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Einer der schönsten Nebeneffekte der mobilen Revolution ist die Tatsache, dass Software so günstig geworden ist. Doch auch wenn Apps Wegwerfware geworden sind, gibt es echte Wucher-Exemplare. Wir stellen Euch heute die teuersten Android-Apps vor und verraten Euch, ob sich die Investition lohnt.

Mein neues Lieblingsphone - welches hättest Du gern?

Wähle Nokia 8 oder Galaxy S8.

VS
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    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Nokia 8
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    Galaxy S8
MONEY NEXUS6 wallet ANDROID ANDROIDPIT 3
Some apps can cost a pile of cash. / © ANDROIDPIT

Die teuersten Android-Apps: Abu Moo

"Bist Du reich und erfolgreich und willst teure Apps alleine deshalb kaufen, weil Du es kannst?", will Abu Moo wissen. Wenn die Antwort darauf ein unzweideutiges "Ja!" ist, dann ist jetzt der richtige Moment, um wohltätige Zwecke, Philanthropie und Nächstenlieben über Bord zu werfen. Warum nicht 200 Euro in ein Widget investieren, das das Bild eines Edelsteins auf Euren Homescreen projiziert? Es ist nicht mal ein besonders schönes oder großes, denn darum geht es ja auch nicht. Es geht ums reine Können.

Zur Auswahl stehen:

  • affiger Amethys
  • armseeliger Aquamarine
  • schwachsinniger Schwarzer Diamant 
  • saudoofer Smaragd
  • sinnloser Safir
  • reudiger Rubin

Und das Beste: Wenn Ihr alle sechs kauft, seid Ihr ganze 1.100 Euro losgeworden - und es juckt Euch kein bisschen! Ihr seid echt hart!

abumoo
Schaut her, der Amethyst zum Schleuderpreis!!! / © ANDROIDPIT
Amethyst Install on Google Play

Die teuersten Android-Apps: Twittyn

Twittyn ist ein einsamer Vogel, der dringend ein Zuhause sucht. Doch er ist wählerisch und macht sich nur auf Homescreens unanständig wohlhabender Menschen breit (oder jener Gestalten, die besorgniserregend schlecht mit Geld umgehen können). Wer nun nach einem Nutzen fragt, der Ausgaben in Höhe von 199 Euro rechtfertigen würde, sollte keine Antwort erwarten. Euch muss es hier ausreichen, mit einer obskuren App angeben zu können, die niemand kennt. Und sollte irgendwer Euch dafür den Vogel zeigen, hat er damit wohl recht.

twittyn
Wer noch keinen Vogel hat, hat ihn spätestens nach dem Kauf dieser App für 199 Euro. / © Google

Die teuersten Android-Apps: Super Color Runner

Flappy Bird hat Euer Herz berührt, hatte nur einen entscheidenen Nachteil: es warum umsonst? Dann dürfte Super Color Runner die perfekte Wahl für Euch sein. Für angemessene 100 Euro erhaltet Ihr hier einen Endles Runner im Retro-Stil und mit vielen bunten Farben. Aber er gibt nicht nur vor, retro zu sein, er ist es auch. Seit Januar 2012 gab es keine Updates mehr. Doch das sollte Euch nicht davon abhalten, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Entwickler Race to the Moon hatte sicherlich einen Plan, also geht davon aus, dass Super Color Runner sein Geld wert ist.

Super Color Runner Install on Google Play

Die teuersten Android-Apps: Pocket Atlas of ER Ultrasound

Ihr seid - warum auch immer - im Besitz eines Ultraschall-Geräts, es juckt Euch so richtig in den Fingern, es einzusetzen, nur leider habt Ihr absolut keine Ahnung, wie das geht? Ihr seid ausgebildete Ärzte, habt in den entsprechenden Vorlesungen leider geschlafen? Gar kein Problem. Wer gerne sich oder seine Mitmenschen unter Ultrabeschallung nimmt, schlägt einfach in dieser App nach. Sie enthält dem Versprechen der Entwickler nach alles nötige Fachwissen, und das auch noch schön illustriert mit 443 Bildchen (falls Ihr auch im Kindergarten geschlafen habt, als Euch das Lesen vermittelt wurde). Bevor Ihr also loslegt, könnt Ihr ganz bequem für 50 Euro diese App herunterladen und Euch schlau machen. Oder Ihr schlagt bei Google/Wikipedia nach. Aber das wäre ja so ordinär... wie soll ich es formulieren... kostenlos.

