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User-Beitrag 7 Min Lesezeit 20 Kommentare

Die 5 besten Anti-Ransomware-Tools für Euren PC

Wenn Ihr auf der Suche nach einer Sicherheitssoftware für Euren PC seid, werdet Ihr schnell feststellen: Das Angebot ist groß, und alle bieten unterschiedliche Features und Sicherheitsstufen. Nicht jede Software bietet dabei auch Schutz gegen Ransomware, daher ist es oft ratsam, zusätzlich zum Antiviren-Programm eine entsprechende Software zu nutzen. In diesem Artikel möchten wir Euch 5 der besten Anti-Ransomware-Programme für Euren PC vorstellen.

Springt direkt zum Abschnitt:

Warum Ihr Euren PC vor Ransomware schützen solltet

Ransomware ist eine besonders beängstigende Art von Malware. Sie kann Dateien oder sogar Eure ganze Festplatte verschlüsseln. Die Daten werden dann erst wieder freigegeben, wenn Ihr ein von Betrügern geforderten Betrag bezahlt. Euer Computer kann durch einen Trojaner infiziert werden, der schnell aus Versehen heruntergeladen wird. Wie WannaCry gezeigt hat, kann sich Ransomware aber auch komplett ohne Euren Einfluss breit machen.

Da ständig neuer Arten von Ransomware auftauchen, solltet Ihr unbedingt Maßnahmen ergreifen, um Euren PC vor bekannten Methoden und Zero-Day-Attacken zu schützen. Andernfalls müsst Ihr vielleicht einmal die Entscheidung treffen, ob Ihr lieber ein saftiges Lösegeld zahlen möchtet oder wichtige Dateien verlieren wollt.

shutterstock ransomware
Ihr könnt Euch mit kostenloser Software vor kostspieliger Ransomware-Attacken schützen. / © Shutterstock

Die 5 besten Anti-Ransomware-Tools für Euren PC

Um Euch im Jahr 2018 gegen Ransomware zu schützen, solltet Ihr zunächst ein Antivirus-Programm installiert haben. Auf einen gesonderten Schutz gegen die Attacken solltet Ihr aber nicht verzichten, welcher auch schon im Antivirus-Programm implementiert sein kann. Zusätzlich ist es empfehlenswert ein Backup-System mit Cloud-Verknüpfung zu nutzen, damit Eure Daten auch im Ernstfall immer wiederherstellbar sind.

Acronis Ransomware Protection

  • Pro: Aktiver Schutz, inkl. lokale und Cloud-Backups (5 GByte Speicher sind kostenlos)
  • Kontra: Verdächtige überwachte Prozesse als vertrauenswürdig einzustufen oder zu blockieren ist mühsam

Acronis Ransomware Protection überwacht ständig Euer System, um auffällige Prozesse aufzuspüren und schon im Keim zu ersticken. Sobald eine Ransomware entdeckt wurde, erhaltet Ihr eine Benachrichtigung und könnt sie für immer blockieren. Die Software schützt Euch vor bekannten Angriffsarten, wie WannaCry und Petya, aber auch noch nie da gewesene Attacken werden entdeckt.

Sollte es einer Ransomware doch einmal gelungen sein, Eure Daten zu verschlüsseln, könnt Ihr sie mithilfe eines lokalen Backups auf einer Festplatte oder Eurem Backup in der Cloud wiederherstellen. Acronis bietet Euch hierfür 5 GByte Speicher kostenlos an, Ihr könnt aber auch immer mehr Speicher kostenpflichtig hinzubuchen. Die Software kann Euch auch in weiteren unangenehmen Situationen weiterhelfen.

acronis tutorial
Acronis Ransomware Protection ist einfach zu bedienen und bringt gleich 5 GByte Cloud-Speicher kostenlos mit. / © AndroidPIT

Potenzielle Bedrohungen, die nicht sofort als Ransomware eingestuft werden, sondern lediglich als bösartig vermutet werden, werden in der Software als überwacht gekennzeichnet. Diese Prozesse müsst Ihr manuell überprüfen und dann blockieren oder als vertrauenswürdig eingestuft werden. Das Ganze kann mitunter etwas mühsam sein.

