Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.
Die MP3 ist endlich tot; schön war's!
Samsung Galaxy S9 Kommentar 5 Min Lesezeit 94 Kommentare

Die MP3 ist endlich tot; schön war's!

Die MP3 wurde von ihren Schöpfern im Fraunhofer-Institut eingestellt. Das jahrelang künstlich beatmete Audio-Format kann endlich in Frieden ruhen und Nachfolgern Platz machen. Wir wagen noch einmal einen Rückblick und zeigen alternative Formate, die heute zum Einsatz kommen.

Schön war die Zeit. Mit MPEG-1 Layer III; besser bekannt als MP3 - aber bitte nicht als MPEG-3! - kam in den Neunzigerjahren eine Technologie in die digitale Welt, die mal eben revolutioniert hat, wie wir Musik konsumieren. CDs waren zu sperrig und unterwegs kaum zu gebrauchen. Die Kassette hat sich abgenutzt und konnte nur in Echtzeit aufgenommen werden. Mit der MP3 waren all diese Schwächen mit einem Mal vom Tisch.

Forscher aus Erlangen und Nürnberg gelang es mit dem neuen Kompressionsverfahren, den Datenbedarf von Musik im Vergleich zum auf Audio-CDs verwendeten Format auf ein Zehntel zu reduzieren. Die dabei entstehenden Qualitätsverluste waren für damalige Verhältnisse gering; aus heutiger Sicht würde man sich für den Klang einer MP3 mit 128 kbit/s schämen. Jetzt endet der Deal zwischen Technicolor und dem Fraunhofer-Institut und damit der Support für das Format. Reisen wir noch einmal in der Zeit zurück und sehen, wie es mit der MP3 losging.

MP3: Traum für Musikliebhaber, Albtraum für die Plattenindustrie

Ende der Neunziger waren Haushalte, wenn überhaupt, mit einer Einwahlverbindung am Internet angeschlossen. Die Übertragungsraten lagen bei 7 Kbyte/s. Falls Ihr eine ISDN-Leitung hattet, waren es 8, bei Kanalbündelung satte 16 KByte/s. Wenn Ihr gerade von Eurem Mobilfunkanbieter gedrosselt werdet: So schnell war das damals immer. Und abgerechnet wurde minutengenau, meistens rund 8 Pfennig pro Minute. Mit dem web.de Smartsurfer konnte man etwas sparen.

napster 2016 de
Napster ist nicht mehr das, was es mal war. / © AndroidPIT

Jeder Download dauerte somit eine gefühlte Ewigkeit, und sein Ende war ein echtes Erfolgserlebnis. Als Teenager habe ich das geringe Tempo jedoch nicht als Hindernis betrachtet und munter heruntergeladen, Schneckentempo hin oder her. Gesetze gegen Filesharing gab es damals noch nicht, oder sie waren so schwammig, dass man sich ständig sicher in einer Grauzone bewegen konnte. Also haben wir Napster, WinMX oder Kazaa installiert und gesogen wie blöde.

Ein Song im MP3-Format mit 128 Kbit/s war immer zwischen vier und fünf MByte groß und so dauerte ihr Download circa fünf Minuten. Spätere Ausgaben der Filesharing-Programme konnten die Songs schon beim Download abspielen, sodass wir quasi in Echtzeit downloaden konnten; das Wort "Streamen" gab es damals noch nicht.

AndroidPIT best headphones 0986
Streaming macht Codecs zum Problem eines anderen. / © AndroidPIT

Die Songs haben wir dann auf unseren MP3-Player geladen. Der hatte meistens rund 128 MByte Speicher; genug für rund zwei Stunden Musik, also für den Weg zur Schule, die Pause und den Rückweg. Nach dreimal hören war die AAA-Batterie des 39-D-Mark-Trekstor-Players aus der Ramschkiste von Media Markt leer.

Zuhause kam WinAmp zum Einsatz. Erst viele Jahre später bin ich dem Lager der Foobar-2000-Außenseiter beigetreten. Aber da war die MP3 schon weit über ihrem Höhepunkt hinaus und die Größen unserer MP3-Sammlungen nahmen lächerliche Ausmaße an. Dass wir dabei die Musikindustrie um ihre bis dahin vorhandene Kraft zur Förderung neuer Künstler brachten, war uns als arme 14-jährige weder bewusst noch wichtig.

Und dann kam iTunes

Doch irgendwann folgten wirksame Gesetze, begleitet von allseits beliebten Abmahnanwälten. Doch die Nutzer wollten weiterhin ihre Musik bequem vom Schreibtisch aus beziehen. Inzwischen war das Internet so schnell, dass wir ein komplettes Album in unter zehn Minuten herunterladen konnten.

Der iTunes Store machte da weiter, wo Napster bei uns aufgehört hatte: Wir konnten wieder Songs herunterladen. Das Novum hierbei: Wir konnten die Songs bezahlen wie im Plattenladen. Was damals keiner außer Steve Jobs vermutet hätte: Die Leute wollten für heruntergeladene Musik bezahlen.

AndroidPIT iTunes on Android 4
Der iPod war ein MP4-Player. Das ist um 1 besser als MP3, oder? / © ANDROIDPIT

Mit iTunes hatte die MP3 schon ausgedient

iTunes startete sofort mit MP4. Das neue Format komprimiert mit dem AAC-Codec, der auch heute noch der Standard ist. Dieser basiert auf neuen psychoakustischen Verfahren, die näher am Original sein sollen. Das MP3-Format galt schon zu jenem Zeitpunkt als veraltet, wurde jedoch parallel weitergenutzt.

Die CD hingegen konnte parallel weiterhin gekauft werden. Das deutsche Gesetz erlaubt es, eine Sicherungskopie von ihr zu erstellen, und so könnt Ihr sie in iTunes importieren. Desweiteren sind etliche Software-Tools erhältlich, die beim Taggen, ablegen im Dateisystem Eurer Festplatte und vor allem beim Konvertieren helfen. Bei den heute verfügbaren Codecs für verlustbehaftete Komprimierung landet MP3 inzwischen im Mittelfeld.

In der Dokumentation des Open-Source-Transcoders FFmpeg werden die Audio-Kompression Codecs in der folgenden Reihenfolge empfohlen, beginnend beim qualitätiv besten: Opus > Vorbis >= AAC > MP3 >= AC3 > MP2 > WMA. Android spielt davon nativ Opus, Vorbis, AAC und MP3 ab. Das verlustfreie FLAC-Format wird übrigens auch abgespielt.

