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Die coolsten Android-Geräte der CES

Abseits des Mainstreams, der immer edlere und teurere Produkte abwirft, tummelten sich auf der CES 2016 noch günstige Exoten. Sie gelten oftmals aus Ausblick auf das, was eines Tages nach Europa kommt. Werfen wir einen Blick auf diese Beispiele.

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Die Consumer Electronics Show in Las Vegas bietet zwar zahlreiche spannende Neuerungen im Bereich Technologie und im Umfeld von Smartphones. Die großen Releases der Android-Welt hingegen erwarten uns immer erst zum Mobile World Congress, der wenige Wochen später in Barcelona stattfindet.

Auf der CES hingegen erheischt man oft einen Blick auf spannenden Exoten, die in Märkten wie China, Indien und gelegentlich in den USA vorgestellt werden. Diese zeichnen sich durch frühere Innovation, geringere Preise oder gewagte Designs aus. Doch seht selbst.

LeTV Le Max Pro: das schnellste Smartphone der Welt

Der chinesische Smartphone-Hersteller LeTV läutet die neue Prozessor-Generation für Qualcomm ein. Dementsprechend ist das Le Max Pro mit seinem Snapdragon 820 derzeit das schnellste Smartphone der Welt. Außerdem ist es mit dem Ultraschall-basierten Fingerabdrucksensor potenziell das modernste auf dem Gebiet der Biometrie.

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Schade, dass dieses Leistungswunder erst nach Indien kommt. / © ANDROIDPIT

Natürlich sind all diese Eckdaten keineswegs exklusiv, denn von den insgesamt 80 Snapdragon-820-Smartphones werden es sehr viele auch nach Europa schaffen. Doch würde man sich hierzulande sicherlich freuen, ein solches Gerät auch hierzulande bald für unter 500 Euro kaufen zu können.

Ein Blick auf die unterstützen LTE-Bänder offenbarte, dass die in Deutschland üblichen Bänder 3, 7 und 20 auf der Liste stehen. Damit wären Importgeräte aus Indien bei uns uneingeschränkt nutzbar. Mit etwas Glück taucht das Le Max Pro bald in der LeTV-Abteilung des Importeurs Trading Shenzhen auf.

Freetel Musashi: das Flip Phone mit zwei Displays

Freetel hat mit dem Musashi ein innovatives Flip Phone vorgestellt. Sein einmaliges Design-Konzept erlaubt entweder die geschlossene Nutzung mit Touchscreen oder die aufgeklappte Nutzung mit einer physischen T9-Tastatur (und Touchscreen). Ihr könnt mit dem Vierzöller im geschlossenen oder geöffneten Zustand telefonieren.

Das Freetel Musashi wird im Online-Shop für 249 US-Dollar aufgelistet. Der verbaute Quad-Core taktet mit 1 GHz und kann auf 1 GB RAM und 8 GB ROM zurückgreifen. Seine Alternative für den deutschen Markt ist das LG WineSmart, das jedoch nur innen ein Display hat.

freetel musashi
Auch der Deckel ist im Musashi ein vollwertiges Display. / © Freetel

Freetels Chef fürs Global Business Ian Chapman-Banks erklärte mir, dass Geräte der japanischen Marke zunächst nur in den USA angeboten werden. Die ganze Serie erstreckt sich preislich von 99 bis 389 US-Dollar.

Die verwendete Software ist ein nahezu naturbelassenes Android, was auch für das faltbare Musashi gilt. Leider wirkten die Geräte am Stand noch nicht perfekt ausgereift, sodass Android nicht ganz mühelos zwischen Tasten- und Touch-Eingabe umschalten konnte. Chapman war sich der Problematik jedoch bewusst und beteuerte, dass baldige Updates diese Kinderkrankheiten noch vor Marktstart beheben würden.

kPhone k5: der Moto-G-Konkurrent mit dickem Akku

kPhone-Geräte bringen auf den Punkt, was wir uns von vielen anderen Smartphone-Herstellern wünschen: Sie setzen auf recht pures, schnelles Android und verbauen größere Akkus als die Konkurrenz. Dennoch muss man nicht auf ein ansprechendes Design oder ein gutes Display verzichten.

