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4 Min Lesezeit 23 mal geteilt 93 Kommentare

Die besten Android-Smartphones für Fotografen

Fast jeder Smartphone-Besitzer macht hin und wieder Fotos mit seiner Kamera, doch für immer mehr wird das Handy tatsächlich zur primären Kamera, mit der Urlaubsbilder, Familienfotos und Party-Schnappschüsse gleichermaßen aufgenommen werden. Nicht immer aber werden die Bilder auch den hohen Ansprüchen der Nutzer gerecht. Wir zeigen, welche Smartphones sich am besten für passionierte Handy-Fotografen eignen. 

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Wer gerne mit dem Smartphone fotografiert, sollte eines aus unserer Liste wählen - zum Beispiel das Sony Xperia Z2. / © ANDROIDPIT

HTC One (M8): Lichtstark und individuell

Viel Kritik musste HTC für seine UltraPixel-Technologie einstecken: Nur Marketing, schlechte Bilder mit zu wenig Details, gute Idee aber mangelhafte Umsetzung... Tatsache ist: Perfekt ist HTCs Kamera nicht, aber das HTC One (M8) hat als Kamera-Smartphone trotzdem ein paar gewichtige Argumente: Die Dual-Camera, bei der die zweite Linse zur Ermittlung von Tiefeninformationen dient und eine nachträgliche Anpassung der Schärfeebene ermöglicht, oder die UltraPixel-Technologie, bei der HTC auf niedrige Pixelzahl setzt und dafür die einzelnen Bildpunkte vergrößert hat. Das Ergebnis: Weniger Details in der Vergrößerung, dafür aber tatsächlich eine spürbar lichtstärkere Kamera, die bei schwachem Licht der Konkurrenz in Sachen Details und (wenig) Bildrauschen davon läuft. 

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Das HTC One (M8) bietet manuelle Einstellungsmöglichkeiten, die sich praktischerweise gleich speichern lassen. / © ANDROIDPIT

Auch die manuellen Einstellungsmöglichkeiten sind ein Argument: Werte wie Verschlusszeit, Weißabgleich, Schärfeebene und ISO-Wert können im Kamera-Menü manuell eingestellt werden. Und nicht zuletzt das einfache Speichern von Presets: Alle vorgenommenen Einstellungskombinationen können bequem gespeichert und dann als neuer Kamera-Modus angewählt werden – so kann man seine eigenen Fotofilter basteln.

Sony Xperia Z2: Hohe Auflösung und gute Software

Das Sony Xperia Z2 hat vor allem ein gewichtiges Argument: Die maximale Auflösung. 20,7 Megapixel erreicht sonst keiner der etablierten Hersteller im Android-Bereich. Und seit dem Xperia Z hat sich auch die Abbildungsqualität deutlich verbessert. Wo Sony früher noch mit starkem Farbrauschen zu tun hatte, ist das Z2 endlich dort angekommen, wo es mit Sonys Expertise im Kamera-Bereich auch hingehört. Wer Fotos gerne auch mal groß abzieht, sollte deshalb zum Xperia Z2 greifen. Außerdem sprechen für das Z2 seine zahlreichen, ausgefeilten Software-Features wie die Serienbildfunktion „Timeshift Burst“ oder die stufenlos anpassbare Regulierung der Schärfeebene – hier geht Sony einen ähnlichen Ansatz wie HTC, bietet aber mit der feineren Regulierungsmöglicheit den besseren Ansatz.

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Die Hintergrundunschärfe kann beim Xperia Z2 variabel angepasst werden. / © ANDROIDPIT

Samsung Galaxy S5: Bestes Gesamtpaket

Das Galaxy S5 ist kurz gesagt das beste Gesamtpaket, wenn man gerne und viel mit dem Smartphone fotografiert. Samsungs Software greift zwar mitunter stark in die fertige Aufnahme ein und schärft Fotos nach, was in der 100-Prozent-Ansicht schon einmal zu unschönen Artefakten und Detailverlusten führen kann. Doch für den Durchschnittsfotografen hat das S5 wohl die beste Kamera. Sie ist schnell und hat einen treffsicheren Fokus, die maximale Auflösung von 16 Megapixeln im 16:9-Format ist ungeschlagen, der HDR-Modus kommt mit Echtzeitvorschau und greift zudem effektiv, aber nicht zu aufdringlich ins Bild ein, und auch hier gibt es den Unschärfe-Effekt, mit dem man Smartphone-Fotos den Look einer professionellen Spiegelreflex-Aufnahme verleihen kann.

