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Kommentar 5 Min Lesezeit 94 Kommentare

Die MP3 ist endlich tot; schön war's!

Die MP3 wurde von ihren Schöpfern im Fraunhofer-Institut eingestellt. Das jahrelang künstlich beatmete Audio-Format kann endlich in Frieden ruhen und Nachfolgern Platz machen. Wir wagen noch einmal einen Rückblick und zeigen alternative Formate, die heute zum Einsatz kommen.

Schön war die Zeit. Mit MPEG-1 Layer III; besser bekannt als MP3 - aber bitte nicht als MPEG-3! - kam in den Neunzigerjahren eine Technologie in die digitale Welt, die mal eben revolutioniert hat, wie wir Musik konsumieren. CDs waren zu sperrig und unterwegs kaum zu gebrauchen. Die Kassette hat sich abgenutzt und konnte nur in Echtzeit aufgenommen werden. Mit der MP3 waren all diese Schwächen mit einem Mal vom Tisch.

Forscher aus Erlangen und Nürnberg gelang es mit dem neuen Kompressionsverfahren, den Datenbedarf von Musik im Vergleich zum auf Audio-CDs verwendeten Format auf ein Zehntel zu reduzieren. Die dabei entstehenden Qualitätsverluste waren für damalige Verhältnisse gering; aus heutiger Sicht würde man sich für den Klang einer MP3 mit 128 kbit/s schämen. Jetzt endet der Deal zwischen Technicolor und dem Fraunhofer-Institut und damit der Support für das Format. Reisen wir noch einmal in der Zeit zurück und sehen, wie es mit der MP3 losging.

MP3: Traum für Musikliebhaber, Albtraum für die Plattenindustrie

Ende der Neunziger waren Haushalte, wenn überhaupt, mit einer Einwahlverbindung am Internet angeschlossen. Die Übertragungsraten lagen bei 7 Kbyte/s. Falls Ihr eine ISDN-Leitung hattet, waren es 8, bei Kanalbündelung satte 16 KByte/s. Wenn Ihr gerade von Eurem Mobilfunkanbieter gedrosselt werdet: So schnell war das damals immer. Und abgerechnet wurde minutengenau, meistens rund 8 Pfennig pro Minute. Mit dem web.de Smartsurfer konnte man etwas sparen.

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Napster ist nicht mehr das, was es mal war. / © AndroidPIT

Jeder Download dauerte somit eine gefühlte Ewigkeit, und sein Ende war ein echtes Erfolgserlebnis. Als Teenager habe ich das geringe Tempo jedoch nicht als Hindernis betrachtet und munter heruntergeladen, Schneckentempo hin oder her. Gesetze gegen Filesharing gab es damals noch nicht, oder sie waren so schwammig, dass man sich ständig sicher in einer Grauzone bewegen konnte. Also haben wir Napster, WinMX oder Kazaa installiert und gesogen wie blöde.

Ein Song im MP3-Format mit 128 Kbit/s war immer zwischen vier und fünf MByte groß und so dauerte ihr Download circa fünf Minuten. Spätere Ausgaben der Filesharing-Programme konnten die Songs schon beim Download abspielen, sodass wir quasi in Echtzeit downloaden konnten; das Wort "Streamen" gab es damals noch nicht.

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Streaming macht Codecs zum Problem eines anderen. / © AndroidPIT

Die Songs haben wir dann auf unseren MP3-Player geladen. Der hatte meistens rund 128 MByte Speicher; genug für rund zwei Stunden Musik, also für den Weg zur Schule, die Pause und den Rückweg. Nach dreimal hören war die AAA-Batterie des 39-D-Mark-Trekstor-Players aus der Ramschkiste von Media Markt leer.

Zuhause kam WinAmp zum Einsatz. Erst viele Jahre später bin ich dem Lager der Foobar-2000-Außenseiter beigetreten. Aber da war die MP3 schon weit über ihrem Höhepunkt hinaus und die Größen unserer MP3-Sammlungen nahmen lächerliche Ausmaße an. Dass wir dabei die Musikindustrie um ihre bis dahin vorhandene Kraft zur Förderung neuer Künstler brachten, war uns als arme 14-jährige weder bewusst noch wichtig.

Und dann kam iTunes

Doch irgendwann folgten wirksame Gesetze, begleitet von allseits beliebten Abmahnanwälten. Doch die Nutzer wollten weiterhin ihre Musik bequem vom Schreibtisch aus beziehen. Inzwischen war das Internet so schnell, dass wir ein komplettes Album in unter zehn Minuten herunterladen konnten.