Die Frage nach dem richtigen Codec interessiert nur noch Akademiker

Welcher Codec sich am Ende hinter der Musik verbirgt, die ich streame, ist mir als Kunde inzwischen egal. Die letzte CD, die ich gerippt habe, waren die Übungen aus meinem Italienisch-Kursbuch. Die 90 Minuten habe ich mit Vorbis auf 64 MByte eingedampft. Für Musik verwende ich immer FLAC, da mir Speicherplatz weniger wichtig ist als die Gewissheit, dass dem Song nichts fehlt.

Streaming-Dienste komprimieren ebenfalls ihre Datenströme, um Kosten zu senken. Im Folgenden listen wir die maximal erhältliche Qualität der bekannten Anbieter auf:

Maximle Bitraten der Musik-Streaming-Anbieter

  Spotify Apple Music Tidal HiFi Deezer Elite
Codec Vorbis AAC FLAC FLAC
max. Bitrate 320 kbit/s 256 kbit/s 1411 kbit/s 1411 kbit/s

Jetzt will ich es wissen: Hört Ihr noch MP3s von selbst-gerippten CDs oder läuft inzwischen alles via Stream bei Euch?

Meine Musik...
Ergebnisse anzeigen
Facebook Twitter 7 mal geteilt
Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

Top-Kommentare der Community

  • Th K 15.05.2017

    Oh Gott, es sind doch einfach nur die Patente, die Fraunhofer für die USA besitzt, ausgelaufen und MP3 ist nun quasi "frei". In Europa übrigens schon seit 2012. Guten Morgen.

    Was hat das bitte mit "eingestellt" und "tot" zu tun? Kann man sich denn nicht wenigstens in ein Thema mal reinlesen, wenn es nicht zum Fachgebiet gehört?

  • Mr. Android 15.05.2017

    Meine Mp3s sind nicht tot und ich werde auch weiterhin Alben sowie Songs in dem Format kaufen!

    Wer hat schon Speicherplatz um FLAC Dateien auf dem Handy zu sammeln 😂😅

    Darf die restliche Welt gerne Streamen bis das Datenvolumen leergesaugt ist, aber ich habe meine Lieder gerne als Eigentum!

    Lang leben die Mp3s! 🎵🎶🎧🎼

  • Aries 15.05.2017

    MP3 ist tot? Dass ich nicht lache!

    Die Patente sind ausgelaufen und das Format konnte somit Open Source werden (seit 23.04.2017 weltweit, in Europa schon seit 2012). Tot ist das Format aber noch lange nicht. MP3 ist das Format, das uns in allen Download-Portalen als erstes entgegenlacht. Das wird auch so bleiben, Denn sonst hätte Ogg Vorbis es schon lange verdrängen müssen. Aber wo ist das? In ein paar Nieschen. Und AAC findet man bei iTunes. Mit WMA hat Microsoft auch keinen so riesigen Erfolg gehabt. Das dümpelt auch in Nieschen rum.

    Ich habe ebenfalls meine CDs und Vinyls als FLAC ins digitale Zeitalter übertragen. Ein Download-Portal suche ich dafür noch immer vergebens. Das, obwohl FLAC (wie Ogg Vorbis) schon immer Open Source war.

    Obwohl ich es schätze, meine Musik über mein NAS überall schnell im Zugriff zu haben, habe ich weder Kassettendeck noch Plattenspieler jemals eingemottet gehabt. Alles ist betriebsbereit, wie vor 25 jahren gekauft. Ja, und das funktioniert noch. So gut war Technik mal!

  • Jürgen64 15.05.2017

    Habe meine selbst erstellten Mp3's vor längerer Zeit alle gelöscht , da sie noch aus Zeiten geringer Speicherkapazität bei Mp3-Playern stammten (Bitraten 128 - 192kb/s). Dann herumprobiert ob ich Flac oder Mp3 320kb/s nehme für die neu zu erstellenden lieblings CD's. Letztlich musste ich mir eingestehen, dass ich den Unterschied im Blindtest in den allermeisten Fällen nicht heraushören konnte (Hifi Anlage). Daraufhin habe ich mich für Mp3 @320 entschieden, da dies den für mich besten Kompromiss von Klang und Speicherplatz darstellt. Zumal man noch berücksichtigen muss , dass das Einsatzgebiet meiner Komprimierten Musik im Auto per USB Sick oder per Bluetooth im Garten oder im Urlaub ist. Da sind allerdings die Autoanlage , bzw. der Bluetooth Lautsprecher in ihrer Qualität schon so limitiert, dass es absolut nicht mehr zu unterscheiden ist ,ob Flac oder Mp3 @320 läuft. Der Unterschied bei Mp3 @128kb/s zu 320kb/s war hingegen recht deutlich zu hören.

  • Andi R. 16.05.2017

    MP3 ist genauso Tod wie jpg bei Bildern ... ja es gibt bessere Alternativen aber ein extrem weit verbreiteter Standard lebt lange ... sehr lange. Glaubt mir.
    Es soll übrigens auch heute noch Anwendung für die gute alte RS32 Schnittstelle geben.

94 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Man schreibt ihr einen Dreck.
    Hab nur mp3´s und das wird auch fürs erste so bleiben.
    Wen interessieren irgendwelche Lizenzen?
    Vor allem was ist jetzt plötzlich so schlecht an einer mp3 ?
    Einfach mal ne Mist raushauen und gut is!!
    Echt schwach. Liest man das könnte man meine es gibt ab sofort keine mp3 mehr.
    Man man man ist das billig!!!


  • Das ist so lächerlich .......


  • Ich habe ja schon was darüber geschrieben. Was ich mich noch frage, also ich lese hier viel mit und manchmal frage ich mich, wie APIT auf solche Artikel kommt, ich meine wird überhaupt nachgedacht oder drauflos geschrieben, diese Überschrift, tot und bloß gut, was ist daran tot und erst recht bloß gut? Hat der Verfasser nie MP3 genutzt oder hasst er MP3 so sehr.


    •   40
      Gelöschter Account 19.05.2017 Link zum Kommentar

      der Author meint, er ist besonders hip weil er nur noch streamt und ihn deswegen das Format nicht mehr interessiert.