kphone k5 ces2016
Das K5 könnte dem Moto G ganz schön einheizen. / © ANDROIDPIT

Insbesondere das kleine kPhone K5 würde hierzulande dem Motorola Moto G Konkurrenz machen. Es kostet ohne Vertrag 199 US-Dollar (die Ansprechpartnerin Nicole Fait sagte mir, ich solle die unverbindliche Kaufempfehlung in Höhe von knapp 350 US-Dollar auf dem Aufsteller ignorieren). Es wäre damit günstiger als das Moto G und hätte trozudem einen knapp zwanzig Prozent größeren Akku.

E FUN Nextbook Ares 11A: super-günstiges Convertible 

Convertibles sind im Tablet-Bereich aktuell der letzte Schrei. Dank ihrer angedockten Tastaturen werden sie in vielen Fällen zum Netbook-Ersatz. Das Pixel C von Google gilt derzeit als eine der besten Umsetzungen. Leider kostet die Pixel-C-Ausführung mit Tastatur bis zu 768 Euro.

Wenn man dann eine Alternative für rund 220 US-Dollar findet, staunt man schon nicht schlecht. Diese findet sich im Nextbook Ares 11A von E FUN. Das 11,6-Zoll-Tablet liefert die Tastatur für diesen Preis gleich mit. Damit kostet das 2-in-1-Paket nur wenige Dollar mehr als die reine Tastatur des Pixel C!

Ares 11A
Leider hatte E FUN das Nextbook Ares 11A nicht vor Ort. / © E FUN

Und dabei ist die Hardware-Ausstattung des Ares 11A nicht einmal schlecht. In ihm werkelt ein Intel Atom 8300. 2 GB RAM und 64 GB Speicher sind besser als bei vielen anderen Tablets in diesem Preissegment (und diese haben keine physische Tastatur). Das IPS-Display löst mit 1.366 x 768 Pixeln auf.

Das Tablet selbst hat einen miniHDMI-Ausgang, einen Micro-USB-Port und einen microSD-Slot. An der Tastatur befinden sich zusätzlich zwei vollwertige USB-Ports, etwa für Maus, USB-Sticks oder Drucker. Leider war das Gerät nicht vor Ort, sodass ich keine Fotos machen oder das Gerät ausprobieren konnte.

Ansprechpartnerin Nicole Fait erklärte mir, dass sich dieses Gerät in den USA bereits ziemlich gut verkauft hatte. Ich erklärte ihr, dass ihr in Deutschland gerade ziemlich viel Umsatz entgeht.

Android-Außenseiter: Fazit

Der hart umkämpfte Smartphone-Markt zeigt weltweit spannende Auswüchse an Innovation und neuen Ideen, aus der Masse hervorzustechen. Besonders in China und Indien wagen die Hersteller Experimente, die - wenn überhaupt - erst Monate später in unserem Mainstream-dominierten Markt sesshaft werden.

Umso wichtiger ist der Blick in diese Testmärkte. Denn so bekommen wir eine Vorschau auf das, was uns in naher Zukunft ins Haus stehen könnte. Wird der Snapdragon 820 erneut ein Problemkind? Kommt das Flip-Phone zurück? Werden größere Akkus endlich populärer? Und werden Android-Convertibles eine große Konkurrenz für Windows-Geräte? Von dort erfahren wir es zuerst.

Top-Kommentare der Community

  • Michael G. 11.01.2016

    Du bist froh das keiner auf Stock Android setzt? Oh man. Sorry aber das kann ich ma so gar nich nachvollziehen. Meiner Meinung nach sollte man die Möglichkeit haben auf jedem Smartphone Stock laufen zu lassen. Da ballert man dann seinen lieblingslauncher drüber und fertig. Dann haste deine lieblingsoptik und Funktionsumfang, neueste Software und die Möglichkeit uneingeschränkt unter allen Smartphones wählen zu können. So wird ein Schuh draus!

