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Autos mit Wasserstoffantrieb: Das sind die besten Modelle
Mobilität Hardware 4 Min Lesezeit 72 Kommentare

Autos mit Wasserstoffantrieb: Das sind die besten Modelle

Allmählich kommt das Wasserstoffauto in der Realität an und wird eine echte eine Option beim Kauf eines neuen Fahrzeugs. Wir müssen darüber nachdenken, die alten Diesel- und Benzinfahrzeuge langsam hinter uns zu lassen und uns für emissionsfreie Alternativen zu entscheiden - warum also nicht ein Wasserstoffauto? Wir zeigen Euch die besten Autos mit Wasserstoffantrieb.

Das Wasserstoffauto verzichtet auf fossile Brennstoffe und arbeitet auf der Grundlage der Reaktion zwischen dem in seinem Tank gespeicherten Wasserstoff und dem von außen aufgenommenen Sauerstoff. Diese Reaktion erzeugt Energie, die den Elektromotor speist.

Das Hauptproblem dabei: Ein sehr begrenztes Angebot an Fahrzeugen zu hohen Preisen und eine kaum entwickelte Infrastruktur. Noch gibt es ganze Landstriche ohne Wasserstofftankstelle.

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Eine umweltfreundliche Alternative zum Elektroauto. / © Hyundai

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Hyundai Nexo

Der Hyundai Nexo ist der Nachfolger des Hyunday ix35 FCEV, der als erster in Serie produziert wurde, aber nur auf einigen wenigen europäischen Märkten präsent ist. Die Brennstoffzellen des Hyundai Nexo sind seit vier Generationen in der Entwicklung, was eine bessere Lagerung, geringeren Kraftstoffverbrauch und höhere Leistung bringen soll. Sein Motor hat eine Leistung von 120 PS, angetrieben von einer 40 kW Batterie. Die drei Wasserstofftanks fassen 6,33 Kilogramm Wasserstoff und ermöglichen eine Reichweite von 756 Kilometer.

Sein größter Nachteil ist, wie bei den anderen Modellen, der Preis: ab 69.000 Euro.

Merkmale des Hyundai Nexo

Reichweite 756 km
Leistung 120 PS
Akku 40 kW
Höchstgeschwindigkeit 179 km/h
0-100 km/h 9,2 Sekunden
Modelltyp SUV
Preis ab 69.000 Euro

Toyota Mirai

Der Mirai (was auf Japanisch "Zukunft" bedeutet) ist ein von Toyota entwickeltes Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeug. Diese viersitzige Limousine mit einem an den Toyota Prius erinnernden Design hat eine Reichweite von 500 km und zwei Wasserstofftanks mit einem Gesamtinhalt von 5 Kilogramm. Für diejenigen, die an der Lebensdauer der Brennstoffzelle zweifeln, bietet die Marke acht Jahre oder bis zu 160.000 Kilometer Garantie.

Toyota ist optimistisch, was den Absatz dieses Modells angeht. Bis 2020 sollen 30.000 Einheiten pro Jahr verkauft werden. 2020 ist das Jahr der Olympischen Sommerspiele in Tokio, wo das Land der Welt eine moderne Infrastruktur zeigen will. Seit 2018 ist der Toyota Mirai zu einem Preis ab 65.000 Euro erhältlich.

Merkmale des Toyota Mirai

Reichweite 500 km
Leistung 155 PS
Akku 40 kW
Höchstgeschwindigkeit 175 km/h
0-100 km/h 9,6 Sekunden
Modelltyp Limousine
Preis ab 65.000 Euro

Honda Clarity Fuel Cell

Die Clarity-Familie von Honda besteht aus drei Mitgliedern, einem elektrischen, einem Plug-in-Hybrid und einem dritten mit einem Antrieb ausschließlich auf Wasserstoff-Basis. Vorerst nur in Kalifornien erhältlich, wird erwartet, dass der Honda Clarity Fuel Cell ab dem Frühjahr in Europa eintreffen und rund 60.000 Euro kosten wird. Die Limousine hat eine Leistung von 175 PS und 650 Kilometer Reichweite und eine schnelle Aufladung von Wasserstoffgas in drei bis fünf Minuten.