Da die Software mit einer normalen Antivirus-Software zusammenarbeitet, solltet Ihr auch Avast oder ein ähnliches Programm installiert haben, um gegen alle Bedrohungen geschützt zu sein.

Avast

  • Pro: Kostenloser Ransomware- und Virenschutz
  • Kontra: Besonderer Schutz für wichtige Ordner nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar

Solltet Ihr auf der Suche nach einem umfassenden Schutz und viele Funktionen seid, hat Avast mehrere Lösungen für Euch auf Lager. Avast bietet ein beliebtes, kostenloses Antiviren-Programm, bei dem es mehrere kostenpflichtige Schutzstufen gibt. Die kostenlose Variante bietet Echtzeit-Viren-, Malware- und Ransomware-Erkennung sowie WLAN-Scanning und eine Passwortverwaltung.

Die Ransomware-Shield-Funktion, die nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar ist, geht noch einen Schritt weiter und schirmt bestimmte Ordner komplett ab. So wird verhindert, dass Ransomware und andere gefährliche Anwendungen Zugriff auf Eure persönlichen Daten erhalten und sie verändern, löschen oder verschlüsseln.

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Die kostenlose Version von Avast schützt vor Ransomware, bezahlt Ihr dafür, wird der Schutz aber noch besser. / © AndroidPIT

Leider liefert Avast diesen besonderen Schutz aber nicht in der kostenlosen Variante. Die nötige Version nennt sich Internet Security und kostet 29,99 Euro im Jahr für einen PC.

Wollt Ihr nichts bezahlen, könnt Ihr die kostenlose Variante für den Schutz gegen Viren und Ransomware nutzen und zusätzlich Acronis Ransomware Protection installieren, um Euch noch besser gegen Bedrohungen zu schützen und Eure Daten sicher speichern zu können.

Bitdefender Anti-Ransomware

  • Pro: Kostenloser Schutz gegen bestimmte Ransomware-Familien
  • Kontra: Kein proaktiver Zero-Day-Schutz

Das Anti-Ransomware-Tool von Bitdefender ist kostenlos und unaufdringlich. Es verhindert, dass bestimmte Familien von Ransomware Eure Daten verschlüsseln können. Dazu gehören CTB-Locker, Locky, Petya und TeslaCrypt. Die Software geht dabei aber etwas anders vor als die meisten anderen Anti-Ransomware-Tools.

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Ihr solltet Euren PC nicht nur vor Viren, sondern auch vor Ransomware schützen. / © Shutterstock

Die Software agiert wie eine Art Impfstoff, indem es diese Malware-Familien vorgaukelt, dass Euer PC schon infiziert wäre. So gesehen bringt sie also keinen proaktiven Zero-Day-Schutz mit wie andere. Zusätzlich solltet Ihr also ein zusätzliches spezielles Anti-Ransomware-Tool einsetzen. Wir liefern Euch in dieser Liste dafür mehrere Optionen, Ihr könnt aber auch auf eine der kostenpflichtigen Versionen der BitDefender-Software zurückgreifen.

Für aktuell 47,99 Euro könnt Ihr dank Bitdefenders Total Security Multi-Device bis zu fünf Geräte für ein Jahr schützen. Bei dieser Variante wird Euer PC gegen verschiedenste Arten von Ransomware gesichert. Eure Daten sind damit auf der sicheren Seite.

RansomFree by Cybereason

  • Pro: Identifiziert das Verhalten von Ransomware auf Basis einer Analyse von Tausenden Varianten
  • Kontra: Die Analyse auf Basis des Verhaltens von Ransomware kann nicht immer gegen die Verschlüsselung der kompletten Festplatte schützen

Die RansomFree-Software von Cybereason erkennt und blockiert Ransomware, indem das Verhalten der Schadsoftware identifiziert wird. Dieser Ansatz basiert auf der Analyse von Tausenden Varianten von Ransomware und deren Verhaltensmustern. Die Software legt Köderdateien auf Eurem Computer ab und überwacht das Verhalten von Programmen im Hintergrund. Bitte beachtet, dass wenn Ihr diese Dateien aus Versehen löscht, der Schutz gegen Ransomware geschwächt werden kann.