Der iTunes Store machte da weiter, wo Napster bei uns aufgehört hatte: Wir konnten wieder Songs herunterladen. Das Novum hierbei: Wir konnten die Songs bezahlen wie im Plattenladen. Was damals keiner außer Steve Jobs vermutet hätte: Die Leute wollten für heruntergeladene Musik bezahlen.

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Der iPod war ein MP4-Player. Das ist um 1 besser als MP3, oder? / © ANDROIDPIT

Mit iTunes hatte die MP3 schon ausgedient

iTunes startete sofort mit MP4. Das neue Format komprimiert mit dem AAC-Codec, der auch heute noch der Standard ist. Dieser basiert auf neuen psychoakustischen Verfahren, die näher am Original sein sollen. Das MP3-Format galt schon zu jenem Zeitpunkt als veraltet, wurde jedoch parallel weitergenutzt.

Die CD hingegen konnte parallel weiterhin gekauft werden. Das deutsche Gesetz erlaubt es, eine Sicherungskopie von ihr zu erstellen, und so könnt Ihr sie in iTunes importieren. Desweiteren sind etliche Software-Tools erhältlich, die beim Taggen, ablegen im Dateisystem Eurer Festplatte und vor allem beim Konvertieren helfen. Bei den heute verfügbaren Codecs für verlustbehaftete Komprimierung landet MP3 inzwischen im Mittelfeld.

In der Dokumentation des Open-Source-Transcoders FFmpeg werden die Audio-Kompression Codecs in der folgenden Reihenfolge empfohlen, beginnend beim qualitätiv besten: Opus > Vorbis >= AAC > MP3 >= AC3 > MP2 > WMA. Android spielt davon nativ Opus, Vorbis, AAC und MP3 ab. Das verlustfreie FLAC-Format wird übrigens auch abgespielt.

Die Frage nach dem richtigen Codec interessiert nur noch Akademiker

Welcher Codec sich am Ende hinter der Musik verbirgt, die ich streame, ist mir als Kunde inzwischen egal. Die letzte CD, die ich gerippt habe, waren die Übungen aus meinem Italienisch-Kursbuch. Die 90 Minuten habe ich mit Vorbis auf 64 MByte eingedampft. Für Musik verwende ich immer FLAC, da mir Speicherplatz weniger wichtig ist als die Gewissheit, dass dem Song nichts fehlt.

Streaming-Dienste komprimieren ebenfalls ihre Datenströme, um Kosten zu senken. Im Folgenden listen wir die maximal erhältliche Qualität der bekannten Anbieter auf:

Maximle Bitraten der Musik-Streaming-Anbieter

  Spotify Apple Music Tidal HiFi Deezer Elite
Codec Vorbis AAC FLAC FLAC
max. Bitrate 320 kbit/s 256 kbit/s 1411 kbit/s 1411 kbit/s

Jetzt will ich es wissen: Hört Ihr noch MP3s von selbst-gerippten CDs oder läuft inzwischen alles via Stream bei Euch?

Meine Musik...
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Top-Kommentare der Community

  • Th K 15.05.2017

    Oh Gott, es sind doch einfach nur die Patente, die Fraunhofer für die USA besitzt, ausgelaufen und MP3 ist nun quasi "frei". In Europa übrigens schon seit 2012. Guten Morgen.

    Was hat das bitte mit "eingestellt" und "tot" zu tun? Kann man sich denn nicht wenigstens in ein Thema mal reinlesen, wenn es nicht zum Fachgebiet gehört?

  • Mr. Android 15.05.2017

    Meine Mp3s sind nicht tot und ich werde auch weiterhin Alben sowie Songs in dem Format kaufen!

    Wer hat schon Speicherplatz um FLAC Dateien auf dem Handy zu sammeln 😂😅

    Darf die restliche Welt gerne Streamen bis das Datenvolumen leergesaugt ist, aber ich habe meine Lieder gerne als Eigentum!

    Lang leben die Mp3s! 🎵🎶🎧🎼

  • Aries 15.05.2017

    MP3 ist tot? Dass ich nicht lache!