Merkmale der Honda Clarity

Reichweite 650 km
Leistung 176 PS
Akku -
Maximale Geschwindigkeit -
0-100 km/h 9,2 Sekunden
Modelltyp Limousine
Preis ab 60.000 Euro

Andere Wasserstoffautos

Mercedes-Benz GLC F-Cell

Dieser SUV, der erste Einsatz von Mercedes-Benz mit Wasserstoff-Antrieb, ist nur in Deutschland und ausschließlich zur Miete erhältlich, und zwar für 799 Euro pro Monat. Dieses Modell ist vorerst nur für Unternehmen und nicht für Privatpersonen gedacht und ein Pilotversuch von Mercedes. Er hat eine Autonomie von 430 Kilometern, das Aufladen seiner Wasserstofflagerstätten dauert nur 3 Minuten. Der GLC ist ein Wasserstoff-Plug-in-Hybrid.

Riversimple Rasa

Der Rasa ist ein zweisitziges Wasserstoffauto mit futuristischem Design und einer Reichweite von bis zu 300 km. Entwickelt von der walisischen Firma Riversimple, ist die Produktion zunächst auf wenige Fahrzeuge beschränkt. Der Hersteller hofft aber, bis 2020 mit der Massenproduktion beginnen zu können.

Welche anderen Hersteller bauen Autos mit Wasserstoffantrieb?

Obwohl im Moment die asiatischen Marken wie Hyundai, Honda und Toyota diejenigen sind, die verstärkt auf diese Art von Fahrzeugen setzen, wird erwartet, dass viele andere Hersteller ihre Modelle in den kommenden Jahren auf den Markt bringen werden. Dies ist bereits gesichert der Fall bei Audi und Kia, die ihre jeweiligen Fahrzeuge im Jahr 2020 präsentieren werden. BMW seinerseits ist noch nicht so weit, Gerüchte besagen, dass sich die Fans der Marke noch bis 2025 gedulden müssen.

Ist ein Auto mit Wasserstoff-Antrieb eine Option, die Ihr in Erwägung zieht?

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Top-Kommentare der Community

  • Hannes B. vor 1 Monat

    Für mich steckt hier wesentlich mehr Potenzial als in den E Fahrzeugen. Es wird Zeit, hier mehr zu unternehmen, damit das in Sachen Infrastuktur und Bezahlbarkeit normale Formen annimmt. Die hier genanten Mondpreise sind natürlich nicht für eine Verbreitung tauglich. Wenn man aber beginnt, mal über den Elektrozaun hinweg zu schauen ist das ganz sicher zu machen.

  • Karl E vor 1 Monat

    Diese netten Spielerreien für Reiche mögen der Gruundbaustein sein für eine Zukunft der Wasserstofffahrzeuge für jedermann, denn soweit ich weiß sind diese viel umweltverträglicher als die Elektrofahrzeuge, schon weil der Strom doch oft nicht aus einer sauberen Quelle kommt.....

72 Kommentare

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  • Wenn man an Wasserstoff denkt, dann denkt man immer an die Hindenburg-Katastrophe 1937. Ein Funke reicht. Da möchte man gar nicht über einen Autounfall nachdenken.


    • Wir sind nicht mehr im Hindenburg-Zeitalter.
      Schon mal drüber nachdedacht, was passiert, wenn jemand an einer normalen Tankstelle raucht und den glimmenden Stummel auf den Boden wirft, wo sich womöglich Benzinreste befinden!??? Oder was ist bei einem Autounfall??!! Auch ein Benzintank kann explodieren...
      Uhhhhh, aber Wasserstoff...ganz gefährlich.
      Oder wie siehts mir Kernkraftwerken aus, in deren direkter Nachbarschaft wir wohnen?
      Uhhh, aber Wasserstoff, ganz gefährlich....


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Clau Dias, bitte überdenke doch bitte ein wenig deine Ausdrucksweise bei uns. So ist eine angenehme Diskussionskultur kaum möglich ;)

        Satzzeichen sind nebenbei bemerkt auch keine Rudeltiere ;)


  • Wir müssen gar nix. Die Politik brummt uns das auf - mit einer anderen Agenda als die die sie uns mitteilt.


  • Wasserstoff kann bei längeren Stillstand aus dem Tank entweichen. Deshalb sollte man lieber nicht mit einer brennenden Zigarette in die Garage gehen oder dort den Lichtschalter betätigen ohne vorher anständig zu lüften.