  • Ja, aus Sicht der Industrie wäre es vielleicht schön. AAC mag schön sein, aber bundelt das Apple nicht immer noch gerne mit seinem Kopierschutz? Wohl zumindest bei den Applie Music Abos. Audible macht das auch. Klar ist das verständlich wenn man Streaming-Flatrates für wenig Geld verkauft (wäre da nicht das deutsche Mobilfunknetz. Hachja. 4GB Volumen hätte ich schnell verbraucht.) - Aber beim echten Musikdownload außerhalb der eher geschlossenen Apple-Welt ist mp3 immer noch DAS Format schlechthin. Es hat auch den großen Vorteil, dass es oftmals von Hardware effizient unterstützt wird (also nicht die CPU zum decoden herangezogen muss, was massiv Akku spart). Ob das bei Opus auch der Fall ist? Allein die Tatsache, dass ich drüber nachdenken muss, ist doch schon ein K.O.-Kriterium!


  • Das mp3 Format wird noch lange leben. Allein schon, weil ich nicht so viel Freizeit habe, meine ca. 450 CDs alle nochmal durchzuziehen. Allerdings werde ich bei neuer Musik nach Möglichkeit eine verlustfreie Methode wählen.


  • MP3 - Tod, da hat jemand den Knall nicht gehört. ;-)

    Thema verfehlt, 6 setzten!!! So würde es in der Schule lauten. :-))

    Wie kommt man den bloß auf solch eine Aussage? Egal wieviel Anbieter ihre Musik streamen...
    ich hab immer noch meine Musiksammlung auf dem PC bzw. auf mein Smartphone. Alle als MP3 natürlich mit 320 kbit/s.
    Wie schon andere hier richtig gesagt haben ist das ein ganz sauberer toller Klang.
    Und das MP3-Format wird noch Ewig bestehen bleiben.


  • Der Nächste, der die Fake-News nachplappert...
    Das mit Abstand weitverbreitetste Format für tot erklären, geht´s noch?
    Wo sollte denn der Sinn darin liegen, die zig GB´s der wohl bei den Meisten bestehenden mp3-Sammlung mit anderen Formaten zu verwursteln? Viel Spass beim Zusammenstellen einer Playlist mit gemischten Formaten...

    Und die Qualität einer guten mp3 ist astrein, die Meisten, die von besseren Formaten schwärmen, würden im Blindversuch keinen Unterschied hören.
    Das Einzige, was wirklich besser ist, ist eine LP aufzulegen. Denn den Unterschied zwischen analog und digital kann man tatsächlich hören.


  • Note für die Überschrift: 6 - Setzen! Wo kommt das bloss her, so umrealistisch (spare mir schlimmere Worte dafür) über diese Thema zu schreiben. MP3 ist in aller Munde und auf jedem technischen Gerät, was Musik digital abspielen kann. Das die Qualität nicht FLAC entspricht ist mir unwichtig, wenn ich FLAC oder ein anderes besseres Format brauche, brauche ich auch gute Boxen oder tolle Headsets, beides ist sehr teuer und der Preis rechtfertigt den Qualitätsunterschied für mich nicht. Gute Kopfhöhrer und ein guter Lautsprecher mit MP3 macht guten Sound der vom Preisleistungsniveau passt, zumindest für mich.


  • Zum Glück bin ich zu alt, und mein Gehör durch KFZ-Arbeiten, Subwoofer-Mucke in den 90ern und Tinnitus so zerfraggt, dass mir das nix mehr ausmacht, ob ein MP3 jetzt 192kbit oder 999kbit hat... Genauso brauche ich auch keine 4k-Auflösung auf 4zoll-Handys oder eine 20.000€ Anlage im 20qm-Wohnzimmer... Mensch, was hab ich's gut! :D


  • Hmm... Schauen wir mal... Die letzten 10 Alben, die ich mir gekauft habe waren... VINYL! Von daher: Antwort C
    Ich finde es übrigens wie immer lustig, wenn mir suggeriert wird, dass irgendwas "tot" oder "out" sei, was von der breiten Masse akzeptiert und genutzt wird. Insbesondere wenn mir bewusst oder durch schlechte Recherche der ganze Artikel auf BLÖD-Zeitungsniveau gereicht wird.


  •   40
    Gelöschter Account 17.05.2017 Link zum Kommentar

    "Jetzt will ich es wissen: Hört Ihr noch MP3s von selbst-gerippten CDs oder läuft inzwischen alles via Stream bei Euch?"

    Weder noch - selbst downgeloadete MP3'z sind nach wie vor das Gebot der Stunde ;-)
    ******
    *****
    *****
    Was will ich mit so einem verka... Stream, da läuft dann auch nur meistens Zeugs was nicht meinen Wünschen entspricht.
    Natürlich kann ich mir mit unendlicher Klickerei auch eine Playlist bei Spotify zusammenstellen - bloß wer macht das schon mehr als einmal aus Neugierde, viel zu zeitaufwändig und wer kennt schon wirklich alle Künstlernamen und Titel - denn für eine eigene Playlist muss ich auch die Namen kennen, sonst wird das nichts mit der eigenen Playlist. Also passiert das, was in der Regel immer passiert, die Leute greifen auf vorgefertigte Playlists zurück, die irgendjemand zusammengestellt hat und wo es dann reiner Zufall ist ob dir was davon gefällt - kann ich auch Radio hören, Spartenradios gibt's für lau auch jede Menge.
    Ich nehme meine MP3-Sammlung, die sich auch ständig erweitert und MIR 100% gefällt, packe MP3s für 12 Stunden in Virtual DJ, nutze die Automix-Funktion für beatgenaues Mixen und Überblenden und lasse den kompletten Mix auf die Festplatte speichern. Besser geht's nicht, das bekommst du mit Spotify und Konsorten nie hin. Das MP3 in 320kbit ist dann so ca 1,8 GB groß, kannst du überall hinkopieren, und 12 Stunden gemixt am Stück ersetzt jeden Stream - mit dem Unterschied dass die Tracks von mir ausgesucht wurden und mir alles gefällt. So machst du dir 10 Mixe, bis diese "Streams" langweilig werden vergeht eine Menge Zeit.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      17.05.2017 Link zum Kommentar

      Ich habe mir mal erlaubt den Teil mit der nicht ganz legalen Beschreibung der MP3 Beschaffung zu entfernen.


  •   40
    Gelöschter Account 17.05.2017 Link zum Kommentar

    Manoman, wieso informiert sich der Schreiberling nicht erstmal bevor er hier so einen Unsinn auf die Leserschaft loslässt....