    Die Patente sind ausgelaufen und das Format konnte somit Open Source werden (seit 23.04.2017 weltweit, in Europa schon seit 2012). Tot ist das Format aber noch lange nicht. MP3 ist das Format, das uns in allen Download-Portalen als erstes entgegenlacht. Das wird auch so bleiben, Denn sonst hätte Ogg Vorbis es schon lange verdrängen müssen. Aber wo ist das? In ein paar Nieschen. Und AAC findet man bei iTunes. Mit WMA hat Microsoft auch keinen so riesigen Erfolg gehabt. Das dümpelt auch in Nieschen rum.

    Ich habe ebenfalls meine CDs und Vinyls als FLAC ins digitale Zeitalter übertragen. Ein Download-Portal suche ich dafür noch immer vergebens. Das, obwohl FLAC (wie Ogg Vorbis) schon immer Open Source war.

    Obwohl ich es schätze, meine Musik über mein NAS überall schnell im Zugriff zu haben, habe ich weder Kassettendeck noch Plattenspieler jemals eingemottet gehabt. Alles ist betriebsbereit, wie vor 25 jahren gekauft. Ja, und das funktioniert noch. So gut war Technik mal!

  • Jürgen64 15.05.2017

    Habe meine selbst erstellten Mp3's vor längerer Zeit alle gelöscht , da sie noch aus Zeiten geringer Speicherkapazität bei Mp3-Playern stammten (Bitraten 128 - 192kb/s). Dann herumprobiert ob ich Flac oder Mp3 320kb/s nehme für die neu zu erstellenden lieblings CD's. Letztlich musste ich mir eingestehen, dass ich den Unterschied im Blindtest in den allermeisten Fällen nicht heraushören konnte (Hifi Anlage). Daraufhin habe ich mich für Mp3 @320 entschieden, da dies den für mich besten Kompromiss von Klang und Speicherplatz darstellt. Zumal man noch berücksichtigen muss , dass das Einsatzgebiet meiner Komprimierten Musik im Auto per USB Sick oder per Bluetooth im Garten oder im Urlaub ist. Da sind allerdings die Autoanlage , bzw. der Bluetooth Lautsprecher in ihrer Qualität schon so limitiert, dass es absolut nicht mehr zu unterscheiden ist ,ob Flac oder Mp3 @320 läuft. Der Unterschied bei Mp3 @128kb/s zu 320kb/s war hingegen recht deutlich zu hören.

  • Andi R. 16.05.2017

    MP3 ist genauso Tod wie jpg bei Bildern ... ja es gibt bessere Alternativen aber ein extrem weit verbreiteter Standard lebt lange ... sehr lange. Glaubt mir.
    Es soll übrigens auch heute noch Anwendung für die gute alte RS32 Schnittstelle geben.

94 Kommentare

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  • Man schreibt ihr einen Dreck.
    Hab nur mp3´s und das wird auch fürs erste so bleiben.
    Wen interessieren irgendwelche Lizenzen?
    Vor allem was ist jetzt plötzlich so schlecht an einer mp3 ?
    Einfach mal ne Mist raushauen und gut is!!
    Echt schwach. Liest man das könnte man meine es gibt ab sofort keine mp3 mehr.
    Man man man ist das billig!!!


  • Das ist so lächerlich .......


  • Ich habe ja schon was darüber geschrieben. Was ich mich noch frage, also ich lese hier viel mit und manchmal frage ich mich, wie APIT auf solche Artikel kommt, ich meine wird überhaupt nachgedacht oder drauflos geschrieben, diese Überschrift, tot und bloß gut, was ist daran tot und erst recht bloß gut? Hat der Verfasser nie MP3 genutzt oder hasst er MP3 so sehr.


    •   40
      Gelöschter Account 19.05.2017 Link zum Kommentar

      der Author meint, er ist besonders hip weil er nur noch streamt und ihn deswegen das Format nicht mehr interessiert.


  • Ja, aus Sicht der Industrie wäre es vielleicht schön. AAC mag schön sein, aber bundelt das Apple nicht immer noch gerne mit seinem Kopierschutz? Wohl zumindest bei den Applie Music Abos. Audible macht das auch. Klar ist das verständlich wenn man Streaming-Flatrates für wenig Geld verkauft (wäre da nicht das deutsche Mobilfunknetz. Hachja. 4GB Volumen hätte ich schnell verbraucht.) - Aber beim echten Musikdownload außerhalb der eher geschlossenen Apple-Welt ist mp3 immer noch DAS Format schlechthin. Es hat auch den großen Vorteil, dass es oftmals von Hardware effizient unterstützt wird (also nicht die CPU zum decoden herangezogen muss, was massiv Akku spart). Ob das bei Opus auch der Fall ist? Allein die Tatsache, dass ich drüber nachdenken muss, ist doch schon ein K.O.-Kriterium!