    • H2 steigt nach oben.


    • Geht man mit glimmenden Zigarette in eine Garage??? Auch wenn nur Benziner drin stehen??!!!

      Ich würde mir in jedem Falle lieber ein mit Wasserstoff betriebenes Auto kaufen als ein Elektroauto. Wie werden bei letzteren die Batterien entsorgt???? Von wegen und Umweltfreundlichkeit des Elektroautos🤪. Und von den Preisen brauchen wir gar nicht reden, Elektroautos sind nicht billiger als H2-Autos!!

      Die einzigen, die sich ins Fäustchen lachen würden wären die Stromkonzerne....ich seh schon die Dollarnoten in den Augen der Bosse.

      Zudem ist es wesentlich einfacher, Tankstellen mit Wasserstoff zu versorgen als mit Strom. Wasserstoff kann in Tanks geliefert werden, ähnlich Benzin heute. Es gibt übrigens auch einen flüssigen Aggregatzustand bei Wasserstoff...der wabert also genauso viel oder wenig durch die Garage wie Benzindämpfe.


  • Wenn man Wasser in den Tank füllen könnte, dann wäre das eine feine Sache. Frei nach dem Motto : H2O <> (Anode : 2H+) + (Kathode : O-2)


  • Emissionsfrei?

    Weder E-Autos noch Wasserstoff-Autos sind emissionsfrei!

    Unser Strom besteht zu ca. 60% aus fossilen Brennstoffen + nochmal grob 10% Atomstrom.

    Der Strom für E-Autos oder für die Elektrolyse zur Wasserstoffgewinnung muss ja irgendwo herkommen.

    Es gibt diverse Berechungen (nein, nicht von der Ölindustrie) wonach H2 Fahrzeuge aufgrund der ineffizienten Umwandlung der Energie unterm Strich sogar mehr Schadstoffe produzieren als Verbrenner (zumindest, wenn für die Elektrolyse der aktuelle Strommix genutzt wird).
    Der Schadstoffausstoß wird lediglich verlagert.

    Erst wenn dieser Strom komplett aus erneuerbaren kommt, kann man ernsthaft von emissionslos sprechen. Und auch bis H2 tatsächlich sauberer ist als klassische Verbrenner ist es noch ein weiter Weg mit der deutschen Energiewende.


  • Ich denke man sollte sich jetzt und heute noch nicht zuviele Gedanken über zukünftige Preise machen. Das ganze System steckt noch komplett in den Kinderschuhen und es könnte heute sehr viel weiter sein, hätte die Öl Industrie nicht blockiert wo es nur möglich war.

    Wenn diese Fahrzeuge erstmal in Massen produziert werden und eine Infrastruktur an Tankstellen verfügbar ist, dann wird es sicher auch deutliche Anpassungen im Preis geben.
    Man bedenke das Automobil war Anfangs auch nur ein Spielzeug für Könige und Superreiche. Also erstmal wachsen lassen, wie man so schön sagt...

    Ich war vom reinen E-Auto auf Batteriebasis ja seit jeher ein Gegner, denn außer vielleicht für Hausfrauen oder Kurzstreckenlieferdienste ist das System nicht haltbar. Weltweite E-Mobilität ist ein Wunschtraum und das es in Ländern wie z.B. Norwegen so gut funktioniert liegt an 2 Dingen : Menge der Autos und Einwohnerzahl des Landes.

    Norwegen hat z.B. 5,3 Mio. Einwohner , darauf entfallen schon rund 1 Mio. auf Oslo. Dagegen halten wir mal Berlin mit 3,4 Mio. Einwohnern Zudem gibt es in Deutschland mehr KFZ pro Kopf als in Norwegen oder Dänemark und auch Schweden. Das kommt auch daher das in diesen Ländern der Besitz eines KFZ bzw. die Anschaffung extrem teuer ist.

    Wenn ich also immer höre und lese " Nehmt Euch mal ein Beispiel an den Skandinaviern ..." kann ich ob der Dummheit hinter dieser Aussage nur mit dem Kopf schütteln. Zudem sind uns diese Länder auch noch in der alternativen Stromerzeugung Jahrzehnte voraus.