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Das Kamera-Interface des Galaxy S5. / © ANDROIDPIT

Oppo Find 7: Nicht nur für Spezialisten

Hier muss man etwas genauer hinschauen, um die Besonderheiten zu erkennen. Die Kamera ist guter Durchschnitt und liefert zufriedenstellende Aufnahmen, doch eine Besonderheit bringt sie mit sich: Das Oppo Find 7 kann Fotos im RAW-Format aufnehmen, also unkomprimierte Rohdaten, die nachher am PC mit professionellen Programmen bearbeitet werden können. Der Vorteil von RAW-Daten liegt auf der Hand: Während ein JPG bereits komprimiert und durch die Kamera-Software bearbeitet, also „entwickelt“ ist, liegt es bei einer RAW-Datei am Fotografen, das beste aus den Bildern zu holen. Weißabgleich, Belichtung, Sättigung, Kontraste und Helligkeitswerte können so viel flexibler und verlustfreier angepasst werden.

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Die Kamera von Oppos Find 7 bietet nicht nur für Spezialisten ein paar interessante Optionen. / © ANDROIDPIT

Außerdem kann das Find 7 Fotos mit einer Super-Auflösung von knapp 50 Megapixeln aufnehmen. Auch hier erschließt sich der Nutzen nicht für alle, doch wer gerne großformatig druckt und seine Fotos auch mal an die Wand hängen will, könnte hier einen Vorteil sehen. Außerdem erlaubt die hohe Auflösung, das Bild im Nachhinein noch zuzuschneiden. Und ein weiterer Pluspunkt: Auch das Find 7 beherrscht Langzeitbelichtungen.

Samsung Galaxy K Zoom: Die smarte Kamera

Das Galaxy K Zoom ist der Nachfolger des Galaxy S4 Zoom, und auch wenn es Samsung hier wieder geschafft hat, einen merkwürdigen Zwitter aus Smartphone und Kamera zu züchten, der beides sein will und deshalb nichts so richtig ist, darf das K Zoom in dieser Liste nicht fehlen. Es ist das einzige Android-Smartphone mit optischem Zoom, das heißt, nur hier ist es möglich, Details heranzuholen, ohne den Fuß-Zoom zu benutzen oder starke Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen. Auch das K Zoom bringt es zudem auf 20,7 Megapixel, der Blitz ist hier zudem ein Xenon-Blitz statt des üblichen LED-Lichtes und somit besonders hell.

Samsung Galaxy K Zoom
© Samsung

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93 Kommentare

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  • Alle nur für Schnappschüsse geeignet.

  • klasse fotos von oneplus

  • danke! Gibts zufällig schon eine passende App? Weißt du da was?

  • Also, ich hatte gestern ein SGS5 in der Hand und habe keine Einstellungen für RAW gefunden! Kann mir jemand sagen, wo ich die denn finden würde?

  • Oder das Oneplus One, dessen Kamera wirklich top ist und auch schon in Tests gut abgeschnitten hat. http://www.androidauthority.com/oneplus-one-vs-canon-5d-mark-iii-512758/

  •   17

    Wo ist das Nexus 5? Ist die Kamera wirklich so grottenschlecht. Denke gerade zu einem Wechsel von Samsung zu Nexus (5 oder das vielleicht??? kommende neue) nach.

    •   32

      Nein, das Nexus 5 ist nicht schlechter, aber auch nicht besser als die Anderen. Gerade der sogenannte HDR-Modus macht ansprechende Knips-Bildchen für Threema und Co. Aber richtig fotografieren kann man damit genauso wenig, wie mit den restlichen hier vorgestellten Geräten.

    • Grottenschlecht nicht, aber auch nicht auf High End Niveau.

  • Moin, naja fotografieren und Smartphone passt (zumindest für mich) nicht zusammen.
    Bild Bildqualität der Smartphones ist in der "letzten Zeit" besser geworden und doch
    egal wie sich die Hersteller bemühen, wird ein Smartphone letztendlich immer nur für Knipsbildchen reichen. Klar fürs zeigen im Web reicht es auch.
    Nur mal zwei Anmerkungen: wie sieht es mit dem "Freistellen" aus, und was ist mit einem externen Blitz?.
    Da schlägt jede Einsteiger-DSLR mit zwei Kit-Objektiven jedes Smartphone.
    Denke, das die Leute die zu Analogzeiten mit den Bildern ihrer "Ritsch-Ratsch-Klick" zufrieden waren, machen ihre Bildchen mit dem Smartphone... aber Fotografieren
    ist schon was anderes

  • Glaubt mir, wenn HTC es nächstes Jahr hinbringt seine Ultrapixel Kamera auf 12/13MP hochzuschrauben mit 4K Video Funktion, 120 Bilder Slow Motion mit HD und 60 Bilder Full HD und eine Frontcam mit einer hohen Auflösung bringt die genau so lichtstark ist wie die Ultrapixel Kamera dann kann sie der Konkurrenz das Fürchten lehren! Dann fehlt nur noch ein fetter 3500-4500 Mah Akku und mindestens 3/4GB Ram und 64/128 GB Memory und ein SD Kartenslot wo man noch zusätzlich 128 GB aufstocken kann! So würden sie wirklich ihr Smartphone wie Butter verkaufen!