  • Das mp3 Format wird noch lange leben. Allein schon, weil ich nicht so viel Freizeit habe, meine ca. 450 CDs alle nochmal durchzuziehen. Allerdings werde ich bei neuer Musik nach Möglichkeit eine verlustfreie Methode wählen.


  • MP3 - Tod, da hat jemand den Knall nicht gehört. ;-)

    Thema verfehlt, 6 setzten!!! So würde es in der Schule lauten. :-))

    Wie kommt man den bloß auf solch eine Aussage? Egal wieviel Anbieter ihre Musik streamen...
    ich hab immer noch meine Musiksammlung auf dem PC bzw. auf mein Smartphone. Alle als MP3 natürlich mit 320 kbit/s.
    Wie schon andere hier richtig gesagt haben ist das ein ganz sauberer toller Klang.
    Und das MP3-Format wird noch Ewig bestehen bleiben.


  • Der Nächste, der die Fake-News nachplappert...
    Das mit Abstand weitverbreitetste Format für tot erklären, geht´s noch?
    Wo sollte denn der Sinn darin liegen, die zig GB´s der wohl bei den Meisten bestehenden mp3-Sammlung mit anderen Formaten zu verwursteln? Viel Spass beim Zusammenstellen einer Playlist mit gemischten Formaten...

    Und die Qualität einer guten mp3 ist astrein, die Meisten, die von besseren Formaten schwärmen, würden im Blindversuch keinen Unterschied hören.
    Das Einzige, was wirklich besser ist, ist eine LP aufzulegen. Denn den Unterschied zwischen analog und digital kann man tatsächlich hören.


  • Note für die Überschrift: 6 - Setzen! Wo kommt das bloss her, so umrealistisch (spare mir schlimmere Worte dafür) über diese Thema zu schreiben. MP3 ist in aller Munde und auf jedem technischen Gerät, was Musik digital abspielen kann. Das die Qualität nicht FLAC entspricht ist mir unwichtig, wenn ich FLAC oder ein anderes besseres Format brauche, brauche ich auch gute Boxen oder tolle Headsets, beides ist sehr teuer und der Preis rechtfertigt den Qualitätsunterschied für mich nicht. Gute Kopfhöhrer und ein guter Lautsprecher mit MP3 macht guten Sound der vom Preisleistungsniveau passt, zumindest für mich.


  • Zum Glück bin ich zu alt, und mein Gehör durch KFZ-Arbeiten, Subwoofer-Mucke in den 90ern und Tinnitus so zerfraggt, dass mir das nix mehr ausmacht, ob ein MP3 jetzt 192kbit oder 999kbit hat... Genauso brauche ich auch keine 4k-Auflösung auf 4zoll-Handys oder eine 20.000€ Anlage im 20qm-Wohnzimmer... Mensch, was hab ich's gut! :D


  • Hmm... Schauen wir mal... Die letzten 10 Alben, die ich mir gekauft habe waren... VINYL! Von daher: Antwort C
    Ich finde es übrigens wie immer lustig, wenn mir suggeriert wird, dass irgendwas "tot" oder "out" sei, was von der breiten Masse akzeptiert und genutzt wird. Insbesondere wenn mir bewusst oder durch schlechte Recherche der ganze Artikel auf BLÖD-Zeitungsniveau gereicht wird.


  •   40
    Gelöschter Account 17.05.2017 Link zum Kommentar

    "Jetzt will ich es wissen: Hört Ihr noch MP3s von selbst-gerippten CDs oder läuft inzwischen alles via Stream bei Euch?"