    UbIx


  • Ich bin zwar fast doppelt so alt wie "mp3", aber wir leben beide noch und zwar laaaaange. Meine etwa 100.000 Titel umfassende MP3-Sammlung enthält alle früher mal als Schallplatte, CD oder Kassette gesammelten Tonträger und natürlich auch andere (ihr wisst schon ...). "Wichtige" Stücke sind in 320er Qualität und zum Teil nachbearbeitet, so dass sie dann sogar wertiger als das Original sind.
    Mein Motto: Ich werde zwar ganz schön alt, aber wenn ich in der Kiste liege, werden ein paar schöne Songs gespielt und MP3 WIRD WEITER LEBEN.


  • Schade dass hier so oft Halbwahrheiten verbreitet werden. Wieso informieren sich die Autoren nicht bevor sie schreiben?
    mp3 wird nicht mehr weiter entwickelt, aber was hat das mit tot zu tun? Es mag ja sein dass es inzwischen bessere Formate gibt, es gibt auch bessere Betriebssystem wie Windows, aber was nutzt es wenn sie sich nicht etablieren? Ich möchte mal das Autoradio sehen dass FLAC Dateien abspielt. Oder soll ich mir meine Musik in 5 unterschiedlichen Formaten speichern?
    Der kleinste gemeinsamem Nenner gewinnt, das ist nun mal so.


  • Wie hier schon viele andere richtig bemerkt haben ist nur das Patent für MP3 in den USA ausgelaufen. Zu behaupten das MP3 jetzt tot ist kann man entweder als Ahnungslosigkeit oder Provokation von Eric Herrmann sehen. Für mich persönlich ist MP3 nicht tot und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht sein. Ich habe viele meiner CDs, die ich nach wie vor kaufe, gerippt und nutze die MP3-Dateien zur Befüllung meines MP3-Players, der übrigens auch FLAC, OGG oder AAC abspielt, und diverser USB-Sticks für's Auto. Aktuell bin ich auch dazu übergegangen neue CDs im Format FLAC zu rippen, doch habe ich bereits gut 10GB an MP3 auf dem Rechner, die ich so schnell gewiss nicht durch FLAC ersetzen werden. Ich wüsste auch nicht warum, da MP3 mit 256 Kbit, welches ich die letzten Jahre verwendet habe, mir qualitativ für das Auto oder den MP3-Player vollkommen ausreicht.

    Apropos MP3-Player: Der ist auch noch nicht tot, wie hier an anderer Stelle schon mal behauptet wurde. Ich persönlich habe keine Lust den Speicherplatz und den Akku meines Smartphone mit Musik und dem Abspielen derselben zu belasten. Und das sehen viele Leute die ich kenne und auch immer wieder beim Sport sehe scheinbar genau so.

    UbIx


  • Also, ich streame nicht. Wird alles in mp3 oder wav verwandelt.


  • Ich höre nur selten Musik, und das Format ist mir ziemlich egal solange man es auf die Geräte (Smartphone, Mp3 Player) die ich nutze abspielen kann.


  • Ich versuche so gut es geht alles in FLAC runter zuladen, vieles findet man leider nur mp3 . Ich meine um da wirklich einen Unterschied zu hören, braucht man mehr als diese 50 Euro Logitech PC Boxen die hier wohl locker über 90 % der Leute hier benutzen. Spotify und ITunes etc kostet alles Geld, deswegen ddl music to


    • Was soll das denn? Wie krank ist diese Geiz-ist-geil-Mentalität?!?! Wenn ich Leitung von anderen erhalten will (in diesem Fall die Künstler) muss ich dafür auch zahlen.
      Außerdem, für die ganz Geizigen, denen 10 Euro im Monat für unbegrenzten Musikgenuss zu viel ist, Spotify hat auch ein kostenloses Angebot.


      • Hier ein Album , da ein Album, als nächstes soll man dann noch für Serien bezahlen die man guckt, Was kommt dann apps ? Nach deiner Logik würde einiges im Monat für digitale Inhalte draufgehen . Lieber mal nachdenken


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        17.05.2017 Link zum Kommentar

        Ich hoffe das ist Sarkasmus und nicht ernst gemeint. Natürlich muss man auch für digitale Inhalte zahlen.

        Edit: Ich habe den Link zu der nicht legalen Seite entfernt. Solche Links sind hier nicht gewünscht.


      •   40
        Gelöschter Account 19.05.2017 Link zum Kommentar

        Immer das gleiche Argument, 10 Euro / Monat ist doch nicht zuviel usw. usw.... 10 Euro Spotify, 10 Euro Netflix, 79 Euro Amazon Prime (ca 7 Euro/ Monat), ein paar Euro Cloud-Speicher usw - das ist ein Faß ohne Boden wenn man sich nicht zurückhält.
        Für digitale Inhalte könnte man zahlen, wenn sie einen angemessenen Preis hätten. Haben sie aber nicht.
        Die Preise für einzelne MP3's sind grotesk hoch, wenn man bedenkt das es sich um einen Artikel handelt den man unendlich vervielfältigen kann, ohne weitere Material- und Personalkosten. Eine Lizenz zum Gelddrucken. Eine MP3 dürfte sich höchstens im einstelligen Cent-Bereich bewegen, das wär angemessen. Meint ihr ein Kühlschrank oder TV würde 500-1000 Euro kosten wenn er ohne weitere Material- und Personalkosten unendlich produziert werden könnte ? Sicher nicht. Die MP3's sind aber inzwischen noch teurer als es früher eine ganze CD war. Da kriegt nur jemand den Hals nicht genug voll. Von daher suchen sich die schlauen Leute, die sich nicht melken lassen wollen, alternative Beschaffungswege ;-)


  • C. F.
    • Blogger
    16.05.2017 Link zum Kommentar

    Wenn man all diese Kommentar liest, kann man letztendlich nur ein Resumee ziehen: Eric Herrmann - schreib bitte nur über Dinge, von denen Du was verstehst.


    •   40
      Gelöschter Account 17.05.2017 Link zum Kommentar

      er muss ja nichts davon verstehen, einfach nur mal vor dem Schreiben die relevanten Informationen dazu zusammentragen und dann ordentlich eine Zusammenfassung schreiben, das würde schon viel helfen...

      UbIx


  • Es lebe Spotify.