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Cybereason identifiziert Ransomware anhand des Verhaltens der Schadsoftware. / © AndroidPIT

RansomFree erkennt und blockiert verdächtige Aktivitäten, schon bevor die Software Euch darüber per Popup informiert. Von dort aus könnt Ihr die Bedrohung mit einem Klick stoppen und komplett beseitigen. Wenn allerdings die Ransomware versucht, Eure komplette Festplatte zu verschlüsseln, statt wie üblich nur bestimmte Dateien, ist ein verhaltensbasierter Schutz nicht unbedingt hilfreich. Zum Beispiel fand PCMag heraus, dass RansomFree nicht in der Lage war, Petya im Test zu stoppen. Die Verwendung eines Antivirenprogramms ist bei diesem Tool weiterhin erforderlich.

Trend Micro RansomBuster

  • Pro: Verhaltensbasierter Schutz, Ordner-Schutz und eingeschränkte Datei-Wiederherstellung
  • Kontra: Keine vollständige Backup-Funktion

RansomBuster verwendet eine verhaltensbasierte Erkennung und erstellt beim ersten Anzeichen verdächtiger Aktivitäten ein Backup jeder Datei, die die Ransomware versucht zu verschlüsseln oder anderweitig zu modifizieren. Wenn die Software dann feststellt, dass es sich tatsächlich um Ransomware handelt, stoppt es den Prozess und stellt Eure Dateien aus dem Backup wieder her. Zusätzlich zur Verhaltensanalyse und den eingeschränkten Wiederherstellungsfunktionen verfügt RansomBuster über einen Ordner-Schutz, der nicht autorisierte Programme daran hindert, auf Dateien in diesen Ordnern zuzugreifen.

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Trend Micro RansomBuster kann bestimmte Ordner vor dem Zugriff durch Ransomware schützen. / © AndroidPIT

In der Theorie klingt das alles sehr gut. Aber die Backup-Funktion tritt nur in Kraft, wenn auffällige Aktivitäten festgestellt werden. Alle Eure Dateien zu sichern, sowohl lokal als auch in der Cloud, wäre die bessere Option, sodass Ihr Euch auch immer darauf verlassen könnt. Acronis Ransomware Protection bietet hier die besseren Funktionen.

Fazit

Um wirklich gut vor Ransomware geschützt zu sein, benötigt Ihr eine Kombination aus mehreren Funktionen: ein Antivirus-Programm, eine professionelle Backup-Funktion und ein Anti-Ransomware-Programm. Wir empfehlen Euch Euren favorisierten Viren-Schutz zu nutzen, Avast ist hier immer eine gute Option, und diesen mit Acronis Ransomware Protection zu kombinieren, damit Ihr auch wirklich für alle Eventualitäten gewappnet seid. Zusätzlich stehen Euch hier immer 5 GByte Cloud-Speicher zu Verfügung, damit Ihre Eure Dateien in Sicherheit bringen könnt. Mit dieser Kombination aus Programmen müsst Ihr keinen Cent bezahlen und Eurer PC wird es Euch danken.


Wir haben mit dem besprochenen Unternehmen eine Kooperation. Dieser Artikel ist aber ohne Einflussnahme entstanden und stellt die Meinung des Redakteurs oder der Redaktion dar.

20 Kommentare

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  • Und nochmal mein Einwand wenn ich was über PC wissen will schaue ich nicht auf einer Android seite nach. Ich weiß nicht was das hier zu suchen hat. Verstehe ich nicht.


  • Wie wäre es einfach damit mal weniger auf wackelnde Tittenbildchen zu klicken?


  • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Nicht schon wieder dieser Müll. Ihr glaubt wohl tatsächlich an die Doofheit eurer Leser...

    Aber immerhin sieht man hieran schön, wie einfach man von euch gegen Gegenleistung gute Empfehlungen bekommt. Sollte man sich gut merken.


    • Ich arbeite auf für Gegenleistung ... die ist sogar schriftlich fixiert und heißt Gehalt .
      Irgendwie bist du etwas naive ! Mit irgend was muss das hier finanziert werden ... das scheinst du der FonPit AG übel zunehmen ... warum auch immer ...


      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Nö, ich nehme nur bezahlte, gefakete Vergleiche und Tests übel.

        So etwas verstößt gegen jeglichen Berufsethos und Redaktionen, die so etwas anbieten, haben jegliche Glaubwürdigkeit verloren, wenn sie so etwas zwischen normale Artikel mischen.