    Weder noch - selbst downgeloadete MP3'z sind nach wie vor das Gebot der Stunde ;-)
    ******
    *****
    *****
    Was will ich mit so einem verka... Stream, da läuft dann auch nur meistens Zeugs was nicht meinen Wünschen entspricht.
    Natürlich kann ich mir mit unendlicher Klickerei auch eine Playlist bei Spotify zusammenstellen - bloß wer macht das schon mehr als einmal aus Neugierde, viel zu zeitaufwändig und wer kennt schon wirklich alle Künstlernamen und Titel - denn für eine eigene Playlist muss ich auch die Namen kennen, sonst wird das nichts mit der eigenen Playlist. Also passiert das, was in der Regel immer passiert, die Leute greifen auf vorgefertigte Playlists zurück, die irgendjemand zusammengestellt hat und wo es dann reiner Zufall ist ob dir was davon gefällt - kann ich auch Radio hören, Spartenradios gibt's für lau auch jede Menge.
    Ich nehme meine MP3-Sammlung, die sich auch ständig erweitert und MIR 100% gefällt, packe MP3s für 12 Stunden in Virtual DJ, nutze die Automix-Funktion für beatgenaues Mixen und Überblenden und lasse den kompletten Mix auf die Festplatte speichern. Besser geht's nicht, das bekommst du mit Spotify und Konsorten nie hin. Das MP3 in 320kbit ist dann so ca 1,8 GB groß, kannst du überall hinkopieren, und 12 Stunden gemixt am Stück ersetzt jeden Stream - mit dem Unterschied dass die Tracks von mir ausgesucht wurden und mir alles gefällt. So machst du dir 10 Mixe, bis diese "Streams" langweilig werden vergeht eine Menge Zeit.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      17.05.2017 Link zum Kommentar

      Ich habe mir mal erlaubt den Teil mit der nicht ganz legalen Beschreibung der MP3 Beschaffung zu entfernen.


  •   40
    Gelöschter Account 17.05.2017 Link zum Kommentar

    Manoman, wieso informiert sich der Schreiberling nicht erstmal bevor er hier so einen Unsinn auf die Leserschaft loslässt....

    UbIx


  • Ich bin zwar fast doppelt so alt wie "mp3", aber wir leben beide noch und zwar laaaaange. Meine etwa 100.000 Titel umfassende MP3-Sammlung enthält alle früher mal als Schallplatte, CD oder Kassette gesammelten Tonträger und natürlich auch andere (ihr wisst schon ...). "Wichtige" Stücke sind in 320er Qualität und zum Teil nachbearbeitet, so dass sie dann sogar wertiger als das Original sind.
    Mein Motto: Ich werde zwar ganz schön alt, aber wenn ich in der Kiste liege, werden ein paar schöne Songs gespielt und MP3 WIRD WEITER LEBEN.


  • Schade dass hier so oft Halbwahrheiten verbreitet werden. Wieso informieren sich die Autoren nicht bevor sie schreiben?
    mp3 wird nicht mehr weiter entwickelt, aber was hat das mit tot zu tun? Es mag ja sein dass es inzwischen bessere Formate gibt, es gibt auch bessere Betriebssystem wie Windows, aber was nutzt es wenn sie sich nicht etablieren? Ich möchte mal das Autoradio sehen dass FLAC Dateien abspielt. Oder soll ich mir meine Musik in 5 unterschiedlichen Formaten speichern?
    Der kleinste gemeinsamem Nenner gewinnt, das ist nun mal so.


  • Wie hier schon viele andere richtig bemerkt haben ist nur das Patent für MP3 in den USA ausgelaufen. Zu behaupten das MP3 jetzt tot ist kann man entweder als Ahnungslosigkeit oder Provokation von Eric Herrmann sehen. Für mich persönlich ist MP3 nicht tot und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht sein. Ich habe viele meiner CDs, die ich nach wie vor kaufe, gerippt und nutze die MP3-Dateien zur Befüllung meines MP3-Players, der übrigens auch FLAC, OGG oder AAC abspielt, und diverser USB-Sticks für's Auto. Aktuell bin ich auch dazu übergegangen neue CDs im Format FLAC zu rippen, doch habe ich bereits gut 10GB an MP3 auf dem Rechner, die ich so schnell gewiss nicht durch FLAC ersetzen werden. Ich wüsste auch nicht warum, da MP3 mit 256 Kbit, welches ich die letzten Jahre verwendet habe, mir qualitativ für das Auto oder den MP3-Player vollkommen ausreicht.

    Apropos MP3-Player: Der ist auch noch nicht tot, wie hier an anderer Stelle schon mal behauptet wurde. Ich persönlich habe keine Lust den Speicherplatz und den Akku meines Smartphone mit Musik und dem Abspielen derselben zu belasten. Und das sehen viele Leute die ich kenne und auch immer wieder beim Sport sehe scheinbar genau so.

    UbIx

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