  • ich setzte weiter auf MP3,;was sonst 😎


  • Meine wirklich große Musik-Sammlung besteht nur aus MP3-Dateien mit größtenteils 320 kbits. Grund dafür ist einfach die Kompatibilität, jedes noch so banale Geräte für Musik kann mit MP3's umgehen und sie sparen einfach Platz. Und ich finde 320 kbits sind durchaus noch sehr praktikabel.


    • Letztlich hängt es davon ab, was man selbst sucht. Ist einem perfekter Klang wichtig, bitte schön, dafür gibt es Lösungen. Ich konnte damit nie wirklich etwas anfangen, ich finde, bei Musik spielt die Qualität nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist mir das Gefühl, das Musik transportiert. Ich habe Bootlegs, die sind in einer grauenvollen Qualität, man hört eigentlich nur Rauschen und ahnt ganz dünn im Hintergrund die Musik. Aber diese Musik transportiert etwas, eine Rohheit, eine Kraft, Gefühl, eine Lebensanschauung - nennt es, wie man will, es packt einen. Und dann habe ich die gleichen Stücke in Studioqualität, perfekt eingespielt und abgemischt. Und leider völlig tot, da steckt nichts mehr drin, was einen packen könnte. Wie gesagt, ich finde Qualität bei Musik (im Übrigen auch bei Filmen) absolut zweitrangig.


  • tot ist es erst, wenn es keiner mehr nutzt. Aber danach sieht es nicht aus, jeden denn ich kenne, nutzt mp3. Man sollte mal tot definieren.


  • ggg mp3 ist tot!

    Auf GIGA wird es richtig betitelt. "MP3-Lizenzprogramm läuft aus: „Tot“ ist das Format aber noch lange nicht"


  • Ich streame nicht.
    Was soll ich mit diesem Kokolores?


  • eher "stirbt" AndroidPit ;-)

    Musik Kassette und VHS sind tot


    • Nicht wirklich, ich habe von beidem noch jede Menge. Aber beide haben Nachfolger gefunden, die eine wirklich wesentlich bessere Qualität liefern, und kaum Nachteile aufweisen.
      Die Nachfolger von CD (Audio-HD u. SACD) und MP3 haben zwar auch Vorteile, die sind aber marginal und nur für Wenige hörbar. Dafür haben sie aber spürbare Nachteile. Bei hochauflösenden Tonträgern gibt es kaum kaufbare Titel, und Tonträger und Abspielgeräte sind teuer. Die SACD hat zudem einen sehr wirksamen Kopierschutz.

      Die normal auflösenden Nachfolger des MP3-Formats sparen zwar etwas Platz bei gleicher Qualität, das spielt bei heutigen Speichergrößen aber keine so wesentliche Rolle mehr. Alle mir bekannten Online-Musikportale, von Apple-Music abgesehen, verkaufen die Titel im Format MP3. Warum wohl?


    • Kassette und VHS könnten aber wiederkommen. Die Schallplatte ist auch wieder da, aber leider anscheinend mit billigen Materialien, also nicht mehr das hochwertige Vinyl.


      •   3
        Gelöschter Account 20.05.2017 Link zum Kommentar

        Die Schallplatte ist nicht "wieder da". Im Grunde genommen war sie nie weg, aber war nach Einführung von Kassette, CD, MP3... nur noch ein Nischenprodukt. Ist sie auch heute noch, nur, dass sie wieder von mehr Menschen genutzt wird, als noch vor ein paar Jahren. Sie wird nie wieder so präsent sein wie zu der Zeit, als es noch keine Kassetten, CDs usw. gab. Sie wird nur von ein paar Menschen wieder vermehrt genutzt. Genauso werden auch noch Kassetten und VHS noch genutzt. Die Schallplatte erfreut sich aber aufgrund ihres Aussehens und der analogen Art als "Retro - Produkt" wieder einer großen Beliebtheit


  • Nach rund 10.000 Vinylplatten und rund 5.000 CDs streame ich inzwischen nur noch und kaufe kaum noch was, um es zu besitzen. Man muss sich nicht alles ins Regal stellen. MP3 ist noch lange nicht tot.


  • Tot ist die mp3 noch lange nicht. Im Gegenteil - wenn ich z.B. Freunde von einer neuen Band begeistern will, ist die mp3 das Mittel der Wahl - sie können es abspielen, egal welches Endgerät sie benutzen. Für den Eigenbedarf (Smartphone) rippe ich meine CDs ins ogg-Format. Habe nämlich keine Lust, das knappe Datenvolumen der hiesigen Anbieter für Musikstreaming zu verplempern. Kann damit Besseres machen.


  • "Jetzt will ich es wissen: Hört Ihr noch MP3s von selbst-gerippten CDs oder läuft inzwischen alles via Stream bei Euch?"

    Da ich zu Hause einen Madsonic-Server am laufen habe, möchte ich meine Quelle mit der besten Qualität haben. Daher kaufe ich immer noch CDs und rippe die dann als FLAC. Über Madsonic streame ich das dann, wenn ich nicht zu Hause bin als MP3, abhängig von Abspielgerät (am PC mit 320kbit/s, am Androiden mit 192kbit).
    Ich würde aber auch gerne von CDs weggehen, aber anscheinend gibt es leider keinen Anbieter, der Musik entweder unkomprimiert oder verlustfrei komprimiert anbietet.

    Streaming-Dienste sind jedoch auch nicht mein Fall, da ich erstens Alben gerne komplett anhöre und zweitens mit der "Mainstream-Radio-Musik" nichts anfangen kann (hört sich für mich alles gleich an)

    H G


    • Ich kaufe immer noch CDs. Die rippe ich dann ins ogg-Format für unterwegs - Streaming kommt mir für unterwegs nicht ins Haus. Am Desktop allerdings schon, immerhin kommt da als Beifang die eine oder andere interessante Band heraus.
      Wenn mir da eine Band gefällt, suche ich mir in den streams mehr davon. Bestätigt sich der gute erste Eindruck wird die CD ins Regal gestellt. Die CDs sind sozusagen das Back-Up das mir auch keine Ransomware kaputtmachen kann.


  • MP3 ist genauso Tod wie jpg bei Bildern ... ja es gibt bessere Alternativen aber ein extrem weit verbreiteter Standard lebt lange ... sehr lange. Glaubt mir.
    Es soll übrigens auch heute noch Anwendung für die gute alte RS32 Schnittstelle geben.


  • Typische Click-Bashing-Überschrift.