        Wenn man es mit normalen Werbeanzeigen finanziell nicht schafft, soll man halt den Laden zumachen, das gilt für jegliche werbefinanzierte Plattform.


      • Ich glaub dir kein Wort , ich denk es geht eher darum mal auf den "Putz" zu hauen !


      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Was hast du denn bitte für Probleme mit Kritik?

        Wenn du das alles so in Ordnung findest, bleibt's dir ja überlassen. Ich kann sowas nicht leiden und das werde ich auch weiterhin sagen, ob's dir passt oder nicht ;)

        Und unter dem ersten Artikel zu diesem "tollen" Programm siehst du ja auch, dass ich mit der Meinung nicht ganz alleine bin.


      • Radul vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Irgendwie recht hat er schon. Grade bei der App sieht man zumindest erst am Ende, dass man Werbung liest. Würde man das oben mit der Überschrift oder sogar in der Auswahl schon mit "Anzeige" kennzeichnen, wäre der Ärger nicht ganz so groß. So lese ich einen vermeintlichen Bericht und merke erst zum Schluß dass es Werbung ist. Vergeudete Zeit.


      • Was "kostet" jetzt mehr Zeit, das lesen oder das anschließende "Aufplustern" ?


      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Eindeutig das Lesen, da diese investierte Zeit sinnlos war. Das "Aufplustern" dagegen hat durchaus seine Berechtigung, Herr APIT-Anwalt ;)


      • Radul vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Definitiv das Lesen. Das schreib ist schnell gemach.


      • @TH K
        Kritik ist eine feine Sache, wenn die Zielgerichtet ist, das sehe ich aber nicht ! Ich sehe keine Kritik an der Sache !
        Ob und was du sagst kann ich nicht beeinflussen aber wie du selbst ... sagen was mir nicht passt , und das in der Regel sehr direkt ! Deshalb bin ich immer noch der Meinung , als AP Anwalt wie einer meint ... hier wird nur auf den Putz gehauen . Zu den Programmen selbst wird fundiert nichts gesagt !
        Und nur mal so zum nachdenken , für welches OS-System stellen all die Phonehersteller ihre Servicesprogramme zur Verfügung ; und damit hast du die Verbindung der hier vorgestellten Programme !!!


      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Warum soll ich mich bei einem Werbeartikel zum Inhalt äußern? Diskutiert du bei Raffaello-Werbung etwa auch, ob du dich beim essen dieser wie am Strand fühlst?

        Ich hab im vorangegangenen Werbeartikel vor ein paar Tagen schon gesagt, dass solche Programme Quatsch sind und dem System mehr schaden als nutzen und den Nutzer eine Sicherheit vorgaukeln, die sie nicht liefern und die man mit eigenem Hirn einschalten besser hinbekommt. Mehr gibt es inhaltlich dazu nicht zu sagen.


  • Schon der 2. Artikel innerhalb kurzer Zeit in dem Acronis empfohlen wird. Das hat mit Sicherheit nichts mit der Kooperation zu tun, sondern ist ausschließlich Redaktionsmeinung...

    "Die Daten werden dann erst wieder freigegeben, wenn Ihr ein von Betrügern geforderten Betrag bezahlt." "ob Ihr lieber ein saftiges Lösegeld zahlen möchtet oder wichtige Dateien verlieren wollt."
    Alle, aber wirklich alle seriösen Medien sowie Polizei und andere Behörden, warnen davor zu bezahlen und raten davon ab. Da dies, sofern man überhaupt was vom Empfänger hört, in aller Regel nur zu weiteren Forderungen führt, man aber in den aller seltensten Fällen tatsächlich seine Daten wieder erlangt.
    Hier wird Angst geschürt. Verschlüsselte Daten sind für viele zu abstrakt. Aber Verlust von Geld, das ist für jeden erfassbar.

    Außerdem ist man sich in den meisten Fachmedien einig, dass es kontraproduktiv ist, mehrere Malewarescanner gleichzeitig im Einsatz zu haben. Einige gehen sogar soweit, dass sie beim aktuellen Windows 10 den Defender + Boardfirewall für ausreichend halten.

    Das einzige, was m.E. wirklich hilft, sind Updates, sinnvolle Konfiguration und Backups.

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