Pocket Atlas of ER Ultrasound Install on Google Play

Die teuersten Android-Apps: In-App-Käufe

Mal ehrlich: Jede dieser Premium-Schrott-Apps wird ganz schnell zum Schnäppchen, wenn man es mit den Summen vergleicht, die sich anhäufen, wenn klein Fritzchen mit Papas Kreditkarte ein fast x-beliebiges kostenloses Android-Spiel spielt, das Euch für einen Eimer magischer Beeren 99 Euro in Rechnung stellt. Das mag jetzt leicht übertrieben sein, aber habt Ihr mal mit dem Gedanken gespielt, beim beliebten The Simpsons: Tapped Out einen Haufen Donuts zu kaufen? Da seid Ihr ganz schnell bei 80 Euro und mehr! Das gilt übrigens nicht nur für Kleinkinder mit Zugang zu Geld, sondern auch für extrem impulsive Gamer aller Altersklassen. Sie werden sich am Ende des Monats schnell wünschen, sie hätten sich lieber für 200 Euro einen von Abu Moos Edelsteinen gekauft...

simpsons in app lg g2
 © ANDROIDPIT

Was war die teuerste App, die Ihr Euch jemals gekauft habt?

Top-Kommentare der Community

  • Marc S. 04.04.2015

    Sollte man das Android Smartphone derart anpassen, dass Kinder KEINE Kosten verursachen...also ich bitte dich...sind die Eltern selbst Schuld!

37 Kommentare

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  • Das ist mir alles definitiv zu billig.


  • ich nehm die Steine, hat sonst niemand:-)


  • Ich finde es absolut in Ordnung für Spiele 3, 5 oder auch mal 8 Euro zu bezahlen - wenn ich denke, was Konsolenspiele kosten... Und leider müssen die Entwickler ja auch von irgend etwas leben, sonst gibt es gar keine Apps mehr ;-)


  • Lesen lernt man in der Schule, nicht im Kindergarten ; )


  • Hay Day zieht einem auch gern das Geld aus der Tasche. Ich gehe aber nicht darauf ein.


  • MC5. 6€ für ein schlechtes Spiel das jetzt kostenlos und mit In App Käufen ist.


  • Für die Simpsons gibts nen schönen Hack... dann kann man spielen ohne Einschränkung!


  • Navigon Europa hab ich mir für im die 40 Euro oder so geleistet. Maildroid Pro war mir glaub 12 Euro oder so wert. Die anderen vielen Kaufapps kosteten So zwischen 1 und 8 Euro. Ich habe schon einiges an Geld im Playstore gelassen oder über sideload direkt mit PayPal an die Entwickler gezahlt. Die meisten Preise finde ich günstig bis angemessen.


  • Ich habe mir auch schon einige sehr gute Apps (Wörterbücher und sowas) für 25 und 30 € gekauft, die ich zum Japanischlernen brauchte. Allerdings habe ich die im App Store gekauft, unter Android gibt's da leider nur Schrott. Leider ist es wahr was oft behauptet wird, die Qualität der Apps ist bei Apple bei weitem besser.


    • Ja das stimmt wohl.
      Am peinlichsten ist es, wenn sogar Original Google Apps auf dem IPhone optisch wesentlich besser aussehen.


  • Die teuersten Apps, die ich mir bisher geholt habe, waren Leo's Fortune, Monument Valley und Forgotten Shores, ein In-App-Kauf bei Monument Valley mit dem weitere 8 Level freigeschaltet werden für je. ca. 5€. Hat sich aber meiner Meinung nach bei jedem Kauf gelohnt. :) .


  • Meine teuerste App war Modern Combat 4 für 6€... Hat sich aber aber richtig gelohnt!


  • Nach dem in meinem Verwandtenkreis zweimal Kinder über das Smartphone Rechnungen über mehrere Tausend Euro durch Download und Spiele produziert haben, finde ich es nicht gut, dass hier auch noch die Links zu den teuren Programmen mit "Schnellzugriff"f angezeigt werden. Ich hoffe, der Autor hat kein Kind, dass sich mal seines Smartphone bemächtigt und surft, installiert, installiert ... bis der Rubel rollt. ;-)


    • Sollte man das Android Smartphone derart anpassen, dass Kinder KEINE Kosten verursachen...also ich bitte dich...sind die Eltern selbst Schuld!


    • Eltern haben die Aufsichtspflicht und die Verantwortung, was ihre Kinder tun. Das ist so und war noch nie anders. Entweder man kennt die Mittel und Wege, solches zu verhindern oder man lässt sich informieren. Gibt es keine Mittel oder Wege, ist es schlicht nichts für Kinder. Hier die Verantwortung dem Autor in die Schuhe zu schieben zeugt nicht von Pflichtbewusstsein.


  • 2-L 04.04.2015 Link zum Kommentar

    Bei einigen dieser Apps mag man vielleicht über ihren Sinn oder Nutzen streiten und sich vielleicht auch lustig darüber machen - die Ultraschall-App ist aber keine überteuerte Kasper- oder Skandalnummer, sondern dient (Not-) Ärzten als medizinischer Taschenatlas zur notwendigen und üblichen fachlichen Orientierung. Und medizinische Fachlektüre kostet eben schon immer ordentlich... So etwas ist preislich also durchaus üblich.

    Oder wüsstet Ihr immer ganz genau, wie ein Aneurisma im Ultraschall aussieht oder wie man bei über 400 (!!!) verschiedenen (Not-) Fällen, eine Ultraschallsonde richtig hält, um die u. U. (lebens-) notwendigen Bildiformationen zu erhalten?! Und sicher werden die vom Autor belächelten "Kindergartenbildchen", im Original also definitiv ihrem Preis entsprechen bzw. wert sein. Auch ein Arzt ist eben nur ein Mensch und kann nicht alles wissen bzw. im Kopf behalten.

    Im Fall der Fälle wäre ich jedenfalls sehr froh, wenn mein behandelnder Notarzt, auf seinem Smartphone ganz schnell noch mal nachschlagen könnte, um sich genau sicher zu sein, anstatt eine fatale oder vielleicht tödliche Fehldiagnose zu treffen.

    Und Medizinstudenten bzw. Fachärzte in der Ausbildung lernen vielleicht aus solch einem bebilderten Fachbuch auf ihrem Handy. Das soll es ja auch durchaus geben...

    Wer also darüber öffentlich lächelt, beweist weniger seinen allwissenden Geist, sondern lediglich akademische Unkenntnis bzw. Einfalt...

    Bei den anderen Apps kann man sich jedenfalls sicherlich streiten. Aber letztendlich - auch wenn es uns nicht gefallen mag - wer hat, der kann...


    • ACK!

      Also ich vermag die Qualität der Publikationen von McGraw-Hill fachlich nicht einzuschätzen. Die produzieren jedenfalls seit knapp 100 Jahren diverse Fachmedien und hier handelt es sich um die App basierend auf dem Buch "Pocket Atlas of Emergency Ultrasound", das man für um 70 $ erwerben kann. Ich weiß nicht was ein kompletter Pschyrembel gedruckt kostet, deren App jedenfalls 100 EUR. Eher ein Schnäppchen für den Schinken, ansonsten fangen bei mir die Kosten für Fachliteratur gefüht so bei 50 EUR an und enden auch mal bei einigen hundert EUR pro Medium.

      Wenn jetzt also ein medizinisches Fachbuch für Ultraschall mit 443 Bildern drin als App 50 EUR kostet, dann weiß ich auch nicht wo da der super Gag sein soll, den mein Lieblings-Autor hier sieht, kommt er doch zu dem Schluß, dass der gesamte Inhalt mühelos per Google und Wikipedia zu finden ist (für den findigen Notarzt im Einsatz vor Ort ein Klacks) und die App somit ein teuer Scherz. Er muss es ja wissen, wahrscheinlich kennt er sich mit Ultraschall aus. Oh, ne, die Tatsache, dass er selbst kein Ultraschallgerät besitzt, so wie wahrscheinlich die meisten Normalbürger ebenfalls nicht, reichen im Gegenteil schon aus für die kindliche Einleitung die daraus die App automatisch als Idiotenbedienungsanleitung für Ärzte ohne Plan abqualifiziert, statt sie als digitales Nachschlagewerk zu sehen, was sie wohl sein soll. Man bemerke auch wie er die "Bildchen" als Ersatz für vorher durch Lesen angeeignetes Fachwissen interpretiert, so eine Art Bilderbuch für Trottel die nicht lesen können. Ja ne, is klar... es geht ja nur um Ultraschall als bildgebendes Verfahren in der Medizin, wie können da Bilder in der App sein? Voll Kindergarten.

      Mal wieder großes Kino Herr Serowy. Grüße aus der kleinen Welt?
      Es ist auch echt ein Unding, dass man im PlayStore Dinge kaufen kann, die ausserhalb des eigenen Lebenshorizonts liegen... ich kenne das von Kindern, was die nicht kennen finden sie auch total komisch, abwegig und albern.

      Na dann husch husch zurück in den Sandkasten zu den bunten Spiel-Gadgets. Da ist die Welt so schön einfach, überschaubar und abgeschlossen.

      Und zum Glück geht es da um nichts Wichtiges!


      • 2-L 04.04.2015 Link zum Kommentar

        Die Autoren von Androidpit sind schließlich Experten für alles, wie man hier immer wieder lesen kann - Ärzte, Fotografen, IT-Fachleute, Laboranten, Physiker, Programmierer und sicher mit nem IQ a la Einstein..

        Oder war es Fred Feuerstein?! *g*


  • Ich hab mir schon diverse Apps gekauft. Die Teuersten bisher waren MX Player Pro für CHF 5.30, Machinarium für CHF 4.99, Beach Baggy Racing für CHF 4.46 und BubbleUpnp für CHF 4.32. Was es noch zu iPhonezeiten waren, kann ich nach so langer Zeit nicht mehr sagen. Aber CHF 10.00 oder mehr für eine App waren es nie.
    Per In-App-Käufe zahle ich nur sogenannte Unlocker. Objekte oder Gegenstände kaufe ich nie und halte mich auch fern von solchen Spielen. Diese Methodik ist aus meiner Sicht reine Abzocke.
    Der Gipfel der Übertreibung bei In-App-Käufen hab ich mal in einem Bericht gelesen und wurde per Video gezeigt.
    youtu.be/vtHgTOjSyWE

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