedienen und in kürzester Zeit könnt Ihr Euch Zeichnungen auf das Smartphone runterladen oder selbst welche erstellen, um sie dann an den kleinen Drucker zu senden. Auf magische Weise trägt er dann das gewählte Motiv auf die Haut auf. Im folgenden Video könnt Ihr den Prinker in Aktion sehen.

Der Prinker nutzt hypoallergene Farbe und die Tattoos halten nur ein paar Tage. Der Drucker ist prädestiniert für Events und Kindergeburtstage - Kinderschminken hat wohl ausgedient. Auch den Prinker gibt es leider noch nicht zu kaufen.

SGNL tätigt Anrufe mit Euren Fingern

SGNL ist ein Armband, das Eure Finger in ein Telefon verwandelt. Wirklich. Es klingt wie Zauberei, aber tatsächlich macht es sich ein einfaches physikalisches Prinzip zunutze, um Schallwellen über eine Oberfläche zu übertragen. Das Armband ist mit jeder Uhr kompatibel, die normale Uhrenarmbänder nutzt.

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Legt Euren Finger auf das Ohr um Anrufe zu tätigen. / © AndroidPIT

An dem Armband befindet sich eine runde Erhöhung, die Vibrationen produziert, wie die Membran eines Lautsprechers. Statt diese Schallwellen über die Luft zu transportieren, werden sie über die Knochen in der Hand weitergeleitet.

Zunächst müsst Ihr Euer Smartphone über Bluetooth mit dem Armband verbinden und die dazugehörige App installieren. Danach kann schon der erste Anruf getätigt werden. Zum Telefonieren muss einfach nur ein Finger am Ohr angelegt werden und schon kommt der Ton bei Euch an.

Das interessante dabei ist, dass niemand sonst irgendetwas hören kann, was die Privatsphäre natürlich erhöht. Über ein kleines Mikrofon im Armband wird Eure Stimme an den Anrufteilnehmer übertragen.

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Fügt den LEDs Eure wichtigsten Kontakte über die App hinzu. / © AndroidPIT

Am Armband sind fünf kleine LEDs angebracht, die den Akkustand anzeigen. Ihr könnt diesen LEDs aber auch Eure wichtigsten Kontakte zuordnen, die Ihr dann, ohne Euer Smartphone in die Hand zu nehmen, anrufen könnt.

Mehr Details zu SGNL gibt es auf der Kickstarter-Seite und wenn Ihr die 99 US-Dollar investiert, seid Ihr eine der ersten, die das neue Gadget ab Februar 2017 erhalten.

Haben wir verrückte und interessante Gadgets bei der IFA übersehen? Berichtet über Eure Entdeckungen in den Kommentaren.


Dieser Artikel entstand zusammen mit Lia Martos und Luis Ortega. 

Top-Kommentare der Community

34 Kommentare

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  • Ich stelle mir nur gerade vor, wie jemand im Jahre 1969 Käptn Kirk für seinen Klappkommunikator bestaunt und man ihm dann gesagt hätte, daß die Leute in der Zukunft sich zum Telefonieren nur den blanken Finger ins Ohr stecken.
    Gibt es auch eine Stereovariante für's Musikhören?😁

  • Dinge, die die Welt nicht braucht. Und das ein Tech-Gürtel die Hose "in Position" hält erstaunt. Mach aber meine jetziger Gürtel auf wundersame Weise auch. Die Idee mit dem Finger im Ohr ist genial...genial bekloppt zwar aber genial. Stelle mir nur gerade vor, wie man damit Pokedingsdamons jagen kann. Ach was soll´s, ich bin zu alt für den Scheiß.

  • SGNL - ein hübscher Gag. Aber dafür, dass ein Gag eigentlich immer nur einmal richtig gut funktioniert, ganz schön teuer. Ist sowas denn auch praktisch? Man muss das Handy dabei haben und vielen Fällen auch bedienen. Dann kann man doch gleich... Und man muss es dauernd auf Bluetooth stehen haben. Ich weiß nicht.

  • Manuel vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wifiel wird den der Prinker kosten ?

    • Da es den Prinker laut Artikel noch nicht zu kaufen gibt, gehe ich fast davon aus, das auch noch kein Verkaufspreis festgelegt/kalkuliert wurde.
      Gerne lasse ich mich korrigieren falls es doch schon ein Verkaufspreis geben sollte.

    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Hallo Manuel, wie Rüdiger schon richtig sagte, wird der Prinker leider noch nicht verkauft und eine Info über den Preis gab es leider noch nicht.

  • A. K. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Bei den ganzen Gadgets dauert es nicht mehr lange und der Mensch wird sich dank Evolution zur wandelnden Antenne entwickeln.

    Auch wenn manche Konzepte sehr interessant sind.

  • Was kommt noch alles um die Umwelt zu belasten? Wenn der Gürtel die selbe miserable Qualität hat wie alle anderen Billiggürtel wird jährlich eine Menge Elektroschrott anfallen. Sehr schlechte Erfindung.

    • A. K. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Cool wäre eine universal Schnalle um vorhandene Gürtel benutzen zu können. I Tüpfelchen ein leicht zu wechselnder Akku.

      • jeroME vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        War auch meine Überlegung. Ein Gürtel, welcher als 50 000mAh Akku herhalten könnte um all die Wearables bei Saft zu halten, eine Gürtelschnalle die die bei Bedarf mittels Minidisplay zur Stylishen Uhr für den Abend mit App mail und mehr Funktionen umdesignt werden könnte...
        oder weiter.. als Minibeamer für den Kinoabend draussen inkl Akkupack für handy / tablet
        als Mini Nas mit 128 oder 256 GB Speicher ( externe FB oder .. grösser )

        Ich besitze eine RAV Akkubank mit inklusivem microSD Card-NAS furs Fototeilen

        da käme mir solch ein Gürtel echt gut in die Quere.. Wers hinkriegte gar mit SOLAR Ausführung, damit ich mittags beim draussen sein gleichzeitig den Akku laden könnte etc

      • p.w. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        jeroME Es gab da doch diese Uhren, die sich beim Tragen ohne Solar, nur durch Bewegung aufladen.

    • p.w. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Aber René, das Gadget ist doch noch gar nicht auf dem Marht. Wie kannst du denn jetzt schon soetwas behaupten, ohne es getestet zu haben? *Ironie an* Alles Neue ist halt erstmal schlecht zu machen, typisch deutsch *Ironie aus*

  • Wenn ich mit der Hand am Ohr telefoniere, habe ich wahrscheinlich auch keine schädliche Handystrahlung mehr!
    Ich finde das echt toll, dass man nicht mehr dazu das Handy in die Hand nehmen muss. Ein tolles Gadget.
    Bald haben wir dann wie bei Perry Rhodan implantierte Kehlkopfmikrophone.

    Am dämlichsten finde ich übrigens Phablet-Telefonierer oder diejenigen, die ihr Telefon neuerdings vors Gesicht statt ans Ohr halten!

    • Ob die ständigen Vibrationen der Gesundheit förderlich sind möchte ich bezweifeln. Und das Mikrofon überträgt bestimmt mehr als man selber spricht.

    • Die "Handystrahlung" entsteht jetzt halt im Armband, wenn das eine eigene SIM-Karte hat, wo sie, weil ca. 15 bis 20 cm vom Kopf entfernt, tatsächlich weniger schädlich sein dürfte, falls sie überhaupt schädlich ist. Falls das Armband das Smartphone zum telefonieren braucht, das geht aus dem Bericht nicht eindeutig hervor, entsteht sie, wie bei einem Headset, noch weiter weg.
      Mit nur fünf abgehend wählbaren Nummern ist das Teil aber ohnehin kein vollwertiger Handyersatz, nicht mal nur zum telefonieren.

      • Im Artikel steht doch, dass man das Armband mit dem Handy verbinden muss. Also gehts nicht ohne Handy.

      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das Armband kommt leider ohne SIM Karte, entsprechend ist eine Verbindung zum Smartphone immer nötig. Natürlich können nicht nur bis zu 5 Kontakte angerufen werden, allerdings eben nur direkt angerufen werden. Sprich, wenn ich andere Kontakte anrufen möchte, muss ich doch das Smartphone wieder aus der Tasche holen, um den Anruf zu starten.

      • @Hendrik K.:
        Ich kann durchaus lesen. In dem Artikel steht "Zunächst müsst Ihr Euer Smartphone über Bluetooth mit dem Armband verbinden und die dazugehörige App installieren."
        Das bedeutet keineswegs zwingend, dass das Armband nicht autonom telefonieren kann, und die Bluetoothverbindung nicht nur temporär benötigt wird. Insbesondere der Begriff "zunächst" suggeriert, dass die Bluetoothverbindung nur zu Installationszwecken benötigt wird. Er wird dann aber falsch interpretiert, und wird deshalb auch nicht falsch verwendet:
        Hier bedeutet er einfach, dass es der nächste unausweichliche Schritt ist.
        Zumindest schließt er nicht aus, dass das Armband autonom funktionieren könnte, zur Installation, also z.B. zur Zuweisung der fünf Nummern, aber ein per Bluetooth verbundenes Smartphone benötigt.
        Inzwischen wurde aber durch Bastian Siewers klargestellt, dass eine permanente Bluetoothverbindung nötig ist, das Armband im Prinzip also wie ein Headset funktioniert. Diese Klarstellung war sinnvoll, weshalb ich die Kritik an meinem Beitrag zurückweisen muss.

      • p.w. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Die Kritik ist schon berechtigt. Das Armband kann erstmal nur per Bluetooth als Headset genutzt werden. Was in einer 2.0 Version möglich ist, steht jefoch auf einem anderen Blatt. Was jedoch funktionieren müsste, ist das Anwählen von Kontakten über "OK Google".

  • Also das, mit "Finger in Po, Mexiko" puhhh.... ne, nicht schön, Bilder, geht bitte aus meinem Kopf... aber, die Sache mit dem telefonieren finde ich schon witzig, witziger als die Gürteltechnik denn mein Gürtel meldet sich, wenn sich mein Bauch zu sehr weitet in dem, der Gürtel entweder kaputt geht oder mir schmerzen bereitet.

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