    Vielleicht stirbt MP3 wirklich, vielleicht aber auch nicht.

    Die nächstens zehn Jahre wird MP3 noch leben. Anbieter wie Amazon haben schließlich viel Geld in ihre Musikserver investiert. Die werden doch jetzt nicht alles vernichten und ihre Kunden mit neuen Formaten gängeln die kaum einer nutzen kann.

    Aber vielleicht bildet sich, jetzt da niemand mehr Lizenzgebühren zahlen muss, eine neue Interessengruppe rund um das MP3-Format. Damit könnte MP3 an Qualität gewinnen.

    Harren wir der Dinge die da kommen mögen.


  • MP3 tot? Noch lange nicht!
    Habe viele Alben in FLAC, je um die ca. 1,2 GB groß.
    Die hören sich im Gegensatz zu MP3 echt ein ganz kleines bisschen besser an.
    Man muss da schon wirklich ganz genau hinhören.
    Was das iTunes Format AAC angeht (meist 224 kbps), finde ich persönlich ne gute MP3 mit 320kbps vom klang her besser. Auch lassen sich MP3 im ID3Tag (Albumcover, Künstler, Album etc) besser bearbeiten.
    MP3 ist bei mir noch lange nicht tot!


    • Ein Album in FLAC ist doch keine 1,2 GB groß. Eine CD fasst ja nur 700 MB. Auf der ist die Musik unkomprimiert, während FLAC verlustfrei komprimiert. FLAC-Alben sind 200 MB bis 500 MB groß (je nach Kompressionsrate und Länge der Spielzeit). Dabei spreche ich immer der Entsprechung von einer CD und keiner Doppel-CD, aber selbst dann kommt man nur schwer auf 1,2 GB.

      UbIx


      • OK..! Hätte Bravo Hits (Doppel CD) schreiben sollen . mein Fehler!
        Aber ne normale CD in FLAC liegt dann bei 500..600 MB, das ist echt ein wenig zu mächtig

        UbIx


    • "Habe viele Alben in FLAC, je um die ca. 1,2 GB groß. "

      Sind das ,HighRes FLACs oder Doppelalben?
      Ansonsten erscheint mir die Datenmenge deutlich zu groß.


  • Super Bericht, danke! Eine schöne Zeitreise


    •   12
      Gelöschter Account 16.05.2017 Link zum Kommentar

      Erklär mal bitte, was ist den genau so super ?


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        16.05.2017 Link zum Kommentar

        Steht doch im Kommentar. Blaubär findet die Zeitreise schön. :)


      •   12
        Gelöschter Account 16.05.2017 Link zum Kommentar

        Zeitreise? Es geht um "Zeitreisen" , also gar nicht um das Frauenhofer-Institut und ihre Erfindung sowie die Aufgabe eines Patents ? Dann wird Blaubär warscheinlich alles toll, klasse, super und wunderbar finden was er so liest !


      • Was ist los Charly, bist Du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?


  • Bei MP3 und ähnlichen Verfahren geht es um Datenreduktion, nicht um -kompression, wie uns der Artikel erzählen will.


    • Falsch. Zumindest FLAC arbeitet mit Datenkompression.


      • Logo, FLAC (Datenkompression) arbeitet ja verlustfrei, während MP3 (Datenreduktion) und dergleichen IMMER einen Qualitätsverlust zu verzeichnen haben. Je nachdem, mit wie viel kbit/s encoded wird, hört man den Verlust mehr (z. B. bei 128kbit/s) oder weniger stark (z. B. 320kbit/s).


      •   40
        Gelöschter Account 17.05.2017 Link zum Kommentar

        Um nicht zu sagen, an der heimischen HiFi-Anlage hört man den Unterschied eher gar nicht, zumindest in 320kbit.


  • Man darf die Firma "Napster" mit ihrem Onlinedienst nicht dem Napster-Programm gleichsetzen. Der Dienst an sich war schon immer legal gewesen - wenn man der Logik folgt, die das US-Gericht in seinem Urteil gegen Napster geschrieben hat, dann müsste YouTube heute auch illegal sein.
    Napster wurde verboten, weil der Dienst den Plattenbossen ein Dorn im Auge war (und dass obwohl sie am Dienst ordentlich mitverdient haben!).
    Napster hat den Plattenfirmen in finanzieller Hinsicht nicht geschadet, in Gegenteil.
    Napster hat den Plattenfirmen aber schmerzhaft aufgezeigt, dass ihre verkrusteten Modelle veraltet sind.
    Napster hat den Labels nicht geschadet - sie selbst waren es.
    Deutlich zeigt das das Beispiel EMI: Das Label ist pleite gegangen, weil es mit den meisten seiner Künstler reine Plattenverträge hatte - am ganzen "Drumherum" verdiente EMI nichts - dabei macht Merch den meisten Umsatz.
    Back to the topic:
    Schöner Artikel.
    Aber selbst wenn das mp3-Format so langsam ausgedient hat, seine Idee wird in den Codes der neuen Codecs weiterleben...


  • zwischen Kassetten und cd's gab's für mich noch die MD-Player ^^ die konnten sich zwar zum mp3 Player nicht durchsetzten aber 100 Songs auf so ner kleinen Disk fand ich zu dem Zeitpunkt schon faszinierend ;) mal schauen was nach MP3 kommt... Eine neue Ära beginnt


    •   28
      Gelöschter Account 16.05.2017 Link zum Kommentar

      Ja, sehr schade, dass sich MD nicht durchgesetzt hat. Aber da sind wohl Sony/TDK dafür verantwortlich, die ums Verrecken Kohle mit der Lizenz machen wollten.


    • bin schon sehr neugierig ob es SACD auch mal zu streamen gibt mit Multichannel


  • Sehe die heutigen abspiel Möglichkeiten als Problem.
    Eine neuere Anlage für studioqualität macht schon etwas aus, und das axon7 von ZTE stellt komischer Weise meinen Verstärker von 2016 in Schatten.
    Soviel zum Thema verlustfrei.


    • ?? Muss ich das verstehen ?? Vielleicht liegt es daran , das der Verstärker allein im Schrank steht? Tipp : CD Spieler und Lautsprecher mal am Verstärker anschließen.


  • Meine Mp3s sind nicht tot und ich werde auch weiterhin Alben sowie Songs in dem Format kaufen!