  • Jörg W. 10.01.2016

    Die Phones von heute finde ich schnell genug.Denke mann kann die Geräte jetzt länger verwenden als noch vor ein paar Jahren. Benchmark hat mich noch nie interessiert.
    Ob das Gerät nun eine Internetseite eine Sekunde schneller öffnet ist doch Ottonormalverbraucher auch egal und auch Full HD Display ist mir scharf genug. Deswegen werde ich auch nicht wie früher jedes Jahr ein neues Gerät kaufen.

23 Kommentare

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  • Was ist denn eigentlich mit den guten aber sehr günstigen Archos Geräten?

  • Habe gehört das Snapdragon 820 hat auch wie 810 Hitzeprobleme. Da bleibe ich beim Exynos von Samsung da kenne ich keine Hitzeprobleme.

  • Tim 10.01.2016 Link zum Kommentar

    1. Woher wollt ihr jetzt schon wieder wissen, dass das Le Max Pro das schnellste Smartphone ist? Wegen einem dämlichen Benchmark-Wert?
    2. Dieses Freetel Musashi ist auch nur ein Nachahmer. Samsung hat schon vor 2-3 Jahren solche Doppel-Display-Klapp-Smartphones im Angebot, nur halt nicht bei uns, aber das hier kommt auch nicht nach Deutschland, also macht das keinen Unterschied. Die Geräte von Samsung haben dafür aber wenigstens ordentliche Hardware, wie zum Beispiel die gesamte Ausstattung des S6.
    3. Wie groß ist denn nun der Akku von diesem KlonPhone K5? Er ist größer als dei Konkurrenz, super, das bringt nicht viel.
    Und ich bin nach wie vor froh, das kaum ein namenhafter Hersteller auf Stock-Android setzt. Das sieht nach wie vor (sorry) zum kotzen aus und vermisst ne ganze Menge Funktionen :D

    • Du bist froh das keiner auf Stock Android setzt? Oh man. Sorry aber das kann ich ma so gar nich nachvollziehen. Meiner Meinung nach sollte man die Möglichkeit haben auf jedem Smartphone Stock laufen zu lassen. Da ballert man dann seinen lieblingslauncher drüber und fertig. Dann haste deine lieblingsoptik und Funktionsumfang, neueste Software und die Möglichkeit uneingeschränkt unter allen Smartphones wählen zu können. So wird ein Schuh draus!

      • Tim 11.01.2016 Link zum Kommentar

        ja, ich bin froh, das kaum Hersteller diesen Stock-Mist drauf hauen.
        Ich kann genauso wenig nachvollziehen, wieso du den auf dem Smartphone haben willst.
        Deine tollen Launcher sind auch allesamt kompletter Schrott jedenfalls alle aus dem Play Store und ähnliches. Die verändern die App-Icons, toll! Ansonsten bleibt alles gleich hässlich und der Funktionszuwachs ist gleich null.
        Ich für meinen Teil habe auch lieber eine gut funktionierende Software auf dem Gerät und nicht die aller neuste. Als Stock-Android-Nutzer würde es mir so auf den Zeiger gehen ständig den Beta-Tester für Google zu spielen

      • Na zum Glück ist ja die Auswahl bei Android groß genug, wer halt lieber auf Upadtes verzichtet und Bonbon-Look mag, wird bei Samsung und co. glücklich. Ich mags auch lieber schlicht und kaufe nur Nexus ...

      • @Tim.
        Zumindest was die Funktionalität von Launchern betrifft scheinst Du ja mal gar keine Ahnung zu haben..
        Trotzdem ist es Amüsant zu lesen was Du so von Dir gibst.

      • @Tim du hattest wohl seit Froyo kein stock Android mehr oder ?