    Was wollte ich nochmal sagen ? Ach ja, was dort im Norden so gut funktioniert kann und wird bei uns in Mitteleuropa keinen Erfolg haben, entweder wir setzen auf Wasserstoff oder die ganze Nummer endet im Epic Fail, denn solche Systeme kann man nur kopieren, wenn auch die gesamten Parameter stimmen und das tun sie in Deutschland nicht. Da braucht jedes Land eine passende Lösung, mit gutem Willen alleine ist es nicht getan.


  • Kaufpreise Verglichen mit den aktuellen Preisen der E-Autos sind ähnlich hoch. Leider noch keine flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff Tankstellen. Das ist das große Problem.


  • "Wir müssen darüber nachdenken, die alten Diesel- und Benzinfahrzeuge langsam hinter uns zu lassen und uns für emissionsfreie Alternativen zu entscheiden".
    Mache ich, aber wirklich nur SEHR langsam. Die fehlende Infrastruktur und zu leistungsschwasche Akkus bei e-Autos und allemal irrwitzige Preise bei H2-Autos machen diese Autos für mich ganz sicher noch lange nicht zu einer echten Alternative.


  • Wasserstoff hat im PW Bereich keine Zukunft. Der Wirkungsgrad ist noch deutlich schlechter als er eh schon ist bei den Verbrennern. Wer kippt schon mehr als 5/4 einer guten Flasche Wein den Abguss runter? Genau das macht ihr bei den Verbrennern! Wollt ihr jetzt noch mehr runterkippen? Mag sein, dass Wasserstoff bei den Lastwagen und den Schiffen eine Chance hat, bei PWs machts das Elektroauto.


    • Sehe ich völlig anders. Das Aufladen von einem E-Auto dauert viel zu lange. Die am weitesten verbreitete Tankoption sind Ladesäulen mit 22 kW. Selbst ein Tesla braucht dann zum Laden ein Stündchen. Aber auch an einem Supercharger brauch er zum vollständigen Laden mehr als 30 Minuten. Wenn er den Ladestrom nicht teilen muss. Wenn jetzt noch zwei vor einem Stehen, kennen wir ja auch von Benzinzapfsäulen, kann man sich ja ausrechnen, wieviel Zeit man für den Ladevorgang verschwendet. Nee, Batterien sind eine Sackgasse.


      • Sehe ich genau so wie Bernhard!


      • Bei den langen Ladezeiten von E-Autos kommt wohl nur eine "Tankstelle" mit Drive-Inn-Restaurant in Frage. Natürlich sollte man vorher telefonisch einen Termin vereinbaren, um zusätzliche Wartezeiten an der "Tankstelle" zu vermeiden.

        Aber mal im Ernst. Wenn der E-Antrieb soweit ist, daß er einen Benziner oder Diesel ebenbürtig ist, dann ist er so teuer, daß sich viele ihm nicht mehr leisten können. Von den Strompreisen ganz schweigen.
        Von daher werden wesentlich weniger Privat-PKW's auf den Straßen sein als heute. Es wird keine Warteschlangen an den "Zapfsäulen" geben. Und auch keine Parkplatzprobleme mehr.


  • Schön dass auch ein deutscher Nobel Hersteller ein Paar Modelle der Fuel-Cell Autos vorbereitet.

    Finde diese Technik weiterhin wesentlich besser für die nachhaltige Umwelt, wenn alle KFZ irgendwann weltweit erneuert sein müssen.

    Man denke nur vielen Lithium benötigt wird, um ein Akkupack des Teslas zu bauen 😵

    Für die Normal-Arbeiter bleiben die Hydrogen KFZ aber noch unbezahlbar.

    Durch gutes Design, stärkeres Engagement aller Hersteller + Umbau der bestehenden Tankstellen, können wir die Meere und die Natur retten 🌱

    P.S. Weltweit bei der CO2 Bilanz ist Deutschland zum Glück ganz ordentlich unterwegs 🌐


  • Man kann sicherlich es als eine saubere Zukunft sehen aber im WINTER für mich im Masseneinsatz nicht möglich. Aus dem Auspuff läuft ständig Wasser sind tausende davon auf den Straßen werden bei Minusgraden aus ihnen reine Eisbahnen.

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