    Wer hat schon Speicherplatz um FLAC Dateien auf dem Handy zu sammeln 😂😅

    Darf die restliche Welt gerne Streamen bis das Datenvolumen leergesaugt ist, aber ich habe meine Lieder gerne als Eigentum!

    Lang leben die Mp3s! 🎵🎶🎧🎼


  • iTube


  • MP3 ist tot? Dass ich nicht lache!

    Die Patente sind ausgelaufen und das Format konnte somit Open Source werden (seit 23.04.2017 weltweit, in Europa schon seit 2012). Tot ist das Format aber noch lange nicht. MP3 ist das Format, das uns in allen Download-Portalen als erstes entgegenlacht. Das wird auch so bleiben, Denn sonst hätte Ogg Vorbis es schon lange verdrängen müssen. Aber wo ist das? In ein paar Nieschen. Und AAC findet man bei iTunes. Mit WMA hat Microsoft auch keinen so riesigen Erfolg gehabt. Das dümpelt auch in Nieschen rum.

    Ich habe ebenfalls meine CDs und Vinyls als FLAC ins digitale Zeitalter übertragen. Ein Download-Portal suche ich dafür noch immer vergebens. Das, obwohl FLAC (wie Ogg Vorbis) schon immer Open Source war.

    Obwohl ich es schätze, meine Musik über mein NAS überall schnell im Zugriff zu haben, habe ich weder Kassettendeck noch Plattenspieler jemals eingemottet gehabt. Alles ist betriebsbereit, wie vor 25 jahren gekauft. Ja, und das funktioniert noch. So gut war Technik mal!


  • Wie sagte doch Arnold Schwarzenegger in "Terminator Genisys": "Alt, aber nicht veraltet." Auch wenn er sich selber damit als T800-Terminator meinte, hätte er diesem Spruch doch genauso gut auf das MP3-Audio-Kompressionsverfahren anwenden können.

    Das Verfahren hat mittlerweile mehr als 20 Jahre auf dem Buckel, und die letzten Patente sind abgelaufen. Aber ist es deshalb tot?

    Ich finde nein, so wenig wie die noch ältere CD tot ist. Letzte hat die Angriffe hochauflösender Verfahren wie HD-Audio und Super-Audio-CD souverän abgewehrt, und ist bei unkomprimierter Musik auf physikalischen Trägern immer noch das führende Medium.

    Der Grund liegt auf der Hand. Die CD wurde seinerzeit in Punkto Rauschabstand, Frequenzgang und Bandbreite so ausgelegt, dass sie die Grenzen des menschlichen Hörvermögens erreicht. Verbesserungen sind klar nachweisbar, für viele aber nicht mehr hörbar.

    Und das MP3-Verfahren wurde so entworfen, dass es bei hohen Bitraten bestenfalls von geschulten Ohren bei komplexen Passagen klassischer Musik von der CD noch unterschieden werden konnte. Das hatte man seinerzeit sogar an "Hörtests" mit prominenter Besetzung nachgewiesen.

    Beide Verfahren scheinen ihre Zeit überlebt zu haben, doch wer sollte sie ablösen, wenn er nur wenige, kaum wahrnehmbare Vorteile, aber viele Nachteile bietet?

    Das MP3-Verfahren hat zwar modernere Nachfolger, aber deren Vorteil liegt vor allem in einer höheren Kompressionsrate bei gleicher Qualität.
    Das spart Speicher und Bandbreite, Nachteile, die durch die Entwicklungen der letzten Jahre mehr als kompensiert wurden. Waren MP3-Player vor 15 Jahren mit 128 MByte Speicher ausgestattet, so sind viele dedizierte MP3-Player, mehr noch aber ihre Nachfolger, die Smartphones, mit dem 500 bis 1000 fachem Speicher ausgestattet. Auf solchen Geräten kann man tausende von Musiktiteln selbst mit 320 kBit/s speichern.

    In ähnlichem Maß sind die Downloadgeschwindigkeiten gestiegen, von sensationellen 56 kBit/s auf 100 MBit/s und mehr, fast der Faktor 2000.
    Selbst wer sich mit bescheidenen 6 MBit/s abfinden muss hat noch den Faktor 100.

    Die Nachteile anderer Verfahren liegen auf der Hand:
    Inkompatibel zu vielen älteren Geräten und Playern, schlechtere Verfügbarkeit fertig kodierter Musik, aber auch von Software zum schneiden und konvertieren.

    Wenn MP3 gehemmt wurde, dann bestenfalls durch die fälligen Lizenzgebühren für seine Nutzung, so dass von Streamingdiensten andere Verfahren bevorzugt wurden, und bei Übertragungen zu Bluetooth-Kopfhörern unsinnigerweise in ein anderes Kompressionsformat on-the-fly umgerechnet werden muss. Aber mit dem Auslaufen der letzten Patente dürfte sich auch das erledigt haben.

    Kauft man Musik online, dann erhält man die Titel in AAC oder eben MP3.
    Die Bestände an solcher Musik dürften gewaltig sein.

    MP3 ist eine deutsche Erfolgsgeschichte - auf die nächsten 20 Jahre!


  • Die tausenden mp3 Dateien auf jeder Festplatte oder anderen Speichermedien können so schnell nicht sterben. Sie sind was damals die Plattensammlung war.

    Mal sehen ob die Jungs vom Frauenhofer was neues auf der Pfanne haben.
    Ansonsten zuhause FLAC verlustfrei wenn's nach mir geht.


  • mit nichten Eric , das Format ist immer noch gut , vllt nicht gerade 128Kbit aber 192 oder 256Kbit ist nach wie vor absolut CD-Kompatibel , macht selber den Test .
    Einen 'audiophilen' Kollegen,
    der eine Heimanlage im hohen 5-stelligen Bereich hat , konnte ich recht schnell überzeugen ,
    indem ich ihm ein 2x gewandelten Track (CD>MP3>CD) vorspielte und mit dem Original vergleichen ließ , ohne ihm natürlich die CDs zu zeigen .... er konnte keinen Unterschied feststellen !

    Ciao


  • Reine Logikfrage... wenn ich Titel von einem streaming Dienst wie Spotify herunterlade, liegt dann micht ein Mp3 vormat vor ?


    • wenn du die Titel in Spotify speicherst, sind diese "verschlüsselt", so dass sie nicht ohne Spotify abgespielt werden können. Ist nicht MP3, siehe oben.