    • Angesehen davon, dass alles völlig unrealistisch ist (allein 13 Ultrapixel widerspricht sich schon), würde sich dann das One immer noch nicht millionenfach verkaufen. Das Galaxy S5 und iPhone verkaufen sich sicherlich nicht, weil es die besten Smartphones sind.

    • Ultrapixel hat keine Zukunft, sieht man ja bei aktuellen Vergleichen hier zum S5 zum Beispiel. Bisschen reingezoomt und schon begrüßen einen die Pixel / Fragmente. Ultrapixel = Nicht zeitgemäß / konkurenzfähig.

  • Naja das G3 macht an sich gute Fotos, aber ist von Software und Farbtreue her nicht sooo würdig für hier.

    Beispielsweise erst ein Mod konnte die Jpeg-Qualität von Standart 90% auf 100% anheben.

  • Wenn man bei einer Spiegelreflexkamera nur den grünen Kasten verwendet ist die Ausrüstung wahrscheinlich wirklich überdimensioniert, und auch zu teuer (ist jetzt gar nicht bös gemeint, lediglich eine Feststellung).
    Ich hab richtig Spaß mit dem Sony QX10. Damit muss ich mir keine Gedanken über die Kameratechnik meines nächsten Smartphones machen, und die Optik mit optischen Zoom hat richtiges Glas. Dazu alle Features, die ein Smartphone in Bezug auf Fotografie bietet.
    Sicher nicht jedermanns Sache, weil man ein weiteres (kleines) Gerät mit sich trägt, aber ich bin zufrieden.

  • Wie hier alle denken sie wüssten Bescheid.
    Ich mag ja das OnePlus One nicht besonders, aber eines muss man ihm lassen, es hat eine super Kamera und super Video!!!!! Diese ist auf Niveau des Nokia 1020 und damit würde ich die beiden als die Besten Smartphone-Kameras 2014 bezeichnen.
    G3/Z2/S5/5S/M8 können den beiden nicht mithalten.

  • links zu den Smartphones wäre sinvoll

  •   23

    Komme gerade aus dem Urlaub zurück, Sylt schön. Und habe zu 95% mein Smartphone als Kamera genutzt. Es ist einfach viel flexibler und schneller zu Hand. Eine normale Kamera muss man ständig aus dem Case raus wursteln, für Schnappschüsse doff. Also ich war mit dem S5 total zufrieden, schneller Focus gute Qualität (bei Tageslicht) und die Cloud macht den Rest. Google + aktualisiert verbessert zudem die Fotos ziemlich einfach. Kein Photoshop nötig, für die ganz tollen Schnappschüsse aber trotzdem noch möglich.

    •   50

      Na, flexibler bist Du wohl mit einer DSLR. Der eingebaute Blitz ist stärker, du kannst einen großen Blitz aufsetzen und der größere Sensor rauscht viel weniger und später. Für Makroaufnahmen kann man einen Ringblitz verwenden, mit Filtern arbeiten, das optimale Objektiv wählen. Man kann Belichtungszeit und Blende (in viel größerem Maße) manipulieren, um Effekte zu erzielen. Alles, ohne digital zoomen zu müssen und damit Detailschärfe zu verlieren.

      Auch die Einstellungen sind in der Regel über Drehregler und Tasten schneller vorzunehmen, als am Smartphone per Fingertipp bei oftmals blendender Sonne oder nassen Fingern.

      Selbst die Übertragung der Bilder in die Cloud und Eintragung der GPS-Koordinaten ist mit vielen DSLR möglich.

      Allein das Smartphone ist schneller zur Hand und nimmt nicht soviel Platz ein. Doch selbst zwischen Smartphone und DSLR gibt es noch viel, was jedem Smartphone haushoch überlegen ist und genauso in eine Hosentasche passt.

      •   32

        Da hast Du natürlich recht!!!
        Allrerdings sind die meisten damit hoffnungslos überfordert und haben wohl auch andere Ansprüche an Ihre Fotos...

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