      • Tja, manche stehen wohl drauf, wenn eine überladene UI nur so vor sich hinruckelt. Und dann heißts am Ende wieder Android laufe nicht performant und Google solle mal was machen :D

      • Tim 11.01.2016 Link zum Kommentar

        @DiDaDo ich "stehe" nicht auf eine ruckelnde UI, keineswegs, aber für mich ist auch Stock da nicht das Nonplusultra. Die Animationen usw. sind viel zu schnell, was mir gar nicht gefällt und ich will halt solche Kleinigkeiten wie eine schnelle Möglichkeit die Helligkeit einzustellen und dieser Grauschleiher in Stock-Android gefällt mir auch nicht. Ist mir persönlich ein Rätsel, wie maj da schön finden kann. Aber wie schon gesagt wurde: Zum Glück sind Geschmäcker verschieden

      • Stock ist rein performancetechnisch auch auf "schwächeren" Geräten sehrwohl das Non-Plus-Ultra und die Referenz. Und der Helligkeitsregler lässt sich mit einem einzigen Wisch erreichen. Einen Grauschleier sehe ich keinen. Ich sehe Icons mit gedeckten, flachen Pastelltönen, die modern aussehen und nicht wie von einer Kindergartengruppe ausgeschnitten.

        "Ist mir persönlich ein Rätsel, wie maj da schön finden kann. "

        In dem man sich mit aktuell modernen Design auseinandersetzt und auf schicken Minimalismus steht. Ich verstehe nicht wie man klickibunti Farben mag, bei denen die eine nicht zur anderen passt und UI-Technisch keinerlei Sinn ergeben. Da muss man eigentlich nicht erst Design studiert haben ;)

      • Du weißt schon das man bei Marschmallow nur zweimal die Statusleiste runter ziehen muss um die Helligkeit zu ändern.
        Außerdem gibt es sehr wohl gut Launcher im Play Store. Ich nutze immer den Nova Launcher, der läuft flüssig und ist auch noch nie abgestürzt. Außerdem bietet er viele Funktionen, die keiner der Hersteller UIs bieten. Vorallem die neuen Launcher der Hersteller Aufsätze haben so gut wie keine zusätzlichen Funktionen im Vergleich zum Google Now Launcher...

      • Oder einmal mit zwei Fingern ;)

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        Also ich liebe TouchWiz von Samsung. Es sieht nicht langweilig aus, hat schöne Animationen und ruckelt bei mir überhaupt nicht!!! :)

        Tim

      • Ja, neuerdings mit 8 Kernen und 4GB RAM haben sie es geschafft, dass TouchWitz nicht mehr so ruckelt.

    • Warum bieten die Hersteller eigentlich nicht ihre "Aufsätze" im Play Store an? Dann könnte Google das "Grund" - Betriebssystem zeitnah patchen/updaten, und man könnte, wenn einem das Stock Android nicht gefällt, seinen bonbonfarbigen Aufsatz samt Zusatzfunktionen trotzdem haben.

      • weil das so einfach wie du es beschreibst nicht funktioniert!

        Tim

      • @ Hans Thomas M.
        Für den "Verbraucher bzw. Kunden",
        eine tolle Idee, allerdings wäre es für die Hersteller, ein " Albtraum".
        Somit würden die Hersteller ihr einziges "Alleinstellungsmerkmal" gegenüber Stockandroid verlieren, man könnte marketingtechn. dies nicht mehr einsetzen.
        Sony, LG, HTC etc. hätten bei dieser Umsetzung , keine UI Unterschiede mehr...
        Dann könnte man z.B. ja ein Huawei kaufen ( wo einem die Emui nicht gefällt, und sich z.B. SENSE im Playstore "draufklatschen"...
        Das würden die Hersteller bestimmt nicht mehr lustig finden...
        Letzter wichtigster Punkt, warum es nicht gehen würde: Man müsste sehr tief ins Android OS " eingreifen" ...vergleichbar mit rooten und dann eine ROM flashen, und exakt dieser Punkt ist nicht gerade ungefährlich, ...ich denke der meiste Teil der Normalokunden kennt sich mit rooten und Romflashen nicht aus.
        Wieviele Smartphones bei dieser Idee Schaden nehmen würden, möchte ich gar nicht erst wissen... :)

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