  • Habe meine selbst erstellten Mp3's vor längerer Zeit alle gelöscht , da sie noch aus Zeiten geringer Speicherkapazität bei Mp3-Playern stammten (Bitraten 128 - 192kb/s). Dann herumprobiert ob ich Flac oder Mp3 320kb/s nehme für die neu zu erstellenden lieblings CD's. Letztlich musste ich mir eingestehen, dass ich den Unterschied im Blindtest in den allermeisten Fällen nicht heraushören konnte (Hifi Anlage). Daraufhin habe ich mich für Mp3 @320 entschieden, da dies den für mich besten Kompromiss von Klang und Speicherplatz darstellt. Zumal man noch berücksichtigen muss , dass das Einsatzgebiet meiner Komprimierten Musik im Auto per USB Sick oder per Bluetooth im Garten oder im Urlaub ist. Da sind allerdings die Autoanlage , bzw. der Bluetooth Lautsprecher in ihrer Qualität schon so limitiert, dass es absolut nicht mehr zu unterscheiden ist ,ob Flac oder Mp3 @320 läuft. Der Unterschied bei Mp3 @128kb/s zu 320kb/s war hingegen recht deutlich zu hören.


  •   28
    Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

    Also da muss ich jetzt aber doch mal gehörig widersprechen Herr Herrmann. Das MP3-Format is mit nichten tot. Ich würde sogar behaupten, es wird noch viele Jahre bestehen, einfach, weil es jeder kennt und von allen aktuellen Playern (Hard- wie Software) abgespielt werden kann. Wenn ich andere Formate verwenden möchte muss ich erst jedes mal wieder prüfen, ob das Gerät, das ich mir zulegen möchte dieses auch unterstützt, bei MP3 kann jeder davon ausgehen, dass es einfach klappt. Und ich denke vielen ist es einfach zu mühsam, sich damit auseinander zu setzen und bleiben bei dem, was sie kennen und sich bewährt hat.
    In diesem Sinne: totgesagte leben länger - es lebe die MP3!
    (Ich weiß "die" MP3 is Quark aber den Volksmund bzw. meine Mutter interessiert das wenig.)


    • Stimmt , die Mp3 läuft auf allen Geräten und klingt bei 320Kbit/s auch recht CD nahe , spart dabei dann noch 75% Speicherplatz. Sollte sich AAC auf breiter Front durchsetzen, wäre das sicherlich auch eine gute Entwicklung.


    • WMA, AAC und Ogg Vorbis laufen auch auf jedem Gerät. Selbst FLAC ist seit 10 Jahren nahezu überall integriert, wenn man nicht zum 15 Euro-Player im USB-Stick greift.

      MP3 ist kein Quark. Es kommt drauf an, wie hoch das Sampling und die Bitrate ist. Es gibt effizientere Formate. Die sind aber genauso alt wie MP3 und haben bis heute nicht die Verbreitung wie MP3 gefunden. Warum sollte das Format also sterben?

      UbIx


      •   28
        Gelöschter Account 16.05.2017 Link zum Kommentar

        Mit Quark hab ich nicht das Format MP3 gemeint sondern die Femininisierung der Abkürzung ohne Substantiv dazu.
        Nur so nebenbei zum Verständnis...


  • Beides. Sowohl MP3 als auch Spotify.

    Das Format hat überhaupt keinen Grund als veraltet zu bezeichnet werden. Nach wie vor ist es sehr beliebt und funktioniert bestens.


  •   27
    Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

    Hahaha... Nein, ist sie nicht!!!


  • Ich als 90er Kind kann mich noch ganz genau an den Web.de Smartsurfer erinnern. Das "Einwählen" liegt mir immer noch in den Ohren mit dem sogenannten "Holzmodem". Immer den günstigstens Preis raus gesucht und dann gings rein. Man man man waren das noch Zeiten...schöne Zeiten sogar.


    •   12
      Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

      Die Modem waren ,kann/darf man hier scheisse schreiben ,? "wir" aber mächtig jünger ;-)


  • Oh Gott, es sind doch einfach nur die Patente, die Fraunhofer für die USA besitzt, ausgelaufen und MP3 ist nun quasi "frei". In Europa übrigens schon seit 2012. Guten Morgen.

    Was hat das bitte mit "eingestellt" und "tot" zu tun? Kann man sich denn nicht wenigstens in ein Thema mal reinlesen, wenn es nicht zum Fachgebiet gehört?


  •   35
    Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

    Ach waren das noch gute alte mp3 zeiten mit napster,bearshare und limewire :D


  • für mich ist mp3 klanglich, entsprechen bitzahl vorausgesetzt, voll ausreichend vom klang, ob das aac ist, kann ich gar nicht unterscheiden, naja, altersbedingte gehörausfälle

    Gelöschter AccountJürgen64


  •   16
    Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

    Öhm will ja nicht stänkern oder so, aber auf gsmarena steht auch so ein Artikel, aber da steht etwas anderes (und nachvollziehbareres) zum Thema mp3. Und dort ist aus verständlichen Gründen die mp3 noch lange nicht tot.


  • C. F.
    • Blogger
    15.05.2017 Link zum Kommentar

    "Jetzt will ich es wissen: Hört Ihr noch MP3s von selbst-gerippten CDs oder läuft inzwischen alles via Stream bei Euch?"

    Was ist das für eine Frage? Ich sammle Musik aus streams und speichere diese - je nach dem, was angeboten wird - als MP3 oder FLAC. Also "höre" ich Musik als MP3 oder FLAC. Nach der Speicherung kann ich selbige in andere Formate konvertieren.

    UbIxGelöschter Account


    •   12
      Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

      Ich hab sogar von Platte gerippt (mit 256/512Kbit/s), aber ich werd beim lesen das Gefühl nicht los , Eric Herrmann weiss gar nicht wovon er schreibt !


    •   37
      Gelöschter Account 15.05.2017 Link zum Kommentar

      Ich habe just heute wieder eine CD (Gorillaz - Humanz) MP3-ed und auf's Mob.-Tel. geschubst. Mir reicht die Klangqualität locker aus...


    •   3
      Gelöschter Account 19.05.2017 Link zum Kommentar

      Ich kaufe mir meistens sogar lieber eine CD. Finde das materielle, also dass man seine Musik in den Händen halten und ausstellen kann, viel schöner als nur die Datei auf dem Computer. Die CD übertrage ich dann per iTunes auf den PC, und über iTunes sind Bitraten von bis zu 320kbit/s möglich. Für mich vollkommen ausreichend

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern